Süßer die Glocken...

Süßer die Glocken...

von T'Len
tlen2@freenet.de



Titel: Süßer die Glocken... (Tuppertrek)
Serie: TOS
Paarung: K, Mc
Code: G
Feedback: hier oder an tlen2@freenet.de
Summe: Wer hat den schönsten Weihanchstschmuck?


"Na, du hast es aber dieses Jahr eilig mit der Weihnachtsdekoration." Leonard, der gerade von der Arbeit nach Hause gekommen war, blieb neugierig am Vorgartenzaun stehen und beobachtete Jim Kirk, der mit einer Lichterkette in der Hand auf der Leiter herumturnte, um den Baum vor dem Haus zu schmücken.

Erschrocken verlor Jim fast das Gleichgewicht und klammerte sich am Baum fest, als die Leiter unter ihm bedenklich schwankte. Leonard trat rasch herein und hielt sie fest.

"Danke", sagte Jim und fügte dann hinzu. "Man kann es doch nicht früh genug schön weihnachtlich gemütlich machen. Kuck' mal nach oben!"

Len folgte der Aufforderung - und traute seinen Augen kaum. Auf dem Dach von Jims Haushälfte stand ein überlebensgroßer Weihnachtsmann - inklusive seines Rentierschlittens und mehrere Wichtel.

Zudem hingen an allen Fenstern des Hauses Lichterketten, an den Bäumen im Garten ebenso. Er spähte um die Hausecke und stellte fest, dass selbst diese schrecklichen rosafarbenen Flamingos geschmückt waren. "Sag mal, meinst du nicht, dass du etwas übertreibst?", fragte er Jim.

Dieser sprang von der Leiter, verband das Ende der Lichterkette mit einem Kabel, das auf der Erde lag und schüttelte den Kopf. "Dieses Jahr gewinne ich den Wer-schmückt-sein-Haus-am-Schönsten-Wettbewerb, das schwöre ich dir. In unserem alten Viertel hat mir dauernd diese doofe Belinda den Sieg weggeschnappt. Aber hier wohnen nicht so viele Leute und dies kann keiner übertrumpfen."

Er lächelte stolz und deutete auf seine Kreation. "Ich werde noch ein paar aufblasbare Schneemänner besorgen. Und vielleicht finde ich noch ein echtes Rentier, dass ich mir für ein paar Wochen ausborgen kann."

Leonard seufzte innerlich. Warum waren sie bloß umgezogen?

"Mal sehen, ob alles brennt." Jim eilte ins Haus und einen Moment später, glaubte Len, sich in unmittelbarer Nähe einer Supernova zu befinden. Rasch bedeckte er die Augen, als es überall um ihn herum zu gleißen begann.

"Ist das nicht herrlich", rief Jim, als er wieder aus dem Haus kam. In diesem Moment gab es irgendwo einen lauten Knall, dann verlosch das Licht. Leonard atmete auf, aber Jim stürzte sofort zurück ins Haus, um seine Beleuchtung wieder anzuschalten. Kurze Zeit darauf kam er mit enttäuschter Miene wieder heraus. "Der Strom scheint ausgefallen zu sein. Nichts funktioniert mehr", erklärte er.

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"Du baust alles wieder ab?", fragte Leonard erstaunt, als er am nächsten Tag nach Hause kam.

Jim, der vor Schreck fast wieder von der Leiter gefallen wäre", nickte betrübt. "Ich muss", erklärte er. "Meine Beleuchtung hat die Stromversorgung des ganzen Viertels lahm gelegt. Sie haben mich dazu gezwungen."

-Ende-

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