Einsatzfreude

Einsatzfreude

von T'Len
tlen2@freenet.de



Titel: Einsatzfreude
Autor: T’Len (2005)
Fandom: Kung Fu - TLC
Charaktere: Strenlich/Blake
Kategorie: m/m-slash, NC-17
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Summe: Eine Überwachung zeigt unerwartete Konsequenzen

The TOS Twins and Friends: http://tostwins.slashcity.net
Fanfiction in Deutsch und Englisch: Star Trek, M*A*S*H, Sherlock Holmes, Karl May, (T)Raumschiff, Die Schöne und das Biest, Kung Fu, Die 2, Adelheid und ihre Mörder, Sledge Hammer, Monk und vieles mehr. K/S-Zeichnungen, unsere deutschen Zines, Archiv der GermanK/S-Mailingliste, Links und anderes.

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"Na wie läuft die Überwachung, Henry?"

Frank Strenlich betrat, zwei Kaffeebecher in der Hand, das Zimmer, welches sie zur Observierung angemietet hatten.

Aus den Lautsprechern von Henry Blakes Abhörgerätschaften erklang lautes Stöhnen.

"Ich glaube, das war ein fauler Tipp von Donnie Double D", erwiderte der Detective. "Von einem Banküberfall keine Rede. Der treibt es seit fast einer Stunde wie wild."

"Ja Baby, und jetzt blas mir noch mal einen. Mach ihn schön feucht, bevor ich ihn dir rein stecke."

Henry seufzte, "Man, an deren Stelle wäre ich jetzt auch gern."

"Du meinst an seiner?", fragte Frank und beäugte seinen Kollegen misstrauisch.

Henry errötete. "Äh ja, natürlich", erwiderte Blake und öffnete seine Krawatte. Auch sein sonst immer korrekt sitzender Hemdkragen war schon geöffnet worden. "Verdammt heiß hier", murmelte er. Gott, und wie heiß ihm erst war. Das war echt verschärfte Folter, sich hier eine Stunde lang das Gestöhne von nebenan anhören zu müssen. Und dass, wo man selber schon seit Ewigkeiten nichts mehr abbekommen hatte. Da hatte er nun gedacht, bei der Polizei hätte er ein leichteres Leben als damals als Söldner. Von wegen.

"Wer ist denn die Tante", fragte Strenlich.

Henry zuckte mit den Schultern. "Keine Ahnung. Die muss schon da gewesen sein, bevor ich hier meinen Posten eingerichtet habe. Er kam vor einer Stunde und hat sich gleich über sie hergemacht. Die hat noch kein Wort gesagt, vielleicht ist sie stumm oder er mag es unterwürfig. Wie ein Banküberfall sieht das jedenfalls nicht aus."

Strenlich nickte. "Wir warten noch ein Weilchen, dann ruf ich Peter an. Er soll sich Donnie noch mal vorknöpfen."

"Ist gut." Henry setzte sich, um gleich darauf wieder aufzustehen. Verdammt war seine Hose eng geworden. Hoffentlich verdeckte sein Jackett die Beule. Wie peinlich vor Frank mit einen Ständer dazustehen. Den Kaffee, den Frank ihn anbot, lehnte er dankend ab. Ihm war wirklich so schon heiß genug. Wenn Frank wenigstens wieder verschwinden würde, dann könnte er... Doch der machte es sich erst mal im Sessel gemütlich und schien gar nicht zu bemerken wie es Blake ging. Dieser überlegte, ob er wohl heimlich Kopien der Bänder machen könnte. Für einsame Abende, von denen er ja leider reichlich hatte.

Er konnte sich ja vorstellen, er wäre an der Stelle dieser Tussi. Bestimmt hatte ihr Macker ein Riesending. So richtig schön saftig, wie er es mochte. Verdammt, wann hatte er eigentlich das letzte Mal was zum Lutschen gekriegt?

"So und jetzt vögle ich deinen sexy Arsch so richtig schön durch bis du schreist."

Blake stöhnte auf. "Oh man, ich wäre wirklich zu gern an ihrer Stelle... an seiner", setzte er rasch hinzu, als er Franks fragenden Blick auf sich spürte. "An seiner." Sein Gesicht musste rot wie eine Tomate sein. Was würde sein Kollege nach diesem Einsatz wohl von ihm denken. Aber verdammt noch mal, er stand nun mal auf Kerle, und da war doch nichts verwerfliches dran. Auf richtige Kerle, so wie Frank Strenlich, aber der war ja wohl leider hoffnungslos hetero. Auf Typen, die ihn so richtig rannahmen, so wie es der Kerl nebenan jetzt bestimmt mit seiner Freundin tat. Das Stöhnen war ja nicht miss zu verstehen. Und er selbst glaubte zu platzen, wenn er nicht bald abspritzen konnte. Blake griff unauffällig unter sein Jackett. Ob er wohl mal auf Toilette gehen sollte...

Frank blätterte die Abhörprotokolle durch. "Baby, komm her und blas mir einen", sagte er plötzlich.

"Sofort." Henry wunderte sich keine Sekunde über Franks plötzliche Order. Bevor dieser ihm darüber aufklären konnte, dass er nur laut gelesen hatte, was auf dem Papier stand, war Blake schon vor ihm auf die Knie gegangen, hatte den Reißverschluss geöffnet und sich über Franks bestes Stück hergemacht.

"Oh", stöhnte Strenlich und vergaß seinen Protest auf der Stelle. Henry machte das verdammt gut, wie er da so an ihm saugte und knabberte. Er wusste gar nicht mehr, wann ihm zum letzten Mal einer geblasen worden war. Es musste Jahre her sein. Seine Frau hatte so was ja nie machen wollen und seit sie ihm verlassen hatte, war er ja zu keiner einzigen Nummer mehr gekommen.

Aber wer hätte gedacht, welche geheimen Talente in dem immer so korrekten Blake schlummerten. Da war wohl ein stilles Wasser tief. Frank seufzte. Er würde sich nicht darüber beschweren. Blake hatte ihn schon ordentlich hart gemacht. Und Henry schien es ja eindeutig zu genießen.

"Na, wie gefällt dir das, Baby? Wenn ich deinen engen Arsch rammle." "Fantastisch, Lu, fantastisch."

Die zweite Stimme kam so überraschend aus dem Lautsprecher, dass Blake von Strenlich abließ und aufsprang. Auch Frank sprang auf. "Der bumst die ganze Zeit einen Kerl?", fragte er ungläubig.

"Oh Gott, ich halt’s nicht mehr aus", stöhnte Blake und öffnete seine Hose. Ihm war egal, was Frank von ihm dachte und ob er ihn von Dienst suspendieren ließ. Wenn er sich jetzt nicht sofort einen runterholte, wurde er verrückt.

Frank starrte auf den sich wichsenden Blake, während das Stöhnen aus dem Lautsprecher lauter wurde. "Du stehst echt auf Kerle, was?", fragte er.

"Ja", stöhnte Blake und rieb weiter hektisch über seinen Ständer. "Hättest es gern, dass ich es dir besorge?"

"Oh ja."

"Na dann los."

Frank bedeutete Henry sich über den Sessel zu beugen. Der gehorchte sofort und verschwendete nicht mehr als einen kurzen Gedanken daran, dass er Strenlich hinsichtlich seiner Vorlieben offensichtlich falsch eingeschätzt hatte.

"Wir haben zwar nichts da, aber du hast mich ja ordentlich feucht gemacht. Und hart", meinte Frank und ging hinter ihm in Position, nachdem er Blakes Hose bis zu den Knien herab gezogen hatte.

"Oh Gott, endlich", stöhnte Blake, als er in ihn eindrang.

Auch Frank stöhnte überrascht auf, als er Henrys Enge um sich spürte. "Ich hab seit der Marinezeit keinen Arsch mehr gebumst. Ich hatte ganz vergessen, wie herrlich eng sich das anfüllt."

"Eigentlich sind wir ja noch im Dienst", flüsterte Blake und presste sich ungeduldig Franks Bewegungen entgegen. "Ohhhh!"

"Ahhhhhhhhhrrrrrrrrrrgggggggghhhh!", erklang es da aus den Lautsprechern. "Hast du schon mal von schwulen Bankräubern gehört... ahhhh?", stöhnte Frank. "Außerdem müssen die doch voll ausgepowert sein, nach der Nummer."

"Ja... oh ja, Frank!"

Strenlich erhöhte sein Tempo und beide stöhnten wild. Dabei überhörten sie ganz, was aus dem Lautsprecher kam: "Es geht doch nichts über einen ordentlichen Fick vor der Arbeit und jetzt lass uns die Bank ausrauben, Baby. Daddy braucht ein bisschen Kohle."

Ende

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