General & Dr. Sheppard

by Xanthe
übersetzt von Manuela
m.translator@chello.at



Rating: NC-17
pairing: Sheppard/McKay
Warnung: Domination/Unterwerfung, BDSM, Prügel, Kinks, teilweise dunkle Themen
Inhalt: Ein Unfall mit einem Antiker-Gerät saugt einen John und einen Rodney aus einem alternativen Universum nach Atlantis - und sie haben völlig andere Ansichten über Sex, Heirat und Beziehungen


Kapitel 13: Universelle Konstante

Rodney schaffte es zurück in sein Quartier, am ganzen Körper zitternd, seine Beine schwach. Er konnte nicht glauben, was er gerade getan hatte – konnte sich jedoch auch nicht dazu bringen, sich zu wünschen, es rückgängig machen zu können.
„Idiot“, tadelte er sich selbst. „Oh, Gott, du hast dich benommen wie ein dummes Mädchen mit einer Schwärmerei ... wegrennen, um Gottes Willen ... er wird denken, du bist verrückt. Gott, selbst ich denke, du bist verrückt und ich bin du. Oh, Scheiße ...“
Rodney tigerte im Zimmer auf und ab, knabberte an seinen Fingernägeln, unsicher, was als nächstes passieren würde.

Ein paar Minuten später ertöte ein Klopfen an der Tür. Rodney kam zu einem plötzlichen Stillstand und stand da, erstarrt, unsicher, was er tun sollte.
„Rodney?“ Johns Stimme, leise und fragend.
„Offensichtlich war das eine dämliche Sache, die ich gemacht habe“, sagte Rodney, versuchte, gelassen und rational zu klingen. „Ich habe ganz klar einen Fehler begangen“, sagte er durch die geschlossene Türe.
„Wieso öffnest du nicht die Tür und wir können darüber reden?“ schlug John in außerordentlich vernünftigem Tonfall vor.

Das klang nicht zu schlimm. Rodney dachte, das könnte er machen. Er fand seine Füße zur Tür hinüber gehen und seine zitternden Hände sie öffnen ... und John stand davor, ein intensiver, wilder Blick in seinen braunen Augen. Rodneys Blick wurde von dem Anhänger um des anderen Mannes Hals angezogen, das Spiegelbild seines eigenen.
„Ah – was das angeht ...“, begann er, bekam jedoch keine Chance, noch etwas zu sagen, weil John vortrat, sein Gesicht packte, ihn gegen die Wand zurückschubste und seine Lippen hart mit seinen eigenen einfing.

Mehrere Sekunden lang schien die Zeit still zu stehen, während Rodney sich bemühte herauszufinden, was zur Hölle vor sich ging. Johns Hände lagen fest und warm an den Seiten seines Gesichts und die Wand war hart und unnachgiebig hinter ihm, ließ ihm keinen Fluchtweg. Johns Lippen waren absolut beharrlich, boten ihm keine andere Wahl, als sich zu ergeben, während sie seinen Mund öffneten. Dann war Johns Zunge in seinem Mund, verschlang ihn, besaß ihn, beanspruchte ihn ... Rodney stöhnte und fühlte plötzlich seinen gesamten Körper in den freien Fall übergehen.

So war er noch nie geküsst worden und sein Geist schrie überrascht auf, während sich sein Körper komplett unterwarf. Er fühlte sich, als ob er durch den Weltraum fliegen würde und John war alles, was ihn aufrecht hielt. Und das fühlte sich so gut an, so richtig, dass er wusste, es war kein Fehler gewesen. Dies konnte einfach kein Fehler sein. Das war es, wohin sein ganzes Leben geführt hatte und das Universum fiel um ihn herum auf seinen Platz, endete schließlich, wo es sein sollte, wo es sein musste, wohin es immer geführt hatte, wenn er bloß das Wahrnehmungsvermögen gehabt hätte, es zu sehen.

Rodney merkte, dass er den Kuss mit einer Leidenschaft zurückgab, von der er nicht gewusst hatte, dass er sie besaß, öffnete sich weit, jeder Nerv in seinem Körper surrend vor geladener sexueller Energie. Alles, was er wahrnahm, war Johns Körper eng an seinen gepresst, Johns Knie zwischen seinen offenen Beinen und Johns Schenkel gegen seinen Schoß gedrückt, so nahe, dass er die Härte der Erektion des anderen Mannes in ihn bohren fühlte.

Rodney fummelte, um seine Hände auf Johns Hüften zu platzieren, nur, um sich aufrecht zu halten, während ihn John weiter küsste, als ob sein Leben davon abhinge, Wochen der aufgestauten Emotionen flossen endlich über.

Sie küssten sich, bis Rodney dachte, er würde ohnmächtig werden, dann zog sich John endlich zurück, schnappte nach Luft. Rodney erwischte einen Blick auf wilde, braune Augen, dann packte John seine Hände, schob sie über seinen Kopf und hielt sie dort fest, nagelte Rodney an der Wand fest.
„Willst du immer noch darüber reden?“ fragte John, seine Stimme kehlig vor Erregung.
„Nein ... ich, ah ... denke, das hat einige Dinge geklärt“, antwortete Rodney leise, seine Augen gelähmt von dem Anblick Johns feuchter, leicht geschwollener Lippen.
„Gut. Oh, Gott, das wollte ich schon so lange machen“, wisperte John, sein warmer Atem sandte Schauer Rodneys Wirbelsäule hinunter. „Ich wollte dich so lange. Gott sei Dank ... oh, Gott sei Dank ...“

Er küsste seinen Weg Rodneys entblößten Hals hinunter, schoss dann wieder hoch, um einen weiteren, wilden, hungrigen Kuss von Rodneys Lippen zu verlangen und Rodney erschlaffte stöhnend in seinen Armen. Dies war berauschend und überwältigend zu ein und demselben Zeitpunkt, nie zuvor war Rodney von irgendeiner Art physischer Leidenschaft fortgeschwemmt worden. Seine Beziehungen waren immer so kurz und ungeschickt gewesen und er hatte auch niemals jemanden mit derartigem Verlangen gewollt – oder hatte gewollt, dass sie nach ihm verlangten. Er hing da, hilflos in des anderen Mannes Griff, während John ihn in die Wand küsste.

Endlich zog sich John zurück und löste seinen Griff um Rodneys Handgelenke, nur, um ihn um die Taille zu packen und an sich zu ziehen, ihre Körper eng aneinander gepresst, Johns Hände rastlos über Rodneys Rücken und Arsch streifend.
„Ich will dich“, wisperte er in Rodneys Nacken. „Ich will dich so sehr“, und seine Stimme war heiser vor Verlangen.
Rodney verstand das Gefühl. Er war sicher, falls er John nicht bald haben würde, würde er vor Frustration explodieren.
„Will dich auch“, flüsterte er.
„Sofort“, sagte John drängend und Rodney nickte, nahm Johns Gesicht zwischen seine Hände und küsste ihn erneut, musste des anderen Mannes Lippen auf seinem Körper spüren.
John grinste und schnappte Rodney, schubste ihn zum Bett hinüber, ihre Lippen immer noch aufeinander gepresst.

Plötzlich traf Rodney die Erkenntnis, dass diese Sache, über die er so lange fantasiert hatte, nun real war und gleich geschehen würde und er fand sich gleichzeitig ängstlich und erregt.
„Ich habe, ah, nie ... mit einem Mann“, erklärte Rodney stotternd.
John grinste ihn an und schubste ihn auf das Bett, beugte sich über ihn, um noch einen Kuss zu stehlen.
„Das habe ich mir irgendwie gedacht“, meinte er. „Es ist okay. Ich weiß, was ich mache.“
„Du meinst, du hast das schon getan?“ erkundigte sich Rodney verblüfft.
Vorsichtig schlang John seine Hand in Rodneys Haar und zog langsam seinen Kopf zurück, küsste dann mehrmals seine Kehle, von seinem Kinn zu seinem Adamsapfel.
„Sicher“, antwortete er, als er Rodneys Schlüsselbein erreichte. „Ein paar Mal.“

Eine Hand in Rodneys Haar behaltend, verfolgte er die Linie von Rodneys Schlüsselbein mit seinem Zeigefinger, zog einen Streifen puren Feuers darüber. Rodney winselte und stieß gegen ihn hoch, grinsend zog John Rodneys Kopf sofort wieder zurück, entblößte seine Kehle und ging für einen weiteren Kuss auf seinen Mund ran. Rodney hing da, vollkommen hilflos und unfähig, sich zu bewegen, während John ihn erneut mit seinen Lippen beanspruchte, momentan jeden zusammenhängenden Gedanken aus Rodneys Gehirn vertrieb.

Dann ließ ihn John los, jedoch nur, damit er ihn wieder auf das Bett zurückstoßen konnte. Er lag da, auf seinem Rücken, starrte zu John hinauf, fühlte sich wie ein Kaninchen, das gleich vom Wolf gefressen werden würde. John kniete sich auf das Bett, setzte sich rittlings auf ihn.
„Keine Angst, Rodney“, sagte ihm John, Finger geisterten die Seite von Rodneys Gesicht hinab, liebkosten ihn sanft mit krampfhaft zurückgehaltener sexueller Energie. „Ich mache ganz langsam. Wenn ich mit dir fertig bin, wirst du mich anbetteln, mich in dir zu spüren.“
„Was? Ah ... wieso gehst du davon aus ...? Warum werde ich ...?“ Rodney verstummte.
„Ich toppe, Rodney“, erklärte ihm John, seine Zähne blitzten in erschreckendem Weiß, als er ein weiteres sexuelles Grinsen zeigte und er senkte seinen Kopf, küsste neuerlich Rodneys Kehle.
„Woher willst du wissen, dass ich nicht toppe?“ konterte Rodney.
„Tust du’s?“ erkundigte sich John, arbeitete seinen Weg Rodneys Kinn hinauf.
Rodney seufzte. „Oh, ich habe absolut keine Ahnung“, murmelte er.
„Du bist ein Bottom. Vertrau mir“, versicherte ihm John, endete bei Rodneys Mund und küsste ihn erneut.

Er verlagerte sein Gewicht nach vorn, hielt Rodney mit seinem Körper nieder und nagelte ihn dort fest, während er ihn in die Matratze küsste, bis Rodney dachte, er hätte vielleicht zu atmen aufgehört. Es war seltsam, ein Teil seines Gehirn grübelte, wie einen Mann zu küssen sich so gut anfühlen konnte. Es hätte seltsam sein sollen, ein stoppeliges Gesicht an seinem zu spüren und eine harte Erektion, die sich in seinen Schenkel bohrte. Stattdessen fühlte es sich einfach nur berauschend an.

„Du denkst zu viel“, tadelte ihn John. „Ich will, dass du überhaupt nicht denkst, Rodney. Das ist wie den Puddle Jumper zu fliegen – ich will, dass du nur fühlst.“
Er packte Rodneys Arme und nagelte sie über seinem Kopf fest, Rodney wurde an diese Ringer-Übung erinnert und dass John ihn nicht aufstehen ließ, bis er sich unterworfen hatte. Nun wusste er, dass etwas Ähnliches von ihm erbeten wurde und er wurde in Johns Armen schlaff, ließ sich von dem anderen Mann festnageln und an Ort und Stelle niederhalten.
John grinste. „Oh, das ist gut“, schnurrte er in Rodneys Ohr, seine Stimme triefend vor Sex. „Oh, das ist so gut. Ich mag es, wenn du das tust. Ergib dich mir, Rodney. Lass es mich nehmen ... lass mich dich nehmen ...“

Sein Mund wanderte die Seite von Rodneys Gesicht runter, strich über das Seidenhemd und lokalisierte eine Brustwarze durch den glatten Stoff. Rodney stieß ein Quietschen aus, als John die seidige Brustwarze mit seinem Mund bedeckte und sie durch das Hemd erwärmte. Danach verlegte John seine Aufmerksamkeit auf die andere Brustwarze, fing sie durch die Seide ein und quälte sie mit seiner Zunge. Rodney stieß ein ersticktes Schluchzen aus, wand sich hoch und John schob ihn wieder runter.
„Halt still für mich, Rodney“, flüsterte er und Rodney fiel zurück, wand sich vor Vergnügen, während John ihn erneut durch die Seide züngelte.

Es fühlte sich so gut an, so erregend, so heftig ... und Rodney seufzte vor Entzücken. Dies war so anders als all seine Erfahrungen mit Frauen. Normalerweise war er derjenige gewesen, der die Initiative übernahm und dieses ganze Konzept der Unterwerfung, sich John darzubieten, war gleichzeitig fremdartig und dennoch genau das, was er instinktiv tun wollte.

John setzte sich auf, immer noch rittlings auf Rodneys Körper, und beugte sich neuerlich vor, um in Rodneys Augen zu blicken. Rodney bemerkte den Anhänger, der von seinem Hals hing und John grinste, sah, wohin sein Blick gerichtet war.
„Dachte, du würdet es nie tun“, sagte er. „Wusste, du wolltest es ... wolltest es so sehr ... habe aber angefangen zu denken, ich müsste für immer warten ... und dann ... oh, Gott ... ich brauche das so sehr. Ich brauche dich so sehr, Rodney. Ich muss dich haben ... es hat mich fast umgebracht, das bei mir behalten zu müssen.“

Zärtlich berührten seine Finger die Seite von Rodneys Gesicht und Rodney sah überrascht, dass sie zitterten.
„Aber du gehörst jetzt mir“, meinte John sanft. „Ich habe dir gesagt, ich würde dich zu meinem Eigentum machen, Rodney. Wirst du mich das jetzt tun lassen?“

Rodney starrte ihn an, gebannt von dem wilden, aber liebevollen Blick in den Augen des anderen Mannes. Er nickte stumm, wollte das mit jeder einzelnen Faser seines Seins und Johns Gesicht verzog sich zu einem Lächeln.
„Gut“, wisperte er. „Es gibt so viele Dinge, die ich dir antun will ...“

Er setzte sich auf, verlagerte sein Gewicht auf Rodneys Taille und begann, das Seidenhemd aufzuknöpfen. Rodney streckte eine Hand aus, um Johns Handgelenk zu packen, stoppte ihn.
„Ah ... sollten wir nicht das Licht abschalten oder so etwas?“ schlug er vor.
Johns Lächeln verbreiterte sich in ein Lachen.
„Oh, nein, das tust du nicht“, sagte er. „Ich habe wochenlang gewartet, um dich nackt zu sehen. Auf keinen Fall, auf gar keinen Fall, wirst du dich weiterhin vor mir verbergen, Rodney McKay. Das hast du schon lange genug gemacht.“
„Ich bin nicht ... ich fühle mich nicht wohl damit ...“

Rodney rutschte herum und John schnappte neuerlich seine Arme, schubste sie über seinen Kopf, lehnte sich dann vor und hielt ihn fest.
„Du gehörst jetzt mir“, sagte er, sein warmer Atem zog eine Feuerspur über Rodneys Fleisch. „Und ich will dich sehen.“
Rodney sah den Ausdruck totaler sexueller Sehnsucht in Johns Augen und er wusste, er hatte nicht die Macht zu widerstehen. Er wusste, John würde ihn an Orte bringen, zu denen er sich fürchtete zu gehen, er wusste jedoch auch, dass er dorthin gehen musste und nie wieder richtig glücklich sein würde, falls er es nicht täte.
„Okay“, wisperte er betäubt.

John lächelte zu ihm hinab und belohnte ihn mit einem süßen Kuss auf seine Lippen. Danach entließ er seine Hände und wendete sich wieder Rodneys Hemd zu. Er nahm sich Zeit, seine Zunge drang aus seinem Mund, während er arbeitete, benetzte seine Lippen, was ihn wie einen irren Sexgott aussehen ließ. Rodney lag da, starrte zu ihm hinauf, während er an den Knöpfen arbeitete, zerrissen zwischen seiner üblichen Verlegenheit und einem Sehnen – nein, einem Verlangen – sich darzubieten und John machen zu lassen, was immer er ihm antun wollte.

Endlich war John fertig und strich seine Hände die Kanten des Seidenhemdes entlang hinauf, zog langsam, sehr langsam, die beiden Hälften von Rodneys Brust. Johns Atmung wurde schwerer, als er Rodneys nackten Körper unter dem Hemd enthüllte und Rodney war gefesselt von der Art, wie der andere Mann zu ihm runter blickte. Johns Augen waren vor Lust halb geschlossen und er pausierte, zog seinen Zeigefinger sanft Rodneys nackte Brust hinunter, ließ Rodney schaudern.

„Oh, Gott ... ich kann dir gar nicht sagen, wie lange ich dich hier berühren wollte“, flüsterte er. „Ich konnte mich nur mühsam beherrschen. Damals, als wir gerungen haben, wollte ich dir deine Kleider runterreißen und meine Hände auf deine nackte Haut legen. Ich wusste aber, du warst nicht bereit ... brauchte jedes Quäntchen Selbstkontrolle, die ich hatte, um dich aufstehen zu lassen, wenn ich dich bloß so verdammt verzweifelt ficken wollte. Ich wollte dich niederhalten und mit dir Liebe machen, bis du vor Vergnügen schreien würdest. Du hast keine Ahnung, was in mir vorging, als ich dich dieses Wort sagen hörte. Sag es jetzt noch einmal für mich ... sag es, Rodney.“

Rodney war hingerissen; er hatte keine Ahnung, dass Johns Leidenschaft so tief gegangen war und seit so langer Zeit. Nun wusste er zu schätzen, welche Selbstbeherrschung der andere Mann mit seinem langen, langsamen Hoffieren gezeigt hatte, so geduldig wartend, bis Rodney endlich erwacht war und seine Wünsche erkannt hatte.
„Unterwerfung“, flüsterte er. „Ich ... unterwerfe ... mich dir, John.“

Das Wort neuerlich zu hören, schien John zur Aktion zu treiben. Er senkte seinen Kopf und presste einen kleinen Kuss auf eine von Rodneys Brustwarzen, Rodney keuchte und streckte seine Arme aus, packte blind Johns Kopf.
„Mmm ... fühlt sich gut an?“ sagte John mit einem weiteren dieser eindeutig sexuellen Grinsen.
„Gott, ja!“

Rodney war nicht sicher, ob ihn jemals jemand an dieser bestimmten Stelle geküsst hatte. Wenn er mit Frauen geschlafen hatte, war er es gewesen, der das meiste an Berührungen übernommen hatte und sie hatten kein besonderes Interesse an seinen Brustwarzen gezeigt.

„Shhh ... entspann dich ...“, beruhigte John, senkte dann wieder seinen Kopf und saugte hart an der Brustwarze, die er gerade geküsst hatte.
Rodney sprang beinahe vom Bett, als ein Schlag puren Vergnügens seinen gesamten Körper durchfuhr.
„Oh, Scheiße“, wimmerte er.
John saugte noch härter und Rodney fühlte sich stöhnen und um sich schlagen.

John blickte hoch. „Halt still, oder ich muss dich vielleicht festbinden“, drohte er mit kehliger Stimme puren sexuellen Versprechens.
Rodney schluckte krampfhaft.
„Ah ... du magst die Idee“, murmelte John.
„Keine Ahnung“, antwortete Rodney, fühlte sich erröten.
John lächelte ihn an. „Das ist okay. Wir können es herausfinden“, sagte er in überraschend zärtlichem Ton.
„Ich bin nicht er, John“, erinnerte ihn Rodney ängstlich.
„Ich bin auch nicht der General“, meinte John. „Ich will dich nicht züchtigen, oder dir sagen, was du tun, tragen und essen sollst. Allerdings will ich die Kontrolle haben, Rodney – hier, im Schlafzimmer, wenn wir allein zusammen sind. Und ich denke, du willst das auch – ja?“
Rodney nickte hilflos. Ja, das wollte er, auf einer gewissen Ebene, seit er den anderen Mann kennen gelernt hatte, selbst, wenn er es sich selbst gegenüber nie zugegeben hatte.

„Dann ist das okay. Wir wollen beide die selbe Sache“, meinte John leise und streichelte mit seinen Fingern sanft die Seite von Rodneys Gesicht hinunter, seine Finger sengten Linien des Verlangens in Rodneys Haut.
„So – die sind ziemlich sensibel, hah?“ bemerkte John, bewegte sich erneut zu Rodneys Brustwarzen.
Wieder saugte er daran und Rodney antwortete ihm mit einem entzückten Wimmern.
„Lass mich spielen, Rodney“, befahl ihm John, hob neuerlich seinen Kopf. „Ich will mit dir spielen.“

Stöhnend buckelte Rodney hoch, als John wieder einmal seinen Kopf senkte und an seiner anderen Brustwarze saugte. Nach einer Weile gewöhnte sich Rodney an die Empfindung – und fand dann, er mochte es so sehr, dass sein Schwanz praktisch einen Fluchttunnel aus seinen Hosen grub.

Endlich beendete John sein Spiel und kehrte für einen weiteren tiefen Kuss zu Rodneys Mund zurück. Danach zog er sich zurück und setzte sich auf.
„Ich brauche dich jetzt vollkommen nackt“, erklärte ihm John. „Zieh dieses Hemd aus“, kommandierte er und Rodney ließ das offene Kleidungsstück von seinen Schultern rutschen, zur selben Zeit, wie John begann, Rodneys Hosen zu öffnen.
„Darauf habe ich mich gefreut“, sagte ihm John mit einem Grinsen. „Jetzt heb deinen Arsch.“
Rodney tat, was ihm gesagt wurde und John zerrte Rodneys Schuhe von seinen Füßen, zog dann seine Hose und Boxershorts mit einer flüssigen Bewegung runter und warf sie auf den Boden, pausierte schließlich nur, um seine Socken zu entfernen.

Danach kniete er sich auf das Bett und betrachtete Rodney, sein Blick glitt über seinen seit kurzem nackten Körper.
„Oh, jaah ... das ist es, was ich sehen wollte“, sagte er atemlos. „Wollte schon so lange meine Hände an diesen wunderschönen Schwanz kriegen ...“
Er griff aus, schlang eine Hand um Rodneys steinharten Schwanz und Rodney fuhr keuchend hoch. Wieder stieß John ihn zurück, löste nicht seinen Griff um Rodneys Schwanz.
„Wie lange, seit du zuletzt einen Blow Job bekommen hast?“ erkundigte er sich.
Rodney schüttelte seinen Kopf, jenseits aller Worte.
„So lange, hah?“ grinste John. „Na schön, entspann dich einfach und lass mich arbeiten. Ich will, dass du für mich kommst, Rodney. Halt nichts zurück. Ich will dich schmecken.“

Rodney schloss seine Augen und spürte eine Sekunde später etwas Warmes sich um seinen Schwanz wickeln. Er stieß einen erschrockenen Schrei des Entzückens aus.
„Oh, Gott“, wimmerte er, als John an der Spitze seines Schwanzes saugte, dann seinen Mund über die Eichel stülpte. „Oh, Scheiße ...“

John saugte ihn nur ein paar Sekunden, bevor Rodney spüren konnte, dass er gleich kommen würde. John hatte ihm gesagt, sich nicht zurückzuhalten, es erschien jedoch ein derart unwürdig früher Orgasmus, dass er versuchte, sich zu stoppen. Es hatte aber keinen Sinn – Johns Mund war zu warm und erregend, um seinen harten Schwanz geschlungen und schließlich konnte er es nicht länger zurückhalten und kam. John hielt seine Hüften fest und schluckte seine Samenflüssigkeit, leckte dann Rodneys befriedigten Penis, bevor er wieder mit einem dieser sexuellen Grinsen im Gesicht Rodneys Körper hinaufglitt.

„Das hast du wirklich gebraucht“, kommentierte er.
„Ich weiß“, seufzte Rodney, spürte seinen gesamten Körper sich in einem post-orgasmischen Nebel entspannen.
„Entspann dich nicht zu sehr, weil ich dich in einer Minute wieder hart machen werde“, warnte ihn John ohne den Hauch eines Zweifels.
„Ich bin vielleicht geil, aber ich bin nicht mehr achtzehn!“ protestierte Rodney.
John schüttelte bloß seinen Kopf. „Du wirst für mich hart werden, Rodney, wenn ich dich darum bitte“, murmelte er und Rodney schauderte, sein Geist definitiv von diesen Worten erregt, selbst wenn sein Schwanz noch weich war.

John kletterte aus dem Bett und entkleidete sich langsam, nahm sich Zeit und Rodney leckte seine Lippen, rollte sich auf seine Seite, um einen besseren Ausblick zu erhalten, stützte seinen Kopf in seine Hand. Johns Körper war schlank und durchtrainiert, Schultern und Brust gut definiert und Rodney war fasziniert von dem Spiel der Muskeln unter der Haut. Sein Blick wanderte runter über Johns Waschbrettbauch und kam auf seinem Schwanz zur Ruhe. Nie zuvor hatte Rodney irgendeine Vorliebe für den männlichen Körperbau gehabt, doch sein ganzer Körper zitterte, wenn er Johns Schwanz betrachtete. Er reagierte eindeutig auf einer grundlegenden Ebene.

Johns Schwanz war dick, hart und pulsierend, mit einem stumpfen Kopf und Rodney wollte diesen Schwanz saugen, ihn halten, seine Finger darüber streichen; und ihn in seinem Körper aufnehmen und auf jede erdenkliche Weise mit ihm Liebe machen.

John holte etwas aus seiner Hosentasche und legte es auf den Nachttisch.
„Auf dem Weg hierher habe ich für etwas Gleitmittel Halt gemacht“, erläuterte er Rodney, kroch wieder ins Bett. „Ich dachte, dass du auf keinen Fall so vorbereitet wärst. Nun ... dreh dich um, Rodney. Wenn ich nicht bald deinen Arsch sehe, schwöre ich, ich werde wahnsinnig.“
„Meinen Arsch?“ wiederholte Rodney verblüfft.
„Deinen Arsch. Seit Wochen habe ich an nichts anderes als an deinen Arsch gedacht. Ich muss ihn haben, Rodney. Sofort. Ich will ihn streicheln und küssen und beißen und hinein gelangen. Das hat mich in den Wahnsinn getrieben.“

Rodney fand es erstaunlich, dass irgend jemand solche Gefühle für seinen Arsch haben könnte, doch er rollte sich auf seinen Bauch und warf einen Blick über seine Schulter. John schob seine Schultern runter, sodass er flach auf dem Bett lag, starte dann Rodneys Arsch an, sein Gesicht nur ein paar Zentimeter davon entfernt. Rodney merkte, dass Johns Atmung wieder schwerer wurde und sich seine Pupillen vor Erregung verdunkelten.
„Oh, Scheiße“, wisperte John. „Der ist wunderschön. Ich wusste, dass er das sein würde ...“

Er hielt Rodneys Schultern mit einer Hand festgenagelt und streichelte mit seiner anderen Hand sanft über Rodneys Arsch, befummelte die Haut mit leichtesten Berührungen. Rodney seufzte – das fühlte sich so gut an.

„Oh, du magst das, nicht wahr?“ bemerkte John. „Du wirst gern getätschelt, gestreichelt ... ich kann dich fast schnurren hören, Rodney.“
„Mmmmm!“ Das Geräusch, das aus Rodneys Kehle drang, klang exakt wie ein Schnurren.
„Das ist gut. Ich bin froh, dass du das magst, weil ich von jetzt an diesen Arsch die ganze Zeit berühren werde. Dieser Arsch gehört nun mir, Rodney, und ich werde jeden Tag damit spielen.“

Rodney war nicht sicher, was er am meisten genoss. Das Streicheln oder die Art, wie John mit ihm sprach. Er spürte ein Zucken in seinem Schwanz, der eigentlich gesättigt sein sollte, jedoch eindeutig gierig nach mehr war.

Träge zog John seine Finger für – wie es schien – Stunden über Rodneys Arsch, dann streunten seine Hände näher und näher an die Spalte zwischen den Backen heran und plötzlich spürte Rodney, dass seine Hinterbacken geteilt wurden. Er stieß einen überraschten Schrei aus, als er Johns Zunge in sich gleiten fühlte.
„Oh, Scheiße!“ schrie er auf, umklammerte mit seinen Fäusten die Laken.

Er war noch nie gerimmt worden und es fühlte sich köstlich an. Johns Zunge glitt tief, vor und zurück, machte ihn erneut hart, genau, wie John es vorhergesagt hatte. Dann leckte John seine Hinterbacken, knabberte nur ein bisschen und presste seine Zähne härter hinein. Mit einem leisen Schrei der Überraschung warf Rodney einen Blick zurück, sah eine schwache Gebissmarke in sein Fleisch geprägt.
„Ich musste das machen“, sagte ihm John. „Dein Arsch ist so rund, so weich, so süß ... ich muss ihn einfach beißen. Nächstes Mal möchte ich tiefer beißen“, knurrte John heiser. „Wirst du mich das tun lassen, Rodney?“

Rodney schluckte hart, nickte dann. Er mochte die Markierung auf seinem Arsch, mochte die Weise, wie John seinen Arsch betrachtete. Und er wollte des anderen Mannes Zähne neuerlich auf seinem Körper spüren. Lächelnd streichelte John eine Hand über Rodneys Hinterbacken, befummelte sie.
„So ein erstaunlicher Arsch“, murmelte er. „Jetzt halt still für mich. Nicht bewegen. Lass mich dich markieren.“

Wieder senkte er seinen Kopf, nagelte Rodneys Körper mit seinen Händen auf der Matratze fest und fing an, wieder einmal an seinen Hinterbacken zu lecken. Rodney entspannte sich, genoss das beharrliche Lecken. Dann, plötzlich, spürte er Johns Zähne und stieß einen erstickten Schrei aus. Das fühlte sich seltsam an ... es tat weh ... ließ jedoch gleichzeitig seinen Schwanz vor Verlangen pochen. War es das, was Rodney Sheppard mit guter Schmerz gemeint hatte?

Diese Zähne schienen lange Zeit in seinem Fleisch zu bleiben, sanken in ihn für – wie es sich anfühlte – eine Ewigkeit und Rodney liebte es. Er liebte es, seinem Liebhaber seinen Körper anzubieten, um von ihm gehänselt und gefoltert zu werden. Und am allermeisten liebte er den Gedanken, dass John seine Markierung bei ihm anbrachte. Seine Hinterbacke fing an zu schmerzen und er nahm einen Mund voll Kissen, versuchte, sich vom Herumrutschen abzuhalten. Er gewöhnte sich bereits an die Tatsache, dass John es nicht mochte, dass er sich wand, wenn er mit ihm spielte. Er wollte, dass sich Rodney unterwarf und kapitulierte – das war es, was ihn anmachte und es törnte auch Rodney an, obwohl er das nie geglaubt hätte, falls ihm das jemand vor ein paar Wochen erzählt hätte.

Endlich kam der Biss zu einem Ende und John richtete sich auf, betrachtete seine Handarbeit.
„Wunderschön“, flüsterte er, ließ seine Fingerspitzen über den Biss gleiten. „Jetzt gehörst du wirklich mir“, sagte er wild und stolz. „Dreh dich um, Rodney. Ich will in deine Augen sehen, wenn ich das erste Mal in dich eindringe.“

Rodney schluckte krampfhaft, zitterte leicht bei dem Gedanken, von diesem dicken, stumpfen Schwanz durchdrungen zu werden. John sah groß aus – größer, als Rodney sicher war, aufnehmen zu können. Und er hatte keine Ahnung, wie es sich anfühlen würde.
„Shhh“, sagte John, streichelte zärtlich seinen Schenkel und half ihm, sich wieder auf seinen Rücken zu drehen. „Das wird gut werden. Vertrau mir.“

Rodney war jenseits von Reden und er nickte nur, immer noch zitternd. John schnappte ein Kissen und platzierte es unter Rodneys Arsch, griff dann nach dem Gleitmittel und schmierte einiges davon auf seine langen Finger. Rodney starrte ihn an, fand den entschlossenen Ausdruck in Johns Gesicht unerträglich erotisch.

„Öffne deine Beine für mich ... weit“, sagte John. „Ich werde dieses kleine Loch dehnen. Dich für mich vorbereiten. Ich will, dass du dich einfach entspannst und dich für mich öffnest ... das ist alles, entspann dich nur und lass mich rein.“

Rodney legte sich zurück und John bezog Position zwischen seinen offenen Schenkeln. Sanft kitzelte er seine Finger um Rodneys Anus, hänselte das Loch und führte dann langsam einen davon ein, schob nur ein kleines Bisschen hinein. Rodney atmete tief ein.
„Ich sagte, entspann dich“, grinste John. „Das ist ein Befehl, Rodney. Ich erwarte von dir, wenigstens zu versuchen zu gehorchen.“

Rodney war nicht sicher, warum der Gedanke, John im Schlafzimmer zu gehorchen so eine Anmache war, doch das war es und er wollte es tun, verdammt! Er wollte John stolz auf ihn machen und sich dem anderen Mann überlassen, Leib und Seele. Er bemühte sich bewusst, sich zu entspannen, John schob den Finger den ganzen Weg hinein und ließ ihn wieder langsam herausgleiten, dann hinein, vor und zurück. Es fühlte sich gut an und Rodney merkte, dass er sich entspannte und öffnete, mehr wollte, die Empfindung liebte.

John setzte die leichten Stöße ein paar Minuten fort, führte danach einen zweiten Finger ein. Rodney verkrampfte sich und benötigte ein paar Sekunden, um sich an die Extrabreite zu gewöhnen, doch dann entspannte er sich wieder. John lächelte auf ihn hinab.
„Siehst du – das fühlt sich gut an, nicht wahr?“ sagte er. „Du solltest sehen, was ich sehe ... ich liebe die Art, wie du dich für mich öffnest ...“
Er pausierte einen Moment und dann verkrampfte sich Rodney erneut, als er drei Finger in sich gleiten spürte. Dies war eine größere Herausforderung und er fand es schwieriger, sich zu entspannen.
„Shhh“, beruhigte John erneut, lehnte sich vor, um einen Kuss auf Rodneys Lippen zu pressen.
Rodney seufzte in Johns Mund und John küsste ihn herzhaft, versenkte die ganze Zeit diese drei Finger tiefer und tiefer in Rodneys Körper. Rodney konnte die Finger nicht verfolgen, weil John ihn mit dem Kuss ablenkte. Dann erkannte er, dass er sich entspannt hatte und das Gefühl dieser Finger genoss, die in ihn stießen, langsam, vor und zurück, vor und zurück.

John zog sich zurück und lächelte zu ihm hinunter. Er verwendete seine freie Hand, um die Haare aus Rodneys Stirn zu wischen.
„In einem Moment werde ich dich ficken, Rodney“, erklärte er. „Ich werde in dieses enge, kleine Loch gleiten und dich ficken, bis du um Gnade bettelst. Ich werde meinen harten Schwanz in dich stecken und dich ein für alle Mal zu meinem Besitz machen.“

Rodney hatte keine Antwort. Er packte einfach Johns freie Hand, hob sie an seine Lippen und küsste sie. So lange hatte er das gewollt und jetzt, wo der Moment gekommen war, konnte er nicht erwarten, dass es passierte. Er hatte immer noch Angst, aber er brauchte das, verdammt.
„Vertraust du mir?“ fragte John, sein dunkles Haar schweißfeucht.

Rodney dachte einen Moment darüber nach. Dies war eine große Sache für ihn – er vertraute den Menschen einfach nicht, hatte er nie, aber das war John. Das war John, der ihm so lange und beharrlich den Hof gemacht hatte. Das war John, der sich die Zeit genommen und die Mühe gemacht hatte, Rodney zu enträtseln und der gewartet hatte, bis er bereit war. Das war John, der sich zurückgehalten hatte, bis Rodney ihm ein Signal gegeben hatte. Das war John, in den er komplett, total und lächerlich verliebt war.
„Ja“, flüsterte Rodney.

Ein Grinsen spaltete Johns Gesicht und er presste einen weiteren liebevollen Kuss auf Rodneys Mund. Danach zog er sich zurück, entfernte seine Finger und griff neuerlich nach dem Gleitmittel. Rodney sah zu, wie er das Gleitmittel dick auf seinem harten, prächtigen Schwanz verschmierte, sich dann wieder zwischen Rodneys Schenkeln positionierte. Er ergriff Rodneys Hinterbacken und zog sie sanft auseinander.
„Lass einfach los, Rodney ... lass mich dich haben ... lass mich alles von dir haben“, sagte ihm John und Rodney konnte des Colonels Schwanz gegen seinen Anus drücken spüren.

John stieß gegen ihn, nur ein bisschen, gewöhnte Rodney an das Gefühl. Dann ergriff er Rodney entschlossener und stupste die Spitze seines Schwanzes in Rodneys Öffnung. Rodney keuchte. Das fühlte sich überhaupt nicht wie Johns Finger an! Er hatte recht gehabt, sich wegen Johns Größe Sorgen zu machen – er verstand einfach nicht, wie er etwas so Großes aufnehmen könnte.
„Entspann dich – erst wird es brennen, während ich in dich gelange, aber danach wirst du dich daran gewöhnen“, versprach ihm John.

Rodney versuchte loszulassen und seine Muskeln schlaff zu halten, doch das war so schwierig.
„Siehst du ... dieses enge, kleine Loch wird sich dehnen, um mich aufzunehmen ...“, erklärte ihm John, glitt noch einen Bruchteil hinein.
Rodney stieß einen heiseren Schrei aus und umkrampfte die Laken mit seinen Händen, während es unerträglich brannte.
„Oh, Scheiße ... ich kann nicht!“ rief er heiser.
„Nimm ihn, Rodney ... nur ein bisschen mehr“, sagte John, drang Zentimeterweise ein und war bald bis zur Wurzel in Rodneys Arsch vergraben.

Rodney spürte eine aufsteigende Flutwelle der Panik. Er konnte das nicht ertragen! Er konnte nicht ... es schmerzte ... und er fühlte sich so voll ...! Und dann geschah etwas Erstaunliches. Während John auf ihm ruhte, merkte Rodney, dass er sich an die Empfindungen gewöhnte, spürte seinen Körper sich um den großen Eindringling entspannen und dann schmerzte es nicht mehr. Es fühlte sich nur ... so befriedigend an.

John kniete dort, ließ Rodney Zeit, sich anzupassen, starrte auf ihn mit einem Ausdruck totaler Liebe und Zuneigung in seinen Augen hinab.
„Oh, Gott ... du fühlst dich so ... erstaunlich an ... so eng ... so warm ...“
John warf seinen Kopf zurück und Rodney dachte, er sähe aus wie ein wunderschöner Sexdämon, über ihm aufragend, seine feste, nackte Brust bedeckt mit einem feinen Schweißfilm, sein dunkles Haar verwirrt.

„Ich werde mich jetzt bewegen“, warnte John und Rodney zischte laut, als er seine Position veränderte, Schockwellen durch Rodneys Körper sandte. „Ich werde dich jetzt ficken“, versprach John, grinste zu ihm runter. „Ich werde in dich hämmern, bis du schreist und bettelst und ich werde nicht aufhören, bis ich meine Ladung tief in dich spritze.“
Rodney spürte, dass sein halb erigierter Schwanz dabei steinhart wurde. Lachend schlang John seine Hand darum.
„Ich habe dir gesagt, ich würde dich wieder hart machen“, bemerkte er, bewegte dann seine Hüften zurück.
Rodney spürte die warme Fülle verschwinden – dann stieß John neuerlich hinein und Rodney stöhnte laut, jedes einzelne Nervenende in seinem Körper vibrierte.

John fand in einen Rhythmus, stieß ein und aus, ein und aus, schneller und schneller, seine Hand bewegte sich im Takt seiner Stöße über Rodneys Schwanz. Nun war Rodney eine Masse aus Empfindungen – Johns Schwanz fühlte sich in seinem Körper so gut an und er hieß ihn tief in seinem Inneren willkommen, verehrte ihn ... dann veränderte John seine Position und Rodney schrie laut auf, als er seinen süßen Punkt tief in ihm traf. Er konnte sich wimmern hören, während jeder nachfolgende Stoß diesen selben Punkt traf, ihn in die Ekstase wirbelte.

„Oh, jaah – du bist so ein Bottom“, sagte John, Hüften bewegten sich endlos, schickten Rodney mit jedem Einwärtsstoß noch höher. Rodney war mittlerweile völlig weggetreten, brabbelte Unsinn und John war überall – mit seinem großen Schwanz in ihm ritt er ihn hart, seine Hand glitt auf seinem Schwanz vor und zurück.
„Du gehörst mir, Rodney“, sagte John, seine Hüften bewegten sich immer noch, schneller und schneller, so rasch, dass Rodney nicht mit all den Gefühlen in seinem Körper Schritt halten konnte. „Du gehörst mir“, wiederholte John. „Mein, mein, mein ...!“

Und Rodney kam und der Raum wirbelte um ihn und John stieß weiter, unerbittlich, beanspruchte ihn für sich, nahm ihn, machte ihn zu seinem Eigentum. Rodney war sich verschwommen bewusst, dass sich John verkrampfte und dann sickerte sein Samen aus seinem Arsch. John kniete dort, zwischen seinen offenen Beinen, keuchend, starrte auf Rodney mit einem Ausdruck solch wilder Hingabe hinab, dass es Rodney den Atem raubte.

„Meiner“, sagte er leise, glitt dann aus Rodney heraus, rollte sich neben ihm auf das Bett, nahm ihn in seine Arme und küsste ihn auf den Mund. „Meiner“, flüsterte er mit dem Ausdruck totaler Überraschung in seinem Gesicht, als ob er nicht erwartet hätte, das so tief zu empfinden. „Das verstehst du, Rodney, nicht wahr?“ sagte er, seine Hände warm und fest auf Rodneys Körper. „Jetzt gehörst du mir. Ich habe dich gerade zu meinem Eigentum gemacht.“
Rodney nickte betäubt, dachte, dass dieses ganze Konzept wirklich wichtig für John schien. Dann spürte er eine Flut aus Wärme, Liebe, Zugehörigkeit – gewollt zu werden – und er erkannte, es war auch für ihn wichtig und er vergrub sein Gesicht wortlos in Johns Nacken, ließ sich von dem anderen Mann festhalten.

Während er in Johns Armen lag, wunderte er sich, warum er immer so ein Problem mit diesem Konzept gehabt hatte. Endlich machte es für ihn Sinn, warum seine Beziehungen mit Frauen dauernd so ein Desaster gewesen waren. Dies war es, was er war und es war so gut, dass er erleichtert war, mutig genug gewesen zu sein, das zu umarmen.

Was er gerade mit John gemacht hatte, war die körperlich fantastischste Sache, die er je in seinem Leben gemacht hatte und was er jetzt fühlte, mit John auf ihm liegend, beide nackt, verschwitzt und befriedigt, war ein Gefühl wie nichts, was er je zuvor erlebt hatte. Sein gesamter Körper schien zum Leben erwacht zu sein und er fühlte sich total verhätschelt und geliebt – und diese Empfindung war eine Offenbarung für ihn.

Rodney klammerte sich fest, brach in Johns Armen zusammen, als er erkannte, wie nahe er dran gewesen war, das nicht zu haben. Wenn dieser Unfall mit dem QDG nicht ihre alternativen Selbst hergebracht hätte ... wenn der Colonel zu schnell rangegangen wäre und ihn abgeschreckt hätte ... wenn er diesen Schritt nicht getan und John schließlich das Signal gegeben hätte, um das er gebeten hatte ...

„Hey.“ Johns Hände streiften zärtlich seinen Arm, beruhigten ihn. „Shh. Ich habe dich“, erklärte ihm John, seine Lippen strichen über Rodneys Haar. „Ich habe dich und werde dich von jetzt an immer haben. Shh. Shh, shh.“

***
Das erste, was John sah, als er am nächsten Tag erwachte, war Rodney, der neben ihm lag, an ihm zusammengerollt, Kopf an seiner Schulter, Haare zerzaust. John spürte eine Flutwelle des Glücks, eine seltsame Empfindung des Beschützerinstinkts. Er erinnerte sich an die Art, wie der General seinen eigenen Rodney angesehen hatte. Nun meinte er, dieses Bedürfnis, sich um jemanden kümmern zu wollen, sich um ihn zu sorgen und ihn zu beschützen, vollkommen zu verstehen. Er hatte seit so vielen Wochen davon geträumt, Rodney zu haben, doch die Realität hatte seine Erwartungen mehr als übertroffen. Er war froh, das Tempo nicht forciert oder von Rodney mehr verlangt zu haben, als der Wissenschaftler hätte geben können, bevor er bereit gewesen wäre. Den Ausdruck absoluten Vertrauens in Rodneys Augen zu sehen, als er ihn letzten Abend beansprucht hatte, hatte John weggeblasen; Rodney war das Warten wert gewesen.

John zog einen Finger Rodneys Gesicht runter und seine Schulter entlang und Rodney kam zu sich, sah ihn mit verschwommenen, blauen Augen an.
„Hey“, flüsterte John, drückte einen Kuss auf Rodneys Wange.
„Hey“, antwortete Rodney träge und für einen Moment stählte sich John, erwartete fast, einen schockierten Ausdruck in Rodneys Augen zu sehen, als er erkannte, was sie die vergangene Nacht getan hatten, doch der Ausdruck materialisierte sich nie. Stattdessen zeigte Rodney ein schüchternes, kleines Lächeln, ein anderer Ausdruck, den John nie erwartet hatte, auf Rodneys normalerweise vorsichtig ausdruckslosem Gesicht zu sehen.

„Wie fühlst du dich?“ fragte John, strich seine Fingerspitzen über Rodneys nackte Haut, liebte die Art, wie Rodney unter seiner Berührung schauderte. Verdammt, Rodney war so unglaublich empfänglich – es war wundervoll zu beobachten und machte ihn so sehr an.
„Fein. Ein bisschen wund“, Rodney zog eine Grimasse.
„Ich werde es besser küssen“, grinste John.
„Ich bin ziemlich sicher, das ist es, was überhaupt zu meinem Wundsein geführt hat“, antwortete Rodney in einem derart Rodney-typischen Ton, dass John laut auflachte.

„Leg dich auf deinen Bauch“, sagte er und Rodney starrte ihn mit aufgerissenen Augen an. „Es ist okay. Ich will nur mit deinem Arsch spielen“, erklärte ihm John und Rodney tat wie verlangt, rollte auf seinen Bauch und legte seinen Kopf auf das Kissen, total vertrauensvoll.
John schlug das Laken zurück und untersuchte Rodneys Arsch.

Er war schön wie am letzten Abend und John seufzte. Er hatte schon fast so etwas wie einen Fetisch für Rodneys Arsch – er törnte ihn so sehr an. John glitt im Bett runter und positionierte sich neben Rodneys Hintern, drückte seinen Finger darauf, liebte die Art, wie Rodneys Haut nachgab. Er senkte seinen Kopf und leckte die Gebissmarke, die er letzten Abend erzeugt hatte, saugte daran, genoss es, dass Rodney seine Markierung auf seiner Haut trug. Rodney stieß ein leises Wimmern aus und John spürte diesen Drang, ihn festzunageln und still zu halten. Er platzierte eine warnende Hand auf Rodneys Rücken und Rodney ergab sich, was John nur noch mehr anmachte. Er fand Rodneys Unterwerfung so absolut berauschend, dass sein Schwanz nun steinhart war.

John legte eine Hand auf Rodneys Hintern und befummelte ihn, hob dann seine Hand und brachte sie runter, liebte die Art und Weise, wie Rodneys Fleisch um den leichten Schlag wabbelte. Er versuchte es noch einmal, ein bisschen härter, und Rodney sah über seine Schulter, warf ihm einen fragenden Blick zu.
„Ich weiß, was du tun willst“, murmelte Rodney und John dachte, sein Erröten war das niedlichste, was er je gesehen hatte.
„Wirst du mich lassen?“ bat John, streichelte seine Hand erneut über Rodneys Hintern. „Es gründlich machen, meine ich. Ich würde es gern tun, aber nur, wenn du es willst.“

Jetzt war Rodneys Gesicht dunkelrosa, er wand sich und murmelte etwas in seine Arme.
„Das habe ich nicht gehört, Rodney“, meinte John, deponierte einen weiteren leichten Klaps auf Rodneys Arsch.
„Ja“, sagte Rodney, hob seinen Kopf von seinen Händen. „Tu es ... ich will, dass du es machst.“

Grinsend setzte sich John auf, lehnte seinen Rücken an die Wand und schnappte ein Kissen, legte es auf seinen Schoß. Er ergriff Rodneys Gesicht und küsste ihn auf die Lippen, Rodney schmolz gegen ihn, wie Rodney Sheppard immer mit dem General verschmolzen war – etwas, das John extrem neidisch gemacht hatte. John ließ ihn los und sah mit einem abwärts gerichteten Blick, dass Rodneys Schwanz wieder hart war.

„So, sag mir“, bat er, „damals, als der General Rodney vor unseren Augen verprügelte ... wie hart genau warst du?“
Wieder wand sich Rodney, sein Gesicht immer noch dunkelrot.
„Rodney?“ verlangte John.
„Oh, okay – ich war steinhart“, gestand Rodney.
John grinste.
„Ich auch“, meinte er und lachte laut auf, als sich Rodneys Augen überrascht weiteten. „Oh, versteh mich nicht falsch – ich war immer noch ziemlich wütend auf dich und Rodney Sheppard tat mir leid, aber es war einfach so heiß“, erläuterte John. „Teilweise die Tracht Prügel, aber teilweise ... einfach, dass sich Rodney Sheppard so gehorsam ergab, so vertrauensvoll – obwohl er wusste, was kommen würde. Etwas daran war eine derartige Anmache.“
„Ich mochte, wie der General seine Ärmel hochkrempelte und so selbstsicher schien“, gestand Rodney noch immer errötend ein.

John grinste, fühlte sich, als hätte er ein gutes Verständnis für die Dinge, die Rodney antörnten. Er bezweifelte, dass Rodney immer so schüchtern und still im Schlafzimmer sein würde – tatsächlich argwöhnte er, sobald sich Rodney an ihre neue Beziehung gewöhnt hatte, würde er genauso großmäulig und selbstbewusst im Schlafzimmer sein, wie er es in seinem Labor war. Doch für den Moment erfreute er sich daran, den normalerweise besserwisserischen Wissenschaftler so anbetungswürdig verlegen zu sehen.

„Komm her – über mein Knie“, orderte er, bemerkte, dass sich Rodneys Augen bei den Worten und dem Tonfall verdunkelten, den er verwendete, als er sie aussprach.
John schwang Rodney über das Kissen, liebkoste danach erneut seinen Hintern und Rodney entspannte sich seufzend, spreizte seine Beine.
„Erst werde ich dich verprügeln und danach, falls du es willst, werde ich dich wieder ficken“, versprach John und Rodney drehte seinen Kopf zu ihm, sah ihn mit einem Ausdruck totaler Anbetung in seinen Augen an.
„Ich nehme an, es ist zu früh, um dir zu sagen, dass ich dich liebe?“ murmelte er.
Wieder grinste John. „Nein, das ist es ganz bestimmt nicht“, widersprach er. „Ich habe lange genug gewartet. Und ... Rodney? Ich liebe dich auch.“

Danach hob er seine Hand und brachte sie mit einem klatschenden Geräusch leicht auf Rodneys blanken Hintern runter. Rodney wimmerte leise und John streichelte den roten Handabdruck, den er gerade hinterlassen hatte, deponierte einen weiteren Klaps auf Rodneys Arsch. Rodney begann, tief in seiner Kehle ein jammerndes Geräusch des Entzückens zu erzeugen und John lächelte erfreut. Oh, Gott, das war gut! Ein nackter Rodney über sein Knie drapiert, sein Hintern vor ihm so verlockend ausgebreitet, während John ihn verprügelte – das war fantastisch. Er liebte das Gefühl von Rodneys festen und dennoch wabbelnden Hinterbacken unter seiner Hand und wie sie sich so leicht röteten.

Er schlug Rodney langsam, träge, streichelte ihn nach jedem Hieb, liebte die Art, wie Rodney seufzte und nach Luft schnappte und sich gelegentlich wand. John verprügelte ihn, bis Rodneys Hintern eine wunderschöne, warme Pink-Schattierung trug und Rodney ernsthaft herumrutschte. Dann, unerträglich erregt von dem Anblick dieses Arsches, der so unwiderstehlich vor ihm wackelte, quetschte John Gleitmittel auf seine Finger und schob sie in Rodneys Arschloch. Es öffnete sich leicht für ihn, immer noch gedehnt von der vergangenen Nacht und John untersuchte den Eingang sorgfältig, um sich zu vergewissern, dass keine Risse vorhanden waren. Es war in Ordnung. Er fickte Rodney mehrere Minuten lang mit seinen Fingern, rollte ihn dann auf seine Seite, glitt hinter ihn im Bett runter, zog diese warmen Hinterbacken entschlossen auseinander und presste seinen harten Schwanz in ihn.

Rodney zischte, als John in ihn eindrang, daher nahm John an, er war immer noch ein bisschen wund. Er schaukelte bloß eine Weile sanft in ihn, glitt weiter hinein, und begann, nachdem Rodney sich entspannt hatte, vor und zurück zu stoßen. Es war ein langsamer Fick ohne den Drang der letzten Nacht, nur gemütliche, sanfte Stöße und John entzückte die Weise, wie sich Rodneys warmer Hintern an seinen Eiern und Schenkeln anfühlte, während er ihn ritt und die Geräusche, die Rodney tief in seiner Kehle erzeugte. Er liebte es, dass er Rodney dazu bringen konnte, diese Geräusche zu verursachen – wer konnte ahnen, dass der Wissenschaftler fähig war, derart schöne, erotische Geräusche zu verursachen?

„Oh, ja ... melk mich, Rodney“, wisperte John, weil er gern schmutzig zu Rodney sprach und den Effekt liebte, den es für Rodney hatte, wenn er so mit ihm sprach. „Nimm mich ... ich bin groß und hart für dich ... mmm.“
Er griff mit einer Hand herum und fand heraus, dass Rodney bereits seine eigene Hand um seinen Schwanz gewickelt hatte. John schlug sie weg.
„Das ist jetzt meiner“, wisperte er und spürte Rodney vor Erregung zittern, als er die Worte aussprach. „Ich werde dich zwingen zu kommen ... Komm für mich, Rodney. Das ist es ... oh, Gott, du fühlst dich so gut an. Ich komme ... komm mit mir ... oh, jaah ...“

Und er spürte sich tief in Rodneys warmen, willigen Körper ejakulieren, während Rodney praktisch gleichzeitig über seine Hand spritzte. Danach lagen sie einfach da – John fühlte sich, als ob er hierher gehörte, als ob dies sein Heim wäre und er legte sein Kinn auf Rodneys Schulter, schloss seine Augen, vollkommen eins mit seinem Universum.

John blieb in Rodney, genoss die Art, wie sich sein weich werdender Schwanz anfühlte, noch in Rodneys warmem Körper, und das Gefühl, Rodney in seinen Armen zu halten. Es hatte lange Zeit gedauert, ihn zu zähmen, doch nun gab es überhaupt kein Anzeichen auf des Wissenschaftlers scharfe Krallen und Zähne; Rodney war wie ein warmes Bündel liebevollen Fells, gegen ihn gepresst, absolut vertrauensvoll.

Sie dösten eine Weile, dann bewegte sich Rodney.
„Wie lange?“ erkundigte er sich und John wusste, was er wissen wollte.
„Von dem Tag, als ich dich kennen lernte“, antwortete John einfach.
„Was?“ Überrascht warf Rodney einen Blick über seine Schulter.
„Ja. Ich hatte die stärkste Reaktion auf dich. Seit der Minute, als ich dich traf, hat es mich gejuckt, dich zu berühren. Ich ertappte mich dabei, dich mit meinen Augen auszuziehen, fragte mich, wie du aussehen würdest, wenn du deinen Kopf zurückwirfst, laut aufschreist, während du mit meinem Schwanz in deinem Arsch kommst. Ich habe es bloß unterdrückt, weil es so kompliziert und schwierig erschien und weil du nicht interessiert schienst. Dann kamen sie daher, der General und Dr. Sheppard, und plötzlich konnte ich es nicht länger unterdrücken. Ich wusste einfach, dass ich dich wollte.“

„So lange? Du wolltest mich so lange?“ Rodney klang völlig geschockt.
„Ja, Rodney – ich wollte dich so lange.“ John knabberte ein bisschen an Rodneys Schulter. „Ich dachte, vielleicht fühlst du etwas. Bei uns flogen immer die Funken und ich dachte, vielleicht ging es um Sex, doch du hast mir nie ein Zeichen gegeben und ich wollte keinen Idioten aus mir machen. Und je besser ich dich kennen lernte, umso weniger wollte ich die Dinge zwischen uns vermasseln, indem ich wie ein Arsch auf dich zuginge. Ich mochte dich zu sehr.“
„Tatsächlich?“

Verspielt versenkte John seine Zähne in Rodneys Nacken.
„Du bist wirklich der ahnungsloseste Mann, den ich je kennen gelernt habe“, knurrte er.
Rodney lachte leise.
„Ernsthaft“, versicherte ihm John, küsste die kleine Gebissmarke, die er gerade verursacht hatte. „Wie lange hast du mich warten lassen?“
„Du warst sehr geduldig“, stimmte Rodney ihm zu, sah neuerlich über seine Schulter.
„Wollte dich nicht verschrecken“, erklärte ihm John.

„Wie soll das funktionieren?“ fragte Rodney. „Dort draußen – wie kann das funktionieren, John?“
„Wir werden es nehmen, wie es kommt“, antwortete John. „Aber ich verstecke mich nicht, Rodney. Du und ich – wir sind lebenslang. Das weißt du, nicht wahr?“

Rodney wurde sehr still in seinen Armen und John hätte schwören können, dass er ihn zittern spürte.
„Bevor er ging, sprach ich mit dem General, wie man dieses Lebensband-Ritual durchführt. Ich sage nicht, dass es funktioniert, oder dass wir es überhaupt probieren sollten, aber eines Tages ... wollen wir vielleicht darüber nachdenken“, meinte John.

Er spürte, wie sich Rodney in seinen Armen vollkommen entspannte, als er das sagte, seine großen Hände kamen hoch, um Johns Hände zu berühren, wo sie um Rodneys Taille geschlungen waren. Rodney ließ seine Hände dort ruhen, diese rastlosen Finger endlich still, und das war die Antwort, die John brauchte.

Sie dösten noch eine Weile, dann schleppte John Rodney in die Dusche. Er genoss es, den Wissenschaftler überall einzuschäumen und die Dusche dauerte ewig, weil John Rodney alle paar Sekunden gegen die Wand schubste und küsste. Endlich sauber und glücklich, kehrten sie ins andere Zimmer zurück. Rodney schlüpfte in einen Bademantel und John schlang ein Handtuch um seine Taille. Er sah eine Kiste auf dem Tisch stehen und runzelte seine Stirn.
„Was ist das?“ wollte er wissen, ging hinüber und öffnete sie.
„Ah, nichts ...“, meinte Rodney, sah ihn mit diesem reizenden, schüchternen Ausdruck an, von dem John dachte, er würde sich wohl daran gewöhnen müssen.
„Nichts?“ John zog ein Paddel heraus und betrachtete es bedeutungsvoll.
„Bloß Zeug, das Rodney Sheppard mir hier gelassen hat“, seufzte Rodney. „Daher hatte ich das Hemd.“
„Oh, ich liebe dieses Hemd“, erklärte ihm John grinsend. „Sieht an dir allerdings besser aus als in ihm.“
Rodney richtete sich stolz auf.
„Vielleicht, weil du du bist und du derjenige bist, auf den ich geil bin“, fügte John hinzu.
Rodneys Brust schwoll noch mehr.

„Mmmm, dieses Zeug sieht ziemlich interessant aus.“
John holte die weiche Peitsche heraus und ließ seine Finger durchlaufen.
„Wirklich?“ Da klang definitiv ein Quietschen in Rodneys Stimme durch.
„Rodney ...“

John kam zu ihm und nahm sein Gesicht zwischen seine Hände.
„Wie ich sagte – wir sind nicht sie. Wir müssen nicht die selben Dinge tun wie sie. Das ist unser Universum und wir sind die Menschen, die wir hier sind. Es gibt definitiv Gemeinsamkeiten, wir werden aber niemals genau die selben sein. Diese Spielzeuge sind lustig, aber wir müssen sie nicht verwenden. Du bist für mich ausreichend ohne all das Zeug. Eines Tages werde ich sie gern verwenden, aber nur, falls du es auch willst – und nur, wenn du bereit bist. Okay?“
Rodney nickte. „Ich dachte, die Handschellen wären irgendwie heiß“, gab er zu. „Ich mag die Idee, dass du mich festbindest ... hilflos zu sein ... machtlos ...“

John lächelte ihn an, dachte, wie unglaublich anbetungswürdig er im Moment aussah. Er wusste, was es den notorisch misstrauischen Wissenschaftler gekostet hatte zuzugeben, dass er für John machtlos sein wollte. Er wusste, es gab absolut niemanden auf dieser Welt, dem Rodney das gestanden hätte und genauso wusste er, welche Überwindung es für Rodney bedeutet hatte, das einzugestehen. Nun, wo sie Liebhaber waren, sah er eine ganz andere Seite von Rodney, eine Seite, die schüchtern und liebenswert war und überhaupt nicht wie der kratzbürstige Wissenschaftler, den er so lange gekannt und mit dem er zusammengearbeitet hatte.

„Die Idee gefällt mir auch“, sagte er, küsste zärtlich Rodneys Lippen. „Wir werden es ausprobieren – wenn wir soweit sind. Wir werden dir ein Sicherheitswort geben. Du weißt, ich werde mich immer gut um dich kümmern, nicht wahr?“
„Mmm“, seufzte Rodney, schmiegte sich auf diese fantastische Weise an ihn, die John sich als etwas ganz Besonderes fühlen ließ.

John wickelte seine Arme um ihn und starrte ihn verwundert an. Rodney sah anders aus. Sein Gesicht wirkte jünger, seine Augen strahlender. Er hatte diese angespannte Linien um seinen Mund verloren und diesen vorsichtigen Ausdruck in seinen Augen, sein gesamter Körper war locker und entspannt. Unter dem sarkastischen Äußeren, erkannte John, hatte ein einsamer Mann gesteckt, der sich danach sehnte, geliebt zu werden und er war gern bereit, diese besondere Aufgabe zu übernehmen.

Da war ein plötzlicher Lichtblitz und beide sahen sich verwirrt um.
„Was zum Teufel war das?“ fragte John.
„Ich habe keine Ahnung ... Nein, warte.“
Rodney machte sich los und wanderte zur anderen Seite des Zimmers, wo er einst Klebeband auf dem Boden angebracht und sich nie die Mühe gemacht hatte, es zu entfernen. Dort, mitten in dem kleinen Quadrat, lag ein Paket.
„Was ist das?“ wollte John wissen.

Vorsichtig drehte Rodney es um, dann verzog sich sein Gesicht zu einem schiefen, kleinen Grinsen, als er die daran befestigte Notiz las.
„Es ist von ihnen“, sagte er, reichte es weiter.
John grinste zurück und beide setzten sich auf das Bett, während Rodney die Notiz laut vorlas.
„Hey, Leute. Brauchte ein paar Tage, aber ich habe endlich unser QDG aufgebaut und zum Laufen gebracht. Hier ist ein Geschenk von uns, um euch für eure Gastfreundschaft zu danken. Es ist schön, zu Hause zu sein, aber wir vermissen euch Leute und euer seltsames Universum. Auf jeden Fall dachten wir, ihr beiden seid vielleicht dafür bereit. Herzlichen Glückwunsch!“
Dann stand da ein gekritzeltes Rodney in der selben Handschrift, gefolgt von einem viel weniger prunkvollen John daneben.

Grinsend steckte John seine Finger unter das braune Einwickelpapier. Er öffnete das Päckchen und etwas fiel heraus auf das Bett.
„Was ist das?“ fragte Rodney, schob das Papier zur Seite, damit er einen gründlichen Blick darauf werfen konnte.
John riskierte einen Blick und lachte laut auf. Auf dem Bett lag ein breiter, schwarzer Ledergürtel mit einer Schnalle in der Form eines Puddle Jumpers und daran hingen verschiedene Gegenstände, einschließlich eines harten Lederriemens. Neben dem Gürtel lag ein schmales Silberhalsband mit einem glänzenden kleinen Schloss an der Vorderseite. Sie waren anders als der Gürtel und das Halsband, die ihre alternativen Selbst getragen hatten, doch John und Rodney verstanden die Symbolik augenblicklich.

„Oh, Gott“, seufzte Rodney.
„So ... wenn wir die anlegen, bedeutet das, wir sind verheiratet?“ grinste John.
„Nicht in diesem Universum!“ gab Rodney zurück. „Und übrigens, dieser Riemen? Auf keinen Fall kommt der meinem Arsch nahe.“
John lachte laut auf. „Für mich ist das in Ordnung. Ich behalte ihn einfach zu Showzwecken“, grinste er. „Obwohl, vielleicht eines Tages ...?“
Er warf Rodney einen hinterhältigen Blick zu und der Wissenschaftler errötete.
„Wir werden sehen“, antwortete er und John lächelte, weil er dachte, dass Rodney vielleicht Bedürfnisse hatte, die er kaum vor sich selbst zugeben konnte, sie würden jedoch sehen, wo ihre Reise sie hinführen würde.
„Allerdings denke ich, du würdest niedlich mit dem Halsband aussehen“, erklärte ihm John. „Vielleicht könntest du es gelegentlich hier drin tragen, wenn wir allein sind, nur als Anmache? Du musst zugeben, du warst davon ab der Minute fasziniert, in der sie ankamen.“
„War ich nicht!“ protestierte Rodney.
„Und wie! Du hast dich endlos über Rodney Sheppards Halsband beklagt ... niemand macht ein derartiges Aufhebens über etwas, außer er ist insgeheim davon fasziniert.“
Er griff nach dem Halsband und hielt es hoch.
Rodney starrte es einen Moment an, seufzte dann.
„Oh, mach schon. Verrate es nur niemandem“, sagte er.

Grinsend legte John das silberne Band um Rodneys Hals und ließ es zuschnappen.
„Oh, Gott, ja – das sieht so heiß aus“, bemerkte er, betrachtete Rodney anerkennend.

Er ließ seine Finger über das Halsband gleiten, kitzelte dann Rodneys Nacken. Rodney wand sich und John schubste ihn auf das Bett zurück, kitzelte ihn weiterhin und nun fing Rodney an zu kichern. John erstarrte, sein Kopf zur Seite gelegt.
„Ist das ein Kichern, Rodney?“ fragte er.
„Ganz bestimmt nicht!“ antwortete Rodney.
Neuerlich kitzelte ihn John und Rodney klappte gegen ihn zusammen, immer noch kichernd.
„Oh, ich denke, das ist ein Kichern“, sagte John. „Gib es zu!“

Er setzte sich rittlings auf Rodneys Körper und hielt seine Hände über seinem Körper fest, nagelte ihn auf dem Bett fest und Rodney starrte aus aufgerissenen blauen Augen zu ihm hoch, der Ausdruck totaler Liebe und Unterwerfung in ihnen machte John an.
„Definitiv ein Kichern“, flüsterte John, senkte seinen Kopf, um Rodneys Lippen mit den seinen einzufangen.

Rodney schmolz gegen ihn, vollkommen vertrauensvoll, und John seufzte. Er zog sich zurück und liebkoste zärtlich die Seite von Rodneys Gesicht mit seinen Fingerspitzen.
„Meiner“, wisperte John, streichelte Rodney sanft.
„Ja“, stimmte Rodney glücklich zu. „Deiner.“
Und alles im Universum fühlte sich an, als ob es genau an der richtigen Stelle wäre.

Ende

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