Eine Muh, eine Mäh

Eine Muh, eine Mäh

von T'Len (2002)
tlen2@freenet.de



Serie: TOS
Paarung: K/S, Harry/Angelo, Nogura/Belinda
Code: NR
Feedback: tlen2@freenet.de
Summe: Ein ganz besonderer Weihnachtseinkauf

Disclaimer: Leider gehören mir die Jungs und Mädels nicht. Ich habe sie nur für ein bisschen Fanfiction-Spaß ausgeborgt. Damit sollen keine Urheberrechte verletzt werden. Und natürlich wird damit nichts verdient. Beachtet die Altersangabe und geht wo anders spielen, wenn ihr zu jung seit oder euch am Thema stört.

Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.


"Jim, ich glaube kaum, dass dies das geeignete Geschäft ist, um Weihnachtsgeschenke für unsere Kinder und Freunde einzukaufen." Spock sah sich unbehaglich um. Wenn er geahnt hätte, dass Jim wieder in dieses Be-At-Euhse-Geschäft wollte... es hätte sich doch bestimmt eine dringende Konferenz als Ausrede gefunden. Er fühlte sich hier wirklich nicht wohl, zu unangenehm waren noch die Erinnerungen an so manchen - in seinen Augen peinlichen - Besuch mit Jim hier. Und zu allem Übel saß an der Kasse auch nicht mehr jene unscheinbare, scheinbar geschlechtslose Person, die sich so gar nicht für ihre Kunden zu interessieren schien, wie in den letzten Jahren. Der junge Mann, der sich nun dort aufhielt, hatte sie bei ihrem Eintritt neugierig gemustert und Spock war sich sicher, er hatte zumindest einen von ihnen erkannt.

Jim störte das natürlich nicht. "Wir müssen doch auch für uns eine Kleinigkeit kaufen. Obwohl..." Er nahm einen der Dildos in die Hand, auf dessen Spitze ein kleines Weihnachtsmützchen saß. "Pille und Scotty würden sich bestimmt auch über so was freuen. Pille hat mir mal erzählt, dass sie da neuerdings auch so einiges ausprobieren."

Spock zog es vor, zu diesem Thema lieber zu schweigen. Auch die weihnachtliche Dekoration machte den Aufenthalt in diesem Laden in seinen Augen nicht angenehmer. Zumal die Eiszapfen doch arg nach Dildos und Vibratoren aussehen und die Kringel nach Cock-Ringen. Jim hingegen benahm sich natürlich wieder wie das sprichwörtliche Kind unterm Weihnachtsbaum. Für ihn schien es nichts Schöneres zu geben, als auch wirklich jede Ecke des Ladens zu durchstöbern und das komplette Angebot in Augenschein zu nehmen.

"Oh, das will ich auch haben!", rief Jim plötzlich begeistert und stürzte auf den großen Weihnachtsbaum zu, der in der Mitte das Ladens stand, über und über behangen mit diversen Sexspielzeugen. Jim deutete auf eine blinkende und blitzende Lichterkette aus rosafarbenen Penissen. "Die ist perfekt."

Spock wurde blass. "Jim, das können wir unmöglich an unseren Baum hängen. Die Kinder..."

"Doch nicht für den Baum", unterbrach Jim ihn. "Ich dachte an unser Schlafzimmer... als Inspiration für unsere ganz persönliche Weihnachtsfeier."

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"Belinda, ich glaube kaum, dass wir hier ein passendes Geschenk für deine Tochter finden werden." Admiral Nogura sah sich unbehaglich um. Wenn er geahnt hätte, dass sein Mäuschen wieder in dieses Be-At-Euhse-Geschäft wollte... es hätte sich doch bestimmt eine dringende Konferenz als Ausrede gefunden. Er fühlte sich hier wirklich nicht wohl, zu unangenehm waren noch die Erinnerungen an so manchen - in seinen Augen peinlichen - früheren Besuch. Und zu allem Übel hatte der junge Mann an der Kasse so drein gesehen, als ob er ihn erkannt hätte.

Belinda störte das natürlich überhaupt nicht. "Wir müssen doch auch für uns eine Kleinigkeit kaufen", sagte sie und schien die Absicht zu haben, auch noch den letzten Winkel des Ladens in Augenschein nehmen zu wollen.

"Oh, das will ich auch haben!", rief sie plötzlich begeistert und stürzte, auf eine blinkende und blitzende Lichterkette aus rosafarbenen Penissen deutend, auf den großen Weihnachtsbaum in der Ladenmitte zu.

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"Schatz, ich glaube kaum, dass wir hier ein passendes Geschenk für deine alte Erbtante finden werden." Harry Morrow sah sich unbehaglich um. Wenn er geahnt hätte, dass Angelo wieder in dieses Be-At-Euhse-Geschäft wollte... es hätte sich doch bestimmt eine dringende Konferenz als Ausrede gefunden. Er fühlte sich hier wirklich nicht wohl, zu unangenehm waren noch die Erinnerungen an so manchen - in seinen Augen peinlichen - früheren Besuch. Und zu allem Übel hatte der junge Mann an der Kasse so drein gesehen, als ob er ihn erkannt hätte.

Angelo störte das natürlich überhaupt nicht. "Vergiss meine Tante, sie wird mich schon nicht gleich enterben. Jetzt suchen wir lieber etwas Schönes, was du mir schenken kannst." Angelo betrachtete angelegentlich die Kollektion essbarer Unterwäsche. "Am Besten etwas, indem ich mich dir dann wieder zu Weihnachten schenken kann."

Plötzlich sah er auf. "Und das hängen wir an unseren Baum." Er deutete auf eine blinkende und blitzende Lichterkette aus rosafarbenen Penissen und eilte auf den großen Weihnachtsbaum in der Ladenmitte zu.

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"Das gehört mir, ich habe es zuerst gesehen", keifte Jim, als Belinda auf den Baum zustürzte und die Lichterkette für sich reklamierte.

"Du schon wieder", giftete sie zurück. "Wohnst du eigentlich hier? Man kann nie in Ruhe einkaufen, ohne auf dich zu stoßen."

"Das gleiche kann ich auch von dir sagen", mischte sich der gerade eintreffende Angelo ein. "Und außerdem will ich die Kette. Ihr könnt sie eh nicht aufhängen mit euren Kindern."

Spock, Nogura und Morrow versuchten derweil, so unauffällig wie möglich an der nächsten Wand zu stehen. Am liebsten wären sie ganz mit ihr verschmolzen.

In diesem Moment erschien der Verkäufer und nickte ihnen freundlich zu. "Admiral Nogura, Admiral Morrow, Captain Spock, es tut mir sehr leid, aber bitte sagen Sie Ihren Begleitern, dass diese Lichterkette einzig und allein der Dekoration dient und leider unverkäuflich ist."

-Ende-

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