Scotty, der Heimwerkerkönig

Scotty, der Heimwerkerkönig

von T'Len (2001)
tlen@freenet.de



Serie: TOS
Paarung: Mc/Sc
Code: NC-17, Tuppertrek
Archiv: GSSU, Fanfiction Paradies, andere bitte fragen.
Feedback: tlen@freenet.de
Summe: Scotty hat mal wieder gebastelt. Challenge-Antwort.

The TOS Twins: Stories in deutsch und englisch von Lady Charena und T'Len http://tostwins.slashcity.net

Disclaimer: Paramount/Viacom gehört das ganze Star Trek Universum plus Inventar. Ich habe die Jungs nur für ein bisschen Spaß ausgeborgt. Keine Rechte sollen verletzt werden. Keine Kohle wird damit gescheffelt. Es ist nur "fanfiction" und wer zu jung ist, sollte wo anders spielen gehen.

Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.

Und mal wieder ein Ausflug ins rosarote Tuppertrek-Universum unserer schrecklich netten K/S-Familie und ihrer genau so schrecklich netten Nachbarn. Wer mehr davon lesen möchte, den seien die Shaik-Zines der verrückten Hühner empfohlen. Mehr Infos dazu gibt's auf unserer Homepage.


"Meinst du nicht, du hast wirklich genug geschmollt? Versöhnt euch doch endlich." Ein Hauch von Verzweiflung schwang in Jim Kirks Stimme mit. Er war sich sicher, wenn Pille sich nicht langsam wieder mit Scotty vertrug, würde er - bester Freund hin oder her - zu drastischen Maßnahmen greifen müssen.

Er hatte ja wenig Verständnis dafür, dass Pille überhaupt schmollte - wegen einer modernisierten Toilette. Also wirklich! Er hätte so ein Teil sofort genommen, aber Spock war leider nicht zu überzeugen gewesen. Aber vielleicht fand er ja noch Mittel und Wege...

Pille jedenfalls war vor einer Woche beleidigt über Scottys eigenmächtige Veränderungen an seinem Heiligtum bei ihnen eingezogen. Dass der Arzt seitdem im Gästezimmer residierte, war ja an sich kein Problem, doch seitdem wohnte auch der Rest der Familie McCoy-Scott quasi bei ihnen.

"Daddy kocht unmöglich und das Replikatorzeug schmeckt nicht, seitdem er an ihm rumgebaut hat", hatten Scarlett und Duncan erklärt - und sich gleich zum Essen eingeladen. Seitdem blockierte Pille andauernd seine Küche, verärgerte ihre Haushaltshilfe Gina und verbrauchte ihre Vorräte. Dass die Zwillinge aber auch noch seine Vorliebe für Eis teilten und dauernd über seine Vorräte gingen war für Jim nun wirklich zu viel des Guten.

Und um das Maß voll zu machen, stand Scotty mehrmals täglich auf der Matte und versuchte seinen schmollenden Göttergatten zu besänftigen. So auch jetzt.

"Jim hat recht, Schatz. Findest du nicht? Komm wieder heim!", erklang Scottys flehentliche Stimme.

Leonard verzog den Mund. "Ist mein Bad wieder..."

"Ja." Scotty ließ ihn gar nicht erst ausreden. "Ich verstehe zwar immer noch nicht, was du gegen meine Neuerungen hattest, aber es ist wieder in seinem altmodischen Zustand. Und...", setzte er hinzu, sich verschwörerisch näher beugend. "Ich dachte, wir feiern das groß. Die Kinder bleiben heute Nacht hier (Das Jim zum Protest ansetze, wurde einfach ignoriert), ich habe eine Überraschung für dich und... wenn du möchtest, trage ich meinen Kilt mit nichts darunter als ein paar Seidenstrümpfen."

///

"Nicht schlecht" Leonard nickte anerkennend, als er ihr Schlafzimmer betrat. Kerzen und Duftschalen verbreiteten eine verführerische Atmosphäre, ein großer Strauß dunkler Rosen stand im Fenster, das Bett war mit Satinbettwäsche überzogen, die Decke zurückgeschlagen - und Scotty trug wirklich seinen Kilt.

"Gefällt es dir?" Lächelnd trat der Schotte auf seinen Gatten zu, zog ihn in die Arme und stahl sich erst einmal einen langen Kuss. "Gott, habe ich dich vermisst." Er rieb sich an Leonrad und das Harte, welches jener unter dem Kilt spürte, zeigte, dass Scotty nicht übertrieben hatte.

Doch so einfach war er nicht zu besänftigen. Resolut schob er seinen Gatten von sich. "Erst schaue ich mir das Bad an", erklärte er und verschwand im Nebenzimmer.

Nichts blinkte und piepste dort mehr. Er hob den Toilettendeckeln an - und nickte zufrieden. Es ging wieder schön altmodisch von Hand.

Als er wieder das Schlafzimmer betrat empfing ihn jedoch ein seltsames Quietschen. "Was ist das?", fragte er verwundert.

"Oh." Scotty drehte sich herum, eine Fernbedienung in der Hand. "Ich habe mir erlaubt, etwas zu modernisieren. Nostalgie ist ja ganz nett, aber ich finde, wir könnten uns das Leben durchaus etwas erleichtern. Schau!"

Er drückte auf eine Taste der Fernbedienung.

"Ich sehe nichts", bemerkte Len spitzt.

"Da muss etwas klemmen" Scotty hieb auf die Taste ein. "Eigentlich sollte das Rollo..." In diesem Moment ertönte erneut ein Quietschen, gefolgt von einem lauten Rasseln und das Rolle krachte am Fenster herunter, dabei die Vase mit den Rosen umwerfend.

"Ich wische das schnell weg", beeilte Scotty sich zu versichern. Dann eilte er ins Bad nach einem Lappen.

Leonard ließ sich seufzend auf die Bettkante fallen und sprang mit einem Schmerzensschrei wieder auf, als sich die Nachttischschublade in seine Hüfte bohrte.

"Oh, das muss ich auch noch reparieren", erklärte der wiedereintretende Scotty. "Sie soll sich automatisch öffnen, wenn wir ins Bett gehen, und uns präsentieren, was wir brauchen." Er deutete auf die sorgfältig aufgereihten Cremetuben und "Spielzeuge".

Sich noch immer die so unsanft getroffene Seite reibend, ließ Leonard sich aufs Bett fallen, dass plötzlich unter ihm zu vibrieren begann, als Scotty wieder auf die Fernbedienung drückte.

"Was zum Teufel...", knurrte McCoy. Er brach ab, als sein Partner ihn anstrahlte. "Dir hat doch neulich das ,Spezialbett' im Be-AT-Euhse-Katalog so gefallen. Ich dachte, dass kann ich auch bauen, wird dadurch viel billiger und..." Er lächelte verführerisch. "Wir werden viel Spaß damit haben."

Leonard war sich da nicht so sicher - und er konnte sich auch überhaupt nicht daran erinnern, sich für ein anderes Bett als ihr eigenes interessiert zu haben. "Für heute ist mir jedenfalls erst einmal die Lust vergangen", bemerkt er.

Scottys Kinn klappte nach unten, als er seinen Plan für eine heiße und leidenschaftliche Nacht so schmählich scheitern sah. "Warum machst du es dir nicht bequem und ich strippe für dich?", schlug er vor, seine im Laufe der Jahre auch auslandender gewordenen Hüften schwingend. "Das turnt dich doch immer an."

Leonard seufzte leicht. "Also gut, einen Versuch ist es wert." Er platzierte die Kissen in seinem Rücken - für bessere Sicht.

"Warte, dem kann abgeholfen werden", rief da Scotty und griff erneut zur Fernbedienung. Einen Moment später fand Leonard sich in erhöhter Position und mit Lehne wieder. "Die Matratze ist verstellbar", erklärte Scotty. "Außerdem kann ich Kopf und Fußende des Lattenrostes hoch stellen."

McCoy nickte nur stumm - und fragte sich, wie viele Überraschungen noch auf ihm warten würden. Es war wohl besser - für die allgemeine Stimmung zumindest - wenn er jetzt nicht weiter darüber nachdachte. Scottys Bastelleidenschaft kannte oft keine Grenzen - das hatte er in den Jahren ihrer Ehe gelernt. "Fang an", knurrte er.

Scotty ließ sich das nicht zweimal sagen und bezog vor dem Bett Aufstellung. Seine Hände wanderten langsam seine nackten Arme entlang, glitten dann über einen einstmals flachen Bauch, höher zur Brust, wo zwei rosa Knospen gerieben wurden, bis sie hart hervorstanden.

Leonard leckte sich die Lippen und fand langsam Gefallen an diesem Spiel, als Scottys Hände nun unter seinem Kilt verschwanden. Die Beine des Schotten kamen weiter auseinander und ein leises Stöhnen entrang sich seinen Lippen, als er sein eigenes, schon erregtes Fleisch liebkoste.

Dann drehte er sich abrupt herum und beugte sich, so dass der Schottenrock nach oben flog und sein nacktes Hinterteil präsentierte. Er wackelte aufreizend mit dem guten Stück. Seine Hände begannen die beiden prallen Hälften zu kneten, dann stahl sich ein Finger in den Spalt, suchte und fand die verborgene Öffnung.

Leonard stöhnte auf und öffnete seine - plötzlich verdammt enge - Hose. "Ich will dich. Jetzt!", japste er.

Scotty drehte sich wieder heraus und öffnete mit aufreizendem Hüftschwung den Reißverschluss seines Rockes. Langsam glitt das Kleidungsstück zu Boden, enthüllte seine eigene Erregung.

Mit einer Beweglichkeit, die man ihm kaum noch zugetraut hätte, kam ein Bein nach oben und auf der Bettkante zu liegen. Langsam, ganz langsam, wurde der Seidenstrumpf abgestreift.

Leonard versuchte sich seiner eigenen Hose zu entledigen. Während Scotty das zweite Bein hob, strampelte er wild mit seinen Füßen, um das lästige Kleidungsstück endlich loszuwerden - und fand sich - begleitet von einem lauten Krachen - plötzlich zwischen Kopf und Fußteil des Lattenrostes eingeklemmt.

"Du hast dich zu heftig bewegt", klagte Scotty, als er die Situation erfasst hatte. Rasch stellte er die beiden Teile mit der Fernbedienung in ihren ursprünglichen Zustand zurück.

"Ich habe was?", schrie Leonard und sprang aus dem Bett. "Ich habe ein-für-allemal genug von deinen Basteleien. Mir ist schleierhaft, wie du jahrelang ein Raumschiff zusammenhalten konntest oder wieso Starfleet dir noch immer den Bau von welchen anvertraut, aber in meinem Haus fasst du nichts mehr an oder wir sind geschiedene Leute."

Er raffte seine Hose hoch und steuerte Richtung Tür. "Wo willst du hin?", fragte Scotty besorgt.

"Ich schlafe in Duncans Zimmer oder hast du das auch schon ,aufgerüstet'?", fauchte Leonard.

"Ich komme mit."

"Nur über meine Leiche." McCoy drehte sich abrupt um und ließ seinen Partner stehen.

"Aber wir wollten doch...", rief ihm Scotty verzweifelt hinterher.

"Vergiss es", lautete die rüde Antwort. "Bevor du nicht deine Spielereien entfernt hast, läuft überhaupt nichts mehr."

Scotty ließ sich seufzend aufs Bett fallen - und fand sich kurz darauf angeklemmt zwischen Kopf- und Fußteil wieder.

-Ende-

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