Danny-Boy

Danny-Boy

von T'Len
tlen2@freenet.de



2005
Fandom: Die 2
Paarung: Danny, Brett
Altersangabe: G
Warnungen: Humor
Feedback: tlen2@freenet.de
Summe: Danny ist geschockt. Was hat Brett mit ihm vor?

Disclaimer: Leider gehören mir die Jungs und Mädels nicht. Ich habe sie nur für ein bisschen Fanfiction-Spaß ausgeborgt. Damit sollen keine Urheberrechte verletzt werden. Und natürlich wird damit nichts verdient. Beachtet die Altersangabe und geht wo anders spielen, wenn ihr zu jung seit oder euch am Thema stört. Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.


„Eure Durchschlaucht, seid ihr bereit die Hufe zu...“ Danny Wilde brach seinen Satz ab und blieb in der Tür zum Salon des Landhauses stehen, als er bemerkte, dass Brett Sinclair ihn nicht nur gar nicht beachtete, sondern auch angeregt ins Telefon sprach.

„Ja, ich habe einen Neuen. Danny-Boy. Amerikanischer Stall. Ein Prachtkerl, kann ich dir sagen. Drahtig, muskelbepackt, kraftvoll, eine tolle Mähne und einen Prachtschweif. Ich freue mich darauf, ihn richtig einzureiten... Oh ja, ich bin ganz vernarrt in ihn. So ein gutes Exemplar hatte ich schon lange nicht mehr zwischen den Schenkeln. Ich bin sicher, ich werde an ihm viel Vergnügen haben. Aber er ist auch ein ganz wilder, macht seinem Namen alle Ehre... Keine Bange, er ist nicht der erste, den ich zähme. Ich bin schon mit ganz anderen Typen fertig geworden. Und schließlich liebe ich es ein bisschen wild, da macht es ja erst richtig Spaß. Ich werde ihn richtig rannehmen und zur Not gibt es ja noch die Peitsche.“

Danny schluckte. Ihn einreiten? Zwischen die Schenkel nehmen? Mit der Peitsche zähmen? Was bildete sich dieser Schnösel von Blaublüter eigentlich ein? Und das ihm, Daniel Wilde! Er hatte es ja immer gewusst, diese Engländer waren alle pervers. Zu viel Tee oder warmes Bier oder blaublütige Inzucht oder alles zusammen. Aber wer hätte gedacht, dass auch Brett... Er war ihm doch bisher als so ein vernünftiger Kerl erschienen, gut er trank seinen Creole Scream mit nur einer Olive, aber sonst...

Danny unterbrach seinen Gedankengang und sah den Zeitpunkt für einen strategischen Rückzug gekommen, als Brett sein Gespräch beendete und ihn bemerkte.

„Da bist du ja, dann kann der Spaß beginnen.“

Die Peitschenspitze zeigte genau auf ihn. „Äh, muss gehen“, murmelte Danny. „Keine Geschäfte, dringende Zeit.“ Er stürzte hinaus.

Brett blickte seinem Freund verwundert nach und folgte ihm nach draußen. Er kam gerade noch rechtzeitig, um zu sehen, wie Danny in seinen Ferrari sprang und Gas gab.

Lord Sinclair schüttelte den Kopf. Was war denn heute mit Daniel los? Verstand einer die Amerikaner. Dabei hatte er sich so darauf gefreut, mit ihm sein neues Pferd einzureiten. Er hatte es sogar ihm zu Ehren benannt. Danny-Boy.

Ende

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