Ein Sommer in Iowa

Ein Sommer in Iowa

by T'Len
tlen@freenet.de



Serie: TOS
Paarung: K/S, m/m, Jim/Sam Kirk
Code: NC-17, Inzest
Archiv: GSSU, Fanfiction Paradies, andere bitte fragen.

Summe: Nach dem Tod seines Bruders erinnert Jim sich an einen Sommer auf der elterlichen Farm
Note: spielt nach der Folge "Spock außer Kontrolle"

The TOS Twins: Stories in deutsch und englisch von Lady Charena und T'Len http://tostwins.slashcity.net

Disclaimer: Paramount/Viacom gehört das ganze Star Trek Universum plus Inventar. Ich habe die Jungs nur für ein bisschen Spaß ausgeborgt. Keine Rechte sollen verletzt werden. Keine Kohle wird damit gescheffelt. Es ist nur "fanfiction" und wer zu jung ist, sollte wo anders spielen gehen.

Vielen Dank an Lady Charena für ihre nie nachlassende Hilfe.

Wechsel in der Zeitebene sind mit /*/*/ gekennzeichnet


Ein Sommer in Iowa
T'Len
2001

Jim Kirk warf sich unruhig in seinem Bett hin und her. Plötzlich schlossen sich zwei starke Arme um seine Brust. Spock zog ihn an sich. "Kannst du nicht schlafen, T'hy'la?"

"Nein." Jim schmiegte sich enger in die Umarmung. Er wollte Spocks Nähe spüren, sich versichern, dass er lebte und gesund war. "Dieser Tag... er war so schrecklich. Sam und Aurelan... Spock, wenn dir etwas passiert wäre... ich weiß nicht, was ich dann getan hätte." Seine Stimme stockte.

"Aber ich lebe, Jim." Heiße Lippen schlossen sich sanft über Kirks, versicherten ihm der Wahrheit der Worte.

Jim seufzte wohlig auf. "Gott sei Dank. Ich wünschte nur, Sam hätte auch solches Glück gehabt." Unverhohlene Trauer schwang in seiner Stimme mit.

"Ich trauere mit dir, Jim. Und wenn du reden willst..."

Kirk nickte. "Du hast recht, da gibt es etwas, was ich dir erzählen möchte. Ich hätte es schon längst tun sollen, aber ich fand nie den Mut. Wenn wir erst mal gebunden sind, würdest du es eh wissen. Ich denke, es ist an der Zeit..." Er drehte sich herum und schaute Spock direkt in die Augen. "Ich hoffe, dass du es nicht abstoßend finden wirst."

"Jim, was immer es ist, ich könnte nie..." Jims Finger verschloss ihm den Mund.

"Pscht, lass' mich einfach erzählen, ja?" Er drehte sich wieder in Spocks Umarmung herum und begann.

"Es war ein Sommer in Iowa. Das Jahr, bevor ich zur Akademie ging. Ich war 15. Sam war auch da. Er studierte ja schon, aber Mom hatte ihn für die Semesterferien nach Haus beordert. Sie musste für eine Operation zwei Wochen ins Krankenhaus und traute mir wohl allein nicht so recht über den Weg. Eines Nachts..."

/*/*/

Jim setzte sich in seinem Bett auf. Es war einfach zu heiß, um zu schlafen. Er wollte gerade nach dem Schalter der Nachttischlampe langen, um noch etwas zu lesen, als ein unterdrücktes Stöhnen an sein Ohr drang. Er lauschte, als ein weiteres Geräusch dieser Art zu hören war. Es kam eindeutig aus dem Nebenraum, wo sein Bruder schlief. Ob Sam sich nicht wohl fühlte? Ohne Licht anzuschalten, stand Jim auf und verließ sein Zimmer.

Die Tür zu Sams Raum war nur angelehnt und so konnte er bequem hineinschlüpfen. Es war dunkel, doch das Mondlicht fiel durchs geöffnete Fenster und erhellte die Szene auf dem Bett. Als Jim sah, was sich dort abspielte, bleib er wie angewurzelt stehen.

Sam kniete auf dem Bett, die Hände fest um den altmodischen Metallrahmen am Fußende geschlungen. Sein Kopf war in den Nacken zurück geworfen, Augen geschlossen, Mund geöffnet. Er stöhnte erneut laut auf.

Hinter ihm kniete Marc Sanders.. und fickte ihn.

Jim kannte den dunkelhaarigen 20-jährigen Jungen von der Nachbarsfarm. Er war seit Jahren Sams Freund. Die beiden hatten früher oft zusammen gesteckt, aber das... Er konnte nicht glaube, was er da sah. Sein großer Bruder und ein anderer Mann!

Jim biss sich auf die Unterlippe, um nicht laut aufzustöhnen, während seine Augen wie magisch fixiert auf der Szene vor ihm ruhten. Die beiden waren so miteinander beschäftigt, dass sie ihren Beobachter nicht bemerkten. Jim wusste, er sollte gehen, doch er konnte es nicht. Wie festgeklebt blieb er stehen und sah zu... bis die beiden Gestalten auf dem Bett vor Erschöpfung kollabierten.

///

"Du hast doch was, Kleiner?" Sam Kirk musterte seinen Bruder eindringlich. Schon den ganzen Tag über schlich Jim um ihn herum, wie die sprichwörtliche Katze um den heißen Brei. "Spuck's schon aus."

Jim nagte nachdenklich an seiner Unterlippe. Sollte er Sam sagen, was er gesehen hatte? Er hatte das Gefühl, wenn er es nicht aussprach, würde er platzen. "Ich hab' dich letzte Nacht beobachtet... als Marc Sanders deinen Arsch gefickt hat."

Für einen Moment war Überraschung in den Zügen des Älteren zu sehen, doch dann sagte er mit gleichgültiger Stimme: "Und, hast du ein Problem damit?"

Jim zuckte mit den Schultern. "Nein... ich weiß nicht. Wie kannst du das tun? Ich dachte, du und Aurelan... das sei was Ernstes"

"Jimmy, das mit Aurelan ist etwas ganz anderes." Er zuckte mit den Schultern, unschlüssig, was er sagen sollte. "Ich weiß nicht, wie ich es dir erklären kann. Keine Frau kann einem Mann das geben, was ein anderer Mann kann."

"Klar, einen Schwanz im Arsch."

Sam schüttelte den Kopf. "Nein, Jim, das meine ich nicht. Es ist etwas anderes zwischen zwei Männern. Sie sind gleich, sie verstehen einander. Mit Marc kann ich mich ganz gehen lassen. Er weiß, was mich erregt, weil es ihm genauso geht. Er ist wie ich, eine Frau ist anders."

Sam musterte seinen Bruder. "Du hast noch nie mit einem Mann, oder?"

Jim schüttelte den Kopf. "Nein. Gary wollte ja, aber ich nicht."

Sam war zwar der Meinung, dass dies wohl die richtige Entscheidung gewesen sei. Er mochte diesen überheblichen Gary Mitchell einfach nicht, aber trotzdem fragte er: "Warum nicht?"

"Ich konnte nicht. Ich meine, mich jemanden hingeben... so als wäre ich eine Frau. Ich bin doch der Mann. Ich habe oben auf zu sein."

In Sams Augen blitzte es amüsiert auf. "Oh, Kleiner, du hast noch viel zu lernen. Es ist keine Schande, zu geben, wenn man liebt. Man kann nicht nur nehmen, schon gar nicht in einer Partnerschaft. Und man muss sich von Zeit zu Zeit auch mal gehen lassen können."

Er griff nach Jims Hand. "Komm' mit, ich glaube, es ist an der Zeit, dass ich dir einiges beibringe."

///

Jim glaubte zu träumen, als er sich nackt auf Sams Bett wieder fand. Sein Bruder kniete neben ihm. "Sam, wir können doch nicht..."

"Warum nicht? Es ist besser, du lernst bei mir als bei anderen. Und ich habe so das Gefühl, früher oder später hättest du es eh getan."

Jim registrierte mit Überraschung, dass er schon erregt wurde, als Sam seine Hände an den Schenkelinnenseiten entlang gleiten ließ. Andererseits war er seit der Pubertät eigentlich dauernd erregt. Ein einziges wandelndes Hormon so zusagen. Nur das er bisher nur mit Mädchen... obwohl er schon daran gedacht hatte... nur getraut hatte er sich nicht.

Sams Lippen schlossen sich um sein Glied, saugten daran, bis es voll erregt war. Jim konnte nicht verhindern, dass er sich stöhnend auf dem Bett hin und her wand. Er wollte es eigentlich auch gar nicht, dass was Sam da mit ihm tat war verdammt gut. Die Hände seines Bruders schienen genau zu wissen, wo Berührungen ihn besonders erregten. Und der Mund an seinem Penis was unglaublich.

Dann wanderte Sams Hand unter Jims Körper und ein öliger Finger neckte die verborgene Öffnung. Jim schnappte überrascht nach Luft, als der Finger sich plötzlich einen Weg in seinem Körper bahnte. Ein zweiter Finger folgte, bereitete ihn vorsichtig vor... und erregte ihn weiter.

Jim glaubte zu platzen, wenn er nicht bald kommen würde. Die Sensationen, die Sam hervorrief, waren schier unglaublich. Als ein dritter Finger in ihn drang, war es zu viel. Er stöhnte auf und ergoss sich in seines Bruders Mund.

Sam ließ von ihm ab und lächelte. "Du bist immer so ungeduldig, Jimmy." Aus halb geschlossenen Augen sah Jim, wie sein Bruder sich selbst vorbereitete.

Dann drehten Sams Hände ihn sanft auf den Bauch, hoben ihn an... Jim glaubte Sterne zu sehen, als sein Bruder in ihn eindrang.

/*/*/

"...später nahm ich ihn." Nachdem Jim seine Erzählung beendet hatte, herrschte für einen Moment lang atemlose Stille. Schließlich fasste er sich ein Herz und fuhr fort: "Ich weiß, das Inzest in den meisten Kulturen noch immer ein sexuelles Tabu ist. Wir haben es auch nie wieder getan, aber er hatte recht, ich musste noch viel lernen... und ich bin ihm dankbar dafür"

Jim holte tief Luft. "Ich weiß nicht, ob ich in der Lage wäre, mich heutigentags dir voll und ganz hinzugeben. Ich wollte immer "oben" sein. In jeder Beziehung. Aber mit Sam fühlte es sich richtig an, sich einfach gehen zu lassen. Mit Sam habe ich immer konkurriert. Ich wollte einerseits besser sein als mein großer Bruder, anderseits habe ich ihn für vieles bewundert. Und nun hatte er so gar kein Problem damit, sich mir - seinem kleinen Bruder - hinzugeben. Ich habe damals wirklich gelernt, dass Geben keine Schande ist."

Jim wandte sich zu Spock um. "Ich kann es so schwer in Worte fassen, was es damals für mich bewirkt hat, Spock. Ich weiß nicht, ob du verstehen kannst..."

Der Vulkanier unterbrach ihn. "Besser als du ahnst, Jim. Auch ich hatte einst einen älteren Bruder..."

-Ende-

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