Aller guten Dinge sind drei

Aller guten Dinge sind drei

von T'Len
tlen2@freenet.de



2001
Fandom: ST TOS
Paarung: K/S, K/S/Mc
Altersangabe: NC-17
Feedback: tlen2@freenet.de
Summe: Und nun alle drei...

Disclaimer: Leider gehören mir die Jungs und Mädels nicht. Ich habe sie nur für ein bisschen Fanfiction-Spaß ausgeborgt. Damit sollen keine Urheberrechte verletzt werden. Und natürlich wird damit nichts verdient. Beachtet die Altersangabe und geht wo anders spielen, wenn ihr zu jung seit oder euch am Thema stört. Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.

Fortsetzung zu: Der Arzt, dein Freund und Helfer, Pech gehabt, Doktor


"Spock, was ist das?" Jim Kirk blickte überrascht auf all die Reagenzgläser und Analyseinstrumente, welche die Kabine des Ersten Offiziers in ein chemisches Labor zu verwandeln schienen.

"Nur ein Experiment.", antwortete der Vulkanier ausweichend und hatte damit natürlich die Neugier seines Captains geweckt.

"Erstens, was für ein Experiment. Zweitens, warum führst du es in deiner Kabine durch. Und drittens, warum weiß ich nichts davon." Kirk ließ ich auf der einzigen freien Kante des Tisches nieder.

Spock überlegte einen Moment, was konnte, was durfte er Jim sagen. Aber wie er seinen Captain und Freund kannte, war es sowieso schon zu spät. Jim würde nicht eher Ruhe geben, als bis er alle Antworten kannte. Spock deutete auf eine Tüte weißen Pulvers. "Das habe ich Dr. McCoy abgenommen."

Jim zog verwundert die Stirn in Falten. Das Ganze wurde ja immer seltsamer. "Pille? Jetzt verstehe ich überhaupt nichts mehr."

Spock warf noch einen Blick auf eines seiner Instrumente, nickte dann zufrieden. "Er hat diese Substanz gelegentlich Besatzungsmitgliedern verabreicht. Sie wirkt auf Menschen als Aphrodisiakum."

In Kirks Gehirn machte es Klick, als er eins und eins zusammenzählte. Jim sprang auf seine Füße. "Dieser Bastard. Na warte, der kann was erleben.

"Jim, warte." Spock hielt Kirk zurück, bevor dieser aus dem Zimmer stürmen konnte. "Doktor McCoy gab mir sein Wort, dass er dieses Mittel nie wieder anwenden wird. Ich versprach ihn, dass ich persönlich für seine Bestrafung sorgen werde, wenn er dem zuwider handelt."

"Du meinst, ich soll ihn damit davon kommen lassen? Spock du hast ja keine Ahnung..." Er stoppte mitten im Satz, als er Spocks verstehenden Blick sah. "Du weißt...?"

Der Vulkanier nickte. "Er hat sein Mittel auch bei mir angewandt, nicht wissend, dass es auf Grund meiner vulkanischen Physiologie nicht wirkt."

Kirk musterte Spock genauer. "Wieso habe ich trotzdem das Gefühl, dass du mit ihm..."

Spock senkte den Blick. "Ich wollte wissen, wie es ist.. mit einem anderen Mann." Die Worte waren so leise geflüstert, dass Jim sie kaum verstand.

Spock und McCoy - der Gedanke daran gab Jims Herzen einen schmerzhaften Stich. "Warum bist du nicht zu mir gekommen?"

"Das gleiche könnte ich dich auch fragen." Spock hob seine Augen wieder und der Blick bohrte sich fest ins Kirks.

"Ich hatte Angst, vor deiner Reaktion, davor unsere Freundschaft zu gefährden.", gestand der Captain, nun seinerseits leise sprechend.

"Mir ging es nicht anders.", erwiderte Spock. "Ich hatte den Doktor schon längere Zeit in Verdacht und nachdem ich herausfand, dass du mit ihm... Ich dachte, wenn ich mehr Erfahrungen habe..."

Entschlossen trat Jim auf den Vulkanier zu und schlang seine Arme um Spocks Schultern. "Was hältst du davon, wenn wir unsere eigenen Erfahrungen sammeln. Ganz ohne Hilfsmittel."

Spock nickte stumm, als Jim ihn den Mund mit einem leidenschaftlichen Kuss verschloss.

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"Spock, sie verdammter Bastrad." Leonard McCoy stürmte ohne anzuklopfen in die Kabine des Ersten Offiziers.

Dieser hob seinen Blick in aller Seelenruhe vom Computerbildschirm und musterte den Eindringling. "Was kann ich für Sie tun, Doktor?"

"Das wissen Sie genau." McCoy schnaubte verächtlich und deutete auf die Wölbung in seiner Hose. "ich dachte, Sie vernichten das Mittel oder wenden es selber bei Jim an. Ich weiß doch, dass sie scharf auf ihn sind. Aber, dass Sie es mir verabreicht haben, ist..."

"Aber Doktor, schmeckt dir deine eigene Medizin etwa nicht?" Jim Kirk trat lächelnd hinter der Trennwand zum Schlafbereich hervor.

"Jim, ich..." McCoys Kinnlade klappte nach unten.

"Ich weiß alles, Pille. Und ich finde, Strafe muss sein." Mit diesen Worten trat Jim auf den Arzt zu und ließ seine Hand provozierend über die Wölbung streicheln.

McCoy stöhnte unfreiwillig auf. "Jim, bitte!"

"Ich glaube, du hast da ein Problem, Pille. Meinst du nicht, wir sollten uns der Sache annehmen." Damit öffnete er den Reißverschluss von McCoys Hose.

Die Knie des Arzte wurden weich, als er so plötzlich Jims Mund an seinem steifen Glied spürte. Er wäre sicher zu Boden gegangen, hätten ihn nicht Spocks Arme von hinten festgehalten.

Überrascht stellte der Arzt fest, dass sich eine vulkanische Erektion gegen sein Hinterteil presste. Wenn, bei allen Raumgeistern, hatte Spock die Zeit gefunden, sich zu entkleiden?

Als sich ein vulkanischer Finger den Weg in seine Öffnung bahnte, stöhnte der Arzt auf. Das sich gleichzeitig Jims Mund um sein Organ schloss und kräftig zu saugen begann, war dann zu viel des Guten. Mit einem Aufschrei kam er.

Jim stand auf, leckte sich genüsslich die Lippen und deutete Richtung Schlafbereich. "Was meint ihr, wollen wir das Ganze nicht an einem gemütlicheren Ort fortsetzen?"

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Erschöpft und vollkommene befriedigt versuchten drei ermattete Körper ihre Arme und Beine wieder zu entflechten.

"Wisst ihr was." Jim Kirk gähnte, streckte sich dann eng neben Spock aus. "Wir könnten das ruhig öfters mal wiederholen. Auch ohne gewisse "Mittelchen"."

-Ende

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