Nach dem Valentinstag

Nach dem Valentinstag

by T'Len



Romance Code: K/S
Rating: PG-13 (m/m implied)
Summary: Kirk und Spock machen ihre Beziehung öffentlich
Archive: Falls dies wirklich jemand archivieren will, bitte gern, nur lasst mich vorher wissen, wo mein "Baby" steckt.

Disclaimer: Paramount/Viacom gehört das ganze Star Trek Universum plus Inventar. Ich habe die Jungs und Mädels nur für ein bisschen Spaß ausgeborgt. Keine Rechte sollen verletzt werden. Keine Kohle wird damit gescheffelt. Es ist nur "fanfiction".

Wenn auch etwas mit Verspätung, nun endlich die Forsetzugn zu "Valentinstag". Sie ist ursprünglich erschienen in AmoKTimeS Nummer 16.

The TOS Twins: Stories in deutsch und englisch von Lady Charena und T'Len http://tostwins.slashcity.net


Nach dem Valentinstag
T'Len
1999

Captain Kirk betrat die Brücke der Enterprise, wie er es jeden Morgen tat. Wie jeden Morgen schallte ihn ein mehrstimmiger "Guten Morgen, Captain!" Gruß der gesamtem Brückencrew entgegen. Wie jeden Morgen ließ er seinen Blick über die Brücke schweifen. Uhura saß wie üblich an der Kommunikationsstation, Sulu und Chekov am Pult des Steuermannes bzw. Navigators.

Wie jeden Morgen nickte Spock ihm einen speziellen Gruß zu. Und wie jeden Morgen seit nun einer Woche, erwiderte er diesen Gruß mit einem Blick voll Liebe und Zärtlichkeit und Spock gab diesen Blick ebenso voll Liebe in seinen dunklen Augen zurück, nur für ihn bestimmt, nur für ihn sichtbar. Das dachte Jim zumindest.

Wie jeden Morgen fiel es ihm schwer, sich von Spocks Augen zu lösen und in seinen Sessel Platz zu nehmen. Yeoman Charlston reichte ihm Datenblock und Kaffee, auch dies ein morgendliches Ritual. Jim unterzeichnete die Dienstpläne des Tages und führte dann die Tasse zum Mund.

"Bericht, Mr. Spock?", fragte er, nachdem er den ersten Schluck des warmen Kaffees genossen hatte. Er wußte natürlich, daß alles in Ordnung war, andernfalls hätte Spock ihm das längst gemeldet, doch er wollte einfach die tiefe Stimme des Vulkaniers hören.

"Alles in Ordnung", meldete dieser sofort. "Wir befinden uns planmäßig auf Kurs nach Station 38/11 und werden in fünf Tagen dort eintreffen."

Jim dankte seinem ersten Offizier und widmete sich wieder seinem Kaffee.

Seit zwei Tagen waren sie wieder unterwegs. Scotty hatte, wie angekündigt, das Raumschiff nach fünf Tagen einigermaßen flott gemacht. Aber noch immer war nicht alles repariert. Für manches wurden Ersatzteile benötigt, die sie nicht an Bord hatten oder replizieren konnten. Deshalb befand sich die Enterprise auf Kurs nach Raumstation 38/11. Mehr als Warp 3 war im Moment nicht drin und so würde die Tour noch einige Tage dauern. Bis dahin war reine Routine angesagt.

Seit einer Woche waren er und Spock nun ein Paar. 'Die glücklichste Woche meines Lebens.', dachte Jim selig. Träumerisch erinnerte er sich an die letzten Tage.

Als er am Morgen nach ihrer ersten gemeinsamen Nacht aufwachte, spürte er Spocks warme Präsenz neben sich. Jim lächelte, als er die Attraktivität seines neuen Partners zum ersten Mal ganz bewußt wahrnahm.

'Wie schön Spock ist, mit seiner grünlich schimmernden Haut, mit seinen spitzen Ohren!', dachte er voll Glück. Er konnte immer noch nicht glauben, daß sein Traum wahr geworden war.

"Jim!", Spock schlug die Augen auf und sah ihn fragend an. "Bereust du es?"

Statt eine Antwort zu geben, zog Jim seinen Freund fest an sich und küßte ihn leidenschaftlich

"Wie kannst du nur so dumm fragen, mein schlauer Vulkanier!", er funkelte Spock schelmisch an. Der erwiderte sein Lächeln und sie küßten sich erneut.

Dann streckte Spock sich. "Ich fürchte, wir müssen langsam aufstehen. Auch wenn die Enterprise sich nicht von der Stelle rührt, von Zeit zu Zeit sollten der Captain und der erste Offizier sich auf der Brücke sehen lassen."

"Ich habe aber keine Lust aufzustehen, ich würde viel lieber hier mit dir liegen bleiben", maulte Jim. Doch Spock blieb unerbittlich. "Na gut", räumte der Captain ein. "Dann geh du schon mal vor, ich komme gleich!"

Spock stand auf und begann seine im Zimmer verstreut liegenden Kleidungsstücke einzusammeln. Dann ging er in seine Kabine, um sich zu duschen und anzuziehen. Jim kuschelte sich noch einmal in die Kissen, ließ die letzte Nacht Revue passieren. Wie glücklich er war!

***

Seitdem verbrachten sie jede freie Minute miteinander. Zum Glück war in den Tagen der Reparatur die dauerhafte Anwesenheit des Captains und des ersten Offiziers auf der Brücke nicht erforderlich. So verdrückten er und Spock sich immer wieder bei erster Gelegenheit und trafen sich in Jims Kabine.

Dort genossen sie jede Sekunde ihrer Zweisamkeit. Immer wieder teilten sie ihre Gedanken und erfuhren so viel von einander. Und sie konnten nicht genug vom jeweils anderen bekommen. Ungezählte Male liebten sie sich leidenschaftlich.

Vorgestern Abend hatte Jim Spock dann gefragt: "Warum treffen wir uns eigentlich immer nur bei mir? In meinem Traum habe ich uns schließlich in deiner Kabine gesehen. Wollen wir das nicht auch wahr machen?"

Spock nickte. "Ich habe nichts dagegen, aber ich dachte, deine Kabine sei angenehmer für dich. Ich werde die Schwerkraft und die Temperatur bei mir herunter drehen."

Jim schüttelte den Kopf. "Nein, laß es bitte, wie es ist. Deine Welt soll auch die Meinige sein."

Sie gingen hinüber in Spocks Kabine. Jim sah sich zum ersten Mal so richtig bewußt im Zimmer seines Gefährten um. Jetzt verstand er alles besser: die spärliche Einrichtung, die Meditationsflamme, welche den Raum in ein faszinierendes Licht tauchte, die vulkanischen Gegenstände auf den Regalen - alles erschien ihm durch ihre Gedankenverschmelzungen vertraut.

Spock zog Jim an sich und begann ihn zu küssen und zu streicheln. Jim erwiderte die Liebkosungen und bald lagen sie eng umschlungen auf Spocks Bett, teilten erneut Körper und Geist miteinander.

"Jim!", sagte Spock nach einer Weile. "Wir müssen miteinander reden!"

Jim hob den Kopf und sah Spock in die Augen. Diese blickten ungewöhnlich ernst. "Was ist los?", fragte er besorgt.

"Wir müssen uns Gedanken über unsere Zukunft machen. So wie bisher können wir nicht weitermachen. Entweder wir trennen uns ..."

Jim ließ ihn nicht aussprechen. "Trennen! Bist du verrückt!". Erschrocken faßte er nach Spocks Schultern und schüttelte den Vulkanier. "Das kannst du mir nicht antun! Ich kann ohne dich nicht mehr leben und ich will es auch gar nicht!"

"... oder wir müssen uns für immer binden", vollendete Spock seinen Satz.

Eindringlich blickte der Vulkanier seinen Partner an. "Jim, du hast doch auch bemerkt, wie sich unsere Bewußtseine jedesmal verschmolzen haben, wenn wir zusammen waren?" Kirk nickte. "Vom ersten Mal abgesehen, habe ich keine dieser Verschmelzungen bewußt herbeigeführt. Sie sind einfach entstanden und sie vertiefen sich von Mal zu Mal.", fuhr Spock fort.

"Das ist doch wunderbar!", entgegnete Jim. Er genoß dieses innige Gefühl der absoluten Gemeinsamkeit. Keine seiner früheren Erfahrungen war nur annähernd so tief gewesen. In Spocks Armen fand er körperlich und seelisch die vollkommene Erfüllung.

"Ja, es ist wunderbar.", bestätigte Spock. "Ich liebe es auch, aber du mußt verstehen, wie das bei uns Vulkaniern ist. Wenn wir uns für einen Lebenspartner entscheiden, verbinden wir unsere Bewußtseine so tief, daß wir für immer eins sind. Ich würde immer in deinen Gedanken sein und du in meinen. Ein Geist in zwei Körpern."

"Sollte das damals mit T'Pring passieren?", fragte Jim.

Spock nickte. "Manchmal muß die Verbindung mit Absicht und Hilfe einer dritten Person geschlossen werden. Aber unsere Gefühle sind so tief für einander, daß die Verbindung bald von allein entstehen wird, wenn wir nicht aufpassen."

"Dann laß sie entstehen", erwiderte Jim und schloß Spock wieder in seine Arme. "Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als für immer mit dir vereint zu sein."

"Du machst mich unendlich glücklich", erwiderte Spock. Er begann Jim erneut zu streicheln und zu liebkosen und bald waren sie wieder eins.

Später fragte Spock Jim, ob er mit ihm nach Vulkan gehen würde. "Meine Tradition verlangt, daß wir unsere Verbindung von meinen Eltern und T'Pau als Familienoberhaupt bestätigen lassen, bevor wir uns endgültig binden.", erklärte er.

Jim war nicht gerade begeistert davon, T'Pau wiederzusehen. Ihr bisher einziges Aufeinandertreffen war alles andere als erfreulich gewesen. Und auch eine vulkanische Hochzeitszeremonie war nicht gerade nach seinem Geschmack, zu lebendig waren noch immer die Erinnerungen an die damaligen Ereignisse auf Spocks Heimatwelt, die einen von ihnen bald das Leben gekostet hätten.

Spock erkannte seine Gedanken. "Du brauchst keine Angst zu haben", beschwichtigte er ihn. "T'Pau wird dir die Sache nicht mehr nachtragen, außerdem war es ja eigentlich die Schuld bzw. Idee des Doktors."

"Werden wir wieder so eine Hochzeitszeremonie wie damals haben?", fragte Jim. Spock nickte. "Im wesentlichen ja, aber keine Angst, diesmal wird niemand den Kampf wählen."

"Das will ich hoffen. Aber was werden deine Eltern sagen? Ich bin nicht gerade der Traum von einer Schwiegertochter."

"Vulkanier haben keine Probleme mit gleichgeschlechtlicher Liebe und meine Mutter wird es auch akzeptieren. Aber wir müssen auch Starfleet Command benachrichtigen. Wenn wir endgültig verbunden sind, dürfen wir nie wieder für längere Zeit getrennt sein. Das würden wir nicht überstehen."

"Ich hatte auch nicht vor, mich für länger von dir zu trennen. Die Sache werde ich übernehmen. Und dann sollten wir es auch der Crew sagen, bevor noch irgendwelche Gerüchte aufkommen."

***

Jim kehrte mit seinen Gedanken ins hier und heute zurück. Auf der Brücke gab es nichts für ihn zu tun. Er hatte gestern für sich und Spock Urlaub beantragt und von Raumstation 38/11 zwei Plätze auf dem nächsten Transporter nach Vulkan gebucht. Spock schickte daraufhin eine Benachrichtigung an seine Eltern und er verfaßte ein Schreiben an Admiral Chamberlain von Starfleet Command. Jim kannte den Admiral, ein alter Freund seines Vaters, gut und er wußte, daß er für seine Situation Verständnis aufbringen würde.

Während Jim und Spock auf Vulkan weilten, sollte Scotty die Reparaturarbeiten an Bord der Enterprise überwachen und sie dann mit dem Schiff abholen kommen. Jim vermutete, daß ihnen trotz allem, mindestens eine Woche Zeit für sich auf Vulkan bleiben würde. Zeit genug, alles Nötige zu regeln. Sie hatten beschlossen, der Crew vor ihrer Abreise von ihnen zu erzählen. Wer zur Flotte eines Raumschiffes gehörte, war aufgeschlossen allem Neuen und Fremden gegenüber. Jim wußte, daß seine Leute kein Problem mit seiner Beziehung zu Spock haben würden, zumal beide respektiert und angesehen waren.

Jim erhob sich. "Übernehmen Sie das Kommando Mr. Spock!, Ich muß endlich mal den Papierkram erledigen, sonst macht mich Starfleet Command noch einen Kopf kürzer, wenn wir 38/11 erreichen und sie ihre Berichte nicht bekommen." Sein Blick signalisierte Spock, daß er es diesmal ernst meinte und nicht nur eine Ausrede für ein Tete-a-Tete suchte. Spock nickte verständnisvoll.

"Jawohl Captain!". "Ich bin in meiner Kabine."

***

Jim saß über seinen Missionsberichten, als der Türmelder summte. "Ich muß wirklich mal arbeiten. Ich dachte, das hast du verstanden?", rief er, in der Annahme, Spock sei ihm doch nachgekommen und wolle nicht erst durch seine eigene Kabine gehen, wie er es bisher immer getan hatte. "Komm rein!"

Die Tür glitt beiseite und zu seiner großen Überraschung war es nicht Spock, der in der Tür stand, sondern Dr. McCoy.

"Ach du bist es, Bones", sagte Jim mit leichter Enttäuschung in der Stimme.

"Ich bin wohl nicht ganz das, was du erwartest hast?", bemerkte der Arzt. "Darf ich trotzdem reinkommen?" "Sicher, was kann ich für dich tun?"

Jim nahm wieder vor seinem Schreibtisch Platz. Leonard zog sich den zweiten Stuhl heran. "Ich dachte, ich schaue mal, wie es dir geht. Du hast dich in der letzten Woche ja kaum blicken lassen. Da wollte der Onkel Doktor mal einen Hausbesuch machen."

"Mir geht es bestens, danke der Nachfrage.", erwiderte Jim. Er hatte sich in der Tat in den letzten Tagen, ganz im Gegensatz zu seinen früheren Gewohnheiten, nicht beim Doktor gemeldet. Dafür war er viel zu sehr mit Spock und seiner Liebe zu ihm beschäftigt gewesen. 'Aber es wird Zeit, daß ich dem Doc alles erkläre, immerhin ist Bones mein Freund und verdient Vertrauen. Er wird es schon verstehen.', dachte Jim.

"Als ich dich das letzte Mal sah, wirktest du auf mich ziemlich verstört, wegen deinem Traumerlebnis auf Daydream.", sagte der Doktor.

"Das ist vorbei", beruhigte ihn Jim sofort. "Ich mußte nur mit einer einschneidenden Veränderung in meinem Leben klar kommen und das ist nun passiert. Ich bin rundum glücklich".

"Das sieht man dir an, aber aufräumen könntest du trotzdem mal wieder."

Jim blickte sich um. Sein Zimmer sah in der Tat ziemlich chaotisch aus. Das Bett hatte er schon seit Tagen nicht mehr gemacht und es zeigte deutliche Spuren der leidenschaftlichen Nächte. Spocks vulkanische Robe lag davor auf dem Fußboden. Die Verbindungstür zu Spocks Kabine stand weit offen. Reste vom Frühstück zierten noch den Eßtisch.

"Ich war in der letzten Zeit wirklich sehr beschäftigt." Er grinste Bones frech an.

"Hast du etwas zu trinken?", fragte McCoy.

"Da muß irgendwo noch etwas Brandy sein, bediene dich!" Leonard stand auf und schenkte sich ein Glas ein, als er auch Kirk einschenken wollte, wehrte der Captain ab.

"Für mich nicht, danke. Ich trinke lieber das hier". Er hob sein Glas mit Orangensaft.

"Bist du etwa doch krank?", fragte McCoy mit scherzhafter Besorgnis, während er sich wieder setzte. "Seit wann bist du denn unter die Antialkoholiker gegangen?"

"Es ist unlogisch, seinen Körper mit Alkohol zu vergiften und den Geist damit zu benebeln", antwortete Jim, während er einen Bericht unterzeichnete. Er war sich gar nicht bewußt, daß er genau die Formulierung benutzte, mit der Spock ihn und Bones, angesichts ihres mitunter ziemlich starken Alkoholkonsums, früher öfters bedacht hatte.

Leonard war das aber sehr wohl aufgefallen. "Du klingst ja schon wie unser grünblütiger, spitzohriger Eisberg.", meinte er scherzhaft. Zu seiner Überraschung fand Jim das aber gar nicht lustig.

"Hör endlich auf, immer auf Spock rumzuhacken!", fuhr er seinen Freund an.

Leonard war verwirrt. "Was ist denn los, du hast doch sonst nichts gegen einen kleinen Scherz?"

"Ich halte es aber für keinen kleinen Scherz, wenn einer meiner Offiziere einen anderen beleidigt. Laß das in Zukunft bitte sein!" Jim wollte seinen Geliebten zukünftig vor allen Problemen und Anfeindungen beschützen, das hatte er sich fest vorgenommen, und da zählte auch Leonards mitunter sehr spitze Zunge dazu.

Der wunderte sich über die heftige und ungewohnte Reaktion des Captains. So kannte er Jim ja gar nicht! Da entdeckte McCoy die Traumengel, welche vereint auf Jims Schreibtisch standen. Vorsichtig nahm er sie in die Hände, dann musterte er Jim nachdenklich.

"Wenn ich mich recht entsinne, habe ich darüber auf Daydream eine Legende gehört, von den zwei identischen Figuren, deren Besitzer für einander bestimmt sind."

Jim nickte. "Sehr richtig, Bones. Das funktioniert wirklich."

"Darf ich daraus schließen, daß dein seltenes Erscheinen in letzter Zeit damit zusammenhängt, daß du mal wieder auf Liebespfaden wandelst?"

Jim nickte erneut "Ich habe vor, in Kürze zu heiraten".

"Was!". Leonard fiel fast vom Stuhl. "Ist das dein Ernst? Und deinen guten Onkel Doktor lädst du nicht mal zur Hochzeit ein?"

"Du kannst gern mitkommen, Bones. Aber ich dachte Vulkan ist nicht unbedingt dein Ding."

"Vulkan, wieso Vulkan? Was willst du denn dort? Es gibt wahrlich bessere Orte im Universum für die Flitterwochen? Und wer ist überhaupt die Glückliche? Kenne ich Sie?" 'Blöde Frage, wir sind auf einem Raumschiff, natürlich mußt du sie kennen!', dachte er, kaum daß er die Frage laut ausgesprochen hatte.

Jim sah seinen Freund aufmerksam an. "Kannst du nicht erraten, wen ich liebe?", fragte er leise. "Sieh dich doch um!"

Leonard ließ seinen Blick erneut durch den Raum schweifen, betrachtete das allgemeine Chaos näher. 'Wozu Jim das Bett benutzt hat, ist ja wohl eindeutig. Und was liegt da daneben? Ist das nicht Spocks vulkanische Robe?' Leonard riß erstaunt die Auen auf, als ihm plötzlich ein Licht aufging. Er sah die offene Verbindungstür und ihm war endgültig alles klar. 'Darauf hätte ich aber auch schon früher kommen müssen, so unzertrennlich wie die beiden in den letzten Jahren waren!'

"Jim! Du und Spock!? Ihr ...!?"

Jim nickte. "Ich weiß, daß kommt für dich jetzt überraschend, Bones. Für mich war es erst auch so, als die Dreamers, mir meine tiefste Sehnsucht verdeutlichten. Spock wußte es schon länger, aber auch er hat es verdrängt. Wir lieben uns, das ist uns jetzt klar geworden und ich bitte dich, als mein Freund, das zu akzeptieren."

"Jim, bitte verstehe mich jetzt nicht falsch. Ich bin kein intoleranter Mensch. Aber ausgerechnet du? Ich kenne doch deine Frauengeschichten!" Leonard schüttelte den Kopf. Er konnte es einfach nicht glauben. "Ich habe mir etwas vorgemacht, Bones. Ich wollte dem Bild entsprechen, daß andere von mir hatten, daß ich vor allem selbst von mir hatte. Das ist jetzt vorbei. Außerdem ist jeder Mann von Natur aus bisexuell veranlagt. Wir haben schließlich nicht nur das Y-Chromosom von unserem Vater geerbt, sondern auch ein X-Chromosom von unserer Mutter. Das solltest du als Arzt ja eigentlich wissen."

"Ja schon, aber ausgerechnet Spock. Das kann ich irgendwie nicht nachvollziehen."

"Glaube mir, Spock ist ein ganz normaler Mann mit sehr viel Gefühl und sehr viel Gefühlen. Er zeigt sie nur nicht offen."

"Na du mußt es jetzt ja wissen. Dann bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als euch beiden viel Glück zu wünschen."

"Danke, Bones. Ich weiß das zu schätzen und Spock sicher auch."

Der Arzt erhob sich. "Dann lasse ich dich jetzt mal lieber wieder allein, Jim. Du weißt ja, wo du mich findest, falls du mal einen Seelentröster brauchst."

Als McCoy zur Tür hinaus trat, wäre er bald mit Spock zusammengestoßen, der gerade herein wollte. "Äh, hallo Spock.", grüßte Leonard, "und meinen herzlichen Glückwunsch auch."

Spock warf Jim einen kurzen Blick zu, um zu verstehen, und erwiderte dann: "Danke Doktor! Werden sie uns die Ehre geben und uns nach Vulkan begleiten."

"Das möchte ich um nichts in der Welt verpassen." McCoy grinste. "Bis später und viel Spaß!"

"Was führt dich zu mir?", fragte Jim, während sich die Tür hinter Spock schloß.

"Ich wollte dir nur sagen, daß die Antwort meiner Eltern ankam. Sie erwarten uns und bereiten alles für die Zeremonie vor."

"Gut. Aber sag mal, Spock, wissen deine Eltern eigentlich, wen du heiraten willst?"

Der Vulkanier schüttelte den Kopf. "Ich habe ihnen nur mitgeteilt, daß ich mich binden will und das mit jemanden von der Erde. Ich dachte, den Rest sollten sie lieber persönlich erfahren. Außerdem könnte die Nachricht ja von irgend jemanden aufgefangen werden, dem sie nun wirklich nichts angeht."

Jim stand auf und umarmte Spock. "Na, hoffentlich ist der Schock für deine Eltern dann nicht gar zu groß."

Spock zog Jim näher an sich. Seine Augen funkelten vor Liebe und seine Lippen näherten sich Jims Mund. "Sie werden sich daran gewöhnen müssen", flüsterte er, bevor er Jim küßte. Spock wollte sich wieder lösen, doch Jim hielt ihn fest. "Gehe nicht, bitte!", bat er.

"Ich dachte, du wolltest arbeiten?"

Jim lächelte Spock an. "Aber jetzt nicht mehr, jetzt habe ich bessere Pläne. Die dummen Berichte können warten." Er zog Spock auf sein Bett.

"Du kriegst wohl nie genug", meinte der Vulkanier, als Jim begann, ihn auszuziehen. Jim lachte.

"Das merkst du auch schon?"

"Und ich liebe es.", ergänzte Spock und schmiegte sich enger an Jim. 'Wie schön er ist, vor allem seine warmen, so menschlichen Augen.', dachte er glücklich. Schon bald waren sie körperlich und seelisch wieder zu einer Einheit verschmolzen.

"Wie hat es der Doktor aufgenommen?", fragte Spock später.

"Mit Fassung", antwortete Jim "Hoffentlich reagiert die Crew genauso."

Wenn Jim angenommen hatte, daß sich seine Besatzung keine Gedanken über sein Verhalten in der letzten Zeit machte und wenn er dachte, daß seine Veränderungen und die Spocks unbemerkt geblieben wären, irrte er sich gewaltig.

"Und ich sage dir, die 50,- Credits sind mir sicher." sagte Chekov am nächsten Morgen zu Sulu. "Ich muß es wissen, schließlich haben wir Russen die Homosexualität erfunden."

"Das ist doch Blödsinn", erwiderte der Steuermann der Enterprise. "Der Captain und Mr. Spock, das ist doch verrückt. Niemals!"

"Jungs, habt ihr nicht gesehen, was für Blicke die zwei sich zuwerfen. Das ist doch eindeutig", warf Uhura ein.

"Ich gewinne die Wette", prophezeite Chekov. "Der Captain und Mr. Spock ..."

Er unterbrach sich abrupt, als die Turbolifttür aufglitt und Spock die Brücke betrat. "Guten Morgen, Mr. Spock", grüßte Chekov schnell und die anderen stimmten mit ein. Spock erwiderte den Gruß und ging zu seiner Station hinüber. Wenig später betrat Kirk die Brücke und begann mit seinem allmorgendlichen Ritual, neugierig beobachtet von seinen Leuten.

Auch Dr. McCoy entging nicht, daß Jims und Spocks Beziehung langsam aber sicher zum Gesprächsthema an Bord wurde. So überraschte er Schwester Chapel und Uhura beim eindeutigen Klatsch.

"Und ich sage dir Christine, die Blicke, die sie sich zuwerfen, könnten Eisberge zum Schmelzen bringen.", bekräftigte die Kommunikationsoffizierin.

"Spock und der Captain, niemals!", erwiderte die Schwester überzeugt. Als Leonard sich räusperte, fuhren die zwei auseinander, erröteten und Uhura verabschiedete sich schnell.

Später zitierte McCoy seine Oberschwester in sein Büro. "Christine, ich kam nicht umhin, vorhin einen Teil ihres Gespräches mit Uhura zu hören. Würden sie mir das bitte erklären!".

Chapel senkte ihren Kopf und errötete erneut. "Es war nichts Doktor", erwiderte sie.

Leonard bedachte sie mit einem strengen Blick. "Ich bitte Sie, Christine. Ich will Ihnen keinen Befehl geben, aber wenn Sie mich zwingen, den Vorgesetzten herauszukehren ..."

Christine schluckte schwer und dann rang sie sich zu einer Antwort durch. "Doktor, es gibt das Gerücht an Bord, daß der Captain und Mr. Spock ... Ähem, ich meine die beiden sollen privat ... Na, Sie wissen schon ... was ich meine ... sie sollen was miteinander haben.", stotterte sie verlegen. "Ich persönlich glaube natürlich nicht daran und würde so etwas nie weitererzählen.", fügte sie schnell noch hinzu.

Bones musterte seine Oberschwester mitleidig. Er wußte, daß Christine einst mächtig in Spock verliebt gewesen war. Wahrscheinlich empfand sie immer noch viel für den Vulkanier. Die Wahrheit mußte für sie ein Schock sein. Mit leisem Dank entließ er sie dann aus seinem Büro, ohne sich weiter zu dem Gehörten zu äußern.

Später klopfte McCoy an die Tür von Kirks Kabine. Als er keine Antwort erhielt, versuchte er es einfach eine Tür weiter - mit Erfolg.

"Herein!", ertönte Spocks tiefe Stimme.

"Entschuldigen Sie Spock, wenn ich störe. Ich bin auch gleich wieder weg. Ich müßte nur Jim und Sie kurz sprechen.", erklärte er, als er eintrat.

"Jim ist unter der Dusche, ich hole ihn", erwiderte Spock. "Setzen Sie sich doch in der Zwischenzeit."

Leonard nahm Platz und sah sich im Zimmer um. Nur ein paar Kerzen erhellten den Raum. In der Luft lag ein leichter Hauch von Weihrauch. Der Tisch war für zwei feierlich gedeckt. Ganz offensichtlich plante Spock einen romantischen Abend mit Jim oder zumindest das, was seinen vulkanischen Vorstellungen von einem romantischen Abend entsprach.

Spock kam mit Jim zurück. Dieser trug nun nicht mehr seine gewohnte Uniform, sondern auch eine vulkanische Robe. Spock hatte sie für ihn repliziert, nachdem Jim sich immer wieder über die beim Ausziehen so unhandlichen Starfleet Uniformen beschwerte, welche natürlich immer im entscheidenden Moment klemmten.

"Was kann ich für dich tun, Bones?", fragte Jim.

"Ich wollte euch nur warnen", antwortete der Arzt. "Ich habe heute ein Gespräch zwischen Uhura und Schwester Chapel aufgeschnappt, welches recht eindeutig war. Christine hat mir später gestanden, daß Gerüchte euch zwei betreffend im Umlauf sind."

"Das war zu erwarten", bemerkte Spock ruhig. "Ich hörte heute Morgen einen Teil eines Gespräches zwischen Sulu und Chekov. Wie es schien, ging es da um eine Wette ebenfalls uns beide betreffend".

Jim nickte. "Auf einem Raumschiff bleibt halt nichts lange geheim. Ich werde, wenn wir 38/11 erreicht haben, offiziell alles erklären. Aber Danke für deinen Hinweis, Bones."

Der Doktor verabschiedete sich, nicht ohne den Beiden noch einen schönen Abend zu wünschen. Ein vielsagendes Grinsen konnte er dabei nicht ganz unterdrücken.

"Den schönen Abend werden wir bestimmt haben", sagte Jim, als sich die Tür schloß. Voll Begehren blickte er Spock an. "Essen wir erst oder ...", fragte er.

Spock lächelte "Wie ich dich kenne, willst du doch erst das 'oder' haben." Er zog Jim an sich. "Die Robe steht dir ausgezeichnet, aber nackt siehst du noch viel besser aus." Er zog Jim das Gewand vom Körper.

"Du hast hoffentlich nichts zum Essen vorbereitet, was nicht noch warten kann?", fragte der Captain schelmisch, während er begann auch Spock von seiner Bekleidung zu befreien.

"Wohlweislich nicht", erwiderte der Vulkanier. "Ich dachte mir, daß wir nicht sofort zum Essen kommen werden."

"Mit dir könnte ich auch nur von Luft und Liebe leben", flüsterte Jim. Er spürte, wie Spocks Geist allmählich in seinen eindrang und so ließ er ihn sein Verlangen und seine Erregung spüren. Spock erwiderte diese Gefühle, dann zog er Jim auf sein Bett. Sie liebkosten sich und es dauerte nicht lange, bis sie wieder in jedweder Hinsicht eins waren.

***

"Andockmanöver erfolgreich", meldete Sulu. Jim blickte auf den Schirm, der zeigte, wie die Enterprise an einem der Ausleger von Station 38/11 hing. Endlich waren sie, nach einer quälend langsamen Reise, eingetroffen. Das heißt, für ihm war die Reise eigentlich viel zu schnell vergangen, er könnte ewig so weitermachen, ohne große Verpflichtungen und dadurch mit viel Zeit für Spock, aber der Crew ging die Langeweile langsam auf die Nerven und wenn sie nicht genug beschäftigt war, kam sie nur auf dumme Gedanken und Gerüchte den Captain betreffend. In Gedanken hatte Jim in den letzten Stunden immer wieder durchgespielt, was er der Mannschaft sagen wollte. Doch je näher der Zeitpunkt rückte, um so unsicherer und nervöser wurde er.

Er war sich eigentlich sicher, daß seine Crew auf die "Offenbarung" mit Verständnis reagieren würde. Und selbst, wenn nicht, er war der Captain, niemand hätte das Recht gehabt, ihm oder Spock deshalb respektlos zu begegnen. Aber Kirk bedeutete dir Meinung seiner Leute viel und er wünschte sich, daß sie seine Liebe verstanden und akzeptierten. Vor allem aber hoffte er, daß er in der Lage war, seine Ansicht in die richtigen Worte zu kleiden.

"Commander Daniels möchte Sie sprechen, Sir", meldete Uhura und unterbrach damit seine Grübeleien.

Jim nickte. "Öffnen Sie einen Kanal!". Auf dem Bildschirm erschien das jungenhafte Gesicht von Brett Daniels, dem Kommandanten von 38/11. Jim kannte ihn gut, sie hatten zusammen auf der Akademie studiert.

"Hallo Jim, herzlich willkommen!"

"Danke Brett, wie geht es dir? Tut mir leid, daß wir dich behelligen müssen, aber wir hatten einen kleinen Unfall unterwegs."

"Ich weiß, es ist alles für euch vorbereitet. Sagt einfach, was ihr braucht. Aber, wie ich hörte, wirst du uns gleich wieder verlassen, Jim?"

"Ja, ich habe einen privaten Abstecher nach Vulkan vor."

Jim sah, wie sich die Brückenoffiziere erstaunt zu ihm umdrehten, sich dann vielsagende Blicke zu warfen. Es wurde wirklich Zeit, daß er alles erklärte. Er wandte sich wieder an Brett Daniels. "Mein Chefingenieur wird die Reparaturarbeiten leiten. Ich sage ihm, daß er sich mit allen Wünschen an dich wenden kann."

"Dann wünsche ich dir viel Spaß Jim!" Daniels Bild verschwand vom Bildschirm, als der Komkanal geschlossen wurde.

Jim drehte sich zu Spock um. Er mußte erst noch etwas Mut tanken, bevor er den nächsten Schritt tat. Spock blickte ihm ruhig und fest in die Augen, vermittelte ihm so seine Kraft und Gelassenheit, aber auch seine Liebe.

Jim wandte sich wieder um. "Uhura, öffnen Sie die Komkanäle! Das ganze Schiff!"

"Ay, Sir!" Er schluckte und holte noch einmal tief Luft.

"An die ganze Besatzung, hier spricht der Captain. Wie Sie bemerkt haben, haben wir an Station 38/11 angedockt. Von ihren Abteilungsleitern haben Sie die Dienst- und Freizeitpläne der nächsten Tage erhalten. Ab sofort wird Chefingenieur Scott das Kommando über die Enterprise führen. Ich selbst, Mr. Spock und Dr. McCoy planen einen Abstecher nach Vulkan."

Aus den Augenwinkeln sah Jim, wie die Brückenbesatzung reagierte. Vielsagende Blicke, die, je nach der bisherigen Meinung des Jeweiligen ein 'Ich wußte es doch' oder 'Ich fasse es nicht' übermittelten, flogen zwischen Chekov, Sulu und Uhura hin und her.

Jim fuhr fort "Mr. Scott veranschlagt etwa eine Woche für die Arbeiten. Danach wird die Enterprise nach Vulkan fliegen und uns abholen." Soweit, der einfachere Teil des Ganzen, jetzt wurde es schwieriger.

Er wandte sich wieder hilfesuchend zu Spock um. Der Vulkanier verstand die stumme Bitte. Er verließ seine Station und trat hinter Jim, legte ihm zärtlich und beruhigend seine Hände auf die Schultern. Jim holte noch einmal tief Luft. 'Du schaffst das schon. Ich liebe dich', flüsterte es plötzlich in seinem Bewußtsein. Jim erkannte, daß Spock ihm diesen aufmunternden Gedanken geschickt hatte. Er nickte dankbar.

"Ich möchte noch etwas Persönliches sagen. Sie alle sind aufgeschlossene und moderne Menschen. Wir haben gemeinsam viel erlebt, sind vielem begegnet, was uns auf den ersten Blick fremdartig, ja unverständlich erschien. Wir sind diesem Fremden immer mit Offenheit, Respekt und Toleranz begegnet, egal, wie weit entfernt von unseren eigenen Vorstellungen es tatsächlich war. Ich bitte Sie nun auch um diese Toleranz und diesen Respekt ihrem Captain und Ihrem ersten Offizier gegenüber."

Er drehte sich zu Spock um, lächelte ihn an. Spock erwiderte das Lächeln und umfaßte Jims Schultern fester. "Mr. Spock und meine Wenigkeit, wir haben vor einiger Zeit beschlossen, unsere Beziehung auf eine neue, persönlichere Basis zu stellen. Wir werden auf Vulkan, gemäß den Traditionen dieses Planeten, eine dauerhafte Verbindung eingehen."

Jetzt war es heraus, endlich! Jim fühlte sich erleichtert. "Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis.", sagte er noch, dann nickte er Uhura zu, die Komkanäle wieder zu schließen.

Auf der Brücke herrschte für einen langen Moment gespenstische Stille. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Jim saß in seinem Sessel und versuchte seinen rasenden Puls wieder zu beruhigen. 'Die Heimlichtuerei ist vorbei, Gott sei Dank!' Spock hielt ihn noch immer an den Schultern umfaßt, vermittelte ihn mental Stärke und Zuversicht, vor allem jedoch seine Liebe. Chekov und Sulu sahen sich vielsagend an. Dann brach Uhura als Erste das Schweigen.

"Meinen herzlichen Glückwunsch, Captain, Mr. Spock!"

"Danke Uhura", antwortet Jim. Auch Spock bedankte sich.

Sulu und Chekov schlossen sich den Glückwünschen an. Chekov machte dabei eine eindeutige Geste des Bezahlens Richtung Sulu.

Jim lächelte. "Wieviel haben sie mit uns verdient, Pavel?"

Der Navigator errötete, blickte verlegen nach unten. "Na, raus mit der Sprache, ich weiß, daß Sie mit Sulu gewettet haben!"

"50 Credits", gestand Chekov.

"Na, das hat sich ja gelohnt, stoßen sie auf unser Wohl an!" "Das werde ich, Sir!"

Die Tür des Turbolifts glitt auf und McCoy betrat die Brücke. "Eine großartige Rede, Jim. Ich gratuliere dir!".

"Danke, Bones! Hast du schon gepackt? Wir haben keine zwei Stunden mehr Zeit."

"Natürlich, Ich kann es kaum erwarten."

Jim erhob sich, als Spock seine Hände von seinen Schultern löste. Er sah den Vulkanier auffordernd an. "Wir sollten auch packen gehen. Ich möchte nicht zu spät zu meiner eigenen Hochzeit kommen."

Ende

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