Aber, Doktor...

Aber, Doktor...

by T'Len
tlen@freenet.de



Serie: TOS
Paarung: K/S
Code: R, Humor
Archiv: Fanfiction-Paradies, GSSU
Feedback: tlen@freenet.de
Summe: McCoy erwischt endlich seine Freunde, aber wobei?

Disclaimer: Paramount/Viacom gehört das ganze Star Trek Universum plus Inventar. Ich habe die Jungs nur für ein bisschen Spaß ausgeborgt. Keine Rechte sollen verletzt werden. Keine Kohle wird damit gescheffelt. Es ist nur "fanfiction" und wer zu jung ist, sollte wo anders spielen gehen. Vielen Dank an Lady Charena für ihre nie nachlassende Hilfe.

The TOS Twins: Stories in deutsch und englisch von Lady Charena und T'Len http://tostwins.slashcity.net


Aber, Doktor...
T'Len (2000)

"Pille, hast du irgendeine Art Gleitcreme?" Leonard McCoy blickte auf, als sein Captain und Freund aufgeregt in die Krankenstation stürmte. Die etwas ungewöhnliche Anfrage - zumindest aus Jim Kirks Mund - überraschte den Doktor doch sehr.

"Was willst du denn damit?", fragte er deshalb zurück.

Jim zuckte beiläufig mit den Schultern. "Ach Spock will da was ausprobieren."

,Aha, also endlich!' In McCoys Kopf läuteten einige Glöckchen. ,Wurde ja auch Zeit, dass die zwei es merken, wie verliebt sie in einander sind.'

Als McCoy Jim eine Tube reichte, sparte er nicht mit guten Ratschlägen. "Nehmt reichlich davon. Gerade beim ersten Mal kann es schmerzhaft werden. Und wenn ihr irgendwelche medizinische Hilfe im Nachhinein braucht..."

Er hielt verblüfft inne, denn Jim war schon wieder hinausgestürmt.

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Leonard McCoy konnte beim besten Willen - nicht, dass er es wirklich versucht hätte - verhindern, dass seine Fantasie Purzelbäume schlug über das, was wohl gerade zwischen Jim und Spock ablief.

Die Geräusche, die aus des Captains Kabine drangen, als er - rein zufällig natürlich - kurze Zeit später daran vorbeiging, bestätigten nur seine Vermutungen.

"Du hattest recht Spock, so klappt es."

"Ja Jim, es funktioniert, genau, wie es soll."

"Und passt perfekt. Wunderbar."

McCoy wollte gerade lächelnd weitergehen, als plötzlich die Tür zu Jims Kabine aufglitt und etwas Rots an ihm vorbeiraste. Erschrocken sprang der Arzt zur Seite.

In der Tür erschien ein wütender Jim Kirk, gefolgt von einem überrascht wirkenden Spock, der einen seltsamen Metallkasten in der Hand hielt. Beide waren zu McCoys Überraschung voll bekleidet.

"Verdammt, das Ding muss den automatischen Türsensor ausgelöst haben." Jim fluchte. "Hol' es zurück, Spock, schnell. Bevor noch jemand drauftritt."

Spock betätigte einige Tasten auf dem seltsamen Kasten und das rote Etwas raste erneut heran. Jetzt erkannte McCoy, dass es sich um die Nachbildung eines altmodischen Fortbewegungsmittel, ein Auto, wenn er sich recht erinnerte, handelte.

"Sagt mal, was treibt ihr da eigentlich?", fragte er verwundert.

Jim hob das Spielzeugfahrzeug, welches vor seinen Füßen stehen geblieben war, auf und deutete einladend auf die Tür. "Komm' doch rein, Pille."

Nachdem alle drei eingetreten und der kleine Flitzer sicher auf dem Schreibtisch verstaut war, setzte Jim zu einer Erklärung an.

"Spock hat mir das alte Automodell zu Weihnachten geschenkt. Du weißt doch auch um, meine Vorliebe für Antiquitäten und Modelle. Nur leider wollte das Ding nicht funktionieren. Irgend etwas klemmte, aber jetzt geht es. Übrigens danke für die Creme. Ich wollte keines von Scottys Schmiermitteln nehmen. Wer weiß, wie die empfindliche Mechanik auf die aggressiven Stoffe reagiert hätte. Glücklicherweise kam Spock dann auf die Idee mit der Gleitcreme."

McCoys Kinnlade klappte nach unten. "Ihr habt die Creme DAFÜR verwendet?"

"Ja, klar." Jim lächelte unschuldig. "Wofür dachtest du denn?"

"Äh, nichts." McCoy errötete. "Ich glaube, ich gehe jetzt besser."

Doch so leicht, ließ sich ein Jim Kirk nicht abfertigen. "Keine Chance. Los Pille, raus mit der Wahrheit!"

Der Arzt schluckte nervös. "Nun ich dachte, ihr verwendet sie dafür, wofür sie auch gedacht ist. Du weißt schon..."

Spocks rechte Augenbaue schoss in die Höhe.

"Du meinst wir schlafen miteinander?", fragte Jim mit gespielter Entrüstung.

"Ja, ich dachte doch nur... Ich meine...", stotterte McCoy hilflos. "Ihr seid so gute Freunde und..."

"...da denkst du gleich, wir treiben es zusammen.", eine steile Falte erschien auf Jims Stirn. "Ich muss schon sagen, Pille, diesmal bist du zu weit gegangen. Ich weiß nicht, ob ich das ungeahndet stehen lassen kann."

"Es tut mir leid, Jim, Spock... ehrlich. Ich bin schon weg." McCoy machte auf dem Absatz kehrt und eilte hinaus, noch bevor irgend jemand etwas sagen konnte.

Kaum hatte sich die Tür hinter ihm geschlossen, brach Jim in helles Gelächter aus. "Oh Gott, hast du den Gesichtsausdruck gesehen?", japste er.

Spock schüttelnde mit nicht ganz ernstgemeinter Missbilligung den Kopf. "Meist du nicht, du warst etwas zu gemein zu ihm, Jim?"

Jim nahm Spock in den Arm. "Iwo, das geschieht ihm recht, warum mischt er sich in unsere Privatangelegenheiten ein."

"Meinst du nicht, wir sollten hin langsam einweihen?" Spock zog Jim enger an sich.

"Nein noch nicht." Jim schüttelte den Kopf. "Ich finde unsere "Heimlichkeiten" so erregend und romantisch. Aber ich verspreche dir, eines Tages erkläre ich ihm, dass wir ihn nur deshalb gefragt haben, weil wir nicht unsere gute Sandelholz-Creme für das Auto nehmen wollten."

-Ende-

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