Ein heißer Einsatz

Ein heißer Einsatz

von T'Len
tlen2@freenet.de



2005
Serie: Kung Fu - TLC
Altersangabe: NC-17
Codes: Peter/Kermit
Summe: Ein Saunabesuch bringt die Wahrheit an den Tag
Feedback: tlen2@freenet.de

Disclaimer: Ich habe die Jungs nur für ein bisschen Spaß ausgeborgt. Keine Rechte sollen verletzt werden. Keine Kohle wird damit gescheffelt. Es ist nur "fanfiction" und wer zu jung ist, sollte wo anders spielen gehen. Vielen Dank an Lady Charena für ihre nie nachlassende Hilfe.


„Sexy Hintern, Babe.“

„Hey!“ Peter Caine starrte dem Fremden hinterher, der ihm gerade auf sein nacktes Hinterteil geklopft hatte, während er sich im Umkleideraum der Sauna auszog. „Hast du das gesehen?“, wandte er sich an Kermit Griffin, der vor dem Schrank neben ihm stand. „So eine Frechheit.“

„Er hat doch recht, Babe“, erwiderte Kermit und gab Peter ebenfalls einen Klaps auf seinen Hintern.

„Lass das!“, knurrte Peter und schlang ein Handtuch um seine Hüften. Er seufzte, als er den Schrank mit seinen Klamotten abschloss. „Mir wäre wohler, wenn wenigstens einer von uns seine Waffe mit hätte.“

„Es dürfte etwas schwer werden, diese zu verstecken.“ Kermit schwenkte bezeichnend sein Handtuch, bevor er es um seine Hüften wand.

„Aber wir hätten sie wenigstens hier im Schrank lassen können“, erwiderte Peter.

„Damit sie einer klaut und damit Amok läuft. Diese Dinger sind doch nie im Leben sicher.“ Kermit schmiss seine Tür kraftvoll zu und die ganze Schrankreihe wackelte bedenklich: „Aber wieso bist du so besorgt? Ich denke, du kannst Kung Fu. Wenn nötig, musst du halt zeigen, was du bei deinem alten Herrn gelernt hast, Kleiner.“

Kermit legte seinen Arm kurz um Peters Schulter. „Komm, lass uns gehen!“

„Äh Kermit, hast du da nicht was vergessen.“ Peter deutete auf die unvermeidliche Sonnenbrille, die noch immer auf Kermits Nase saß.

Der Ex-Söldner seufzte, nahm sein geliebtes Stück aber ab, schloss den Schrank auf und legte die Brille ganz vorsichtig auf seine anderen Sachen.

„Und wohin jetzt?“, fragte Peter, nachdem Kermit wieder abgeschlossen hatte.

„Da lang, zur Dusche!“ Kermit deutete die Richtung an und pfiff leise durch seine Zähne, als er Peters Rückansicht sah. „Wirklich sexy Hintern, Babe“, murmelte er.

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„Was sollen wir nun eigentlich hier?“ Peter lehnte sich an die Wand der Sauna. Automatisch erwiderte er das Lächeln des jungen Mannes, der noch im Raum saß. Kermit schien seine Frage nicht gehört zu haben. „Kermit!“ Vorsichtig stupste er den anderen mit dem Fuß an.

Der Ex-Söldner fuhr sofort herum, die Arme zum Schlag erhoben. „Himmel Peter, mach das nie wieder“, brachte er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor.

„’tschuldigung. Ich wollte ja nur wissen, was wir jetzt machen.“ Peter beugte sich zu Kermit heran und flüsterte in sein Ohr. „Auf wen sollen wir achten? Oder worauf? Du hast mir ja nichts über den Einsatz gesagt.“

Kermit atmete tief durch und ließ langsam die angehaltene Luft aus seinen Lungen entweichen. „Erst mal Schwitzen und entspannen, Kleiner“, erwiderte er knapp.

„Aber...“

Kermit brachte ihn mit einer knappen Handbewegung zum Schweigen und wandte sich wieder ab.

Wie zuvor, bevor Peter ihn erschreckt hatte, fixierten seine Augen den Fremden im Raum. Sein breiter Rücken verdeckte Peter die Sicht.

So bemerkte der junge Cop nicht, welche Blicke zwischen Kermit und dem Fremden hin und her flogen und wie die Hand des anderen langsam unter sein Handtuch wanderte und dort verführerisch zu kreisen begann. Eine stumme Frage erschien in den dunklen Augen, doch Kermit schüttelte bedauernd leicht den Kopf, machte dann eine leise Geste Richtung Peter. Der andere nickte verstehend, zuckte kurz mit den Schultern und schloss die Augen. Seine Hand streichelte dort weiter, wo sie lag.

Kermit ballte die Fäuste.

Ein wohliges Seufzen erklang hinter ihm. Kermit drehte sich um und sah, wie auch Peter die Augen geschlossen und den Kopf leicht zurückgelegt hatte. So entspannt hatten seine Züge etwas geradezu jungenhaftes angenommen. Und er sah so verdammt sexy aus. Kermit biss sich auf die Zunge.

Nicht gerade die passende Haltung für einen Polizisten im Undercovereinsatz. Als ob Peter den Blick seines Kollegen auf sich bemerkt hätte, öffnete er die Augen und lächelte ihn entschuldigend an. Er richtete sich auf und beugte sich zu Kermit, der sofort tief Luft holte. „Hier kann doch keiner was rein oder raus schmuggeln und gesprächig scheinen die Leute auch nicht gerade zu sein. Also, was ist der Zweck unseres Einsatzes?“

Kermit schluckte. ‚Dich zu verführen’, dachte er. Verdammt, es war definitiv keine gute Idee gewesen, Peter in seine Stammsauna mitzunehmen, um zu sehen, wie er auf nackte Männer reagierte. Auf erregte nackte Männer, die sich nicht scheuten, zu zeigen, wen und was sie wollten.

Er hätte einfach sagen sollen: „Kleiner, ich bin scharf auf dich. Was hältst du davon, wenn wir mehr als Freunde werden.’ Er schüttelte innerlich den Kopf. Das war verrückt. Peter wäre entweder schreiend davon gerannt oder ihn niedergeschlagen oder gleich über den Haufen geschossen. Wahrscheinlich würde er eines davon – oder alles, nicht notwendigerweise in der Reihenfolge – sowieso tun, wenn er erst mal herausfand, dass Kermit ihn in die angesagtestes Schwulensauna der Stadt geschleppt hatte. Und es konnte nur eine Frage der Zeit sein, bis Peter diesbezüglich ein Licht aufging.

Er hatte keine Ahnung, wie Peter zu gleichgeschlechtlichen Beziehungen stand? Gab es so was bei den Shaolin überhaupt? Und wie würde er auf Kermits Geheimnis reagieren?

Er seufzte. Da hatte er nun wer weiß wie viele Male die brenzligsten Situationen ohne mit der Wimper zu zucken überstanden und nun traute er sich nicht, die einfachste Wahrheit zu sagen. ‚Übrigens Peter, ich bin schwul. Und die anderen Jungs hier auch. Wie wär’s mit einer Nummer? Gleich hier? Gott, Kermit Griffin jetzt spinnst du total. Du solltest zusehen, dass du hier schnell und mit heilem Ansehen rauskommst.

Ihm war so verdammt heiß und das lag nicht nur an der Temperatur. Der andere Typ masturbierte noch immer unter seinem Handtuch. Und Peters Nähe machte ihn selbst total wuschig. Von hart ganz zu schweigen.

„Kermit?“, fragte Peter jetzt besorgt, weil er so lange keine Antwort bekam. „Bist du okay?“

Er nickte schwach. ‚Oh yeah, so okay, dass ich mir gleich einen runterholen muss, wenn ich nicht total verrückt werden will.’ Er konnte nicht verhindern, dass seine Hand automatisch in seinen Schoß wanderte. Der Fremde lächelte ihn an.

„Einfach beobachten“, brachte er zischend zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor und hoffte inständig, Peter würde sich wieder zurücksetzen. Doch der blieb neben ihm knien.

„Okay.“

Kermit hatte das Gefühl, dass Peters Augen durch ihn hindurch sahen und genau auf sein Problem. Verdammt, er sollte dringend ins Tauchbecken. Nur ein Kälteschock könnte ihm jetzt noch helfen.

Die Tür öffnete sich und ein weiterer Mann trat hinein, die Wölbung unter seinem Handtuch nur all zu offensichtlich. Er fixierte zunächst Kermit und Peter, wandte seinen Blick dann dem anderen zu. Als er sah, womit dieser beschäftigt war, lächelte er.

„Ich glaube, der hat eine Waffe unterm Handtuch“, flüsterte Peter in Kermits Ohr.

“Was?“ Kermit drehte sich um und starrte Peter an. So naiv konnte der doch nun wirklich nicht sein. Aus den Augenwinkeln sah er, wie die zwei Männer begannen einander zu streicheln. Er wollte raus, nur raus hier.

Peter lächelte ihn an. „Und du auch“; flüsterte er. Ehe Kermit reagieren konnte, hatte sich Peters Hand unter sein Handtuch geschlichen und begonnen, ihn zu streicheln. Er stöhnte auf. „Ich glaube, wir sollten etwas für ihre Entladung tun“, lächelte Peter und dann vergaß Kermit alles um sich herum, als sein Freund ihn küsste.

Ende

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