Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

von T'Len (2002)
tlen2@freenet.de



Serie: TOS
Paarung: K/S
Code: NC-17
Feedback: hier oder an tlen2@freenet.de
Summe: Neue Haushaltshilfe

The TOS Twins and Friends: http://tostwins.slashcity.net
Star Trek, M*A*S*H, Sherlock Holmes, Karl May, Unser (T)Raumschiff, Die Schöne und das Biest
Unsere Zines, Links und mehr.

Disclaimer: Leider gehören mir die Jungs und Mädels nicht. Ich habe sie nur für ein bisschen Fanfiction-Spaß ausgeborgt. Damit sollen keine Urheberrechte verletzt werden. Und natürlich wird damit nichts verdient. Beachtet die Altersangabe und geht wo anders spielen, wenn ihr zu jung seit oder euch am Thema stört.

Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.


"Dürfte ich um Ihren Mantel bitten, Sir?"

Spock blickte erstaunt auf den Roboter, der auf ihn zugeeilt war, kaum dass er das Haus betreten hatte.

"Jim, was... wer ist das?", fragte er sein Bondmate, dass gerade hinter dem Roboter auftauchte.

"Robby Nummer zwei, er bevorzugt die Bezeichnung Zwo. Scotty hat ihn mir einige Tage überlassen", erklärte Jim.

Spock beobachtete den Roboter, der seinen Mantel aufhängte und dann weitere Befehle abwartend stehen blieb, skeptisch. "Jim, wenn ich dich an das letzte Mal erinnern dürfte, als wir..."

"Oh, keine Bange, Schatz", unterbrach Jim ihn. "Er ist viel weiter entwickelt als sein Vorgänger."

Spock hob skeptisch eine Augenbraue, er erinnerte sich noch allzu gut an die Schwierigkeiten, die ihre letzte elektronische Haushaltshilfe verursacht hatte. Besonders die Vernichtung seiner Unterlagen war ihm noch deutlich im Gedächtnis, von der peinlichen Situation, als der Roboter sie beim Sex gestört hatte, ganz zu schweigen. Die Tatsache, dass Robby Jims Gartenzwerge beseitigen wollte, hätte Spock ihm allerdings jederzeit zum Vorteil ausgelegt. Damals hatte Jim eigentlich geschworen nie wieder so eine "Blechkiste" ins Haus zu lassen.

"Weißt du", Jim hakte sich bei Spock unter und führte ihn ins Wohnzimmer. "Ich dachte, ich könnte einige Hilfe gebrauchen. Gina ist auch nicht mehr die Jüngste und ich schaffe es einfach nicht. Und keine Angst", er küsste Spock, "Er hat strickte Anweisung, deine Unterlagen in Ruhe zu lassen und gewisse Geräusche von uns zu ignorieren."

Sie setzten sich an den bereits gedeckten Tisch. "Die Kinder übernachten heute übrigens bei Freunden, wir können uns einen gemütlichen Abend machen", sagte Jim. In diesem Moment trat Zwo herein und servierte das Essen.

///

"Du musst doch nicht noch arbeiten?", fragte Jim später, nach einem wohlschmeckenden und appetitlichen Essen, und kuschelte sich zufrieden auf dem Sofa in Spocks Arme. Der Vulkanier schüttelte den Kopf.

"Schön", seufzte Jim. "Der Vorweihnachtsstress schafft mich noch." Als Zwo herein kam, um das Geschirr abzuräumen, wies Jim ihm an. "Mach bitte Feuer im Kamin""

"Jawohl, Sir", antwortete der Roboter und eilte hinaus, um kurz darauf mit einem Arm voll Holz wiederzukommen. "Ich habe mir übrigens erlaubt, Sir, Ihr Holz zu hacken", sagte er. "Holz hacken?" Jim runzelte die Stirn. "Aber ich habe doch gar kein..."

"Der Nadelbaum, der im Garten stand, Sir", half Zwo aus. "Ich habe ihn zerkleinert."

"Was?" Jim sprang auf, als plötzlich bei ihm der Groschen fiel, was der Roboter meinte. "Du hast meinen schönen Weihnachtsbaum zerhackt?"

"Jim, beruhige dich." Spock zog sein Bondmate wieder zurück aufs Sofa. "Wir besorgen morgen einen neuen."

"Gut", knurrte Jim und zu Zwo gewannt fuhr er fort: "Hör zu, du Blechkasten, bevor du hier künftig irgendetwas zerstörst, frage mich gefälligst um Erlaubnis."

"Jawohl, Sir", antwortete der Roboter diensteifrig, wobei er es tatsächlich irgendwie schaffte, zerknirscht zu klingen, und eilte hinaus. . Jims Laune besserte sich rasch wieder, als das Feuer im Kamin zu prasseln begann. Spock löschte das Licht und entzündete die Kerzen auf dem Adventskranz.

"Soll ich dich ein bisschen massieren?", fragte Jim mit einem Lächeln. Spock nickte - und wusste genau, dass es kaum bei einer Massage bleiben würde. "Dann zieh doch schon mal aus, ich hole rasch das Öl", wies Jim ihn an.

Als Jim mit einer Flasche ihres besten Sandelholzöls zurückkam, hatte Spock sich nackt auf dem Sofa ausgestreckt. Jim grinste zufrieden, als er sah, dass der Vulkanier sich gleich ganz ausgezogen hatte. Gut, dachte Jim, das erspart einem später unliebsame Unterbrechungen.

Auch er ließ rasch seine Kleidung fallen - Spock hatte die seinige natürlich ordentlich über einen Stuhl gefaltet - und kniete sich dann über den Rücken des Vulkaniers.

Nachdem er reichlich Öl in seine Hände geträufelt hatte, ließ er sie über die Schultern seines Schatzes gleiten. Spock war zwar nicht wirklich verspannt - immerhin verfügte er als Vulkanier auch über die nötige Körperkontrolle, seine Muskeln bei Bedarf zu lockern - doch sie beide liebten dieses Spielchen.

Gedankenverloren in den wohlgeformten Proportionen seines Schatzes schwelgend, rutschte Jim ein Stück zurück, um das Öl auf dem ganzen Rücken verteilen zu können. "Du siehst zum Anbeißen aus", flüsterte er, sich vorbeugend, in ein spitzes Ohr, knabberte dann daran, bis er Spock ein Stöhnen entlockt hatte, presste sich schließlich eng an den Rücken seines Bondmates, Spock spüren lassend, dass auch er selbst längst erregt war.

In diesem Moment wurde die Tür aufgerissen und ehe Jim sich versah traf ihn ein Schwall kalten Wassers.

"Hey! Was soll das?", prustete er, sich aufrichtend. Der ganze Tisch tropfte und sein schöner Adventskranz schwamm fast vor Nässe. Auf der anderen Seite des Tisches stand Zwo, einen leeren Wassereimer in der Hand. "Spinnst du?", fauchte Jim ihn an, während Spock versuchte, sich so würdevoll wie möglich aufzurichten - und so viel wie möglich durch den Tisch bedeckt zu halten.

"Mein Rauchmelder hat Alarm geschlagen, Sir", erklärte Zwo gerade seine Rettungsaktion.

"Raus!", schrie Jim. "Bring mir ein Handtuch und einen Wischlappen." Und zu Spock gewandt fuhr er dann fort: "Okay, du hattest recht, ich schmeiß ihn gleich morgen früh wieder raus. Und wenn ich je wieder eine Roboterhilfe einstellen will, erschiss mich."

-Ende-

---------------------------------------------------

Zurück/Back