Gewitterguss

Gewitterguss

von T'Len
tlen2@freenet.de



2001
Fandom: TOS
Paarung: K/Horta
Altersangabe: R
Feedback: tlen2@freenet.de
Summe: Eins seltsamer Traum

Disclaimer: Leider gehören mir die Jungs und Mädels nicht. Ich habe sie nur für ein bisschen Fanfiction-Spaß ausgeborgt. Damit sollen keine Urheberrechte verletzt werden. Und natürlich wird damit nichts verdient. Beachtet die Altersangabe und geht wo anders spielen, wenn ihr zu jung seit oder euch am Thema stört. Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.


Ein laues Lüftchen ließ das Gras sanft im Wind schaukeln. Jim grub seinen nackten Zehen tief in es hinein, fühlte, wie es sanft seinen Waden entlang streichelte. Die Septembersonne wärmte seinen nackten Oberkörper.

Zwei Felsen erregten plötzlich seine Aufmerksamkeit. Jim musterte sie neugierig. Sie waren doch vorhin noch nicht da gewesen. Mit Verblüffung sah er, wie die Felsen sich plötzlich zu bewegen begannen.

Ein knirschendes Geräusch erklang, als sie sich aneinander rieben. Jim riss die Augen weiter auf, als beide ohne Vorwarnung umkippten und ihre Unterseiten aneinander pressten. Die vorher noch laue Luft war plötzlich ungeheuer schwül, fast so als läge ein Gewitter in der Luft.

Er konnte förmlich die Elektrizität knistern spüren und eine seltsame Erregung erfasst ihn. Doch es war nicht Aufregung oder Vorahnung, was da in ihm zitterte, es war... Begehren. Überrascht stellte er fest, dass die Spannung, die um ihnhe rum herrschte, sich bei ihm in sexueller Erregung manifestierte.

In der Ferne hörte er das Donnergrollen des nahenden Gewitters. Oder war das Geräusch vielleicht von den sich erneut aneinander reibenden Felsen gekommen? Jim spürte, wie Lust seinen ganzen Körper erfasste. Begehren, Lust, Erregung - ohne sein Zutun schienen sie mit unaufhaltsamer Gewalt über ihn hereinzubrechen.

Das Grollen verdichtete sich, wogte unaufhaltsam näher. Erste Tropfen kamen und... plötzlich wandte sich einer der Felsen von seinem Partner ab und kam auf ihm zu. Jim wollte sich abwenden und wegrennen, doch er war wie festgewurzelt und der Felsen kam unaufhaltsam näher...

... und seine Erregung stieg.

///

Captain James T. Kirk wachte auf und blinzelte verwirrt in die dunkle Nacht, bis ihm klar war, wo er sich befand. Amüsiert schüttelte er innerlich lächelnd den Kopf über seinen seltsamen Traum. Eine Nacht unter freiem Himmel und schon bekam er Heimweh der komischsten Art. Von Felsen zu träumen, die es miteinander trieben und dann auch noch auf ihn scharf waren, war ja nun wirklich mehr als seltsam.

Das Gras rund um ihn roch allerdings auch verdammt nach Iowa und Kindheitserinnerungen. Doch dann registrierte er etwas anderes: Die Erregung aus seinem Traum, hatte sich auch in der Realität manifestiert.

Jim seufzte. Es war wirklich zu lange her... Wenn Spock nicht vor zwei Wochen zu einer Konferenz hätte aufbrechen müssen, wäre er mit Sicherheit mit auf den Planeten gebeamt, wo ein geringer Transporterdefekt die Landegruppe für diese eine Nacht festhielt - und dann könnten sie sich jetzt irgendwo in die Büsche verdrücken und...

Aber leider war dem nicht so und so blieb ihm wohl nichts anderes übrig, als zur guten alten Handarbeit zu greifen, wenn er sich nicht den Rest der Nacht schlaflos hin- und herwälzen wollte. Er horchte in die Nacht. Sulu und Chekov hatten sich ganz auf der anderen Seite der geschützten Lichtung, die ihnen als Nachtlager diente, zu Ruhe gebettet, wohl in der Hoffnung auf etwas Privatsphäre und eigene "Spielchen". Und Pille schnarchte ein paar Meter links von Jim.

Wenn er leise war würde niemand etwas bemerken. Also schickte er seine Hände auf Wanderschaft in niedere Regionen seines Körper und stieß...

...auf Fransen. Fransen? Fransen! Naraht - natürlich! Der junge, telepathisch begabte Horta gehörte mit zu ihrer kleinen Truppe und hatte sich bei Einbruch der Dunkelheit zu den nahen Felsen aufgemacht, um etwas zu essen. Offensichtlich war er zurückgekehrt und neben seinem Captain zur Ruhe gekommen.

Jim drehte vorsichtig den Kopf und versuchte im Schein der Sterne etwas mehr zu erkennen. Naraht lag schlafend eng an ihn geschmiegt, einen Teil seiner äußeren Fransen war gegen seinen Unterkörper gepresst.

-Ende-

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