Träume und Helden

Träume und Helden

von T'Len (2003)
tlen2@freenet.de



Serie: TOS/VOY
Paarung: Spock/Kim (K/S impl.)
Code: NC-17 (m/m-slash)
Archiv: GSSU, Fanfiction Paradies, andere bitte fragen.
Feedback: hier oder an tlen2@freenet.de
Summe: Harry hat einige interessante Fantasien
Engl. Story: Dreams and Heroes

The TOS Twins and Friends: http://tostwins.slashcity.net
Star Trek, M*A*S*H, Sherlock Holmes, Karl May, Unser (T)Raumschiff, Die Schöne und das Biest. Unsere Zines, Links und mehr.

Disclaimer: Leider gehören mir die Jungs und Mädels nicht. Ich habe sie nur für ein bisschen Fanfiction-Spaß ausgeborgt. Damit sollen keine Urheberrechte verletzt werden. Und natürlich wird damit nichts verdient. Beachtet die Altersangabe und geht wo anders spielen, wenn ihr zu jung seit oder euch am Thema stört.

Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.


Der junge Mann stöhnte wild, als heiße, vulkanische Hände langsam über seinen Körper glitten, ihn in Flammen zu setzen schienen. Ebenso heiße vulkanische Lippen folgten diesem Pfad mit gleicher, erregender Wirkung. Zwei Brustwarzen wurden gesaugt, bis sie hart waren, dann ging die Reise weiter.

"Oh Gott, Spock! Nimm mich!", bettelte der Mensch, als die raue Zunge seinen steifen Penis neckte, ihn auf und ab leckte. Der Vulkanier wusste, was sein Geliebter wollte, und gab es ihm sofort. Der junge Mann warf sich unruhig auf dem Bett hin und her, als sich die heißen Lippen um seine erregte Männlichkeit schlossen und er tief in den feuchten, warmen Mund gesaugt wurde.

Aber bald war das nicht mehr genug, wollten beide Männer mehr. Der Vulkanier hob seinen Kopf, ließ den Penis aus dem Mund gleiten. "Harry, ich möchte in dir sein. Ich brauche dich."

"Ja, Spock.. oh ja... nimm' mich... jetzt!" Er spreizte seine Beine einladend, zog sie an seinen Körper, um sich selbst für seinen Geliebten zu öffnen. Dieser präparierte seine Finger, führte erst einen ein, dann einen zweiten.

Als der Vulkanier schließlich in ihn eindrang stöhnten beide vor wilder Lust.

///

Doch plötzlich veränderte sich das Bild. Nun lag der Mensch oben, leckte, küsste und nippte jede Stelle der grünlichen Haut seines Partners, die er erreichen konnte. Und bald bat der Vulkanier: "Harry, ich brauche dich."

Langsam ließ sich der junge Mann auf dem harten Glied seines Partners nieder. Die Augen geschlossen, den Kopf in Ekstase zurückgeworfen ließ er es ganz in sich hinein gleiten.

Als der Vulkanier dann plötzlich heftig in ihn stieß, stöhnte er: "Ja, Spock, gib's mir."

///

Wieder änderte sich das Bild. Der Mensch kniete nun auf allen Vieren, während der Vulkanier ihn kräftig von hinten nahm. Aber selbst diese tiefe Penetration schien dem jungen Mann nicht auszureichen. Noch immer bettelte er um mehr.

"Nimm mich, Spock.. härter... tiefer... oh ja... mehr... mehr..."

Der Vulkanier steigerte sein Tempo. Glitt fast vollkommen aus dem willigen Körper unter sich hinaus, um dann umso kräftiger wieder in ihn zu stoßen, für sich selbst Erlösung suchend. Eine Hand schloss sich um das Glied seines Partners, pumpte es im Rhythmus seiner Stöße.

Sie wurden schneller und schneller, nun endlich fühlend, dass sie sich dem Höhepunkt näherten. Der Mensch schrie auf, als sich sein Körper unter der Wucht des Orgasmus aufbäumte: "Ich komme, Spock.. ich... oh!"

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Oh nein, nicht schon wieder. Wieder einer dieser Träume, dieser verdammten Träume. Ich kann es nicht mehr ertragen. Jede Nacht wache ich so erregt auf, dass es schon schmerzhaft ist - oder mein Bett ist schon feucht, weil ich im Schlaf kam. Ich muss etwas dagegen tun oder ich werde noch wahnsinnig.

Alles begann vor zwei Wochen, als Tom bei seinen Nachforschungen über die Geschichte des Science Fiction Genres auf der Erde in den Datenbanken Hinweise auf eine Serie aus den späten 60er Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckte, die "Star Trek" genannt wurde.

Was aber das Erstaunliche, um nicht zu sagen, Erschreckende daran war, war dass die Macher der Serie offensichtlich in die Zukunft schauen konnten. Die Charaktere und ihre Abenteuer waren nahezu identisch mit dem, was sich Jahrhunderte später auf der Enterprise NCC-1701 unter dem Kommando von James T. Kirk abgespielt hat.

Dann fand Tom etwas, dass man damals "Fanfiction" und "K/S" nannte. Er fand heraus, dass diese Geschichten von Fans der Serie geschrieben worden waren. Und die meisten von ihnen berichteten über eine intime Beziehung zwischen Captain Kirk und seinem Ersten Offizier Spock.

Natürlich weiß heutigentags jeder, dass beide nach menschlichen und vulkanischen Traditionen verheiratet waren. Die realen Kirk und Spock, meine ich. Wahrscheinlich war das überhaupt das Geheimnis hinter ihrer unglaublich erfolgreichen Karriere. Aber niemand machte sich zu ihrer oder in unserer Zeit Gedanken darüber, was in ihrem Schlafzimmer geschah.

Also ich zumindest nicht. Natürlich war Kirk der Held meiner Kindheit, wie für sie viele. Welches Kind träumt nicht davon, so ein berühmter Captain zu werden, wie er einer war? Ich stellte mir oft vor (und spielte es mit meinen Freunden), in seinen Schuhen zu stecken, sein Leben zu leben, seine Abenteuer zu bestehen.

Aber ich habe mir bestimmt nicht vorgestellt, mit seinem Partner zu schlafen. Nicht, bevor ich begann, diese oft sehr expliziten Fangeschichten zu lesen. Seitdem habe ich Träume, in denen ich an Kirks Stelle mit seinem vulkanischen Partner im Bett bin.

Oh Gott, wie konnte das nur passieren? Ich habe nie zuvor an Sex mit einem anderen Mann gedacht. Okay, bisher gab es überhaupt nicht viel Sex in meinem Leben. Libby und ich - wir wollten bis zur Hochzeit warten. Ganz altmodisch. Aber was ich an Erfahrungen habe, war immer mit einer Frau. Und ich genoss es.

Also warum erregt mich der Gedanke an Sex mit einem Mann auf einmal so? Was zur Hölle soll ich nur machen? Soll ich etwa mit einem Mann schlafen, nur um festzustellen, ob es wirklich so gut ist wie in meinen Träumen? Das kann ich doch nicht machen? Oder doch? Und wenn ja, mit wem?

Zumindest muss ich mit jemandem darüber reden, bevor ich noch verrückt werde aus Schlafmangel oder Selbstzweifeln. Vielleicht sollte ich den Doktor... nein, er wird nur peinliche Fragen stellen. Wem kann ich vertrauen?

Tom, ja ich sollte mit Tom darüber sprechen? Er ist mein Freund und ich würde mich nicht wundern, wenn er Erfahrungen mit Männern hat. Er kann mich bestimmt verstehen. Und er kennt diese Storys.

Ich erinnere mich noch an sein breites Grinsen, als er sie mir gab. "Das wird dir gefallen, Har. Da bin ich sicher. Und wenn du irgendwelche Probleme hast, dann komm zu mir, ich helfe dir gern."

-Ende-

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