Egons Plan

Egons Plan

von T'Len
tlen2@freenet.de



2003
Serie: Olsenbande
Paarung: Egon, Benny, Kjeld
Code: PG-15, Humor
Feedback: tlen2@freenet.de
Summe: Egon hat einen Plan

Disclaimer: Leider gehören mir die Jungs und Mädels nicht. Ich habe sie nur für ein bisschen Fanfiction-Spaß ausgeborgt. Damit sollen keine Urheberrechte verletzt werden. Und natürlich wird damit nichts verdient. Beachtet die Altersangabe und geht wo anders spielen, wenn ihr zu jung seit oder euch am Thema stört.

Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.


"Hast du einen Plan, Egon?" Aufgeregt schwenkte Benny sein Fähnchen, während Kjeld nervös an seiner Arzttasche herum spielte, als sie Egon zum wer-weiß-wie-vielten-Male vor dem Gefängnis abholten..

"Du weißt doch, was Yvonne gesagt hat", warf Kjeld vorsichtig ein. "Keine weiteren Pläne. Und es ist bald Weihnachten und Börge und die kleine Fee...."

"Papperlapapp", rief Egon und zog an seiner Zigarre. "Dieser Plan kann gar nicht schief gehen."

"Prima Egon", freute sich Benny und hüpfte auf der Stelle. Er liebte einfach Egons Pläne und ihre gemeinsamen Abenteuer, und wenn sie gelegentlich schief gingen, nun ja, dann war das halt Pech.

"Ich brauche einen Weihnachtsbaum, Schleifenpapier, einige Glaskugeln, Kerzen samt Befestigungsmöglichkeit, einen Baumständer, etwas Gebäck, Glühwein und Gleitcreme", ordnete Egon an. "Ach ja, und einen Stern für die Baumspitze und Kondome."

"Mächtig gewaltig, Egon. Wird sofort erledigt." Benny hüpfte vor Vorfreude erneut von einem Bein aufs andere. "Und was machen wir damit?"

"Das wirst du schon sehen. Wir treffen uns in zwei Stunden bei mir. Und kein Wort zu Yvonne, verstanden?", ordnete der Chef der Olsen-Bande an, dann entfernte sich die Truppe in verschiedene Richtungen vom Gefängnistor.

///

Gut zwei Stunden später.

"Na, wie gefällt er euch?" Zufrieden betrachtete Egon den Weihnachtsbaum mit seinen bunten Kugeln und noch bunteren Schleifen und dem leuchtenden Stern auf der Spitze, während er an einem Becher Glühwein nippte.

"Mächtig gewaltig, Egon", versicherte ihm Benny.

"Ich müsste schon längst zu Hause sein. Yvonne wird...", jammerte Kjeld und plumpste auf den einzigen Stuhl in Egons kargem Zimmer. Er war fix und fertig von der ganzen Arbeit. Egon hatte ja nur da gestanden und Anweisungen gegeben, während er und Benny sich abrackerten, den Baum aufzustellen und zu schmücken. Und wo er auch etwas hin hing, Egon gefiel prinzipiell die Stelle nicht, so dass er die Kugel oder die Schleife noch dreimal umhängen musste. Mindestens

"Ja, wie ist denn nun dein Plan, Egon?", wollte Benny wissen und schenkte sich auch eine Tasse Glühwein ein. "Berauben wir die Nationalbank? Oder wieder eine dieser neumodischen Firmen? Werden wir endlich Millionäre?"

"Nein", erwiderte Egon. "Wir feiern ganz gemütlich Weihnachten. Drei alte Freunde, die das Fest der Liebe zusammen verbringen. So, wie es sich gehört." Er schob Kjeld ebenfalls einen Glühwein hin. "Trinkt!"

"Aber Egon... keinen Plan?" Benny war sichtlich enttäuscht. Das Egon ohne Plan aus dem Gefängnis kam, war schlicht und einfach undenkbar. Und unerhört. Er hatte sich doch schon so gefreut.

"Ich müsste dann auch...", warf Kjeld zaghaft ein. Yvonne würde toben, wenn er so spät nach Haus kam. Und ihre Einkaufsliste, die sie ihm am Morgen mitgegeben hatte, hatte er auch noch nicht abgearbeitet. Dann musste er noch ein Weihnachtsgeschenk für Börge besorgen. Von Yvonne ganz zu schweigen. Er seufzte, als er an seinen Geldbeutel dachte, in dem schon reichlich Ebbe herrschte. Ein paar Milliönchen könnten so betrachtet wirklich nicht schaden. Aber man wusste ja, wie Egons Pläne stets endeten. Egon im Knast und die anderen immer noch arm wie Kirchenmäuse."Ich geh dann mal", erhob er sich.

"Hier geblieben!", befahl Egon. "Ich habe tatsächlich einen Plan."

"Prima, Egon", freute sich Benny und Kjeld seufzte leise, setzte sich aber gehorsam wieder hin. Wenn er eines im Laufe ihrer gemeinsamen Jahre gelernt hatte, dann, dass man dem Chef besser gehorchte.

"Also, welche Bank ist es?", fragte Benny hoffnungsfroh.

"Keine", erwiderte Egon. "Ich habe im Gefängnis etwas kennen gelernt, das viel Spaß macht, und ich euch zeigen möchte. Das wird euch auch gefallen, Freunde." Egon griff nach der Tube Gleitcreme. "Lasst doch schon mal eure Hosen runter."

Ende

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