General & Dr. Sheppard

by Xanthe
übersetzt von Manuela
m.translator@chello.at



Rating: NC-17
pairing: Sheppard/McKay
Warnung: Domination/Unterwerfung, BDSM, Prügel, Kinks, teilweise dunkle Themen
Inhalt: Ein Unfall mit einem Antiker-Gerät saugt einen John und einen Rodney aus einem alternativen Universum nach Atlantis - und sie haben völlig andere Ansichten über Sex, Heirat und Beziehungen


Kapitel 8: Sinneseinschränkung

Rodney Sheppards Mund fühlte sich trocken an, während er dort hing, nackt, entblößt und verwundbar. Zitternd fragte er sich, was John ihm als nächstes antun würde.
„Shhh ... du musst aufhören nachzudenken“, sagte sein Ehemann irgendwo zu seiner Linken, streichelte beruhigend seinen bebenden Körper. „Nun, eines nach dem anderen ... Cockring.“

Rodney spürte den kalten, gnadenlosen Stahl des Ringes auf seinen halb erigierten Schwanz gleiten.
„Du kennst die Regeln – du bleibst hübsch hart für mich“, sagte John, massierte Rodneys Schwanz in ein Stadium voller Erektion, sodass er sich gegen den Ring presste. „Nett und hart die ganze Zeit, oder ich werde dich bestrafen“, warnte John, sein Finger glitt die Unterseite von Rodneys Schwanz auf und ab, machte ihn noch härter. „Aber natürlich kommst du nur auf mein Kommando“, erklärte ihm John.
Rodney seufzte, wusste, das war unvermeidlich.

„Und vielleicht lasse ich dich überhaupt nicht kommen“, warnte John. „Falls du dich mir nicht unterwirfst, falls du dich nicht vollkommen und freiwillig darbietest, werde ich dich heute auf keinen Fall kommen lassen, Rodney. Und selbstverständlich, falls du dich unterwirfst, wird es dir egal sein, ob du kommst oder nicht – es wird meine Entscheidung sein und du wirst das akzeptieren.“

Plötzlich und unerwartet spürte Rodney einen warmen Mund sich um seine linke Brustwarze schließen und er stieß einen erschrockenen Schrei aus, der von dem Knebel gedämpft wurde. Rodney hasste es, geknebelt zu sein. Es verhinderte all seine natürlichen Reaktionen. Er war ein derart verbaler Mann, dass es sich anfühlte, als ob ihm seine letzte Verteidigung entzogen worden wäre und John wusste das allzu gut, was wahrscheinlich der Grund war, warum er ihn gern knebelte.

Rodney entspannte sich in die warme Liebkosung auf seiner Brustwarze, während John hart daran saugte. Er liebte Nippelspiele und konnte eine Menge rauer Behandlungen seiner Brustwarzen ertragen, bevor es zu viel für ihn wurde.

Johns Hände und Mund schienen gleichzeitig überall zu sein, während er Rodneys Körper streichelte, liebkoste und saugte, eine Linie heißer Küsse über seinen Bauch hinunterzog, danach hinauf zu seiner rechten Brustwarze, bevor er auch daran hart saugte. Rodney versteifte sich und entspannte sich wieder. Er versuchte, sich zu erinnern, dass er sich seinem Ehemann darbot und dass John mit ihm anstellen konnte, was er wollte. Er gehörte John, und wenn John ihn saugen wollte oder beißen oder auspeitschen, dann konnte er das tun. Rodney musste sich bloß ergeben, es zulassen und seine Versuche stoppen, vorherzusagen, was John als nächstes tun würde.

Für einen Moment herrschte Stille und John bewegte sich weg. Rodney sehnte sich danach, diese warmen Lippen neuerlich auf seinem Körper zu spüren und vermisste ihre Berührung. Dann stieß er ein Kreischen aus, das wieder einmal in dem Knebel verloren ging, als etwas Eiskaltes auf seinen Arsch runterkam. Wo zur Hölle hatte John Eiswürfel versteckt? Rodney klappte in seinen Fesseln zusammen, völlig sinnlos, während John den Eiswürfel über seine Hinterbacken gleiten ließ, ihn dann tief in seinen Anus schob und dort stecken ließ, sein heißes Fleisch kühlend.

Rodney wollte einen Protest brüllen, eine schneidende Bemerkung machen. Doch er konnte nicht reden und warf sich verärgert gegen seine Fesseln, was ihm bloß ein spöttisches Kichern aus Johns ungefährer Richtung einbrachte.
„Na, na, ganz ruhig, Rodney“, sagte er.
Rodney stieß einen sehr gedämpften Fluch aus und wurde mit einem harten Schlag auf eine seiner Hinterbacken belohnt.
„Du gehörst mir, denk daran, Rodney. Ich kann dir antun, was ich will“, erinnerte ihn John.

Rodney kämpfte einen Moment dagegen an, ließ dann seinen Kopf mit einem Seufzen hängen.
„Guter Junge“, murmelte John und Rodney konnte erneut seine Hände seinen Körper liebkosen spüren

Dann fuhr er erneut zurück, als zwei Eiswürfel landeten, einer auf jeder Brustwarze. John hielt sie dort für – wie es sich anfühlte – eine Ewigkeit und Rodney war so eng gefesselt, dass er von der eisigen Folter nicht wegkommen konnte.
„Shh, nimm es ... das ist ein guter Junge, Rodney“, sagte John, küsste sein Schlüsselbein, während er diese Würfel gegen Rodneys warmes Fleisch drückte, seine Brustwarzen zu harten Punkten fror.
„Gut ... gut“, sagte John und einer der Eiswürfel verschwand, wurde von Johns warmem Mund ersetzt.

Der Empfindungswechsel kam so plötzlich und so heftig, dass Rodney neuerlich um den Knebel aufschrie. Das selbe passierte mit der anderen Brustwarze und Rodney schrie, warf sich nutzlos in seinen Fesseln herum. Immer noch konnte er den anderen Eiswürfel fühlen, der tief in seinem Arsch steckte. Kühles Wasser schmolz aus seinem Körper.

John setzte die Eisfolter mehrere lange Minuten fort, wechselte kalt und heiß ab, bis Rodney nicht dachte, er könnte es noch länger ertragen ... und dann, plötzlich, war es vorüber. John quetschte die misshandelten Fleischknospen zwischen seinen Fingern. Inzwischen waren sie so sensibilisiert, dass sich Rodney wand.
„Widersetzt du dich mir immer noch, Rodney?“ erkundigte sich John mit gefährlicher Stimme.
Wild schüttelte Rodney seinen Kopf.
„Das denke ich doch. Du hast gerade versucht, von mir zurückzuzucken“, sagte ihm John. „Das ist schade. Ich dachte, dass diese ...“, er quetschte Rodneys Brustwarzen hart, Rodney warf seinen Kopf zurück, Schweiß lief seine Schläfe hinunter, „... genügend gefoltert worden wären, aber jetzt denke ich, wir müssen sie etwas mehr bestrafen.“

Neuerlich schüttelte Rodney verzweifelt seinen Kopf, sicher, dass er kein weiteres Spiel mit den misshandelten Fleischknospen ertragen konnte. Das nächste, was er wusste, war ein klickendes Geräusch und dann spürte er den Kopf von Johns Nippelklammer sich um seine rechte Brustwarze verengen. Er kannte diese Klammern sehr gut – sie hingen an dem Gürtel, den Carson seinem Gatten an ihrem Hochzeitstag gegeben hatte und sie waren justierbar, damit John sie den Umständen entsprechend verwenden konnte.

John verwendete selten etwas anderes als den Riemen zur Züchtigung, aber bei ein oder zwei Gelegenheiten, wenn Rodney wirklich Mist gebaut hatte, hatte er die Klammern mit ihrer engsten Einstellung verwendet und Rodney hatte gelernt, einen gesunden Respekt vor den verdammten Dingern zu haben.

Rodney verkrampfte sich, als er John das kleine Rädchen auf der Seite der Klammer anziehen hörte. Allmählich wurde die Klammer enger um seine Brustwarze. Er stieß einen leisen Schrei aus, während die Klammer immer enger wurde, die Brustwarze hart kniff ... und dann, Gott sei Dank, hörte es auf. Rodney wusste, dass dies nicht mal in der Nähe der engsten Einstellung war, es fühlte sich jedoch schlimm genug an.

Wieder verspannte er sich, als John die andere Klammer an seiner linken Brustwarze festmachte und auch diese verengte. Sie schmerzten auf seiner empfindlichen Haut und dennoch war er auch erregt. Er liebte es, wenn John seine Brustwarzen folterte, gut und lang und hart und er wusste, dass er auf einer gewissen Ebene enttäuscht gewesen wäre, wenn John nach der Eiswürfel-Folter aufgehört hätte, obwohl er genauso wusste, dass er gerade jetzt verzweifelt wünschte, die Tortur würde aufhören und John seine armen Brustwarzen in Ruhe lassen.

„Das ist gut“, sagte John seidenweich, seine Stimme ertönte irgendwo in der Nähe seines linken Ohres. „Du siehst jetzt gut aus, Rodney. Gefesselt und geklammert.“
Rodney seufzte, ließ sich in seinen Fesseln hängen. Seine Arme begannen zu schmerzen, doch er wusste, er musste viel mehr ertragen, bevor John ihn freilassen würde.

„Ich mag, wie gut du aussiehst“, bemerkte John kehlig und nun glitt sein nasser, warmer Mund Rodneys Rücken hinunter, küsste einen Pfad seine Wirbelsäule hinab und endete an seinem Arsch. Er ergriff Rodneys Hinterbacken und Rodney schnappte nach Luft, als er Johns Zunge in seinen Anus tauchen spürte. Es fühlte sich eigenartig an, gleichzeitig diesen kalten Eiswürfel und Johns warme Zunge in sich zu haben. Einen Moment brauchte er, um damit fertig zu werden, dann ergab er sich einfach. Es fühlte sich so gut an – je mehr John seine Zunge in seinen Körper arbeitete, umso netter fühlte es sich an. Rodney seufzte und spürte seine Schultern locker werden, während er in seinen Fesseln hing.

John rimmte ihn lange Zeit, was fantastisch war, aber auch bedeutete, dass Rodney sich immer mehr des Pochens in seinem Schwanz bewusst wurde und wie sehr er ihn erlösen wollte. John hatte ihm gesagt, er dürfte vielleicht die ganze Nacht nicht kommen – was grausam wäre, doch Rodney wusste, das war auf keinen Fall sicher. Manchmal erlaubte ihm John nicht zu kommen, selbst, wenn er sich dem Willen seines Gatten vollkommen unterworfen hatte. Es war einfach ein Weg, mit dem John die Tatsache unterstrich, dass Rodney ihm gehörte. Und obwohl es Rodney zu dem Zeitpunkt hasste, wenn ihm der Orgasmus verweigert wurde, musste er zugeben, dass da etwas in der Art lag, wie John diese Kontrolle über ihn ausführte, das ihn mental anzog und ihre Beziehung frisch und unvorhersehbar hielt.

Endlich löste John seinen Griff an Rodneys Hinterbacken.
„Ich werde mich jetzt ausziehen“, sagte er. „Du musst meinem Wort glauben, Rodney, nachdem deine Augen verbunden sind.“
Rodney seufzte um den Knebel, wünschte, er könnte seinem Ehemann beim Ausziehen zusehen, sah das Bild vor seinem geistigen Auge: John glitt aus seinen Kleidern, enthüllte diesen harten, trainierten Körper, den Rodney so sehr liebte.

„Ich ziehe jetzt meine Hose aus“, berichtete ihm John unter raschelnden Geräuschen. „Mmm, mein Schwanz ist wieder hart, Rodney. Ich möchte dich sofort nehmen, ich will deinen runden Arsch ficken, während du so gefesselt bist und nichts tun kannst, um mich zu stoppen“, schnurrte John.
Rodney kaute ungeduldig auf seinem Knebel herum, weil er an hundert Dinge denken konnte, die er als Antwort darauf sagen wollte. Die Tatsache, dass er nichts davon loswerden konnte, trieb ihn in den Wahnsinn.
„Aber ich kann warten. Da ist noch mehr, was ich dir antun will, Junge“, zischte John. „Okay, ich bin jetzt fertig, aber du darfst mich nicht berühren. Noch nicht.“

Für einen kurzen Moment presste sich John gegen Rodneys Körper und Rodney konnte die langen Linien des nackten Körpers seines Ehemannes und die Härte seines großen Schwanzes spüren, der sich in Rodneys Schenkel bohrte. Doch ein Moment war alles, was John ihm erlaubte, dann zog er sich zurück und Rodney stöhnte frustriert.
„Noch nicht“, hänselte John. „Du wirst darauf warten müssen. Nun ... wie geht es diesen?“ erkundigte er sich, nahm beide Nippelklammern in die Hände und drehte.

Rodney schrie auf, buckelte gegen Johns Körper, doch John hielt ihn fest, drehte lange Zeit, während Rodney in den Knebel schrie. Dann war es vorbei und John tröstete ihn mit kleinen Küssen auf seine Wangen und Brust.
„Pst, es ist okay ... psst“, flüsterte John und Rodney stöhnte, presste sich sehnsüchtig gegen seinen Gatten, machte sein nacktes Fleisch ausfindig, wollte ihm nahe sein. „Mmmm, dein Schwanz ist nicht so hart, wie er sein sollte“, sagte ihm John, strich mit seinem Finger darüber.
Sofort spürte Rodney, dass er sich neuerlich verhärtete.
„Zu spät“, zischte John. „Ich fürchte, ich werde dich bestrafen müssen, Rodney.“
Rodney beugte seinen Kopf, zitterte leicht, akzeptierte jedoch die Idee, bestraft zu werden. Er wollte sich nicht länger sträuben.

Für einen Moment herrschte Stille, danach ein zischendes Geräusch und dann fühlte Rodney das Paddel auf seinen Hinterbacken aufschlagen. Er liebte das laute, klatschende Geräusch, das es verursachte und noch mehr die Tatsache, dass John dieses Werkzeug selbst angefertigt hatte, mit seinen eigenen Händen. Er konnte sich vorstellen, wie sich John über das Holz beugte, ein nachdenklicher Ausdruck in seinem Gesicht, seine Zunge leicht zwischen seinen Lippen hervorragend, wie sie es immer tat, wenn er sich sehr konzentrierte.

Das Paddel knallte noch einmal runter. Es stach, war jedoch ein gutes Stechen. Das Paddel, das John gemacht hatte, war ein leichtes, dünnes Werkzeug, daher war nicht viel Gewicht dahinter, wenn es traf. Es war nicht wie der Riemen, der ganz einfach schmerzte – das Paddel wärmte einfach seinen Arsch hübsch auf.

John machte langsam, pausierte hie und da, um eine Hand über Rodneys heißer werdenden Arsch zu reiben.
„Fühlt sich gut an, Rodney. Ich wünschte, du könntest ihn sehen – er sieht jetzt ziemlich rot aus“, berichtete ihm John.
Seufzend lockerte Rodney seine Schultern einen Grad mehr. Er liebte es, wenn John auf diese Art mit ihm spielte, ihm sagte, wie er aussah und was mit ihm geschah. Das machte ihn noch stärker an und er spürte, dass sich sein Schwanz stärker gegen den Cockring drückte.

Nach mehreren Minuten hörte John auf, ihn mit dem Paddel zu bearbeiten und dann fühlte Rodney warme Küsse auf seinen Hinterbacken landen, rasch gefolgt von einer gleichfalls warmen Zunge.
„Hmmm, du musst abkühlen“, sagte ihm John und das nächste, was er wusste, weitere Eiswürfel wurden gegen seinen brennenden Arsch gepresst.
Rodney seufzte – das fühlte sich gut an.

John kühlte seine Hinterbacken eine Weile, entfernte sich danach wieder. Dieses Mal spannte sich Rodney nicht mal an. Er wusste nicht, was als nächstes kam, es gab jedoch ohnehin nichts, was er dagegen tun konnte. Er konnte nur akzeptieren, was immer es war, das sein Gatte ihm antun wollte.

Ein paar Sekunden später spürte er ein sanftes Klatschen auf seinen Schultern und seufzte tief um seinen Knebel, entspannte sich noch mehr. Das war die neue Peitsche und sie war wundervoll. John verwendete sie, um seinen Rücken und seine Schultern anscheinend stundenlang damit zu streicheln und Rodney begann abzudriften. Das war herrlich – so sinnlich. Rodney war derart entspannt, dass es ein Schock war, als sich das Werkzeug änderte und etwas viel Härteres und Kratzenderes auf seinen Schultern landete. Er erkannte die geflochtenen Schnüre, die er in der Kiste gesehen hatte und schluchzte leise. Dies war eine Peitsche mit viel mehr Biss.

John verschärfte das Tempo und Rodney konnte seine Schultern sich aufwärmen fühlen. Er begann zu stöhnen, bewegte sich in seinen Fesseln.
„Nimm es, Rodney“, sagte ihm John. „Nimm es für mich.“
Gnadenlos peitschte er Rodney weiter aus, bis Rodney mit jedem Schlag grunzte. Die Peitsche bedeckte jeden Quadratzentimeter seines Rückens und seiner Hinterbacken, ließ nicht eine Sekunde nach. Nun schrie Rodney um seinen Knebel laut auf, bettelte und flehte John an aufzuhören, wohl wissend, dass die Geräusche zusammenhanglos waren und keinen Sinn machten ... plötzlich, hörte es auf.

Ein eingeschmierter Finger glitt in seinen Arsch und entfernte die Überreste des Eiswürfels, dann steckte ein weiterer eingeschmierter Finger in ihm.
„Ich werde dich nehmen, Rodney, in einer Minute“, erläuterte ihm John, seine Stimme erklang direkt unter Rodneys linkem Ohr. „Ich werde dich runterlassen und dich danach wieder festbinden, auf dem Bett. Ich werde dich eng fesseln und danach werde ich dieses kleine Arschloch ficken.“
Seine Finger wackelten, während er das sagte und Rodney stöhnte vor Vergnügen, sehnte sich danach, Johns harten Schwanz in seinem Inneren zu spüren.

Ein paar Sekunden später wurden die Finger herausgezogen und er spürte, dass er angehoben und von den Ketten losgeklippt wurde. Er fiel in Johns Arme und sein Gatte hielt ihn aufrecht, streichelte und küsste ihn, doch seine Verschnaufpause war kurz. John führte und schleppte ihn quer durchs Zimmer – immer noch mit verbundenen Augen – und dirigierte ihn auf das Bett. Er brachte Rodney in eine kniende Stellung und band seine Knöchel an den Ecken des Bettes fest, fesselte sie weit gespreizt. Danach platzierte er Kissen unter Rodneys Bauch und Brust und schubste ihn darauf. Schließlich ergriff er Rodneys Hände und fesselte sie hinter seinem Rücken.

Rodney legte seinen Kopf zur Seite, damit er atmen konnte. Er fühlte sich völlig entblößt, seine Beine dehnten sein Arschloch weit und er liebte es, dass John ihn so sehen konnte – nackt und vollkommen ausschweifend, offen und bereit, von ihm bestiegen zu werden.

Eine Hand klatschte erneut seinen Arsch, mehrere Male, dann spürte Rodney das Bett nachgeben und er vermutete, dass John sich hinter ihm darauf gekniet hatte. Seine Hinterbacken wurden ergriffen und er fühlte die Spitze von Johns Schwanz in ihn gleiten. Rodneys eigener Schwanz war steinhart, aber er wusste, er würde durchhalten müssen und er hatte ehrlich keine Ahnung, ob John ihn kommen lassen würde oder nicht.

Langsam schob sich John in Rodneys Arsch, bis zur Wurzel, und Rodney fühlte sich vollkommen hilflos, irgend etwas anderes zu tun, als das Eindringen zu akzeptieren. Gefesselt, mit Augenbinde versehen und geknebelt zu sein, ließ ihn John in seinem Körper noch stärker wahrnehmen. Dieser lange, stumpfe Schwanz beanspruchte ihn, glitt zentimeterweise in ihn. Da war nichts außer seinem Arschloch und John in ihm, der ihn erinnerte, wer er war und wem er gehörte. Jetzt wusste Rodney, dass John recht hatte – ihm war es gleichgültig, ob er kam oder nicht, so lange sein Gatte befriedigt wurde.

John umklammerte eng seine Hinterbacken und begann, mit langsamen, faulen Stößen in ihn zu rammen. Rodney stöhnte, seine Prostata sandte Nachrichten schmelzenden Entzückens in sein Gehirn. Johns Hände glitten unter seinen Körper und er legte sie auf Rodneys geklammerte Brustwarzen.
„Wenn ich die abnehme, darfst du kommen“, sagte er. „Aber falls du dann nicht kommst, darfst du überhaupt nicht kommen.“

Das war eine teuflische Aussage. Präzise zu dem Zeitpunkt, wenn die Klammern runterkamen, waren die Schmerzen am größten und Rodney verlor oft seine Erektion, wenn das passierte. Trotzdem, das war es, was sein Gatte gesagt hatte und das war es, was geschehen würde. Entweder würde er dann kommen oder er würde diesen Abend ohne bleiben. Rodney akzeptierte es.

John rammte weiter in ihn, träge, nahm sich Zeit.
„Genießt du das, Rodney?“ murmelte er, Hände liebkosten Rodneys Rücken und Arsch, während er ihn ritt. „Weil ich es tue. Ich sehe dich gern so ... dein Arsch ist nett und rot und warm ...“ Er grunzte vor Vergnügen bei jedem Einwärts-Stoß. „Netter, runder Arsch ... völlig hilflos und offen ... einfach hier liegend, darum bettelnd, gefickt zu werden.“
Rodney stöhnte in seinen Knebel, wollte kommen, wusste, er könnte augenblicklich kommen, wenn John ihm die Erlaubnis geben würde.
„Ich liebe deinen Arsch, Rodney ... und dieses enge, kleine Loch, das du nur für mich reservierst ...“, sagte John und er wusste, wie sehr es Rodney anmachte, wenn er so mit ihm sprach.

Rodney spürte seinen ganzen Körper sich vor Verlangen verkrampfen und er wünschte, er könnte John um die Erlaubnis zu kommen anbetteln. Der Knebel lag jedoch fest um seinen Mund und alles, was er tun konnte, war, seine Unterwerfung zu akzeptieren und Johns herrlichen, harten Schwanz in seinem nachgiebigen Körper aufnehmen und ihn auf die einzige Art verehren, die ihm im Moment zur Verfügung stand.

„Ich bin nah dran, Rodney. Wenn ich komme, werde ich dir diese Klammern abnehmen, du bist also besser bereit ...“, warnte ihn John.
Rodney wusste, er war jetzt bereit ... er wusste aber auch, sobald der Schmerz zuschlug, könnte es zu spät sein. Er musste im Moment bleiben, sich konzentrieren.
„So ein enges, kleines Arschloch, das mich quetscht. Ich liebe es, dass du dich nicht bewegen kannst, Rodney. Du kannst dich winden oder herumrutschen oder alles machen, außer dieses kleine Loch um meinen Schwanz verengen. Ich liebe das“, knurrte John und Rodney wimmerte in seinen Knebel, kaum in der Lage, sich zurückzuhalten. „Du siehst gut aus, wenn du festgebunden bist, wenn du hilflos bist“, fügte John hinzu. „Nachdem du ausgepeitscht und verprügelt worden bist, wenn du dich mir unterworfen und alles für mich aufgegeben hast ... das ist so eine Anmache.“

Es war auch für Rodney Sheppard eine Anmache und er war erleichtert, als er spürte, dass John in ihm schneller, sein Grunzen deutlicher wurde, dann keuchte John laut und Rodney wusste, er kam. Er schien ewig zu brauchen, seine Hände umklammerten hart Rodneys Schenkel, während er tief in ihm kam. Rodney öffnete sich noch mehr, liebte die Tatsache, dass John seine warme Samenflüssigkeit so tief in ihm zurückließ.

Dann herrschte einen Moment Stille, gefolgt einen Sekundenbruchteil später von einem Fummeln von Fingern an seiner Brust. Die kneifende Folter an seinen Brustwarzen ließ nach und Rodney versuchte, das meiste aus seiner Gelegenheit zu machen ... doch es war bereits zu spät. Die Qual schlug zu wie sie es immer tat, wenn seine Brustwarzen aus ihrem grausamen Gefängnis entlassen wurden und er verlor den Moment und ergab sich stattdessen den rollenden Wellen der Empfindungen, die im Augenblick seine wunde Brust angriffen. Als das endlich nachgelassen hatte, erkannte er, er hatte versagt und seufzte in sein Kissen.

John löste seine Fesseln, streichelte ihn dabei zärtlich. Er öffnete die Schnallen von Rodneys Knebel, löste dann seine Augenbinde und rollte ihn rüber. Rodney blinzelte in dem schwach erleuchteten Raum. John hatte dafür gesorgt, dass die Lichter gedämpft waren, um seinen Augen nicht weh zu tun und Rodney passte sich langsam der visuellen Stimulation an, sah sich benebelt um. Das erste, was er sah, war John, der über ihm schwebte, sein dunkles Haar verschwitzt und in seine Augen fallend.

„Wie geht es dir?“ fragte ihn John, strich Rodneys schweißfeuchte Haare aus seinem Gesicht und pflanzte einen Kuss auf seine Lippen.
„Mmmm“, gab Rodney zurück, lag völlig entspannt auf dem Bett, unfähig, einen zusammenhängenden Gedanken zu fassen.
Grinsend hob John eines seiner Handgelenke hoch und massierte es zwischen seinen Fingern, wiederholte die Massage dann mit seinem anderen Gelenk. Rodney lag einfach da und ließ ihn arbeiten, völlig neben sich. John bewegte seine Hand weiter runter und streifte den Cockring von Rodneys Penis.
„So, du hast es nicht geschafft zu kommen, ha?“ erkundigte sich John, ein kleines Grinsen zupfte an seinen Mundwinkeln, während er mit Rodneys Schwanz spielte.
„Mmmm?“ Rodney blinzelte, versuchte herauszufinden, wie die Frage lautete und schüttelte dann matt seinen Kopf. „Nein ... ist aber egal.“ Bewundernd lächelte er zu seinem Ehemann hoch. „Du hast recht ... ist gleichgültig, so lange ich dich erfreuen kann.“

Rodney war überrascht von dem Ausdruck intensiver Liebe, der in Johns Augen entflammte, als er das sagte. Dann beugte sein Ehemann seinen Kopf und fing Rodneys Lippen mit den seinen ein, küsste ihn aus vollstem Herzen. Stöhnend öffnete Rodney seinen Mund. Das Problem, wenn er einen Knebel trug, war, dass ihm die Küsse entgingen, die ihm John normalerweise während des Sex gab. Allerdings machte dieser eine Kuss alles wett – er war versengend und leidenschaftlich, trotzdem auch seltsam zärtlich. John schlang seine Hand sanft in Rodneys Haar und hielt ihn nieder, während er seine Lippen verschlang. Danach zog er sich zurück und lächelte auf ihn hinab.
„Du warst so gut ... ich liebe es, wenn du dich mir derart ergibst. Es ist so eine Anmache“, wisperte er. „Nun ... ich habe eine Idee. Wie geht es denen?“
Er strich leicht seine Fingerspitzen über Rodneys gefolterte Brustwarzen und Rodney zischte, fuhr sofort hoch.
„Ziemlich wund, hah?“ meinte John.
Rodney wimmerte zustimmend.

„Okay ...“ John warf einen Blick auf die Uhr. „Ich werde fünf Minuten mit ihnen spielen. Nun, du darfst mich wegstoßen, falls du das willst – dafür gebe ich dir die Erlaubnis – und falls du mich wegstößt oder Stopp sagst, werde ich aufhören. Aber wenn du es nicht machst, falls du mich die vollen fünf Minuten spielen lässt, lasse ich dich kommen.“
Benebelt starrte Rodney ihn an. Sein Schwanz war neuerlich halb erigiert, bloß von diesem tiefen Kuss und dem Gefühl von Johns Hand auf seiner, während sie auf dem Bett lagen.
„Okay“, wisperte er.

In Wahrheit war seine Erlaubnis nicht wirklich wichtig – und John war freundlich. Falls er es wollte, konnte er die ganze Nacht mit Rodneys wunden Brustwarzen spielen und Rodney hatte kein Recht, ihn zu stoppen, doch in Wirklichkeit zwang ihn John diesen Weg nicht zu oft hinunter, obwohl er es gelegentlich tat, nur um Rodney zu erinnern, wer das Sagen hatte und wem er gehörte.

John grinste ihn an, küsste ihn noch einmal auf den Mund, senkte dann seinen Kopf, um eine von Rodneys Brustwarzen zwischen seine Lippen zu nehmen. Rodney zuckte bei der zärtlichen Liebkosung zusammen und John blickte auf.
„Du musst still halten oder ich höre auf“, sagte er. „Du musst dich ergeben, mich machen lassen, was ich will, auch wenn es schwierig ist und weh tut.“

Rodney nickte, betrachtete seinen Gatten verwundert, was für ein teuflischer und brillanter Top er war. John lächelte ihn an, senkte dann wieder seinen Kopf und nahm sanft die andere Brustwarze zwischen seine Lippen. Er hänselte sie lange Zeit, sandte Funken purer rotglühender Qual durch die misshandelte Fleischknospe. Er saugte nicht einmal sehr hart, doch Rodneys Brustwarzen waren mittlerweile so unglaublich empfindlich, dass nicht viel nötig war, um ihnen das Gefühl zu geben, sie stünden in Flammen. Er stöhnte leise, bewegte sich jedoch nicht und ließ John saugen.

Dann wechselte John neuerlich zu der anderen und nahm sie vorsichtig zwischen seine Zähne, zog bloß ein bisschen daran, quetschte die Spitze. Rodney stieß ein Wimmern purer Qual aus, bewegte sich jedoch noch immer nicht. Er wusste, er konnte es tun – John würde stoppen, falls er es ihm sagte und er wusste, der Preis wäre, diesen Abend auf einen Orgasmus zu verzichten. Doch das war es nicht, was ihn motivierte. Ein Teil von ihm wollte sich einfach John ergeben. Er liebte es, sich seinem Gatten zu unterwerfen, auch wenn es schwierig war – nein, vor allem, wenn es schwierig war, denn das war das süßeste und gab seiner Unterwerfung die größte Bedeutung.

Nun liebkosten Johns Finger seine andere Brustwarze, streichelten sie zärtlich, brachten Rodney zum Zittern. Dann verengte sich sein Griff und Rodney begann zu keuchen, stöhnte laut, während die Brustwarze stärker gequetscht wurde, als er dachte, es ertragen zu können. Dennoch protestierte er nicht und bewegte sich nicht weg. Jedes Quäntchen seiner Entschlossenheit war nötig, aber Rodney war ein extrem starrsinniger Mann, wenn er sich etwas in den Kopf setzte und er wollte seinen Ehemann wissen lassen, wie devot er in seiner Unterwerfung war.

John löste seinen Biss und lächelte Rodney liebevoll an, Rodney wusste, sein Gatte begriff, an welchem Ort in seinem Kopf er sich gerade befand. Tatsächlich dachte er, dass John sich an einem ähnlichen Ort in seinem Kopf befand. Während Rodney sich auf seine Unterwerfung konzentrierte, befand sich John im Moment an einem unglaublich toppigen Ort, komplett entflammt mit seiner Domination. Rodneys Unterwerfung wäre nicht süß gewesen, wenn John ihr nicht eine Bedeutung gegeben hätte, wenn er ihn nicht zu Orten bringen würde, zu denen Rodney nicht dachte, gehen zu können, wenn John nicht gerade diese Dinge von ihm verlangt hätte, die so schwer für Rodney waren, wie sich zu unterwerfen.

Wieder senkte John seinen Kopf und saugte dieses Mal hart an der selben Brustwarze, die er gerade leicht gebissen hatte. Rodney quietschte, bewegte sich jedoch nicht ... und John blieb dabei, sein warmer Mund saugte für – wie es sich anfühlte – Stunden. Rodney sah zur Uhr. Drei Minuten waren vergangen – er hatte noch zwei zu ertragen. Das konnten genauso gut Stunden sein, weil jede Sekunde Agonie bedeutete. Rodney konnte den Schweiß sich auf seiner Augenbraue sammeln und sein Gesicht hinuntertropfen spüren.

John machte es ihm nicht leicht. Neuerlich bewegte er seinen Kopf und nahm Rodneys andere Brustwarze in seinen Mund, züngelte sie entschlossen, während er ihren Zwilling mit seiner freien Hand quetschte. Rodney schnappte nach Luft, verlor sich völlig in seiner eigenen Unterwerfung, bot sich John dar, für welche Folter auch immer sein Gatte austeilen wollte. Diese Qual in seiner Brust schien für immer anzudauern, aber Rodney war jetzt verloren, nahm die vergehende Zeit nicht wahr. Da war bloß die brennende Agonie in seinen Brustwarzen und Johns Mund und Fingerspitzen, nur er ... bloß sein Ehemann, der ihn nahm und er, der sich willig darbot. So sollte es sein und er fühlte sich im Frieden mit diesem seltsamen Universum, in dem sie sich befanden. Dann, plötzlich, schockierend, war es vorüber.

Rodney brauchte ein paar Sekunden, um zu realisieren, dass er losgelassen worden war, so versunken war er in seiner Unterwerfung, doch dann sah er benebelt auf die Uhr und erkannte, die fünf Minuten waren um ... das nächste, was er wusste, John rutschte seinen Körper entlang hinunter und dieser folternde Mund schluckte seinen Schwanz.

„Oh, Scheiße ...“, flüsterte Rodney, als Johns Zunge über seine gesamte Länge zuckte, ihn sofort aus seinem schlaffen Stadium erregte.
John war ein Experte im Blasen, wie er es in allen anderen Dingen war, die er mit Rodneys Körper anstellte, ob schmerzhaft oder erfreulich, doch dieses fiel definitiv in die letztere Kategorie.

Rodneys Hände verkrampften die Laken und er ballte seine Fäuste darin, stöhnte, während John nur an der Spitze seines Penis sanft saugte. Er spürte, dass der Vorsamen tropfte und wusste, er war nahe dran, aber John nahm sich Zeit. Er wechselte ab zwischen dem Lecken der Spitze von Rodneys Schwanz und dem Hinuntergleiten seines warmen Mundes über die ganze Eichel, hart saugend. Er neigte seinen Kopf und nahm Rodneys gesamten Schwanz in seinen Mund, deep throatete ihn mit Leichtigkeit, wie er Rodney vorhin gezwungen hatte, ihn tief in seiner Kehle aufzunehmen. Rodney schrie laut auf, buckelte seine Hüften gegen seines Ehemannes Gesicht hoch und John bewegte seinen Mund auf seinem geschwollenen Schwanz auf und ab, molk ihn und zog sich dann zurück.
„Komm für mich, Rodney“, wisperte er, sah gut aus, verrückt und wild, sein dunkles Haar verwirrt, seine Lippen geschwollen vom Sex, seine Augen erleuchtet mit seiner ganz eigenen Top-Energie.

Er senkte wieder seinen Kopf, schob seine Lippen über Rodneys Schwanz, einmal, zweimal ... und dann kam Rodney und John hielt seine Hüften fest, saugte weiter, schluckte seine Samenflüssigkeit.

Für eine Weile schien alles weiß zu sein, dann kam Rodney zu sich und fand John neben ihm liegend, seine Wange ruhte auf der Hand eines aufgestützten Armes, ein liebevolles Grinsen auf seinen Lippen. Seine andere Hand streichelte zärtlich Rodneys Haar, lange Finger glitten runter, liebkosten Rodneys Wange mit jedem Streicheln.
„So ... stell dir vor, Dr. McKay wäre genau in dieser Minute im Zimmer“, sagte er in spöttischem Tonfall. „Wie würdest du dich fühlen?“
„Dr. Wer?“ murmelte Rodney, nahm nie seinen anbetenden Blick von seinem gutaussehenden Gatten.
John ließ ein entzücktes Kichern hören. „Ich habe dir gesagt, ich bringe es fertig, dass du ihn vergisst“, sagte er.
Rodney schnaubte lachend.

„Nun, wenn er dich das nächste Mal aufzieht, atme einfach tief durch, erinnere dich an all die Dinge, die ich dir gerade angetan habe und verlier dich. Falls es wirklich schlimm ist, kümmere ich mich wieder darum, wenn wir allein sind. Okay?“
„Mmm. Ja“, seufzte Rodney. „Versprochen. Gott, das war fantastisch. All diese Spielzeuge ... die vielen grausamen Wege, wie du mich gefoltert hast.“
„Wenn du nicht so unglaublich einfach zu foltern wärst und so erstaunlich schön, wenn du gefoltert wirst, dann würde ich es nicht so oft machen wollen“, erklärte ihm John.
„Schön?“ Rodney schnaubte.
„Aber das bist du. Du solltest dich sehen, wie ich dich sehe, wenn du gefesselt bist, wenn du verprügelt wirst, wenn dein runder Arsch so offen ist und bereit, mich zu empfangen ... wenn ich dich dazu bringe, dich zu ergeben ... bist du schön, Rodney.“
„Hmm, na ja, ich sehe mich eher als unglaublich gutaussehend auf eine männliche Art und Weise, aber ich nehme schön, wenn es dir gefällt“, sagte Rodney mit einem verträumten Lächeln.

John lachte laut auf und wickelte seinen Gatten mit unendlicher Zärtlichkeit in seine Arme, gab sich Mühe, nicht Rodneys wunde Brustwarzen zu berühren.
„Ich werde dich für eine Weile halten“, murmelte er in Rodneys Ohr, pflanzte gleichzeitig einen Kuss auf Rodneys Nacken und Rodney entspannte sich zufrieden gegen ihn, immer noch verloren in dem Nebel seiner eigenen Unterwerfung, vollkommen befriedigt in den Armen seines Gatten.

***
Der Ausdruck, der in Sheppards Augen entflammte, als er das Wort aussprach, überraschte Rodney. Er wollte darüber Witze reißen, etwas wie Jetzt glücklich? sagen. Stattdessen blieb er einfach, wo er war, immer noch unter Johns Gewicht festgenagelt, gelähmt von dem Ausdruck im Gesicht des Colonels, das sich allmählich verzog, als er ein breites Grinsen zeigte. Er richtete sich auf, ließ Rodney sich aufsetzen, der intensive Ausdruck blieb in diesen braunen Augen erhalten.

Rodney rieb seine Handgelenke, wo John ihn niedergehalten hatte und wollte sich über die roten Marken darauf beklagen, doch irgendwie war ihm wieder einmal nicht nach Reden zumute. Er untersuchte die Marken nur genau, wunderte sich, warum er so fasziniert von ihnen war.

John stemmte sich auf seine Füße und Rodney erwartete eine blöde Bemerkung über die Tatsache, dass er Rodney dazu gebracht hatte, das U-Wort zu sagen, trotz Rodneys Protesten, dass er das niemals tun würde, doch John sagte kein Wort. Stattdessen griff er mit einer Hand runter - Rodney dachte, um ihm hoch zu helfen, aber er tat etwas extrem Seltsames – er strubbelte Rodneys Haar. Rodney runzelte seine Stirn wegen dieses sehr un-Sheppard-mäßigen Verhaltens, fühlte sich jedoch immer noch zu entspannt und neben sich, um etwas zu sagen. Ein kleiner Teil von ihm war von dieser fehlenden Konversation überrascht – normalerweise fehlten ihm nie die Worte.

Normalerweise konnte er sich kaum davon abhalten, eine endlose Anzahl Themen heraus zu sprudeln, obwohl es oft nur das war, was gerade durch sein überaktives Gehirn ging. Für den Moment allerdings schien sein Gehirn sich – wie er annahm – zu einer für alle anderen normalen Geschwindigkeit verlangsamt zu haben, was halbes Tempo für ihn bedeutete. Er fühlte sich, als ob er alles in Zeitlupe machen würde, sein Körper locker und ohne die Anspannung, die seine Schultern normalerweise verkrampft und wund anfühlen ließ. Er vermutete, dass er tatsächlich summte, war aber zu benebelt, um sicher zu sein.

John lehnte sich neuerlich über ihn und diesmal streckte er eine Hand aus, um ihm hoch zu helfen. Rodney akzeptierte sie und ließ sich von dem anderen Mann auf seine Füße ziehen.
„So ... hat es geholfen?“ fragte Sheppard.
„Mmm. Was?“ Rodney sah ihn mit einem müden Lächeln an.
„Ihr Streit mit Dr. Sheppard ... Sie waren total nervös, aber jetzt sehen Sie aus, als ob Sie schlafwandeln, daher nehme ich an, Sie haben sich beruhigt.“
„Ich fühle mich ...“

Rodney driftete weg, unsicher, wie er sich fühlte, und sein Gehirn arbeitete zu langsam für ihn, um die richtigen Worte zu finden, den Satz zu beenden. Normalerweise würde er Sheppard nicht die Befriedigung geben wollen zu wissen, dass er etwas richtig gemacht hatte, doch bei dieser Gelegenheit fand er überrascht heraus, dass er wirklich nichts dagegen hatte.
„Ja ... es hat funktioniert. Danke, John.“
Er sprach den Namen geistesabwesend aus und registrierte eigentlich kaum, dass er ihn gesagt hatte. Auch bemerkte er nicht das kleine Lächeln, das auf des Colonels Lippen als Reaktion auf sein Versehen erschien.
„Ich denke ... es ist an der Zeit, dass Sie etwas essen. Die Dädalus hat mit neuen Vorräten vor ein paar Stunden angedockt, also wird heute Abend das gute Zeug auf der Speisekarte stehen. Wie wäre es, wenn wir geradewegs in die Kantine gehen?“ schlug Sheppard vor.
„Mmm. Warum nicht?“
Rodney stieß ein zufriedenes, leises Seufzen aus – sie aßen immer wirklich gut, nachdem die Dädalus von der Erde angekommen war.

Während sie zur Tür wanderten, legte Sheppard eine Hand auf seine Schulter und üblicherweise hätte er sie abgeschüttelt, doch im Moment fühlte es sich wie die natürlichste Sache auf der Welt an. Tatsächlich fühlte es sich wirklich gut an, warm und solide und irgendwie ... beschützend. Rodney war sich dessen nicht einmal bewusst, aber er lehnte sich ganz leicht an den Colonel, sodass sein Oberarm und Schenkel des Colonels Körper berührten, während sie gingen.

Die Kantine war voll, als sie dort eintrafen, dennoch schafften sie es, einen Tisch zu finden und sie setzten sich nebeneinander nieder, ihre Körper berührten sich immer noch. Plötzlich erkannte Rodney, er war am Verhungern und begann, sein Essen mit seinem üblichen Appetit zu verputzen.

„Hey, dort sind der General und Dr. Sheppard“, sagte der Colonel, blickte hoch, als die beiden Männer den Saal betraten. „Es gibt nicht viele freie Plätze. Haben Sie etwas dagegen, wenn ich sie rüberwinke, Rodney?“
„Dagegen?“ Rodney sah ihn überrascht an, während er an einem großen Mundvoll kaute. „Oh. Klar. Wegen meines Streits mit Dr. Sheppard vorhin. Nee. Nichts dagegen.“
Sheppard grinste ihn an. „Sie können langsamer essen, Rodney. Wir haben keine Eile.“
Rodney grinste dümmlich zurück, dachte, das wäre ein sehr guter Gedanke und wunderte sich, warum er so schnell aß. Es musste einfach ein Reflex sein, weil er sich jetzt ziemlich zufrieden fühlte.

Er fing an, langsamer zu kauen, starrte benebelt die beiden Männer an, die sich ihrem Tisch näherten. Beide sahen ein wenig feucht aus, als ob sie gerade eine Dusche gehabt hätten und der General zog sein Ding durch, führte seinen Rodney am Ende seiner Leine herum, was Rodney immer so verärgerte. Er spürte einen kleinen Blitz der Verstimmung deswegen, fühlte sich jedoch zu gut, um sich von der Emotion überwältigen zu lassen. Als sie näher kamen, fand sich Rodney trotzdem stirnrunzelnd.
„Was zum Teufel hast du da an?“ konnte er nicht anders als auszurufen, als Dr. Sheppard an den Tisch trat, ein riesiges Tablett mit Essen tragend.
„Etwas, das John mir besorgt hat“, antwortete sein Gegenspieler, warf seinem Gatten einen Blick schmachtender Bewunderung zu.

Er war in eine enge, schwarze Hose gekleidet, die provokant im Schritt geschnürt war, was Aufmerksamkeit auf dieses Gebiet seines Körpers lenkte. Und er hatte ein leuchtend blaues Seidenhemd an, das an seiner Brust und seinen Schultern klebte, ihre Ausdehnung akzentuierte.
„Ich denke, es ist hübsch“, sagte Sheppard, starrte den anderen Rodney anerkennend an.
Rodney warf ihm einen ungläubigen Blick zu.
„Es ist irgendwie ... enthüllend“, murmelte er.

Nicht, dass es eine Bedeutung haben sollte, aber der Punkt war, wenn sein Doppelgänger solche Sachen trug, konnten die Leute sehen, wie er aussehen würde, wenn er auf die selbe Art gekleidet wäre und das fand er unglaublich beschämend.

„Das Hemd ist cool. Hübsche Farbe – passt zu deinen Augen“, meinte Sheppard.
Rodney starrte ihn böse an.
„Was?“ zuckte Sheppard seine Schultern.
„Sie sind ein Kerl. Wie kommt’s, dass Sie solche Dinge überhaupt bemerken?“ protestierte Rodney.
„Ich bin ein Kerl, nicht blind“, meinte Sheppard abwehrend. „Das Hemd sieht gut aus an ihm.“
„Tja, danke, Colonel“, sagte der andere Rodney, setzte sich sehr vorsichtig hin, ein leichtes Winseln zuckte über sein Gesicht, als sein Arsch Kontakt mit dem Stuhl fand.
„Oh, Gott, nicht schon wieder“, seufzte Rodney. „Was hast du dieses Mal angestellt?“
„Angestellt?“ Sein Spiegelbild starrte ihn verständnislos an. „Oh. Richtig. Nichts.“ Er grinste seinen Ehemann verschwörerisch an. „Ich habe mich bloß ... angespannt gefühlt und John hat sich für mich darum gekümmert.“
Das heißt sich darum kümmern?“ Rodney verzog sein Gesicht. „Wirklich?“
„Oh, jaah.“

Rodney stieß dieses leise Kichern aus, das Rodney immer so sehr irritierte. Rodney starrte ihn an, wollte nicht einmal vor sich selbst, geschweige denn allen anderen zugeben, wie sehr ihn dieser Gedanke faszinierte. Er fragte sich, wie es sich anfühlte, niedergehalten und verprügelt zu werden – er mochte es nicht, hilflos zu sein und noch weniger, verletzt zu werden. Warum konnte er also nicht aufhören, darüber nachzudenken, wie es sein würde, sich freiwillig über ein Paar starker Knie zu legen und eine feste Hand auf seinem nackten, hochgestreckten Hintern ...?

„So ... ihr beiden seht ein bisschen rot im Gesicht aus ... und verschwitzt, falls ich das sagen darf“, kommentierte der General, unterbrach Rodneys Gedankengang und rümpfte seine Nase, als er neben seinem Rodney Platz nahm.
Er gabelte etwas Essen auf, fütterte seinen Gatten und Atlantis’ Rodney versteifte sich. Dieses Füttern fand er immer so seltsam. Er spürte, dass sein Knie anfing, auf und ab zu hüpfen, wie es das immer tat, wenn er beunruhigt war.
„Ja, brachte Rodney bloß durch ein paar Ringer-Übungen“, nickte Sheppard nebenbei und legte eine Hand auf Rodneys Knie, um die ruhelose Bewegung zu stoppen.

Er ließ sie dort eine Sekunde liegen, bis Rodney zu hüpfen aufhörte. Rodney atmete tief ein und versuchte, die friedliche Stimmung wieder einzufangen, in der er sich vorhin befunden hatte.
„Ah. Klar“, sagte der General selbstzufrieden, sah aus, als ob er ein großes, wichtiges Geheimnis kannte, das er mit niemandem teilen würde.
Rodney starrte ihn verärgert an, jedoch nicht zu sehr, denn die Wahrheit war, der General machte ihm irgendwie Angst.
„Der Colonel versucht lediglich, mir ein paar Lektionen beizubringen, die mir helfen werden, wenn wir außerweltlich unterwegs sind“, sagte er, schob sein Kinn herausfordernd vor.
„Okay. Alles klar“, nickte der General zufrieden, hatte jedoch immer noch diesen furchtbar selbstzufriedenen Ausdruck im Gesicht.
„Klingt gut!“ sagte sein Rodney fröhlich.

Rodney nahm einen weiteren langsamen Mundvoll Essen und bemühte sich, in dieser netten, ruhigen Leere in seinem Kopf zu bleiben. Er lehnte sich zurück und beobachtete seinen Gegenspieler, bemerkte, dass dieser immer wieder den General mit einem verträumten Gesichtsausdruck anblickte. Die beiden Männer waren sich immer nahe und hatten nie ein Geheimnis daraus gemacht, wie verliebt sie ineinander waren, dennoch hatte Rodney sein Spiegelbild nie solche Blicke werfen sehen. Der angespannte, schnippische Mann, den er vorhin im Labor angebrüllt hatte, war gänzlich verschwunden, um von dieser fast Buddha-ähnlichen Inkarnation des Mannes ersetzt zu werden.

Während der gesamten Mahlzeit trug er ein absolut albernes Lächeln im Gesicht und schien kaum in der Lage zu sein, eine vernünftige Unterhaltung zu führen. Immer wieder sagte er Was? und Mmm?, wenn ihm jemand eine Frage stellte und er nahm nie seine Augen von seinem Ehemann. Rodney fühlte sich unbehaglich, fragte sich, was der General mit ihm angestellt hatte, um ihn so glücklich und weggetreten zu machen. Er war selbst sehr gut gelaunt, bezweifelte jedoch, dass er sich auch nur annähernd auf der Ebene entspannter Ekstase befand, die sein Spiegelbild derzeit erlebte.

Der General schien ähnlich gute Laune zu haben. Er konnte seine Hände nicht von seinem Gatten lassen und tätschelte ihn viel öfter als üblich – und Rodney dachte, dass er ihn normalerweise öfter tätschelte, als nötig. Nun allerdings streichelte er des anderen Rodneys Haar oder küsste seine Wange, als ob er von ihm hypnotisiert wäre.

Rodney fühlte sich immer unbehaglicher, während die Mahlzeit andauerte und warf Sheppard kleine Seitenblicke zu, um zu sehen, ob der sich genauso fühlte, doch der andere Mann schien ahnungslos ob des Scham-Faktors zu sein und lächelte bloß in Rodneys Richtung zurück, ein gelassener Ausdruck in seinen Augen, kein Hinweis auf Unbehagen in seiner Körpersprache. Seit wann reagierte Sheppard so gelassen bei der Beziehung ihrer Spiegelbilder, wunderte sich Rodney. Er wusste, anfangs war der Colonel unsicher gewesen, genau wie er, doch nun schien der Colonel vollkommen ungerührt.

Die beiden Johns unterhielten sich über etwas, das mit der Dädalus zu tun hatte und betrieben uninteressantes militärisches Geplauder über die Waffensysteme der Dädalus, das Rodney bei einem Ohr rein und beim anderen Ohr raus gehen ließ. Er war ohnehin in dieser Leere in seinem Kopf verloren, versuchte immer noch, seine gute Stimmung von vorhin festzuhalten. Er bemerkte, dass der andere Rodney auch nicht sehr gesprächig war, was eine Veränderung darstellte. Normalerweise redeten er und sein Gegenspieler endlos – Streiten mochte die genauere Beschreibung sein – und die beiden Johns lehnten sich zurück und versuchten, ein Wort dazwischen zu quetschen, doch an diesem Abend war keiner der beiden Rodneys sehr gesprächig.

Rodney war fast am Ende seines Kaffees, als sein Spiegelbild aufstand, um das Dessert zu holen. Rodney beobachtete sein Weggehen und bemerkte, wie entspannt sein gesamter Körper war, seine Arme schwangen lose. Er schien auf seiner eigenen kleinen Wolke verloren, summte irgendein fröhliches Lied vor sich hin und Rodney war überrascht, ein paar Leute zu sehen, die ihn abcheckten, als er vorbeiging. Er war ziemlich sicher, dass nie jemand ihn abcheckte und sein Doppelgänger sah fast genauso aus wie er. Die beiden Johns waren noch in ihre eigene Konversation vertieft und Rodney legte seinen Kopf auf seinen Arm, fühlte sich schwindlig.

Aus dem Augenwinkel sah er jemanden sich dem anderen Rodney nähern und blinzelte überrascht. Kavanagh. Verdammt, wie hatte er vergessen können, dass der andere Wissenschaftler heute mit der Dädalus zurückgekommen war? Kavanagh betrachtete seinen Gegenspieler, als ob er einem Zoo entsprungen wäre.

„Mein Gott. Was zum Teufel ...?“ Kavanagh betrachtete Dr. Sheppard von oben bis unten.
Der andere Rodney seufzte und sah ihn missmutig an. „Kenne ich Sie?“ sagte er.
„Rodney? Oh, nein, ich verstehe – Sie sind der andere, von dem ich gehört habe. Mein Gott, das ist unbezahlbar. McKay muss es lieben, Sie um sich zu haben“, höhnte Kavanagh. „Ich wünschte, ich hätte meine Kamera. Sie sehen ... wie ein Stricher aus oder so was.“

Er lehnte sich nahe heran, zu nahe, eine Hand streifte Rodney Sheppards seidenbedeckten Arm und der andere Rodney versteifte sich.
„Sehen Sie, ich habe keine Ahnung, wer zur Hölle Sie sind, aber lassen Sie das“, zischte er. „Vertrauen Sie mir – Sie wollen sich wirklich nicht mit mir anlegen.“
„Oh, ich schaue nur. Was ist das?“

Kavanagh hatte einen etwas zu interessierten Ausdruck in seinen Augen, als er mit dem Anhänger um den Hals des anderen Rodney spielte. Rodney Sheppard zuckte eine Hand raus und machte sie – hart – um Kavanaghs Handgelenk fest.
„Ich warne Sie ... Sie wollen sich wirklich nicht mit mir anlegen“, sagte er in leisem, hartem Ton.

Rodney war beeindruckt – sein Spiegelbild wusste sich wirklich zu verteidigen. Während er noch darüber nachdachte, hörte er ein zischendes Geräusch und das nächste, was er wusste ... ein Messer sauste an Kavanaghs Kopf vorbei, verpasste knapp seinen Pferdeschwanz und vergrub sich in der Wand, genau hinter seinem rechten Auge. Der gesamte Saal verstummte und der General kam langsam auf seine Füße, wanderte gelassen zu Kavanagh hinüber. Rodney lachte laut auf, als der Wissenschaftler mit dem Pferdeschwanz rückwärts gegen die Wand sank wie eine Ratte in der Falle. Der General trat zu ihm, drang in seinen persönlichen Raum ein ... und die Kantine holte kollektiv Atem, fragte sich, was als nächstes passieren würde.

Rodney sah, dass Sheppard neben ihm nervös auf seine Füße sprang, bereit, einen Kampf zu stoppen, doch der General lächelte nur höflich. Er griff mit einer Hand aus und Kavanagh zuckte sichtlich zusammen.
„Entschuldigung“, sagte der General zu Kavanagh. „Ich scheine mein Messer verlegt zu haben.“
Er zog die Waffe aus der Wand und steckte sie in ihre Scheide. Die gesamte Kantine atmete aus.
„Ich habe Sie gewarnt“, sagte Rodney Sheppard mit einem Schulterzucken zu Kavanagh. „Trottel“, setzte er zum Drüberstreuen nach.

Der General beugte sich näher und flüsterte etwas in Kavanaghs Ohr. Rodney konnte nicht hören, was er sagte, aber Kavanaghs Gesicht schien alles Blut zu verlieren und er wurde sehr blass. Dann lächelte ihn der General freundlich an und tätschelte seinen Arm, bevor er eine Hand auf Rodneys Schulter legte und ihn zum Tisch zurückdirigierte. Augenblicklich huschte Kavanagh aus dem Raum wie ein ängstliches Kaninchen.

„Du weißt schon, dass wir es generell nicht gutheißen, wenn Messer in der Kantine herumgeworfen werden“, meinte Sheppard im Plauderton, als ihre Gegenspieler zum Tisch zurückkehrten.
„Ich bin sehr treffsicher“, antwortete der General, seine Hand noch immer fest auf seines Gatten Schulter.
„Trotzdem. Hier sind eine Menge Leute“, wies Sheppard hin. „Jemand hätte verletzt werden können.“
„Er hat provoziert“, knurrte der General. „Niemand berührt ...“
„... was dir gehört. Sicher, ich weiß das“, nickte Sheppard. „Ich denke, das wissen wir inzwischen alle. Ich erwähne es nur, das ist alles.“

Lange herrschte Stille und Rodney sah den General heimlich an, wenn er dachte, der andere Mann würde nicht hersehen. Der General hatte einen sehr finsteren Ausdruck in seinen Augen und jeder bemerkte, dass er immer noch nicht seinen Griff an des anderen Rodneys Schulter gelöst hatte.

„Ah-oh“, seufzte John ein paar Sekunden später. „Sieht aus, als hätte sich deine Messerwerfer-Geschicklichkeit herumgesprochen.“
Alle blickten auf, sahen Elizabeth in der Tür stehen. Seufzend legte der General seine Serviette weg, stand dann respektvoll auf, als Elizabeth auf sie zukam, ihre Augen blitzend.
„General, ich habe Berichte erhalten, dass es hier Streit gegeben hat“, sagte sie, fixierte ihn mit stählernem Blick, denjenigen, den sie für Gelegenheiten reservierte, wenn sie wirklich wütend war.
Rodney winselte; er kannte diesen Blick und er ließ nichts Gutes für den General ahnen.

„Meine Entschuldigung, Mylady“, sagte der General, beugte seinen Kopf. „Der Colonel hat mir bereits erklärt, dass meine Aktionen in Ihrem Universum nicht angemessen sind.“
„Wurde ein Messer geworfen?“ wollte Elizabeth streng wissen.
„Ja. Niemand wurde verletzt“, antwortete der General.
„Das ist irrelevant, General!“ fauchte sie. „Wir können nicht zulassen, dass die Menschen hier Streit anfangen und ganz definitiv können hier keine Messer geschleudert werden – jemand hätte getötet werden können!“
„Was ich tat, wäre in unserem Universum nicht als inakzeptabel oder auch nur ungewöhnlich angesehen worden“, murmelte der General. „Aber es tut mir leid, falls ich Sie beleidigt habe, Mylady. Ehrlich.“ Wieder senkte er seinen Kopf.
„Ich sollte Sie dafür ein paar Tage in die Brigg werfen“, erklärte sie ihm.

Ängstlich sprang Rodney Sheppard auf seine Füße, erzeugte ein seltsames Geräusch tief in seiner Kehle.
„Es ist okay, Rodney“, hielt ihn der General leise zurück. „Ich werde mich willig jeder Züchtigung unterwerfen, die Sie zu verabreichen wünschen, Mylady“, erklärte er ihr, stand Habt Acht.
Elizabeth schien davon überrascht und stand einen Moment da, bewertete eindeutig die Situation.

„Ich will sie nicht in die Brigg stecken“, meinte sie schließlich mit einem Seufzen. „Ich verstehe, dass Ihre Methoden sich von den unseren unterscheiden und Sie sind unsere Gäste, während Sie sich hier aufhalten, aber ich muss Sie bitten, unsere Bräuche auf die gleiche Weise zu respektieren, wie wir uns bemüht haben, Ihre zu respektieren.“
„Sie sind sehr freundlich, Mylady.“ Der General senkte zum dritten Mal seinen Kopf. „Ich biete erneut meine aufrichtige Entschuldigung.“
„Ich danke Ihnen. Also sprechen wir nicht mehr davon“, sagte sie, wandte sich zum Gehen.

„Warum tolerieren Sie ihn, Mylady?“ rief ihr der General nach.
Sie versteifte sich und drehte sich um. „Was meinen Sie?“
„In unserem Universum hat es dieser Mann nie nach Atlantis geschafft. Sie lernten ihn in McMurdo kennen und hatten ein schlechtes Gefühl bei ihm, deshalb kam er nicht ins Team. Sie haben das mit uns besprochen und ich stimmte Ihnen zu. Warum hören Sie nicht auf Ihr Inneres, Elizabeth? Auch Sie haben ein schlechtes Gefühl bei ihm, aber Sie ignorieren es. Sie sind zu interessiert daran, höflich zu sein. Es ist das selbe mit dem Messer – ihr Menschen zeigt nicht gern eure Gefühle, ob das jetzt Liebe ist oder Zorn. Ihr Universum ist so höflich, so gehemmt.“
„Das sind die Regeln, nach denen wir uns entschlossen haben zu leben“, schnappte Elizabeth. „Ohne sie gäbe es Anarchie. Jeder würde jedem an die Kehle gehen!“
„Das ist nicht, was in unserem Universum passiert. Stattdessen wissen wir, wo wir stehen“, erläuterte ihr der General.
„Wir befinden uns nicht in Ihrem Universum, General!“ erinnerte sie ihn energisch. „Und ich mag die Regeln in meinem Universum recht gern.“

Vorsichtig erhob sich Sheppard auf seine Füße.
„Ich denke, wir haben einen weiteren dieser kulturellen Zusammenstöße am Laufen“, warf er in beruhigendem Ton ein. „Niemand hat recht oder unrecht – es ist bloß anders. Allerdings liegt Elizabeth in einer Hinsicht richtig, General. Ihr seid hier, nicht bei euch daheim. Und um ehrlich zu sein, es war großartig, alle möglichen Dinge von euch zu lernen und faszinierend, einen Einblick in eure Kultur zu erhalten – aber wir müssen euch bitten, unseren Gesetzen zu folgen, so lange ihr hier seid.“

Der General nickte Elizabeth und Sheppard zu.
„Ich verstehe“, sagte er. „Ich bedaure zutiefst, dass meine Aktionen Sie beschämt oder beleidigt haben könnten. Nun ... mir Ihrer Erlaubnis, Mylady, denke ich, wir ziehen uns für den Abend zurück.“
Er warf seinem Rodney einen Blick zu, der sich sofort erhob. Der General ergriff die Leine seines Gatten und der andere Rodney schlang einen Arm um seine Taille, danach verließen die beiden Männer gemeinsam die Kantine.

Rodney beobachtete, wie Sheppard zu Elizabeth trat.
„Er hat recht, wissen Sie“, flüsterte er ihr zu. „Wegen Kavanagh.“
„Ja, ich weiß“, seufzte sie.
„Irgendwie wäre es nett, ihn einfach wieder heim zu schicken, nicht wahr?“ meinte Sheppard leise, sodass sich Rodney anstrengen musste, ihn zu hören.
Elizabeth kicherte leise. „Ja, das wäre es. Vor allem, wo er gerade angekommen ist“, grinste sie.
„Vielleicht etwas, um darüber nachzudenken?“ Sheppard hob eine Augenbraue.
„Vielleicht“, nickte sie nachdenklich, ging dann hinaus.

Der Colonel kam zurück und setzte sich wieder neben Rodney an den Tisch.
„Wow. Gut gemacht, Elizabeth“, sagte Rodney, lehnte sich zurück und verschränkte seine Arme über seiner Brust. „Sich derart dem General zu stellen. Ich bin beeindruckt.“
„Ja. Das ist so eine Sache“, seufzte Sheppard.
Rodney runzelte seine Stirn und blickte ihn mit einer erhobenen Augenbraue an.
„Jeder findet ihn so verdammt cool“, murmelte Sheppard, errötete leicht.
„Moment mal ... wollen Sie behaupten, Sie sind eifersüchtig?“ erkundigte sich Rodney.

Sheppard biss auf seine Lippe. „Nicht wirklich eifersüchtig, aber ... Wissen Sie, auf dieser Mission nach PBX-250 hat ihn niemand hinterfragt, als er das Kommando übernahm. Ronon und Teyla machten einfach, was er sagte, ohne auch nur in meine Richtung zu sehen.“
Sheppard pausierte und sah Rodney einen Moment misstrauisch an.

Rodney erkannte, normalerweise würde er zu diesem Zeitpunkt einen ätzenden Kommentar abgeben, einen der Knöpfe des Colonels drücken und auf seinen Unsicherheiten den General betreffend herumhüpfen, doch er wollte das nicht tun. Sheppard war heute freundlich zu ihm gewesen. Tatsächlich war er seit einer Weile sehr nett zu ihm und Rodney fand, irgendwie musste er angefangen haben, dem Mann zu vertrauen, weil er, anstatt etwas Sarkastisches zu sagen, eine Hand auf Sheppards Arm legte.
„Weiter“, sagte er leise.
„Sie denken auch, er ist cool, stimmt’s?“ sagte Sheppard. „Jeder tut das. Ich meine, ich tue es auch, aber ich habe mich nur gefragt ... was ist es, das Sie besonders an ihm mögen? Seien Sie ehrlich mit mir, Rodney. Warum ist mein Team ihm damals so einfach gefolgt?“

Rodney dachte einen Moment darüber nach. Sheppard hatte gebeten, ehrlich mit ihm zu sein und er dachte, das könnte er schaffen. Normalerweise war seine Ehrlichkeit ziemlich brutal, jedoch wollte er diese Art von Ehrlichkeit jetzt nicht dem Colonel austeilen, daher wählte er seine Worte sorgfältig.

„Ich denke ... er ist einfach sehr direkt, John“, sagte er, benutzte diesmal absichtlich den Vornamen. „Er steckt irgendwie sehr im Hier und Jetzt. Sie wissen, er meint, was er sagt und er macht, was er sagt. Es ist nicht so, dass Sie uns etwas verschweigen, nur, dass er mehr geradeheraus ist. An Ihrer Stelle würde ich mich deswegen nicht fertig machen. Wir vertrauen Ihnen vollkommen, wenn wir außerweltlich unterwegs sind und Sie wissen, dass Ronon alles für Sie tun würde. Um ehrlich zu sein, mag ich Ihren Führungsstil lieber. Er ist sehr selbstsicher, wie wir gerade gesehen haben ...“, Rodney warf einen Blick auf den Messerschnitt in der Wand, „... aber Sie sind lässiger und, ehrlich gesagt, weniger angsteinflößend.“
Sheppard grinste ihn an. „Verdammt. Sehen Sie, ich wäre gern mehr angsteinflößend.“
„Ich mag Sie genau, wie Sie sind“, meinte Rodney mit einem Schulterzucken. Er hatte nicht vorgehabt, den Kommentar so kitschig klingen zu lassen, doch Sheppard sah tatsächlich ziemlich gerührt aus.

„Okay ... wenn wir schon ehrlich sind. Was mögen Sie an Rodney Sheppard?“ fragte er seufzend. „Na los, sagen Sie es mir einfach. Ich kann damit umgehen.“
„Okaaay ...“ Sheppard sah diesbezüglich nicht überzeugt aus. „Er ist komisch, er ist schlau.“
„Ich bin auch schlau!“ wies Rodney schmollend hin. „Und ich kann komisch sein. Wie kommt es, dass mein ganzer Stab ihn mehr mag als mich?“
„Um ehrlich zu sein, ich denke nicht, dass sie das tun. Es ist nur einfacher für ihn, weil es letztendlich nicht sein Labor ist und er keine Verantwortungen übernehmen muss. Deshalb hat er mehr Spaß mit Ihren Leuten. Außerdem ist er wirklich weniger verkrampft“, meinte Sheppard mit einem Seufzen. „Er ist ... Es ist nur so, ich finde, es macht Spaß, Sie um mich zu haben, und ihn auch. Aber er geht nicht alle fünf Minuten die Wände hoch.“
„Ich gehe nicht die ... Sagten Sie, es macht Spaß, mich um Sie zu haben?“ Rodney war nicht sicher, warum ihm das so viel bedeutete, es war aber der Fall.
„Sicher. Sie müssen doch bemerkt haben, dass wir oft gemeinsam rumhängen“, grinste Sheppard. „Das würde ich nicht machen, wenn ich Sie nicht mögen würde.“
„Oh. Richtig. Großartig“, Rodney fühlte sich sonderbar erfreut bei dem Gedanken.

„Er ist nur ein bisschen lockerer und er hat dieses ansteckende Kichern“, fügte Sheppard hinzu.
„Ansteckend? Ernsthaft? Ich hasse dieses Kichern.“
„Ich kann es nicht hören, ohne mitlachen zu wollen. Außerdem hat er, generell gesagt, weniger die Tendenz, Köpfe abzubeißen.“
„Mir beißt er ständig den Kopf ab!“ protestierte Rodney.
„Jaah, aber ich muss schon sagen, dass in neun von zehn Fällen Sie das anfangen“, wies der Colonel hin.
„Nein, tue ich nicht! Wenn überhaupt, ist das Jacke wie Hose!“
„Okay“, nickte Sheppard, hob seine Hände in gespieltem Ergeben. „Aber er ist nicht so mit dem Rest von uns, es liegt also vor allem an Ihnen. Ihr beiden scheint euch gegenseitig hochzuschaukeln.“
„Na ja, er ist so unerträglich selbstzufrieden!“
„Ich nehme an, er kommt manchmal so rüber – aber vielleicht liegt das nur daran, dass er sich seiner so sicher fühlt“, grinste Sheppard. „Falls es Ihnen damit besser geht, ich ziehe es jederzeit vor, mit Ihnen rumzuhängen. Und ich vermute, Ihr Team empfindet das genauso. Wie ich sagte, Sie liegen falsch, wenn Sie denken, dass sie ihn vorziehen. Ich denke, er bemüht sich nur stärker, sich mit ihnen abzugeben, als Sie es tun.“

„Ja, was ist das für eine Dinnerparty-Sache, die er und der General laufen haben?“ Rodney runzelte angewidert seine Stirn, obwohl er innerlich ein wenig glühte, weil er herausgefunden hatte, dass wenigstens Sheppard ihn seinem Gegenspieler vorzog.
„Die sind bloß ein langweiliges, altes Ehepaar, glaube ich“, grinste Sheppard. „Das ist es, was Ehepaare tun.“

Rodney nickte nachdenklich und fand sich Sheppard anstarrend. In den vergangenen Jahren hatten sie ein paar ehrliche Konversationen gehabt, er dachte jedoch nicht, dass sie je eine derart persönliche Unterhaltung geführt hatten, ohne bissige Bemerkungen oder einen Witz zu reißen, um von dem Gesagten abzulenken. Normalerweise vertraute Rodney anderen Menschen nicht genug, um mit ihnen auf einer persönlichen Ebene zu sprechen – er hatte sehr niedrige Erwartungen als Resultat einer langen Geschichte von Verspottungen – doch Sheppard war anders. Der andere Mann schien tatsächlich ehrlich zu sein. In letzter Zeit war er besonders nett gewesen, hatte Rodney regelmäßig aufgesucht und mit ihm gegessen. Rodney hatte sich allmählich in seiner Gesellschaft entspannt und musste zugeben, dass es sich gut anfühlte. Rodney vermutete, dass sie irgendwie gemeinsam da rein geworfen worden waren seit ihre Doppelgänger in Atlantis waren. Dies war ein Ergebnis der ungewöhnlichen Situation, in der sie sich befanden,. Kein Wunder, dass der Colonel angefangen hatte, mehr Zeit mit ihm verbringen zu wollen. Sie waren die einzigen Menschen in der Basis, die verstanden, wie eigenartig diese ganze Sache war.

„Hallo! Rodney!“ Sheppard wedelte eine Hand vor seinen Augen.
Rodney blinzelte, erkannte, er war mit seinen Gedanken abgedriftet.
„Sie sehen zerstört aus.“
„Es war dieses verdammte Ringen“, meckerte Rodney. „Ich wette, morgen habe ich überall blaue Flecken.“
„Wollen Sie zurück ins Labor oder gehen Sie jetzt schlafen?“ erkundigte sich der Colonel und Rodney bemerkte, dass er sehr verspannt aussah.
„Ich sollte zurückgehen und weiterarbeiten“, seufzte Rodney, „aber ich schlafe hier gleich ein, also denke ich, es wird eine frühe Nacht.“

Gemeinsam verließen sie die Kantine und Rodney war nicht völlig sicher, wo Sheppard hingehen würde, doch der Colonel wanderte den ganzen Weg mit ihm zu seinem Quartier und legte wieder einmal seine Hand auf Rodneys Schulter, während sie gingen. Das wurde langsam zur Gewohnheit und Rodney fühlte sich dabei unsicher. Sein erster Gedanke war, die Hand abzuschütteln und darüber einen bissigen Kommentar abzugeben, doch ein anderer Instinkt hielt ihn davon ab und er hatte keine Ahnung, worum es dabei ging.

Diese ganze Situation machte ihm Angst. In seiner Erfahrung war die Minute, in der du anfängst, dich jemandem zu öffnen, die Minute, in der du dich potentiellem Spott aussetzt und das gab ihm das Gefühl, als sollte er in die andere Richtung davonrennen, doch gleichzeitig wollte er das nicht. Er mochte Sheppard.

Verdammt!

Sie stoppten vor Rodneys Tür und Sheppard stand da, sah ihn auf diese seltsame, intensive Weise an, die er in letzter Zeit angenommen hatte.
„Danke für ... Sie wissen schon ... was auch immer, Colonel“, sagte Rodney, unsicher, ob er sich auf das Ringen bezog oder die ehrliche Unterhaltung beim Abendessen oder vielleicht beides, und fühlte sich dämlich.
„Oh, ich habe es genossen“, antwortete Sheppard mit einem Glitzern in seinen Augen, das Rodney denken ließ, er bezog sich definitiv auf das Ringen.
„Klar, jede Entschuldigung, um mich in der Gegend herumzuschleudern“, knurrte Rodney.
Er wendete sich zum Gehen, eine Hand auf seinem Türschloss, als er das tat, war er jedoch sicher, ein seltsames Aufblitzen in den Augen des anderen Mannes zu sehen.

Rodney schloss die Türe hinter sich, fühlte sich eigenartig – immer noch weggetreten und benebelt, aber auch durcheinander und er war nicht sicher, warum. Er nahm eine Dusche und während er sich einseifte, bemerkte er einige kleine Prellungen von dem Ringer-Training. Er erinnerte sich, wie es sich angefühlt hatte, von Sheppards starkem, schlankem Körper festgenagelt zu werden und zog träge die Prellungen mit seinen Fingerspitzen nach. Sheppards Atem war warm auf seiner Wange gewesen, während er ihn auf der Matte niedergehalten hatte und Rodney merkte seine eigene Atmung in scharfem Keuchen kommen. Er schloss seine Augen, um sich auf die Erinnerung zu konzentrieren, Fingerspitzen geisterten über die blauen Flecken. Er erinnerte sich, sich gewunden, versucht zu haben, sich zu befreien und an das Gefühl, überwältigt zu werden ...

Das nächste, was er wusste, seine Hand glitt südwärts und wickelte sich um seinen harten Schwanz. Seine Augen schnappten auf und er starrte entsetzt runter.
„Du kannst doch davon nicht angemacht werden“, tadelte er sich streng, versuchte, sich auf seine üblichen Fantasien zu konzentrieren, die größtenteils von großbusigen Frauen handelten, die sich gegen ihn pressten. Irgendwie funktionierte es aber nicht und sein Schwanz erschlaffte. Verzweifelt legte Rodney seinen Kopf gegen die Duschwand. Er wollte nicht darüber nachdenken, dass John ihn niederhielt; wollte nicht darüber nachdenken, wie es sich angefühlt hatte, als seine Arme über seinem Kopf festgehalten wurden und Johns braune Augen ihn so gespannt angesehen hatten; wollte nicht darüber nachdenken, dass er sich John als Panther vorgestellt hatte, glattes, dunkles Fell, wilde Augen und scharfe Zähne, der ihn anstarrte, als ob er seine Beute wäre.

„Verdammt!“
Rodney erkannte, dass er wieder steinhart war und dieser Gedanke entsetzte ihn so sehr, dass er das kalte Wasser aufdrehte, um sich selbst eine Lektion zu erteilen.
„Nicht schwul“, murmelte er vor sich hin, während er unter dem eiskalten Wasser stand. „Nicht schwul, nicht schwul, nicht schwul ...“

Nächstes Kapitel: Doppelte Schwierigkeiten

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