Abendunterhaltung

Abendunterhaltung

von T'Len
tlen2@freenet.de



2001
Fandom: TOS
Paarung: K/S, S/Ch, C/U, Sc/tools, Mc
Altersangabe: NC-17
Hinweise: Humor
Feedback: tlen2@freenet.de
Summe: Pille als Voyeur.

Disclaimer: Leider gehören mir die Jungs und Mädels nicht. Ich habe sie nur für ein bisschen Fanfiction-Spaß ausgeborgt. Damit sollen keine Urheberrechte verletzt werden. Und natürlich wird damit nichts verdient. Beachtet die Altersangabe und geht wo anders spielen, wenn ihr zu jung seit oder euch am Thema stört. Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.


Leonard McCoy seufzte auf, als er seine Kabine betrat. Wieder war ein arbeitsreicher Tag vorbei. Langsam aber sicher begann er jedwede Art von unbekannten Viren zu hassen. Mit tödlicher Sicherheit konnte er darauf wetten, dass die Landegruppe von jedem neuen Planeten auch eine neue Krankheit mitbrachte. Nur sein Genie hatte wieder einmal - wie natürlich immer - die Lage gerettet. Er fand, jetzt hatte er sich wirklich eine gute Entspannung verdient.

Ein Lächeln huschte über das Gesicht des Arztes, als er eine kleine Fernbedienung aus der Schublade seines Schreibtisches fischte. Wenn er den Abend schon - wie üblich - allein verbringen musste, so konnte er sich doch wenigstens amüsieren, nicht wahr?

Einmal mal lobte er in Gedanken seine weite Voraussicht, sich an der Akademie durch die langweiligem Kurse über Medizin-Technik zu quälen. Und auch die Saufabende mit Scotty, wo er sich schweren Herzens an einem einzigen Glas Scotch festhielt, während er den Chefingenieur abfüllte, hatten sich schon längst bezahlt gemacht. Nüchtern hätte ihm der Schotte doch nie verraten, wie er die medizinischen Sensoren - die in jeder Kabine die Lebensfunktionen der Insassen überwachten, um im Notfall sofort Alarm in der Krankenstation auszulösen - so umbaute, dass sie wie Kameras Bilder auf seinen Monitor übertrugen. Aber seine "Bastelarbeiten" hatten sich echt gelohnt. Was es da so alles zu sehen gab... Aber schließlich war er der Bordarzt und da musste er doch Bescheid wissen, wie gesund die Crew war - auch diesbezüglich, oder?

Er leckte sich genießerisch über die Lippen, als er sich - ein Glas seines besten Brandies in der Hand - in seinem Sessel niederließ. Noch schnell die Schuhe ausgezogen, die Beine hochgelegt und den Reißverschluss der Hose geöffnet - schon konnte es losgehen.

McCoy studierte die blinkenden Indikatoren, welche einen gestiegenen Hormonspiegel - und damit höchst wahrscheinlich sexuelle Aktivitäten - in den einzelnen Kabinen anzeigten. Wahllos klickte er das erste Symbol an.

Hm, diese langen Beine kannte er doch nur allzu gut. Er würde ja selbst zu gern mal dazwischen... Aber leider hatte Christine ihm gleich beim ersten Annäherungsversuch überdeutlich zu verstehen gegeben, dass der einzige Schwanz, der je in ihre Nähe käme, ein Fuchsschwanzkragen an einem echten Pelzmantel sei.

Er fragte sich gerade, wer denn heute die Glückliche sei, als ein dunkelhaariger Schopf - auf seinem Weg Chapels Körper hinab- in das Blickfeld der Sensoren kam. Uhura - also immer noch. War wohl eine ernsthafte Sache zwischen den beiden. Wie schade. Er fluchte leise vor sich hin. Verdammte Lesben - nahmen einem Mann allen Spaß. Da musste man(n) ja schwul werden - oder wenigstens bi.

Er schaltete desinteressiert weiter. Chekov und Sulu - natürlich wie jeden Abend miteinander zu Gange. Und wie üblich, der Russe obenauf, der kleine Steuermann mit weit gespreizten Beinen unten. Konnten die zwei nicht wenigstens einmal eine andere Stellung ausprobieren? Wahrscheinlich glaubte Chekov, die Russen hätten die Missionarstellung erfunden. Er gähnte gelangweilt und zappte weiter.

Für einen Moment überlegte er, ob er mal bei den unteren Rängen an Bord vorbeischauen sollte. Die Crewleute hatten sich zwar als sexuell durchaus aktiv, aber ebenso einfallslos erwiesen. Die paar Frauen an Bord ließen sich früher oder später von dem, der ihnen am schönsten die Ohren voll "sülzte", rumkriegen und machten ihre Beine schön breit. Missionarsstellung natürlich - wie langweilig.

Die restlichen Männer besorgten sich's früher oder später aus purer Langeweile oder weil sie den Druck einfach nicht mehr aushielten gegenseitig. Üblicherweise von hinten - auf die Dauer auch nicht sehr erbaulich.

Er beschloss, mal zu schauen, was Scotty so trieb. Der Chefingenieur stand mit heruntergelassener Hose mitten in seiner Kabine und rieb mit der rechten Hand irgendein metallisches Gerät an seinem steifen Glied entlang. Die linke führte gleichzeitig einen langen Gegenstand in seinen Anus ein.

McCoy schüttelte den Kopf. Scotty und seine Maschinchen. Eine Weile lang hatte er ja den Chefingenieur als potentiellen Sexpartner ins Auge gefasst, aber wer wollte schon dauerhaft mit einem ganzen Raumschiff konkurrieren. Nein danke. Scotty würde wahrscheinlich noch den Warpkern ficken, wenn er könnte.

Spock konnte er gleich außen vor lassen. Eher würde die Hölle zufrieren, als dass der Vulkanier eine sexuelle Regung zeigte.

Er entschied mal zu schauen, was sein "Lieblingskunde" machte. Wenn Jim nicht alle drei Tage jemanden ordentlich durchficken konnte, war er doch garantiert schwer krank. Seine Sensoranzeige blinkte wild, was hieß, der Captain war ordentlich zu Gange. Seine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, als Kirks Hintern ins Bild kam - sich heftig auf und ab bewegend.

Der Arzt seufzte. Diesen sexy Arsch würde er auch zu gern mal... Aber leider war Jim der heterosexuellste Mann, der ihm je untergekommen war und reagierte so gar nicht auf seine diskreten Annäherunsgversuche. Und selbst wenn er mit ihm im Bett landen konnte, Kirk würde wohl nie jemanden an seinen Hintern ranlassen. Allerdings - wenn er nur halb so gut war, wie sein Ruf, dann würde McCoy für ihn auch gern mal die Beine breit machen. Aber leider..

Er fragte sich, wer dann diesmal dran sei. Normalerweise ließ Jim ja die Hände - oder besser den Schwanz - von den weiblichen Besatzungsmitgliedern. Aber sie hatten im Moment definitiv keine Passagiere an Bord, also hatte er seine Prinzipien wohl der Notwendigkeit nach sexueller Entspannung geopfert.

McCoy veränderte den Blickwinkel der Sensoren, so weit wie möglich - aber leider verdeckte Jim seine Partnerin mit seinem Körper. Nun, des Rätsels Lösung musste warten. Vorerst war es ein Vergnügen, Jim zuzusehen. Er bedauerte nur, dass seine Sensoren keinen Ton übertrugen, hätte er doch zu gern, die Freudenschreie gehört, die Kirk ihr zweifellos entlockte.

Er langte nach seinem sich versteifenden Glied, streichelte es im Rhythmus zu Jims Stößen. Plötzlich warf Kirk den Kopf in den Nacken, öffnete den Mund - wohl in einem lauten Schrei - und kam offensichtlich. Zu früh. McCoy seufzte auf. Noch einen Moment länger und er wäre auch...

Frustriert beobachtete er, wie Jim über seiner Partnerin zusammenbrach. Es dauerte nur einen Moment, bis er sich wieder aufrappelte, auf seine Hände und Knie zu ruhen kam und seinen Hintern verführerisch in die Höhe streckte. McCoy leckte seine Lippen bei diesem Anblick.

Dann sah er, wie Jims Partnerin unter ihm hervor krabbelte, sich über ihn beugte und seine Pobacken spreizte.

Plötzlich erkannte McCoy dunkles Haar und spitze Ohren. Die kannte er doch und sie gehörten bestimmt keiner Frau. Die Fernbedienung fiel scheppernd zu Boden, als ein lauter Fluch durch die Kabine hallte.

-Ende-

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