Kommet, ihr Hirten

Kommet, ihr Hirten

von T'Len
tlen2@freenet.de



2002
Fandom: ST TOS
Paarung: K/S
Altersangabe: PG
Hinweise: Tuppetrek
Warnungen: Humor
Feedback: tlen2@freenet.de
Summe: Jims Krippenspiel

The TOS Twins and Friends: http://tostwins.slashcity.net - deutsch und englisch
Disclaimer: Leider gehören mir die Jungs und Mädels nicht. Ich habe sie nur für ein bisschen Fanfiction-Spaß ausgeborgt. Damit sollen keine Urheberrechte verletzt werden. Und natürlich wird damit nichts verdient. Beachtet die Altersangabe und geht wo anders spielen, wenn ihr zu jung seit oder euch am Thema stört. Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.


"Sagt mal", fragte Jim, während er Sarah und Tommy Nudeln auf die Teller schöpfte (Gina hatte heute frei, um Weihnachtsbesorgungen zu machen und er sich von den Kindern zu Nudeln und Ketchup breitschlagen lassen – nicht, dass dies großer Überredungskunst bedurft hätte.), "Dieses Jahr gibt es wohl gar kein Weihnachtsschauspiel an eurer Schule?"

"Ähm", Sarah und Tommy wechselten einen unschlüssigen Blick, der ihrem Vater aber entging, da er sich gerade reichlich selbst bediente. "Doch", sagte das Mädchen schließlich zögernd. "Rudolf, das Rentier."

"Und wir spielen auch wieder mit", ergänzte Tommy.

"Na so was, da hat Mrs. Miller wohl ganz vergessen, mich zu informieren", wunderte sich Jim. "Bitte sagt ihr, dass ich selbstverständlich wieder die Regie übernehme."

"Ähm", die Kinder wechselten einen weiteren unbehaglichen Blick. "Sie hat einen anderen Regisseur", sagte Sarah schließlich zögernd.

"Was!?!" Jim ließ vor Schreck die Gabel fallen. "Wie kann sie es wagen? Ich bin weit und breit die geeignetste Person dafür. Schließlich habe ich einen Schauspiel-Fernkurs mit Diplom." Das seine Leistungen dort allerdings in etwas andere Richtungen als gerade weihnachtliche Geschichten gegangen waren, verschwieg er lieber geflissentlich.

"Ich glaube", Sarah kaute nachdenklich an ein paar Nudeln bevor sie weitersprach, "Mrs. Miller war nicht gerade glücklich über deine Interpretation der biblischen Weihnachtsgeschichte im letzten Jahr."

"Ja", ergänzte Tommy, "Sie meinte aus Maria einen Mario zu machen, sei etwas... ähm zu gewagt gewesen."

"Dabei ist es doch heutigentags ganz normal, wenn zwei Männer Kinder bekommen", knurrte Jim.

"Aber nicht im alten Bethlehem", warf Sarah ein.

"Und statt Esel und Ochse einen Sehlat und einen Tribble in den Stall zu stellen, fand sie auch nicht so toll", streute Tommy weiteres Salz auf die Wunde.

"Banausin", knurrte Jim, "Kein Sinn für künstlerische Freiheiten. Sie wird schon sehen, was sie davon hat."

"Und wer soll nun Regie führen?", fragte er aber dann doch. Er war halt einfach zu neugierig.

"Onkel Pavel", erwiderte Sarah und erntete dafür ein verächtliches Schnauben ihres Vaters. "Eine Frechheit. Das ist nun der Dank dafür, dass ich ihn auf mein Raumschiff gelassen habe, stielt mir den Job." Jim zog einen Flunsch, als plötzlich die Haustür aufging.

Ehe Spock sich richtig versah, war ihm sein Bondmate schniefend in die Arme gefallen.

"Die lassen mich nicht mehr Regie führen beim Weihnachtsmärchen", schluchze er. "Diese Banausen. Dabei habe ich mich doch schon so darauf gefreut. Und ich habe so viele Ideen. Aber die nehmen Chekov. Als hätte der Ahnung."

Spock, der etwas überrumpelt von der ganzen Attacke war, erwiderte: "Wenn du unbedingt ein Märchen willst, dann lass uns doch unser eigenes machen."

"Oh ja", rief Jim begeistert und löste sich etwas von Spock. Sein Ärger war in Nullkommanichts verschwunden. "Das ist eine prima Idee, Schatz. Ich bin natürlich die Maria und du der Joseph. Die Kinder können die heiligen Drei Könige sein, vielleicht machen ja Duncan und Scarlett mit. Bones ist der Esel und", er deutete auf seinen Teddybär, der sich aus unerfindlichen Gründen vom Schlafzimmer in den Korridor "verirrt" hatte, "Er ist das Jesuskind."

"Was meint ihr Kinder?" Jim drehte sich zum Wohnzimmer um. Doch seine Sprösslinge hatten längst das Weite gesucht.

-Ende-

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