Koitus Interruptus

Koitus Interruptus

by T'Len (2001)
tlen@freenet.de



Serie: TOS
Paarung: Mc/Sc, K/S
Code: NC-17, Tuppertrek, Humor
Archiv: GSSU, Fanfiction Paradies, andere bitte fragen.
Feedback: tlen@freenet.de
Summe: Frische Luft.....
September-challenge

The TOS Twins: Stories in deutsch und englisch von Lady Charena und T'Len http://tostwins.slashcity.net

Disclaimer: Paramount/Viacom gehört das ganze Star Trek Universum plus Inventar. Ich habe die Jungs nur für ein bisschen Spaß ausgeborgt. Keine Rechte sollen verletzt werden. Keine Kohle wird damit gescheffelt. Es ist nur "fanfiction" und wer zu jung ist, sollte wo anders spielen gehen.

Vielen Dank an Lady Charena für ihre nie nachlassende Hilfe.

Die Idee ist dem bunten TupperTrek-Universum entliehen, das von den "verrückten Hühner" geschaffen wurde - ein Tarnname, mit dem ihr (wie sorgfältige Recherchen ergaben) nur getäuscht werden solltet, denn in Wirklichkeit... geht es wie so viele Schandtaten auf das Konto der TOSTwins!! :-) Wir sind grausam, wir kennen keine Gnade... Wer mehr darüber wissen will - Shaik 2 ist ab Ende September bei den TOS-Sisters erhältlich und wir sind bereits fleißig dabei, einen dritten Band zusammen zu stellen. Weitere Informationen hierzu und natürlich zu allen anderen Zines der TOS-Sisters, sowie Stories der TOSTwins (T'Len und Lady Charena) findet ihr auf unserer Homepage.

Ich bitte Platz zu nehmen, den Gurt anzulegen, die Sitze gerade - sowie das Rauchen ein zu stellen - unser TTraumschiff mit seiner zwei-Frau-starken, zu allem entschlossenen Besatzung, ist wieder einmal bereit zum Abflug in die unbekannten rosa Tiefen des Weltraumes...


"Ich weiß nicht, ich halte das für keine gute Idee." Die Skepsis in Leonard McCoys Stimme war unverkennbar.

"Sei doch nicht immer so pessimistisch, Schatz." Montgomery Scott presste sich von hinten eng an seinen Göttergatten, kaum dass sie ihre neue Hollywoodschaukel im Garten erreicht hatten.

Seine Hände griffen nach dem obersten Knopf von Lens Hemd. "Du selbst hast doch gesagt, wir könnten mal wieder etwas Abwechslung in unserem Liebesleben gebrauchen. Nach dem Stress mit dem Umzug und so weiter." Zwei weitere Hemdsknöpfe wurden geöffnet.

Len seufzte. "Aber du weißt doch, immer wenn wir das versuchen, gibt es irgendeine Katastrophe."

Der letzte Knopf glitt auf. "Was soll schon passieren? Wir sind in unserem Garten und es ist mitten in der Nacht."

"Wenn uns jemand hört."

Der erste Ärmel wurde abgestreift. "Wer soll uns hören? Die Kinder schlafen tief und fest in ihren Zimmern. Und die sind auf der anderen Seite des Hauses, wie ich betonen möchte."

"Aber die Nachbarn..."

Das Hemd fiel zu Boden. "Unsere einzigen Nachbarn sind Jim, Spock und ihre Kinder. Sie bringen Mrs. Kirk nach Iowa und werden nicht vor Sonntag abend zurück sein."

Scotty unterdrückte einen Seufzer - manchmal konnte sein Göttergatte wirklich zu nervig sein, vor allem, wenn er selbst sich so schön einen romantischen Abend unterm Sternenlicht und in warmer Lust ausgemalt hatte - und presste sich enger an Leonard. Dies hatte bisher noch meistens geholfen

Und es schien auch diesmal zu wirken. "Ich will dich. Hier und jetzt", hauchte er ins rechte Ohr, biss dann sanft ins Ohrläppchen. Dann schob er seinen Partner ein Stückchen in Richtung Schaukel. "Knie dich drauf.

McCoy tat zwar, wie ihm geheißen, blieb aber skeptisch. "Ich weiß nicht... das wackelt so sehr."

Zärtliche Finger umspielten sich rasch verhärtende Brustwarzen. "Eben drum, stell dir vor, wie die Schaukel sich im Rhythmus unserer Stöße bewegt." Er unterstrich sein Argument mit einigen kurzen, stoßenden Bewegungen seines Unterkörpers.

Seine Hände fanden derweil ihren Weg zu Leonards Schenkeln. Jener stöhnte wohlig auf, war aber immer noch nicht so richtig von der Genialität der Idee seines Partners überzeugt. Der Windstoß, welcher in diesem Moment, die zur Erhellung der Nacht um die Schaukel platzierten Kerzen ausblies, gab ihm neue "Munition".

"Jetzt ist es ganz dunkel", protestierte er.

"Oh, ich habe da etwas zur Erhellung." Scottys Hände verschwanden von seinen Schenkeln, um kurz darauf wieder vor seinen Augen aufzutauchen, einen leuchtenden, länglichen Gegenstand in der Hand.

McCoy blinzelte ihn verwirrt an, dann dämmerte es ihm, womit er es zu tun hatte. Ein künstlicher Penis. "Reicht dir meiner nicht mehr", schnappte er wütend und versuchte sich zu erheben.

Scotty drückte ihn zurück in die weichen Polster. Dieser Abend verlief aber nun wirklich nicht, wie geplant. Dabei hatte er sich alles so schön vorgestellt. "Natürlich reicht mir deiner", versicherte er rasch. Seine linke Hand fand dabei den Weg in Leonards Hose.

"Aber wir können nun mal nicht beide gleichzeitig... Und als ich neulich an diesem Be-At-Euhse-Laden vorbeikam - ganz zufällig natürlich - dachte ich... Kurzum, stell dir doch vor, wie es sich anfühlen wird, wenn du mich nimmst und gleichzeitig ganz ausgefüllt bist. Und ich werde denken, es ist deiner, der da ganz tief in mir steckt, während mein eigener in dich fährt. "

Leonard stöhnte auf. "Oh Gott, du weißt doch, wie geil es mich macht, wenn du so... schmutzig... mit mir redest. Meine Hose platzt gleich."

Scotty öffnete rasch den Reißverschluss und schon die Hose nach unten. Er selbst trat einen Schritt zurück und begann sich seiner eigenen Hose zu entledigen. Kein einfaches Unterfangen im Dunkeln, zumal sein Partner so verführerisch und einladend mit dem Hinterteil wackelte.

"Dein Arsch ist so sexy. Er macht mich so geil." Scotty stöhnte auf, als er endlich seine Hose bis zu den Knien abgestreift hatte. Er schaltete den Vibrator ein und ließ ihn sanft zwischen Leonards Pobacken gleiten.

Jener stöhnte erneut. "Mehr Scotty. Sag mir mehr. Bist du hart?"

Scotty warf den Vibrator auf die Polster der Schaukel und spukte in seine Hände. Dies war wohl nicht der richtige Zeitpunkt, Len zu beichten, dass er bei all seinen sorgfältigen Planungen die Gleitcreme im Haus vergessen hatte. Spucke würde es diesmal eben tun müssen.

Er rieb seine Hände über sein Glied, presste sich dann eng an seinen Partner. "Hart wie Titanium", versicherte er. "Ich kann es kaum erwarten, ihn in dich..."

"Pscht, sei leise."

Scotty blinzelte verwirrt über diese abrupte Abfuhr. "Ich dachte, ich soll..."

"Still!", knurrte Leonard erneut. "Da ist jemand nebenan. Ich habe ein Geräusch gehört."

"Wer soll schon nebenan sein?" Scotty war wirklich ungehalten über die Störung. Er wollte endlich "zum Zuge" kommen.

"Einbrecher." Er hatte es kaum gesagt, als ein knarrendes Geräusch und ein leiser Fluch an ihre Ohren drangen.

McCoy schob sich von der Schaukel und zog seine Hose hoch - nicht ganz einfach, in seinem immer noch erregten Zustand. "Wir müssen etwas unternehmen."

Scotty - mittlerweile resignierend - fummelte nach seiner Hose. "Soll ich ins Haus gehen und die Polizei rufen?"

"Papperlapapp. Bis dahin sind sie längst über alle Berge. Wir erledigen das selbst. Schließlich sind wir oft genug mit Klingonen oder Romulanern fertig geworden."

"Da hatten wir aber Phaser", protestierte Scotty.

McCoy hielt dies jedoch nicht von seinem Vorhaben ab. Er drückte Scotty den Vibrator in die Hand. "Hier nimm das." Er selber bewaffnete sich an der leidlich gefüllten Regentonne mit einem Eimer Wasser. Dann machten sie sich auf den Weg.

Leises Stöhnen erklang, als sie vorsichtig den niedrigen Zaun zwischen ihrer Doppelhaushälfte und Kirks überwanden. "Sie sind am Strandkorb", flüsterte Scotty und deutete nach rechts.

"Wir nähern uns von der Seite", wisperte Leonard zurück. "Und dann..." Er schwenkte vorsichtig seinen Wassereimer.

Ganz leise schlichen die zwei sich an. Dabei ließen sie sich von immer wieder erklingenden stöhnenden oder knarrenden Geräuschen leiten. Als sie den Strandkorb erreichten, sprang McCoy rasch vor und schüttete den Inhalt seines Eimers auf die darin befindlichen aus.

Ein lauter Schreckenschrei war die Antwort. Scotty sprang ebenfalls nach vorn, den leuchtenden Vibrator ausgestreckt. "Keine Bewegung", schrie er.

Die wütende Stimme die ihm antwortete, kam ihm allerdings unangenehm vertraut vor. "Spinnt ihr, oder was?", schimpfte ein nackter Jim Kirk, während er sich aus dem Strandkorb quälte. Neben ihm tauchte ein reichlichst tropfender Spock auf, ebenfalls unbekleidet, aber ein ziemlich kleines Seidentuch schamvoll vor eine gewisse Stelle seines Körpers haltend. Ganz offensichtlich hatte der Vulkanier den Großteil von McCoys Wasserladung abbekommen.

"Äh, wir dachten ihr seid Einbrecher", stotterte der Arzt verlegen. "Was macht ihr überhaupt schon wieder hier?"

"Wir haben es bei meiner Mutter keinen Tag länger mehr ausgehalten", erklärte Jim. Er musterte seinen Partner im Schein der Sterne und Scottys "Spielzeugs" und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Irgendwie hatte er gerade ein leichtes Deja vu Erlebnis.

"Aber, was treibt ihr, um diese Zeit im Garten?"

"Äh", antwortete Scotty verlegen. "das ist eine... ähm längere Geschichte, aber ich schätze, das selbe, wie ihr."

"Was garantiert das letzte Mal war. Im Freien meine ich", bemerkte Leonard mit eisiger Stimme. "Mir reichen deine ,Ideen' jetzt echt."

"Ausnahmsweise kann ich da nur zustimmen", meldete sich Spock zum ersten Mal seit dem "Zusammenstoß" zu Wort. "Wenn ihr mich bitte entschuldigen würdet, ich benötige ein Handtuch."

Sprach's, griff nach seiner auf dem Boden liegenden und ebenfalls verdächtig tropfenden Kleidung und trat an den anderen vorbei Richtung Haus.

Jim blickte ihm seufzend hinterher. "Tja, das nennt man dann wohl einen Koitus Interruptus, oder Pille?"

-Ende-

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