Pairing: Skinner/Mulder
Rating: NC-17
Kategorie: BDSM-Slash
Warnung: Diese Serie enthält grafische Szenen der BDSM-Erotik
Inhalt: Mulders Drang nach immer extremeren Erregungen lassen ihn den ultimativen Spieler in DC aufsuchen – ein mysteriöser Top, der legendär in der BDSM-Szene ist. Doch Mulder muss einen hohen Preis für das bezahlen, was er will.
Disclaimer: Die Charaktere Mulder, Skinner, Scully etc. gehören Chris Carter und 1013. Die Geschichte und Ideen gehören der Autorin.
Zwischenspiel: Katharsis
Inhalt: Mulder muss einen Weg finden, seinem Meister durch eine schwierige Zeit zu helfen
Mulder servierte seinem Meister einen Teller, der seine Lieblingsspeise enthielt, sank dann neben dem großen Mann auf seine Knie, Kopf gesenkt, erwartete weitere Instruktionen. Nichts kam.
Nach mehreren Minuten hob Mulder leicht seinen Kopf und spähte unter seinen Augenwimpern hervor zu seinem Meister. Was er sah, ließ sein Herz sinken. Skinner starrte ins Leere, sein Abendessen völlig unberührt. Seines Meisters Gesicht war grau und abgezehrt, dunkle Schatten lagen unter seinen Augen.
„Meister“, sagte Mulder leise.
„Mmm?“
Skinner riss seinen Blick mit einigen Schwierigkeiten von einem Punkt an der gegenüberliegenden Wand los und sah zu seinem Sklaven.
„Oh. Ja. Ich ... weißt du, ich bin nicht sehr hungrig, Fox. Wieso isst du das nicht. Ich habe einige Arbeiten zu erledigen.“
Er stand auf und ging ohne einen weiteren Blick zu seinem Sklaven in sein Büro.
Mulder kam seufzend auf seine Füße und setzte sich auf den Stuhl, den sein Meister freigemacht hatte. Mit einem uninteressierten Blick, der genauso abwesend war wie der seines Meisters vor ein paar Minuten, schob er seine Gabel in das Essen. Er wusste, was das Problem war – er hatte bloß keine Ahnung, was er dagegen tun konnte.
Vor drei Wochen war Skinner zu einer Geiselnahme gerufen worden, die als das neue Waco bezeichnet worden war. Während Skinner auf Vorsicht und Verhandlungen gesetzt hatte, hatte der Deputy Director seinen Rang ausgespielt und befohlen, dass Skinner ein Angriffsteam hineinschickte. Ab da war alles furchtbar schief gegangen, mehrere von Skinners Agents waren bei dem verpfuschten Angriff umgekommen, genauso wie die meisten Geiseln. Es war dem Assistant Director zugefallen, die unvermeidlichen Aufräumungsarbeiten zu leiten – und die Aufgabe, siebenundzwanzig Angehörige über den Tod ihrer Lieben zu informieren – einschließlich einiger seiner besten Agenten. Noch dazu hatte der Deputy Director geschickt seinen Assistant Director zum Sündenbock gemacht. Und Skinner – sehr zu Mulders Frust – schien das als nichts weniger als seine Schuld zu akzeptieren.
Mulder fragte sich, ob es etwas gab, das er tun konnte, um seinen Meister aus dessen Schuldgefühlen zu schütteln. Er wusste, Skinner schlief nicht gut, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass sein Meister in den Nachwirkungen der Krise Tag und Nacht gearbeitet hatte und jenseits seines Durchhaltevermögens erschöpft war. Obwohl das Durcheinander um die Krise allmählich nachließ und ihr Berufsleben zum Normalablauf zurückkehrte, konnte Skinner es eindeutig nicht loslassen. Ihre üblichen Meister/Sklave-Routinen kamen zu kurz, während sich Skinner in seiner Arbeit vergrub und immer weniger Interesse an seiner Umgebung zeigte – einschließlich seines Sklaven. Mulder war nicht besorgt um sich selbst, obwohl er bestimmt seines Meisters amouröse Aufmerksamkeiten vermisste – er machte sich mehr Sorgen um den Mann selbst. Er liebte Skinner wie wild und aus ganzem Herzen, und er fühlte, sie hatten ein Stadium in ihrer Beziehung erreicht, wo sie miteinander reden konnten, was auch immer sie beschäftigte.
Es war nicht einfach gewesen, diesen Punkt zu erreichen – ihre emotionale Intimität war hart erworben nach schwierigen Lektionen – deshalb war Mulder noch verzweifelter zu erkennen, dass sein Meister ihn ausschloss – verdammt, Skinner schloss jeden aus. Mulder wusste, sein Meister litt und er sehnte sich danach, ihn trösten zu dürfen und zu ihm durchzudringen – er musste bloß einen Weg finden, wie – und das bald. Mulder hatte Angst, dass – falls das viel länger weiterging – es damit enden würde, dass Skinner eine weitere harte Sitzung mit der schweren Gummipeitsche brauchte – entweder durch Elaines Hand oder Mulders. Und Mulder dachte nicht, er könnte es ertragen, die harte Auspeitschung zu liefern, die sein Meister benötigte, um seine Schuldgefühle zu besänftigen – wenigstens nicht dieses Thema betreffend. Auf keinen Fall sollte Skinner alleine die ganze Verantwortung übernehmen, für das, was geschehen war – und Mulder wollte der drohenden Krise zuvorkommen, bevor sie damit endete, seinem Meister weiteren Schaden zuzufügen – physisch oder mental. Als Skinners Sklave sah sich Mulder als Wächter über seines Meisters Zufriedenheit – und das inkludierte emotionale Zufriedenheit genauso wie physische. Er hatte nicht vor, seinen Meister in seiner schweren Stunde im Stich zu lassen. Skinner war während seiner vielen Krisen für ihn da gewesen, und er wollte seinem Meister zeigen, dass es eine Straße in beide Richtungen war – und dass er dieser Beziehung genauso viel geben konnte, wie er erhalten hatte.
Mit einem entschlossenen Nicken stand Mulder auf und rannte die Treppe hinauf. Er öffnete die Tür zum Spielzimmer – eigentlich verboten, doch Mulder wusste, wo Skinner den Ersatzschlüssel aufbewahrte und er dachte, nun wäre ein guter Zeitpunkt, ihn zu verwenden. Er öffnete einen der Schränke und durchforschte ihn, bis er fand, wonach er suchte: einen wundervollen, goldenen Harnisch und eine passende Harems-Hose in Türkis mit goldenen Streifen an den Seiten hinunter. Normalerweise hätte nur ein direkter Befehl seines Meisters ihn bewegt, diese exotische Tracht anzuziehen, doch das war genau der Punkt – er stellte sich vor, dass Skinner etwas derart Verführerisches benötigte, um seine derzeitige Stimmung zu durchbrechen und ihn tatsächlich dazu zu bringen, seinen Sklaven zur Kenntnis zu nehmen. Und falls Skinner ihn bemerkte, bestand auch die Chance, dass er anfangen würde, mit ihm zu reden.
Mulder zog das Haremsjungen-Outfit an und umrahmte mit Kajal seine Augen. Er verzog sein Gesicht, als er sich im Spiegel betrachtete – offen gesagt dachte er, er sah lächerlich aus, wusste jedoch, sein Meister liebte es, wenn er so herausgeputzt war.
Seit der Krise hatte Skinner ihn nicht angefasst, nicht einmal, um seine üblichen, täglichen Züchtigungen zu verabreichen. Und für einen Mann, der normalerweise so sinnlich war, erschien das Mulder völlig falsch. Wenn er vielleicht seinen Meister zu Sex verleiten konnte, dann wäre er durch die Intimität, die dem Ereignis folgte, vielleicht in der Lage, mit Skinner zu sprechen, warum ihn das so hart traf und wie er es hinter sich lassen und sich weiterbewegen konnte.
Mulder stieg die Treppe wieder hinunter und blieb einen Moment vor dem Büro stehen. Er atmete tief durch, klopfte an die Tür und trat ein ohne zu warten, dass sein Meister ihn hereinbat. Skinner saß am Schreibtisch, arbeitete jedoch nicht – er starrte bloß ins Leere.
„Meister“, sagte Mulder leise.
Skinners Augen zuckten über ihn, registrierten nicht einmal, wie er gekleidet war.
„Fox – wolltest du etwas?“ erkundigte sich Skinner höflich.
„Ich habe mich gefragt, wann Sie ins Bett kommen, Meister“, antwortete Mulder, fühlte sich plötzlich sehr dumm, so dazustehen, gekleidet wie er war, da Skinner eindeutig weder etwas bemerkte noch es ihn kümmerte.
„Später. Ich ...“ Skinners Augen leuchteten plötzlich bei dem Kostüm und er seufzte bedauernd. „Es tut mir leid, Fox“, murmelte er. „Wieso gehst du nicht zu Bett? Ich brauche hier noch eine ganze Weile.“
Mit diesen Worten senkte er seinen Kopf, nahm seinen Stift auf und begann zu arbeiten – oder gab es vor. Es gab nicht viel, was Mulders scharfe Augen übersahen, und er wusste, wann er mit einer Entschuldigung abgespeist wurde. Skinner musste nicht arbeiten – er wollte nur allein sein, damit er sich wegen der Ereignisse weiter verprügeln konnte.
„Walter, wir müssen darüber reden“, meinte Mulder entschlossen, auch nicht zum ersten Mal – er hatte seit Tagen versucht, Skinners Problem auf den Grund zu gehen.
„Nicht jetzt, Mulder“, sagte ihm Skinner.
Mulder war nicht einmal sicher, ob sein Meister merkte, dass er seinen Sklaven mit seinem Arbeitsnamen und nicht mit seinem Sklavennamen angesprochen hatte – und das bereitete ihm wirklich Sorgen. Er konnte sehen, es hatte keinen Sinn, das Thema weiter zu erzwingen, deshalb zog er sich mit einem hoffnungslosen Seufzen zurück, sich bewusst, dass er ein echtes Problem in seinen Händen hatte: Wie zum Teufel ging ein Sklave mit seinem Herrn um, der nicht ... na ja, sehr herrisch war?
Vielleicht war das der Kern des Problems, dachte Mulder, während er ins Spielzimmer zurückging und sich auszog. Skinner stellte seine Entscheidungsfähigkeit in Frage – die Geiselnahme war ein professionelles Desaster für ihn und sein Selbstvertrauen in seine Fähigkeiten als Boss – oder Autoritätsperson jeglicher Art – hatte eine schwere Delle abbekommen. Kein Wunder, dass er als Ergebnis seine Autorität zu Hause nicht einsetzen wollte.
Mulder verbrachte eine ruhelose Nacht, wälzte das Problem. Skinner kam spät ins Bett – beinahe um 3.00 Uhr. Und als sich Mulder im Bett umdrehte und seine Arme um seinen Meister legen wollte, schob ihn Skinner sanft aber bestimmt weg.
Als Mulder am folgenden Morgen erwachte, war er einer Lösung des Problems nicht näher. Er führte seinen Weckruf wie üblich durch, aber obwohl Skinner normalerweise auf seine Dienste reagierte, blieb sein Schwanz zum allerersten Mal bei dieser Gelegenheit stur schlaff. Mulder bearbeitete ihn viele lange Minuten mit Zunge und Mund, bis schließlich sein Meister hinunterfasste und ihn wegstieß, etwas murmelte, zu müde zu sein. Mulder war bestürzt – er liebte seinen Meister und wollte ihm auf jede ihm mögliche Art helfen. Er hatte auf sexuellem Wege versagt, deshalb war es klar, dass er seinen Sklavenhut zur Seite legen und stattdessen seinen Psychiaterhut aufsetzen musste.
Er lag nackt auf dem Bett, dachte über das Problem nach, während Skinner aufstand und eine Dusche nahm. Wanda streckte sich, warm und vollkommen im Frieden mit der Welt wie üblich, ihre zarten Pfoten tappten faul nach Mulders Fingern. Er lächelte und schnippte ihr Ohr, sie packte seine Hand mit ihren Pfoten.
„Autsch! Du hast deine Krallen draußen, Madam!“ beschwerte er sich.
Sie starrte ihn mit dunklen Augen an, eindeutig auf Kampf aus.
„Ah, so funktioniert das, nicht wahr?“ sagte Mulder, grinste sie an.
Er bewegte seine Hand in Kreisen um ihre Ohren und ihr Kopf drehte sich rum und rum, folgte der Richtung seiner Hand, ihre Augen erregt und voller Ungezogenheit. Immer wieder hüpfte sie hoch und versuchte, seine Finger zu fangen, und jedes Mal bewegte er sie gerade rechtzeitig außer Reichweite – bis sie zu schnell für ihn war und seine Hand mit ihren Krallen packte, ihn an ihr Maul zog und fest zubiss.
„AUA!“ jaulte er. „Du bist eine böse Katze, Wanda Skinner.“
Sie räkelte sich gegen ihn, klar entzückt von seiner Reaktion, und versuchte, noch einmal seine Hand zu schnappen.
„Ah-ah – einmal gebissen, beim zweiten Mal vorsichtig“, erklärte er ihr. „Wörtlich in diesem Fall!“
Er kitzelte zärtlich ihren Bauch und sie verwandelte sich in Sekundenbruchteilen von einem unbändigen, sich anpirschenden Tiger in einen Klumpen schnurrenden Lehm.
„Hmmm“, überlegte Mulder, während er seine leicht lädierte Hand untersuchte. Es war kein ernsthafter Biss, doch er konnte die Eindrücke ihrer Zähne sehen. „Weißt du, ich denke, du hast das genossen“, klagte er sie an.
Ihre strahlenden Augen machten das ziemlich klar.
„Was mich auf eine Idee bringt ...“, murmelte Mulder.
Schließlich war sein Meister nicht automatisch der Top – es gab keine Festlegung, die sagte, Mulder wäre der Sklave und Skinner der Meister. Sie nahmen die Rollen an, weil sie sie genossen, weil es ihnen passte und sie anmachte. Und weil sie einander natürlich ergänzten, während sie sich in diesen Rollen befanden. Also war es einleuchtend, dass es Skinner gefallen musste, ein Meister zu sein und alles, was damit zusammenhing. Genauso, wie es Mulder mochte, ein Sklave zu sein ...
„Ganz einfach“, sagte Mulder, erhob sich. „Alles, was ich zu tun habe, ist, einen Weg zu finden, ihn zu provozieren, wieder ein Meister zu sein – danach können wir uns um den Rest der Sache kümmern. Kinderspiel.“
Traurig grinste er seine Reflexion im Spiegel auf der Kommode an. Er wusste, dass die ihm bevorstehende Aufgabe alles andere als einfach war.
Sein erster Versuch, Skinner zu provozieren, wieder ein Meister zu sein, bestand darin, sich zu weigern, seine Cock- und Nippelringe zu tragen. Das waren die einzigen Ringe, die er wirklich wagte abzunehmen. Der Ehering bedeutete ihm zu viel – er würde ihn nicht noch einmal abnehmen, selbst, wenn es um sein Leben ginge. Soweit es ihn betraf, hatte lediglich Skinner das Recht, ihn zu entfernen, und er bezweifelte ernsthaft, dass sein Meister das jemals tun würde. Das Halsband bedeutete ihm nicht viel weniger – er konnte den Gedanken nicht ertragen, es abzunehmen – es war das absolute Herz seiner Identität als Sklave. Also ... die Nippelringe und der Cockring waren die nächstbesten Dinge. Er nahm sie rasch ab, legte sie in seine Unterwäsche-Schublade. Es war seltsam, doch sobald er sie entfernt hatte, fühlte er sich sofort nackt und einsam. Er musste sich ins Gedächtnis rufen, dass er das für seinen Meister tat, und bekämpfte den Drang, die Ringe wieder anzulegen.
Ein paar Sekunden später kehrte Skinner aus der Dusche zurück und Mulder stand erwartungsvoll da, fragte sich, wie lange sein Meister brauchen würde, seinen skandalösen Akt der Rebellion zu bemerken und zuckte innerlich mit dem Wissen zusammen, dass Skinner sowohl verletzt als auch wütend wegen seines Ungehorsams sein würde – aber wenigstens war das ein Startpunkt für eine Unterhaltung.
Skinner wahr abwesend wie immer. Er blockte Mulders Versuch, ihn anzuziehen ab, befahl seinem Sklaven stattdessen barsch, sich um seine eigene Kleidung zu kümmern, wenn er nicht zu spät in der Arbeit sein wollte. Mulder stand einige Minuten nackt herum, hoffte, Skinner würde das Fehlen der Ringe bemerken, doch es war sinnlos. Sein Meister zog sich einfach an und verließ das Zimmer mit einem hastig gemurmelten Abschied.
Mit einem Seufzen erkannt Mulder, das rief nach härteren Maßnahmen als diesen einen Akt milder Rebellion – es verlangte eine regelrechte Meuterei.
Er startete seine Kampagne an diesem Tag, indem er vergaß, Skinners Hemden aus der Reinigung zu holen und keine Lebensmittel einkaufte. Keine Reaktion. Am nächsten Tag beschloss er, nach der Arbeit bei den Lone Gunmen vorbeizuschauen und Computerspiele zu spielen – ohne seinem Meister Bescheid zu sagen.
Als er heimkehrte, saß Skinner wie üblich im Büro. Er sah kurz hoch, ein leicht gequälter Ausdruck in seinen Augen, als Mulder seinen Kopf zur Tür hereinsteckte, um Hey zu sagen. Doch davon abgesehen erfolgte keine weitere Reaktion. Mulder seufzte und biss seine Zähne zusammen – wie viel würde noch nötig sein? Der Meister, den er kannte und liebte, hätte seinen Sklaven schon lange vorher über sein Knie gelegt und ihm gründlich den Arsch versohlt für seine Unverschämtheit, aber Skinner schien es einfach egal zu sein. Mulder zog sich ins Bett zurück, um seine nächste Strategie zu erträumen, seinen Meister in irgendeine Art von Diskussion zu provozieren.
Während der nächsten paar Tage steigerte er seine Kampagne. Wenn Skinner kein Meister war, entschied er, würde er kein Sklave sein – und vielleicht würde irgendwann der große Mann die Tatsache einsehen, dass sie ein Problem hatten, über das gesprochen werden musste.
Mittlerweile gab es keine Lebensmittel im Haus – und auch keine sauberen Hemden für seinen Meister, obwohl Mulder sich vergewisserte, seine eigenen Hemden aus der Reinigung zu holen.
Daher war es bloß eine Frage der Zeit, bis Skinner zu seinem Schrank trat und ihn leer fand.
„Fox – wo sind meine Hemden?“ fragte er knapp.
Mulder lächelte freundlich.
„In der Reinigung, denke ich“, meinte er nebenbei.
Er zog sich fertig an und gab seinem Meister ein Küsschen auf die Wange. „Sehe dich später, Walter!“ rief er, fragte sich, wann der große Mann merken würde, dass er ihn eher wie einen Geliebten behandelte, als einen Meister.
Als Mulder später in der Arbeit einen Blick auf seinen Meister warf, trug Skinner ein Hemd, das mindestens zwei Nummern zu klein für ihn war – deshalb nahm Mulder an, sein Meister hatte eines der Hemden seines Sklaven ausgeliehen. Er sah ziemlich lächerlich aus; die kurzen Manschetten enthüllten viel zu viel Handgelenk, die angespannten Knöpfe waren beinahe zum Zerbrechen über seine breite Brust gedehnt, und die obersten Knöpfe standen offen, weil der Kragen einfach zu eng für ihn war. Skinner machte den traurigen aber entschlossenen Versuch, das schlecht sitzende Hemd durch aufgerollte Ärmel und eine grellere als normale Krawatte zu verbergen. Dennoch sah er überhaupt nicht wie sein tadelloses Selbst aus. Der Anblick seines so ausstaffierten Meisters hätte Mulder amüsiert, wenn da nicht Skinners ausgezehrtes Gesicht und der dunkle, gehetzte Ausdruck in seinen Augen gewesen wäre.
Mulder entschied, genug war genug – er würde heute Nacht eine Reaktion erzwingen, egal wie, und schließlich seinen Meister zwingen, den Trost zu akzeptieren, den er so sehnlich spenden wollte – selbst, wenn es bedeutete, sein Hintern musste während des Prozesses gründlich gewärmt werden.
Insgeheim liebte Mulder eine Tracht Prügel, hatte jedoch irgendwie das Gefühl, dass die Prügel, mit denen er enden würde, um einiges härter ausfallen würden, als er normalerweise gern erhielt. Nicht, dass es ihm etwas ausmachte – es war alles für einen guten Zweck.
Als er später am Abend heimkam, schmiss er mit einem zufriedenen Grinsen betont eine leere Tüte auf den Tisch.
„Ich hoffe, du hast dir was zu essen gemacht, Walter. Ich habe auf dem Heimweg Thai gehabt, deshalb bin ich nicht hungrig“, rief er seinem Meister zu, der in der Küche stand.
Mulder wanderte herein und gab dem anderen Mann ein liebevolles Küsschen auf die Wange.
„Mach mir eine Tasse Kaffee, sei ein guter Junge“, sagte er, zuckte innerlich wegen seiner Wortwahl zusammen.
Er tätschelte freundlich Skinners Arsch und ging zurück ins Esszimmer, sein Herz hämmerte in seiner Brust. Jede Sekunde erwartete er, seines Meisters unbändiges Brüllen zu hören, oder wenigstens irgendeine Reaktion ... doch die gab es nicht. Mulder seufzte und entschied, er hatte keine Wahl, als einfach weiter zu machen. Er setzte sich an den Esstisch, schob seinen Stuhl zurück und legte seine Füße auf die glänzende Oberfläche. Dann schnappte er die Zeitung seines Meisters aus seinem Aktenkoffer, verteilte den Politik-Teil überall auf dem Boden und vergrub sich im Sportteil.
Ein paar Sekunden später erschien Skinner – ohne Kaffee. Er schien das Chaos im Zimmer kaum zu registrieren und wollte hinauf zu ihrem Schlafzimmer gehen.
„Hey – wo ist mein Kaffee?“ forderte Mulder.
Skinner blieb stehen und sah zurück.
„Wie bitte?“ Er sah verwirrt aus.
„Ich habe dich gebeten, mir einen Kaffee zu machen. Wenn du schon dabei bist, kannst du auch diese Unordnung beseitigen!“ setzte Mulder nach, wedelte seine Hand über den papierbedeckten Boden.
Zum ersten Mal schien Skinner das Chaos wahrzunehmen und er zog seine Augenbrauen zusammen.
„Mulder, reiz mich nicht“, warnte er mit leisem, ersticktem Ton, bevor er die Treppe hinauf verschwand.
Mulder beschloss, es war Zeit, genau das zu tun; er hatte seinen Meister aufgeschreckt – nun war es soweit, ihn in die Ecke zu treiben.
Er rannte hinter Skinner her die Treppe hinauf und fand seinen Meister im Schlafzimmer stehend, sein zu kleines Hemd aufknöpfend als Vorbereitung für eine Dusche oder ein Bad. Sein Leben in seine Hand nehmend, beschloss Mulder, es war Zeit, das eine Wort auszusprechen, von dem er dachte, es würde eine Reaktion hervorrufen. Er stolzierte hinter seinen Meister, legte seine Arme um den großen Mann, stoppte Skinners Finger an den Knöpfen, lehnte sich vor und sprach ein Wort in das Ohr seines Meisters, in tiefem, dominantem Ton.
„Wanda.“
Skinner erstarrte.
„Was hast du gesagt?“ knurrte er.
„Du hast mich gehört. Geh auf deine Knie, Junge“, zischte Mulder. „Ich will deinen Arsch ficken. Keine Fragen. Keine Argumente. Tu es einfach.“
Skinner schüttelte ihn ab wie ein zorniger Löwe, der nach einem Jungen schlug. Er drehte sich um und schnappte Mulders Schultern mit seinen Händen. Er packte nicht hart genug zu, um weh zu tun, doch es genügte, um Mulder bewegungslos zu halten.
„Wer ist der Meister und wer ist hier der Sklave?“ verlangte Skinner wütend zu wissen.
Mulder zuckte seine Schultern, brach nicht mal für eine Sekunde den Augenkontakt.
„Keine Ahnung“, antwortete er. „Wer ist hier der Meister?“
Skinners Ausdruck verfinsterte sich.
„Du brauchst eine Gedächtnisstütze, nicht wahr?“ fragte er.
Mulder spürte sein Herz einen Schlag aussetzen – das war es, was er sehen wollte. Wenigstens war Skinner aus dieser distanzierten, verlorenen Trance ausgebrochen, in der er sich die letzten paar Wochen befunden hatte, und wurde über etwas wütend.
„Ich denke, das tue ich, ja“, nickte Mulder.
„Ja – was?“ Skinner schüttelte ihn heftig.
„Ja – nichts“, hob Mulder neuerlich seine Schultern. „Wenn Sie wollen, dass ich Sie als Meister anspreche, müssen Sie mich glauben machen, dass mein Meister immer noch da drin ist“, forderte er Skinner heraus.
Skinner atmete abgehackt ein.
„Ich warte“, zischte Mulder. „Mein unverschämter Arsch wartet auch.“ Er wackelte seinen Arsch provokant – seine Hüften bewegten sich dabei gegen seines Meisters Körper.
Mit einem tiefen Brüllen packte Skinner Mulders Handgelenk, setzte sich auf das Bett und zerrte Mulder mit einer flüssigen Bewegung über seinen Schoß. Mulder gab willig nach, sein Herz jubelte. Endlich erreichten sie etwas!
Skinner zerrte Mulders Hose und Boxer von ihm und legte eine schwere Hand auf Mulders Rücken. Mulder wand sich, bog seinen Rücken durch, liebte das Gefühl der kühlen Luft, die über seinen bald geröteten Arsch strich. Darauf hatte er lange gewartet – und er spürte, dass beide, er und sein Meister, eine lange, befreiende Tracht Prügel brauchten, um die Ordnung in ihrer Welt wieder aufzubauen und sie einander nahe zu bringen, was Prügel immer schafften. Mulder war nicht sicher, wie diese magische Alchemie funktionierte – wenn er eine gründliche Tracht Prügel durchmachte, wollte er normalerweise irgendwo anders im Universum sein, doch wenn es vorbei war, standen sich er und sein Meister immer näher als je zuvor. Und es war in der Entspannung nach den Prügeln, dass sie oft ihre intimsten Geheimnisse und zärtlichen Worte austauschten.
Mulder stählte sich über Skinners Knie, als der erste schwere Schlag auf seinen Arschbacken landete.
„Au!“
Er strampelte mit seinen Beinen. Es dauerte immer kurze Zeit, um aufgewärmt zu sein, und die ersten paar Hiebe stachen unerträglich. Skinners große Hand würde die Aufgabe auch nicht sanft erledigen – sie lieferte einen Schlag nach dem anderen auf seinen nackten, ungeschützten Hintern, die Hiebe kamen so hart und schnell, dass Mulder nicht sicher war, ob er daran dachte zu atmen.
Für einen Moment wurde er panisch, fragte sich, ob Skinner in seiner Wut zu weit gehen würde – und dann geschah etwas Magisches. Plötzlich waren sie verbunden und ein alter, vertrauter, heißgeliebter Rhythmus sprang ein. Er bewegte sich im Takt der Schläge, glitt rhythmisch zurück, um jedem Schlag zu begegnen, dann vorwärts unter der Gewalt der Hiebe. Skinners Hand auf seinem Rücken hielt ihn an Ort und Stelle, die Bewegung seiner starken Schenkel verankerten Mulder, hielten ihn sicher. Er konnte Skinners Herzschlag durch das dünne Baumwollhemd seines Meisters fühlen, konnte seines Meisters solide Wärme durch seine festen Schenkel ausstrahlen spüren. Hier gehörten sie hin – sie beide, diesen Generationen alten Tanz ausführend, der nicht schöner sein konnte, wenn er choreographiert worden wäre. Er hatte ein Ritual und einen eigenen Takt, in den sie sich bald vertieften.
Skinners Zorn wurde von dem Ritual und dessen eigenem Rhythmus langsam überlagert und bald völlig weggewischt. Er fand seinen Weg in eine nur für ihn erreichbare Dimension, ungeachtet der Ereignisse, die sein Verloren sein ausgelöst hatten. Nun flog Mulder und Skinner war bei ihm, flog neben ihm.
Erschrocken erkannte Mulder, dass es immer so gewesen war. Normalerweise war er so von seinem eigenen Endorphin-Hoch in Anspruch genommen, dass er nicht bemerkte, dass auch sein Meister eines erfuhr. Wie Wanda ihre Beiß-Spiele genoss, liebte es Skinner, seines Sklaven weißen Rumpf zu rösten, liebte die Muster, die seine Hand auf Mulders Fleisch hinterließ und die Art, wie Mulder auf seine Berührung reagierte. Mulder fühlte sich mit seines Meisters Vergnügen auf eine Art verbunden, wie es nie zuvor geschehen war. Sein Arsch stand in Flammen – es fühlte sich an, als ob er sich erhitzte, und Skinner fachte dieses Feuer immer mehr an, bis Mulder gleichzeitig singen und schluchzen wollte.
„Meister ... Meister ... Sie sind mein Meister ...“ Mulder wiederholte die Worte immer und immer wieder, wusste jedoch, dass keiner von ihnen bereit war, schon damit aufzuhören.
Er jaulte, während Skinner drei Wochen verpasste Prügel nachholte, indem er seine Aufmerksamkeit Mulders Schenkel zuwendete. Mulder hasste es, wenn Skinner ihn hier verprügelte, und liebt es umgekehrt, weil er es so hasste – und weil sein Meister wusste, er hasste es so sehr. Er liebte es, dass sein Meister ihn etwas durchleiden ließ, das er nicht mochte, bloß um die Tatsache seiner Herrschaft über seinen Sklaven klar zu machen.
Das half Mulder, die letzten Schritte in den Sub-Raum zu gehen, und bald flog er hoch wie ein Drachen, hartnäckig preisgegeben über seines Meisters Knie, jeden seiner harten Hiebe akzeptierend.
Wiederholt murmelte er das Mantra Meister, Meister, Meister ..., immer und immer wieder, weil sie es beide hören mussten.
Schließlich wurden die Schläge langsamer und hörten auf, hinterließen eine tobende, stechende Hitze in Mulders Kehrseite. Er lag eine Sekunde da, fand seine Atmung wieder und glitt dann von Skinners Schoß, kniete nieder und wartete auf das, was – wie er wusste – als nächstes passieren würde, was als nächstes passieren musste.
Skinners Augen waren dunkel – er war verloren im Top-Raum, auf die gleiche Art wie Mulder im Sub-Raum verloren war. Er beugte sich vor, packte Mulders Kinn grob mit seiner Hand und sprach das eine Wort aus, von dem beide wussten, er musste es sagen. Das eine Wort, das den Status Quo zwischen ihnen wiederherstellen würde, endgültig und unumstößlich.
„Wanda.“
Augenblicklich kletterte Mulder in Position über dem Ende des Bettes. Er schnappte das Holz und spürte einen Moment später den groben Stoff der Wollhose seines Meisters an seinem schmerzenden Arsch, als sich Skinner hinter ihn stellte. Er hörte das Geräusch eines Reißverschlusses und wimmerte, als sein Meister absichtlich schwere Hände auf seinen glühenden, erhitzten Hintern legte. Mulder wusste, dass sein roter Arsch für Skinner das Äquivalent eines roten Tuches für einen Stier war. Sein Meister liebte es genauso, einen gründlich verprügelten Hintern zu befummeln, wie es Mulder liebte, einen gründlich verprügelten Hintern zu erhalten.
Skinner packte seine Hinterbacken und betatschte sie mehrere lange Minuten grob, ließ Mulder aufschreien und sandte seine Endorphine wieder einmal in den Himmel.
„Dieser Arsch braucht eine Erinnerung, wer hier das Sagen hat“, knurrte Skinner.
„Ja, Meister!“ stimmte Mulder freudig zu, sehnte sich danach, seines Meisters harten Schwanz tief in seinem Inneren zu spüren.
Er war genauso angemacht wie Skinner von dem Gedanken seines Meisters, der ihn hart und schnell nahm, während sein Hintern zwischen ihnen glühte, rot und heiß. Er wand sich gegen das Bett, sein Schwanz steif und hungrig.
„Ein netter, heißer Arsch, genau, wie ich ihn mag“, murmelte Skinner, kniff Mulders wunden Hintern, bis er quietschte. „Bleib in Position, Junge. Dein Meister kann tun, was er – verdammt noch mal – mit diesem Arsch tun will“, sagte Skinner in einem tiefen, kehligen, absolut sexuell dominanten Ton. „Na?“ verlangte Skinner. „Kann er?“ sagte er, klatschte Mulders Hintern herzhaft mit seiner Hand.
„Ja, Meister! Er gehört Ihnen, Meister!“ keuchte Mulder, wollte sehnlichst den Druck in seinem Arsch lindern, wusste jedoch, es war verboten.
Wenn Skinner das Wanda-Kommando verwendete, verlangte er, dass lediglich sein Vergnügen bedacht, nur seine Bedürfnisse erfüllt wurden – auf diese Art erreichte Mulder die wunderbare Gelassenheit des Sub-Raumes, was an sich schon eine Belohnung war, sogar ohne Orgasmus.
„Gut. Ich bin froh, dass du das verstehst, Junge. Ich werde dich hart ficken, bis du schreist“, versprach Skinner.
Mulder dachte nicht, dass im Moment viel nötig war, um ihn zum Schreien zu bringen – er wollte bloß, dass sich sein Meister beeilte und ihn mit diesem herrlichen Schwanz füllte.
Ein paar Sekunden später hatte er seinen Willen, als sein Meister seine Hinterbacken mit groben Händen schnappte und sie auseinander zog. Mulder stieß ein Jaulen aus, als Skinner seinen harten Schwanz mit einer geschickten, beinahe brutalen Bewegung tief in Mulders Anus rammte. Für einen Moment war Mulder nicht sicher, ob er in Position stehen bleiben konnte, während der Schwanz ihn komplett füllte, das Tempo und der Nachdruck des Eindringens trieben Tränen in seine Augen.
„Wer besitzt dich, Junge?“ zischte Skinner wild.
„Sie, Meister“, antwortete Mulder schnell.
Skinner verlagerte sein Gewicht, blieb jedoch bis zur Wurzel im Körper seines Sklaven eingebettet. Mulder bemühte sich, still zu halten, sich an die enorme Größe des Eindringlings zu gewöhnen, der ihn so plötzlich gedehnt hatte, und unter dem Gewicht seines Meisters stehen zu bleiben, als sich Skinner über seinen Rücken legte, ihn runterdrückte, ihn an Ort und Stelle festhielt.
„Gut. Nur, um dich zu erinnern. Ich werde einen Moment so stehen bleiben, damit ich das Gefühl deines engen Arsches um meinen Schwanz genießen kann. Oh, du fühlst dich gut an“, schnurrte Skinner, seine großen Hände spielten mit dem Körper seines Sklaven.
Sie wanderten herum zur Vorderseite von Mulders Brustkasten und kniffen seine Brustwarzen, erst nur kneifend, quetschten dann hart.
„Was gehört mir?“ fragte er, seine Atmung kam in hartem, sexy Keuchen.
„Alles von mir!“ antwortete Mulder mit einer Stimme, die sogar für seine eigenen Ohren quietschend hoch klang.
„Diese?“ Skinner quetschte seine Brustwarzen gnadenlos hart.
Mulder wand sich unter ihm, doch das Geweicht seines Meisters auf seinem Rücken verhinderte eine Bewegung.
„Ja, Meister! Sie gehören Ihnen. Ich gehöre Ihnen. Jeder Teil von mir!“ keuchte er, entspannte sich und ergab sich seines Meisters groben Aufmerksamkeiten.
Er liebte es, wenn Skinner mit ihm langsam, zärtlich und erotisch Liebe machte, doch da gab es auch einen geheimen Teil von ihm, den es erregte, seinen Meister im vollen Höhlenmensch-Modus zu sehen, sein Vergnügen, rau zu nehmen und Mulder zu erinnern, dass er ein Sklave war und ihm als solcher dienen würde, seinen Körper willig und ohne Gedanken an sein Vergnügen aufgab.
„Gut.“
Skinner nahm seine Hände von Mulders Brustwarzen, sehr zu Mulders Erleichterung, und klatschte anerkennend die Seite von Mulders Arsch.
„Nun halt dich fest, weil ich dich gut und hart reiten werde“, warnte Skinner.
Er hielt Wort und zog sich im nächsten Moment zurück, rammte dann so hart hinein, dass Mulder sich mit all seiner Kraft am Bett festkrallen musste, um aufrecht zu bleiben. Skinners Takt war beinahe brutal, doch Mulder fühlte, sie brauchten das jetzt beide – Skinner musste wissen, dass er in seinen Sklaven hämmern konnte, so autoritär und dominant sein konnte, wie er wollte, und dass Mulder nicht zerbrechen würde. Ganz im Gegenteil – dass er es total und absolut erregend fand.
Skinners Takt bewirkte, dass es nicht lange dauern konnte und bald kam er kraftvoll in seinem Sklaven. Beide lagen keuchend da, für lange Zeit, während sie allmählich von ihrer großen Höhe runterkamen, gesunder Menschenverstand langsam zurück gekrochen kam. Dann zog sich Skinner heraus und griff mit absolut zärtlichen Händen nach seinem Sklaven. Er löste Mulder vom Bettgeländer und nahm ihn in seine Arme.
„Bist du okay?“ murmelte er.
„Mir geht es gut, Meister – mehr als gut ... ich fühle mich verdammt wundervoll. Wie ist es mit Ihnen?“
Mulder griff aus und liebkoste zärtlich Skinners Gesicht. Wenigstens hatte die Haut seines Meisters dieses blasse, hagere Aussehen verloren, obwohl seine Augen immer noch dunkel und verstört waren.
„Ich bin ... nicht sicher.“
Skinner zeigte ein schwaches Lächeln und setzte sich mit einem erschöpften Seufzen auf das Bett. Mulder kniete sich hinter ihn, schlang seine Arme um Skinners Brust und hielt ihn lange Zeit fest, presste seine Wange gegen die seines Meisters.
„Reden Sie mit mir darüber“, sagte er leise.
Wieder seufzte sein Meister, blieb jedoch stumm.
„Walter, es war nicht Ihre Schuld“, meinte Mulder schließlich, wollte seinem Meister keine Gelegenheit geben, sich in die Stille zu retten. „Ihnen wurde gesagt, das Angriffsteam rein zu befehlen. Es war nicht Ihre Entscheidung.“
„Sie waren meine Männer. Ich wusste, es war falsch, das zu tun. Ich hätte stärker argumentieren sollen.“
„Sie haben Ihre Meinung drei Stunden lang argumentiert, Walter“, wies Mulder sanft hin.
„Ich hätte den Befehl verweigern sollen.“ Skinner straffte seine Schultern. „Sie waren meine Männer und meine Verantwortung. Und diese Geiseln sind tot, weil ich nicht das Richtige tat.“
„Sie konnten nicht wissen, dass es so enden würde. Es hätte gut ausgehen können – Sie können nicht alles richtig machen, Walter. Sie müssen bloß den Job erledigen, so gut Sie können“, erklärte ihm Mulder fest.
Wieder war Skinner stumm, doch seine dunklen, besorgten Augen blieben auf seine Hände fixiert. Mulders Herz drängte zu seinem Meister. Sanft zog er Skinner herum, sodass er auf dem Bett lag, legte sich neben ihn und schlang seine Arme um seinen Meister.
„Sie können nicht zulassen, dass Sie jeden Befehl, den Sie geben, in Frage stellen. Sie haben über die Jahre zahllose Befehle erteilt, die Leben gerettet haben“, wies Mulder hin. „Falls Sie gehemmt sind, werden Sie Ihren Job nicht richtig erledigen.“
Skinners Augen blitzten hinter seinen Metallrahmen, als er erkannte, worauf Mulder hinaus wollte.
„Sie kennen immer noch die richtigen Schritte, die Sie tun müssen, Meister“, wisperte Mulder, liebkoste zärtlich Skinners Schläfe. „Sie müssen sie mit mir machen. Die Welt braucht Ihr übliches, starkes, unbeirrbares Selbst. Ich brauche Sie so ... und Walter, viel wichtiger, Sie brauchen es auch. Was wir gerade getan haben, muss Ihnen das bewiesen haben. Sie tun Menschen nicht weh, indem Sie Sie selbst sind, gerade eben haben Sie mir nicht weh getan – na ja, nicht auf eine Art, die ich nicht ausgiebig genossen habe!“ grinste Mulder.
„Dominant zu sein, ist Ihre Natur – in der Arbeit und im Schlafzimmer Befehle zu erteilen – das macht Sie zu Ihnen. Wenn Sie sich weiter so in Frage stellen, zerstören Sie, was für Ihre Persönlichkeit wesentlich ist. Tun Sie das nicht, Walter. Tun Sie’s nicht. Akzeptieren Sie, dass manchmal schlimme Dinge geschehen. Und das ist nicht immer Ihre Schuld, weil Sie nicht gut genug oder hellseherisch genug sind, um das Ergebnis vorherzusehen.“
Er grinste und kniff liebevoll Skinners Ohr, wurde belohnt, als Skinner endlich ein schwaches Lächeln zeigte.
„Du hast mich psychoanalysiert, Sklave“, kommentierte er. „Du hast in den vergangenen Tagen absichtlich versucht, mir eine Reaktion zu entlocken.“
Mulder grinste. „Es war nötig, Meister.“
„Was wir gerade taten ...“ Skinner blickte sich nachdenklich im Schlafzimmer um.
„War fantastisch“, endete Mulder für ihn.
Skinner schüttelte seinen Kopf, immer noch verblüfft.
„Es fühlte sich an, als ob alles, was ich gab, jetzt zweifach von dir zurückkam und mich weitergehen ließ, bis ich sicher war zu verbrennen“, murmelte er. „Ich denke nicht, dass ich je zuvor ein derartiges Hoch im Top-Raum erreichte. Es war fantastisch. Ich hatte immer Angst, dass – falls ich mich wirklich gehen lasse und so hoch fliege – ich damit enden könnte, dir Schaden zuzufügen“, gestand Skinner.
„Das könnten Sie nicht“, widersprach ihm Mulder entschieden. „Ihr Urteilsvermögen und Ihre Instinkte sind zu gut dafür – genauso Ihre Fähigkeit zu kommandieren und die Kontrolle zu behalten. Das selbe gilt für die Arbeit – Sie machen einen guten Job, Walter. Hören Sie auf, sich in Frage zu stellen.“
Lange Zeit dachte Skinner darüber nach, nickte dann. Er lehnte sich vor und legte einen langen, liebevollen Kuss auf Mulders Lippen.
„Du bist der beste Sklave, den ein Meister haben kann, Fox“, flüsterte er.
Mulder fühlte sich, als ob sein ganzer Körper bei diesen Worten vor Stolz glühen würde. „Und Sie sind der beste Meister“, gab er zurück.
„Fox ...“ Skinners Stimme nahm einen etwas gefährlichen Ton an, und er streichelte sanft Mulders Brustwarzen. „Die fehlenden Ringe – denk nicht, dass ich es nicht bemerkt habe. Sorg dafür, dass diese Situation schnell bereinigt ist, Sklave, oder ich kann dir versprechen, dass dein Arsch sehr bald wieder brennt.“
„Ja, Meister. Nein, Meister“, grinste Mulder entzückt. „Es ist schön, Sie wieder zu haben, Meister“, fügte er leise hinzu.
„Es ist schön, wieder hier zu sein, Sklave“, grinste Skinner zurück.
Und dann, als ob er den Punkt betonen wollte, drehte er Mulder auf den Bauch und verpasste dem Hintern seines Sklaven einen festen, stechenden Schlag.
„AU! Wofür war das denn?“ beschwerte sich Mulder.
„Das ist dafür, dass du vergessen hast, die verdammte Wäsche aus der Reinigung zu holen, sodass ich den ganzen Tag dieses lächerlich enge Hemd tragen musste“, knurrte Skinner.
„Oh, Gott. Sie haben furchtbar ausgesehen, eingeschnürt in mein Hemd!“ lachte Mulder.
Das Lachen blubberte in ihm hoch und kam gurgelnd an die Oberfläche, wo es in einem unkontrollierbaren Kicheranfall explodierte. Skinner schloss sich an und sie lachten, einander hilflos in den Armen liegend. Sie lachten, bis es weh tat, die Anspannung der vergangenen Wochen löste sich als Ergebnis dessen, was gerade zwischen ihnen vorgefallen war, auf.
„Katharsis“, murmelte Mulder schwach, nachdem sie aufgehört hatten. „Es ist seltsam – ich wusste, Prügel können erlösend für mich sein, als der Verprügelte, aber ich dachte nie, wie sehr es ein Ventil für die Person sein kann, die die Prügel austeilt, bis heute.“
Skinner nahm Mulder in seine Arme und drückte ihn an sich.
„Es war sehr entspannend“, flüsterte er. „Und es war genau, was ich brauchte. Ich danke dir, Fox.“
„Gern geschehen, Meister“, lächelte Mulder und kuschelte sich eng an die Brust des großen Mannes, überglücklich, seinen Meister zurück zu haben.
Ende
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