Rating: NC-17
pairing: Sheppard/McKay
Warnung: Domination/Unterwerfung, BDSM, Prügel, Kinks, teilweise dunkle
Themen
Inhalt: Ein Unfall mit einem Antiker-Gerät saugt einen John und einen Rodney
aus einem alternativen Universum nach Atlantis - und sie haben völlig andere
Ansichten über Sex, Heirat und Beziehungen
Kapitel 9: Doppelte Schwierigkeiten
Rodney McKay überraschte sich selbst, weil er diese Nacht wie ein Stein geschlafen hatte und langsam und erfrischt aufwachte. Er hatte Schmerzen, wenn er sich bewegte, es war jedoch ein guter Schmerz, als ob all seine Muskeln ein gutes Workout erhalten hätten. Rodney streckte sich, versuchte, sich zu erinnern, warum er sich so wohl fühlte und hatte einen plötzlichen mentalen Blitz von Sheppard, der sich über ihn beugte, dunkles Haar verwirrt und ein wilder Ausdruck in seinen Augen. Binnen Sekunden war er hart. Rodney warf mit einem ärgerlichen Knurren einen Blick unter seine Laken.
„Wir führen diese Konversation schon wieder“, sagte er seinem meuterndem Schwanz.
Er versuchte, sich einen runterzuholen, doch seine üblichen Masturbations-Fantasien versagten erneut. Er lag da, kämpfte mit sich selbst, wollte die Erlösung, jedoch nicht zu dem Preis, die Erinnerung, unter Colonel Sheppards hartem, schlankem Körper zu liegen, zu verwenden um abzuheben. Schließlich gab er auf und ging unter die nächste kalte Dusche, anstatt irgendeine Art der Erlösung zu erhalten, doch seine gute Laune fing bereits an, sich zu verflüchtigen.
Er zog sich an und rannte fast in sein Labor, begierig, sich mit seiner Arbeit abzulenken, eine oft erprobte Rodney McKay Verdrängungs-Strategie. Zu seiner Überraschung war er der letzte Ankömmling – er hatte nicht bemerkt, dass er so lange geschlafen hatte. Er bemerkte Kavanagh, am anderen Ende des Raumes stehend und immer wieder dem anderen Rodney boshafte Blicke zuwerfend.
„Schön, dass Sie wieder hier sind“, sagte Rodney zu Kavanagh in absolut unehrlichem Ton. „Hat Radek Ihnen die Arbeit erklärt?“
„Ja. Ich habe mich gefragt, warum Sie anscheinend wortwörtlich unser gesamtes Team dieser mühsamen Arbeit mit den Kristallen widmen“, meinte Kavanagh sauer. „Was ist mit den anderen Projekten, an denen wir gearbeitet haben? Wurden die aufgeschoben, nur damit wir diese ... Leute heim schaffen können?“ Er sah zu Rodney Sheppard, als ob der etwas wäre, in das er gerade getreten wäre.
„Das trifft es so ziemlich, ja“, antwortete ihm Rodney grimmig. „Unser Fehler brachte sie her; das mindeste, was wir tun können, ist daran zu arbeiten, sie zurück zu senden.“
„Na ja, so weit ich es verstehe, war es eigentlich Ihr Fehler, der sie herbrachte“, murmelte Kavanagh. „Wenn nur Dr. Weir gemacht hätte, was ich vorgeschlagen habe und das Herumpfuschen mit Antiker-Technologie auf einen gründlich ausgebildeten Experten-Ausschuss eingeschränkt hätte ...“
„Ah, entschuldigen Sie, aber niemand hier ist ein größerer Experte für Antiker-Technologie als ich“, wies Rodney hin.
„Was in Ordnung wäre, wenn Sie nicht Ihr Ego mit Ihnen durchgehen lassen würden“, gab Kavanagh zurück. „Deshalb wäre ein Ausschuss eine bessere Idee. Nun mussten wir alle unsere eigenen Projekte aufgeben, um einen Ihrer Fehler auszubügeln.“
„Müssen Sie nicht“, sagte Rodney.
Kavanagh blinzelte.
„Nein, nein, nein, Sie haben recht. Es besteht kein Grund, jedermann damit festzuhalten und wir sind ein kleines Bisschen mit unseren Projekten der Stadt-Wartung im Rückstand“, erklärte ihm Rodney, schaukelte mit einem strahlenden, boshaften Grinsen auf seine Absätze zurück. „Ich habe bemerkt, wir hatten ein Problem mit dem Kanalisations-System. Die Dinge in den unteren Ebenen sind ziemlich in den Rückstand geraten. Sie sind Ingenieur. Hier“, Rodney reichte ihm einen Laptop und eine Werkzeugtasche. „Gehen Sie dort runter und finden Sie’s raus. Oh, und beeilen Sie sich meinetwegen nicht mit der Rückkehr. Wahrscheinlich wird es den größten Teil der Woche dauern, das zu klären, aber irgendwie werden wir es schaffen, ohne Sie auszukommen.“ Er warf Kavanagh erneut ein strahlendes Lächeln zu, drehte sich dann zum Rest seines Teams um. „Trottel“, murmelte er kaum hörbar.
Der andere Rodney schien seltsam bedrückt und näherte sich Rodney, nachdem die anderen zum Mittagessen gegangen waren. Das war an sich ungewöhnlich, weil er normalerweise gern mit ihnen zum Essen ging und sie amüsierte, indem er sie mit einer Liste Fernsehserien aus seinem Universum unterhielt, die fast genauso wie ihre eigenen klangen, jedoch mit einigen nicht zu subtilen Differenzen aufwarteten. Rodney schauderte immer noch, wenn er an die Details der alternativen Version von Star Trek dachte.
„So, was ist los mit dir?“ fragte Rodney seinen Gegenspieler, schob einen Donut in seinen Mund, während er seinen Kopf unter das Gehäuse des QDG steckte. „Du bist uncharakteristisch still. Wo sind all die sexuellen Anspielungen und die generelle Besessenheit mit allen abartigen Dingen?“
„Was?“ fragte der andere Rodney. „Ich habe keine Wort von dem verstanden, was du gerade gesagt hast.“
Rodney hob seinen Kopf aus dem Gehäuse und nahm mit einem Seufzen den Donut aus seinem Mund.
„Du. Still. Warum?“ fragte er, bevor er den Donut wieder reinschob.
„Nichts. Nur ...“ Der andere Rodney sah tatsächlich ehrlich besorgt aus.
Stirnrunzelnd legte Rodney den Donut weg.
„Hätte Elizabeth John wirklich in die Brigg gesteckt?“ wollte sein Spiegelbild wissen.
„Oh, beschäftigt dich das noch immer? Ich habe keine Ahnung. Vielleicht.“
Verzweifelt schlang der andere Rodney seine Arme um seine Brust und Rodney rollte seine Augen.
„Oh, um Gottes Willen – es ist ja nicht so, als ob ihr an der Hüfte zusammengewachsen wärt. Er war doch schon früher von dir getrennt. Das hast du gesagt, als wir euch herbrachten. Er war gerade von ein paar Tagen außerweltlich ohne dich zurückgekommen. Es ist nicht so, dass du ohne ihn nicht zurechtkommen würdest oder so etwas.“
„Nein. Das ist es nicht.“ Sein Gegenspieler biss in seine Lippe. „Es ist nur der Gedanke an ihn, eingeschlossen, in eine Art Käfig gesteckt, absichtlich von mir und allen anderen getrennt. Ich kann nicht glauben, dass ihr Leute so leicht damit umgeht.“
„Tja, so fühlen wir uns bei der ganzen Leinen-Sache und die ... diese anderen Dinge, die ihr Jungs macht.“ Betont sah Rodney in die Richtung des Arsches seines Spiegelbildes.
„Wirklich?“ Der andere Rodney sah bloß verblüfft aus.
„Wirklich“, bestätigte Rodney eisern.
Beide starrten einander einen Moment leer an.
„John ist ziemlich fertig wegen gestern Nacht“, eröffnete der andere Rodney schließlich. „Wir versuchen es, weißt du, McKay, aber ihr müsst verstehen, dass unsere Bräuche anders sind. Ich musste ihn tatsächlich bearbeiten, damit er mir erlaubte, heute Morgen ohne ihn herzukommen. Nach der letzten Nacht vertraut er euch nicht mehr. Er ist nicht sicher, dass mir nichts passieren kann. Er denkt nicht, dass ihr mich oder meine Beziehung mit ihm respektiert.“
„Wovor hat er Angst? Dass jemand dich – ooh – anfassen könnte?“ Rodney rollte seine Augen. „Was soll das überhaupt? Ich habe dich gestern mit Kavanagh gesehen – und denk daran, das ist Kavanagh, von dem wir sprechen und niemand wirklich angsteinflößender. Der Mann ist ein totales Weichei und du warst eindeutig in der Lage, mit ihm fertig zu werden. Es bestand kein Bedarf für den General, diese Indiana Jones-Show mit dem Messer durchzuziehen.“
„Du kapierst es nicht“, sagte sein Gegenüber kopfschüttelnd. „In unserem Universum ist das, was Kavanagh tat ... es ist wie ein Tabu. Kannst du das nicht einsehen?“
„Nicht wirklich“, zuckte Rodney seine Schultern. „So, seine Hand hat deinen Arm gestreift und er hat mit deinem Anhänger gespielt – Riesensache.
Hey, was tust du da?!“ brüllte er wütend, als sein Gegenspieler plötzlich seinen Donut schnappte und einen großen Bissen nahm.
„Verärgert?“ Der andere Rodney hob eine Augenbraue, kaute heftig. „Jetzt multipliziere dieses Gefühl der Wut mit einer Million und das ist es, wie sich John letzte Nacht fühlte, als Kavanagh mich anfasste. So einfach ist das. In unserem Universum bin ich durch meinen Status geschützt – ich werde wegen meines Status respektiert – und niemand würde mich berühren, ohne erst Johns Erlaubnis einzuholen. Das ist eben unsere Art. Ich weiß, es erscheint dir dumm und sinnlos, aber für uns bedeutet es eine Menge.“
„Das klingt, als ob du eine Art Besitz wärst!“ explodierte Rodney.
„Bin ich auch!“ schrie Rodney zurück.
„Na schön, und damit habe ich ein Problem!“ brüllte Rodney.
„Warum? Es ist mein gottverdammtes Leben, nicht deines!“
Rodney erstarrte. Das war ein guter Punkt.
„Vielleicht, weil ich nicht verstehen kann, dass jemand, der wie ich aussieht und wie ich spricht, jemand mit meiner Intelligenz, glücklich damit sein könnte, der Besitz eines anderen zu sein. Warum würdest du in dieser Art von Beziehung leben wollen?“
Rodney Sheppard zuckte hilflos seine Schultern. „Es ist unsere Art. Es ist, was wir tun. Es macht mich glücklich. Es macht ihn glücklich. Es ist freiwillig. Ich ging mit offenen Augen rein und kann mich jederzeit von ihm scheiden lassen, falls ich mit dem Arrangement nicht glücklich bin. Wo ist das Problem?“
„Vielleicht solltest du versuchen, die Dinge aus unserem Blickwinkel zu sehen“, sagte Rodney, versuchte, es aus einer anderen Richtung anzugehen. „Du tönst ständig herum, wie großartig die Dinge in eurem Universum sind. Der General hat gestern Nacht bemerkt, dass wir so höflich sind, als ob es eine Beleidigung wäre! Ja, wir sind höflich. Wenn wir das nicht wären, wären wir nicht derart auf euch eingegangen, wie wir es getan haben, oder hätten uns überschlagen, um euch zu helfen, nach Hause zu kommen!“
„Na schön, wenn wir so verdammt schwer zu ertragen sind, warum zum Teufel schmeißt ihr uns nicht einfach durch das Stargate und habt es erledigt?“ schnappte der andere Rodney.
„Oh, vertrau mir, es ist nicht so, als ob ich es nicht vorgeschlagen hätte“, antwortete Rodney. „Glücklicherweise für dich ist der Colonel ein toleranterer Mann als ich und hat sein Veto eingelegt.“
„Na ja, vielleicht, weil er uns tatsächlich mag. Mir scheint, du bist der einzige hier, der von uns verstört ist und wir wissen beide, woran das liegt.“
„Oh, ja?“ Rodney wusste, sie benahmen sich beide wie Fünfjährige, doch irgendwie war ihm immer danach, auf diese Weise auf sein Alter Ego zu reagieren.
„Ja! Du stehst auf den Colonel und kannst es nicht zugeben, wegen dieses verrückten schwul-Tabus in deinem Universum – obwohl ich herumgefragt habe. Und es gibt einige Paare in dieser Basis in gleichgeschlechtlichen Beziehungen, deshalb weiß ich nicht, was zur Hölle dein Problem ist, McKay.“
„Oh, halt ... halt einfach die Klappe“, knurrte Rodney, fühlte sich, als ob ihm jemand ein Messer in den Bauch gerammt und es umgedreht hätte.
Die Sticheleien des anderen Rodney hatten ihn immer geärgert, doch sie hatten ihn nie derart getroffen wie heute. Nun, wegen seines kürzlichen Masturbations-Desasters, war er verwirrt und neben sich und hatte keine Ahnung, was er dagegen tun konnte. Er fühlte sich in seiner kleinen Blase der Verzweiflung eingeschlossen.
***
Während die Tage vergingen, verbesserte sich Rodneys Stimmung nicht. Das war teilweise ein Ergebnis seiner Weigerung, sich einen runterzuholen, während er an den Colonel dachte. Er war ein sehr sexueller Mann und hatte den Großteil seines erwachsenen Lebens dreimal am Tag masturbiert. Nun verweigerte er sich diese Erlösung und das fachte bloß seinen Frust an.
Mit Rodney Sheppard zu arbeiten, war keine Hilfe. Es war schwierig genug, mit diesen neuen Fantasien fertig zu werden, ohne dass sein Spiegelbild so gelassen und offensichtlich in den alternativen John verliebt war. Das fühlte sich an wie Salz, das in eine offene Wunde gerieben wurde, soweit es Rodney betraf und er wünschte bloß, er müsste seinen Gegenspieler nicht täglich im Labor sehen.
Rodney hatte nicht einmal die Erleichterung, für weitere Ringer-Stunden zu Colonel Sheppard gehen zu können, was das letzte Mal so gut funktioniert hatte, weil schon der Gedanke daran ihn in sein Quartier zurück und unter die kalte Dusche rennen ließ. Rodney vermutete, er war jetzt sauberer als je zuvor in seinem Leben als Resultat all des eiskalten Wassers und er hatte es satt, derart der Sklave seiner Libido zu sein.
Er versuchte, dem Colonel auszuweichen, das war jedoch nicht einfach, da der Mann eine Gewohnheit daraus machte, alle fünf Minuten aufzutauchen, erschien es Rodney. Ständig steckte er seinen Kopf zur Labortür herein, um herauszufinden, ob Rodney in die Kantine ginge. Oder manchmal kam er spätnachts ins Labor, nachdem alle anderen ins Bett gegangen warn und saß einfach da, leistete Rodney Gesellschaft, diese langen Beine ausgestreckt auf irgendeiner verfügbaren Oberfläche, Hände hinter seinem Kopf. Manchmal redete er und manchmal reichte er Rodney verschiedene Werkzeuge, während er arbeitete. Und Rodney musste zugeben, es war nett – obwohl es noch netter gewesen wäre, wenn er nicht gespürt hätte, dass er hart wurde, nur weil der andere Mann bei ihm war. Es wurde so beschämend und Rodney wurde immer verzweifelter.
Wenigstens machte die Arbeit an dem QDG gute Fortschritte. Rodney dachte, er wäre in der Lage, es innerhalb einer Woche zu testen und das bedeutete, dass ihre unwillkommenen Besucher bald heim könnten. Er war sicher, seine Libido würde in den Normalzustand zurückkehren, sobald das geschehen war.
Eines Nachmittags arbeiteten sie eifrig an einem entscheidenden Teil des gesamten Projektes, als der General seinen Kopf zur Tür hereinsteckte.
„Rodney – ich brauche dich“, sagte er.
Augenblicklich legte der andere Rodney seine Werkzeuge weg und Rodney starrte ihn verblüfft an.
„Du kannst jetzt nicht gehen!“ knurrte er. „Wir stehen knapp davor, die Energiequelle wieder anzuschließen.“
„Sie wird immer noch hier sein, wenn ich zurückkomme“, sagte sein Gegenspieler mit einem Grinsen.
„Oh, um Gottes Willen.“ Rodney warf seine Werkzeuge weg und starrte ihn wütend an. „Wieso springst du jedes Mal, wenn er ruft? Was will er überhaupt?“
Sein Spiegelbild wackelte zweideutig seine Augenbrauen und Rodney schüttelte ungläubig seinen Kopf.
„Du machst Witze, richtig? Er holt dich hier raus, wenn es interessant wird, bloß, damit du und er ...“
„Rodney“, sagte der General ungeduldig von der Türe her.
Rodney Sheppard warf Atlantis’ Rodney ein unverschämtes Grinsen zu und eilte dann zur Tür hinaus. Rodney starrte ihm nach, fuchsteufelswild.
Er war immer noch wütend, als sein Spiegelbild etwa eine halbe Stunde später zurückkam, entspannt aussehend und leise vor sich hin summend.
„Tja, ich bin froh, dass du glücklich bist“, kommentierte Rodney säuerlich. „Was zum Teufel ist los mit dir? So raus zu rennen, wenn wir nah dran sind festzustellen, ob die Kristalle den Energieschub aushalten. Habt ihr beiden überhaupt keine Selbstbeherrschung?“
„Er wollte mich“, zuckte der andere Rodney seine Schultern.
„Und so funktioniert es? Er will dich, also rennst du einfach los?!“ explodierte Rodney. „Angenommen, du wärst nicht in der Stimmung?“
„Na ja, dann würde ich trotzdem rennen. Allerdings denke ich, ich war nie nicht in der Stimmung. Und so funktioniert es, ja. Ich gehöre ihm und er war geil“, antwortete der andere Rodney geduldig, als ob er einem Idioten etwas erklären würde. „Schau, so sind einfach die Dinge in unserem Universum in der Art Ehe, die er und ich wollten. Was kümmert es dich überhaupt? Nur, weil du verklemmt und frigide bist, bedeutet das nicht, dass ich es auch sein muss, weil wir gleich aussehen.“
„Ich bin nicht frig...“ Rodney fing sich mit großer Selbstbeherrschung. „Gehen wir wieder an die Arbeit“, meinte er durch zusammengebissene Zähne.
Nur ... er fand heraus, dass er das nicht konnte. Er konnte nicht aufhören, über die Tatsache nachzudenken, dass sein Gegenspieler so bereitwillig verfügbar war, um sich um seines Ehemannes sexuelle Launen zu kümmern ... und während sein Geist fuchsteufelswild war, reagierte sein Schwanz mit seinem üblichen Verrat. Sie arbeiteten ein paar Minuten, doch Rodney konnte sich nicht konzentrieren.
„Hast du dich ihm je verweigert?“ fragte er, verärgert auf sich selbst, weil er mehr wissen wollte, jedoch unfähig, seine Neugier zu beherrschen.
„Was? Oh ... irgendwie schon. Einmal. Einmal habe ich im Labor an etwas total Aufregendem gearbeitet und er dachte, ich arbeitete zu lang und zu spät in die Nacht. Er hat mich gewarnt, aber ich war zu vertieft in meine Arbeit und vergaß, mich mit ihm an diesem Abend zu treffen.“
Der andere Rodney pausierte und schob eine Strähne gewellten Haares hinter sein Ohr, damit sie nicht im Weg war, während er arbeitete.
„Was ist passiert?“ fragte Rodney hasste sich für seine Faszination.
„Er kam ins Labor. Ich sagte ihm, er sollte warten, weil ich nur eben etwas fertigmachen wollte ...“ Rodney verzog sein Gesicht. „Das nächste, was ich wusste, er warf mich über den Tisch und riss meine Hosen runter. Mann, das war heiß.“ Er grinste Rodney an. „Auch irgendwie angsteinflößend. Und ich konnte feststellen, er war sauer und wollte, dass ich begreife, ich nehme unsere Hochzeitsschwüre nicht ernst. Er verprügelte meinen Arsch ein paar Mal, nahm mich dann, wo wir waren, über dem Labortisch.“
„Oh, Gott“, hauchte Rodney, fragte sich, wie es sich anfühlen würde, falls Colonel Sheppard eines Nachts hier reinstolzieren und anstatt sich hinzusetzen und seine Beine hochzulegen, Rodney über einen der Tische schubsen würde.
Rodney schloss seine Augen, bemühte sich, nicht an des Colonels warmen Atem an seinem Nacken zu denken oder an seine beharrlichen Hände, die mit den Verschlüssen an Rodneys Hose fummelten. Er konnte sich nicht vorstellen, dass jemand so voller Verlangen für ihn sein konnte, dass er das Bedürfnis fühlte, ihn hier und gleich zu nehmen. Doch die Idee machte ihn derart an, dass sich sein Schwanz sofort in seinen Hosen verhärtete.
„Ich muss ... ah ... etwas überprüfen“, sagte er, wendete sich von seinem Gegenspieler ab und eilte zur Tür.
Er schaffte es in sein Quartier und warf sich auf das Bett, während er hastig seine Hosen öffnete – und dieses Mal hielt er sich nicht auf. Er wickelte seine Hand um seinen harten Schwanz und stellte sich vor, von Colonel Sheppard niedergehalten zu werden, stellte sich vor, dass der Colonel hart in ihn stieß, während er sich wand, hilflos aber willig, unter dem anderen Mann. Rodney kam härter und explosiver, als er sich je zuvor in seinem Leben erinnern konnte, danach vergrub er stöhnend sein Gesicht in dem Kissen.
Er hatte wirklich keine Ahnung, was vor sich ging. Nie zuvor hatte er besonders über seine Sexualität nachgedacht, wusste jedoch, dass ihn Frauen sexuell anzogen. Ihm war nur nie der Gedanke gekommen, dass er auch Männer auf diese Art mögen könnte. Sicher, er hatte es nie einfach gefunden, Frauen zu überzeugen, mit ihm zu schlafen, er nahm jedoch an, das lag vor allem daran, dass die meisten Menschen dazu tendierten, ihn nicht zu mögen. Andererseits, wo er jetzt darüber nachdachte, hatte es einige sehr süße Frauen in seinem Leben gegeben, wie zum Beispiel Katie Brown, die ehrlich an ihm interessiert schien. Doch er hatte sich so unmöglich in ihrer Gegenwart benommen, dass sich ihre Beziehung nicht einmal annähernd entwickelt, geschweige denn ins Schlafzimmer gekommen war und er hatte es auch nicht wirklich verfolgt. Er schrak zurück, sobald eine Frau Interesse an ihm zeigte. Woran lag das?
Rodney fragte sich, was ihn aufgehalten hatte. Jetzt, wo er zurückblickte, konnte er sehen, dass er es immer genossen hatte, in Sheppards Nähe zu sein. Der Colonel hatte ihn nie körperlich eingeschüchtert, wie es die militärischen Kerle normalerweise versuchten; er lachte mit Rodney anstatt über ihn, wenigstens die meiste Zeit und Rodney hatte sich nie in seinem Leben in der Gegenwart eines anderen gelassener gefühlt wie in Sheppards Nähe. Wohin führte das alles? Rodney hatte keine Ahnung. Er wusste nur, dass er sich mit dem Gedanken einen runtergeholt hatte, von seinem besten Freund in der Basis in den Arsch gefickt zu werden. Als Ergebnis fühlte er sich vollkommen beschämt und wütend auf sich selbst.
In der Abwesenheit eines anderen, an dem er es auslassen konnte, ließ es Rodney an sich selbst aus – an beiden Versionen. Er bestrafte sich, indem er noch grausamer mit seinem Eisduschen-Regime umging und er bestrafte seinen Gegenspieler, der ihm so ähnlich sah und der so gelassen mit dem Konzept an sich umging, dass es Rodney Angst machte, indem er ihn verhöhnte, wann immer er in Hörweite kam.
Die Beziehung zwischen den beiden Männern, die zu ihren besten Zeiten nie Gut Freund waren, verschlechterte sich zusehends und Rodney fand sich immer isolierter in seinem Arbeitsbereich, während sein Spiegelbild zu den anderen Mitgliedern seines Teams tendierte – was wiederum Rodney noch eifersüchtiger auf die Leichtigkeit machte, mit der er mit allen umging, besonders mit Radek.
***
Zwei Tage später erreichten die Dinge einen Höhepunkt, als sie sich im letzten Stadium befanden, das QDG für einen Testlauf vorzubereiten. Rodney war unter dem Gehäuse beschäftigt – er hatte sich angewöhnt, den Großteil seines Arbeitstages dort unten zu verbringen, einfach, um seinen Gegenspieler zu vermeiden – doch er konnte immer noch den anderen Rodney mit Radek und Miko und jedem, der zuhörte, plaudern hören, während sie alle an den Kristallen arbeiteten. Rodney wusste, dass er gesprächig sein konnte, aber wenigstens hielt er es normalerweise arbeitsbezogen. Dem anderen Rodney schien jedes Thema unter der Sonne recht zu sein.
„So, Will und Grace?“ fragte Radek.
Rodney knirschte mit seinen Zähnen, hasste dieses bestimmte Spiel und verstand nicht die Anziehung, die es auf den Rest seines Teams ausübte.
„Will und ...? Ah, richtig, du meinst Will und Jack“, sagte der andere Rodney mit diesem irritierenden Kichern. „Will ist ein pedantischer Buchhalter, Jack ist sein ungezogener Mitbewohner, der sich nur danach sehnt, Will zu provozieren, das Kommando über ihn zu übernehmen. Jack schafft es kaum durch eine Episode, ohne dass ihm einer den Hintern versohlt. Alles sehr drollig, obwohl, ich persönlich kann die Serie nicht ausstehen.“
„Desperate Housewives?“, fragte ein anderer.
„Desperate Houseslaves“, schoss der andere Rodney zurück. „Eine Bande neurotischer Subs, die zu Hause herumhängen und warten, dass ihre Tops heimkommen und die Zeit nutzen, um sich verschiedene Intrigen auszudenken, um sie zu überlisten. Irritierend. Sie könnten leicht in der Arbeit sein und etwas Sinnvolles tun. Ich kann Subs nicht ausstehen, die jeden Gedanken an unabhängiges Denken aufgeben, sobald sie einen dämlichen Top finden, der für sie sorgt.“
„Oh, entschuldige“, mischte sich Rodney ein, steckte seinen Kopf unter dem Gehäuse hervor. „Wie ist das anders zu der Art, wie du lebst?“
Sein Spiegelbild sah ihn böse an. „Nun, erstmal die Tatsache, dass ich hier bin, an dem Gerät arbeite und nicht mit einem Stringtanga und Handschellen bekleidet in unserem Quartier sitze und auf Johns Heimkehr warte.“
„Oh, dieses mentale Bild habe ich wirklich nicht gebraucht, herzlichen Dank auch“, knurrte Rodney.
„Dann halt die Klappe und hör auf, mich zu unterbrechen“, sagte sein Gegenüber.
Der Rest des Teams wendete sich seufzend ihrer Arbeit zu.
„Sag mir nicht, ich soll in meinem eigenen Labor die Klappe halten“, schnappte Rodney, rutschte unter dem QDG heraus und stand auf.
„Na schön, dann hör auf, mich zu beleidigen“, sagte der andere Rodney.
„Ich denke, wir werden eine Kaffeepause einlegen“, meinte Radek leise, sammelte den Rest des Teams ein und scheuchte sie aus dem Raum.
Er hatte sich angewöhnt, das jedes Mal zu tun, wenn es zwischen den beiden Rodneys zu hitzig wurde, was mittlerweile immer regelmäßiger geschah.
„Dich beleidigen? Wie ist das eine Beleidigung?“ verlangte Rodney zu wissen, als er mit dem anderen Mann allein war. „Du bist derjenige, der jedes Mal seine Hosen fallen lässt, wenn der General winkt.“
„Du solltest nicht über Dinge reden, die du nicht verstehst“, fauchte der andere Rodney.
„Oh, aber ich verstehe doch. Du bist sein Sexsklave und musst alles tun, was er verlangt“, erwiderte Rodney mit einem boshaften Grinsen. Er wusste, wie sehr es den anderen Mann ärgerte, als Sexsklave bezeichnet zu werden.
„Ich bin kein ...!“
Der andere Rodney atmete tief durch und brachte sich wieder unter Kontrolle.
„Du kapierst es nicht, McKay, weil du zu viel Angst hast, es zu verstehen. Alles, was du tun kannst, ist, dich darüber lustig zu machen, weil du Angst hast, dass dir vielleicht der Gedanke gefällt, falls du es nicht tust.“
„Ja. Klar. Was kann einem daran gefallen, jemandes Sexspielzeug zu sein?“ schnappte Rodney.
„Darum geht es in unserer Beziehung nicht!“ gab der andere Rodney zornig zurück. „Das ist es, was du dich weigerst zu sehen, wie es ist. Du hast all diese dämlichen Missverständnisse, die du immer und immer wieder wiederholst.“
„Ich sehe hier keine Missverständnisse“, sagte Rodney, verschränkte selbstzufrieden seine Arme über seiner Brust. „Du kommst hier rein, trägst ein Halsband, wirst am Ende einer Leine herumgezerrt und hörst nie auf, über die hundertundein erniedrigenden Arten zu reden, wie du und er fickt und ...“
„Halt die Klappe“, sagte sein Gegenspieler, sein Gesicht sah weiß und hager aus. „Es macht dich nur fertig, weil du nicht aufhören kannst, darüber nachzudenken.“
Rodney ließ seine Arme fallen, von dem Kommentar getroffen.
„Das ist nicht wahr“, sagte er abwehrend, weil es im Großen und Ganzen stimmte.
„Ist es doch.“ Sein Gegenüber witterte Blut und ging ihm an die Kehle. „Du bist der verdorbendste Mann, den ich je kennen gelernt habe, McKay. Du willst wissen, wie es ist – du bist davon fasziniert. Du hast mir nonstop Fragen darüber gestellt, seit ich angekommen bin, aber du behauptest ständig, das liegt daran, weil du so abgestoßen davon bist, weil es dich anwidert, aber das ist es gar nicht. Du und ich sehen gleich aus und reden gleich und vielleicht wollen wir tief drin das selbe, McKay. Die Dinge sind nur ein bisschen ruhiger, ein wenig zugeknöpfter in deinem Universum, aber du hast Carson gehört – du und ich haben exakt die selbe DNS und das frisst dich innerlich auf, nicht wahr? Wenn wir die selben sind, bedeutet das dann, dass du willst, was ich will? Dass du genießt, was ich genieße? Und du bist zu verängstigt, um die Reise zu unternehmen und es herauszufinden. Du bist ein Feigling, McKay.“
Diese Worte trafen ins Schwarze und Rodney stand da, nach Luft schnappend wie ein Fisch. Er war derart damit beschäftigt gewesen, bei dem Gedanken, schwul zu sein, auszuflippen, dass er mit Leichtigkeit seine noch größere Angst unterdrückt hatte, dass er vielleicht tatsächlich sexuell unterwürfig sein könnte, genau wie sein Spiegelbild. Das passte überhaupt nicht in sein Weltbild. Er war ein brillanter, selbstsicherer Mann und der Gedanke, jemandes Besitz zu sein, passte einfach nicht ... außer, dass sein Gegenspieler auch ein brillanter, selbstsicherer Mann war und damit kein Problem zu haben schien.
„Vielleicht haben wir die selbe DNS, aber es gibt einen Grund, warum unsere Universen unterschiedlich sind“, zischte er. „Wir sind nicht wie ihr.“
„Oder vielleicht – falls du an der Oberfläche kratzt – sind wir ähnlicher, als dir lieb ist“, fauchte der andere Rodney zurück.
„Ja, klar, weil du mich herumhuren siehst, wie du es tust“, knurrte Rodney.
Der andere Rodney sah aus, als ob er geschlagen worden wäre.
„Was hast du gesagt?“ fragte er mit gepresster Stimme.
„Du hast es gehört.“
„John ist mein Ehemann. Seit wann ist mit deinem Ehemann zu schlafen herumhuren?“
„Oh, keine Ahnung. Vielleicht hat es etwas mit der Tatsache zu tun, dass du mir gesagt hast, du bist sein Eigentum, dass die Leute dich nicht anfassen dürfen, ohne um Erlaubnis zu bitten. Hast du dich für seinen Schutz verkauft? Hast du solche Angst, wenn du außerweltlich bist, dass du eine Art Leibwächter brauchst, der dich schützt? Funktioniert es nicht so? Du kümmerst dich im Schlafzimmer um ihn, er sorgt dafür, dass du am Leben bleibst. So sieht es für mich aus.“
Der andere Rodney warf ihm einen angeekelten Blick zu und fuhr auf dem Absatz herum.
„Ja, wieso rennst du nicht einfach los zu Daddy“, rief ihm Rodney hinterher.
Sein Spiegelbild erstarrte. „Er ist nicht mein Daddy. Er ist mein Ehemann“, widersprach er mit tiefer, heiserer Stimme, seine Fäuste geballt.
„Es ist keine Beziehung unter Gleichgestellten, aus welcher Richtung man es auch betrachtet“, meinte Rodney überheblich.
Er drehte sich arrogant um, wollte seine Arbeit wieder aufnehmen und war daher völlig unvorbereitet auf das, was als nächstes passierte.
Plötzlich ertönte ein Geräusch hinter ihm und als nächstes wurde seine Schulter herumgerissen, sodass er Aug in Auge mit einer furchtbar wütenden Version von sich stand. Er hatte einen kurzen, seltsamen Moment, in dem er dachte, nicht gewusst zu haben, er könnte so furchteinflößend oder entschlossen aussehen, dann warf sich der andere Rodney auf ihn, landete einen Hieb auf seinem Mund. Rodney schwankte von der Wucht des Schlages und dem Schock, hob eine Hand und fand Blut sein Kinn hinunterlaufen.
Er reagierte, indem er sich auf seinen Gegenspieler warf, seine Arme wild schwingend, während er versuchte, selbst einen Hieb zu landen. Allerdings war er überrascht, wie stark der andere Rodney war – und wie gut trainiert im Nahkampf – als er in einem Schwitzkasten landete, des anderen Mannes Arm um seinen Hals geschlungen.
„Nimm das zurück. Alles“, zischte Rodney Sheppard, verengte seinen Griff.
Rodney rammte ihm den Ellbogen in den Magen und sein Griff lockerte sich genug, damit Rodney sich von ihm freimachen und wieder zu ihm herumfahren konnte.
Sie ruderten ihre Arme gegeneinander, beide zu zornig, um nachzugeben und keiner von ihnen flüssig oder graziös in ihrem Kampfstil. Rodney schloss seine Augen und schlug wild mit seinen Fäusten um sich, hoffte, einen Hieb zu landen. Verschwommen wurde er sich eines Aufruhrs in der Tür bewusst, dann packte ihn plötzlich jemand von hinten und zerrte ihn von seinem Gegner.
„Aufhören!“ brüllte ihn jemand an, doch er war zu aufgedreht, um vernünftig zu denken und versuchte, erneut vor zu stürmen, nur, um herauszufinden, dass er in einem Paar starker Arme vollkommen unbeweglich gehalten wurde.
Der rote Nebel verzog sich und er erkannte, es war der Colonel, der ihn festhielt, während sein Gegenspieler auf gleiche Weise von dem General zurückgehalten wurde.
„Was zum Teufel ist hier los?“ verlangte Sheppard zornig zu wissen. „Radek erwähnte, etwas Hässliches würde sich zusammenbrauen, weshalb wir hier auftauchten, aber ich hatte keine Ahnung, dass ihr beiden dämlich genug sein würdet, um tatsächlich in einem Boxkampf zu enden.“
„Das war seine Schuld!“ Rodney starrte seinen keuchenden, zerzausten Doppelgänger wütend an. „Er hat durchgedreht und mich geschlagen! Sehen Sie.“
Er versuchte, auf seine blutende Lippe zu zeigen, was jedoch nicht einfach war, da beide Arme hinter seinem Rücken festgehalten wurden.
„Ist das wahr, Rodney?“ fragte der General, löste seinen Griff an Rodney und drehte den anderen Mann zu sich herum.
„Er hat praktisch darum gebeten“, meinte der andere Rodney meuternd.
„Hast du gegen ihn ausgeholt?“ bohrte der General. „Hast du den ersten Schlag geführt?“
Der andere Rodney blieb stumm. Er starrte bloß zu Boden, alle Muskeln in seinem Körper angespannt.
„Ich habe ihm den Rücken zugekehrt!“ setzte Rodney nach. „Er drehte einfach durch und warf sich auf mich.“
„Rodney?“ fragte der General mit leiser Stimme. „Ist das so geschehen?“
„So ziemlich“, antwortete der andere Rodney schließlich, sah endlich auf und begegnete dem Blick seines Gatten, seine blauen Augen rebellisch funkelnd.
„Du hast ihn zuerst geschlagen? Nicht in Selbstverteidigung?“ Der General schaukelte auf seinen Absätzen zurück, starrte seinen Gatten durchdringend an, seine Lippen zu einer dünnen Linie zusammengepresst.
„Nein. Keine Selbstverteidigung. Ich habe ihn zuerst geschlagen“, murmelte der andere Rodney, nahm seine Augen nie von seinem Gatten.
„Hast du eine Erklärung dafür?“ wollte der General wissen.
Für einen Moment zuckte der Blick des anderen Rodney bitter zu Rodney, als ob er etwas erwarten würde, dann seufzte er.
„Nein“, sagte er endlich mit gepresster Stimme, sah wieder zu Boden.
„Rodney?“ Der General legte beide Hände auf des anderen Rodneys Schultern und versuchte, Augenkontakt mit ihm zu finden. „Hilf mir hier raus. Was ist los?“
„Nichts. Er war sein übliches nervendes Selbst, also habe ich ihm eine gelangt. Ich habe durchgedreht, John. Das ist passiert“, meinte der andere Rodney.
„Wir haben darüber gesprochen. Wir waren uns einig, wie du mit diesen Emotionen umgehen würdest. Du hast versprochen ...“
„Ich weiß, was ich versprochen habe, aber ich habe Mist gebaut!“ schnappte der andere Rodney. „Okay?“
„Nein, es ist nicht okay“, widersprach der General.
Er wandte sich an Rodney McKay, ein sehr grimmiger Ausdruck in seinem Gesicht und Rodney war so alarmiert, dass er einen Schritt zurücktrat und auf des Colonels Zehen trampelte. Sheppard löste seinen Griff an seinen Schultern, doch Rodney hoffte, er würde nicht weggehen, da er sich der Rache des Generals nicht allein stellen wollte. Der Mann hatte ein Messer nach Kavanagh geworfen, nur, weil der den Ärmel seines Gatten gestreift hatte. Gott wusste, was er vorhatte, mit Rodney anzustellen.
Wie auch immer, der General fasste ihn nicht an. Stattdessen beugte er seinen Kopf vor Rodney, überraschte ihn.
„Ich muss mich für das Verhalten meines Gatten entschuldigen, Dr. McKay“, sagte der General. „Es tut mir sehr leid, dass er dich auf diese Weise angegriffen hat.“
„Oh. Richtig. Gut. Na schön, es ist okay“, meinte Rodney, seine Stimme versagte, während er sprach. „So, du wirst mich nicht ... töten oder so etwas?“
Stirnrunzelnd schüttelte der General seinen Kopf.
„Ich denke nicht, der Colonel würde mich lassen“, sagte er, „aber ich habe nicht vor, dich zu töten, Dr. McKay. Es erscheint mir klar, dass mein Mann hier Schuld hatte und ich werde ihn hoffentlich zu deiner Zufriedenheit bestrafen.“
„Ah ... was?“ Schockiert sah sich Rodney um und begegnete Sheppards gleichermaßen entsetztem Blick.
„Rodney“, begann der General, drehte sich zu seinem Ehemann um, „du weißt, was du zu tun hast.“
Der General krempelte seine Ärmel zu seinen Ellbogen hoch und löste dann den Riemen von seinem Gürtel. Der andere Rodney stand bloß da, seine blauen Augen dunkel und beleidigt.
„Rodney“, wiederholte der General mit harter Stimme. „Lass es mich nicht zweimal sagen.“
Widerwillig bewegten sich die Hände des anderen Rodney zu seiner Taille und öffneten seine Hose. Rodney beobachtete ihn in fasziniertem Entsetzen, verstand plötzlich, wohin das führte.
„Ah, nein!“ rief er, hüpfte vor. „Dafür besteht kein Bedarf. Wirklich. Es war bloß so eine Sache.“
„Rodney“, sagte der General, ignorierte ihn völlig, „komm bitte her.“
Er drehte einen Stuhl herum und stellte sein Bein auf die unteres Sprosse, griff dann aus, packte das Handgelenk seines Mannes und schwang ihn mühelos über sein Knie.
„Bitte, tu das nicht“, quietschte Rodney wirkungslos. „Es war meine Schuld. Ich habe ihn provoziert. Ich sagte einige Dinge ... Schau, ich bin wirklich nicht überrascht, dass er mich geschlagen hat. Ich hätte unter den Umständen das selbe gemacht. Ich habe es verdient. Ehrlich!“
Der General pausierte – eine Hand hielt seinen Ehemann über sein Knie gebeugt fest – und sah Rodney emotionslos an.
„Mein Mann wird die Verantwortung für seine Taten übernehmen“, meinte er ernst. „Er wusste, er hat ein Problem mit dir und ich zeigte ihm einen Weg, damit umzugehen. Er hat beschlossen, nicht zu tun, was ich ihm gesagt habe und dafür wird er bestraft.“
Er wendete sich wieder seinem Gatten zu und zog seine Hosen bis unter seinen Arsch hinab, entblößte seine Hinterbacken. Rodneys Herz machte einen Satz in schierer Panik und er fuhr verzweifelt herum, suchte nach Sheppard zur Unterstützung.
„Colonel, sagen Sie ihm, das ist nicht die Art, wie wir das hier erledigen!“ flehte er.
„Ich denke nicht, dass es irgend etwas gibt, was ich sagen kann, um ihn im Moment zu stoppen und das sieht wie eine Privatangelegenheit zwischen ihnen aus, daher zögere ich einzugreifen“, gab Sheppard zurück, warf Rodney einen äußerst finsteren Blick zu.
„Was? Oh, kommt schon! Es war nur eine kleine Balgerei!“ protestierte Rodney. „Schau, General, es tut mir leid! Es war wirklich meine Schuld. Wenn du gehört hättest, was ich ihm gesagt habe! Er verdient das nicht. Ehrlich!“
Er sah zu seinem Gegenspieler hinab, doch der andere Rodney ließ seinen Kopf hängen und klammerte sich mit seinen großen Händen an seines Ehemannes Beinen fest. Anscheinend hatte er sich völlig seinem Schicksal ergeben und signalisierte damit Rodney, das auch zu tun.
„Bereit, Rodney?“ erkundigte sich der General.
„Ja, John“, antwortete der andere Rodney leise.
Der General hob seinen Riemen und brachte ihn mit einem harten Klatschen auf seines Gatten entblößten Arsch runter.
Entsetzt starrte Rodney auf die rote Marke, die er hinterlassen hatte. Er wusste nicht, was tun, aber das letzte, was er wollte, war dabeizustehen und zusehen. Er konnte seine Hände spüren, die sich nutzlos, fahrig an seinen Seiten bewegten. Er war ehrlich genug einzugestehen, dass das zum größten Teil seine Schuld war und konnte es nicht ertragen. Ein weiteres lautes Knallen und Rodney winselte. Er erinnerte sich, dass sein Gegenspieler ihm erzählt hatte, dass eine Tracht Prügel ihn entspannte und er fragte sich, ob es vielleicht nicht so schlimm für ihn war, wie es aussah. Doch ein Blick in Rodney Sheppards Gesicht vertrieb diesen Gedanken. Der andere Mann biss auf seine Lippe, wahrscheinlich, um sich abzuhalten, sich zu beschämen, indem er vor Publikum aufschrie. Sein Gesicht war gerötet und er sah völlig verzweifelt aus.
Rodney schluckte krampfhaft. Er wollte hier nicht Zeuge sein und schien machtlos zu sein, das zu stoppen, daher schob er sich langsam Richtung Tür. Er hatte sie beinahe erreicht, als eine harte Stimme ertönte.
„Bleiben Sie, wo Sie sind, Dr. McKay“, kommandierte der General.
Rodney erstarrte und drehte sich um, sein Herz in seinem Mund.
„Wie Sie gesagt haben, Sie haben das provoziert, also können Sie hier bleiben und zusehen“, erklärte ihm der General. „Das ist seine Strafe – Zusehen kann die Ihre sein.“
Rodney sah hilfesuchend zu Sheppard, doch der Colonel starrte ihn bloß mit steinernem Gesicht an und gestikulierte mit seinem Kopf, dass Rodney bleiben sollte, wo er war. Rodney atmete tief durch, suchte nach einem Ausweg, fand jedoch keinen und erkannte, er hatte keine Wahl als zu beobachten, während die Bestrafung weiterging.
Der General brachte seinen Riemen mehrere Male auf seines Gatten Arsch runter, hinterließ ein Muster aus Striemen. Rodney wimmerte mit jedem Streich. Es schien endlos weiter zu gehen und Rodney wusste nicht, wohin er sehen sollte. Er wollte nicht zu Sheppard blicken, weil der im Augenblick wirklich sauer auf ihn zu sein schien, doch er wollte auch nicht zu dem General sehen, weil da so ein dunkler, entschlossener Ausdruck in seinem Gesicht war, während er diesen Riemen auf seines Ehemannes Arsch runterbrachte, den Rodney einfach erschreckend fand.
Zu seinem Spiegelbild zu sehen, war noch schlimmer. Die Hände des anderen Rodney waren um seines Gatten lange Beine geschlungen, um ihn zu stützen und er starrte Rodney leer an, seine Augen zeigten die Kraft jedes Hiebes. Rodney wollte, dass es vorbei wäre, während er es gleichzeitig entsetzlich, faszinierend und erregend fand.
Endlich hörte der General auf. Er zog seines Gatten Hosen über seinen roten Arsch hinauf und schwang ihn wieder auf seine Füße.
„Das war der öffentliche Teil deiner Bestrafung. Jetzt geh in unser Quartier, Rodney. Ich bin noch nicht mit dir fertig. Wir haben ein paar Dinge, um die ich mich privat kümmern muss“, sagte der General.
Der andere Rodney schloss seine Hose, starrte die ganze Zeit auf des Generals Stiefel. Nachdem der General fertig gesprochen hatte, nickte er und wandte sich zum Gehen.
„Warte.“
Der General legte eine Hand auf seine Schulter und zog ihn zurück. Er nahm seines Gatten Kopf zwischen seine Hände und pflanzte einen festen Kuss auf seine Stirn, entließ ihn dann und schob ihn zur Tür. Der andere Rodney behielt seinen Blick auf den Boden fixiert, als er hinausging. Er sah nicht einmal zu Rodney, als er an ihm vorbeiging; er eilte nur aus der Tür.
Der General befestigte den Riemen wieder an seinem Haken an dem Gürtel, nickte dann Sheppard zu.
„Colonel, ich vertraue darauf, dass kein Bedarf besteht, das vor Elizabeth zu erwähnen. Du weißt, dass Rodney bestraft wurde. Er könnte es nicht ertragen, in eure Brigg gesteckt zu werden, wenn auch nur für ein paar Tage.“
„Ich verstehe“, nickte Sheppard. „Ich denke nicht, dass Elizabeth davon wissen muss. Eigentlich denke ich nicht, dass, was hier passiert ist, diesen Raum verlassen sollte.“
„Einverstanden. Ich danke dir“, nickte der General.
Er drehte sich um und ging zur Tür. Rodney trat ein paar Schritte zurück, hatte ernsthaft Angst vor dem anderen Mann. Der General pausierte, als er vor Rodney anlangte und warf ihm einen verächtlichen Blick zu.
„Ich hoffe, mein Rodney ist nicht der einzige, der hier seine Lektion gelernt hat“, sagte er.
Rodney biss auf seine Lippe und schmeckte Blut, wo sie vorhin gespalten worden war.
„Tut mir leid“, murmelte er neuerlich.
„Gut“, nickte der General und verschwand aus dem Labor.
Rodney starrte ihm nach, absolut entsetzt.
„Oh, Scheiße“, wisperte er, wandte sich an Sheppard. „Mann, das war heftig. Oh, Scheiße. Oh, Gott.“
Sheppard sagte kein Wort. Er schritt einfach aus dem Raum, ignorierte Rodney völlig. Rodney sah ihm einen Moment geschockt nach, folgte ihm dann, rannte, um ihn einzuholen, gerade, als der andere Mann den Transporter erreichte.
„Colonel! John!“ schrie er.
Sheppard pausierte, sein Rücken Rodney zugekehrt, jeder Muskel seines Körpers angespannt.
„Es tut mir leid!“ sagte Rodney jämmerlich, als er ihn eingeholt hatte. „Ich hatte keine Ahnung, dass er das tun würde. Ich meine, wie könnte ich?“
Sheppard schien einen Moment zu brauchen, um sich sichtbar unter Kontrolle zu bringen. Dann drehte er sich um und der Ausdruck in seinem Gesicht war so wütend, dass Rodney zurückschreckte.
„Rodney, im Moment ist mir das wirklich egal. Ich schlage vor, Sie gehen in Ihr Quartier oder das Labor oder wo immer zur Hölle Sie hinwollen und denken über Ihre Rolle in diesem kleinen Fiasko nach.“
„Meine Rolle? Ich weiß, ich habe ihn provoziert, aber ich hatte keine Ahnung, dass er mich schlagen würde!“ protestierte Rodney.
„Tatsächlich? Okay, was haben Sie zu ihm gesagt?“ wollte Sheppard wissen, verschränkte seine Arme über seiner Brust.
Rodney errötete, als er sich an seine Beschuldigung über das Herumhuren erinnerte.
„Okay, es war nicht sehr nett, aber trotzdem ... er hat mich geschlagen! Er hat mich geschlagen, denken Sie daran!“ Rodney massierte seine verletzte Lippe, kratzte etwas getrocknetes Blut von seinem Kinn.
„Rodney, Sie haben um einen Kampf mit ihm gebettelt, seit er angekommen ist. Nun, ich weiß nicht, was genau Ihr Problem mit ihm ist, aber er ist ein netter Kerl, also schlage ich vor, Sie setzen sich hin und denken gründlich und lange darüber nach. Was immer Sie beschäftigt – finden Sie’s raus, Rodney, weil ich nicht will, dass so etwas noch einmal geschieht. Verstanden?“
Rodney starrte ihn entsetzt an und bemerkte, sein Mund war vollkommen ausgetrocknet. Er wollte argumentieren und protestieren, doch der Ausdruck in Sheppards Gesicht war viel zu unfreundlich, um darüber nachzudenken, stattdessen nickte er nur stumm.
„Gut. Nun, wenn Sie mich entschuldigen wollen.“
Mit diesen Worten trat Sheppard in den Transporter und war verschwunden.
„Wann wurde er zu meinem Boss ernannt?“ grummelte Rodney vor sich hin, während er den Korridor entlang zurück zu seinem Labor ging. „Ich bin der leitende Wissenschaftler und das ist vor allem eine zivile Expedition. Er ist nur hier, um uns zu schützen.“
Er betrat sein Labor und knallte die Tür hinter sich zu. Sein Herz sank, als er die Trümmer im Labor betrachtete. In der Rauferei waren Dinge umgeworfen und zerbrochen worden und trotz allem, was der Colonel gesagt hatte über Stillschweigen halten wegen der Ereignisse der letzten halben Stunde, erzählte der Raum selbst seine Geschichte. Rodney machte sich ans Aufräumen, murmelte die ganze Zeit vor sich hin. Die Wahrheit war, er fühlte sich furchtbar schuldig an dem, was seinem Gegenspieler zugestoßen war und dieses Schuldgefühl wurde nicht gemildert durch das, was Sheppard ihm gerade gesagt hatte.
Rodney beendete seine Aufräumungsarbeiten im Labor und beschloss dann, in sein Quartier zu gehen. Er konnte nicht ertragen, heute weiter zu arbeiten und er konnte es wirklich nicht aushalten, Radek und den Rest seines Teams zu sehen, ein tapferes Gesicht aufzusetzen und vorzugeben, dass nichts passiert wäre – vor allem, wenn seine gespaltene Lippe es offensichtlich machte, was für eine Lüge das wäre.
Rodney ließ sich in sein Quartier und ging ins Badezimmer, um sich im Spiegel zu betrachten. Seine Haare waren verwirrt, weil der Colonel ihn festgehalten hatte und eine kleine rote Prellung formte sich um seinen Mund. Seine Lippe war geschwollen und blutete ein wenig. Rodney schöpfte eine Handvoll Wasser und wusch das schlimmste des getrockneten Blutes an seinem Kinn und Hals weg. Er überlegte, zu Carson zu gehen, wollte jedoch wirklich keine der Fragen des Arztes beantworten. Die Verletzung sah nicht schlimm aus, also ging er stattdessen zurück und warf sich auf sein Bett.
Er hatte immer noch einen Schock wegen des Geschehenen und ein Dutzend Bilder ratterten in seinem Gehirn in einer endlosen Schleife vorbei; das blasse, wütende Gesicht seines Ebenbildes, als er ihn schließlich zu weit getrieben hatte; die Art, wie Sheppard ihn mit starken, energischen Armen zurückgehalten hatte; des anderen Rodneys aufrührerischer Blick, als er durch seine Wimpern zu seinem Ehemann aufgesehen hatte, immer noch deutlich sichtbar wütend.
Dann war da die Selbstverständlichkeit, mit der sein Ebenbild sich über des Generals Knie gelegt hatte. Ohne Protest, als ob es etwas wäre, das er bei hunderten Gelegenheiten getan hätte, was – wie Rodney vermutete – der Fall war.
Da hatte allerdings etwas in der Leichtigkeit gelegen, mit der er sich der Autorität seines Ehemannes unterworfen hatte, was Rodney zittern ließ. Er schloss seine Augen, versuchte, die Erinnerung an diese Tracht Prügel zu vertreiben, doch sie verfolgte ihn. Er wusste, er wurde davon erregt, hasste sich gleichzeitig für genau diese Tatsache. Auch fühlte er sich fürchterlich für den anderen Rodney und das verpasste ihm ein noch schlechteres Gefühl, weil er erregt war. Auf jeden Fall verstand er seine Erregung nicht.
Aber das Bild, das am deutlichsten in seinem Geist blieb, war die Art, wie der General seinen Gatten geküsst hatte, bevor er ihn in ihr Quartier schickte. Es war klar, trotz der Tatsache, dass sich der andere Rodney in großen Schwierigkeiten befand und trotz der Tatsache, dass der General ihn gewarnt hatte, seine Bestrafung wäre noch nicht vorüber – trotz alldem gab der General das Versprechen, letztendlich zu vergeben. Da lag ein großer Unterschied zwischen dem und der zornigen Weise, wie die Dinge zwischen ihm und Sheppard geendet hatten.
Rodney starrte an die Decke, fühlte sich vollkommen unglücklich. Er dachte, eigentlich würde er vorziehen, das durchzumachen, was der andere Rodney gerade durchlitt, wenn ihm am Ende verziehen würde, denn in diesem Moment fühlte er sich vollkommen allein mit seiner Schuld.
***
Rodney Sheppard kehrte in sein Zimmer zurück und blieb einen Moment stehen, versuchte, zu Atem zu kommen. Er überlegte, ob er sich ausziehen sollte, damit er für die Züchtigung bereit wäre, wenn sein Gatte nachkam, doch John hatte ihm nicht gesagt, das zu tun und er hatte Angst, irgend etwas zu machen, was die Situation verschlimmerte. Also stand er nur da, Augen gesenkt, wartend.
Er war immer noch nicht sicher, wie er in diese Situation geraten war. Es war lange her, seit John ihm auf die Art wie eben angesehen hatte, oder seit Rodney derart öffentlich und spektakulär Mist gebaut hatte. Das war wie in den frühen Tagen ihrer Beziehung, als sie einander noch nicht richtig gekannt hatten und als Rodney nicht sicher gewesen war, wo seine Grenzen lagen. Jetzt wusste er es – und das machte es schlimmer, weil er vollkommen einschätzen konnte, wie tief er wirklich in der Scheiße steckte.
Die Türe öffnete sich, aber Rodney blieb einfach stehen, Augen gesenkt, unbeweglich. John betrat das Zimmer und kam mit einem tiefen Seufzen vor seinem Gatten zum Stehen. Rodney hielt seinen Blick auf den Boden fixiert.
„Falls das in unserem eigenen Universum passiert wäre, hätte dich Elizabeth in den Bestrafungsraum befohlen, bevor deine Füße den Boden berührt hätten“, erinnerte ihn John in hartem, strengem Tonfall.
„Ich weiß. Es tut mir leid“, sagte Rodney in die ungefähre Richtung seiner Stiefel.
„Weißt du, was das bedeutet, Rodney? Was das wirklich heißt?“ verlangte John zu wissen. „Ich müsste dich bestrafen, wahrscheinlich vor der gesamten Basis. Und du weißt, was ich davon halte. All diese Menschen ... die deinen blanken Arsch anstarren“, knurrte er.
„Na ja, anscheinend hattest du nichts dagegen, mich vor ein paar Minuten vor diesen Menschen zu bestrafen, die meinen blanken Arsch anstarrten“, murmelte Rodney rebellisch.
„Wie war das?“ John umfasste sein Kinn und zog es hoch, sodass Rodney ihn ansah.
„Nichts“, sagte Rodney mürrisch.
„Das war Schadensbegrenzung“, erklärte ihm John, seine braunen Augen blitzten. „Du kennst ihre Regeln. Ich habe versucht, dafür zu sorgen, dass du nicht in der Brigg landest.“
Rodneys Herz machte einen kleinen Satz und er sah seinen Gatten ängstlich an.
„Was? Ich ... hätten die das getan?“ flüsterte er entsetzt.
„Keine Ahnung. Diese Leute sind ehrlich gesagt seltsam, aber es scheint eine Möglichkeit nach dem, was damals in der Kantine passiert ist.“
„Ich nehme es an.“ Rodney holte tief Luft, versuchte, sich zu beruhigen. „Oh, Gott“, wisperte er.
„Es ist in Ordnung. Ich hatte eine Unterhaltung mit dem Colonel, nachdem du weg warst und er hat zugestimmt, dass niemand erfahren würde, was dort vorgefallen ist, außer uns vier.“
„Oh. Klar. Gut“, nickte Rodney erleichtert.
Er war überrascht festzustellen, dass er bloß bei dem Gedanken an die Brigg zitterte. John legte seine Arme um ihn und hielt ihn fest.
„Okay. Es ist okay. Shh. Das wird nicht geschehen“, sagte ihm John, seine Hände strichen beruhigende Kreise seinen Rücken hinunter.
Rodney klammerte sich einen Moment fest, bis er sich ruhiger fühlte.
„So, ich stecke immer noch in Schwierigkeiten, nehme ich an?“ fragte Rodney in Johns Nacken.
„Oh, ja“, antwortete John, küsste liebevoll die Seite seines Gesichtes.
„Es tut mir ehrlich leid. Er war nur so ein totaler Bastard.“
„Ich weiß. Soviel habe ich vermutet. Falls es dir etwas bedeutet, verrate ich dir, dass er wirklich fertig aussah, als ich wegging. Irgendwie tut er mir leid.“
„Nicht doch“, knurrte Rodney.
„Er ist genau, wie du gewesen bist, mit all deinen Fehlern und auch all deinen guten Seiten. Er hat schnell die Schuld auf sich genommen und war ehrlich entsetzt über das, was dir zugestoßen ist. Er hätte alles gemacht, um dir die Strafe zu ersparen.“
„Na ja, vielleicht sollte der Colonel einfach einspringen und ihm gelegentlich den Hintern versohlen, dann würden solche Dinge nicht passieren. Plus, er wäre eine nettere Gesellschaft.“
John kicherte. „Vielleicht, aber ich muss sagen, das scheint nicht der Weg zu sein, wie die Dinge hier funktionieren.“
Wieder küsste er Rodneys Gesicht und bewegte sich dann. Rodney klammerte sich so lange wie möglich fest.
„Du zögerst bloß das Unvermeidliche hinaus, Rodney“, tadelte ihn John.
„Hmmm, aber ich denke, die Verzögerung ist es wert“, antwortete Rodney.
Neuerlich kicherte John, schob ihn dann jedoch zurück, diesmal energischer. Rodney seufzte und blickte wieder auf seine Stiefel.
„Du hast mich schon bestraft“, erinnerte er seinen Gatten.
„Ja, aber das war eine große Sache, Rodney, das weißt du“, erwiderte John. „So habe ich dich schon lange nicht gesehen und das sagt mir, dass ich als Top und als dein Gatte versagt habe.“
„Was?“ Überrascht sah Rodney auf.
„Wie bist du in dieses Stadium geraten, Rodney? Ich dachte, ich hätte mich darum gekümmert, hätte dich verankert. Und dann finde ich dich zänkisch?“
„Du hast nicht versagt“, meinte Rodney verzweifelt.
„Schau, Rodney, ich weiß, wir befinden uns in einem anderen Universum, aber soweit es mich betrifft, gelten hier die selben Regeln – und das bedeutet, falls du ausflippst, bin ich verantwortlich. Das wusste ich, als wir heirateten und ich war glücklich, diese Verantwortung zu schultern als Ausgleich für die vielen Wohltaten, die ebenfalls daher kommen, dein Ehemann und dein Top zu sein.“ John schenkte ihm ein schiefes Grinsen. „So, falls du in Faustkämpfe verwickelt wirst, mache ich etwas falsch.“
„Nein, machst du nicht. Es war meine Schuld, weil ich McKay unter meine Haut dringen ließ.“
„Und meine Schuld, weil ich nicht erkannte, was für ein großes Problem das für dich ist und weil ich mich nicht gründlicher darum gekümmert habe“, sagte ihm John.
„Nun, ich habe es vorhin nicht genossen, dich zu bestrafen und ich werde ganz sicher nicht die Züchtigung genießen, die ich dir gleich verpassen werde. Das wird also meine Strafe sein, weil ich mich nicht besser um dich gekümmert habe.“
„Das klingt übel“, seufzte Rodney.
„Es ist auch nicht gut“, antwortete John, ging zum Schrank hinüber. „Als ich vor ein paar Tagen auf dem Kontinent war, habe ich mir eine Rute geschnitten“, sagte er.
Rodneys Herz machte einen ängstlichen Satz.
„Ich dachte nicht, dass ich sie tatsächlich verwenden müsste, bestimmt nicht ernsthaft, aber jetzt denke ich, es ist nötig“, erklärte John, öffnete den Schrank und holte eine lange, dünne, elastisch aussehende Rute heraus.
Rodney atmete erschrocken tief ein.
„Bitte, John. Es tut mir leid“, flehte er verzweifelt.
„Ich weiß das“, antwortete John mit einem Nicken. „Und ich habe dir bereits eine gute Riemenbehandlung gegeben, aber ich denke, du verdienst auch eine gründliche Tracht Prügel mit der Rute. Stell dir vor, wie ich mich gefühlt hätte, falls sie dich in die Brigg gesteckt hätten, Rodney. Und stell dir vor, wenn wir zu Hause wären. Denkst du, Elizabeth hätte dich dafür mit weniger als einer anständigen Tracht Prügel mit dem Rohrstock durchkommen lassen?“
„Nein ... aber ...“
Rodney bemerkte das Blitzen in Johns braunen Augen und verbiss diesen Protest.
„Nein“, flüsterte er.
„Ich muss dir diese Nachricht wirklich einbläuen“, erklärte ihm John. „Weil ich dich hier nicht beschützen kann, Rodney.“ Er konnte die Sorge nicht aus seiner Stimme fernhalten und Rodneys Herz schmerzte für ihn. „Sie verstehen weder uns noch unsere Art. Menschen dürfen dich berühren und offensichtlich soll ich bloß dabeistehen und damit zufrieden sein. Du bekommst nicht den Schutz, den dein Status dir bieten sollte und niemand respektiert meine Rolle in deinem Leben. Verdammt, sie verstehen meine Rolle in deinem Leben nicht einmal, nachdem wir es immer und immer wieder erklärt haben.“
„Ich weiß. Das ist teilweise der Grund, warum ich McKay diesen Schlag verpasst habe“, sagte Rodney leise.
„Deshalb muss ich dich so gut ich kann schützen, Rodney. Und falls das heißt, ich muss mich um die Dinge kümmern, damit du nicht wieder eine ihrer Regeln brichst, dann werde ich dich gern lange und hart bestrafen, bis diese Nachricht eindringt.“
Rodney nickte. „Ich verstehe“, murmelte er. „Ich war vorhin ein Idiot. Es gibt andere Wege, mit McKay umzugehen. Gerade ich sollte das wissen!“
„Du solltest ihn eher bedauern, anstatt seinen Köder zu schlucken“, meinte John. „Im Moment müht er sich sichtlich mit einigen schwierigen Themen ab.“
„Ich weiß“, nickte Rodney müde. „Jeder kann sehen, dass sie total ineinander verliebt sind. Und sie sind beide Singles, was soll also das Abstreiten? Ich wünschte nur, ich könnte ihre Köpfe zusammenschlagen“, seufzte Rodney ärgerlich.
„Es ist nicht das selbe für sie wie für uns. In diesem Universum ist es schwieriger. Hoffentlich finden sie es eines Tages heraus, aber falls nicht, ist es nicht unsere Verantwortung, Rodney.“
„Ich weiß“, nickte Rodney.
„Unsere einzige Verantwortung besteht uns gegenüber – du für mich und ich für dich. Das ist die Bedeutung.“
John legte einen Finger auf seinen Anhänger und Rodney spürte Kaeira liebevoll zwischen ihnen fließen.
„Und ich werde diese Verantwortung nicht abgeben, Rodney. Du bedeutest mir zu viel“, erklärte ihm John.
Er nahm seinen Finger weg und Rodney seufzte, vermisste den Kontakt jetzt schon.
„Zieh dich aus, Rodney“, verlangte John. „Dann knie dich auf alle Viere auf das Fußende des Bettes.“
Rodney tat wie verlangt, zitterte leicht, während er sich auszog. John hatte nie eine Rute bei ihm angewendet, hatte ihn jedoch vor langer Zeit mit dem Rohrstock geschlagen, aber nur einmal und er dachte, das wäre übel genug gewesen. Das hier war schlimmer, viel schlimmer, weil sie sich nun näher standen als damals. Eine Rute, wie ein Rohrstock, war ein ernst zu nehmendes Instrument der Züchtigung und Rodney wusste, es würde höllisch weh tun.
Nachdem er nackt war, nahm er die Position ein, die John verlangt hatte und versuchte, sich zusammenzureißen. Sein Arsch war bereits wund von dem Riemen, doch er wusste, er konnte mehr ertragen und John würde ihn auf jeden Fall dazu bringen, es durchzuhalten.
Lange Zeit herrschte Stille und Rodney hielt seinen Blick auf die Laken fixiert, wollte seinen Geist klären. Dann spürte er die Berührung der Rute auf seinem Arsch, als John sie dort ruhen ließ, zielte, und er schloss seine Augen. Er hörte es, bevor er es fühlte, dann schoss eine Stichflamme der Qual durch seine Hinterbacken, als die Rute in sein Fleisch biss. Er atmete tief ein, versuchte, sich zu beruhigen. Verdammt, hatte das weh getan!
Wieder Stille, ein zischendes Geräusch und eine weitere Feuerwelle schoss durch seine Arschbacken. Rodney stieß ein erschrockenes Jaulen aus, weil es so furchtbar schmerzte und hob sich halb auf seine Fersen, mehr aus einem Reflex als alles andere. John legte eine feste Hand auf seinen Rücken und schob ihn wieder runter.
„Halt still, Rodney, wir sind noch nicht fertig – noch lange nicht“, sagte er mit unnachgiebiger Stimme.
Rodney senkte seinen Kopf, akzeptierte.
Der nächste Hieb entriss ihm eine Schrei purer Qual und beim vierten zitterte er heftig wegen der Anstrengung, seine Position zu halten, wo er doch alles tun wollte, um dem Biss dieser Rute zu entkommen. Allerdings war John absolut unnachgiebig, wie er es immer war, wenn er eine Züchtigung austeilte und Rodney wusste, er würde nicht aufhören, bis er vollkommen zufrieden gestellt war, dass sein Gatte seine Lektion gelernt hatte.
John lieferte noch drei harte Streiche, bevor er endlich fertig war. Zu dem Zeitpunkt, als er endete, zitterte Rodney ernsthaft. Dann legte John eine Hand auf seine Schulter und half ihm von dem Bett. Rodney warf einen Blick über seine Schulter, sah sieben sehr deutliche und gleichmäßig verteilte rote Linien auf seinem ohnehin schon geröteten Arsch.
„Das verdammte Ding schmerzt höllisch“, erklärte er John, als sein Ehemann ihn für einen strengen aber liebevollen Kuss heranzog.
„Ich weiß. Trotzdem hast du es tapfer ertragen, Rodney. Ich bin stolz auf dich“, sagte ihm John.
Er zog sich zurück und eskortierte Rodney zur Wand hinüber.
„Jetzt nimm dir etwas Zeit, um über alles nachzudenken, was heute passiert ist“, sagte ihm John. „Wenn du fertig bist, komm ins Bett und ich werde dich halten.“
Rodney nickte und blieb stumm stehen. Sein Hintern stach wie verrückt, Wellen der Qual strahlten in kleinen Kreisen vom Epizentrum jedes präzise gelieferten Streiches aus und er war vollkommen verzweifelt.
John hatte recht, ihre Situation war riskant; sie steckten in einem Universum fest, wo niemand sie verstand, wo Menschen sogar ein Problem hatten, sie zu akzeptieren und sie mussten so vorsichtig wie möglich sein. Die Dinge hier schienen so vertraut, dass er sich in eine falsche Sicherheit hatte lullen lassen. Sie waren Gäste, Besucher, und obwohl sie nicht durch ihr Verschulden hier waren, waren sie dennoch auf den guten Willen dieser seltsam vertrauten Fremden angewiesen. Er war dumm gewesen – und hatte sich gehen lassen – dass er McKay an sich ran gelassen hatte.
Er spürte einen Kloß in seiner Kehle aufsteigen bei dem Gedanken, dass er vielleicht in die Brigg geworfen wäre. Wie hätte sich John gefühlt, wenn das geschehen wäre? Diese Leute verstanden nicht, wie vernichtend das für John gewesen wäre – gewaltsam getrennt zu sein, andere Menschen, die über seinen Ehemann die Kontrolle hätten, ihn gegen Johns Willen und ohne seine Erlaubnis eingesperrt zu sehen ... diese Menschen hatten keine Ahnung, was für ein riesiges Problem das für sie wäre. Falls das geschehen wäre, wäre John völlig am Boden zerstört gewesen – und das wäre Rodneys Schuld gewesen.
Rodney legte seine Hände gegen die Wand und seinen Kopf auf seine Hände. Die Tränen kamen langsam, tropften zwischen seinen Fingern heraus. Er bewegte sich nicht, gab kein Geräusch von sich, weinte nur lange Zeit stumm, bis er sich ausgeweint hatte. Er nahm an, er sollte zum Bett hinübergehen, wie John ihn instruiert hatte, doch er wusste, er verdiente nicht, gehalten zu werden, nach allem, was er getan hatte, deshalb blieb er einfach stehen.
Endlich, nachdem eine Stunde oder mehr vergangen war, spürte er warme Hände auf seinen Schultern.
„Das ist lange genug“, sagte ihm John fest, er wurde herumgedreht und zum Bett zurückgeführt, unter die Laken gesteckt.
Er lag auf seiner Seite und fühlte John hinter ihm ins Bett gleiten. John schaltete das Licht ab, dann schlang sich ein Arm um seine Taille und er wurde gegen Johns nackten Körper zurückgezogen. John küsste wiederholt seinen Nacken und endlich merkte Rodney, dass er begann, sich zu entspannen.
„Ich weiß, was helfen wird“, wisperte John.
Rodney unterdrückte ein Keuchen, als sich John bewegte, Rodneys wunden Arsch aufrüttelte, dann war John wieder zurück und Rodney hörte das Aufschnappen der Gleitmitteltube.
Ein paar Sekunden später glitten Johns Finger vorsichtig zwischen seine schmerzenden Hinterbacken. Rodney seufzte und öffnete sich, um besseren Zugriff zu gestatten. Er war ehrlich nicht in Stimmung, gefickt zu werden, doch wenn es das war, was John wollte, dann war er willig.
John dehnte ihn, langsam und vorsichtig, ohne jeglichen sexuellen Drang, zog dann seine Finger heraus und ersetzte sie durch seinen Schwanz. Vorsichtig, zärtlich, Zentimeter für Zentimeter glitt er in Rodney und hielt still, tief in Rodneys Arsch eingebettet. Dann wickelte er seinen Arm um Rodney und küsste neuerlich seinen Nacken und Rodney erkannte, dass ein Fick nicht wirklich das war, was John jetzt im Sinn hatte. Benebelt schwebte Rodney davon. Er genoss es nie, gezüchtigt zu werden, mochte jedoch den Ort, an dem er danach in seinem Kopf endete. Sein Körper fühlte sich schwer und träge an; Wohlfühl-Endorphine zischten durch seinen Blutstrom und die vertraute, geliebte Empfindung von Johns Schwanz, in seinem Arsch eingebettet.
„Schlaf jetzt“, sagte ihm John, streichelte zärtlich Rodneys Bauch mit seinen Fingerspitzen. „Ich werde in dir bleiben.“
Mit einem zufriedenen Seufzen schloss Rodney seine Augen, fühlte sich komplett von der Liebe seines Gatten umhüllt. Er wusste, John würde zu seinem Wort stehen. Im Augenblick ging es nicht um Sex, es ging um Trost und John hatte nicht vor zu kommen. Er würde einfach in Rodney bleiben, bis er einschlief. Irgendwann würde er seinen Schwanz in Rodneys Körper weich werden lassen und während der Nacht würde er wahrscheinlich herausrutschen, doch jetzt konnte Rodney spüren, dass er ihn füllte. Groß und beruhigend erinnerte er ihn, dass John hier war, in ihm und bei ihm, und dass er sicher war und warm und sehr, sehr geliebt wurde.
Nächstes Kapitel: Erstes Date?
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