Liebe ist... oft ganz schön nervend

Liebe ist... oft ganz schön nervend

von T'Len (2001)
tlen@freenet.de



Serie: TOS
Paarung: K/?
Code: G, Tuppertrek, Humor
Archiv: GSSU, Fanfiction Paradies, andere bitte fragen.
Feedback: tlen@freenet.de
Summe: Kirk hat Probleme...

The TOS Twins: Stories in deutsch und englisch von Lady Charena und T'Len http://tostwins.slashcity.net

Disclaimer: Paramount/Viacom gehört das ganze Star Trek Universum plus Inventar. Ich habe die Jungs nur für ein bisschen Spaß ausgeborgt. Keine Rechte sollen verletzt werden. Keine Kohle wird damit gescheffelt. Es ist nur "fanfiction" und wer zu jung ist, sollte wo anders spielen gehen.

Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.


"Schaa-haatz!"

Einschmeichelnd drang die Stimme an sein Ohr, doch er drehte sich nur unwillig auf die andere Seite.

"Schatz!!!" Nun schon weitaus fordernder.

Er zog die Decke höher. "Lass mich schlafen! Ich bin müde."

"Wir müssen reden." Jetzt war der fordernde Tonfall nicht mehr zu überhören.

"Können wir das nicht morgen tun, Liebling? Ich bin wirklich erledigt."

"Du liebst mich nicht mehr." Nun schwang ein weinerlicher Unterton in der Stimme mit.

Er seufzte und richtete sich im Bett auf. "Natürlich liebe ich dich. Das weißt du doch, Liebling."

"Aber du hast nie mehr Zeit für mich."

Er seufzte erneut. "Ich muss schließlich meine Arbeit erledigen. Das ist ja wohl auch in deinem Sinne."

"Wir müssen reden." Nun ersetzte wieder ein Anflug von Trotz die Wehleidigkeit.

Er ließ sich zurück in die Kissen fallen. "Also schön, leg los!"

"Deine Freunde..." Die Stimme stoppte.

"Was ist mit ihnen?"

"McCoy, er mag mich nicht." Wieder ein Anflug von Weinerlichkeit.

"Natürlich mag er dich."

"Nein! Er hat kein Vertrauen zu mir. Er ist gegen jedwede Technik. Und sein Lamentieren jedes Mal, wenn er gebeamt werden soll..."

"Du darfst ihm nicht ernst nehmen. Er meint das nicht so."

"Und Scott fasst mich dauernd mit seinen kalten Händen an."

"Soll ich ihm vielleicht befehlen, dass er Handschuhe anzieht?" Er konnte den Sarkasmus nicht ganz aus seiner Stimme verbergen.

"Ja, das wäre fein" Die Begeisterung war unverkennbar. "Und da wir gerade dabei sind, wir sollten auch über Uhura reden und über Chekov und Sulu und..."

Er schloss erschöpft die Augen und ließ den Redeschwall über sicher gehen, ohne auf seinen Inhalt zu achten. Erst lautstarker Protest holte ihn wieder in die Gegenwart zurück. "Du hörst mir ja gar nicht mehr zu!"

"Ich bin wirklich müde, Liebling. Können wir nicht morgen weiter darüber reden." Er gähnte demonstrativ.

"Na gut, aber dann müssen wir uns auch über Spock unterhalten. Er beobachtet mich andauernd. Er soll das lassen!"

"Er kontrolliert nur, ob es dir gut geht. Er will dein bestes, wie wir alle. Glaube mir das, Liebling."

"Aber ich wäre viel lieber nur mit dir allein. Die anderen stören nur." Er hörte einen Hauch von Sehnsucht unter all dem Trotz.

"Ich wäre auch lieber mit dir allein, aber du weißt, dass das nicht geht. Wir brauchen die anderen nun mal."

Seufzen erklang. "Ja, leider. Aber ich liebe nur dich, Schatz" Nun war die Zuneigung offen zu hören.

"Ich liebe dich auch. Aber bitte, lass mich jetzt schlafen. Sonst bin ich morgen nicht fit für dich."

"Na gut, wenn du darauf bestehst. Gute Nacht, Schatz!"

"Gute Nacht!"

Jim Kirk seufzte erneut, als er versuchte wieder eine bequeme Schlafposition zu finden. Wer, bei allen Raumgeistern, hatte bloß behauptet, es sei einfach, ein Raumschiff zu lieben.

-Ende

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