Gespräche und mehr Tribble

Gespräche und mehr Tribble

by T'Len (2004)
tlen2@freenet.de



Serie: DS9
Altersangabe: NC-17
Codes: B/O'B, B/O'B/Tribble (m/m)
Summe: Miles ist eifersüchtig auf Jim
Archiv: GSSU, Fanfiction Paradies, andere bitte fragen.
Feedback: tlen2@freenet.de
Engl. Story: http://tostwins.slashcity.net/talks.htm

The TOS Twins and Friends: http://tostwins.slashcity.net
Star Trek (alle Serien), M*A*S*H, Sherlock Holmes, Karl May, Unser (T)Raumschiff, Die Schöne und das Biest und anderes. Fanfiction in deutsch und englisch, Zeichnungen, Unsere deutschen Zines, Links und mehr.

Disclaimer: Leider gehören mir die Jungs und Mädels, die in dieser Story verwendet wurden, nicht. Ich habe sie nur für ein bisschen Fanfiction-Spaß ausgeborgt. Damit sollen keine Urheberrechte verletzt werden. Und natürlich wird damit nichts verdient. Beachtet die Altersangabe und geht wo anders spielen, wenn ihr zu jung seit oder euch am Thema stört. Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.


Julian wünschte sich, dass seine Kabine eine dieser altmodischen Türen hätte, die er Miles vor der Nase zuschlagen konnte. Das dies jedoch nicht der Fall war, hatte er keine andere Wahl gehabt, als den Chief herein zulassen. "Was willst du?", fragte er brüsk. "Ich will dich nicht sehen."

Miles trat trotz dieser Abfuhr ein. "Es ist über eine Woche her, dass wir uns privat gesehen haben. Denkst du nicht, du bist lange genug beleidigt gewesen?"

Er versuchte Julian zu umarmen, aber der Arzt trat von ihm weg. "Hey komm schon, ich bin schweinegeil", protestierte Miles.

Das hätte er besser nicht gesagt. "Das ist das einzige, an das du denken kannst, nicht wahr? Wenn du einen Arsch ficken willst, kommst du zu mir. Aber wenn ich dich mal brauche, lässt du mich hängen", schrie Bashir ihn an.

Frustrierten schlug O'Brien auf den Tisch. "Verdammt Julian, nicht schon wieder. Ich habe das so satt."

"Weil du nicht die Wahrheit hören willst. Ich bin doch nur ein Sexspielzeug für dich. Und das mache ich nicht länger mit."

"Das ist doch nicht wahr. Ich liebe dich, Julian. Nur dich. Aber ich liebe auch meine Kinder und ich kann nun mal nicht riskieren, sie zu verlieren. Ich sehe Keiko nur als guten Freund, nicht als Geliebte. Bitte glaube mir."

"Aber du fickst sie noch immer, sonst hätte sie kein zweites Kind bekommen."

"Also bist du böse auf mich, weil ich einen Sohn haben wollte?"

"Ich bin böse mit dir, weil du nicht bereit bist, unsere Beziehung öffentlich zu machen. Ich bin das Warten bis du irgendwann mal Zeit für mich hast, müde. Du kannst nicht alles haben. Du musst dich endlich entscheiden. Wenn du dich nicht entscheiden kannst, wirst du irgendwann alles verlieren."

Miles stutzte für einen kurzen Moment. Warum kam ihm dies so vertraut vor?. Hatte er nicht Julians Worte kürzlich schon mal gehört? Dann fiel es ihm ein "Das habe ich schon mal gehört, vor einer Woche", sagte er schließlich.

"Von wen?", fragte Bashir.

"Vom berühmten Captain Kirk, als er die Station verließ."

"So hast du ihn auch getroffen?"

"Nur kurz, an der Luftschleuse. Ich war überrascht, dass er mich überhaupt ansprach. Es schien als würde er..." Er zögerte, als er darüber nachdachte, was Kirk genau gesagt hatte ".als wenn er über uns Bescheid wüsste."

Julian nickte. "Er war bei mir, als du mal wieder unsere Verabredung wegen deiner Frau platzen ließt. Er hörte zufällig unsere Unterhaltung mit und hat mich später... getröstet." Julian lächelte, als er sich an diese besondere Nacht mit dem berühmten Mann erinnerte. Ein Mann, der eine Legende in der ganzen Föderation war, und bei seinen vielen Feinden auch. Ein Mann, dessen Abenteuer Julian als Kind über alles geliebt hatte. Ein Mann, den zu treffen er nie gewagt hätte zu träumen. Ein Mann, der den Tod noch einmal besiegt hatte, um nach beinahe einem Jahrhundert in diesem mystischen Nexus zurückzukehren. Kirk war auf jede Weise eine faszinierende Person - und ein großartiger Liebhaber, wie er das Glück gehabt hatte, in dieser Nacht zu entdecken.

Etwas an der Art wie Julian die Worte formuliert hatte, ließ eine Alarm-Glocke in Miles Kopf läuten. "Was meinst du mit getröstet?", fragte er.

"Ich schulde dir keine Antwort", erwiderte Julian, aber irgendwas in ihm wünschte sich, O'Brien so zu verletzen, wie er sich oft von Miles Verhalten verletzt fühlte, "Ich habe mit ihm geschlafen."

Miles ergriff zornig Julians Arm. "Du hast es ihm besorgt?"

Bashir lächelte ironisch. "Nein, er mir."

Miles verlor auch den letzten Rest Selbstbeherrschung. "Du hast ihn an deinen Hintern gelassen? Wie kannst du es wagen?"

Julian zog seinen Arm weg. "Ich bin nicht dein Eigentum!", schrie er. "Ich kann machen was und, mit wem ich will. Und du hast unsere Verabredung platzen lassen, nicht ich."

"Und deshalb schläfst du mit dem Erstbesten, der dir über den Weg läuft?"

"Ach komm schon, das ist unfair. Hast du nie von einem Treffen mit so einer Legende geträumt? Ich fühlte mich einsam und war traurig und er war nur hilfsbereit."

Miles senkte seinen Blick. "Du hast ja recht - ich habe keine Exklusivrechte auf dich. Aber es tut mir verdammt weh, daran zu denken, dass du mit einem anderen..." Er seufzte. "Ich wünschte, ich könnte unsere Liebe offiziell machen, aber du weißt, dass ich das nicht kann."

Vorsichtig trat er wieder näher zu Julian. "Bitte stoß' mich nicht weg, Julian. Ich brauche dich. Ich liebe dich doch und ich verspreche dir, wenn die Kinder größer sind, werden wir einen Weg finden, dauerhaft zusammen zu sein. Aber im Augenblick kann ich nicht riskieren, sie zu verlieren. Bitte verstehe das doch. Eines Tages."

"Und was ist, wenn dieser Tag nie kommen wird?", flüsterte Julian. Aber er wehrte sich nicht mehr, als Miles ihn umarmte. "Denke nicht daran", flüsterte Miles. "Lass uns unsere gemeinsame Zeit lieber genießen und uns nicht um Morgen sorgen."

Er drückte sich enger an Julian. "Ich will dich." Julian konnte zu seiner Überraschung spüren, dass Miles noch immer oder schon wieder erregt war - trotz ihrer Diskussion. Miles konnte offensichtlich von allem erregt werden. Einer der Gründe, warum er normalerweise ihr Zusammensein so genoss. Aber mit jedem Tag, an dem sie sich heimlich sahen, wollte er einfach mehr als nur heißen Sex.

Miles rieb sein Glied gegen ihn. "Lass mich dich gleich hier nehmen, an der Wand und ich werde dir zeigen, dass ich besser bin als er." Seine Hände glitten über Julians Körper, streichelten über seinen schritt, griffen dann nach dem Reißverschluss der Hose. "Ach Baby, ich bin so geil", stöhnte er und biss zärtlich in Julians Ohr, nippte dann am verführerischen Hals.

Bashir wusste, dass er Miles jetzt aufhalten sollte, bevor er dazu nicht mehr in der Lage war. Doch wie so oft nach einem Streit, gab er klein bei. Obwohl er wirklich mit vielem in ihrer Beziehung nicht einverstanden war, liebte er O'Brien viel zu sehr, um ihre Beziehung wirklich zu beendigen. Und ihre Versöhnungen waren immer sehr "faszinierend". Dieses Mal würde keine Ausnahme sein.

"Ahh!" Julian stöhnte, als Miles sein Glied heraus holte und zärtlich molk. Der Chief presste ihn gegen die nächste Wand. "Ich bin gleich zurück", sagte er und eilte ins Bad.

Bald war er mit einer Tube Gleitcreme in seiner Hand zurück. Hastig schob Miles seine eigene Hose herab und haben cremte sich selbst und seinen Geliebten ein.

Er verschwendete keine Zeit mit einem Vorspiel, sondern drang sofort in Julian ein, ein "Oh ja, endlich" auf seinen Lippen. Er stieß tief und hart zu, dachte nicht an Zärtlichkeit. Er brauchte es jetzt so sehr. Es war zu lang her. Und als er seinen Höhepunkt kommen spürte, schrie er in Triumph.

///

"Es tut mir leid", flüsterte Miles zerknirscht, als er schließlich wieder in die Realität zurück fand. Er zog sich aus seinem Geliebten zurück und kniete sich vor Julian nieder. Bashir war noch nicht gekommen, sein Penis war nur halb aufgerichtet. O'Brien beugte sich vor und öffnete seinen Mund, um ihn einzusauen, wurde jedoch zurück gestoßen.

"Lass uns ins Bett gehen", sagte Julian. "Ich möchte dir etwas zu zeigen."

Auf dem Weg zum Schlafzimmer hob er seinen Tribble von der Couch auf.

"Was willst du mit deinem Haustier?", fragte Miles überrascht.

Seine Antwort war ein Lächeln. "Das wirst du bald sehen."

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"Oh Gott." Miles stöhnte vor Verlangen, als der Tribble noch einmal entlang der empfindlichen Innenseite seiner Schenkel gestreichelt wurde, dann über sein wieder erregtes Glied: "Das ist so gut... Woher hast du...? Hat er...?"

Julian nickte. Er sah den Ärger in den Augen seines Geliebten und beugte sich herab, um ihn leidenschaftlich zu küssen. "Sei nicht eifersüchtig, genieße es einfach." Er drückte den vibrierenden Tribble gegen Miles Hoden, an exstatischer Schrei antwortete ihm.

Spürend, dass Miles bald den Höhepunkt erreichen würde, wenn er so weitermachte, und selbst voll erregt, er beugte sich für einem leidenschaftlichen Kuss herab. Dann flüsterte er: "Knie dich hin. Jetzt bin ich dran."

Miles gehorchte sofort. Julian beugte sich über seinen Rücken und streichelte den Tribble über seine Brust, damit die zwei harten Brustwarzen neckend. Dann glitt er tiefer, zum steinhartem Schaft. Er könnte spüren, dass die Vibrationen und das Schnurren des kleinen Pelzballs genauso unglaubliche erregend für seinen Geliebten waren, wie für ihn eine Woche zuvor. Die Erinnerung erregte ihn noch mehr. Sein hartes Glied schrie nach Aufmerksamkeit.

Julian ließ den Tribble aufs Bett fallen und griff nach der Creme. Er konnte nicht länger warten.

Schnell drückte er eine großzügige Menge auf seine Finger. Er beugte sich erneut über Julians Hinterteil und schob zunächst einen, dann einen zweiten und dritten Finger hinein. Als Miles eifrig zurück auf die Eindringlinge stießen, ergriff er mit der anderen Hand wieder den Tribble und streichelte mit ihm noch einmal über die Brustwarzen und das erregte Glied des anderen.

Dann wurden die Finger zurückgezogen und der Tribble erneut aufs Bett fallen gelassen. Hastig bereitete Julian sich selbst vor.

Julian spreizte Miles Backen und drang langsam in das verführerische Loch ein. Miles presste sich sofort ungeduldig auf den willkommenen Eindringling zurück. Als Julian vollständig in ihn eingedrungen war, benutze er den Tribble noch einmal, um über Brust und Glied, Brustwarzen und Hoden zu streicheln.

Als er dann begann, zurückzuziehen und wieder und wieder in ihn einzudringen stöhnte Miles immer lauter vor Begehren. "Ja... ja, ich liebe es", stöhnte Miles schwer atmend.

Julian erhöhte die Geschwindigkeit seiner Stöße wie auch seines Streichelns mit dem Tribble. Und es schien, als würden die Vibrationen und das Schnurren des Pelzballs auch stärker und lauter.

Julian stöhnte laut. Es fühlte sich so gut an, es Miles zu besorgen. Er bekam nicht oft die Chance dazu. Üblicherweise war Miles der Dominantere. O'Brien stöhnte: "Oh Gott, Baby. Mehr, härter, schneller. Gib mir alles."

Julian stoppte für einen Moment, ließ dann den Tribble aus seiner Hand fallen. Der protestierende Laut des kleinen Pelzballs wegen dieser plötzlichen Vernachlässigung blieb unbemerkt. Er ergriff Miles Hüften und begann härter und härter in den reizenden kleinen Hintern vorzustoßen, rieb dabei jedes Mal gegen die Prostata.

Bald konnte Miles es nicht länger aushalten und schrie: "Ich komme... oh Gott, Julian, ich komme...!" Sein Samen platschte auf dem Tribble unter ihm, verursachte weitere Protestgeräusche.

Als sich die Muskeln während Miles Orgasmus fest um sein Glied krampften, war es auch für Julian zu viel. Mit einem letzten Stoß drang er so tief wie möglich ein, dann schoss sein Samen in den dichten engen Kanal.

///

"Was machst du da?", fragte Julian mit noch immer erregter Stimme, als Miles wenig später aus dem Bett kletterte. "Bitte bleibe diese Nacht."

Das Bedauern stand in seinen Zügen, als O'Brien antwortete: "Tut mir leid, aber Keiko wartet mit dem Essen auf mich."

-Ende-

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