Der Christbaum ist der schönste Baum

Der Christbaum ist der schönste Baum

von T'Len
tlen2@freenet.de



2002
Fandom: ST TOS
Paarung: Mc/Sc
Altersangabe: PG
Hinweise: Tupeprtrek
Warnungen: Humor
Feedback: tlen2@freenet.de
Summe: Das schmeckt aber gar nicht.

Disclaimer: Leider gehören mir die Jungs und Mädels nicht. Ich habe sie nur für ein bisschen Fanfiction-Spaß ausgeborgt. Damit sollen keine Urheberrechte verletzt werden. Und natürlich wird damit nichts verdient. Beachtet die Altersangabe und geht wo anders spielen, wenn ihr zu jung seit oder euch am Thema stört. Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.


„Schatz, kuck mal, was für einen schönen Weihnachtsbaum ich hier habe!“ Scotty lockte mit seinem Ruf nicht nur Len aus der Küche sondern auch die Kinder aus dem Wohnzimmer.

„Oh, ist der groß, toll“, jubelte Duncan und auch Scarlett begrüßte ihren Vater lautstark.

Len war allerdings weniger begeistert. „Bring das Ding bloß raus“, knurrte er. „Bevor er mir hier alles voll nadelt. Ich habe hier gerade erst sauber gemacht.“

Scotty unterdrückte ein Seufzen und trollte sich mit dem Baum in den Garten. Sein Schatz war aber gerade auch mal wieder sehr gereizt – glatt noch schlimmer als während der Schwangerschaft. Und das nur, weil er mal wieder total wegen dem Weihnachtsputz durchdrehte. Als würde es eine Rolle spielen, ob nun zum Fest alles tipp-topp war oder nicht.

Vielleicht sollten sie ja auch eine Haushaltshilfe einstellen, überlegte er. Zumindest eine elektronische. Nur weil Jim mit den Roboter-Butlern nicht zurecht kam, hieß das ja nicht, dass sie schlecht waren. Bekanntlich war Jim nicht gerade einfach zu ertragen, wie Scotty aus Erfahrung wusste. Das mochte selbst eine gefühllose Blechkiste in den Wahnsinn treiben. Ja, er würde versuchen, Len doch noch umzustimmen und Zwo wieder aus dem Labor holen.

Zufrieden mit seinem Plan und den Baum sicher in der Laube verstaut, ging Scotty ins Haus zurück. Sein Göttergatte war nirgends zu sehen, also machte er sich – vor allem, weil sein Magen knurrte – auf den Weg in die Küche.

Eine Schüssel mit einer weißen, teigigen Masse weckte seine Aufmerksamkeit. Offensichtlich wollte Len Plätzchen backen. Da musste er doch unbedingt kosten. Doch Scotty rümpfte die Nase, kaum dass er einen Finger voll Teig geschleckt hatte. Das schmeckte ja nach gar nichts, da fehlte unbedingt Zucker.

Also kippte er eine halbe Tüte hinein und rührte das Ganze um. Noch einmal wurde gekostet. Nun etwas besser war es, aber nicht gerade besonders wohlschmeckend. Da stimmte etwas nicht. Als er hinter sich die Tür aufgehen hörte, sagte Scotty: „Du, Schatz, der Teig ist irgendwie schlecht. Ich habe schon nachgezuckert, aber trotzdem...“

Len sah ihn erstaunt an, brach dann in Gelächter aus. „Du hast gerade meine Gesichtsmaske gekostet, Schatz.“

-Ende-

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