Immer diese Störungen

Immer diese Störungen

by T'Len
tlen@freenet.de



Serie: TOS
Paarung: K/S
Code: NC-17, Humor
Archiv: GSSU, Fanfiction Paradies, andere bitte fragen.

Summe: Ein Picknick mit Störungen
Antwort auf die Frühlingschallenge

The TOS Twins: Stories in deutsch und englisch von Lady Charena und T'Len http://tostwins.slashcity.net

Disclaimer: Paramount/Viacom gehört das ganze Star Trek Universum plus Inventar. Ich habe die Jungs nur für ein bisschen Spaß ausgeborgt. Keine Rechte sollen verletzt werden. Keine Kohle wird damit gescheffelt. Es ist nur "fanfiction" und wer zu jung ist, sollte wo anders spielen gehen.

Vielen Dank an Lady Charena für ihre nie nachlassende Hilfe.


Immer diese Störungen
T'Len
2001

"Endlich allein." Jim Kirk schlang seine Arme um seinen Geliebten und befriedigte mit einigen leidenschaftlichen Küssen erst mal den größten Hunger nach Spocks Nähe.

Dann blickte er sich auf der Lichtung um, auf der sie bei ihrer Wanderung durch die Natur angehalten hatten. Büsche und Bäume boten nach allen Seiten Blickschutz. Das Gras sah grün und einladend aus. Vom Himmel strahlte eine wärmende Sonne. Alles war genauso, wie man sich einen herrlichen Frühlingstag vorstellte, ob nun auf der Erde oder - wie in ihrem Fall - auf einem namenlosen, gerade entdeckten, idyllischen Planeten.

Dass man auf der Erde gerade die Zeit des traditionellen Osterfestes feierte, hatte dem Captain den Anlass gegeben, einen eintägigen Landurlaub für die komplette Crew zu genehmigen - inklusive diverser österlicher Aktivitäten, wie Eiersuche und Party am Seeufer. Allerdings hatte er das nicht ganz ohne private Hintergedanken getan.

"Ideal." Jim nickte zufrieden und wandte sich dann wieder Spock zu. Er stelle sich auf seine Zehenspitzen, um genüsslich an einem spitzen Ohr zu knabbern. Seine Hände erkundeten in der Zwischenzeit schon mal geschäftig das Terrain unter Spocks blauem Uniformhemd.

Aber der Vulkanier blieb erstaunlich passiv. "Hey, was ist los?" Jim stupste ihn spielerisch an. "Ein bisschen mitmachen könntest du schon."

"Jim bist du dir wirklich sicher?" Spocks Frage klang äußerst skeptisch und bewirkte bei Jim den leichten Ansatz eines Schmollmundes.

"Ach komm' schon, die Diskussion hatten wir doch bereits. Du hast der Wette zugestimmt, dass wir - wenn ich das Schachspiel gewinne - uns hier ein bisschen vergnügen. Mal an der frischen Luft, dass ist doch was anderes als sonst immer. Ich habe schon richtig Frühlingsgefühle." Eine zärtlich über grüne Brustwarzen streichelnde Hand, unterstrich das Argument.

"Aber wenn uns hier jemand sieht."

"Papperlapapp, wer soll uns hier stören. Die sind doch alle mit ihrer Osterparty unten am See beschäftigt."

Die zweite Hand stahl sich in den Hosenbund des Vulkaniers, während Jims Mund sich erwartungsvoll den grünen Lippen näherte.

Das Knacken eines Zweiges in der Nähe schreckte beide auf. "Nur ein Tier.", meinte Jim beruhigend und machte einfach weiter. Näher kommende Stimmen belehrten ihn jedoch eines anderen.

Wiederwillig ließ Jim von seinem Geliebten ab und wandte sich den Störenfrieden zu, die gerade kichernd die Lichtung betraten. "Lieutenant Miller und Fähnrich Smith.", Jim nickte dem jungen Mann aus der Sicherheitsabteilung und der Frau aus dem Astrophysiklabor mit eisiger Kälte zu. "Warum sind Sie nicht auf der Party?"

"Äh, Captain, Mr. Spock.", verlegen kichernd grüßten die Beiden und ließen schnell ihre Hände los. "Wir... ähm... wollten uns nur etwas die Flora des Planeten anschauen", stotterte Miller und nahm Haltung an.

"Dann tun Sie dies bitte woanders. Wegtreten!

"Natürlich, Sir." So schnell, wie die zwei sich umgedreht hatten und davon stoben, konnte Jim gar nicht schauen. Als er sich zu Spock umwandte, sah er den wohlbekannten "Ich-habe-es-dir-doch-gesagt"-Blick in den Augen des Vulkaniers.

"Das war nur ein dummer Zufall." Entschlossen trat er auf Spock zu und umarmte ihn erneut. "Wo waren wir stehen geblieben?"

"Jim, meinst du nicht doch, wir sollten lieber aufs Schiff zurückkehren.?"

Jim ließ Spock los. "Keine Chance, Mister." Er gestikulierte zur Wiese und zum mitgebrachten Picknickkorb. "Ich freue mich seit Wochen auf unser Picknick. Lass' es uns gemütlich machen. Leg' schon mal die Decke hin."

Kaum war eine Decke auf dem weichen Gras ausgebreitet, da zog Jim Spock auch schon mit sich darauf hinab. Eifrige Hände streiften unter das blaue Hemd, zerrten dann schließlich ungeduldig daran. "Nun hilf' mir doch mal ein bisschen."

Gehorsam hob Spock seine Arme, so dass Jim ihm das Hemd über den Kopf ziehen konnte. Schnell ließ Jim sein eigenes Hemd folgen, dann wandte er sich eifrig mit Zunge, Zähnen und Lippen einem verführerischen Paar grüner Brustwarzen zu.

"Hm, du schmeckst besser als jedes Picknick." Hungrig auf ein paar leckere und heiße Zungenküsse rutschte Jim an Spocks Körper nach oben, als eine wohlbekannte Stimme ihn zusammenzucken ließ.

"Jim, Spock, wo seit ihr?

"Oh, nein." Leise fluchend richtete Jim sich auf. Da platzte McCoy auch schon auf die Lichtung. Sein schwankender Gang verriet eindeutig, dass er dem Eierpunsch zur Party schon mehr als reichlich zugesprochen hatte.

"Hierher habt ihr euch verkrümelt.", lallte der Arzt. "Wir... hicks... haben euch schon vermisst. Was...hicks...treibt ihr hier überhaupt?"

"Wir machen ein Picknick, Pille. Das siehst du doch wohl. Und wir wären gern ungestört." Jims Stimme hätte selbst einen Eisbären frieren lassen.

Glücklicherweise verstand McCoy die wenig subtile Aufforderung zu verschwinden "Ich geh' ja schon... hicks, wenn ihr mir nichts abgeben wollt. Aber... hicks... zieht lieber eure Hemden an, sonst kriegt ihr einen Sonnenbrand."

"Sag's bloß nicht.", wandte sich Jim an Spock, kaum, dass der Arzt verschwunden war. "Wir machen weiter, basta."

Resolut drückte er Spock zurück auf die Decke. Resignierend ließ es sich der Vulkanier gefallen, dass Jim ihm Schuhe und Hose auszog. Rasch entkleidete der Captain dann sich selbst.

"So ist es schön." Jim presste sich eng an Spock. Die Sonne fühlte sich angenehm warm an auf seiner Haut, aber Spock unter sich zu spüren, war noch weit aus angenehmer.

Erneut startete Jim seine Leck- und Beißattacke an Spocks Brustwarzen, zwischendurch immer mal wieder hochrutschend, um an einem sexy Ohr zu knabbern oder seine Zunge auf Erkundungstour in Spocks Mund zu schicken.

Es dauerte nicht lange und der vulkanische Widerstand war dahin geschmolzen wie Eis in der Sonne. Mit zunehmender Begeisterung erwiderte Spock die Küsse, ließ dann auffordernd seine Hände über Jims Rücken gleiten.

Jim stöhnte wohlig auf, als starke Hände seinen Po massierten. Als dann schließlich ein schlanker Finger den Weg in seine Öffnung fand, drückte er sich noch enger an den heißen vulkanischen Körper. Seine mittlerweile nicht mehr zu leugnende Erektion presste auffordernd gegen ein ebenfalls erregtes vulkanisches Organ.

"Spock, lass' mich dich kosten, bitte." Jims verführerisch gehauchtem Begehren, konnte Spock natürlich nicht widerstehen. Er zog seinen Finger zurück und Jim rutschte tiefer, dabei mal eben noch Spocks Nabel einen Besuch mit seiner Zunge abstattend.

Spocks Hände verschränkten sich in Jims braunem Harrschopf als Kirk genießerisch den langen Schaft entlang leckte. Das "Oh, Jim", welches dem bisher so schweigsamen Vulkanier entfuhr, als Jims Zunge neckend zwischen die Doppelringe des Penis tauchte, klang alles andere als beherrscht.

Voller Vorfreude schloss Jim seine Lippen um den Kopf des harten Organs und schreckte sofort wieder hoch. Irgend etwas kitzelte ihn unangenehm und zwar an recht intimen Stellen. "Spock, was machst du?", fragte er überrascht.

Der Vulkanier hob seinen Kopf und eine Augenbraue. "Gar nichts, Jim.", versicherte er mit vor Erregung heiserer Stimme.

"Aber jemand kitzelt mich an meinem... Ameisen!" Jim sprang entsetzt auf, als er der kleinen Krabbler gewahr wurde, die eifrig über sein bestes Stück liefen. "Du hast die Decke mitten in einen Ameisenhaufen gelegt."

Verzweifelt schüttelte er die Ameisen von sich ab. "Ich bin allergisch gegen diese Biester."

"Jim, ich versichere dir, ich wusste nicht..." Spock stand auf und half Jim, die Tiere von seinem Körper zu entfernen. Doch Kirk war kaum noch zu beruhigen. "Da hattest recht, es war eine blöde Idee. Wir gehen aufs Schiff zurück. Dort haben wir wenigstens unsere Ruhe. Ich hoffe nur, ich kriege keinen Ausschlag. McCoy lacht sich schlapp, wenn ich ihm das erklären muss. "

Er hob seinen Kommunikator vom Boden auf. "Kirk an Enterprise. Zwei Mann hoch..." Als Spock nach seinem Arm griff, hielt er erstaunt inne. "Was ist nun los? Du warst doch von Anfang an gegen unser Tete-a-Tete hier. Hast du es dir jetzt etwa anders überlegt?"

Spock schüttelte den Kopf und deutete auf ihre immer noch nackten Körper. "Du hast etwas Wichtiges vergessen, Jim."

-Ende-

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