24/7
Zwischenspiel: Sklaven-Tag

by Xanthe
übersetzt von Manuela
m.translator@chello.at



Pairing: Skinner/Mulder

Rating: NC-17

Kategorie: BDSM-Slash

Warnung: Diese Serie enthält grafische Szenen der BDSM-Erotik

Inhalt: Mulders Drang nach immer extremeren Erregungen lassen ihn den ultimativen Spieler in DC aufsuchen – ein mysteriöser Top, der legendär in der BDSM-Szene ist. Doch Mulder muss einen hohen Preis für das bezahlen, was er will.

Disclaimer: Die Charaktere Mulder, Skinner, Scully etc. gehören Chris Carter und 1013. Die Geschichte und Ideen gehören der Autorin.


Zwischenspiel: Sklaven-Tag

Inhalt: Sklaven-Tag ist immer ein besonderer Teil von Mulders Woche – Dieses Zwischenspiel wirft einen Blick auf einen besonderen Sklaven-Tag.


Mulder hüpfte mit dem doofen, glücklichen, selbstzufriedenen Grinsen eines gut gefickten Sklavenjungen in seinem Gesicht die Treppe hinunter und in die Küche. Es war Samstag und wie üblich waren ihm seine morgendlichen Pflichten erlassen worden. Stattdessen hatte sein Meister beim Erwachen nach seinem Sklavenjungen gegriffen und hatte sehr guten Gebrauch von ihm gemacht, wie Mulders Grinsen bewies.

Nach einer trägen Dusche, die weitere befriedigende sexuelle Aktivitäten beinhaltet hatte, hatte Skinner Mulder zurückgelassen, um das irgendwie nasse und neblige Bad zu säubern, war dann runter in die Küche geschlendert, um das Frühstück vorzubereiten. Samstag war der einzige Tag der Woche, an dem Mulder seine üblichen Sklaven-Aufgaben erlassen wurden – obwohl er immer noch, wie Skinner ihm immer wieder klar machte, seines Meisters Sklave war und den ganzen Tag über für seines Meisters sexuelles Vergnügen verfügbar zu sein hatte. Andererseits durfte er Kleidung tragen und musste seinen Meister nicht bedienen – was er regelmäßig trotzdem machte, teilweise aus Gewohnheit und teilweise, weil es ihm Vergnügen bereitete, das zu tun.

Mulder liebte Samstage nicht so sehr wegen der Lockerung ihrer normalen Routinen und Rollen, sondern wegen der Tatsache, dass er an den Samstagen einige Zeit mit Walter Skinner verbringen durfte, dem Mann und nicht nur seinem Meister. Skinner schien das genauso sehr zu genießen und die Atmosphäre an Samstagen hatte generell eine alles geht-Qualität.

Mulder liebte es, seinen Meister straflos hänseln zu dürfen, sicher in dem Wissen, dass er kaum mehr als den gelegentlichen Schlag als Erinnerung erhalten würde, wer das Sagen hatte. Normalerweise nannte er an Samstagen seinen Meister Walter und oft hingen sie herum wie ein normales Paar ... mit einem leichten Unterschied: Samstag war Sklaventag.

Was bedeutete, dass Skinner seinen Sklaven regelmäßig mit einer speziellen sexuellen Aktivität belohnte, die Mulder atemlos und schlaff mit schierer befriedigter Zufriedenheit zurückließ. Mulder fragte sich, was sein Meister an diesem Samstag für ihn auf Lager hatte – obwohl er es besser wusste, als zu fragen.

Skinner war die Art Meister, die dachte, Erwartung wäre Teil des Vergnügens. Außerdem liebte er es, diese Geheimnisse zu bewahren, selbst wenn es seinen Sklaven fast über das Erträgliche hinaus quälte. Mulder war der Meinung, dass Skinner es viel zu sehr genoss, seinen Sklaven auf diese Weise zu foltern, er war jedoch schlau genug, nicht zu protestieren.

Mulder fand seinen Meister in der Küche, gekleidet in ein weißes T-Shirt und ausgewaschene Blue Jeans, frisch rasiert, sauber, nach Seife und Zahnpasta duftend, der schmale Haarkranz an seinem Hinterkopf noch feucht und im Großen und Ganzen vollkommen und komplett zum Anbeißen aussehend.

Mulder schlich auf Zehenspitzen hinter seinen Meister und pflanzte einen Kuss auf des anderen Mannes Hinterkopf. Grinsend butterte Skinner den Toastberg vor ihm weiter.
„Soooo ...“, meinte Mulder unschuldig. „Was machen wir heute?“
„Du wirst schon sehen.“
Wieder grinste Skinner und Mulder war sicher, dass sein Meister definitiv Pläne für sie beide ausgearbeitet hatte.
„Ich habe mich nur gefragt, ob Sie wollen, dass ich bestimmte Kleider anziehe ...“, sagte Mulder unehrlich, versuchte sein Glück.

Skinner drehte sich um, sah seinen Sklaven mit einer erhobenen Augenbraue an. Mulder trug Blue Jeans wie sein Meister und ein dunkelblaues, loses Hemd. Er hatte Timberlands an seinen Füßen und – wie er hoffte – einen vollkommen arglosen Ausdruck in seinen Augen. Sein Meister ließ sich nicht täuschen. Skinner schüttelte seinen Kopf und zielte einen Schlag auf seines Sklaven Kehrseite.
„Ich denke, so wirst du durchkommen, Junge“, knurrte er, bevor er seinem Sklaven den Teller mit den Toasts reichte.

Mulder schmollte, jedoch nur den Sekundenbruchteil, während dem ihm sein Meister den Rücken zukehrte. Er trug den Toast in das andere Zimmer und bemerkte erfreut, dass Skinner auch einen Berg Eier gebraten hatte, die dazu passten. Sein Meister brachte ein paar Teller und zwei Gläser Orangensaft rein und sie setzten sich zum Essen.

Skinner händigte Mulder den Sportteil der Zeitung aus, während er die Lokalnachrichten las und sie verbrachten ein ausgiebiges Frühstück in freundschaftlicher Gesellschaft. Gelegentlich las Mulder ein Spielergebnis vor und Skinner pfiff anerkennend oder schüttelte seinen Kopf. Und manchmal las Skinner einen Absatz aus einem Artikel vor und sie diskutierten darüber.

Während die Zeit verging, stieg Mulders Erregung, bis er nicht sicher war, er könnte es noch länger ertragen – er wollte unbedingt wissen, was Skinner für ihn heute auf Lager hatte. Mulders gesamte Willenskraft war nötig, seinen Meister das Thema betreffend nicht zu drängen – er wusste, es hätte keinen Sinn und würde vielleicht sogar das Ereignis verderben – Skinner erwartete von seinem Sklavenjungen, seines Meisters Willen in allem zu akzeptieren. Und Mulder wusste, falls er zu hart ranging, würde Skinner nicht zögern, was er geplant hatte einfach abzusagen.

Sie beendeten ihre Mahlzeit und Mulder brachte fröhlich die Teller in die Küche, pflanzte im Vorbeigehen einen weiteren Kuss auf seines Meisters Schädel. Verträumt vor sich hin lächelnd wusch er das Geschirr – er liebte den Sklaventag. Selbst wenn sie nichts anderes taten, als gemeinsam herumzuhängen, war es kostbare Zeit, die er mit seinem Meister fernab von dem Druck ihrer Jobs verbrachte und das entspannte Mulder mehr, als er es sich in den alten Tagen je vorgestellt hatte, während er noch von sich gedacht hatte, nicht zu einer Langzeit-Beziehung fähig zu sein.

Er beendete den Abwasch und wanderte ins Esszimmer zurück. Skinner las immer noch die Zeitung, ein langes Bein ruhte auf dem Knie des anderen, völlig vertieft in seine Lektüre. Mulder sank auf seine Knie, legte sein Kinn auf seines Meisters Schenkel und machte es sich zum Warten bequem. Er vermutete, dass ein flehendes Glitzern in seinen Augen lag, konnte jedoch nichts dagegen tun und er dachte nicht, dass sein Meister ihn deswegen tadeln würde.

Skinners Hand kam wie so oft auf Mulder Haar zur Ruhe und er spielte geistesabwesend damit, während er las. Mulder döste beinahe weg – das tat so gut, dass er ehrlich nichts dagegen gehabt hätte, falls sein Meister nichts anderes machen würde, als ihn den ganzen Tag zu streicheln ... obwohl er auf etwas mehr hoffte.

Endlich, nach etwa einer halben Stunde, warf Skinner einen Blick auf seine Uhr. Mulder sah eifrig auf.
„Na schön, ich denke, es ist Zeit, dass wir uns auf den Weg machen, Junge“, eröffnete Skinner seinem Sklaven. „Bevor dich die Erwartung noch umbringt.“
Er grinste zu Mulder hinunter, der entzückt zurückgrinste.
„Sie haben etwas geplant?“ sagte er, sein Herz schlug einen Salto in seiner Brust.
„Selbstverständlich.“
Skinner zog ein gefaltetes Blatt Papier aus seiner Tasche, öffnete es und reichte es seinem immer noch knienden Sklaven.
„In der Stadt wird ein Fetisch-Markt abgehalten – du und ich haben ein paar Einkäufe zu erledigen“, sagte er.

Überrascht starrte Mulder das Blatt an. Sie waren noch nie auf einem S/M-Markt gewesen oder auch nur gemeinsam in einem Sexshop – Skinner hatte bereits ein sehr gut ausgestattetes Spielzimmer und Mulder hegte den Verdacht, dass sein Meister ein ausgiebiger Online-Einkäufer war, ausgehend von dem nie versiegenden Vorrat an so wichtigen Dingen wie Gleitmittel, ganz zu schweigen von dem Wartenburg Wheel, das er Mulder zum Geburtstag geschenkt hatte.

„Aber ... ich meine, gibt es etwas, das wir tatsächlich brauchen?“ fragte Mulder, hob sich auf seine Füße, war ein wenig verwirrt. Das war definitiv nicht, was er erwartet hatte.
„Ja, ich glaube, das gibt es“, antwortete Skinner. „Vor ein paar Tagen fiel mir auf, dass ich dir nie eine richtige Auspeitschung verpasst habe.“

Mulder starrte seinen Meister mit offenem Mund an. Sein Schwanz zuckte, verriet ihm, er wäre definitiv an der Idee interessiert, selbst, als sein Magen in seine Schuhsohlen floh und ihm sagte, dass er gleichzeitig starr vor Angst war.
„Sie haben mich gepeitscht, Meister“, wies er hin, erinnerte sich an die Bullenpeitsche und die einschwänzige Peitsche – beide schmerzten und hinterließen eindrucksvolle Striemen. Und beide hatte Skinner deshalb relativ sparsam bei seinem Sklaven angewendet.
„Ich weiß ... aber ich habe dir keine volle Auspeitschung gegeben – und darin liegt ein großer Unterschied“, informierte ihn Skinner. „Wir haben ein paar Peitschen oben, doch ich möchte ein paar neue kaufen – du kannst sehr unterschiedliche Empfindungen mit verschiedenen Arten von Peitschen verursachen und ich hätte gern eine echte Auswahl. Außerdem möchte ich sie mit dir kaufen gehen, damit wir sie gemeinsam auswählen können.“

Er legte eine Hand auf seines Sklaven Nacken und befummelte ihn zärtlich.
„Ich genieße eine Auspeitschung wirklich“, sagte Skinner in einem leisen, sexy Wispern, direkt in seines Sklaven Ohr. „Ich habe gern eine große, leere Leinwand zum Arbeiten, von den Schultern bis zu den Kniekehlen. Wenn ich auspeitsche, konzentriere ich mich nicht bloß auf die Hinterbacken.“
Sein Atem kitzelte Mulders Ohr und seine Worte ließen Mulders schon nervösen Magen flattern, als ob er mit einem Schwarm besonders lebendiger Schmetterlinge gefüllt wäre.
„Ich werde dich oben festbinden – nett und komfortabel, weil das lange dauern wird“, versprach Skinner und Mulder stöhnte leise.
Skinner malte ständig so erregende Wortbilder für ihn und er konnte sich ziemlich klar vor seinem geistigen Auge sehen, im Spielzimmer gefesselt, seine Arme ausgestreckt, sein Körper nackt, bereit, den Kuss der Peitsche seines Meisters zu empfangen.

„Wird es weh tun?“ fragte Mulder dümmlich.
Seine Anziehung zu Schmerz verwirrte ihn oft. Er sah sich nicht als kompletten Masochisten oder Schmerz-Schlampe und Qual an sich erregte ihn nicht. Wenn er sich jedoch im Subraum befand und diese Qual von jemandem geliefert wurde, der so geschickt war wie sein Meister, fand er das unweigerlich erregend – obwohl das nicht die Schmerzen verhinderte. Er liebte den Endorphin-Schub, den ihm Qual verpasste. Und oft sehnte er sich nach einer Tracht Prügel – oder etwas Härterem – aus Gründen, von denen er nicht völlig sicher war, sie zu verstehen, selbst wenn er wusste, es würde extrem schmerzhaft werden.

Heute befand er sich nicht in einer dieser sehnsüchtigen Stimmungen und er hatte Angst, vielleicht nicht ertragen zu können, was sein Meister geplant hatte. Als guter Sklave wollte er seinen Meister unbedingt erfreuen.

Skinner lachte und knetete liebevoll seines Sklaven Nacken.
„Ja, es wird einen Gutteil der Zeit weh tun – aber es wird auch eine Menge anderer Empfindungen geben. Das wird definitiv eine gute Art von Schmerz sein“, versprach ihm Skinner.
Mulders verräterischer Schwanz war inzwischen so hart, dass er schmerzhaft in seiner Jeans eingequetscht wurde.
„Gefällt dir der Gedanke?“ murmelte Skinner, bewegte seine Hand tiefer, um seines Sklaven Schoß zu umfassen und kicherte bei dem, was er dort fand.
Seufzend lehnte sich Mulder gegen den großen Mann zurück.
„Ja, Meister“, gestand er.
„Gut, dann lass uns gehen!“
Skinner klatschte liebevoll seines Sklaven Hintern, nahm seine Schlüssel und Brieftasche vom Tisch.

****
Der Fetischmarkt wurde in einem Extraraum einer Bar im Geschäftsviertel abgehalten. Mulder war nicht sicher, was er erwartet hatte, doch die Halle war erfüllt mit einer Auswahl ziemlich normal aussehender Menschen, manche von ihnen eindeutig Szene-Leute, obwohl er keinen von ihnen persönlich kannte. Sie trugen die unterschiedlichsten Kleider, von schwarzen Leder-Bondage-Kostümen zu normaler Straßenkleidung, jedoch nichts zu Enthüllendes – immerhin war es Samstag Vormittag.

Die unterschiedlichsten Dinge waren ausgestellt; Sexspielzeug, Züchtigungsinstrumente, Bücher, Kleidung, Schuhe, Schmuck ... alles, was das Herz eines Sklaven schneller schlagen ließ. Mulder blieb neben seinem Meister; er liebte Skinners Reaktion auf den Ort. Er wusste, sein Meister war von Herzen ein Sensualist. Skinner war nicht nur ein Top, weil er gern Schmerzen verursachte, sondern weil er es liebte, mit seines Sklaven Körper zu spielen. Er war die Art von Meister, der hart wurde, wenn er nur die Reaktion seines Sklaven beobachtete, während er gestreichelt wurde. Er liebte es zu berühren, zu schmecken, zu riechen – sogar Mulders Schreie oder Rufe des Entzückens waren eine Anmache für ihn. Er betrachtete seinen nackten Sklaven als ein Gericht, das ihm angeboten wurde, um auf viele verschiedene und subtile Arten genossen zu werden, ein köstlicher Bissen, mit dem man spielen und den man foltern konnte, bevor man ihn konsumierte.

Bevor Mulder seinen Meister kennen gelernt hatte, hatte er zahlreiche Tops besucht und alles, was er von ihnen erbeten hatte, waren Schmerz und Dominierung. Skinner hatte ihm diese Dinge gegeben, hatte seinen Sklaven jedoch außerdem gelehrt, dass es so viel mehr in ihm und in BDSM gab als nur das. Skinners Freude an den Reaktionen und Emotionen seines Sklaven hatten Mulder eine völlig neue Dimension seiner Dienstleistungen enthüllt. Indem er sich durch die Augen seines Meisters sah, verstand er sich selbst und seinen Meister viel besser.

Für Skinner ging es nicht um brutale Dominierung, darum war es nie gegangen. Sein Meister liebte die Feinheiten – die Nuancen. Er liebte die winzigste Markierung, verursacht durch das Kratzen eines Fingernagels an der Unterseite der Hoden seines Sklaven, liebte es, seinen Sklaven als Resultat einer Tracht Prügel wie einen Drachen hochsteigen zu sehen. Und am meisten liebte er, den Ausdruck im Gesicht seines Sklaven zu sehen, während er ihn fickte und zum Höhepunkt brachte.

Nun, zwischen all diesen exotischen Gegenständen, sah Skinner wie ein Mann aus, der sich in seiner Umgebung vollkommen zu Hause fühlte. Er führte Mulder zu einem Tisch voller verschiedener Peitschen. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Besitzer des Standes nahm er eine Peitsche auf und befummelte sie mit seinen großen, derben Fingern. Mulder schluckte hart – Skinners Finger waren sanft, liebevoll und anerkennend, während er das Werkzeug streichelte und es war erotisch, ihn nur zu beobachten.
„Fox – ich möchte, dass du eine Peitsche aussuchst, von der du möchtest, dass ich sie bei dir anwende“, sagte Skinner seinem Sklaven, während er die Peitsche liebkoste. „Ich werde eine aussuchen, die ich am liebsten bei dir anwenden will – und den Rest suchen wir gemeinsam aus.“

Mulder griff nach einer der Peitschen, fragte sich, wie sie sich auf seiner nackten Haut anfühlen würde.
„Rehleder“, sagte Skinner, nickte zu der Peitsche, die Mulder hielt. „Du findest sie vielleicht ein bisschen schwer. Sie verpasst ganz schöne Hiebe.“
Mulder nickte stumm und nahm eine andere vom Tisch. Das war eine mittelgroße Peitsche mit zahlreichen dünnen, schwarzen Lederstreifen. Sie hatte ein Gelenk am Ende des Griffes, damit es überhaupt keine Mühe bereitete, sie in einer Drehbewegung zu schwingen. Mulder betrachtete sie stirnrunzelnd.
„Die ist seltsam“, kommentierte er, hielt sie hoch.
„Ah.“

Skinner streckte seine Hand danach aus, mit einem entzückten Gesichtsausdruck, wie ein echter Connaisseur. Mulder händigte sie ihm aus.
„Der Punkt mit dieser Art von Peitsche ist, dass du sie subtil anwendest“, erläuterte im Skinner. „Dafür ist das Gelenk ... ich könnte die stundenlang gegen deine Haut schwingen, ohne dass mein Arm müde würde – mit der Kreisbewegung muss ich dein Fleisch nur mit den Spitzen liebkosen. Verstehst du, Fox, Auspeitschen ist eine Kunst – du darfst nichts übereilen. Es muss langsam gemacht werden und mit einer Auswahl verschiedener Peitschen – deshalb wird unsere Sitzung heute mehrere Stunden dauern.“

Plötzlich fühlte sich Mulder überhitzt und beinahe schwindlig. Sein Schwanz war steinhart in seiner Hose bei seines Meisters Worten. Gesprochen in seines Meisters dunklem Tonfall wie geschmolzene Schokolade, erwärmten sie ihn bis in seinen Kern.

„Was ist mit dieser?“ fragte er mit deutlich krächzender Stimme, griff nach einer kleinen, schwarzen Lederpeitsche mit nur einer Handvoll Streifen. „Die sieht nicht aus, als würde sie viel anstellen.“
„Das liegt daran, weil sie nicht deinen Erwartungen entspricht, wie eine Auspeitschung ablaufen sollte. Wenn du dir Auspeitschungen vorstellst, wette ich, du denkst an einen dieser kitschigen Errol Flynn-Piratenfilme, wo ein unglücklicher Matrose zur Neunschwänzigen Katze verurteilt wird“, kommentierte Skinner, nahm die kleine Peitsche und untersuchte sie.
„Hey, einige meiner frühesten sexuellen Offenbarungen fanden vor diesen alten Filmen statt – meckern Sie nicht darüber!“ grinste Mulder.
Sein Meister lächelte zurück.
„Na schön, das ist nicht eine dieser großen, filmreifen Peitschen. Aber vertrau mir, das ist ein besonders grausames kleines Werkzeug. Falls ich es hart benutzen würde, nur ein Schlag ... innerhalb von fünf Minuten könntest du genau nachzählen, wie viele Streifen sie hat, nur nach den Markierungen auf deiner Haut“, meinte er.
Mulder starrte die kleine Peitsche wie gelähmt an.

„Stell dich an die Wand, Hände flach dagegen“, befahl Skinner unerwartet.
Schockiert blickte Mulder auf.
„Hier?“ flüsterte er, sah sich um.
Das war kein Fetisch-Club – niemand sonst zeigte andere Aktivitäten als einzukaufen.
„Klar – es wird niemanden stören, oder?“ Skinner warf dem Standbesitzer einen Blick zu.
„Sicher“, zuckte der Mann seine Schultern. „Sie können gern probieren, bevor Sie kaufen.“

Nicht wirklich beruhigt platzierte Mulder seine Hände flach an der Wand und spürte eine Sekunde später ein Stechen auf seinen Schulterblättern, dann ein zweites – sogar durch sein Hemd konnte er fühlen, welch starken Biss diese kleine Peitsche hatte.
„Au!“ beklagte er sich.
Grinsend ließ ihn sein Meister sich aufrichten.
„Bewerte nie ein Buch nach seinem Einband“, sagte er, reichte dem Besitzer die Peitsche zurück. „Wir nehmen sie“, nickte er. „Und auch die mit dem Gelenk, bitte.“

Mulder richtete sich auf, sah sich nervös um, fragte sich, ob sie beobachtet worden waren, doch niemand schien besonders interessiert. Skinner lachte, zog seinen Sklaven an sich und pflanzte einen Kuss auf seine Stirn.
„Ich kann es nicht erwarten, diese kleine Schönheit auf nackter Haut zu verwenden“, versprach er mit tiefer, sexy Stimme. „Ich freue mich, die Markierungen zu sehen, die sie auf deinem Fleisch verursacht, ohne dass dein Hemd im Weg ist.“
Stöhnend legte Mulder seinen Kopf auf seines Meisters Schulter. Er liebte und fürchtete den Gedanken, dass seine Haut markiert würde. Aber danach wurde er immer mit einem schwindelerregenden Gefühl des Stolzes erfüllt, die offensichtlichen Zeichen von Skinners Herrschaft über ihn auf sein Fleisch gemalt zu tragen. Und er wusste, es war eine gigantische Anmache für seinen Meister, jegliche Art von Markierung oder Dekoration auf seinem Sklaven anzubringen – Skinner hob dabei genauso ab wie Mulder.

Sein Meister verletzte nie die Haut oder zog Blut – Mulder hätte nichts dagegen gehabt, ab und zu so weit zu gehen, er wusste jedoch, für Skinner war es nicht diskutierbar – tatsächlich hätte sich sein Meister gefühlt, als hätte ihn seine Geschicklichkeit verlassen, falls er eine blutende Verletzung verursacht hätte; es war eine Art professioneller Stolz für ihn. Rote Markierungen, Striemen und sogar leichte Prellungen waren eine Sache, aber Blut war etwas völlig anderes.

Skinners Hände fanden seines Sklaven Hintern und er streichelte ihn liebevoll oder vielleicht in Erwartung, dachte Mulder. Seine Angst wurde von seiner Faszination und Sehnsucht überflügelt – er wollte ausgepeitscht werden, hatte jedoch gleichzeitig Angst davor und es waren diese widersprüchlichen Emotionen, mit denen sein Meister so geschickt zu spielen wusste. Er fachte seines Sklaven Erwartung an, sodass er sich schon tief im Subraum befand, bevor sie auch nur in die Nähe des Spielzimmers kamen.

„Okay – ich möchte herumstreifen – wieso siehst du dich nicht um und wählst deine Peitsche und ich treffe dich wieder hier in zehn Minuten?“ schlug Skinner vor, entließ seinen Sklaven mit einem neuerlichen festen Kuss.
Mulder nickte und wollte sich zum nächsten Stand bewegen, als er eine Frau sah, die sie beobachtete. Sie errötete, als er sie ansah und verzog ihr Gesicht.
„Entschuldigung – es ist nur ... das ist mein erstes Mal an so einem Ort und ich habe gerade gesehen, wie Ihr ... Freund Sie küsst. Ich hatte ein bisschen Angst – ich dachte, jeder würde wirklich kalt und hart oder so was sein – na ja, wenigstens alle Doms.“ Sie lachte nervös.
„Ist das Ihr erstes Mal irgendwo in der Szene?“ erkundigte sich Mulder, erwärmte sich für ihr ehrliches Geständnis.
„Ja.“ Sie biss auf ihre Lippe. „Ich habe meinen ganzen Mut zusammengerafft, um heute herzukommen – ich sah den Flyer in einem Ledershop und wollte wirklich herkommen, war aber nicht sicher, was ich erwarten sollte. Ich liebe all dieses Zeug.“ Sie seufzte und zog ihre Finger über eine Rute auf einem neben ihr stehenden Tisch. „Darüber habe ich seit Jahren fantasiert, aber ... ich war immer zu ängstlich, um etwas zu unternehmen“, erklärte sie Mulder.

„Was sind Sie? Sub oder Domme?“ fragte er sie.
Wieder errötete sie, diesmal dunkelrot. Sie war eine ganz normal aussehende, junge Frau von etwa fünfundzwanzig mit sehr dunkel gefärbten Haaren und freundlichen, braunen Augen.
„Ich bin nicht sicher ... das heißt ... ich denke, ich könnte beides sein“, gestand sie, als ob das ein sündiges Geheimnis wäre. „Aber ... bis ich es tue ... denke ich nicht, dass ich es sicher wissen werde.“
„Sie könnten ein Wechsler sein“, meinte Mulder. „Das ist jemand, dem beide Rollen gefallen.“
„Ist es das, was Sie sind?“ erkundigte sie sich.
„Ich?“ Mulder grinste. „Nee. Ich bin ein Sub durch und durch. Ich habe zu toppen versucht, aber es ist nicht natürlich für mich – nicht, dass ich es nicht genossen hätte.“

Er seufzte bedauernd, dachte an seinen Sklaven Bear und wie gut es sich angefühlt hatte, diesen großen, mächtigen Mann zu seinen Füßen knien zu haben.
„Ich kann definitiv den Reiz verstehen“, sagte er der Frau.
„Und dieser Mann ... ist er ...?“
Sie verlor sich, starrte über Mulders Schulter zu Skinner, ein bewundernder und leicht entsetzter Ausdruck in ihren Augen.
„Er ist mein Meister“, erklärte ihr Mulder mit leiser Stimme, warf Skinner einen Blick zu.
Dieser überblickte in einiger Entfernung einen Stand, konzentrierte Falten auf seiner breiten Stirn, während er eine Peitsche mit seinen großen, fähigen Händen liebkoste.

Mulder liebte das Empfinden, als er diese Worte aussprach, in der Öffentlichkeit, zu jemandem, den er nicht kannte. Es hatte eine Zeit gegeben, als es ihn beschämt und verlegen gemacht hätte, das zu tun – doch nun fühlte es sich wundervoll an, wie eine Bestätigung, was er und sein Meister jeden Tag ihres Daseins lebten.

„Scheiße“, sagte sie knapp. „Er sieht ... angsteinflößend aus.“
Mulder lachte. „Ist er nicht – er ist der netteste, freundlichste, sanfteste Mann, den ich je kennen gelernt habe. Natürlich kann er auch ein total hartarschiger Hurensohn sein“, zwinkerte er.
Die Frau lachte.
„Mir gefällt sehr, wie Sie miteinander umgehen. Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, als ich herkam, aber ich war wirklich besorgt. Ich dachte, vielleicht ...“
„Dass die Tops laute Befehle brüllen und sich die Subs unter ihren Hieben winden? Jaah – ich denke, das ist eine übliche falsche Auffassung der Szene“, seufzte Mulder. „Selbstverständlich ist es nicht so – am Ende des Tages sind Menschen immer noch Menschen. Sie brauchen Liebe und Zuneigung – es geht nicht nur um Schmerz und Dominierung. Tatsächlich geht es nicht einmal überwiegend darum – da steckt eine Menge mehr dahinter.“

Plötzlich hatte Mulder eine Idee.
„Sehen Sie, eine Freundin von mir würde Sie sicher gern in die Szene einführen – ihr Name ist Elaine und sie hält gelegentliche Kurse für Neulinge ab“, erklärte er ihr. „Ich kann Ihnen ihre Email-Adresse geben, wenn Sie wollen? Sie ist sehr nett, sehr zuvorkommend.“
Die Augen der Frau leuchteten auf. „Das wäre großartig. Ich danke Ihnen“, sagte sie ehrlich.
Mulder nickte und schrieb Elaines Email-Adresse auf ein Stück Papier, reichte es ihr.
„Jetzt suche ich besser eine Peitsche für mich, oder mein Meister wird mir das Fell gerben. Nicht, dass er das nicht sowieso machen wird, aber ... tja, Sie wissen, was ich meine.“
Er schenkte ihr ein dämliches Grinsen und sie lachte entzückt.

Mulder ging weiter, froh, dass er es geschafft hatte, das erste Mal für einen Neuling in der Szene weniger angsteinflößend zu machen. Er konnte sich immer noch an sein erstes Mal erinnern – auf typische Mulder-Art war er geradewegs ins tiefe Wasser gesprungen und hatte einen Club mit erfahrenen Spielern aufgesucht, wo er zerrissen war zwischen fürchterlicher Angst und angewiderter Erregung, dem so nahe zu sein, wovon er den größten Teil seines Lebens fantasiert hatte. Er hatte es so schwer gefunden, mit den Menschen zu sprechen und war so zornig auf sich selbst gewesen, weil er das überhaupt brauchte, dass niemand es gewagt hatte, sich ihm zu nähern. Schließlich hatte er in einer Szene geendet, die ihn weit über seine Grenzen hinaus gebracht hatte und er hatte noch Tage später Schmerzen gehabt – nicht, dass er etwas dagegen gehabt hätte. Zu diesem Zeitpunkt in seinem Leben hatte er es genossen, sich äußerlich genauso schlecht zu fühlen wie innerlich.

Skinner hatte einige Zeit gebraucht, ihn sanft aber nachdrücklich von dem Gedanken abzubringen, dass er derart extreme Formen der Bestrafung verdiente. Und während Mulder weiterhin Prügel als Teil seiner Sexualität brauchte, forderte er sie inzwischen selten als Antwort auf seine Probleme im wirklichen Leben. Als er in der Szene begonnen und versucht hatte herauszufinden, was er darin wollte, wäre Mulder für ein freundliches Gesicht dankbar gewesen. Nun war er froh, dieses freundliche Gesicht zu sein. Er erkannte, wie weit er seit damals gekommen war – und größtenteils mit der Hilfe seines Meisters. Seit Jahren hatte er seine unterwürfige Neigung bekämpft, aber jetzt hatte er gerade einer völlig Fremden gestanden, dass er sexuell unterwürfig war und einen Meister hatte und das war nicht beschämend gewesen – tatsächlich war es gut gewesen.

Leise pfeifend trat Mulder zum nächsten Stand und begann, die Peitschen zu überblicken. Irgendwie fühlte er sich selbstzufrieden, genoss die Rolle eines Erfahrenen, so bequem und vertraut in der Szene, dass er in der Lage war, Neulingen Ratschläge zu geben. Als jemand, der sich nie in seinem Leben irgendwo zugehörig gefühlt hatte, bis er Skinners Sklave geworden war, wusste er, wie es war, draußen zu stehen und hinein zu sehen.

Er griff nach einer riesigen schwarzen Lederpeitsche, ihr Griff mit Lederstreifen kreuzweise umschlungen und das Wort MEISTER mit Silbernägeln die Länge entlang eingeschlagen. Mulder schwang sie ein paar Mal durch die Luft, fühlte sich sehr alt und weise, war sich bewusst, dass seine neue Freundin ihm ab und zu einen kurzen Blick zuwarf, während sie die Stände abging. Er wirbelte die Peitsche übertrieben herum, versuchte, jeden Zentimeter wie der Experte auszusehen und war derart in seine Angeberei vertieft, dass er erschrak, als er eine Hand auf seiner Schulter spürte.
„Ich bin es nur“, grinste Skinner ihn an, als er herumfuhr. „Hast du dich schon für eine Peitsche entschieden, die du kaufen willst?“
„Ja. Die gefällt mir.“

Mulder händigte seinem Meister die Peitsche aus. Skinner betrachtete sie nachdenklich, dann nahm er sie in die Hand und untersuchte sie stumm. Endlich sah er zu seinem Sklaven auf.
„Tut mir leid, Fox, aber nicht die. Du musst dir eine andere aussuchen“, sagte er.
„Warum?“ Mulder runzelte seine Stirn, hoffte, die Frau würde jetzt nicht zusehen. „Sie sagten, ich könnte jede aussuchen, die ich wollte.“
„Und das kannst du auch – aber diese ist nicht sehr gut gemacht – es wäre eine Geldverschwendung. Oh, sie sieht nett und bedrohlich aus, obwohl ich persönlich sie ein kleines bisschen angeberisch finde!“ Skinner zeigte auf das aus Nieten gebildete M-E-I-S-T-E-R auf dem Griff. „Aber schau, der Griff ist nur angeklebt – es wäre nicht viel nötig, um einfach wegzufliegen – das ist mir mitten in einer Auspeitschung passiert und es kann die Stimmung einer Szene unterbrechen. Außerdem steckt da kein handwerkliches Können dahinter – sieh dir die Streifen an – sie wurden alle schlampig und diagonal geschnitten, weil es einfacher ist. Vergleich das mit der Rehlederpeitsche dort drüben ...“ Skinner zeigte und Mulder sah zum ersten Stand zurück, den sie besucht hatten. „Die Streifen daran sind alle abgerundet – sie wurden sorgfältig fertiggemacht und würden nicht irgendwo hängen bleiben, wie zum Beispiel an diesem süßen kleinen Muttermal auf deinem unteren Rücken“, grinste Skinner.

Mulder starrte die Peitsche an, fühlte sich irgendwie enttäuscht.
„Sie ist ein bisschen angeberisch, stimmt’s?“ meinte er endlich, lachte vor sich hin.
„Ehrlich gesagt – ja“, nickte Skinner fest. „Wir wissen beide, was ich für dich bin – wir brauchen es nicht auf jede verfügbare Oberfläche geschrieben sehen. Ich sage nicht, dass es nicht ab und zu die Stimmung verstärken kann, wenn man ein Spielzeug mit dieser Aufschrift hat, aber nicht diese.“
„Ich merke schon, ich brauche eine Schulung über Peitschen“, bemerkte Mulder mit einem betrübten Seufzen.
„Tja, dann ist es ein Glück, dass du dich in der Gesellschaft eines Experten befindest“, antwortete Skinner, legte einen Arm um seines Sklaven Schultern und deponierte einen Kuss auf Mulders Wange. „Komm, lass mich dir echte Qualitätsarbeit zeigen und danach kannst du deine Entscheidung treffen.“

Skinner führte ihn zum ersten Stand zurück, der, wie er behauptete, die besten Peitschen des Fetisch-Marktes anbot. Mulder griff nach einer kleinen Peitsche mit langen, dünnen Gummischnüren, die so weich wie Haar fielen.
„Das ist eine Bungee-Peitsche“, informierte ihn Skinner. „Sie sieht nicht nach viel aus, aber all diese dünnen Riemen können höllisch stechen.“
Mulder starrte sie fasziniert an – wie das Werkzeug mit dem Gelenk entsprach sie nicht wirklich seiner Vorstellung von einer Peitsche, er begann jedoch, schnell zu verstehen, dass es viele verschiedene Varianten von Peitschen gab – etwas, das ihm bisher nicht bewusst gewesen war.

„Wir nehmen diese“, wies Skinner zu der Bungee-Peitsche. „Nun, wie ist es mit dieser? Ist das echtes Rosshaar?“
Der Standbesitzer nickte und Mulder starrte fasziniert die Rosshaar-Peitsche an – sie hatte einen glatten Holzgriff und einen langen, schwingenden, schwarzen Schweif, ausschließlich aus rauem Pferdehaar gefertigt.
„Wunderschön“, kommentierte Skinner, hielt den Griff liebevoll und warf die Peitsche in die Luft. „Die nehmen wir auch.“
„Was ist mit dieser?“
Mulder hielt eine glatte Raulederpeitsche mit purpurroten Riemen hoch – und Skinner nickte, also wurde sie ihrer Erwerbung hinzugefügt.
„Okay – ich denke, das genügt. Warum suchst du nicht deine Peitsche aus und ich wähle meine“, sagte Skinner.

Mulder sah sich auf dem Tisch um und seine Augen leuchteten bei der Rehlederpeitsche auf.
„Ich hätte wirklich gern diese“, meinte er, nahm sie in die Hand.
Skinner betrachtete sie nachdenklich, starrte dann seinen Sklaven spekulativ an. Mulder fand es schwer, seines Meisters forschendem Blick zu begegnen. Er wusste, er hatte eine Tendenz, wenn er die Wahl hatte, das schmerzhafteste Werkzeug auszusuchen, das er finden konnte und er wusste auch, dass Skinner das nicht guthieß. Mulder war nicht völlig sicher, warum er es tat – ob aus einem Macho-Verlangen heraus zu beweisen, was er ertragen konnte, oder weil er mehr in den Gedanken verliebt war, geschlagen zu werden, als in die Realität.

„Ich weiß, Sie sagten, sie wäre schwer, aber ich kann es aushalten“, meinte er defensiv.
Skinners dunkeläugiges Starren senkte sich nicht, während er seinen Sklaven genauestens studierte. Mulder zuckte seine Schultern.
„Ich weiß, ich weiß, das tue ich ständig“, seufzte er. „Aber die hätte ich wirklich gerne.“
Skinner zeigte sein schwächstes Lächeln, nahm dann die Peitsche und nickte langsam.
„In Ordnung“, sagte er. „Sie ist sehr gut gemacht und wird eine feine Erweiterung unserer Kollektion darstellen.“
„Welche werden Sie wählen?“ erkundigte sich Mulder nervös, hoffte und fürchtete gleichzeitig, dass sein Meister die grausame Peitsche aus schwerem Gummi nehmen würde, von der er wusste, sie würde ernsthaften Schaden anrichten. Oder die aus geknoteten Seilen gefertigte.

„Diese.“
Skinners Finger streichelten liebevoll eine wunderschöne lange, weiße Peitsche, die vollkommen aus etwas gemacht war, das wie Kaninchenfell aussah. Mulder griff aus, um sie zu berühren und fand, dass sie so weich und sinnlich war, wie sie aussah.
„Die wird nicht wirklich viel anstellen“, kommentierte er.
Skinner grinste. „Es geht nicht nur um Schmerz, Fox, wie du mittlerweile wissen solltest. Das ist eine sinnliche Erfahrung – ich versichere dir, dass du all die Qual bekommen wirst, die du ertragen kannst – und mehr Vergnügen, als du verarbeiten kannst.“
Mulder lächelte – sein Meister hatte zweifellos recht. Immerhin irrte er sich das Thema BDSM betreffend sehr selten.

Während die Peitschen eingepackt wurden, überlegte Mulder, dass – obwohl er von ihrer beider Wahl überrascht worden war – er und sein Meister präzise ausgewählt hatten, was er vorhersehen hätte können. Während er sich absichtlich mit seiner Peitschenwahl herausforderte, hatte Skinner eine weichere, sinnlichere Wahl getroffen. Mulder wusste, sein Meister würde nicht zögern, ihm genau die Schmerzen zu bereiten, die er benötigte, jedoch – wie versprochen – nicht mehr, als sein Sklave ertragen konnte – und damit würden alle Arten anderen erotischen und sinnlichen Entzückens kommen.

****
Auf der Heimfahrt war Mulder sehr still. Er hielt die Peitschen auf seinem Schoß, als ob sie die kostbarsten Gegenstände der Welt wären, befummelte ihre Umrisse durch die Verpackung. Aus seinem Augenwinkel beobachtete er Skinners große Hände, während sie die Gänge wechselten und konnte nicht erwarten, dass diese wieder auf seinen Körper gelegt würden, ihn beherrschend, wie nur sie es konnten. Sie würden ihn platzieren, wo sein Meister ihn haben wollte, ihn wenn nötig ermahnen, die Kontrolle über ihn übernehmen und ihn dazu bringen, sich ihm auf der grundlegendsten Ebene zu unterwerfen.

Skinner schien seine Stimmung zu verstehen, da auch er stumm und nachdenklich war. Als sie wieder beim Apartmenthaus eintrafen, war Mulders Magen ein verkrampfter Knoten.
„Ich möchte, dass du die Peitschen hinauf ins Spielzimmer bringst, sie auspackst und auf dem Tisch liegen lässt“, instruierte Skinner seinen Sklaven, reichte ihm den Schlüssel zum Spielzimmer. „Dann komm wieder runter zum Mittagessen.“
„Mittagessen?“

Mulder zog eine Grimasse. Er hatte das Gefühl, nicht einen Bissen runterzubringen, mit den Armeen an Schmetterlingen, die in seinem Magen Party feierten.
„Ja, Mittagessen“, bestätigte Skinner eisern. „Ich habe es dir gesagt, Fox – ich will lange Zeit damit verbringen, dich auszupeitschen. Wir können kleine Pausen einlegen, aber deine Auspeitschung wird einige Stunden dauern. Ich will nicht, dass du vor Hunger ohnmächtig wirst oder mittendrin Kopfschmerzen bekommst.“
„Ich kann nicht zu Mittag essen mit dem Wissen, dass Sie mich später zu Tode prügeln werden“, murrte Mulder, trat in eine seiner typischen Prä-Szene-Launen aus reiner erwartungsvoller Anspannung ein.

Allerdings war Skinner daran gewöhnt und er legte seine Hände auf Mulders Schultern, drehte ihn herum und schubste ihn mit einem festen Schlag auf seine Kehrseite Richtung Treppe.
„Du wirst essen“, meinte er bestimmt, „und danach wirst du dich ausruhen, um die Mahlzeit sich setzen zu lassen. Dann, und erst dann, werde ich dich auspeitschen – und ich kann dir versichern, dass es keine Möglichkeit gibt, unter meinen Händen zu Tode gepeitscht zu werden, Junge, obwohl ich es sicher genießen werde, deine Kehrseite dafür brennen zu lassen.“
Mulders Schwanz machte einen vorhersehbaren Satz in seiner Hose, er fühlte sich jedoch von seines Meisters festen Worten beruhigt. Skinner wusste, das war der einzige Weg, ihn zu behandeln, wenn er so war, indem er extrem streng und kompromisslos war.

Er rannte die Treppe hinauf und packte sorgfältig die Peitschen aus. Er verbrachte einige Zeit mit der Aufgabe, streichelte jede einzelne liebevoll. Dann stand er da und starrte sie an, verloren in Gedanken, während er sich fragte, wie sie sich anfühlen würden, wenn sie in seine Haut schnitten. Er schauderte, gleichzeitig entsetzt und vollkommen erregt.

Er war derart verloren in seiner Betrachtung der neuen Peitschen, die in all ihrer Herrlichkeit auf dem Tisch zur Schau gestellt lagen, dass er ein paar Sekunden brauchte zu erkennen, dass sein Handy läutete. Er zog es aus seiner Jeans und klappte es auf.
„Mulder“, meldete er sich abwesend, streichelte immer noch die Rehlederpeitsche.
„Schaff deinen Arsch zum Mittagessen hier runter – falls du in einer Minute nicht hier bist, werde ich mein Paddel benutzen, um dich aufzuwärmen, bevor ich mit der Auspeitschung beginne“, erklärte ihm seines Meisters ärgerliche Stimme.
„Ich habe nur ...“, setzte Mulder an.
„Du hast noch fünfzig Sekunden. BEWEG DICH!“ knurrte Skinner und das genügte, um Mulder aus seiner Verträumtheit zu reißen.

Mit einem letzten Blick auf die Peitschen eilte er aus der Tür und den Korridor entlang, raste immer zwei Stufen auf einmal nehmend die Treppe hinunter und erreichte den Esszimmertisch keuchend und außer Atem, nur Sekunden vor Ablauf der Frist.
„Danke“, sagte Skinner betont. „Und dafür darfst du knien und wirst gefüttert, anstatt selbst zu essen, Junge.“
„Ja, Meister“, sagte Mulder nachgiebig, kniete neben dem Tisch nieder, wo Skinner den Vorsitz über einen riesigen Teller Mikrowellen-Lasagne und einen Salat hielt. Die Lasagne duftete köstlich und war gerade genug, um seine Geschmacksknospen wieder zum Arbeiten zu bringen, trotz der Tatsache, dass sein Magen immer noch unsicher war, ob er in seinem derzeitigen erregten Zustand mit Essen umgehen konnte. Offensichtlich kümmerte es seinen Meister nicht, was sein Magen wollte, da er eine große Gabel mit Essen belud und sie gegen seines Sklaven Mund presste. Mit einem Seufzen der totalen Unterwerfung öffnete Mulder seinen Mund und aß.

Nach dem Mittagessen legte sich Skinner auf die Couch, zog seinen Sklavenjungen neben sich und hielt Mulder an sich gedrückt, bis sich Mulder endlich widerwillig zu entspannen begann. Zwei Stunden später war er total überrascht, dass er eingeschlafen sein musste, als er erschrocken und desorientiert erwachte. Sein Meister starrte ernst auf ihn hinab, ein dunkler, tief sexueller Ausdruck in den Augen des anderen Mannes.

„Ich will, dass du eine lange, erfrischende Dusche nimmst“, sagte ihm Skinner. „Danach zieh dich an und komm ins Spielzimmer, wo ich darauf warten werde, dich auszupeitschen.“

Mulder zitterte – die Szene hatte bereits angefangen und er prickelte am ganzen Körper vor Erwartung.
„Sie wollen, dass ich mich wieder anziehe, Meister?“ fragte er verwirrt.
„Ja – ich werde dich selbst entkleiden, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Fox – von dem Moment an, wenn du das Spielzimmer betrittst, will ich, dass du dich ergibst. Ich will, dass du an nichts anderes denkst, als an die Auspeitschung, die du empfangen wirst und wie du dich dafür darbieten wirst. Ich will, dass du dich komplett in meine Hände begibst – ich werde dich ausziehen, festbinden und mit dem Körper meines Sklaven spielen und weil es mich erfreut, werde ich dich auspeitschen. Verstehst du das?“
Mulder schluckte krampfhaft. „Ja, Meister“, wisperte er.
„Gut – dann geh“, orderte Skinner.

Mulder Knie fühlten sich wie Gelee an, er verschwendete jedoch keine Zeit, rutschte von der Couch und rannte die Treppe hinauf ins Bad. Er war nicht völlig sicher, warum sein Meister wollte, dass er duschte, doch als er sich von dem kühlen Wasser überspülen ließ, erkannte er, es lag nicht daran, dass sein Meister ihn besonders sauber haben wollte – schließlich hatte er erst vor ein paar Stunden geduscht – sondern weil Skinner wollte, dass er nach seinem Nickerchen richtig wach wurde und sich außerdem erfrischte und mental auf das vor ihm Liegende vorbereitete.

Mulder hielt das Wasser kühl und spürte die Verschwommenheit in seinem Kopf verblassen. Er mochte das Bild, das Skinner von ihm gemalt hatte, sich seinem Meister unterwerfend. In Wahrheit verlangte jeder Tag, den sie gemeinsam verbrachten, von Mulder, sich auf Dutzende Arten zu unterwerfen, manche offensichtlicher als andere, doch in dieser Szene bat Skinner um etwas anderes. Oft durchwanderte Mulder eine Periode des inneren Kampfes mit seiner Unterwerfung – selbst im täglichen Leben.

Obwohl er sich unterwerfen wollte und musste, gab es Tage, an denen er zum Beispiel nicht in der Stimmung für seine tägliche Tracht Prügel war, oder er wollte eine andere Art von Sex, als sein Meister entschied, ihm zu geben, oder er stellte Skinners Autorität zu Hause und im Büro in Frage. Obwohl er sich freiwillig entschieden hatte, sich dieser Autorität zu ergeben, bedeutete das nicht, dass seine Unterwerfung ihm immer leicht fiel.

In dieser Szene bat Skinner von Anfang an um seine Unterwerfung – nicht auf halbem Wege gewonnen mit Hilfe der sinnlichen Liebkosungen und beharrlichen Befehle seines Meisters. Nein, Skinner wollte, dass Mulder bereits in der Unterwerfung durch die Türe trat und alles akzeptierte, was ihm im Spielzimmer angetan wurde, ohne vorher runtergebracht zu werden. Mulder zitterte vor Anspannung – das war zweifellos eine Herausforderung, aber umso erregender; Skinner hatte effektiv seine ohnehin schon himmelhohe Erwartung wegen der bevorstehenden Szene verstärkt.

Mulder dachte darüber nach, während er sich langsam abtrocknete und danach einschmierte, sich psychisch an den richtigen Ort in seinem Kopf begab. Er war ein Sklave – falls sein Meister entschied, ihn auszuziehen, zu fesseln und auszupeitschen, dann hatte er keine andere Wahl, als sich zu ergeben. Er hatte keine Rechte als die, welche sein Meister ihm gab. Sein Körper gehörte seinem Meister, total und absolut. Und falls sein Meister wünschte, mit ihm zu spielen, hatte sich Mulder seines Meisters Verlangen zu unterwerfen.

Mulder erinnerte sich an diese alten Filme, die Skinner erwähnt hatte, als sie auf dem Fetischmarkt waren. Ein Sklave in dieser Zeit hätte keine Wahl gehabt – nicht mehr, als der unglückliche Matrose gehabt hätte, an Deck festgebunden und davor stehend, eine harte Auspeitschung mit der Neunschwänzigen Katze zu erhalten. Mulder hatte genauso wenig eine Wahl. Er wurde einer Macht unterworfen der er nichts entgegenzusetzen hatte, sie war einfach viel stärker als er. Sobald dieses Wissen einsank, spürte er ein seltsames Gefühl der Gelassenheit auf ihn niedergehen. Er zog wieder seine Jeans und das Hemd an, obwohl es ziemliche Mühe bereitete, seinen inzwischen stark geschwollenen Schwanz in die enge Hose zu stopfen.

Langsam wanderte Mulder die Treppe zum Apartment im achtzehnten Stockwerk hinauf, dann den Korridor entlang zum Spielzimmer. Die Türe war geschlossen und Mulder klopfte vorsichtig an. Nach einer kurzen Wartezeit, die nur dazu diente, die Anspannung noch mehr anzufachen, hörte er seines Meisters Stimme von drinnen, die ihn aufforderte einzutreten.

Er öffnete die Türe und verharrte einen Moment auf der Schwelle. Es war später Nachmittag und draußen immer noch hell. Skinner hatte alle Rollläden geöffnet, sodass er wortwörtlich die ganze Stadt durch die riesigen, vom Boden bis zur Decke reichenden Fenster sehen konnte. Mulder runzelte seine Stirn – normalerweise schloss Skinner die Rollläden, wenn sie während des Tages spielten, vielleicht, um seines Sklaven Gedanken auf das zu konzentrieren, was ihm zustieß. Es würde Mulders ganze Willensstärke brauchen, um seinen Geist auf seine Unterwerfung zu fokussieren, wenn die Welt dort draußen so sichtbar und zudringlich war. Mulders Aufmerksamkeit wurde jedoch nur einen Sekundenbruchteil auf die Fenster gelenkt – da er in der nächsten seinen Meister erblickte und sein Schwanz augenblicklich neuerlich in seinem Jeansstoff-Gefängnis protestierte.

Skinner sah jeder Zentimeter wie der Sklavenmeister aus einem uralten Königreich oder einer anderen Zeit aus. Er trug eine enge, schwarze Lederhose und schwarze Lederstiefel, davon abgesehen war er völlig nackt außer zwei schwarzen Lederbändern, die er um seine Handgelenke trug und einem schwarzen Lederriemen um seinen Hals, von dem ein silberner Anhänger in der Form eines Adlers hing. Er hielt die lange, schwarze Rehlederpeitsche in seiner rechten Hand und hatte seine Brust und Arme eingeölt, sodass sein goldenes Fleisch, straff über solide Muskeln gespannt, schimmerte.

Die Stadt hinter ihm schien unwirklich, während er dastand, ein Schatten in dem schwachen Licht der spätnachmittäglichen Wintersonne. Er sah aus, als ob er aus einem anderen Zeitalter hertransportiert worden wäre, wo ein Sklavenmeister wie dieser über das Land gewandert war; großgewachsen, selbstbewusst und völlig seiner Herrschaft gewiss.

Mulder fühlte sich, als würden seine Knie komplett nachgeben. Er schaffte es gerade so, die paar Schritte zu seinem Meister zu gehen und dann zu Füßen seines Meister zu Boden zu fallen. Er beugte sich vor und küsste seines Meisters Stiefel in absoluter Anbetung.
„Sie haben mich gerufen, Meister“, flüsterte er.
„Das ist richtig.“ Skinner legte den Griff der Peitsche unter Mulders Kinn und hob seines Sklaven Gesicht an. „Mir war langweilig und ich dachte, es würde mich erfreuen, meine neuen Peitschen am Körper meines Sklaven auszuprobieren.“
„Ja, Meister. Wenn es Ihnen gefällt, Meister“, wisperte Mulder, die Peitsche unter seinem Kinn hielt seinen Kopf angehoben, sodass er gezwungen war, seines Meisters strengem Blick zu begegnen.

In diesem Moment gab es keine Spur von Walter Skinner in diesen Augen – das war nicht der Mann, der den ganzen Tag im Büro hinter einem Schreibtisch saß, oder der Diplomat, der schwierige Situationen besänftigte, oder sogar der strenge Boss, der ihm gelegentlich seine Berichte mit der Anordnung zurückschmiss, etwas zu verfassen, das der Assistant Director unterschreiben konnte. Nein, dies war etwas vollkommen anderes. Dies war ein Sklavenmeister, geboren, um andere jeder seiner Launen zu unterwerfen – jemand, mit dem kein unglücklicher Sklave wagen würde zu argumentieren oder ihm irgend etwas zu verweigern.

„Auf deine Füße“, befahl sein Meister und Mulder erhob sich, sein Mund trocken.
Er stellte sich vor seinen Meister, immer noch gelähmt von der schieren Macht und Autorität, die aus jeder Pore in Skinners schimmerndem Körper drang. Sein Meister hakte die Peitsche an seinem Gürtel fest, legte dann seine Hände auf Mulders Hemd, packte den Stoff an beiden Seiten des offenen Kragens.
„Ich werde es genießen, dich auszupeitschen“, versprach er, seine dunklen Augen wild, sein Körper nach einer potenten Kombination aus Öl und Schweiß riechend. „Du kannst schreien, soviel du willst, Junge, doch du wirst dich dem Kuss meiner Hiebe auf deiner Haut unterwerfen.“

Mulder schluckte krampfhaft, unfähig zu einer Antwort, zu sehr von der Verwandlung gefangen genommen, die sein Meister durchgemacht hatte.
„Hast du Angst, Junge?“ zischte Skinner, sein Gesicht Mulders so nahe, dass der Sklave seines Meisters warmen Atem auf seiner Wange spüren konnte.
„Ja, Meister“, antwortete er, atmete kaum.
„Gut – die solltest du haben“, sagte ihm Skinner.

Dann, ohne Warnung, riss er Mulders Hemd auf, enthüllte seines Sklaven Brust. Mulder schnappte erschrocken nach Luft, als das Geräusch reißenden Stoffes die Luft durchdrang und ein paar Knöpfe wegflogen. Sein Meister grinste, ein absolut teuflisches, wildes Grinsen, und zerrte die beiden Teile des Hemdes runter zu Mulders Ellbogen, fesselte seines Sklaven Hände dadurch an seine Seiten.

„So schöne, blasse Haut“, murmelte Skinner, zog einen großen Zeigefinger über Mulders entblößte Brust. „Ich werde es genießen, sie brennen zu lassen, rot zu färben und dich unter meiner Peitsche winden zu lassen, Junge“, versprach er.
Mulder stöhnte leise und Skinner packte seines Sklaven Nacken fest mit einer großen Pranke. Dann, schnell wie ein Blitz, bewegte er seinen Kopf näher und leckte über Mulders Haut von seinem Schlüsselbein rauf zu seinem Ohr. Mulder wand sich, doch sein Meister ließ ihn nicht los. Stattdessen versenkte er seine Zähne in Mulders Hals, hart genug, um den Biss spürbar zu machen, und hielt seinen Sklaven für einen Moment auf diese Art fest. Mulder hing hilflos an seinem Meister, seine Hände noch immer gefesselt, völlig unfähig, etwas anderes zu tun, als einfach da zu stehen und die grausame Liebkosung anzunehmen.

Sein Meister ließ ihn los und seine Hände fingen an, grob mit seines Sklaven Brust zu spielen. Er packte eine Brustwarze zwischen Zeigefinger und Daumen und quetschte hart, während er einen Arm eng um Mulders Körper geschlungen hatte, um ihn aufrecht zu halten. Mulder keuchte und sank gegen den großen Körper seines Meisters, dankbar für die Tatsache, dass Skinner ihn hielt. Grinsend presste Skinner seinen Mund gegen Mulders wimmernde Lippen, schob seine Zunge hinein und erzwang einen beinahe brutalen Kuss von seinem Sklaven, während er gleichzeitig seine Brustwarze grausam drehte.

Mulder war verloren, absolut und komplett verloren in der Szene. Er wusste, dass Skinners natürliche Neigung sich den erotischen, sinnlichen Szenen zuwandte und er liebte auch diese – sein Meister konnte Mulders Körper wirklich wie ein Maestro spielen – doch da war ein Teil in Mulders Psyche, der von seinem Meister im sogenannten Höhlenmensch-Modus insgeheim erregt wurde. Er liebte es, wenn Skinner ein bisschen rau spielte und seines Sklaven Körper konsumierte, anscheinend ohne einen Gedanken an seines Sklaven Vergnügen zu verschwenden. Mulder war nicht sicher, warum er das so sehr genoss, es waren jedoch Zeiten wie diese, wenn Skinner so war, dass er es am leichtesten empfand, sich gehen zu lassen und sich zu ergeben, wortlos, im Angesicht des unwiderstehlichen Angriffs seines Meisters. Dazu war überhaupt keine Willensanstrengung nötig – Mulders Unterwerfung und Ergebenheit waren einfach eine natürliche Reaktion auf Skinners totale und absolute Herrschaft über ihn. Da war keine Zeit zum Nachdenken oder rational zu überlegen oder zu analysieren, wie es Mulder so oft tat – er hatte keine Wahl, als sich aufzugeben. Und für einen Mann, der dazu neigte, mehr in seinem Kopf zu existieren als in seinem Herzen oder sogar seinem Körper, empfand Mulder das als wundervolle Erleichterung.

Skinners Hände und Mund streiften über den gesamten Oberkörper seines Sklaven, grob, verlangend und vollkommen beharrlich. Da bestand einfach keine Möglichkeit, sich zu verweigern – selbst, wenn es Mulder gewollt hätte, was er nicht tat. Skinners Liebkosungen waren gründlich und forschend und Mulder, gefesselt durch seine Hemdsärmel und gefangen im Kreis des großen Armes seines Meisters, konnte nichts tun, als sich ihnen zu ergeben. Er schrie auf und keuchte abwechselnd, während sein Meister in eine Brustwarze biss, sein Schlüsselbein leckte und sein Fleisch zwischen starken, beanspruchenden Fingern quetschte.

Dann, endlich, hörte es auf. Skinner fetzte den Rest des Hemdes seines Sklaven von seinem Körper und warf es zu Boden. Mulder war sich verschwommen bewusst, dass das Hemd jenseits jeder Reparatur war, er hatte jedoch nicht lange Zeit, darüber nachzudenken, weil er in der nächsten Minute seines Meisters Hände an seinem Gürtel spürte.
„Behalte deine Hände an deinen Seiten, Junge“, knurrte Skinner Mulder kehlig an, als die Hände des Sklaven in einem natürlichen Versuch hochkamen, seine Balance zu halten und sogar seinem Meister bei seinem Tun zu helfen.

Mulder senkte seine Hände wieder und Skinner öffnete seinen Gürtel, zog ihn aus seiner Jeans und schlang ihn dann um Mulders Hals, zog ihn für einen weiteren Kuss näher. Mulder fühlte sich nicht länger, als hätte er irgendeine Kontrolle über seinen Körper – alles wurde ihm angetan und er hatte nichts zu sagen, wollte auch nichts sagen. Er wollte keine Verantwortung für diese Szene oder Kontrolle darüber. Er wollte einfach seines Meisters Wünsche akzeptieren und gehen, wohin er gezogen, geschoben oder geführt wurde.

Skinner küsste ihn lange und hart, entließ ihn dann und öffnete seinen Hosenstall. Er schob die Hosen seines Sklaven runter, enthüllte Mulders riesige Erektion – der Sklave war derart von dem Szenario angemacht, dass sein Schwanz augenblicklich beinahe flach gegen seinen Bauch sprang. Skinner grinste und nahm den harten Schaft in seine Hand, quetschte heftig. Mulder stieß einen unzusammenhängenden Schrei aus und hielt sich zur Stütze an seines Meisters eingeölten Schultern fest.
„Bitte, Meister, bitte ...“, bettelte er, nicht völlig sicher, worum er flehte.
„Dieser Schwanz gehört mir. Falls du kommst, bevor ich bereit bin, befestige ich zur Strafe Klammern daran“, versprach Skinner.
Mulder starrte seinen Meister mit glänzenden Augen an, vor Angst erstarrt – sein Meister hatte noch nie zuvor seinen Schwanz geklammert. Und während er die Idee überhaupt nicht mochte, war er von dem Gedanken fasziniert, dass Skinner vielleicht seine Drohung wahrmachte.

„Ich werde nicht kommen, bis ... außer Sie geben mir die Erlaubnis, Meister“, sagte er rasch.
„Guter Junge. Ich dachte mir, das du es so siehst“, knurrte Skinner. „Jetzt steig aus deiner Hose, Junge, und bereite dich vor, ausgepeitscht zu werden.“
Er entfernte den Gürtel von Mulders Hals und warf ihn auf den Tisch.

Mulder tat wie befohlen, zitterte leicht, als der Moment der Wahrheit näher kam. Sobald er vollkommen nackt war, warf sich sein Meister neuerlich auf ihn, seine Hände beharrlich wie immer auf seines Sklaven Körper. Er verpasste Mulder eine gründliche Inspektion, drehte seinen Sklaven hierhin und dorthin, starrte seines Sklaven Körper auf eine gierige, abschätzende Weise an, die Mulders Schwanz um Erlösung betteln ließ.
„Ich sagte, du wärst blass und das bist du – zu blass“, kommentierte Skinner, zog einen großen Finger über Mulders Rücken und zu seinem Hintern runter, hinterließ eine Spur aus Gänsehaut. „Ich werde diese Haut mit meinen Peitschen markieren, Junge, und etwas Hitze hineinbringen.“
„Ja, Meister“, wisperte Mulder kraftlos.

Skinner hielt seinen Sklaven in einem Arm und klatschte mit seiner anderen Hand hart seine Hinterbacken. Mulder schrie auf.
„Das ist nichts – da kommt Schlimmeres“, versprach Skinner seidenweich. „Viel schlimmer – aber ich mag die Art, wie deine Haut rosa wird, Junge.“
Wieder klatschte er Mulders Arsch zum Drüberstreuen und schubste ihn dann quer durch den Raum zu den Fenstern.

Das Andreaskreuz stand in der anderen Ecke des Zimmers, hinter ihnen, und Mulder war verwirrt, wunderte sich, warum sie zum Fenster und nicht zum Andreaskreuz gingen, doch Skinner schleppte ihn praktisch weiter, ein Arm um seines Sklaven Körper, schubste ihn vorwärts. Sie stoppten einen Meter vor dem Fenster und dann sah Mulder die Haken in der Decke über ihnen und die schweren, silberfarbenen Ketten, die davon runterhingen und straff gespannt an Haken im Boden befestigt waren. Skinner legte gepolsterte Schellen um seines Sklaven Hand- und Fußgelenke, befahl ihm danach, sich mit gespreizten Armen und Beinen zwischen die Ketten zu stellen. Skinner brauchte nur wenige Sekunden, um seines Sklaven Arme und Beine an den Ketten festzumachen und bald stand Mulder ausgespreizt wie ein Seestern da, sein gesamter Körper für die Welt durch die riesigen Fenster zur Schau gestellt. Vor ihm war alles, was er schon kannte, der Himmel und der schwache Schatten seines eigenen Spiegelbildes und das seines Meisters, der groß und drohend hinter ihm stand.

Mulder warf sich gegen seine Fesseln, prüfte sie. Er fand heraus, dass sie sehr bequem waren, doch seine Arme und Beine waren so weit wie möglich ausgestreckt, ließen seine Haut straff gespannt und verwundbar.
„Du siehst gut aus“, schnurrte sein Meister hinter ihm, seine Fingernägel hinterließen eine feurige Spur, als ihre Spitzen über Mulders verwundbaren, nackten, entblößten Körper kratzten. „Dieser Rücken, dieser Arsch, diese Schenkel ... alle warten darauf, den Biss meiner Peitschen zu spüren.“

Mulder schnappte laut nach Luft, als Skinner plötzlich seine Eier mit einer Hand packte und sie grob begrapschte. Eine Sekunde später wurden sie und sein Schwanz in einen schützenden Lederbeutel gehüllt.
„Ich möchte später damit spielen, deshalb will ich sie in gutem Zustand“, schnurrte Skinner, schnappte erneut eine Brustwarze und drehte hart, bis Mulder laut aufstöhnte.
Dann ließ er seinen Sklaven los und Mulders Kopf sank runter auf seine Brust, während er sein Schicksal überdachte.

Er war nackt, wehrlos, gefesselt, stand davor, ausgepeitscht zu werden – und war unglaublich erregt. Wenn er hinab blickte, verpasste es ihm zusätzliche Erregung, in der Lage zu sein, die Stadt weit unten zu sehen, winzige Autos und kleine Pünktchen-Menschen, die ihren normalen Samstag-Aktivitäten nachgingen, ahnungslos, dass dort über ihnen ein Sklave bekam, was sein Meister als angemessen empfand, ihm an einem Sklaventag anzutun. Wenn er hochblickte in den blassblauen Himmel, konnte er sich beinahe vorstellen, dass er dort draußen flog, eins mit den Wolken, gelassen und völlig ohne Verantwortung.

Hinter ihm, durch die Reflexion im Glas, sah er seinen Meister die Rosshaarpeitsche aufnehmen und stählte sich ... doch der erste Hieb war nicht mehr als ein sanftes Streicheln. Da war ein Wispern und ein Rascheln, dann liebkoste die Peitsche erneut seinen Rücken. Er stöhnte, streckte sich noch weiter in seinen Fesseln – das fühlte sich gut an.

Sein Meister benutzte die Rosshaarpeitsche lange Zeit an ihm, wechselte die Stärke der Schläge, es war jedoch nie genug, mehr als ein leicht stechendes Empfinden zu verursachen. Mulder begann, sich zu entspannen, als sein Rücken, Hinterbacken und Schenkel anfingen, sich aufzuwärmen – das war nicht so schlimm. Damit konnte er umgehen. Ein Teil von ihm war allerdings gereizt, wollte mehr, wollte wirklich herausgefordert werden, an diesen Ort gebracht werden, wo nur sein Meister ihn hinbringen konnte – ein Ort, von dem auch nur sein Meister ihn erfolgreich zurückholen konnte.

Mulder konnte sich gut an die Tage erinnern, bevor er Skinners Sklave geworden war, als er die Tops der Szene in DC wie eine Wanderheuschrecke durchgegangen war, sie verschlungen hatte und weitergewandert war. Er hatte sie wie Gebrauchsgegenstände behandelt, ihnen gesagt, was er wollte und hatte sie sofort danach verlassen, war in sein Apartment zurückgekehrt, um in Selbsthass zu schmoren, weil er die Dominanz so sehr brauchte. Nachdem er von dem Endorphin-Hoch runtergekommen war, waren ihm nur noch die Schmerzen in seinem Körper und eine Leere in seiner Seele geblieben.

Skinner hatte all das geändert, doch Mulder wusste, es gab immer noch einen dunklen, unbeherrschten Teil in seinem Sein, der sich weigerte, erkannt, verstanden und geliebt zu werden. Skinner verlangte auch das Eigentumsrecht über diesen Teil seiner Seele und indem er diesen Teil preisgab, fand Mulder seinen Frieden – es war jedoch nicht immer eine einfache Unterwerfung.

Mulder wurde durch einen scharfen, hämmernden Schmerz in seinen Schultern aus seiner Träumerei gerissen. Er warf seinen Kopf zurück, fand seinen Meister mit strengen braunen Augen ihn anstarrend.
„Bleib bei mir, Sklave. Ich will, dass du das spürst“, sagte Skinner, seine Worte gleichzeitig Herausforderung und Drohung und irgendwie absolut erotisch für Mulder.

Sein Meister schwang neuerlich die Peitsche und Mulder keuchte – das war ernst gemeint. Er warf einen Blick über seine Schulter und sah überrascht, dass sein Meister zur Rehlederpeitsche gewechselt hatte. Mit ihren leuchtend purpurnen Streifen hatte Mulder dieses bestimmte Werkzeug als Scherz betrachtet, begann jedoch zu verstehen, wie jedes einzelne Gerät in den Händen eines wirklich geschickten Meisters seine eigene, völlig andere Empfindung verschaffen konnte. Wer hätte gedacht, dass ein Gegenstand so viele Variationen an Gefühlen verursachen konnte? Mulder war oft genug mit dem Rohrstock geschlagen worden, um zu wissen, dass die Empfindung ziemlich die selbe war, mit variierenden Leveln der Heftigkeit. Paddel und Riemen waren ebenfalls ähnlich, doch Peitschen schienen ein völlig anderes Thema zu sein.

Sein Meister hatte eindeutig das Tempo der Szene verschärft und nun hämmerte er in raschen, ausgreifenden Hieben sehr feste Streiche mit der Rehlederpeitsche auf Mulders entblößten Körper, die Mulder keine Chance gaben, dazwischen Luft zu holen. Selbst durch einen warmen Nebel, der nun an echte Qual grenzte, war sich Mulder bewusst, dass sich sein Meister auf seine Schultern und Hinterbacken konzentrierte – er ließ seine Wirbelsäule und das Gebiet seines unteren Rückens um seine Nieren grundsätzlich unberührt.

Die Qual war jetzt sehr real, erregte ihn und gleichzeitig begannen die Endorphine einzuschießen. Mulder stieß ein zufriedenes Seufzen aus und fing an wegzutreiben – als ein scharfer Schmerz auf der Rückseite seiner Schenkel ihn wieder runter brachte. Er schrie laut auf – Skinner verprügelte ihn selten dort und das war eine besonders empfindliche Stelle.

Sein Meister ignorierte seine Schreie und konzentrierte all seine Schläge für mehrere lange Minuten auf dieses Gebiet. Mulder wand sich und brüllte aus vollem Hals, sinnlos. Verzweifelt versuchte er, der Peitsche auszuweichen, war jedoch zu straff festgebunden. Er konnte spüren, dass der Schweiß von seinem Gesicht und seinem Körper hinunter lief und ihn mit einem feuchten Film überzog. Wenn er direkt geradeaus blickte, konnte er seine eigene sehr blasse Reflexion im Fenster sehen.

Er war entsetzt von seinem Aussehen, seinem Leiden. Er erinnerte sich an diese alten Filme, die sein Meister erwähnt hatte, fand jedoch seinen Anblick, während er diese Fantasie auslebte, viel erotischer. Seine Atmung bestand aus schwerem Keuchen und sein dunkles Haar war verwirrt und nass mit Schweiß. Sein Körper drehte und wand sich, soweit es die Ketten zuließen und hinter ihm war gerade noch die große Gestalt seines Meisters sichtbar, der sein Vergnügen mit Hilfe seiner Peitschen aus seinem Sklaven zog, Mulders Körper mit einem Lecken feuriger Empfindung nach dem anderen bemalte, wie ein Künstler, der auf einer großen, leeren Leinwand arbeitete.

Gerade, als er dachte, er könnte es nicht länger ertragen, hörte der Angriff auf, sehr zu Mulders Erleichterung und Kummer – er wollte es stoppen, weil er es nicht aushielt, doch gleichzeitig wollte er es nie enden lassen, damit er diesen Wellenkamm für immer reiten konnte. Er beobachtete seinen Meister, der, wie ein Panther schreitend, zum Badezimmer hinüber stolzierte und eine Sekunde später mit einer Flasche Wasser zurückkehrte. Er konnte seine Augen nicht von Skinner reißen, während der große Mann die halbe Flasche austrank. Danach leerte Skinner den Rest der Flasche über seinem Kopf und seinen Schultern aus, war sich sehr bewusst, dass sein Sklave zusah. Das Wasser strömte über Skinners Schädel und Brust; kleine Tropfen fingen sich in seinem Brusthaar und hingen dort wie winzige, funkelnde Edelsteine.

Mulder öffnete seinen Mund, wollte Wasser und seines Meisters Küsse in gleichem Ausmaß. Skinner grinste seinen Sklaven an, ein teuflisches, wildes Grinsen, und ging ins Bad zurück. Einen Moment später tauchte er mit einer weiteren vollen Wasserflasche auf und trat zu seinem Sklaven.
„Öffne deinen Mund, Junge. Was du trinken kannst, gehört dir – der Rest wird dich abkühlen.“

Mit diesen Worten hielt er die Flasche über Mulders Kopf und kippte sie, sodass ein stetiges Rinnsal entstand. Mulder versuchte, so viel er konnte mit seinem ausgedörrten Mund aufzufangen, schluckte hastig, doch einiges davon verfehlte seinen Mund, platschte über sein Gesicht und tropfte seinen Körper hinab.

Es schmeckte exquisit – kristallklar und kühl und noch köstlicher, weil es ihm auf diese Art dargeboten wurde, außer Reichweite gehalten von einem strengen Meister, der jeden einzelnen Aspekt des Körpers seines Sklaven kontrollierte, bis hinunter, was und wie viel er trinken durfte.

Bald war Mulders Durst gelöscht und sein Meister goss den restlichen Inhalt der Flasche über seinen Körper. Es fühlte sich wie Eis an, wo es seine heiße, empfindliche Haut berührte und Mulder wand sich keuchend. Er schüttelte sein nasses Haar aus seinen Augen und erblickte sich neuerlich im Fenster. Er war fassungslos, dass er absolut wie der gefolterte, ausgepeitschte Sklave aussah, der vollkommen der Gnade seines Meisters ausgeliefert war. Dieser Gedanke machte ihn an und sein Schwanz fing an, in seinem schützenden Beutel zu zucken.

Skinner machte das beste aus der Pause, betatschte seines Sklaven Körper, spielte rau mit ihm. Dann packte er Mulders Haar, zog ihn näher und küsste ihn grausam auf den Mund. Mulder schmolz gegen seinen Meister, während Skinners Zunge mehrere Minuten lang beharrlich seinen Mund erforschte, bevor er seinen Sklaven entließ. Er zog seine Finger für eine Sekunde über die Feuchtigkeit auf seines Sklaven Fleisch und zeigte dann erneut dieses wilde Grinsen.
„Nasse Haut schmerzt stärker“, murmelte er, als ob er den Gedanken genoss, seinem Sklaven Unbehagen zu bereiten.
Mulder zitterte, liebte das Versprechen der verstärkten Empfindungen genauso sehr, wie er es fürchtete. Sein Meister verschwand erneut hinter ihm und Mulder stieß ein leises, gequältes Geräusch aus, als er sah, dass der große Mann die kleine Peitsche aufnahm, die er auf dem Fetischmarkt an Mulders Rücken demonstriert hatte.

Ein paar Sekunden später trafen die Lederstreifen seinen Rücken mit seines Meisters voller Wucht dahinter. Mulder heulte – sie verschaffte eine scharfe, flache Art von Schmerz, der vollkommen anders war als die hämmernde Intensität der Rehlederpeitsche. Die Tatsache, dass seine Haut nass war, machte die Empfindung noch intensiver und er schluchzte in seine Arme, während sein Meister seinen Rücken, seine Hinterbacken und Schenkel mit harten, scharfen kleinen Hieben der Peitsche bedeckte.

Der Endorphinschub setzte neuerlich ein und Mulder fühlte, dass er anfing, diese benebelten Höhen zu erklettern, die drohten, ihn in den dunkler werdenden blauen Himmel zu entführen, den er durch die riesigen Fenster vor ihm anstarrte. Nicht zum ersten Mal bewunderte er Ryan und Andrew für den Bau dieses wunderschönen Raumes. Die Tatsache, dass er so hoch oben und die Fenster derart riesig waren, verbanden das intensive, persönliche, hoch emotionale Stadium einer guten Szene mit der Gelassenheit der Außenwelt, so nah und doch so weit entfernt.

Dieser Raum, in dem so viel derart Intimes geschehen war, schien auch die beiden Teilnehmer für die Welt zur Schau zu stellen – obwohl Mulder logisch wusste, dass niemand sie sehen konnte. Gleichzeitig befriedigte es eine vage exhibitionistische Neigung in ihm, wie es auch unterschwellig voyeuristisch war. Irgendwie, und Mulder war nicht sicher wie, war das Zimmer selbst genauso ein Teil der Szene wie die beiden Menschen darin. Während er zu dem sonnendurchzogenen Himmel hinausblickte, der so nah hinter dem Fenster war, dass er dachte, er könnte ihn berühren, schien das fast wie eine Einladung, einfach loszulassen und zu fliegen – emotional, physisch und mental. Mulder machte genau das, die Empfindungen in seinem Körper ließen ihn in den Weltraum hochsteigen. Die harten, qualvollen Streiche der Peitsche seines Meisters fachten ihn nun an und er sehnte sich nach dem Empfinden jedes scharfen Hiebes.

Dieser Teil der Auspeitschung ging für Mulder anscheinend eine Ewigkeit weiter und stoppte dann abrupt. Desorientiert schüttelte er das nasse, verschwitzte Haar aus seinen Augen und war überrascht, als sein Meister plötzlich neben ihm materialisierte, eine weitere Flasche Wasser hielt. Mulder erkannte, wie trocken sein Mund schon wieder geworden war – er wusste, er hatte in gleichem Ausmaß geschrieen und gekeucht und fühlte sich jetzt total ausgedörrt. Er sah Skinner einen großen Schluck Wasser nehmen. Dann, ohne Warnung, trat er zu seinem Sklaven, legte einen großen Arm um ihn, senkte sein Gesicht gegen Mulders und küsste ihn – und transferierte dabei die Flüssigkeit von seinem Mund in den seines Sklaven. Mulder trank dankbar, manches davon floss aus ihren Mündern und auf ihre warmen Körper. Sein Meister wiederholte die Aktion, nahm einen weiteren großen Mundvoll Wasser, küsste seinen Sklaven erneut und Mulder schluckte, ergab sich seines Meisters Wunsch, genau, wie er es mit allem anderen getan hatte, seit er dieses Zimmer betreten hatte.

Skinner bestand darauf, dass Mulder weit mehr trank als nötig und endete wieder einmal, indem er das restliche Wasser über seines Sklaven Körper goss. Dieses Mal war der Schock noch größer – Mulders Haut war so sehr sensibilisiert, dass das Wasser fast weh tat, ihn mit seiner Intensität vereiste.

Er hing da, sein Kopf zwischen seinen Schultern hängend, nach Atem ringend. Eine Sekunde später spürte er seines Meisters Hände an seinen Schellen.
„Ich bin noch nicht mir dir fertig, Junge, also denk nicht, es ist vorbei“, zischte Skinner in sein Ohr. „Das ist es nicht. Ich werde dir noch viel mehr Schmerzen zufügen, bevor ich fertig bin. Ich habe dir gesagt, es würde lange dauern und das wird es. Ich werde nur den Winkel verändern.“

Er löste Mulders Fesseln und sein Sklave sank sofort in seines Meisters Arme. Er hatte nicht bemerkt, wie sehr seine Arme schmerzten, weil sie so lange über seinem Kopf gehalten worden waren, doch jetzt, wo er freigelassen worden war, prickelten sie wie mit Nadeln. Er war dankbar, als Skinner ihn halb trug, halb quer durch den Raum zu dem gepolsterten Massagetisch schleppte. Er wurde darauf, Gesicht nach unten, abgelegt und seine Hand- und Fußgelenke wieder festgebunden.

Er sah, dass sein Meister die kleine Gelenks-Peitsche ergriff und machte sich bereit – doch statt des scharfen Schmerzes oder des dumpfen Knalls der vorherigen Werkzeuge berührte ihn diese kaum. Er warf einen Blick über seine Schulter, sah, dass Skinner sie drehte, über seinen Körper auf und ab bewegte. Er hielt sie jedoch so, dass nur die Spitzen seines Sklaven Haut berührten. Es war, als würde er kleine, flatternde, beißende Küsse erhalten und Mulder entspannte sich bald. Es stach kaum – erzeugte bloß die köstlichste erotische Empfindung auf seinem ohnehin schon sensibilisierten Fleisch.

Mulder war inzwischen derart weggetreten, dass er nicht hätte höher steigen können, wenn er es versucht hätte. Verschwommen war er sich bewusst, dass sein Meister die Peitsche näher heran brachte und gelegentlich das Tempo und die Wucht der Hiebe verstärkte, sie danach wieder milderte. Er war jedoch zu weggetreten, um wirklich mehr als das zu registrieren.

Mulder war sicher, dass dieser Teil der Auspeitschung lange Zeit andauerte, er hatte aber komplett sein Zeitgefühl verloren und hatte keine Ahnung, wie lange es dauerte. Er war derart verloren in der Leere in seinem Kopf, dass er herausgerissen wurde, als er ein scharfes Stechen auf seiner Haut spürte. Sich umblickend sah er, dass sein Meister zur Bungee-Peitsche weitergegangen war und nun begann Mulders Haut, ungemütlich zu prickeln. Er schrie lauter, doch sein Meister war gnadenlos und Mulder starrte Skinner wie gelähmt an, während dieser arbeitete. Seine großen, geschickten Hände gebrauchten seine Peitschen wie der Experte, der er war, hämmerten ein Muster auf seines Sklaven Köper, unterwarfen Mulder vollkommen seinem Willen.

Nach einer Trinkpause fand sich Mulder befreit und wieder einmal hochgehoben. Sein Meister schubste ihn grob zu den Ketten zurück und band ihn erneut fest.
„Du machst das gut, Junge. Deine Haut glüht rot mit meinen Markierungen“, knurrte Skinner, seine Stimme tief und kehlig. „Ich spiele gern mit dir, aber ich bin noch nicht fertig.“
Mulder stöhnte – er war unglaublich müde und so benebelt, er musste sich sehr bemühen, sich an seinen eigenen Namen zu erinnern, und trotzdem dachte er gleichzeitig nicht, dass er es enden lassen wollte.

Sein Meister grinste und zog ihn für einen weiteren Kuss an sich.
„Du hast nichts zu sagen, Junge“, flüsterte er, seine Stimme eine Liebkosung und ein Versprechen. „Ich werde dich auspeitschen, bis ich fertig bin und danach werde ich dich ficken. Vielleicht wird dir das helfen, dich zu erinnern, wem du gehörst und warum.“
„Ich erinnere mich ...“, protestierte Mulder, neigte seinen Kopf für einen neuerlichen Kuss.
„Dann ergib dich mir“, sagte ihm Skinner, seine Finger beharrlich auf Mulders Körper, ihn beanspruchend. „Gib mir alles.“

Mulder nickte – er wusste, in der Vergangenheit hatte er die Tendenz gehabt, sich von seinen Tops abzuschotten, sobald sie mit ihm fertig gespielt hatten. Er hatte sich geweigert, gehalten oder geknuddelt zu werden, hatte keinerlei Arten der Zuneigung von seinen Tops akzeptiert, wenn die Szene vorüber war. Skinner hatte ihm das aufgezwungen, hatte ihn dazu gebracht, das genauso sehr zu ersehnen, wie er sich nach seines Meisters Körper sehnte, doch manchmal erschien es Mulder, als hätte er Schleusen geöffnet, über die er keine Kontrolle hatte. Er fand es so schwer, diesen letzten Rest seines Selbst aufzugeben und sich bloßzulegen, schwach, verwundbar, hilflos und was das schlimmste war – bedürftig. Skinner bestand auf einer Art von Unterwerfung, die in den Kern von Mulders Seele drang, doch gleichzeitig war Mulder dankbar, das Skinner nicht weniger als seine totale Unterwerfung akzeptierte, weil das dieses profunde Gefühl des Friedens und des Glücks erzeugte, das er so sehr liebte.

„In Ordnung, Junge, lass uns sehen, was wir mit dieser Peitsche tun können.“
Skinner hakte das Rehleder-Werkzeug von seinem Gürtel los und hielt es hoch, damit sein Sklave es sehen konnte. Mulders Kehle wurde trocken. Jetzt bedauerte er, eine so schwere Peitsche ausgewählt zu haben – die würde stärker schmerzen, als er dachte, ertragen zu können, nach der gründlichen Auspeitschung, die er bereits erhalten hatte.

Er stählte sich für den Hieb – nur um festzustellen, als er kam, dass er leicht war wie die zärtlichste Liebkosung. Überrascht schnappte er nach Luft und einen Sekundenbruchteil später traf ihn ein weiterer gedämpfter Schlag. Er drehte seinen Kopf zu seinem Meister herum, fand Skinner grinsend vor.
„Die Sache mit einer Peitsche ist nicht, wie sie aussieht, sondern wie sie benutzt wird, Junge, denk daran“, sagte er, hob seinen Arm erneut und schleuderte einen weiteren hänselnden Schlag gegen seines Sklaven Körper. Es war, als ob er mit einem großen Kissen getroffen würde und tat überhaupt nicht weh. Verschwommen war sich Mulder bewusst, dass ihm eine Lektion erteilt wurde, die hier aber noch nicht endete.
„Ich weiß, du willst feststellen, was die wirklich anrichten kann ... also werde ich es dir zeigen“, erklärte ihm Skinner.

Wieder hob er seinen Arm und brachte die Peitsche mit einem flüssigen, harten Streich vor. Der Einschlag auf Mulders Schultern ließ seinen Sklaven jaulen – die Peitsche hatte das Potential, sich wirklich spürbar zu machen. Er bereitete sich auf einen weiteren Schlag mit ähnlicher Intensität vor, war daher überrascht, als stattdessen sein Kopf rückwärts gezerrt wurde. Sein Meister hatte eine Handvoll seines Haares und Mulder starrte ihn kopfüber an, blinzelte den Schweiß aus seinen Augen.

„In Ordnung, Junge, du hast eine Wahl“, erläuterte ihm Skinner. „Ich werde dich ficken. Nun, du darfst wählen, ob ich dich in der Szene ficke oder ob wir rauskommen ... warte.“ Er legte einen Finger auf seines Sklaven Lippen, als Mulder antworten wollte. „Falls du die Szene wählst, dann werde ich deiner Rehlederpeitsche ein viel gründlicheres Workout verpassen und ich werde dich grob und hart ficken. Du wirst nicht in der Szene kommen dürfen – obwohl ich vielleicht Mitleid mit dir haben werde, nachdem ich fertig bin. Falls du entscheidest, die Szene zu beenden, nehme ich es eine Stufe zurück und wir machen nett und langsam und freundlich weiter. Was soll es sein?“

Mulder starrte, immer noch kopfüber, gelähmt von dem Anblick der Lippen seines Meisters aus diesem Winkel. Noch immer schwebte er auf einem Endorphin-Nebel, wusste jedoch, was er gefragt worden war. Und tief drin wusste er, was er wollte. Er bekam so selten seinen Meister derart kompromisslos, so hart und streng und sogar grausam zu Gesicht. Es ängstigte und erregte ihn gleichermaßen und er wollte das bis zum Ende durchziehen. Er wollte herumgeschleudert werden und grob angefasst, wollte vornüber gebeugt werden. Seine Hinterbacken sollten auseinander gezerrt werden und der harte Schwanz dieses dunklen, herrischen Sklavenmeisters tief in ihn stoßen, ihn bis ins Innereste seines Seins an sein Sklaventum erinnern.

„Ich möchte in der Szene bleiben, Meister“, wisperte er, weit jenseits von schlauen Sprüchen oder des üblichen mulder’schen teuflischen Verstandes.
Skinners Augen flackerten, wurden dann wieder hart und konzentriert.
„Sehr schön, Junge. Obwohl du diese Wahl später vielleicht bereuen wirst“, sagte er, seine Worte ließen Mulder vor Erwartung beben.

Sein Kopf wurde losgelassen und zurückgeschubst und sein Meister griff erneut nach der Peitsche. Mulder begann zu heulen, bevor noch die Peitsche seinen Körper mit voller Wucht traf. Es schmerzte – Gott, tat das weh – aber es fühlte sich auch so gut an. Er wand sich unter jedem folgenden Hieb, gab sich auf wie der Sklave, der er war, sich sträubend, kreischend, bettelnd und fluchend unter seines Meisters Peitsche, sicher in dem Wissen, dass sein Meister nicht stoppen würde, bis er mit seinem Sklaven fertig war.

Endlich, nach mehreren langen Minuten, während derer er einen gesunden Respekt vor der Rehlederpeitsche bekam, hörte der Angriff auf. Mulder schnappte nach Luft, salzige Tränen rannen sein Gesicht runter und eine Sekunde später fühlte er, dass seine Hände von ihren Fesseln befreit wurden. Er fiel vorwärts und wurde auf halbem Wege von seines Meisters großen Armen aufgefangen. Doch dann, anstatt auf den Boden abgesenkt zu werden, wurde er rau den Rest des Weges geschubst und landete schmerzhaft auf seinen Händen, Knien und Ellbogen. Seine Beine waren immer noch festgebunden, weit gespreizt und eine Sekunde später fühlte er seines Meisters Hände an seinen Hinterbacken.
„Ich werde dich ficken, Junge, bis du um Gnade schreist“, zischte Skinner in Mulders Ohr.

Mulders Schwanz hob sich in seinem Lederbeutel bei der in den Worten liegenden Drohung. Er war erregt von dem Gedanken, wie stark und kompromisslos Skinner sein konnte, wenn er sich wirklich in die Rolle vertiefte. Dieser dunkle, aggressive Mann hinter ihm schien eine Welt von dem strikt kontrollierten, nachdenklichen Individuum entfernt, das er so gut kannte. Skinner schien tatsächlich der Sklavenmeister aus einer früheren Zeit oder Ära geworden zu sein – er war wild und ungezähmt, total gewaltsam in seiner Lust und seinem Verlangen, seinen Sklavenjungen hart und grob zu nehmen.

Mulder brüllte, als diese großen Hände auf seine sensibilisierten Hinterbacken runterkamen.
„Das ist es – schrei“, knurrte Skinner. „Schrei, soviel du willst, Junge, niemand wird dich hören. Warte, bis mein dicker Schwanz in dir steckt – dann wirst du noch lauter schreien.“

Er zog seines Sklaven Hinterbacken auseinander und der Kopf seines Schwanzes glitt in den Anus seines Sklaven. Mulder grunzte – er hatte sich nach seiner Dusche eingeschmiert, hatte jedoch keine Ahnung, wie lange das her war und sein Meister hatte kein frisches Gleitmittel auf seinem Schwanz aufgetragen. Dieses Wissen erregte Mulder – es machte die Szene noch intensiver, ließ sie realer erscheinen.

Er stöhnte, als Skinner seine Fersen packte und mit einem Brüllen sexuellen Triumphs tief in Mulders Arsch tauchte. Mulder wurde beinahe ohnmächtig – er stürzte in ein Loch blendend weißen Lichts und spürte eine Welle des Entzückens, so intensiv, dass er für einen Moment jedes Empfinden in seinem Körper verlor.

Als er wieder zu sich kam, brannte sein Arsch, während Skinner mit harten, schnellen Stößen ein und aus fuhr. Wie versprochen ging er grob mit seinem Sklavenjungen um, fast brutal tauchte er mit der phänomenalen Kraft, die ihm zur Verfügung stand, ein. Mulder wusste, er heulte laut – seine Prostata wurde bis zu einem Punkt stimuliert, dass es beinahe unerträglich wurde und er wurde derart unglaublich von der rohen Erdverbundenheit ihres sexuellen Wahnsinns erregt, dass sein eigener Schwanz vor Verlangen aufschrie. Er ignorierte ihn, wusste, ihm würde nicht erlaubt werden zu kommen, bis sein Meister mit ihm fertig war. Doch während Skinner seine kraftvollen Stöße fortsetzte, fühlte Mulder, dass er in einen Orgasmus transportiert wurde, der nicht in seinem Schwanz, sondern in seinem Arsch konzentriert war und er hatte einen Höhepunkt auf eine Art, wie er sie sehr selten vorher erlebt hatte. Sein Schwanz war noch immer hart und er kam nicht, weil er wusste, es war ihm nicht erlaubt, doch sein Körper zitterte mit orgasmischem Vergnügen, während Skinner seinen eigenen Höhepunkt hatte und tief in seines Sklaven Körper ejakulierte.

In der post-orgasmischen Stille war sich Mulder des Schwanzes seines Meisters bewusst, tief in ihm vergraben, Skinners warmen Atems an seinem Nacken und seines Meisters Händen an seinen Schenkeln, fast verletzend mit ihrem groben Griff. Er konnte des anderen Mannes Schweiß riechen und spürte, dass seines Meisters Samenflüssigkeit begann, aus seinem Arsch zu sickern und sein Bein hinunter zu tropfen. Mulder liebte das Bild von sich selbst – nackt, gefickt, benutzt ohne einen Gedanken an sein Vergnügen – und er begann, sich in diesen Emotionen zu verlieren, ging immer tiefer in sein Inneres ... und dann, völlig zu seiner eigenen Überraschung, fand er sich an einem dunklen Ort tief drin, den er seit einer Weile nicht mehr besucht hatte.

Dies war ein Ort, zu dem er sich regelmäßig zurückgezogen hatte, bevor er seines Meisters Sklave geworden war. Und obwohl es kein guter Ort war, um sich dort aufzuhalten, winkte er ihn näher wie eine Sirene. Wie gelähmt bewegte sich Mulder auf die Dunkelheit zu, die seine Schuld und seinen Selbsthass enthielt. Dies waren Emotionen, die er seit einiger Zeit nicht stark gespürt hatte, die jedoch immer bei ihm sein würden, ein Vermächtnis seiner geschädigten Kindheit, dem Verlust seiner Schwester, seiner Unfähigkeit, seiner Mutter zu helfen oder zu seinem kalten, distanzierten Vater Kontakt zu finden. Es waren vertraute Emotionen, weshalb er sich mit Leichtigkeit darauf zu bewegte, obwohl er dabei wusste, wie sehr sie die Macht hatten, ihn zu verschlingen und zu verletzen.

Verschwommen bemerkte er, dass sich Skinner mit deutlich mehr Fürsorge herauszog, als er eingedrungen war. Skinner half seinem Sklaven auf seine Füße und fesselte ihn, sehr zu Mulders verwirrter Überraschung, neuerlich an die Ketten.
„Meister?“ fragte Mulder benebelt, versuchte, sich lange genug aus der Dunkelheit zu lösen, um sich zu konzentrieren.
Skinner lächelte und hauchte den sanftesten Kuss auf seines Sklaven Lippen.
„Ruhig ... das war dein Ende ... jetzt will ich meines“, sagte er.

Mulder fragte sich, was zum Teufel als nächstes kommen könnte, als sein Meister wieder hinter ihm verschwand. Er hörte das Geräusch einer Peitsche, die geschwungen wurde und wartete sehnsüchtig auf den Hieb, wollte größere Schmerzen, brauchte sie, um die negativen Emotionen zu nähren, in denen er sich suhlte. Wenn er so da hing, konnte er vergessen, dass es sein Meister war, der ihm das antat; sein Meister, Walter Skinner, der Mann, der ihn mehr liebte, als es je in seinem Leben jemand getan hatte, der Mann, der ihm alles bedeutete ... doch der dunkle Teil von Mulders Psyche schloss Skinner völlig aus dem Szenario aus, verwandelte die Auspeitschung in etwas anderes, etwas unendlich viel Grausameres. Er wollte gequält werden, erniedrigt und grob behandelt, um seinen Selbsthass umarmen zu können, vielleicht sogar, um zu bestätigen, dass es das war, was er wert war – das war alles, wozu er gut war.

Nun war die Szene nicht länger sexuell für ihn, sie nährte ein bitteres Körnchen im Kern seiner Seele und er war sich nicht einmal bewusst, wie weit er in diese Geisteshaltung hinuntersank. Er stählte sich für größere Schmerzen, hieß sie willkommen ... nur um stattdessen in ein Gefühl warmen Entzückens gehüllt zu werden, als etwas unfassbar Weiches seine Schenkel streichelte. Er erkannte, dass es die Fellpeitsche war – sie war weich gewesen, als er sie auf dem Fetischmarkt befühlt hatte, doch auf seinem derart empfindlichen Fleisch fühlte sie sich absolut köstlich an und er stieß ein Stöhnen des Entzückens aus.

Mehrere Minuten lang peitschte ihn sein Meister zärtlich mit der Fellpeitsche, pausierte gelegentlich, um seines Sklaven Körper mit seinen Händen zu streicheln, sanft, tröstend, und Mulder fühlte, dass er wieder erregt wurde – etwas, das er nicht für möglich gehalten hätte nach diesem erstaunlichen Orgasmus purem weißen Lichts, den er gerade erlebt hatte.

Er schauderte, als er die Lippen seines Meisters eine Spur seine Wirbelsäule entlang und runter zu seinen Hinterbacken streichen spürte. Dann keuchte er, als Skinner seine warme Zunge gegen sein Fleisch drückte. Nach der ausgedehnten Auspeitschung war die Haut derart empfindlich, dass sich alles um ein Vielfaches verstärkte und selbst die kleinste Berührung einen gewaltigen Effekt auf den gefesselten Sklaven hatte.

Skinner kam herum zu seines Sklaven Vorderseite und bewegte die Peitsche über Mulders Brust und Schenkel. Mulder war ohne Gnade ausgepeitscht und gefickt worden und nun wurde mit ihm Liebe gemacht, zärtlich und erotisch und ebenfalls gnadenlos. Er bemühte sich, in der Dunkelheit zu bleiben, den Selbsthass festzuhalten, doch es wurde immer schwieriger, während sein Meister so sanft an seinem Körper arbeitete. Skinners Lippen machten sich an seines Sklaven Brustwarzen fest, leckten zärtlich daran. Mulder stählte sich für den Biss, der aber nicht kam – Skinner war die personifizierte Zärtlichkeit. Er küsste und leckte seines Sklaven Körper, dann machte er den Beutel um die Genitalien seines Sklaven los. Er zog leichte Linien mit seinen Fingernägeln seines Sklaven Körper hinunter, während er auf seine Knie sank und vorsichtig seines Sklaven Schwanz in seinen Mund nahm. Mulder stieß ein ersticktes Schluchzen aus – seines Meisters Berührung war exquisit zärtlich.

Vielleicht war es der Gegensatz zwischen so viel rauer Gewalt und derart vorsichtiger, liebevoller Aufmerksamkeit für seinen Körper. Oder vielleicht war es etwas vollkommen anderes, etwas zu Grundlegendes, als dass Mulder es wirklich verstehen konnte, doch er spürte, dass seine Augen warm mit Tränen wurden. Er versuchte sie wegzublinzeln, sie fielen trotz seiner Bemühungen, sie zu stoppen. Eine fiel auf Skinners Kopf, während dieser an seines Sklaven Schwanz arbeitete und er blickte hoch. Als er Mulders Gesichtsausdruck sah, stand er auf und wischte sanft die Tränen von den Wangen seines Sklaven.
„Ruhig ... es ist okay, Kleiner“, sagte er leise, schlang vorsichtig seine großen Arme um Mulders zitternden Körper.
Sanft küsste er Mulders Lippen, immer und immer wieder, tauchte leicht seine Zunge in Mulders Mund.

Nachdem sich Mulder beruhigt hatte, nahm Skinner seines Sklaven Schwanz in seine Hand und pumpte Mulder zum Höhepunkt, während er seinen Sklaven die ganze Zeit küsste. Mulder kam mit einem explosiven Seufzen und legte seinen Kopf gegen seines Meisters Schulter. Skinner ließ ihn lange Zeit dort ruhen und fing danach an, seines Sklaven Hand- und Fußschellen zu öffnen. Er fing Mulder auf, bevor dieser fiel und schwang ihn in seine großen Arme. Immer wieder erstaunte es Mulder, dass sein Meister ihn hochheben konnte, immerhin stellte er ein beträchtliches Gewicht dar, doch Skinner trug seinen Sklaven durch das Zimmer, raus in den Flur und die Treppe hinunter zu ihrem Schlafzimmer.
„Ich kann gehen“, protestierte Mulder, aber Skinner stoppte seine Worte mit einem liebevollen Kuss.

Er stieß die Schlafzimmertüre mit seinem Fuß auf und legte seinen erschöpften Sklaven auf dem Bett ab. Danach legte er sich neben ihn ins Bett, nahm seinen Sklaven in seine Arme und hielt ihn fest. Mulder schwebte, fühlte sich warm und zufrieden, an seines Meisters Brust geschmiegt.

Nach langer Zeit blickte er auf in seines Meisters dunkelbraune Augen.
„Tut mir leid“, wisperte er, „dass ich am Ende zusammengebrochen bin.“
„Das ist okay“, sagte Skinner sanft. „Es ist nicht immer möglich vorherzusagen, welche Emotionen eine Szene an die Oberfläche bringt. Manchmal enthüllt sie Dinge, die sehr tief in uns vergraben waren – Dinge, die wir nicht erwartet haben.“
„Es ist so eigenartig ... obwohl ich seit langer Zeit Ihr Sklave bin, überraschen mich immer noch einige Dinge“, murmelte Mulder „Für einen Moment war ich überwältigt. Ich genoss es, dass Sie mich so grob behandelten und ...“ Er errötete und vergrub sein Gesicht in seines Meisters Hals.

„Fox?“ Skinner hob seines Sklaven Kinn und blickte suchend in seine Augen. „Was geht da noch in dir vor? Ich muss es wissen.“
Mulder nickte. „Ganz am Ende habe ich Sie aus der Szene ausgeschlossen. Ich wanderte an einen dunklen Ort in meinem Inneren – ein Ort, an den ich mit meinen früheren Tops ging, ein Ort, wo ich mich in meinen negativen Emotionen irgendwie suhlen konnte. Dann, als Sie es veränderten und so zärtlich mit mir Liebe machten ... es brachte mich einfach mit einem Knall zu mir zurück und erinnerte mich, dass Sie ...“ Wieder errötete er und biss auf seine Lippe.
Skinner streichelte ihn sanft, ermutigte ihn, weiter zu machen.
„Es erinnerte mich, wie sehr Sie mich lieben – und in dem Moment klappte ich zusammen. Es ist schwer, tief in diesem Selbsthass zu bleiben, wenn jemand so vorsichtig mit dir Liebe macht.“
Skinner nickte und küsste sanft seines Sklaven Mund.

„Ich hatte einmal ein ähnliches Erlebnis mit Andrew. Ich weiß, dass eine wirklich intensive Szene Emotionen aufwirbeln kann, die du nicht erwartest – selbst nach jahrelangem Spielen, wenn du denkst, du kennst dich sehr gut, kann dich eine Szene hie und da aus der Bahn werfen“, meinte er sanft. „Wie fühlst du dich jetzt?“ fragte ihn Skinner, streichelte seine Wange.

Mulder dachte einen Moment darüber nach, wartete dann mit der einzigen Antwort auf, die Sinn machte.
„Geläutert“, meinte er, „und ... beruhigt. Und komplett, verdammt weggeblasen.“ Er lächelte zu seinem Meister hoch. „Das war so eine heiße Szene, Walter“, sagte er. „Die Auspeitschung war fantastisch – absolut erstaunlich. Ich danke Ihnen so sehr.“
„Gern geschehen“, gab Skinner mit einem Lächeln zurück. „Du reagierst immer so wundervoll – es war eine derartige Anmache zu sehen, wie du dich unter den Schlägen windest und aufschreist und du hast einige hübsche kleine Markierungen auf deinem Rücken und Arsch, obwohl es nicht so viele sind, wie du wahrscheinlich erwartest. Und sobald die Rötung zurückgeht, wirst du überhaupt nicht viel sehen können.“
„Schade.“ Mulder verzog sein Gesicht. „Insgeheim erregt es mich, wenn ich in der Arbeit bin und weiß, dass ich markiert bin. Ab und zu erinnere ich mich an die Marken auf meiner Haut und manchmal macht es mich hart, nur darüber nachzudenken.“
„Dann ist es eine gute Sache, dass ich dich gut markiert halte“, lächelte Skinner liebevoll.

„Ah, dieses Hemd ...“, grinste Mulder plötzlich.
„Ein Totalverlust“, lachte Skinner. „Es fühlte sich verdammt gut an, es von deinem Körper zu fetzen. Den Verlust eines Hemdes war das sehr wohl wert.“
„Gott, das war heiß.“ Mulder zeigte ein zufriedenes Lächeln, als er sich an den Moment erinnerte – dann runzelte er seine Stirn. „War der letzte Teil okay für Sie? Als ich das Ende vorantrieb, war ich nicht sicher“, meinte Mulder ängstlich, brauchte auf irgendeine Weise einen Abschluss. Die Emotion der Szene und all diese Empfindungen hatten ihn tief beeindruckt und er musste sich erneut mit der Realität ihrer Leben verbinden.

„Na ja, ich ließ dir die Wahl und das hätte ich nicht gemacht, wenn ich damit nicht glücklich gewesen wäre“, zuckte Skinner seine Schultern. „Ich gebe zu, ich muss mich rein versetzen, um loszulassen und derart grob zu sein, aber ich genieße es auch – vor allem, wenn ich weiß, dass es für dich funktioniert.“
„Mir gefiel Ihr Ende genauso gut wie meines“, kommentierte Mulder. „Das hatte ich nicht erwartet.“
„Na schön, das ist in Ordnung – da gibt es nichts, das festschreibt, wir können nicht beides haben“, antwortete Skinner, streichelte sanft seines Sklaven Wange.

Mulder war überrascht zu bemerken, dass die Tränen erneut in seine Augen stiegen. Skinner sagte kein Wort, zog bloß seinen Sklaven an sich und hielt ihn. Mulder kuschelte sich an ihn, im Frieden mit sich selbst und seinen Dämonen. Er wusste, er lief nicht länger Gefahr, sich in diesem dunklen Ort in seiner Psyche zu verlieren, weil er in Skinner einen Führer hatte, jemanden, der ihn immer wieder ins Licht zurückleiten konnte und würde.

„Wissen Sie, ich denke, heute war wahrscheinlich der beste Sklaventag“, murmelte Mulder.
„Obwohl es so intensiv für dich wurde?“ fragte Skinner, seine braunen Augen erforschten seines Sklaven Gesicht.
„Vielleicht gerade deswegen“, lächelte Mulder.

Er war jetzt seit langer Zeit Skinners Sklave, es schien jedoch, dass sein Meister immer etwas Neues hatte, das er ihm beibringen konnte. Er wusste, dass er immer den härteren, extremeren Weg wählen würde, wie diese Rehlederpeitsche auszusuchen und um eine Fortsetzung der Szene zu bitten, doch das war eben seine Art und würde es wahrscheinlich immer sein – er war dankbar, dass Skinner, obwohl er nicht zögerte, ihm zu geben, was er wollte, auch wusste, wie er ihm geben konnte, was er brauchte – und das war genauso wichtig.

An diesem Sklaventag hatte er gelernt, dass die weichste Peitsche und seines Meisters sanfteste Küsse die Macht hatten, ihn am stärksten zu berühren.

Ende

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