Pairing: Skinner/Mulder
Rating: NC-17
Kategorie: BDSM-Slash
Warnung: Diese Serie enthält grafische Szenen der BDSM-Erotik
Inhalt: Mulders Drang nach immer extremeren Erregungen lassen ihn den ultimativen Spieler in DC aufsuchen – ein mysteriöser Top, der legendär in der BDSM-Szene ist. Doch Mulder muss einen hohen Preis für das bezahlen, was er will.
Disclaimer: Die Charaktere Mulder, Skinner, Scully etc. gehören Chris Carter und 1013. Die Geschichte und Ideen gehören der Autorin.
Kapitel 13: Fernsteuerung
Inhalt: Mulder geht auf einen Feldeinsatz, zwingt seinen Meister, kreativ zu werden, um seinen Sklaven an seinen Status zu erinnern, während der nicht in der Stadt ist.
"Sie müssen das wirklich nicht machen, Meister", sagte Mulder nervös.
"Nonsens", lächelte Skinner.
Immer ein alarmierendes Zeichen, dachte Mulder, rutschte ungemütlich herum.
"Halt still." Skinner klapste seine Schulter tadelnd und Mulder schluckte. "Möchtest du, dass ich dich festbinde?" fragte Skinner mit einem amüsierten Schnauben. "Würde das helfen? Ich könnte dich in tiefe Bondage versetzen, wenn du das vorziehst." Er bewegte drohend sein Handgelenk.
"Ah, nein. Ich kann stillhalten." Mulder biss auf seine Lippe. "Sie haben das schon gemacht, nicht wahr?" fragte er, blickte zu seinem Meister hoch.
"Selbstverständlich", meinte Skinner ruhig, griff nach einem kleinen, schwarzen Lederetui und öffnete den Reißverschluss.
Wieder schluckte Mulder, während er den Inhalt betrachtete. Drei glänzende Gegenstände lagen auf blutrote Seide gebettet. Mulders Herz setzte einen Schlag aus.
"Wie oft?" erkundigte sich Mulder, wollte brüllen, dass er keinen dieser Gegenstände auch nur in seine Nähe lassen würde.
"Oft genug, um zu wissen, wie man es macht", lächelte Skinner entwaffnend.
Mulder kämpfte eine Welle der Panik nieder.
"Entspann dich."
Skinner legte seine Hände auf Mulders Schultern und sein Sklave fuhr erschrocken zusammen.
"Wir sind nervös, nicht wahr?" grübelte Skinner. "Wenn ich es nicht besser wüsste, könnte ich denken, dass jemand seinem Meister nicht vertraut. Ist das so, Sklave?"
Das war Skinners gefährlichster Tonfall und Mulder wusste es besser, als seines Meisters Zorn zu riskieren, indem er ihm in diesem Fall zustimmte.
"Ah, nein. Es ist nur ..." Ein Gedanke drang in seinen Kopf und er sah zu Skinner mit einem Lächeln der puren, engelsgleichen Unschuld auf. "Heute ist Ihr Tag, Meister. Sonntag – Meister-Tag, erinnern Sie sich? Sie sollten nichts für mich tun – ich sollte etwas für Sie tun!" sagte er triumphierend.
"Oh, das wirst du", kicherte Skinner. "Das wirst du – sobald ich hier fertig bin."
Er griff nach dem glänzendsten, schärfsten Gegenstand, Mulder holte tief Luft ... und hielt seinen Atem an.
"Warum so nervös, Sklave?" wollte Skinner wissen. "Ich kann unmöglich einen schlimmeren Job erledigen, als der letzte Fleischer, der dein Haar geschnitten hat."
Mulder starrte seinen Meister im Spiegel böse an. Er saß auf einem Stuhl, splitternackt, sein nasses Haar an seinen Kopf geklebt und in seine Augen fallend.
"Ich mag den Schnitt", knurrte er.
"Den, der dich aussehen lässt, als ob du mit einem Rasenmäher eine Meinungsverschiedenheit gehabt hättest – und sie verloren hast? Hmm, ja, ich verstehe, warum er dir gefällt", murmelte Skinner. "Glücklicherweise ist es rausgewachsen und nun viel zu lang. Ich hätte es letzte Woche schneiden sollen und habe es vergessen. Nächstes Mal – erinnere mich, Sklave."
Er schwang die lange, glänzende Schere, die er hielt. Mulder unterdrückte ein leises Stöhnen. Skinner nahm einen silbernen Kamm aus dem exquisiten schwarzen Lederetui und teilte Mulders Haar mit einer geschickten Bewegung, zog dann den Kamm durch die dunklen, nassen Locken.
"Ich stelle nicht Ihre Fähigkeit in Frage, Meister ...", begann Mulder nervös. "Es ist nur, Sie sind nicht direkt ein stereotypischer Friseur – ich meine, finden wir uns damit ab", brabbelte er, "Sie sind ein FBI-Angestellter, um Gottes Willen, und obwohl Sie ein sehr begabter Assitant Director sind, heißt das nicht ..."
"Ich merke, du hättest gern eine komplette Liste meiner Friseur-Referenzen." Skinner legte den Kamm weg und klemmte eine Strähne von Mulders Haar zwischen Zeige- und Mittelfinger. "Was Pech für dich ist, weil du keine bekommen wirst. Vertrau mir, ich habe ein Jahr lang jemandes Haare alle paar Wochen gestutzt, und er hat sich nie beklagt."
"Wer war er?" fragte Mulder rasch, sein Herz schlug zu schnell, eine plötzliche Welle der Eifersucht, vermischt mit Neugier, überflutete ihn.
"Ein alter Freund", lächelte Skinner. "Und das ist alles, was ich dazu sagen werde."
"Warum erzählen Sie mir nichts aus ihrer Vergangenheit, Meister?"
Mulder drehte seinen feuchten Kopf, um zu Skinner hochzusehen. Sein Meister war in eine Jeans gekleidet, davon abgesehen war er nackt, seine bloße Brust auf Mulders Augenhöhe, was an sich schon verwirrend war, da sie sich diesen Morgen besonders verlockend wölbte, dachte Mulder.
"Wieso hast du so viele Ablenkungsmanöver in deinem Repertoire, Sklave?" antwortete Skinner, drehte Mulders Kopf entschieden zum Spiegel zurück.
"Eine Frage mit einer Gegenfrage beantworten. Typische Vermeidungstaktik", murmelte Mulder kaum hörbar.
"Fox", sagte Skinner warnend.
Wieder fasste er eine feuchte Strähne von Mulders Haar und öffnete die Schere. Mulder schloss seine Augen und wimmerte theatralisch, unfähig zuzusehen. Nichts passierte. Mulder öffnete seine Augen. Skinner beobachtete ihn, die Schere immer noch in Schwebe.
"Würdest du eine Augenbinde vorziehen?" bot Skinner in amüsiertem Tonfall an. "Ich bin sicher, das kann arrangiert werden."
"Nein, Meister."
"Dann sieh zu – und lerne. Als nächstes möchte ich, dass du meine Haare schneidest", erklärte ihm Skinner.
Welche Haare? dachte Mulder und wurde von einem festen Schlag gegen seinen Schenkel überrascht.
"Au! Wofür war das denn?" wollte er wissen.
"Für das, was du gedacht hast", antwortete Skinner.
"Sie können mich unmöglich für etwas bestrafen, was ich gedacht habe", murrte Mulder. "Mensch, was ist das – 1984? Die Gedankenpolizei?"
"Nein, es ist das Jahr 2000, das Jahr, in dem dieser Sklave endlich lernen wird zu tun, was man ihm sagt und sich den Wünschen seines Meisters zu ergeben – und ich bemerke, dass du nicht abgestritten hast, was du dachtest. Jetzt halt still, oder ich nehme diesen Rasierer und schere dein Haar komplett ab", sagte Skinner, zeigte auf den elektrischen Rasierapparat in dem schwarzen Lederetui.
Mit einem resignierten Seufzen gab Mulder nach.
Tatsächlich bewies Skinner, dass er so geschickt war, wie er versprochen hatte. Er stutzte Mulders Haar sauber, allerdings ohne große Kreativität, benutzte den Rasierer, um den Nacken seines Sklaven zu scheren, trocknete danach die dicken Strähnen auf seinem Scheitel. Mulder musste zugeben, dass er nicht nur gut aussah, es war auch praktisch, nicht immer sein Haar aus seinen Augen schieben zu müssen.
"Nun – ich möchte meinen vollen Sonntag-Service", sagte Skinner seinem Sklaven, schüttelte das feuchte Handtuch aus. "Das bedeutet eine Rasur, einen Haarschnitt und eine Ganzkörpermassage."
"Richtig", meinte Mulder, stand auf und schnappte das Handtuch. Dann pausierte er. "Meister möchte nicht vielleicht noch etwas, oder?" fragte er.
"Zum Beispiel?" Skinner hob eine kühl abschätzende Augenbraue.
Mulder schluckte hart, nahm dann all seinen Mut zusammen.
"Na ja, Sie sagten, ich könnte ... eines Tages darf ich vielleicht ..."
"Ja?"
Skinner verschränkte seine Arme über seiner breiten Brust und Mulder wünschte plötzlich, dass sich der Boden öffnen und ihn verschlingen würde.
"... oben sein, Meister", endete er beinahe unhörbar. "Nicht Sie toppen", stellte er hastig klar. "Nur Ihnen auf andere Art dienen."
Skinner betrachtete ihn nachdenklich und Mulder biss auf seine Lippe.
"Entschuldigung, Meister ... ich hätte nicht ...", sagte er schnell.
Skinner unterbrach ihn, zog ihn an sich und sah ihn intensiv an.
"Entschuldige dich nie dafür, Wege vorzuschlagen, um mich zu erfreuen, Sklave", sagte er.
Mulder verstummte, errötete unter dem prüfenden Blick. Da lag ein Ausdruck in Skinners Augen, den er nicht verstand, und er fragte sich, was zum Teufel vor sich ging. Schließlich schüttelte Skinner seinen Kopf, seufzte müde und aus vollem Herzen.
"Fox, eines Tages will ich, dass du mir auf diese Art dienst, aber du bist noch nicht bereit."
"Warum nicht?" widersprach Mulder. "Wofür soll man da bereit sein?"
Skinner runzelte seine Stirn. "Ich habe dir meine Antwort gegeben, aber sprechen wir trotzdem darüber. Vielleicht wird es dir helfen. Komm her."
Er zog seinen nackten Sklaven zum Bett hinüber und setzte ihn darauf, setzte sich dann hinter ihn und schlang seine großen Arme um Mulders Torso, packte die Handgelenke seines Sklaven mit seinen Händen, hielt ihn auf diese Art in seiner warmen Umarmung gefangen. Seine Beine schlangen sich um Mulders Schenkel, schwer und kraftvoll. Für einen Moment verkrampfte sich Mulder, fühlte sich, als ob er in einer Art Bondage steckte. Dann entspannte er sich, als Skinner seinen Nacken küsste.
"In Ordnung, erzähl mir, wie du dich fühlst, wenn ich dich benutze", sagte Skinner leise, kuschelte sich an Mulders Schulter und Hinterkopf.
"Wie ich mich fühle?" Mulder verdrehte verwirrt seinen Hals, um einen Blick auf seinen Meister zu werfen.
"Ja. Sag es mir." Skinner blies auf das frisch geschnittene Haar.
"Es fühlt sich großartig an. Das wissen Sie doch", zuckte Mulder seine Schultern.
Skinners Arme verengten sich um ihn und Mulder unterdrückte das Bedürfnis, sich gegen die Umarmung zu wehren, die zu eng, zu nahe war.
"Ich sagte, erzähl es mir", zischte Skinner.
Mulder hörte auf, seinen Drang, sich zu sträuben, zu bekämpfen und ergab sich ihm stattdessen. "Lassen Sie mich los!"
Er wand sich fruchtlos, stieß dann gegen seinen Meister und versuchte schließlich, sich wegzudrehen. Endlich gab er keuchend auf und hielt still, sah seinen Meister böse an.
"Fangen wir noch einmal an. Warum ist es so schwer, darüber zu reden?" fragte Skinner.
"Weil es so ist", schnappte Mulder.
Skinner kniff seinen Arm.
"Meister", fügte er mürrisch hinzu.
"Also gut, lass mich dir aushelfen. Deine Fantasien über Analsex handelten immer mehr von Domination als Liebe machen, stimmt’s?" fragte Skinner, sein Atem warm an der Seite von Mulders Gesicht.
Mulder versteifte sich.
"Na?" drängte Skinner.
"Normalerweise. Na und?" gab Mulder zurück.
"Als ich nach der Party mit dir Liebe machte – das war das erste Mal, dass du dir gestattet hast, von einem anderen Mann bloß geliebt zu werden, vielleicht überhaupt von jemandem, stimmt’s?" erkundigte sich Skinner.
Mulder fühlte eine neuerliche Flut der Frustration, weil er so eng festgehalten wurde, unfähig zu entkommen, und gezwungen, sich dieser Art von Prüfung zu stellen. Skinner quetschte seine Arme um seines Sklaven Körper, suchte nach seiner Antwort.
"Ja! Ja, verdammt! Warum zum Teufel ist das wichtig?" knurrte Mulder.
"Es ist wichtig, weil du es genossen hast", schnurrte Skinner seidenweich in das Ohr seines Sklaven. "Nicht wahr?"
"Ja. Natürlich habe ich es genossen. Sie wissen das. Sie waren doch dabei."
"Und das war okay, stimmt’s? Es ohne die Domination zu genießen? Guten, altmodischen, normalen Sex zu genießen? Du warst sogar ein kleines bisschen stolz auf dich, weil du fähig warst, es zu genießen, nicht wahr?"
Skinner pausierte, doch Mulder gab keine Antwort. Er schloss seine Augen, atmete schwer.
"In deinem Geist fühlst du dich schwach, wenn du es genießt, dominiert zu werden, gefickt zu werden. Du kannst nicht verstehen, warum du es magst, dich weniger als ebenbürtig zu fühlen – es eitert in deinem Geist. Als du das erste Mal zu mir kamst, sagtest du mir, du weißt, was du bist, dass du dich damit abgefunden hast, aber das hast du nicht. Du vermeidest es, das zu tun."
Skinners Stimme war gnadenlos, bohrte sich in seine Seele. Mulder wollte schreien.
"So, falls ich dir erlaube, mir zu dienen, indem du mir Analsex gibst, was würde dich das von mir denken lassen?"
Mulder spürte den Kampfgeist ihn verlassen und er sank gegen Skinner zusammen. Lange Zeit blieb er stumm, Kopf gesenkt, dann atmete er plötzlich keuchend ein, als ob er wieder ins Leben geschockt worden wäre.
"Dass Sie schwach sind, Meister", wisperte er.
"Das ist richtig. Und dann könntest du mich verachten, wie du all die anderen Tops verachtet hast, die du konsumiert hast. Dann könntest du ausschlagen, davonlaufen, dich überzeugen, dass ich nicht das bin, was du brauchst, der Intimität entkommen, die dir Angst macht und deinen eigenen Bedürfnissen, die du versuchst zu leugnen. Ja?"
"Nein." Mulder schloss seine Augen. "Da steckt mehr dahinter als bloß ein sexueller Akt", sagte er. "Sie sind nicht mein Meister, bloß auf Grund dessen, was Sie meinem Körper antun. Ihre Autorität, Ihre Geschicklichkeit, die Dinge, die Sie sagen, die Art, wie Sie mich behandeln und ... für mich sorgen – das alles kombiniert macht sie zu meinem Meister und mich zu Ihrem Sklaven. Sie sind auf mehr Arten als bloß durch Sex mein Meister. Viel mehr Arten."
Für einen Moment herrschte Stille, dann küsste Skinner seinen Sklaven fest auf den Nacken.
"Gut. Ich weiß das – und ich bin froh, dass auch du es weißt."
Skinner löste seinen Griff um Mulders Gelenke und strich seine Hände liebevoll die Arme seines Sklaven auf und ab.
"Du kannst das Recht erwerben, mir auf diese Art zu dienen, Fox. Ich würde es genießen – aber jetzt noch nicht. Du hast mehr zu lernen über Stärke und Schwäche, bevor ich dieses Risiko mit dir eingehe. Manche Belohnungen müssen auf jeden Fall verdient werden. Und nach diesem Akt öffentlichen Ungehorsams gestern bin ich nicht geneigt, dir eine Belohnung dieser Größenordnung zu gewähren."
"Sie haben recht. Ich verdiene es nicht. Ich habe allerdings keine Ahnung, was ich gegen ... meine Ansichten tun kann. Scheiße, es ist nicht so, dass ich nicht die Psychologie meiner Vorliebe nachgelesen hätte. Sie bringen mich dazu, mich ein für allemal dem zu stellen, nicht wahr?" Er wandte seinem Meister ein ängstliches Gesicht zu.
Skinner lächelte ihn an und strich mit zärtlicher Hand die Seite des Gesichts seines Sklaven hinunter.
"Ja, Süßer. Ich versprach dir nicht weniger, als ich dich aufnahm. Aber keine Angst deswegen, Fox. Dein offener Geist, dein Wille zu lernen gehören mit zu deinen besten Eigenschaften. Wenn du sie bei dir selbst anwenden und das selbe Verständnis und Mitgefühl einwerfen könntest, das du anderen zeigst, wäre die Lektion leichter zu erlernen. So, wie es jetzt ist ...", er seufzte und es kam von Herzen, "na schön, es könnte schmerzhaft sein."
Wieder drückte er Mulder beruhigend und Mulder schmolz gegen seines Meisters starken, muskulösen Körper.
"Ich habe mich über Ihre Vergangenheit gefragt", gestand Mulder. "Haben Sie je gesubt, Meister? Ich möchte es wissen. Ich muss es wissen", sagte er verzweifelt. "Manche der Dinge, die Sie sagten ... ich sehe dieses Bild von Ihnen, kniend, und ich kann nicht ... ich kann es mir nicht vorstellen. Das ist nicht, was Sie sind."
"Das ist nicht, was du weißt, dass ich bin", meinte Skinner ausweichend.
"Haben Sie?" Mulder blickte auf. "Wie kamen Sie in die Szene? Wann haben Sie begonnen? Ich weiß, Sie waren verheiratet, trotzdem hatten Sie Beziehungen mit Männern ... wieso?"
"So viele Fragen."
Skinner zog sich zurück und stand auf, Mulder folgte ihm, zerfressen von seinem Verlangen zu verstehen.
"Eines Tages werde ich dir alles erzählen, Kleiner", sagte Skinner leise, drehte sich zu seinem Sklaven um.
Seines Meisters Augen waren ernst und Mulder fand nicht die Antworten, nach denen er in ihnen suchte.
"Aber noch nicht", meinte Mulder ärgerlich, sein Drang zu wissen verbrannte ihn innerlich.
"Noch nicht. Fox, so vieles ist neu in dieser Situation und im Moment ist dein Gemütszustand zerbrechlich – ich denke, du stimmst mir zu? Ich fand dich am Rande des Abgrunds und ich habe es fertig gebracht, dich ein paar Zentimeter zurückzuziehen. Ich will nicht, dass du dich umdrehst und hineinspringst."
"Sie haben mit mir gespielt, mich die ganze Zeit analysiert", beschuldigte ihn Mulder bitter.
"Und was hast du versucht zu tun?" gab Skinner zurück. "Du hast die Grenzen erforscht, seit du hergekommen bist, Sklave." Er richtete sich zu seiner vollen Größe auf, sein Brustkasten breit und solide. "Du hast mich konstant von Anfang an geprüft – und du tust es noch."
Mulder schüttelte zornig seinen Kopf. "Na und? Ich habe keine verdammte Chance. Sie halten alle Trümpfe", fauchte er. "Hatten Sie immer. Der Sklavenvertrag, diese Interviews mit meinen ehemaligen Tops, die Art, wie Sie in meinen Geist krochen. Ich kann nicht gewinnen. Ich kann Sie nicht besiegen."
"Nicht nur das", meinte Skinner, sein Ton todernst, "du willst nicht gewinnen. Mich zu bekämpfen bedeutet, dich selbst zu bekämpfen, und außerdem – am Ende des Tages wollen wir beide das selbe."
"Tatsächlich?" fragte Mulder überwältigt.
"Ja. Tatsächlich."
Skinners Augen waren dunkel und intensiv, als er Mulder an sich zog, seines Sklaven Kopf fest zwischen seinen Händen hielt und ihn hart auf seine Lippen küsste. Mulder sträubte sich kurz, ergab sich dann dieser vertrauten, geliebten Berührung. Seine Arme wanderten um Skinners Taille und seine Hände streichelten seines Meisters nackten Rücken. Skinner gab im gleichen Maß zurück, drückte seinen Sklaven an sich, plünderte seinen Mund mit dem seinen. Nach mehreren, langen Sekunden zog sich Skinner zurück und schnippte brüsk seine Finger.
"Unterwerfungsstellung, Sklave", orderte er, drehte sich um und schritt ins Badezimmer.
Mulder wurde zornig, richtete sich zu seiner vollen Größe auf, zögerte einen Moment an der Grenze zur Rebellion, sank dann auf seine Knie.
"Bastard", flüsterte er. "Sie haben nicht mal zurückgesehen, um sich zu vergewissern, dass ich niederknie. Sie wussten es."
"Ja", sagte Skinner einfach. "An meine Seite, und zähle fünf zu deinem Konto mit dem Riemen heute Abend in deinem Schlafzimmer. Ich kann sehen, die Lektion betreffend deine Benutzung des Wortes Bastard sinkt nicht ein."
"Ja, Meister", flüsterte Mulder mit einem resignierten Seufzen.
Er schlurfte an seines Meisters Seite und betrachtete hungrig Skinners erstaunliche Statur, ein Ausdruck totaler, erbärmlicher, hilfloser Verehrung in seinen Augen. Skinner lächelte und tätschelte sanft seines Sklaven Kopf.
"Wir kommen hin, Süßer. Versprochen", sagte er leise. "Nun, was hast du heute für mich geplant?"
"Geplant?" wiederholte Mulder leer.
"Geplant. Es ist, wie du so richtig hingewiesen hast, Meister-Tag, und ich möchte überrascht werden."
"Richtig."
Mulder setzte sich auf seine Fersen. Er war die ganze Woche derart von seinen eigenen Problemen in Anspruch genommen worden, dass er an das Thema Meister-Tag keinen Gedanken verschwendet hatte. Er blickte auf und sah das verletzte Aufblitzen in Skinners Augen – sein Meister wusste, dass er nicht einmal etwas geplant hatte.
"Es tut mir leid, Meister", sagte er rasch, "aber die Wahrheit ist, dass ich viel weniger Dinge weiß, die Sie erfreuen, als Sie von mir wissen. Als Sie gestern die Szene für mich entwickelten, das war perfekt, und ich würde gern das selbe für Sie tun, aber ich habe keine Ahnung, welche Dinge Sie anmachen würden."
"Fair genug. Darüber können wir reden", war Skinner einverstanden. "Und Fox – du musst dich nicht um meinen ganzen Tag kümmern. Tu nur eine Sache, um mich zu überraschen oder zu erfreuen. Mir ist gleichgültig, was – nur, dass du daran denkst und es versuchst."
"Na ja, ich habe eine Idee", meinte Mulder, erinnerte sich an seine erste Lektion vor ein par Tagen mit Clark Hammond, dem Massage-Lehrer. "Ich bin nicht sicher, ob es wirklich so ein Vergnügen ist, aber ich hoffe, ich kann es nett machen."
"Gut", lächelte Skinner. "Ich nehme eine Dusche, dann kannst du meine Haar schneiden und mich rasieren. Danach – bin ich in deinen Händen."
"Ja, Meister."
Mulder lächelte glücklich, während er Skinner beobachtete, der seine Jeans auszog und im Bad verschwand. Die eine Sache, die ihn immer noch überraschte, war, wie sehr er es genoss, sich in dieser Rolle des hingebungsvollen Sklaven zu verlieren. Skinners Handtuch anwärmen, seinen Meister abtrocknen, sich auf besorgte Art um seine allgemeine Bequemlichkeit kümmern, verschaffte ihm beinahe genauso viel Vergnügen, wie wenn mit ihm Liebe gemacht wurde, und er suhlte sich darin.
Er verrichtete passable Arbeit mit der Schere an dem Haarkranz auf seines Meisters Hinterkopf, danach führte er Skinner zum Bett hinüber und gab ihm eine Ganzkörpermassage. Später kochte er seines Meisters Frühstück, entschuldigte sich, um die Spezialbehandlung für seinen Meister vorzubereiten. Er suchte die Duftkerzen, die er in der Vorwoche gekauft hatte und entzündete sie, schloss die Vorhänge im Schlafzimmer, schaltete die Lichter aus und führte Skinner hinüber zur Couch.
"Sie müssen dafür auf dem Boden sitzen", meinte er entschuldigend.
Skinner hob eine Augenbraue, gehorchte jedoch, und Mulder setzte sich hinter ihm auf die Couch, seine Knie beiderseits von Skinners Kopf.
"Ich weiß, das ist kein großer Unterschied zu der Massage, die ich Ihnen gerade gegeben habe – ich meine, es ist die selbe Sache", erklärte Mulder hastig. "Aber Clark sagte, der Kopf und die Füße sind die am meisten vernachlässigten Bereiche, wenn es um Massage geht und, na schön, ich weiß, das ist etwas, das ich wirklich genieße, deshalb hoffe ich, es gefällt Ihnen auch."
Er legte beruhigende Hände auf Skinners Schultern, rieb sanft, instruierte Skinner dann, sich an ihn zurückzulehnen und sich zu entspannen. Sein Meister gehorchte, schloss mit einem tiefen, herzhaften Seufzen seine Augen. Mulder goss etwas Öl in seine Hände und wärmte es, bevor er seine Fingerspitzen auf Skinners nackten Schädel legte. Er liebkoste seines Meisters Kopf mit sanften Streichen seiner langen Finger, ließ sie auf diesem glatten Kopf verweilen, erfreute sich an dem Empfinden des Öls, das über das kahle, rosa Fleisch glitt. Er konnte spüren, dass Skinner schwerer gegen seine Beine drückte, als sein Meister wegdriftete, und er lächelte, während er arbeitete. Seine Finger fanden leichte Erhebungen in den Konturen von Skinners Schädel und überantworteten sie seinem Gedächtnis.
"Wussten Sie, dass Phrenologie die Kunst des Verstehens der Persönlichkeit eines Menschen durch die Erhebungen auf seinem Kopf ist?" murmelte er Skinner in leisem Tonfall zu.
"Ah-hah", antwortete Skinner, deutlich weg auf seiner eigenen Ebene des Entzückens.
"Ich frage mich, was ich von diesen über Sie erfahren könnte, Meister?" flüsterte Mulder.
"Hmmm ... keine Ahnung", sagte Skinner.
Mulders Finger bewegten die Haut über den harten Knochen des Schädels seines Meisters, vertrieben die Anspannung, die sich dort aufgebaut hatte, fingerte dann sanft hinter seines Meisters Ohren.
"Meine Großmutter gab mir Kopfmassagen, als ich ein Kind war", erzählte Mulder. "Ich hatte oft Kopfschmerzen und sie rieb meinen Schädel mit Lavendelwasser ein. Ich habe vergessen, wie angenehm das war, bis Clark mich erinnerte."
"S’gut", sagte Skinner schläfrig.
Mulder lächelte glücklich und arbeitete ein paar Minuten weiter. Dann wurden seine Bewegungen langsamer, sanfter und er streute ein paar Küsse auf seines Meisters frisch polierten, glänzenden Kahlkopf ein, bevor er die Massage beendete. Skinner schüttelte benommen seinen Kopf.
"Vorbei?" fragte er, warf einen Blick zu seinem Sklaven hinauf.
"Dieser Teil ja. Nun zu Ihren Füßen", erläuterte Mulder.
Er tätschelte die Couch und Skinner legte sich neben ihm nieder. Mulder schwang seines Meisters Füße auf seinen Schoß und begann, sie zu massieren. Skinner zuckte zurück und Mulder hielt seinen Knöchel fest.
"Sagen Sie mir nicht, mein Meister ist kitzlig?" fragte er boshaft.
"Ich habe nichts gegen feste Streiche, es geht um all das leichte, hauchzarte Zeug", protestierte Skinner.
"So etwa?"
Mulder zog einen Fingernagel Skinners Fußsohle entlang hinunter und sein Meister stieß ein tiefes Gurgeln aus, fuhr wütend hoch, um weg zu kommen. Mulder hielt ihn fest.
"Ich werde daran denken", zwinkerte er, begann dann, die Füße mit starken, langen Streichen zu massieren und Skinner seufzte erneut, lehnte sich auf der Couch zurück, ergab sich der Massage.
Mulder nahm sich Zeit und bearbeitete jeden Zentimeter dieser goldenen Füße. Nachdem er fertig war, hob er einen von Skinners Füßen zu seinem Mund und saugte jede Zehe, wendete dann seine Aufmerksamkeit dem anderen Fuß zu. Er endete mit einem raschen Biss in Skinners große Zehen, was ihm als Reaktion ein Knurren einbrachte. Danach ließ er die Füße los und kniete unterwürfig an seines Meisters Seite nieder. Skinner legte eine Hand auf die Schulter seines Sklaven und drückte sie.
"Sehr nett, Junge. Daran könnte ich mich gewöhnen. Ich denke nicht, dass je irgend jemand meinen Schädel so massiert hat. Das war ein wundervolles Gefühl."
"Ich danke Ihnen, Meister." Mulder spürte eine Welle der Freude seinen Körper durchschwemmen, die ihn mit ihrer Kraft fast KO schlug. "Ich existiere, um zu dienen", wisperte er, nahm Skinners Hand und küsste die Finger.
"Na ja – manchmal", sagte Skinner.
Mulder ließ seinen Kopf hängen – sein Meister kannte ihn zu gut.
"Das hast du gut gemacht, Fox", sagte Skinner seinem Sklaven ernsthaft. "Ich habe das genossen."
In diesem Moment läutete das Telefon, Mulder hob den Hörer ab und präsentierte ihn seinem Meister, Kopf gesenkt, verloren in seinem Sklaventum. Skinner lächelte ihm zu und meldete sich.
"Hallo? Ja. Nein, hier ist Walter. Ja, ist er. Einen Moment, Ian."
Er reichte Mulder das Telefon und Mulder sah überrascht zu ihm auf.
"Es ist dein neuer Freund – ich gab ihm unsere Nummer. Hier."
Er erhob sich und ging in die Küche. Mulder nahm vorsichtig das Telefon.
"Hi, hier ist Ian. Ich habe mich gefragt, ob du heute Abend für ein paar Bier frei bist", erkundigte sich der andere Mann.
"Na ja ... ich muss fragen ..."
"Deinen Meister. Ich weiß!" lachte Ian. "Hölle, das bringt Erinnerungen zurück. Ich wünschte, ich hätte jemanden, den ich fragen müsste", seufzte er. "Geh schon, frag ihn", drängte er dann.
Mulder biss auf seine Lippe, hoffte halb, dass Skinner nein sagen würde. Am Vortag hatte er sich gefreut, Ian kennen zu lernen, doch er war nie sehr gut in diesen Kumpel-Dingen gewesen, wie Herumhängen und Bier trinken. Erstens trank er nicht viel, und er sah keinen Sinn darin, einfach herumzustehen, all diese Macho-Scheiße zu veranstalten, außer du besäufst dich gleichzeitig vollkommen sinnlos.
"Ian möchte, dass ich heute Abend einen mit ihm trinken gehe, aber es ist Ihr Tag, also sage ich ihm, dass ich nicht kann", meinte Mulder, folgte Skinner in die Küche.
"Warum?" runzelte Skinner seine Stirn. "Das ist in Ordnung für mich. Geh aus und hab Spaß. Ich habe ohnehin ein paar Telefonate, die ich erledigen muss."
"Oh." Mulder blieb unsicher stehen.
"Fox." Skinner zeigte auf das Telefon.
"Okay", zuckte Mulder seine Schultern und drehte sich wieder zum Wohnzimmer um, überhaupt nicht sicher wegen dieser neuen Entwicklung in seinem Gesellschaftsleben.
Ein paar Stunden später trottete Mulder die Treppe hinunter, gekleidet in Jeans, ein blaues Hemd und eine Jacke, bereit zum Weggehen. Skinner warf ihm einen Blick zu.
"Geh und zieh das rote Hemd an", sagte er.
"Was? Wieso?" wollte Mulder wissen, sah an sich runter, was er trug. Es fühlte sich unauffällig und bequem an.
"Weil ich es sage", antwortete Skinner.
Mulder sah seinen Meister böse an und ballte seine Fäuste.
"Ich ziehe mich alleine an, seit ich ein Kind war. Ich bin sicher, ich weiß, welche Kleider ich tragen muss, wenn ich in eine verdammte Bar gehe", knurrte er.
Skinner stand auf und Mulder legte seine Hand auf das Treppengeländer, bereit zu fliehen, falls es nötig sein sollte.
"Fox – du bist mein Sklave, wenn du also in die Öffentlichkeit gehst, fällt was du trägst und wie du dich verhältst auf mich zurück. Jetzt geh dich umziehen und zähl weitere fünf zu deinem Schlafenszeit-Konto."
Mulder überlegte, weiter Einspruch zu erheben, war jedoch im Laufe eines ziemlich durchschnittlichen Tages bei fast zwanzig Streichen angelangt. Deshalb schien es keinen Wert zu haben, wegen eines andersfarbigen Hemdes solches Aufhebens zu machen, obwohl das rote viel schreiender war, als er es mochte.
Er zog sich um, grummelte die ganze Zeit vor sich hin, erstarrte dann und dachte darüber nach. Skinner war es eigentlich egal, welche Farbe er trug. Er fand einfach einen Weg, seinen Sklaven zu erinnern, wem er gehörte – dass er, obwohl er zum ersten Mal, seit er seinen Vertrag unterschrieben hatte, allein ausging, immer noch Skinner gehörte und er diese Tatsache im Gedächtnis behalten sollte. Mulder spürte seinen Schwanz sich verhärten, als er den Denkprozess realisierte, der hier vor sich ging. Skinner war gut. Er war verdammt gut. Nicht zum ersten Mal wunderte er sich, wo sein Meister all diese Tricks gelernt hatte.
Er trottete die Treppe wieder hinunter, rannte ins Wohnzimmer, wo Skinner saß, und hauchte einen Kuss auf seines Meisters Kopf.
"Danke", murmelte er.
"Gern geschehen – was immer du denkst, dass ich getan habe", grinste Skinner, schnappte seinen angezogenen Sklaven und küsste ihn fest auf die Lippen. "Nächstes Mal sei gehorsamer", sagte er, klatschte liebevoll Mulders Hintern.
"Ja, Meister!" lachte Mulder.
"Und komm nicht später als Zehn zurück", warnte Skinner.
"Nein, Meister!"
Mulder versuchte sein Glück und kam für einen weiteren Kuss zurück. Skinner knurrte, ließ seinen Kuss jedoch zu.
Wenigstens musste er mit Ian keine Entschuldigung erfinden, warum er weg musste – er konnte dem anderen Mann einfach erklären, dass sein Meister ihm einen strikten Zapfenstreich verpasst hatte, und Ian würde das akzeptieren, ohne ihn zu verspotten oder ungemütliche Fragen zu stellen.
"Und komm nicht in Schwierigkeiten", sagte Skinner, behielt eine Hand fest um das Handgelenk seines Sklaven geschlungen. "Denk daran, dass dein Benehmen in der Öffentlichkeit auf mich zurückfällt."
"Ja, Meister."
Mulder rollte seine Augen und Skinner schlug ihn neuerlich auf die Kehrseite.
"Davon abgesehen – viel Spaß", zwinkerte Skinner, ließ endlich seinen Sklaven los.
"Ja, Meister!"
Mulder stahl noch einen Kuss von seinem Meister, rannte dann zur Tür, bevor ihn Skinner erneut für seine Tollkühnheit schlagen konnte.
Wie es sich herausstellte, hatte er großen Spaß. Ian war gute Gesellschaft mit einem schiefen, selbstironischen Sinn für Humor. Er hörte zu, während Ian ihm von Justin, seinem Dom, erzählte. Ian war nicht groß in Selbstmitleid, es war jedoch offensichtlich, dass er seinen Geliebten immer noch sehr vermisste.
"Ich habe lange genug von mir gesprochen. Erzähl mir, wie du es geschafft hast, den top Top der ganzen Szene in die Falle zu bekommen", verlangte Ian, hob mit einem breiten Grinsen sein Bier an seinen Mund. "Der allereinzigste Hüter des Hauses. Ich bin gewaltig beeindruckt. Du musst ein verdammt guter Sub sein."
"Sklave."
Mulder errötete und nippte an seinem Bier. Ian hob eine Augenbraue.
"Er hätte mich nicht als Sub angenommen. Es war ein Sklave oder nichts."
"Interessant. Ich bin nicht sicher, wie das funktioniert. Ich meine, ist das eine konstante Sache?" erkundigte sich Ian.
"Ja. 24/7", zuckte Mulder seine Schultern. "oder hier, dort, überall, wie er mir so gern erklärt."
"Und das funktioniert?" Ian runzelte seine Stirn.
"Bis jetzt." Mulder biss auf seine Lippe. "Um ehrlich zu sein, er war besser als okay – andererseits bin ich erst ein paar Wochen sein Sklave, obwohl es sich jetzt schon wie ein Leben lang anfühlt – ein sehr erschöpfendes, sehr schmerzhaftes, permanent orgiastisches Leben!"
"Das klingt geil", grinste Ian, "aber ich bin nicht sicher, ob ich mit dem Verlust meiner Freiheit umgehen könnte."
"Das ist der schwierigste Teil, obwohl ...", Mulder pausierte und dachte darüber nach, "Er ist nicht wirklich unvernünftig. Ich habe ein paar ...", wieder zögerte er, nicht sicher, wie viel er enthüllen sollte, "na schön, es gibt ein paar Dinge in meiner Vergangenheit, mit denen ich nicht wirklich fertig geworden bin. Ich denke, mein Meister hat vielleicht darauf bestanden, dass ich sein Sklave werde, um dafür zu sorgen, dass ich nicht davor weglaufen kann."
"Ah. Ich finde die Dynamik des Lebensstils anderer Leute immer faszinierend", bemerkte Ian grinsend. "Ich hoffe, du hast nichts gegen meine Fragen?"
"Nein." Mulder war überrascht, dass das die Wahrheit war.
"Erzähl mir von deiner Arbeit. Weißt du, ich würde liebend gern einen Artikel über deine X-Akten schreiben. Die klingen faszinierend", sagte Ian. "Da gibt es nicht vielleicht eine Chance auf Exklusivrechte, oder?"
"Ich kann mir gut vorstellen, was mein Boss sagen würde, wenn ich einer Publikation wie Anomaly ein Interview gäbe", lachte Mulder. "Hey. Denk daran, ich arbeite für die Regierung und dein Magazin widmet sich der Entlarvung von allem, was die Regierung sagt. Wir sind natürliche Feinde", zwinkerte er.
"Nur bist du auch freundlich zu ein paar Freunden von mir", antwortete Ian. "Die Lone Gunmen", half er ihm auf die Sprünge, als Mulder ihm einen fragenden Blick zuwarf. "So, vielleicht haben wir mehr gemeinsam als das Offensichtliche?" grinste er.
"Vielleicht", grinste Mulder zurück.
Er kämpfte mit einer Frage, die er den ganzen Nachmittag im Hinterkopf hatte, gab schließlich nach.
"Ian ... hast du jemals von einem Doktor Peter Mayfield gehört, der in der Szene spielt?"
Er hielt seinen Atem an. Er hatte Scully gesagt, er würde die Nachforschungen betreffend Andrew Linker fallen lassen, doch diese Konversation vorhin mit Skinner hatte seine Neugier wiedererweckt. Er musste mehr wissen.
"Peter? Ja, klar!" lachte Ian. "Justin und Peter waren zusammen, ein paar Jahre, bevor ich Justin kennen lernte. Die Dinge funktionierten nicht richtig zwischen ihnen und sie trennten sich – es war freundschaftlich."
"Richtig", nickte Mulder, sagte sich, er sollte nicht weiter gehen, kannte sich jedoch zu gut, um auf seinen eigenen Rat zu hören. "Und ... Andrew Linker ...?" fragte er mit einem Unterton. "Was weißt du von ihm?"
Ians Gesichtsausdruck veränderte sich und er blickte Mulder nachdenklich an.
"Warum willst du das wissen?"
"Neugier", hob Mulder seine Schultern. "Ich denke, er und mein M... das heißt, Walter, hatten einmal eine Beziehung."
Es fühlte sich seltsam an, sich auf Skinner als Walter zu beziehen. Seltsam, aber auch irgendwie nett.
"Na ja, ich habe ihn nie getroffen, aber ich weiß, dass Andrew vor Walter der Hüter des Hauses war. Ich kenne nicht die exakten Details, nehme aber an, er hat Walter ausgebildet, um seinen Platz einzunehmen."
"Richtig", nickte Mulder, fühlte sich beinahe erleichtert.
Skinner war ganz klar Linkers Protégé gewesen – deshalb hatte er ihm das Apartment hinterlassen. Der andere Mann hatte seinen Meister trainiert, um von ihm als Hüter zu übernehmen – es war eine Geschäftsbeziehung gewesen, nicht mehr.
"Mulder – wieso fragst du mich all das? Wieso fragst du nicht Walter?" Ian sah verwirrt aus.
Mulder zuckte seine Schultern. "Es gibt einige Dinge, die er mir anscheinend nicht erzählen will."
"Na schön, ich denke nicht, dass es eine gute Idee ist, hinter seinem Rücken herumzugraben", wies Ian hin. "Außer du willst, dass dein Hintern leidet, falls er es herausfindet."
Er lachte laut und Mulder grinste unsicher.
"Ja. Richtig", murmelte er.
"Tatsächlich habe ich Peter ein paar Mal getroffen – er hat ein nettes Plätzchen in LA. Wurde so eine Art gefeierter Psychologe dort draußen. Schreibt einige Bücher, arbeitet als Seelenklempner für ein paar neurotische Filmstars", grinste Ian schief.
"LA?" Mulders Herz hämmerte in seiner Brust. "Kalifornien?"
"Tja, dort lag LA, als ich das letzte Mal nachsah!" scherzte Ian.
"Richtig. Ja. LA. Kalifornien", wiederholte Mulder.
Kalifornien ... falls er hinflog, könnte er zwei Vögel mit einem Stein töten. Er könnte diese Adresse überprüfen, die Krycek ihm gegeben hatte, und Peter Mayfield nachforschen, mehr über den ehemaligen Mentor seines Meisters herausfinden, oder was immer Andrew Linker für Walter Skinner gewesen war.
Mulder kam Viertel vor Zehn heim, fand Skinner schlafend auf der Couch. Ein Arm hing runter, seine Hand berührte fast den Boden, Wanda über seine breite Brust drapiert. Die Katze blickte auf, als Mulder rein kam. Er legte seinen Finger auf seinen Mund und starrte sie betont an, sah dann auf seinen schlafenden Meister hinab. Skinner sah so friedlich aus, seine langen Beine ausgestreckt, seine nackten Füße berührten gerade das Ende der Couch. Sein Kopf schimmerte und glänzte immer noch von der Massage. Mulder spürte eine Welle des Selbsthasses für das, was er tun würde.
"Es tut mir leid, Walter. Ich muss es wissen", flüsterte er.
Wieder öffnete Wanda ihre Augen, ihre Ohren zuckten und Mulder schüttelte traurig seinen Kopf.
"Neugier bringt den Sklaven um, Wanda", sagte er nachdenklich.
Sie stieß ein trillerndes Schnurren des Entzückens aus, weil sie angesprochen wurde, und streckte sich zu einer unmöglichen Länge Skinners Körper entlang aus.
"Ihr beide gebt ein schönes Paar ab. Ich hätte nicht daherkommen und die Party stören sollen", sagte Mulder, ließ verzweifelt seine Schultern hängen.
Er hockte sich neben Skinner auf seine Fersen und betrachtete seinen Meister genau. Skinner hatte eindeutig an einigen Akten gearbeitet, die auf dem Boden verstreut lagen, und er trug noch seine Brille. Ein leeres Whiskyglas stand auf dem Kaffeetisch. Sanft entfernte Mulder seines Meisters Brille und lieferte den leisesten Hauch eines Kusses auf Skinners Lippen. Skinner murmelte etwas und Wanda schnurrte laut.
Kalifornien, Kalifornien ... es winkte Mulder zu. Und dennoch, falls er hinflog und Skinner fände heraus, warum, fürchtete er, dass das zerbrechliche Band des Vertrauens, das sie in den letzten paar Wochen aufgebaut hatten, zerrissen würde – vielleicht unwiderruflich.
"Vielleicht liebst du ihn mehr als ich", sagte Mulder zu Wanda, streckte einen Finger aus und streichelte ihren weichen Kopf.
Sie starrte ihn ruhig an, blickte in seine Seele.
"Du bist sicher hingebungsvoller als ich, obwohl du keine Ahnung hast, wie sehr ich dich um deine derzeitige Position beneide."
Er kitzelte sie unter dem Kinn und sie schnurrte neuerlich.
"Denk nicht, das bedeutet, ich rufe einen Waffenstillstand aus, Lady – tue ich nicht. Ich bin bloß ... in einer seltsamen Stimmung."
Mit diesem Gedanken im Hinterkopf zog sich Mulder aus, faltete sauber seine Kleider auf einem Stuhl und kniete an der Seite seines schlafenden Meisters nieder. Dort blieb er weitere zehn Minuten, Augen gesenkt, vollkommen still, versuchte, die Gelassenheit des Eigentums zu finden. Dann blinzelte Skinner und wachte erschrocken auf. Seine Augen fokussierten sich und ruhten einen Moment auf seinem Sklaven, weiteten sich dann überrascht.
"Also, das ist ein Anblick für müde Augen", murmelte er, griff aus, um seinen Sklaven zu befummeln. "Warum hast du mich nicht geweckt?"
"Ich wollte nicht, Meister. Sie sahen so friedlich aus", antwortete er.
"Du hättest einfach rauf ins Bett gehen können", grinste Skinner.
"Auch das wollte ich nicht, Meister. Ich verdiene noch eine Tracht Prügel", erinnerte Mulder.
Lachend setzte sich Skinner auf.
"Irgendwie scheine ich einen Modell-Sklavenjungen erworben zu haben. Wie zum Teufel ist das passiert?" fragte er. "Nein, beantworte das nicht – ich bin einfach dankbar dafür. Komm her, du."
Er zerrte Mulder auf die Couch und küsste seinen Sklaven gründlich, nachdrücklich bedeckten seine Hände jeden Zentimeter von Mulders Körper, liebkosten seine Brustwarzen, seinen sich verhärtenden Schwanz, seine Hinterbacken.
"Weißt du, um dich für deine Aufmerksamkeit zu belohnen, denke ich, ich erlasse dir heute Nacht deine Strafe."
"Ich danke Ihnen, Meister." Mulder kuschelte sich an Skinners Hals.
"Ich habe dir gesagt, ich belohne gutes Benehmen und bestrafe schlechtes Benehmen", sagte Skinner, behielt sein langsames Streicheln von Mulders Körper bei.
"Ja ... Meister", keuchte Mulde, als sich Skinners Hand um seinen harten Schwanz schlang und ihn heftig pumpte.
"Jederzeit, wenn du kommen willst", grinste Skinner. "Obwohl, wenn du durchhältst, bedeutet das, ich habe länger Gelegenheit, mit deinem köstlichen Körper zu spielen, Sklavenjunge, und das würde mir gefallen. Und mich zu erfreuen ist dein Zweck im Leben, nicht wahr?"
"Ja ... ist ... es."
Mulder warf seinen Kopf zurück und seufzte, als Skinners Hand ihr Pumpen beibehielt, während seines Meisters Mund leicht seine Brustwarzen hänselte, die Ringe mit seiner Zunge zuckte. Mulder stöhnte und legte seine Hände zur Balance auf Skinners Schultern.
Skinner stoppte und zog sich zurück.
"Hände hinter deinen Rücken. Ich werde spielen und du wirst es einfach akzeptieren", grinste er.
Mulders Schwanz zuckte in Anerkennung des Spiels, und Skinner zupfte an einem der Nippelringe. Mulder schnappte erschrocken nach Luft, als gleichzeitig Erregung und Schmerz durch ihn schossen.
"Hattest du heute Abend eine schöne Zeit?" erkundigte sich Skinner, seine Hände spielten weiter mit Mulders Körper.
"J... ja ...", antwortete Mulder, Schweiß begann, an der Seite seines Gesichts runter zu laufen.
"Gut. Ich mag Ian – ich hoffe, ihr beide werdet Freunde."
"Ja ...", stimmte Mulder zu, jenseits einer vernünftigen Konversation.
"Siehst du, wie gut es sein kann, Süßer", meinte Skinner in einem tiefen, kehligen, sexy Tonfall, der Mulder seinen Kopf zurückwerfen ließ, sein entblößter Hals glänzte vor Schweiß.
"JA!" schrie er.
"Wie gut es sein kann, wenn wir zusammenarbeiten, Sklave und Meister. Ich mag es lieber, dich zu belohnen, als ich es genieße, dich zu bestrafen, Kleiner. So könnte es immer sein. Wir könnten beide das Leben des anderen viel leichter machen und es gäbe so viele Belohnungen ...", sagte Skinner, seine Finger hakten sich in Mulders Nippelringen fest, zogen Mulder vor und hielten ihn an der Grenze zum Orgasmus. "Sklave und Meister. Meister und Sklave, ergänzen einander. Dein Dienst und deine Hingabe, meine Liebe und mein Schutz."
Mulder war nun so nahe an seinen Meister herangezogen worden, dass alles, was er sehen konnte, Skinners Lippen waren, die sich seinem Gesicht näherten. Dann wurden seine Lippen geöffnet und er hart und gründlich geküsst, seine Brustwarzen sanft getröstet mit kleinen, hänselnden, kreisenden Bewegungen von Skinners Hand, während seines Meisters andere Hand seinen Schwanz auf und ab glitt ...
Er kam mit einem Schrei, legte dann seinen Kopf auf seines Meisters Schulter, alle Gedanken an Kalifornien verbannt.
"Ich danke Ihnen, Meister", flüsterte er.
"War mir ein Vergnügen, Süßer", antwortete Skinner, streichelte zärtlich den Rücken seines bebenden Sklaven.
"Könnte ich den Gefallen zurückgeben?" erkundigte sich Mulder, kuschelte sich gegen seines Meisters Körper, zielte auf seinen Schoß.
"Nein. Mir geht’s gut. Es war ein guter Tag – und es ist Schlafenszeit. Dein Meister ist müde."
"Hmm, na ja, Meister ist sehr alt", spottete Mulder, streckte seine Hände aus, um seinen Meister auf seine Füße zu zerren.
Skinner lieferte als Antwort einen leichten Schlag auf seines Sklaven Hintern.
"Wir könnten diese Tracht Prügel noch einmal überdenken, Sklave", knurrte er mit gespielter Grausamkeit.
Lachend wich Mulder einem weiteren gut gezielten Schlag auf seinen Arsch aus.
Mulder war von der kurzen Leine und führte seine morgendlichen Pflichten am folgenden Tag mit einer Perfektion aus, die ihm mehr Lob von seinem Meister und einige atemberaubende Küsse einbrachte. Mulder wäre glücklicher in die Arbeit geschlendert, wenn er sich nicht allzu bewusst gewesen wäre, warum er sich so gut benahm. Irgendwie war es eine Wiedergutmachung für eine Tat, die er noch nicht mal begangen hatte. Und er war nicht einmal sicher, ob er sie begehen würde.
Er kam früh in die Arbeit, kam Scully im Keller-Büro zuvor und blieb stehen. Dort, auf seinem Schreibtisch, lagen drei neue X-Akten. Es wäre so leicht, sich einfach darin zu vergraben, Samantha und Andrew Linker zu vergessen und sein Leben weiterzuführen – ein Leben, das hundert Mal besser war, seit er vor ein paar Wochen diesen Vertrag unterzeichnet hatte.
Das Telefon läutete, als er sich an seinen Schreibtisch setzte, und er griff geistesabwesend danach.
"Mulder", meldete er sich, blätterte durch die Akte, sein Geist anderswo.
"Hallo, alter Freund. Ich bin überrascht, dass Sie immer noch in DC sind", sagte eine tiefe, vertraute Stimme.
"Fick dich, Krycek", gab er zurück, seine Hand ballte sich zur Faust um die Papiere, die sie hielt, zerknüllte sie.
"Sie haben die Adresse, die ich Ihnen gab, nicht überprüft", sagte Krycek.
"Sie erklärten mir, sie wäre nicht dort, wo liegt also der Sinn?" zischte Mulder.
"Sie haben sich verändert. Was ist mit Ihnen geschehen? Früher wären Sie losgerannt, bevor ich ausgesprochen hätte."
"Tja, jetzt bin ich älter und weiser. Die Adresse könnte eine Falle sein."
"Ist sie nicht", unterbrach Krycek.
"Oder bloß eine Schnitzeljagd. Ich will Ihre Spiele nicht mehr mitspielen, Krycek, es endet immer damit, dass jemand verletzt wird – und normalerweise bin ich das."
"Nicht immer", widersprach Krycek betont und Mulder erinnerte sich an des anderen Mannes entstellten Körper. "Ich dachte, ich helfe Ihnen. Ich dachte, Sie wären daran interessiert, Ihre Schwester zu finden", setzte Krycek in leisem, verlockendem Tonfall fort.
"Ich höre nicht zu."
Mulder legte den Hörer auf und knallte seine Faust auf den Schreibtisch. Verdammt sei Krycek, weil er ihm das immer antat, weil er in seine Seele schnitt, um mit beinahe operativer Präzision seine Schwäche zu finden.
Er glättete die Papiere, die er zerknüllt hatte, und las die Akte. Beim ersten Lesen nahm er keines der Details auf, da sein Geist immer noch raste. Doch als er einen zweiten Durchgang versuchte, blieben seine Augen auf einem Wort hängen: Kalifornien. Er setzte sich auf und konzentrierte sich auf den Fall. Es war die Art von Fall, den er bei einer anderen Gelegenheit ignoriert hätte: eine Frau war gestorben, während sie ihren Hund am Strand spazieren geführt hatte. Sie hatte keine Feinde und es gab keine Fußspuren, die zur Leiche oder davon weg führten. Die Leiche war völlig verbrannt.
"Spontane humane Selbsteinzündung?" Scully hob eine gelangweilte Augenbraue, als er ihr den Fall eine halbe Stunde später beschrieb. "Haben wir uns damit nicht schon früher beschäftigt, Mulder?"
Mulder rutschte unbequem herum, dachte an Phoebe.
"Ja, aber das ist ein völlig anderer Fall, und ich denke, er ist es wert, weiter nachzuforschen", erklärte er ihr drängend, spürte ein Gefühl der Erregung durch seine Adern strömen, als der Drang, seinen Kreuzzug zu verfolgen, zurückkehrte, alles andere in seinem Leben auslöschte, sogar seine Beziehung mit Skinner.
"Ah-hah. Und die Tatsache, dass diese, ah, angebliche Selbstentzündung in ... Kalifornien auftrat?"
Sie führte ihren Augenbrauen-Trick aus und er seufzte.
"So ein misstrauischer Geist, Scully. Deshalb bin ich nicht daran interessiert."
"Na schön, aber das ist der Grund, warum ich interessiert bin!" grinste sie. "Ich könnte ein paar Tage in der Sonne vertragen. Wann fliegen wir?"
"Scully!" tadelte er in schockiertem Tonfall.
"Mulder!" imitierte sie ihn.
Sie stand auf und trat zu ihm, schnappte ohne Vorwarnung eine Handvoll seiner Haare und stieß seinen Kopf leicht Richtung Schreibtischplatte.
"Hey! Was zur Hölle tun Sie?" brüllte er.
"Bloß Befehle befolgen", grinste sie, ließ ihn los und strich sein Haar wieder glatt. "Sie sagten, ich soll Ihren Kopf auf den Schreibtisch schlagen, falls Sie das Thema Kalifornien noch einmal zur Sprache bringen."
"Oh. Ja. Habe ich tatsächlich, nicht wahr?" sagte Mulder schüchtern. "Und danke, Agent Scully. Ihre Detailgetreue ist wie immer weit jenseits des Verlangten."
"Wo ist das 302?" Scully warf über seine Schulter einen Blick in die Akte.
Mulder seufzte und biss auf seine Lippe.
"Ah, na schön, das ist etwas, wofür ich noch keine Zeit hatte, es zu arrangieren", murmelte er, fragte sich, wie Skinners Reaktion ausfallen würde, wenn er zum ersten Mal seinen Sklaven aus seinem Blickfeld lassen musste.
Mulder buchte ihre Tickets nach Kalifornien, bevor er Skinner besuchte, nahm an, dass seinen Meister vor vollendete Tatsachen zu stellen, ihm helfen würde, dieses 302 unterzeichnet zu bekommen. Außerdem nahm er Scully mit zu seiner Besprechung mit Skinner, fühlte sich sicher, dass sein Meister zweimal darüber nachdenken würde, bevor er ihm seine Bitte abschlug, wenn sie dabei war. Immerhin war es eine X-Akte, sie hatte auf seinem Schreibtisch gelegen und es war genau die Art von Fällen, die er die letzten sechs Jahre ermittelt hatte. Tatsächlich hatte er es sogar fertig gebracht, sich selbst zu überzeugen, dass er ehrlich an dem Fall interessiert war und ihn nicht nur aus Eigennutz verfolgte. Trotzdem musste er zugeben, dass es wie sein Geburtstag, Weihnachten und Sklaven-Tag in einem war. Informationen über Samantha, eine Chance, mehr über des mysteriösen Andrew Linkers verschwommene Vergangenheit herauszufinden und eine X-Akte zum Drüberstreuen. Es war zu schön, um wahr zu sein.
Zu dem Zeitpunkt ihrer Besprechung mit Skinner zitterte er beinahe vor erwartungsvoller Energie. Er nahm neben Scully Platz und sofort begann sein Knie in einer nervösen Geste, die er nicht stoppen konnte auf und ab zu tanzen. Skinner, wie immer ein Bild der einstudierten Ruhe, las in der X-Akte und blickte zu Mulder auf, betrachtete betont seines Agenten wild zuckendes Knie.
"Sie wollen das ermitteln?" fragte er.
"Ja", nickte Mulder.
"Aus welchem Grund?" Skinner warf die Akte auf seinen Schreibtisch.
"Aus welchem Grund?" wiederholte Mulder ungläubig.
Er war nicht in der Lage, still zu sitzen und sprang in einem wilden Energieausbruch auf, der Skinner und Scully überraschte.
"Weil wir hier einen Fall spontaner menschlicher Selbstentzündung haben könnten!" explodierte er.
"Spontane ...? Ist das nicht ein Mythos?" runzelte Skinner seine Stirn.
"Es wurde weder bestätigt noch widerlegt. Tatsächlich gibt es beträchtliche, detaillierte Hinweise, die bestätigen, dass es ein sehr reales Phänomen ist ...", brabbelte Mulder, tigerte im Zimmer auf und ab, gestikulierte wild.
"Obwohl ich anmerken möchte, dass das Ausmaß der Verbrennung in den Fällen unserer Akten bedeutet hat, dass eine gründliche Untersuchung sehr selten möglich ist", warf Scully ein.
Mulder starrte sie böse an.
"Falls es nicht Selbstentzündung ist, was zum Teufel hat dann diese Frau getötet, allein, an einem verlassenen Strand, um 6 Uhr früh? Es gab keine Spuren, die zur oder von ihrer Leiche führten", wies Mulder hin. "Es ist eine X-Akte, Sir, und wir müssen ihr nachgehen."
Skinner betrachtete seinen Sklaven lange und Mulder schluckte nervös unter diesem intensiven, forschenden Blick.
"Agent Scully?" Skinner wendete seine Aufmerksamkeit von seinem erregten Sklaven ab.
"Ich denke, Agent Mulder hat recht. Wir sollten dem nachgehen", sagte sie mit einem Gesichtsausdruck, der nicht mal Butter schmelzen lassen würde.
Mulder unterdrückte ein Grinsen. Er war nicht der einzige im Raum, der nach Kalifornien fliegen wollte.
"Ich verstehe. Na schön, ich denke, Sie haben recht", meinte Skinner, griff nach dem 302 und unterschrieb es schwungvoll.
Mulder öffnete überrascht seinen Mund. Skinner händigte Scully das unterzeichnete 302 aus, sah dann zu Mulder.
"So, wann reisen Sie ab?" fragte er.
"Morgen. Sehr früh", schaffte Mulder zu krächzen.
Skinner nickte, überdachte die Information ernst.
"Sehr gut. Ich erwarte, über Ihre Fortschritte auf dem laufenden gehalten zu werden, Agents", sagte er.
Mulder nickte, wechselte einen triumphierenden Blick mit Scully. Sie erhob sich und er rannte fast zur Tür, hielt sie für sie auf. Da war ein Lächeln auf ihrem Gesicht, als sie vor ihm hinauseilte. Mulder wollte ihr folgen, als Skinner ihn stoppte.
"Agent Mulder, bevor Sie gehen ..."
Mulder erstarrte, sein Herz sank. Er winkte Scully nach und schloss seufzend die Tür hinter ihr. Er drehte sich zu seinem Meister um und begann zu reden.
"Ich weiß, ich werde von zu Hause weg sein, aber ich werde brav sein, versprochen, und Sie sagten ganz zu Anfang, der Vertrag würde nicht meine Arbeit behindern, und ..."
Er sah nervös zu, während Skinner hinter seinem Schreibtisch hervor schlich wie ein Panther, der seine Beute jagte. Skinner bewegte sich auf ihn zu und Mulder hielt seinen Atem an ... doch sein Meister ignorierte seinen Sklaven, wanderte zur Tür und verriegelte sie.
"Folge mir", befahl Skinner fest, durchquerte den Raum, sein Rücken Mulder zugewandt.
Er öffnete die Tür zum Konferenzraum, der an sein Büro angrenzte, und Mulder folgte ihm nervös, fragte sich, was als nächstes passieren würde. Der Konferenzraum wurde selten verwendet und war nur von Skinners – jetzt verschlossenem – Büro zugänglich. Das ließ nichts Gutes ahnen. Mitten im Raum stand ein großer Tisch, umgeben von förmlichen Stühlen. An einer Seite standen einander zwei Lehnstühle bei einem Kaffeetisch gegenüber.
Skinner schloss die Tür hinter ihnen, drehte den Schlüssel laut im Schloss, drehte sich dann wieder zu seinem Sklaven um und sagte ein Wort: "Wanda."
Mulder starrte ihn an, seine Augen schockiert aufgerissen, warf dann einen Blick zur abgeschlossenen Türe.
"Was? Hier?" zischte er.
Skinners Augen verengten sich.
"Zwing mich nicht, mich zu wiederholen. In Position, Sklave", knurrte er.
Wieder schluckte Mulder, überlegte, sich zu weigern, sah sich dann hastig im Zimmer um, wollte einen Platz finden, um sich zu positionieren. Schließlich entschied er sich für den schwarzen Leder-Lehnstuhl und ging hinüber, öffnete unterwegs seine Hose. Sein Magen verkrampfte sich in einer Kombination aus Angst und Erregung. Der Gedanke, dass Skinner ihn hier auf diese Art nehmen würde, während die Menschen vor der Tür ihrer alltäglichen Arbeit nachgingen, war derart erregend, dass sein Schwanz hart war, bevor er seine Hosen unten hatte. Er fischte ein Kondom aus seiner Tasche und platzierte es auf der Rückenlehne des Stuhles, beugte sich vor und wartete.
"Bereite dich vor", knurrte Skinner und Mulder richtete sich wieder auf, kramte in seiner Tasche nach Gleitmittel, begann dann, sich zu dehnen, errötete die ganze Zeit heftig. Das war so erniedrigend – und so gut. Er wusste, dass Skinner den gesamten Prozess beobachtete, schweigend und das machte es noch viel erotischer.
Schließlich, so gut vorbereitet, wie er es selbst machen konnte, beugte er sich wieder über den Lederstuhl und hörte ein paar Sekunden später seinen Meister in seine Richtung wandern. Mulder hielt seinen Atem an. Er fand auf diese Art benutzt zu werden unerträglich erregend, obwohl er wusste, Skinner würde ihm nicht erlauben zu kommen. Es war die ultimative Demonstration seines Meisters Macht über ihn und das ließ ihn sich stärker dominiert fühlen als all die anderen kleinen Tricks seines Meisters. Sein gesamter Körper stand an der Grenze, wartete darauf, seinen Meister zu akzeptieren. Er streckte seine Hände zurück und zog seine Hinterbacken auseinander, stöhnte leise, während er sich fragte, welchen Anblick er seinem Meister bot.
Er hörte Skinner herüberkommen und sich hinter ihn stellen, das Geräusch eines Reißverschlusses, der geöffnet wurde. Skinner versprach ihm immer, dass diese Gelegenheiten raue Ficks sein würden, was Teil des Reizes für seinen Sklaven war. Und bei dieser Gelegenheit enttäuschte er nicht. Mulder hörte, dass das Kondom aufgerissen wurde, und dann, ein paar Sekunden später, das Gefühl des steifen Schwanzes seines Meisters gegen seinen Anus. Skinner packte Mulders Hüften und glitt mit einem harten, nachdrücklichen Stoß in seines Sklaven willigen Körper, der Mulder den Atem raubte.
"Ich möchte, dass du auf die Uhr siehst", flüsterte Skinner. "Sieh hin!" befahl er.
Mulder blickte stöhnend hoch, fand es schwierig, an irgend etwas anderes zu denken als an den großen Schwanz, der in füllte.
"Das wird lange und hart werden", versprach Skinner, und Mulders Schwanz fuhr bei den Neuigkeiten in den Himmel. "Ich werde dich eine ganz schön lange Zeit benutzen, Sklavenjunge", zischte Skinner in sein Ohr und Mulder hätte fast auf der Stelle die Kontrolle verloren, wäre beinahe gekommen.
Er zitterte, als Skinner begann, mit schnellen, harten Streichen, die ihm seinen Atem raubten, in ihn zu rammen. Es tat nicht weh, war jedoch rau und unwürdig, und es machte ihn an wie nichts, was er je zuvor erlebt hatte.
Er war sich schwach bewusst, dass Skinner ihn von dem Stadium wilder Erregung herunterholte, in dem er sich während der Besprechung befunden hatte. Zur selben Zeit verpasste er seinem Sklaven eine gute Erinnerung an seinen Status zum Mitnehmen nach Kalifornien. Es funktionierte. Mulder warf einen Blick auf die Uhr und wunderte sich über Skinners Überlegenheit und reine Ausdauer. Seines Meisters Hände packten seine Schenkel, während er in seinen Sklaven buckelte, mit schnellen, wogenden Stößen vor und zurück glitt, die Mulders Arsch brennen und seinen Schwanz wünschen ließen zu explodieren. Er konnte nicht glauben, dass es noch viel länger weitergehen könnte, doch Skinners Fähigkeit, seinen Höhepunkt zurückzuhalten, war phänomenal.
Nach einer Weile begann Mulder zu jammern; seine Knie liefen Gefahr nachzugeben, seine Prostata war in eine Explosion aus Empfindungen stimuliert worden und sein Schwanz schrie nach Aufmerksamkeit.
Endlich, nach – wie es sich anfühlte – einer Stunde, kam Skinner mit einem zitternden Seufzen und zog sich grob heraus. Mulder lag lange Zeit keuchend über der Stuhllehne, richtete sich dann vorsichtig auf. Sein Schwanz war steif vor Erregung und sehnte sich danach, gestreichelt zu werden.
"Fass den nicht an – er gehört mir und ich will später damit spielen", warnte Skinner, brachte seine Kleidung in Ordnung und reichte Mulder das gebrauchte Kondom.
Er öffnete die Tür und ging ohne einen Blick zurück in sein Büro.
Mulder brauchte einen Moment, um sich zu erholen, zog dann seine Hosen rauf und ging in das Badezimmer, um das Kondom in die Toilette zu werfen. Er ließ das Wasser laufen und spritzte es in sein Gesicht, fühlte sich immer noch zittrig. Das war so gut gewesen und so angsteinflößend. Er wusste, es würde jede Nacht eine Rolle in seinen Masturbations-Fantasien spielen, so lange er weg war ... was wahrscheinlich ebenfalls etwas gewesen war, was sein Meister geplant hatte.
Schließlich betrachtete er sich im Spiegel, versuchte, sich zusammenzureißen. Sein Gesicht war gerötet, aber seine Augen, seine Augen waren lebendig und strahlten. Er atmete ein paar Mal tief durch und wanderte eilig zurück ins Büro.
Skinner saß hinter seinem Schreibtisch. Er blickte auf und Mulder trat neben ihn, kniete nieder.
"Ich danke Ihnen, Meister", wisperte er, küsste Skinners glänzende, schwarze Schuhe.
"Gutes Hündchen." Skinner kitzelte seinen frisch rasierten Nacken. "Geh wieder an die Arbeit und sei heute Abend nicht zu spät zu Hause. Nachdem du die nächsten paar Tage weg bist, werde ich dafür sorgen, dass du schön markiert bist."
Mulders Schwanz verkrampfte sich neuerlich und er musste auf seine Lippe beißen, um zu verhindern, dass er laut stöhnte.
"Ja, Meister. Natürlich", sagte er leise. "Was immer Sie erfreut, Meister."
Wieder küsste er Skinners glänzende Schuhe, erhob sich dann auf seine Füße und huschte zur Tür, fühlte sich absurd schwindlig. Seine frühere nervöse Erregung war verschwunden – er fühlte sich entspannt und heiter in seinem Stadium des Sklaventums und kehrte munter schlendernd in sein Büro zurück, pfiff vor sich hin.
Mulder vergewisserte sich, dass er nicht nur pünktlich zu Hause war, sondern früher. Er ging in sein Zimmer und zog seine Kleider aus, hängte sie sorgfältig auf und kehrte zurück ins untere Wohnzimmer, um seines Meisters Heimkehr zu erwarten. Er kniete mitten im Zimmer nieder, Kopf gesenkt, Arme hinter seinem geraden Rücken, sein ganzer Körper stolz für seinen Meister zur Schau gestellt.
Fünfzehn Minuten später kam Skinner heim und betrachtete seinen Sklaven mit einem liebevollen Lächeln.
"Ich werde dich vermissen, Junge", murmelte er, stellte seinen Aktenkoffer ab.
Mulder sprang auf seine Füße und half seinem Meister aus dem Mantel, goss ihm ein Glas Whisky ein und brachte es ihm, nachdem er sich auf die Couch gesetzt hatte. Er hockte bei Skinners Füßen nieder, schnürte seine Schuhe auf und zog sie aus, setzte sich danach auf seine Fersen, erwartete weitere Befehle.
"Die Frage ist", grübelte Skinner, eine Hand spielte faul mit seines Sklaven Haar, "wie viel Boden wirst du verlieren, während du weg bist?"
Mulder blickte hoch. "Meister – ich werde keine der Lektionen vergessen, die Sie mir beigebracht haben", sagte er ernst.
"Allerdings habe ich gerade erst begonnen." Traurig schüttelte Skinner seinen Kopf. "Du hast viel gelernt, hast aber noch einen langen Weg zu gehen. Ich will nicht, dass du dich verlierst, ohne mich in deiner Nähe, um dich zu verankern. So ...", er pausierte und sah seinen Sklaven nachdenklich an, "obwohl ich dir erlaube, diese Reise anzutreten, solltest du nicht den Fehler begehen zu glauben, es wird das selbe wie andere Feldeinsätze, auf denen du warst."
Mulder biss auf seine Lippe, fragte sich, was Skinner vorschlagen würde. Er brauchte ein wenig Spielraum, um seine eigenen Nachforschungen in Kalifornien anzustellen, deshalb hoffte er, sein Meister plante nicht, ihn zu begleiten oder etwas Ähnliches.
"Bloß, weil du aus meinem Blickfeld bist, bedeutet das nicht, dass du nicht immer noch mein Sklave bist. Ich werde dich täglich daran erinnern", sagte Skinner.
"Wie, Meister?" fragte Mulder mit trockener Kehle.
"Wirst du schon sehen. Gehen wir hinauf, ich werde dein Packen überwachen, danach gehen wir ins Spielzimmer, um dich zu markieren."
Mulders Herz hüpfte nervös bei dem Gedanken, markiert zu werden.
"Sklave?" Skinner legte einen Finger unter Mulders Kinn und hob es an, sodass sein Sklave ihn ansah.
"Ich muss morgen im Flugzeug sitzen, Meister", murmelte Mulder.
"Ich weiß. Es wird schmerzhaft werden", lächelte Skinner bekümmert und strich eine Hand durch das Haar seines Sklaven. "Eine konstante Erinnerung, was du bist. Ich mag aus dem Blickfeld sein, aber ich werde definitiv nicht aus dem Gedächtnis sein!"
Er stand auf und Mulder folgte ihm sofort, sein Gehorsam bedingungslos. Er liebte es, wenn Skinner ihn auf seine unterste Ebene brachte. Er spürte eine plötzliche Welle des Bedauerns, als er erkannte, dass er die Wärme und Sicherheit der Obsorge seines Meisters verlassen und sich auf sich gestellt hinauswagen würde. Er wollte nicht dorthin zurückkehren, wo er vorher gewesen war. Er erinnerte sich an lange, schlaflose Nächte auf der Couch, durch die Fernsehkanäle zappend, sein Geist in Aufruhr. Oder grausame Jogging-Stunden in Dunkelheit und Regen, versuchen, sich selbst zu entkommen, und er wusste, er wollte nicht zurück gehen. Er mochte, was er hier gefunden hatte.
Skinner durchstöberte Mulders Schrank und instruierte ihn, welche Kleider er nehmen sollte. Sie unterschieden sich nicht von den Sachen, die Mulder selbst gewählt hätte, also hatte er nichts dagegen. Danach hielt Skinner die Tür auf und nickte seinen Kopf in Richtung des Spielzimmers. Mulders Herz setzte einen Schlag aus, dann lächelte er seinen Meister an und gehorchte seinem unausgesprochenen Kommando.
"Es ist lange her, seit Sie mich das letzte Mal hier reingelassen haben, Meister", murmelte er, als Skinner die Türe aufschloss.
"Na schön, wenn du brav bist, gebe ich dir hier drin eine besondere Sitzung, wenn du heimkommst, um dich zu entspannen und dich zu deinem Selbst zurückzuholen", lächelte Skinner, umarmte seinen nackten Sklaven von hinten und zog ihn an sich, küsste sein Ohr. "Ich werde dich vermissen, Kleiner."
"Ich werde Sie auch vermissen, Meister", antwortete Mulder, wünschte perverserweise, dass er nicht weg müsste, nach all der Mühe, die er sich gemacht hatte, um die Reise überhaupt zu bewerkstelligen.
"Hol meine Rute", befahl Skinner mit leisem, liebevollem Tonfall, seine Lippen pflanzten noch einen Kuss auf Mulders Nacken, ließen ihn schaudern. "Und den Lederbeutel."
Mulder ging zitternd zum Schrank und holte die Utensilien heraus, kehrte mit ihnen zu Skinner zurück und kniete gehorsam nieder, mit den Gegenständen in seinem Mund.
"Ich werde dich festbinden", erklärte Skinner, strich seine Hände liebevoll Mulders Arme auf und ab. "Ich habe dich nie zuvor in echte Bondage gelegt, Süßer, aber ich denke, du musst ein stilles Zentrum finden, um es mit auf deine Reise zu nehmen."
"Ja, Meister." Mulder sah zu Skinner mit einem Ausdruck totalen Vertrauens in seinem Gesicht hoch.
Skinner lächelte zu ihm hinab, beugte sich runter, um einen Kuss auf seines Sklaven gierige Lippen zu legen. Mulder versank in dem Kuss, öffnete seine Lippen, um seinen Meister einzulassen. Dann zog sich Skinner zurück und sein Verhalten änderte sich zu vollkommener Autorität.
"Folge mir, Sklave", sagte er brüsk.
Mulder folgte ihm zum Harnisch und blieb gehorsam stehen, während Skinner den schützenden Beutel um seines Sklaven Eier und Schwanz befestigte. Danach schnallte Skinner Lederschellen um seine Hand- und Fußknöchel, befestigte einen breiten Gürtel um Mulders Taille und machte ihn am Harnisch fest. Er zog Mulders Arme hinter seinen Rücken und umhüllte sie mit einem Lederhandschuh, der sie eng sicherte. Seine Beine wurden mit einer Reihe schwarzer Lederriemen gebunden. Danach trat Skinner vor und justierte den Harnisch, prüfte wiederholt jeden Riemen, vergewisserte sich, dass sie nicht ins Fleisch schnitten oder Probleme bereiteten
"Fühlst du dich bequem?" fragte er.
Mulder nickte mit aufgerissenen Augen, kämpfte die Panik nieder.
"Das ist keine extreme Bondage – bloß genug, um dich diesen Abend ruhig und bequem zu halten. Du wirst hier lange Zeit hängen, einfach mit dir in Verbindung treten und dich auf das konzentrieren, was ich die nächsten paar Tage von dir erwarte. Verstanden?" wollte Skinner wissen.
"Ja, Meister", antwortete Mulder, zitterte leicht.
"Es wird dir gut gehen."
Skinner zog ihn an sich und gab ihm einen weiteren festen Kuss, danach hievte er den Harnisch ein kurzes Stück hoch und befestigte ihn sicher. Mulder war nicht weit über dem Boden, hing jedoch völlig frei, unfähig, einen Muskel zu bewegen.
"Gut. Nun werde ich dich markieren. Das wird gründlich sein, Sklave – um all die morgendlichen Züchtigungen zu ersetzen, die du verpassen wirst", informierte ihn Skinner.
Mulder nickte ängstlich und schloss seine Augen.
Er spürte die Rute auf seiner Kehrseite ruhen, dann ein Zischen. Verzweifelt versuchte er auszuweichen, wurde jedoch bewegungslos gehalten, konnte nicht mal den Bruchteil eines Zentimeters zucken. Die Rute fand Kontakt mit seinem nackten Fleisch, entflammte eine Spur der reinen Qual, und er schrie auf.
"Guter Junge. Bereite dich auf den nächsten vor. Tiefer dieses Mal." Skinner tappte die Rute gegen Mulders Hintern, um zu zeigen, wo der Schlag landen würde. "Denk daran, beim Markieren geht es weniger darum, dir Schmerzen zu bereiten, als dich zu erinnern, wem du gehörst und dich dazu zu bringen, dieses Wissen mit dir herumzutragen", warnte er.
Mulder nickte, seine Augen weit aufgerissen.
Er fühlte sich so verwundbar, hier hängend, unfähig, einen Muskel zu bewegen. Er musste jeden Hieb akzeptieren, ohne auch nur zucken zu können.
Die Rute tätschelte seinen Hintern, dann spürte er einen Lufthauch und dieses zischende Geräusch. Und wieder fuhr sie auf sein Fleisch nieder, auf genau den selben Punkt, auf den Skinner gezielt hatte, ließ ihn aus vollem Hals schreien, als sie in sein Fleisch biss. Da war eine Pause, in der Skinner ihm gestattete, zu Atem zu kommen – eine Gefälligkeit, die ihm immer während der Markierungen gewährt wurde, nicht während anderer Bestrafungen – und dann tippte die verhasste Rute wieder auf seinen Hintern. Mulder konnte seinen Schwanz in seinem Lederschutz pochend zum Leben erwachen fühlen. So sehr er es hasste, markiert zu werden, es machte ihn immer, ohne Ausnahme, an.
Ein neuerlicher Schlag landete auf seinem wunden Fleisch, zwei Zentimeter unter dem letzten, dann noch einer. Mulder begann zu stöhnen.
"Bitt, nicht mehr!" keuchte er.
"Noch zwei. Ich sagte dir, das wird ernsthaft", warnte Skinner.
Mulder nickte, versuchte, zu Atem zu kommen, ergab sich den Fesseln, die ihn sicherten, ließ sein Körpergewicht völlig darin ruhen, seine Muskeln entspannt. Er schloss seine Augen, wartete auf den nächsten grausamen, wundervollen Streich und keuchte, als die Rute in seine Kehrseite biss. Es schmerzte so gut! Die Rute tat ein letztes Mal ihre tückische Arbeit und Mulder schnappte nach Luft wie ein Ertrinkender.
Skinner stellte sich vor ihn und lächelte.
"Guter Junge. Die Marken sind besonders klar und fein – und in sehr gleichmäßigen Abständen, wenn ich das selbst sagen darf. Versuch, dich nicht anschießen zu lassen, während du weg bist – sie könnten im Krankenhaus schwierig zu erklären sein", zwinkerte er. "Diese Marken sollten bis zu deiner Rückkehr vorhalten – und dann markiere ich dich erneut, um zu feiern, dass ich meinen Sklaven zurück habe", grinste Skinner. "Vielleicht ist eine nette, erotische Tracht Prügel angesagt", überlegte er.
"Ja, bitte!" antwortete Mulder eifrig.
Skinner lachte. "Wir werden sehen. Es hängt davon ab, wie gut du dich benimmst. Apropos ..."
Er wanderte zum Schrank hinüber und holte etwas heraus. Mulder verdrehte seinen Hals, um einen Blick auf das Objekt zu werfen, als Skinner zurückkam.
"Das ist etwas, was ich dir vor einiger Zeit versprochen habe." Skinner hielt einen Analverschluss unter Mulders Nase. "Es ist keine exakte Kopie", grinste Skinner, "aber die ... ah ... Maße sind die selben."
Mulders Augen öffneten sich weit mit Wiedererkennen.
"Nachdem du nicht für meine Benutzung verfügbar bist, denke ich, dass eine konstante Erinnerung an mich nötig sein wird. Du wirst diesen Verschluss während deiner Freizeit tragen – und das inkludiert die ganze Nacht. Es sind Riemen daran, um ihn festzumachen und an Ort und Stelle zu halten. Denk nicht einmal daran, diesbezüglich ungehorsam zu sein, Sklave", warnte er. "Ich kann dir versichern, dass ich es herausfinden werde. Du trägst den, wann immer du nicht offiziell im Dienst bist. Verstanden?"
Mulder nickte, konnte seine Augen nicht von dem Analverschluss reißen.
Skinner war kein Mann der kleinen Dimensionen und der Verschluss war der größte, den er je gesehen hatte. Auf keinen Fall würde er vergessen können, dass dieses Ding in seinem Arsch steckte – und er glaubte, er würde sich sehr vorsichtig setzen.
"Ich werde den jetzt einführen und du wirst ihn tragen, bis du morgen früh das Apartment verlässt", erklärte Skinner, stellte sich hinter seinen Sklaven.
Mulder spürte einen eingeschmierten Finger in seinen Arsch eindringen, dann einen zweiten. Er legte stöhnend seinen Kopf zurück, während Skinner ihn gründlich vorbereitete, sich vergewisserte, dass sein Arsch bereit war, den Verschluss zu empfangen. Dann fühlte er die harte Plastikspitze gegen seinen Anus pressen.
"Öffne dich weiter – nicht anspannen ... du bist es gewöhnt, mich aufzunehmen, das ist nicht anders", sagte Skinner, tätschelte missbilligend seines Sklaven Hintern, als Mulder seine Muskeln gegen den Eindringling verkrampfte.
"Es fühlt sich anders an!" protestierte Mulder.
Skinner klatschte hart seinen wunden Hintern und Mulder versuchte, seinem Meister zu gehorchen, öffnete seinen Körper für den Verschluss. Er drang langsam ein, zwängte seine Hinterbacken weit auseinander und Skinner hörte nicht auf, bis er ihn den ganzen Weg hinein geschoben hatte. Langsamen Zentimeter nach langsamem Zentimeter zwang er den Verschluss tief in Mulders Körper.
Dann, zu Mulders Überraschung, zog er ihn wieder heraus, schob ihn mit langen, langsamen Streichen vor und zurück, die Mulders Schwanz vor Verlangen aufrecht stehen ließen.
"Oh, Gott!" stöhnte Mulder, als der Verschluss in ihm brannte.
Er war schon wund, weil er vorhin benutzt worden war, der Verschluss stimulierte ihn und rieb gleichzeitig auf eine Art über die wunde Stelle, die ihn in den Wahnsinn trieb, ihm das Vergnügen der Qual verschaffte, das ihn über die Grenze der Erregung kippte.
Skinner öffnete den Beutel und Mulders Schwanz sprang dankbar in Habt-Acht. Mulder stieß einen heiseren Schrei aus, als sein Meister seine Hüften schnappte und seinen harten Schwanz in seinen Mund nahm, ihn saugte. Gleichzeitig bewegte Skinner seine Hand zu Mulders Hintern herum und manipulierte den Verschluss weiter, stieß ihn rein und zog ihn im Takt mit seinem Saugen an seines Sklaven geschwollenem Schwanz heraus.
"Oh, Scheiße – nein!" brüllte Mulder, konnte weder in diesen warmen, wartenden Mund vorwärts buckeln, noch sich von diesem aufdringlichen Verschluss wegbewegen, der in seinem Hintern ein und aus gestoßen wurde.
Die köstliche Folter ging eine Ewigkeit weiter und er konnte nichts tun, als es ertragen. Der Schweiß rann seinen Körper hinunter, während er simultan gesaugt und gefickt wurde.
Endlich kam er, sein ganzer Körper verkrampfte sich in seiner Bondage. Skinner zog sich zurück und säuberte seinen Sklaven mit einem Waschlappen, danach justierte er den Analverschluss, schob ihn bis zur Wurzel hinein, trieb Tränen in Mulders Augen. Er befestigte den Verschluss sicher, prüfte die Riemen, bevor er sich wieder vor seinen Sklaven stellte.
"In Ordnung – um den sicher befestigt zu halten, muss der Riemen auf das vierte Loch geschnallt sein", erklärte er seinem Sklaven. "Wenn du aus Kalifornien zurückkommst, präsentierst du mir den Riemen, damit ich an der Abnutzung des Leders sehen kann, dass du ihn jeden Abend korrekt befestigt hast."
"Ja, Meister", stöhnte Mulder.
Der Verschluss war so riesig, er konnte sich nicht vorstellen, wie er irgendwelche normalen, alltäglichen Aktivitäten durchführen sollte, und dann noch damit schlafen!
"Wenn du ihn trägst, will ich, dass du an mich denkst, in dir, dich benutzend", schnurrte Skinner in sein Ohr, "und dass du dich erinnerst, wem du gehörst."
"Das könnte ich nie vergessen, Meister", wisperte Mulder.
"Gut", lächelte Skinner herzlich und klatschte Mulders Hintern. "Nun werde ich deine Bondage mit einer Augenbinde und einem Knebel verstärken. Dann wirst du einfach hier hängen, über deinen Zustand nachdenken. Verstanden?"
"Ja, Meister", stimmte Mulder rasch zu.
Sein Herz schlug schneller, als sich Skinner ihm mit dem dicken Lederknebel näherte. Nie zuvor war er in diese Ebene der Bondage gelegt worden, und er war nicht sicher, wie er sich dabei fühlte.
"Ich werde gelegentlich Bondage als Strafe anwenden", informierte ihn Skinner, "um dir zu ermöglichen, klar über dein Benehmen nachzudenken. Bei dieser Gelegenheit verwende ich sie, um dich zu zwingen, dich zu konzentrieren und dich zu erinnern, wer du bist. Öffne deinen Mund."
Mulder gehorchte und Skinner steckte den Lederkeil zwischen seine Zähne, befestigte den Knebel sicher an seinem Kiefer und um seinen Hinterkopf. Es war ein schwerer Knebel und Mulder fand heraus, dass er nicht einmal das kleinste Geräusch von sich geben konnte, wenn er eingesetzt war.
"Du wirst nicht in der Lage sein, mir Bescheid zu sagen, falls du Probleme hast, deshalb werde ich eine Glocke an dem Knebel befestigen", sagte Skinner, klippte die Glocke fest. "Wenn du mich brauchst, schüttle einfach deinen Kopf und die Glocke wird mich alarmieren. Ich werde dich zu keiner Zeit allein lassen. Tatsächlich freue ich mich auf einen ruhigen Abend in deiner Gesellschaft", meinte er mit einem schiefen Grinsen.
Mulder hätte eine Grimasse gezogen, wenn er es gekonnt hätte.
"Als nächstes ... die Augenbinde. Schließ deine Augen", befahl Skinner.
Mulder gehorchte und spürte, dass die dicke Leder-Augenbinde über seine Augen gelegt wurde. Wieder war es ihm unmöglich, seine Augen zu öffnen, nachdem sie befestigt worden war, und er konnte nicht den schwächsten Lichtschimmer sehen.
"Ich werde nichts über deine Ohren legen, um die Sinnes-Deprivation zu vervollständigen, werde das jedoch sicher ein anderes Mal tun. Bei dieser Gelegenheit möchte ich, dass du sehr sorgfältig zuhörst, was ich zu sagen habe, und dich nur auf mich konzentrierst. Ich werde dir ein paar Minuten geben, um dich an deine neuen Einschränkungen zu gewöhnen, danach werde ich anfangen zu sprechen."
Mulder nickte und wurde von der bimmelnden Glocke belohnt. Als Zurechtweisung wurde leicht sein Hintern geschlagen.
"Nicht bewegen, außer du hast Probleme", sagte Skinner.
Mulder ergab sich der Bondage, entspannte sich darin. Es fühlte sich eigenartig an, im Dunkeln zu sein und unfähig zu sprechen. Er fühlte sich desorientiert und trotzdem seltsam friedlich.
Er war nicht sicher, wie viel Zeit vergangen war – eine Minute oder eine Stunde – als Skinner zu sprechen begann.
"In Ordnung, Kleiner. Das wird eine schwere Prüfung für dich. Verhalte dich gut und mach mich stolz auf dich, und ich verspreche dir eine Belohnung, die deinen Geist wegbläst. Wie auch immer, falls du mich enttäuscht oder ungehorsam bist, verpasse ich dir bei deiner Heimkehr die Auspeitschung deines Lebens. Es hängt von dir ab."
Mulder war verloren, schwebte im Weltraum, während diese tiefe, sexy Stimme zu ihm sprach. Sie füllte sein Bewusstsein, immateriell, wie eine verbale Liebkosung.
"Während du weg bist, wirst du mich dreimal täglich anrufen. Wenn du am Morgen aufwachst, dann zur Mittagszeit und noch einmal, wenn du vom Abendessen zurückkommst – bitte denk an die Zeitdifferenz zur Westküste. Ich möchte nicht mitten in der Nacht geweckt werden. Gelegentlich werde ich dir spezielle Aufgaben oder Pflichten auftragen, die du in deiner Abwesenheit durchführen wirst, und ich erwarte von dir, meinen Befehlen buchstabengetreu zu gehorchen, als ob ich tatsächlich anwesend wäre – nennen wir es eine Fernsteuerung, nicht wahr?"
Er kicherte leise, dann herrschte für einen Moment Stille.
Mulder verlor sich in der unverlangenden Schönheit dieser Stille, dann begann Skinner wieder zu sprechen.
"Du darfst nicht, ich wiederhole NICHT, während deiner Abwesenheit mit deinem Schwanz spielen. Du darfst nicht kommen. Jede Nacht, bevor du schlafen gehst, wirst du nackt auf deinem Bauch auf deinem Bett liegen, mit deinem Analverschluss eingesetzt, und über diese Konversation nachdenken. Du wirst dich auf die Tatsache konzentrieren, dass deine nackte Kehrseite ..." Mulder erschrak, als seine Hinterbacken geschnappt und fest gestreichelt wurden, "... erreichbar für die Korrektur ist, obwohl ich nicht anwesend bin, um sie zu verabreichen. Das ist alles, worüber du eine halbe Stunde nachdenken wirst – um dich zu erinnern, dass du ein Sklave bist und meinem Willen und meinen Launen unterworfen."
Mulder versuchte, sich zu erinnern, wie man atmet, während Skinners Hände sein wundes Fleisch massierten. Sein Schwanz, von dem er hätte schwören können, er wäre befriedigt, begann zu zucken.
"Hmm." Skinners Hand wanderte zu seinem Penis, erschreckte ihn erneut. "Diesem ist keine Erleichterung erlaubt, bis du zurückkommst. Denk daran", warnte er.
Tief in seiner Brust schaffte Mulder ein leises Stöhnen. Er wusste nicht, ob er körperlich in der Lage sein würde, so lange Zeit abstinent zu bleiben, obwohl er sicher war, dass es Skinner herausfinden würde, falls er ungehorsam wäre.
"Denk daran, dass dieser Schwanz nicht dir gehört. Er ist mein und existiert für mein Vergnügen, erhält Erlösung nur nach meinem Gutdünken. Ich will, dass du jeden Morgen fünfzehn Minuten neben dem Bett auf deinen Knien verbringst. Während dieser Zeit möchte ich, dass du an deinen Meister denkst und an all die Wege, wie du ihn nach deiner Rückkehr erfreuen wirst." Skinners Stimme war tief und kehlig mit Amüsement. "Nun werde ich dich in deiner Bondage allein lassen, damit du überlegen kannst, was ich gerade sagte. Denk an dein Signal. Ich werde im Zimmer sein, werde jedoch nicht wieder mit dir reden, bis es Zeit ist, dich freizulassen. Deine Bondage wird mindestens neunzig Minuten dauern, also entspann dich und kämpf nicht dagegen an. Vielleicht störe ich dich gelegentlich, um leichte Schläge zu liefern oder Küsse, wie es mir gefällt. Du wirst sie als deine Pflicht akzeptieren, Sklave."
Das letzte Wort sagte er geradewegs in Mulders Ohr und der sprang beinahe aus seiner Haut. Er hatte nicht bemerkt, dass Skinner so nahe war. Er fühlte warmen Atem an seiner Schulter, dann wurde sein Nacken geleckt, und danach – nichts.
Mulder hing im Raum, allein in der Dunkelheit. Er wusste, er befand sich bloß ein paar Zentimeter über dem Boden, doch nach allem, was er sah oder fühlte, konnte er meilenweit weg sein. Nie zuvor hatte er sich so frei gefühlt, was seltsam war, wenn man bedachte, wie eingeschränkt seine Bewegung war. Sein Geist schwebte im Nebel und alles, was er wahrnahm, war das Stechen von der Rute auf seinen Hinterbacken und der riesige Analverschluss, der tief in sein Inneres gepresst steckte. Er dachte an seinen Meister, dass der Verschluss ein Ersatz für Skinners harten, großen Schwanz war. Und dass er seinen eigenen Schwanz zucken und sich versteifen ließ. Er sehnte sich danach, ihn zu greifen, konnte sich aber nicht einmal bewegen. Er wurde von einer stillen, erschütternden Frustration verschlungen, die seine Erregung bloß verstärkte. Er verlangte danach, Skinners warmen, nassen Mund neuerlich auf seinem Schwanz zu spüren, wusste jedoch, dass ihm das verwehrt würde. Und das Wissen dieser Verweigerung genügte, seinen Schwanz noch mehr anschwellen zu lassen. Er war verloren in der Dunkelheit seines Körpers und seiner Bedürfnisse, und es blies ihn weg.
Mulder schwebte davon in den Weltraum, sein Geist konzentriert auf die Tatsache, dass er hier gefesselt war, mitten in der Luft hängend, der Gnade seines Meisters Launen und Einfälle ausgeliefert. Es war ein Gefühl wie kein anderes. Alle Gedanken an Kalifornien, Andrew Linker und selbst Samantha waren aus seinem Geist verbannt. Er war einfach Fox, der Sklave seines Meisters, ein Stück beweglicher Habe und Besitz, existierte lediglich, um zu dienen.
Er steckte so tief in seinen Gedanken, dass es ihn überraschte, als er den warmen, feuchten Abdruck seines Meisters Mund auf seinen Hinterbacken spürte. Skinner leckte seine Backe, dann schlossen sich seine Zähne um eine Portion Fleisch, knabberten daran. Es begann gerade, weh zu tun, als sich Skinner zu einem anderen Teil von seines Sklaven Hinterbacken bewegte, leckte und wieder biss, dann weiterging. Mulders Schwanz stand erigiert, sein gesamter Körper in einem Stadium der Erregung.
Plötzlich, ohne Vorwarnung, biss dieser hänselnde Mund hart in eine seiner Brustwarzen. Er versuchte zu schreien, konnte nicht. Stattdessen verkrampfte sich sein ganzer Körper, brachte die Glocke zum Bimmeln. Skinner erstarrte sofort.
"Schüttle noch einmal deinen Kopf, falls du Probleme hast", sagte er leise.
Mulder bekam sich unter Kontrolle. Er hatte keinerlei Probleme – er hatte die erotischste Zeit seines Lebens.
Zufrieden, dass es seinem Sklaven gut ging, biss Skinners Mund plötzlich in Mulders andere Brustwarze, schnitt scharf in das empfindliche Fleisch, quetschte die Brustwarze zwischen Zunge und Gaumen. Mulder keuchte, wurde beinahe ohnmächtig von dem stechenden Schmerz. Es war erstaunlich, wie gefesselt, hilflos, geknebelt und mit verbundenen Augen zu sein, sein gesamtes Selbst auf seinen Körper konzentrierte.
Skinners Mund zog sich zurück und wieder schnappte Mulder nach Luft, als der Analverschluss in seinem Körper gedreht wurde. Skinner drehte den Verschluss langsam, bloß ein kleines Bisschen in jede Richtung, verbrannte seines Sklaven empfindliches Fleisch von innen heraus und Mulder sah hunderte weiße Lichter in seinem Geist explodieren. Er hing da, schlaff und verlassen in seiner Bondage, völlig der Gnade seines Meisters ausgeliefert. Skinner klatschte lachend seines Sklaven wunden Hintern, dann hörte Mulder, dass er sich wieder wegbewegte.
Anscheinend waren bloß ein paar Minuten vergangen, bevor er seines Meisters Finger an seinem Gesicht spürte, die seinen Knebel und die Augenbinde entfernten.
"Nimm dir Zeit, um in die Normalität zurückzukehren", wies ihn Skinner an.
"Warum? Was ist passiert?" Blinzelnd sah sich Mulder um. "Das waren keine neunzig Minuten. Mir ging es gut – ich könnte die volle Zeit so bleiben", protestierte er.
"Fox." Skinner nahm sein Gesicht zwischen seine Hände und sah in seine Augen. "Du warst beinahe zwei Stunden dort."
"Was?" Mulder verzog irritierte sein Gesicht.
"Man wird leicht desorientiert, wenn du auf diese Art in völliger Bondage bist. Hat es dir gefallen, Kleiner?"
"Ich ... es war wundervoll. Eine Offenbarung", flüsterte Mulder.
"Guter Junge." Skinners breites Grinsen erleuchtete sein ganzes Gesicht. "Ich bin hocherfreut, dass du so gut darauf reagierst. Manche Menschen brauchen lange, um sich an die Empfindung zu gewöhnen, und sie geraten in Panik, wenn sie sich nicht bewegen können. Die Kontrolle völlig aufzugeben, ist sehr schwer. Du hast das fantastisch gemacht." Wieder strahlte er und gab seinem Sklaven einen weiteren tiefen, langen, beanspruchenden Kuss. "Ich wartete, bis ich zu einem gewissen Grad dein Vertrauen gewonnen hatte, bevor ich diesen Schritt tat und es hat gut funktioniert. Das bedeutet, wir können eine Menge Spaß haben", zwinkerte er. "Bist du wieder bei mir?" erkundigte er sich.
Mulder nickte, kehrte langsam in die Normalität zurück.
Skinner hatte die Lichter im Raum gedämpft, damit sie nicht seine Augen blendeten, und sein Meister senkte ihn auf den Boden ab, schnallte ihn vorsichtig von dem Harnisch los, befreite ihn aus seiner Bondage. Mulder lag in einem Stadium der knochenlosen Hingabe da, und Skinner hockte sich neben ihm nieder, begann, mit festen Streichen seiner Hände an Mulders Hand- und Fußgelenken Leben in seinen Körper zu massieren. Schließlich half er seinem Sklaven beim Aufstehen.
"Geh zu Bett", orderte er, pflanzte einen herzhaften Kuss auf Mulders Stirn. "Ich sage dir hier und jetzt Lebewohl, da du morgen früh von deinen Weckpflichten befreit bist."
Er hob Mulder praktisch auf, seine großen Hände wanderten über jeden Zentimeter von Mulders Körper. Dann griff er in Mulders Haar und sein Mund kam gewaltsam auf den seines Sklaven runter, beanspruchte den aggressivsten Kuss, an den sich Mulder erinnern konnte. Er verlor sich darin, klammerte sich an Skinners breiten Schultern fest, als ginge es um sein Leben, seine Knie liefen Gefahr, unter ihm nachzugeben.
Schließlich ließ ihn Skinner los und trat einen Schritt zurück, betrachtete seinen Sklaven genau.
"Denk an all meine Instruktionen, Sklave. Ich werde keine Gnade bei Ungehorsam zeigen", warnte Skinner.
"Nein, Meister", flüsterte Mulder.
"Geh jetzt zu Bett", grinste Skinner.
Mulder drehte sich um und ging wie im Traum zur Tür.
"Und Fox?"
Mulder stoppte und sah zurück.
"Bon voyage", sagte Skinner, seine braunen Augen ernst und voller Liebe.
Mulder konnte nicht anders als an Skinners Seite zurück zu rennen und zu seinen Füßen niederzuknien. Er griff nach seines Meisters Hand und küsste jeden Finger.
"Ich werde Sie auch vermissen", sagte er erstickt.
Dann schnappte er seines Meisters andere Hand und küsste auch da jeden Finger. Danach stemmte er sich zitternd auf seine Füße und verließ das Zimmer, sein Herz flog leicht und frei in seiner Brust.
Mulder erwachte früh am nächsten Morgen und nahm eine Dusche. Er sah zu seinem Schwanz hinab, eingeschlossen wie üblich in seinem Cockring, und beschloss, übermütig zu sein. Skinner würde es nicht erfahren, wenn er den Cockring abnahm. Entgegen der Instruktionen seines Meisters hatte er nicht vor, sich die nächsten paar Tage keinen runterzuholen. Er war bloß aus Fleisch und Blut und Skinner hatte sich überschlagen, all diese köstlichen, erotischen Ideen in seinen Kopf zu setzen. Sein Meister konnte von seinem Sklaven nicht erwarten, diese einfach zu ignorieren. Das war unmenschlich!
Mulder spürte den Thrill des Ungehorsams durch seinen Körper strömen, als er den Cockring abstreifte. Es fühlte sich irgendwie seltsam an, ohne ihn zu sein – als ob er nackt in der Öffentlichkeit stünde. Er steckte ihn in seine Tasche und grinste sein Spiegelbild an, schlich dann auf Zehenspitzen ins untere Stockwerk. Er holte wie üblich seines Meisters Zeitung, brachte sie einem Impuls folgend hinauf in Skinners Schlafzimmer. Sein Meister schlief, ausgebreitet unter den Decken. Mulder sah ihn einen Moment an, wünschte, er könnte hierbleiben, legte die Zeitung auf den Nachttisch.
"Ich werde Sie wirklich vermissen", flüsterte er, wollte nicht gehen.
Etwas bewegte sich und er sah fasziniert zu, wie eine Beule sich das Bett hinauf bewegte, Wandas Kopf unter dem Laken hervor auftauchte, ihre grünen Augen glühend. Sie betrachtete Mulder fragend und er stand einen Moment da. Ihre Augen trafen aufeinander, dann stieß sie ein trillerndes Schnurren aus und schmiegte sich gegen seine Hand.
"Okay, ich werde dich auch vermissen", seufzte er.
Er hob sie hoch und sie rieb ihren Kopf gegen sein Kinn.
"Ja, für den Moment hast du gewonnen, Lady – kein Wunder, dass du so großmütig bist", knurrte er. "Er gehört ganz dir – wenigstens für ein paar Tage, und denk nicht, dass ich dich nicht darum beneide, Madam."
Sie stieß ihn mit ihrem Kopf an und er gab nach, gab ihr einen Kuss auf ihren seidigen Kopf.
"Das ist nicht für dich – es ist für ihn, damit du ihn weitergibst", warnte er, stellte sie wieder auf das Bett. "Und verrate ihm nicht, dass ich dich geküsst habe, ohne dazu gezwungen zu werden – er wäre unerträglich, wenn er es wüsste."
Sie saß da und sah ihn weggehen. Und zum ersten Mal in seinem Leben hatte er das Gefühl, etwas zurückzulassen. Etwas, wo er hingehörte, einen Menschen, der ihn liebte. Vielleicht sogar – wenn er sentimental wäre – eine Familie.
"Mann, ich muss weich werden, wenn ich die beiden W’s als meine Freunde und Verwandten ansehe", murmelte er. "Wanda und Walter ... der Meister und seine kleine Mistress. Verdammt, ich werde nicht heimwehkrank. Ich hatte nie verfluchtes Heimweh."
Eine kleine Stimme in ihm wisperte, dass er nie zuvor ein wirkliches Heim hatte, das er vermissen konnte, doch er ignorierte sie, riss sich zusammen und ging zur Schlafzimmertür. Er zögerte, bevor er hinausging und warf einen Blick zurück. Wanda hatte sich in der Beuge von Skinners großem, schützendem Arm zusammengerollt und er wünschte, er wäre dort mit ihr. Aber er hatte seine Entscheidung getroffen und es gab kein Zurück.
"Kalifornien", seufzte Mulder erleichtert, als das Flugzeug aufsetzte, und erhob sich eifrig, wollte rasch das Gewicht von seinem wunden Hintern nehmen.
Scully fuhr sie zur lokalen Polizeistation, und Mulder warf besorgt einen Blick auf seine Uhr, griff nach seinem Handy.
"Wen rufen Sie an?" runzelte Scully ihre Stirn.
"Skinner."
"Warum?"
"Bloß um ... ah ... zu berichten", lächelte Mulder schwach.
"Was denn berichten?" erkundigte sich Scully verwirrt. "Wir sind noch nicht mal angekommen."
"Ich weiß. Ssch!" Mulder wedelte eine Hand, als er durchgestellt wurde. "Sir? Hier ist Agent Mulder. Ich bin mit Agent Scully auf dem Weg zur Polizeistation, um mehr über den Fall herauszufinden. Nein, wir sind noch nicht da, aber es ist Mittagszeit, deshalb dachte ich, ich ... ja, ich hatte eine bequeme Reise, Sir. Die Sitze waren sehr komfortabel, ja. Danke der Nachfrage." Er verzog sein Gesicht am Telefon. "Na ja, ich wollte mich bloß melden. Ich halte Sie auf dem Laufenden, wie Sie wünschten, Sir. Ja, Sir. Nein, Sir. Ich werde daran denken, Sir."
Mit diesen Worten trennte er die Verbindung.
"Behalten Sie Ihre Augen auf der Straße, Scully", sagte er tadelnd, ignorierte den Ausdruck völligen Unglaubens. "Wir wollen doch keinen Unfall verursachen, oder, Agent Scully?"
Er lächelte ihr mit falscher Fröhlichkeit zu und steckte das Handy in seine Tasche, verlagerte sein Gewicht auf seine andere Hinterbacke und begann zu pfeifen.
Die Sonne schien, der Himmel war blau, sie befanden sich in Kalifornien und er war komplett, vollkommen, absolut verliebt. Mulder konnte sich nicht erinnern, jemals so glücklich gewesen zu sein.
Der leitende Beamte der Nachforschungen stellte sich als Ray Glover vor. Er war ein großer Mann mit einem enormen, hervorstehenden Bauch und einem freundlichen Wesen.
"Um ehrlich zu sein, wir wussten nicht, was wir mit diesem Fall machen sollten – deshalb schickten wir die Akte zu Ihnen rüber. Allerdings hätte ich nicht gedacht, dass wir mit einem Besuch geehrt würden", grinste Glover.
"Wir versuchen, diese Art von Fällen zu verfolgen", meinte Mulder steif, wusste, dass sie nicht hier wären, wenn nicht sein brennendes Verlangen gewesen wäre, in diesem Staat zwei wichtigen persönlichen Problemen nachzugehen.
Glover brachte sie hinunter in die Leichenhalle, um die Leiche zu besichtigen, ließ sie dort allein. Mulder warf einen Blick auf die Überreste des Körpers und wimmerte.
"Schwer genug, eine Autopsie durchzuführen", murmelte Scully.
"Tun Sie Ihr Bestes", instruierte sie Mulder, machte auf dem Absatz kehrt.
"Wo gehen Sie hin?" rief ihm Scully nach.
"Mich um ein paar Dinge kümmern."
"Mulder." Sie rannte hinter ihm her und packte seinen Arm. "Falls Sie diese Adresse überprüfen wollen, dann gehen Sie nicht, und ich wiederhole nicht, allein. Ich komme mit."
Mulder stand unsicher da, doch ihre blauen Augen versprühten Feuer und ihr Gesichtsausdruck war voller Sorge. Schließlich nickte er.
"In Ordnung, Scully. Sie können mitkommen."
"Jetzt?" Sie blickte zu der Leiche zurück.
Mulder zupfte an seiner Lippe, überflutet mit Schuldgefühlen, hob dann seine Arme in einer Geste der Verzweiflung.
"Scully, ich kann nicht warten. Ich kann einfach nicht", erklärte er ihr. "Nicht jetzt, wo ich so nah dran bin."
"Das ist eine Zwei-Stunden-Fahrt", wies Scully hin.
"Ich weiß, aber das ist so nahe."
Wieder sah Mulder zu der Leiche. Er liebte seine Arbeit – leidenschaftlich – und diese arme, tote Frau verdiente seine volle Aufmerksamkeit. Er konnte sich nicht auf ihren Fall konzentrieren, wenn alles, woran er denken konnte, Samantha war.
"Gehen wir", sagte er zu Scully und sie nickte verstehend.
Glover sah überrascht aus, als sie ihm sagten, dass sie abfuhren.
"Schon eine Spur?" Er pfiff bewundernd, händigte ihnen seine Akte über den Fall aus. "Junge, ihr müsst wirklich gut sein! Bin ich froh, Sie gerufen zu haben!"
Mulders Ohren hatten den Anstand, in schuldigem Pink zu erröten.
Ein paar Stunden später fuhren sie bei einem hübschen Haus in einer normalen Stadtrandsiedlung vor.
"Nett." Scully betrachtete die Blumen im Garten.
Dem ganzen Ort haftete ein heimeliges Gefühl an. Mulder klopfte an die Tür, seine Finger betasteten abwesend seine Pistole durch seine Jackentasche. Krycek hatte behauptet, dass Samantha verlegt worden wäre und es eine Falle sein könnte. Falls das Konsortium Eigentümer des Hauses war ... Es erfolgte keine Reaktion auf sein Klopfen, deshalb wanderte Scully herum zur Rückseite.
"Suchen Sie jemanden?" fragte eine Stimme.
Mulder drehte sich um, sah eine Frau stehen, die ihre Rosen im Nachbargarten wässerte.
"Ja. Ein Mädchen ... nein, eine Frau, in ihren Dreißigern. Ich habe kein neues Foto, aber so sah sie aus, als sie ... etwa acht war." Mulder fischte das Foto heraus, wusste, es war ein Schuss ins Blaue.
Die Frau warf ihm einen verwirrten Blick zu und suchte nach ihrer Brille.
"Entschuldigung, ich bin Agent Mulder – FBI." Er zeigte der Frau seinen Ausweis und sie entspannte sich sichtlich.
"Ich habe mich gefragt, wer Sie sind. Nun, dieses kleine Mädchen könnte jede sein, Agent Mulder", tadelte sie, betrachtete das Foto.
"Ich weiß. Lebt im Moment jemand in dem Haus?"
"Nicht, dass ich wüsste. Ab und zu zieht jemand ein – mitten in der Nacht – wir sehen nie, dass Möbel oder Gepäck hineingetragen wird. Ein paar Wochen später ziehen sie wieder aus. Wieder mitten in der Nacht. Warum, sind das Drogenhändler oder so etwas?"
"Nein. Warum fragen Sie das?" Mulder steckte das Foto zurück in seine Tasche.
"Na ja, wir hören seltsame Geräusche da drin. Manchmal könnte ich schwören, ich hörte jemanden stöhnen, als ob er auf Drogen wäre ..."
"Oder Schmerzen hätte", warf Mulder ein, sein Herz schlug zu schnell. "Haben Sie nie daran gedacht, das der Polizei zu melden?"
"Ich kümmere mich um meine Angelegenheiten", erklärte ihm die Frau, wendete sich wieder ihren Rosen zu. "Tut mir leid, dass ich keine größere Hilfe sein konnte, Söhnchen, aber dieses kleine Mädchen habe ich nie gesehen."
"Danke", seufzte Mulder und drehte sich zu Scully um, die auf ihn zukam.
"Nichts auf der Rückseite. Wollen Sie einen Blick hineinwerfen?" erkundigte sie sich.
"Ohne einen Durchsuchungsbefehl, Agent Scully?" fragte er schockiert zurück.
"Wollen Sie Skinner um einen bitten?" antwortete sie, eine Augenbraue amüsiert erhoben.
"Sehe ich dämlich aus?" meinte er.
Sie lachte laut auf. "Das beantworte ich nicht!"
Sie zog ihre Waffe, ihr Ausdruck wurde ernst und er nickte ihr zu, zog seine Pistole. Es dauerte nicht lange, bis sie die Tür aufgetreten hatten, dann bewegten sie sich hinein, deckten einander mit einer Geschicklichkeit, geboren aus langer Übung. Das Haus war komfortabel, ein normales, gewöhnliches Haus – außer einem Zimmer, das vollkommen leer war, mit einem einzigen Tisch in der Mitte.
"Was zur Hölle ist hier geschehen?"
Mulder blickte zu Scully und sie zuckte ihre Schultern. "Keine Ahnung. Es sieht allerdings wie eine Sackgasse aus, Mulder."
"Vielleicht nicht."
Er beugte sich runter und hob ein Stück Papier vom Boden auf. Darauf war eine Telefonnummer gekritzelt.
"Oder vielleicht ist das alles Kryceks verdrehte Idee einer Schnitzeljagd", murmelte Scully. "Er setzt Sie in Bewegung, und Sie folgen einfach der Spur. Es ist eine gute Methode, Sie beschäftigt zu halten."
"Wozu die Mühe?" zuckte Mulder seine Schultern.
"Weil etwas Großes irgendwo anders läuft?" schlug Scully vor.
Mulder runzelte seine Stirn und holte sein Handy aus der Tasche.
"Was tun Sie da?" zischte Scully.
"Telefonieren – wonach sieht es aus?" Mulder wählte die Nummer auf dem Zettel. "Verdammt." Er steckte das Handy wieder ein. "Abgeschaltet", sagte er Scully. "Ich rufe Holly an und sehe, ob sie mir die Adresse herausfinden kann, die dazu gehört."
Er tätigte den Anruf beim FBI, sah sich ein letztes Mal im Haus um. War Samantha hier gewesen? Er strich mit seinen Fingern über den Tisch. Hatten sie sie hier festgeschnallt, ihr etwas injiziert? Waren es ihre Schreie gewesen, welche die Nachbarin gehört hatte? Er schob den Gedanken beiseite und wanderte unsicher zum Auto zurück.
"Ich fahre", sagte Scully, erkannte seine Stimmung.
Er nickte dankbar, lehnte sich in seinem Sitz zurück und schloss seine Augen.
Verdammt, er wünschte, Skinner wäre jetzt hier, um ihn abzulenken und ihn auf alles zu konzentrieren außer das. Plötzlich sehnte er sich nach dem Gefühl der großen, starken Arme seines Meisters, eng um seinen Körper geschlungen, das Gefühl seines Meisters warmen Atems an seinem Gesicht. Und er wollte in seiner kraftvollen, liebenden Umarmung getröstet werden.
Stumm fuhren sie zu ihrem Motel, trennten sich, und gingen in ihre Zimmer.
"Ich sehe Sie später zum Abendessen", sagte Scully und Mulder nickte verdrossen.
Er schloss seine Tür auf und schleuderte seine Tasche auf das Bett, warf sich neben der Tasche auf das Bett. Er wollte seinen Meister so sehr, es war wie ein körperlicher Schmerz. Skinner hatte ihn instruiert anzurufen, nachdem er gegessen hatte, doch er wollte nicht so lange warten. Es juckte ihn, mit seinem Meister zu sprechen, selbst, wenn er dem großen Mann nicht erzählen konnte, was vor sich ging. Mulder starrte lange Zeit an die Decke, versuchte, seiner Schwäche zu widerstehen. Schließlich gab er nach und griff nach dem Telefon. Es läutete ein paar Mal und er wurde ungeduldig, dann zornig. Wo zum Teufel war Skinner? Machte er das Beste aus der Abwesenheit seines Sklaven, um auszugehen und sich zu vergnügen?
"Skinner", unterbrach die Stimme seines Meisters den Gedankengang, bevor er außer Kontrolle geriet, und Mulder hätte vor Erleichterung weinen können.
"Meister!" rief er.
"Sklave. Wo bist du?"
"Wo sind Sie?" schoss Mulder zurück. "Ich dachte, Sie wären ausgegangen."
"Ich habe ein Bad genommen. Ich habe trainiert", informierte ihn Skinner, sein Ton ruhig, nicht reagierend auf Mulders offensichtlich schlechte Laune. "Welche Fortschritte hast du in dem Fall gemacht?"
"Nichts ... Konkretes, soweit", wich Mulder aus. "Ich nehme an, morgen habe ich mehr Neuigkeiten für Sie, Sir."
"Du klingst angespannt. Ich habe nicht erwartet, dass du um diese Zeit anrufst", sagte Skinner leise.
"Ich ... es war ein langer Tag. Ich ... wollte Ihre Stimme hören", gestand Mulder, ballte zornig seine Faust, hasste es, so erbärmlich zu sein.
"Was hast du an?", erkundigte sich sein Meister, seine Stimme wurde tief und sexy.
Mulder konnte sein Herz in seiner Brust schneller schlagen spüren. "Meinen Arbeitsanzug, Meister."
"Hat das Telefon einen Lautsprecher?", fragte Skinner.
Mulder warf einen Blick darauf. "Ja."
"Dann schalte ihn ein und fang an, dich auszuziehen", befahl Skinner.
Mulder gehorchte, sein Körper zitterte erwartungsvoll. Er entkleidete sich rasch und effizient, erläuterte seinem Meister jedes Stück, das er auszog. Sobald er nackt war, stand er im Zimmer, fühlte sich dämlich aber erregt, sein Schwanz begann bereits, zuckend zum Leben zu erwachen.
"In Ordnung, zieh deinen Gürtel aus deiner Hose und leg dich Gesicht nach unten auf das Bett", instruierte Skinner. "Leg den Gürtel über deinen Hintern."
Mulder gehorchte.
"Ich konnte dir nicht deine morgendliche Züchtigung verabreichen, Sklave. Der Gürtel soll dich daran erinnern – und außerdem daran erinnern, was du erhalten wirst, wenn zu zurückkommst."
"Ja, Meister", stöhnte Mulder, sein Schwanz verhärtete sich, während die Stimme seines Meisters weitermachte, diese wundervollen, entsetzlichen Dinge zu ihm sprach.
"Ich werde dir eine Tracht Prügel geben, an die du dich lange Zeit erinnern wirst, Junge", schnurrte Skinner.
"Ja, Meister", wisperte Mulder, bog sich in das Bett.
"Trägst du deinen Verschluss, Sklavenjunge?" fragte Skinner.
"Ah ... nein, Meister", gab Mulder zu.
"Warum nicht? Ich habe es dir befohlen." Skinners Stimme war ein zischendes, kehliges Knurren.
"Ich weiß. Ich kam gerade zurück."
"In Ordnung – hol den Verschluss und trag etwas Gleitmittel auf", instruierte Skinner.
Mulder lehnte sich rüber und öffnete seine Tasche, nahm den Verschluss raus und schmierte ihn ein.
"Jetzt hänsle ihn ein und aus", sagte ihm Skinner. "Nur die Spitze."
Mulder platzierte die harte Plastikspitze des Verschlusses gegen seinen Anus.
"Härter", kommandierte Skinner.
Mulder stöhnte, als er mehr von dem Verschluss in seinen Körper stieß, ihn ein wenig herauszog, dann wieder hinein.
"Jetzt stoß ihn den ganzen Weg hinein und befestige die Riemen", sagte Skinner.
Mulder tat wie befohlen.
"Leg den Gürtel wieder auf deinen Hintern und bleib einfach liegen, denk an mich in dir. Denk an mich, wie ich dich über mein Knie lege", schnurrte Skinner.
"Oh, Gott!"
Mulder schloss seine Augen, ließ das Bild seinen Geist erfüllen. Er fühlte sich von dieser Stimme getröstet, von dem vertrauten Gefühl der Härte in seinem Hintern, von der beruhigenden Berührung des Leders auf seinem Arsch. Er spürte die Anspannung seinen Körper verlassen.
"Darf ich mich berühren, Meister?" bat er.
"Ja, aber du darfst nicht kommen", warnte Skinner.
"In Ordnung, Meister."
Mulder drehte sich um und schnappte seinen harten Schwanz.
"Bevor du allerdings nach deinem Schwanz greifst ...", unterbrach ihn Skinner und Mulder erstarrte.
Er könnte fast glauben, Skinner hätte eine Art versteckte Kamera an ihm befestigt.
"Ich will, dass du deine Finger an deine Nippelringe legst."
Mulder gehorchte, zuckte die Ringe.
"Jetzt zieh daran – erst nur sanft. Tu es!" orderte Skinner.
Mulder gehorchte und war überrascht, wie gut sich das anfühlte. Nach dem Piercing waren sie derart empfindlich gewesen, dass er sie nicht einmal berühren wollte, aber das fühlte sich gut an! Sie waren nun vollkommen verheilt, und wenn er an ihnen zupfte, sandten sie Wellen aus Vergnügen/Schmerz geradewegs in seinen Schwanz.
"Okay – jetzt darfst du dich berühren, wo du willst", erklärte ihm Skinner.
Mulder goss etwas Gleitmittel in seine Hand und stieß seinen Schwanz hinein, dann zurück, rammte dadurch den Analverschluss tief in sein Inneres, wieder hinauf in seine Hand. Er benutzte seine andere Hand, um mit seinen Nippelringen zu spielen.
"Zieh einen der Ringe hart runter – sofort!" befahl Skinner.
Mulder gehorchte und jaulte heiser auf, als der Schmerz einsetzte, ihn in seiner erotischen Umarmung beanspruchte.
"Oh, Gott ...", jammerte er, bog seinen Rücken durch, alle Gedanken seines unglücklichen Tages vergessen.
"Was bist du?" fragte Skinner.
"Ihr Sklave, Meister."
"Was ist dein Zweck?"
Skinners harter, tiefer Tonfall verlangte eine Antwort. Mulder gab sie automatisch.
"Ich existiere für Ihr Vergnügen, Meister."
"Guter Junge. Denk daran, du darfst nicht kommen."
"Bitte ... Meister ... ich muss", stöhnte Mulder leise.
"Du darfst nicht." Skinners Stimme war unerbittlich, sandte Mulder in schwindelnde Höhen. "Falls du kommst, muss ich dich bestrafen, wenn du heimkommst."
"Ja, Meister", keuchte Mulder, stieß runter auf den Verschluss, hoch in seine Hand.
"Es ist deine Wahl", warnte Skinner.
"Ja, Meister ...", seufzte Mulder. "Ah, Meister ...?"
"Ja, Sklave?"
"Ich denke, ich habe meine Wahl getroffen", gestand er reumütig, blickte auf seine Hand hinunter, die mit seiner Samenflüssigkeit bedeckt war.
"Warum bin ich nicht überrascht?" Skinners Stimme klang eher amüsiert als zornig. "In Ordnung, Sklave. Steh auf, geh unter die Dusche und zieh deine Jeans und den marineblauen Sweater an. Isst du heute Abend mit Scully?"
"Ja, Meister", nickte Mulder verträumt, lag als knochenlose Masse auf dem Bett, vollkommen befriedigt.
"Sehr gut – von nun an wirst du alles essen, was Scully isst – nur doppelte Portionen."
"Was?" Mulder setzte sich auf, zu schnell. "Aua!" jaulte er, als der Verschluss seine Anwesenheit spürbar machte. "Scully isst fettarmen Joghurt und Salat!" protestierte er.
"Dann wirst du das auch tun – sorge nur dafür, dass du genug von dem isst, was sie nimmt, um nicht hungrig zu sein. Du weißt, was ich davon halte."
"Ja, Meister." Mulder sah das Telefon böse an.
"Es besteht kein Bedarf, mich diesen Abend noch einmal anzurufen, außer du willst es", erläuterte Skinner.
"Nein, Meister."
Mulder stand auf, streckte seinen Körper, fühlte sich leicht schwindlig.
"Und Sklave – das sind fünf."
"Fünf was, Meister?" fragte Mulder.
"Fünf Streiche mit dem Gerät meiner Wahl, wenn du nach Hause kommst. Mach eine Liste. Ich bin sicher, du fügst noch ein paar hinzu."
"Ja, Meister", seufzte Mulder, ein köstlicher Thrill prickelte durch seinen Körper.
Er beendete das Telefonat und trat unter die Dusche, glitt mit seinen Händen über seinen nackten Körper, während das warme Wasser ein wenig von der Anspannung des Tages wegspülte. Er trocknete sich ab, blickte dann an seinem nackten Körper hinab. Es fühlte sich nicht richtig an. Etwas fehlte. Er erinnerte sich an den Ring und fummelte danach in seiner Tasche. Irgendwie erschien seine unbedeutende Rebellion jetzt kindisch. Er wollte den Ring tragen. Er musste erinnert werden, dass er Skinners Besitz war. Es machte ihn an und ließ ihn sich gleichzeitig sicher fühlen.
Sie fuhren zu einem kleinen Lokal die Straße hinunter. Während er fuhr, war sich Mulder heftig des riesigen Analverschlusses in ihm bewusst. Er hoffte, er ging nicht eigenartig, als sie den Parkplatz überquerten und das Lokal betraten. Er war erleichtert, sich setzen zu können – was er sehr vorsichtig tat, ein kleines Wimmern unterdrückte, weil die Bewegung den Verschluss tiefer in seinen Körper zwang.
Mulder warf einen Blick in die Speisekarte – und wurde blass. Er wusste einfach, dass Scully die Pasta mit der fettarmen Tomatensoße wählen würde.
"Hey, Scully – sieht das Steak nicht gut aus?" wies er hin.
Sie verzog ihr Gesicht. "Mulder, seit wann esse ich Steak?" fragte sie.
Er seufzte. "Sie haben Cheeseburger!" schlug er strahlend vor.
"Dann nehmen Sie einen!" antwortete sie, lächelte ihn an.
"Leisten Sie mir Gesellschaft", beschwatzte er sie.
"Das denke ich nicht. Die Pasta wird es sein", sagte sie, schloss ihre Speisekarte.
Mulder starrte sie an und sie sah ihn überrascht an.
"Pasta ist so langweilig, Scully", tadelte er. "Kommen Sie schon – leben Sie ein bisschen."
"Cheeseburger essen ist leben?" Scully hob eine Augenbraue. "Sie wissen bestimmt, wie man sich gehen lässt, Mulder."
"Kommen Sie, es macht Spaß!" sagte Mulder heiter.
Der Kellner kam herüber und blieb erwartungsvoll am Tisch stehen.
"Zwei Cheeseburger!" bestellte Mulder.
"Er meint eine Pasta und ein Cheeseburger", stellte Scully richtig, trat ihn unter dem Tisch.
Mulder dachte einen Moment darüber nach, öffnete seinen Mund, um die Bestellung zu ändern, schloss ihn dann wieder. Er brauchte echtes Fleisch, verdammt! Keine Pasta! Auf jeden Fall würde es Skinner nicht erfahren – wie zum Teufel sollte es sein Meister herausfinden?
Er entspannte sich und machte es sich bequem, amüsierte Scully mit einer endlosen Liste von Beobachtungen über die anderen Gäste.
"Sie scheinen damit wirklich gut fertig zu werden", lächelte Scully. "Nach allem, was vorhin passiert ist, dachte ich, Sie wären wütend."
"War ich", zuckte Mulder seine Schultern.
"In letzter Zeit gehen Sie mit diesem Zeug viel besser um." Scully legte ihre Hand über seine und drückte leicht. "Ich bin stolz auf Sie, Mulder. Früher hätte sie das gewaltig ins Trudeln gebracht. Ich habe mitgelitten, wenn Sie offensichtlich so am Boden waren. Ich bin so froh zu sehen, dass Sie endlich mit diesem Teil Ihres Lebens fertig werden."
"Ja", nickte Mulder unsicher. "Ich denke, ich bessere mich, Scully." Mit ein bisschen Hilfe von meinem Meister.
Sie hatten gerade zu essen angefangen, als Mulders Handy sie unterbrach. Er meldete sich und erstickte an seinem Cheeseburger, als er seines Meisters Stimme erkannte.
"Agent Mulder, ich hatte einen Anruf von Ray Glover. Er scheint von Ihnen beeindruckt zu sein."
"Ah, danke, Sir."
Mulder schluckte seinen Mundvoll hastig runter und nahm einen Schluck Wasser, hustete in das Telefon.
"Sie scheinen beschäftigt zu sein, Agent. Wieso reichen Sie mich nicht an Agent Scully weiter, bis Sie wieder zu Atem kommen", orderte Skinner.
Mulder überlegte zu fragen, warum Skinner mit Scully sprechen wollte, doch das war eine Konversation, in die er sich im Moment nicht vertiefen wollte. Und überhaupt, Skinner würde Scully kaum fragen, was ihr Partner aß, oder?
Skinner, formte er Scully lautlos mit seinen Lippen, reichte ihr das Handy.
Sie nahm es und Mulder spielte mit seinem Essen, wollte mit Willenskraft erreichen, dass sie nichts Falsches sagte. Er konnte nicht hören, was Skinner fragte, doch es schienen allgemeine Dinge über den Fall zu sein.
"Ja, Sir. Schwer verbrannt, Sir. Ich habe für morgen eine Autopsie angemeldet. Heute? Nein, wir mussten erst andere Bereiche untersuchen. Nein, das waren Sackgassen, Sir", sagte sie glatt.
Mulder streckte seinen Daumen hoch und schenkte ihr ein ermutigendes Lächeln.
"Meeresfrüchte? Nein, Sir. Ja, es ist die richtige Gegend! Nein, ich mag es auch sehr."
Sie lächelte Mulder abwesend zu, wickelte ihre Pasta um ihre Gabel, genoss deutlich das formlose Plaudern mit ihrem Boss. Mulder wedelte seine Arme, wollte dafür sorgen, dass sie aufhörte zu reden. Sie runzelte ihre Stirn.
"Sie haben recht, wir hätten die Meeresfrüchte-Platte wählen sollen!" lachte sie. "Ich hatte stattdessen die Pasta. Agent Mulder? Nein, er ist eindeutig auch nicht süchtig nach Meerestieren – er hat den Cheeseburger genommen!"
Wieder lachte sie und Mulder schlug seinen Kopf auf den Tisch. Wer hätte gedacht, dass Skinner so teuflisch sein könnte? Er beobachtete Scully, die ihre Unterhaltung fortsetzte, klar diese kulinarische Diskussion mit ihrem Boss genoss.
Ein paar Minuten später reichte sie Mulder das Telefon zurück, der es vorsichtig an sein Ohr hielt.
"Hallo?" krächzte er.
"Das sind zehn. Füge sie der Summe hinzu", meinte Skinner knapp.
"Ja, Sir", seufzte Mulder.
"Und gehorche mir von jetzt an, Fox."
"Ja, Sir", murmelte Mulder.
Skinner trennte die Verbindung und Mulder steckte das Handy wieder in seine Tasche.
"War das nicht nett?" strahlte Scully. "Skinner ist wirklich interessant, wenn er gesprächig wird. Offensichtlich besaßen seine Leute ein Fischrestaurant oben in Maine."
"Ja. Richtig."
Mulder verzog sein Gesicht zu seinem Cheeseburger. Er rutschte in seinem Stuhl herum, sein Analverschluss presste tief in seinen Körper und seine striemenbedeckte Kehrseite erinnerte ihn schmerzhaft an ihre Anwesenheit. Wie zur Hölle hatte es Skinner geschafft, derart präsent zu sein? Er war meilenweit von zu Hause weg – sein Meister befand sich auf der anderen Seite des Landes, um Gottes Willen, und dennoch konnte er genauso gut am Tisch sitzen, nach der Kontrolle, die er immer noch bei seinem unglücklichen Sklaven anwendete. Bei dem Gedanken fühlte sich Mulder seltsam getröstet. Wie auch immer, es verstärkte auch sein Verlangen, mehr über seines Meisters Vergangenheit herauszufinden. Er musste das Rätsel verstehen, das Skinner war – und herausfinden, wie sein Meister so geschickt in diesem Spiel geworden war.
Trotz seines Wunsches, Peter Mayfield aufzusuchen, wusste Mulder, es wäre dämlich gewesen, etwas anderes zu tun, als die nächsten paar Tage den Nachforschungen zu widmen. Falls Skinner mit Glover in Kontakt war, wäre er nicht in der Lage, mehr Zeit von dem Fall wegzuschwindeln.
Nach einem herzhaften Frühstück aus Joghurt und Früchten verbrachte er den folgenden Vormittag mit der Vernehmung des Mannes, der die Leiche der Frau gefunden hatte. Danach traf er sich mit Scully, um ihre Resultate der Autopsie während eines Mittagessens aus Gemüse-Lasagne und Salat zu hören.
"Es freut mich zu sehen, dass Sie gesünder leben", lächelte Scully ihn an, nickte zu seinem Teller.
"Was? Ja." Er runzelte seine Stirn. "Na ja, wissen Sie, das Zeug ist nicht übel, Scully, und ich probiere gern neue Dinge aus", murmelte er lahm. "Nach einem Tag, den Sie mit dem Essen dieses Zeugs verbracht haben, müssen Sie sich doch heute Abend nach einer hübschen Pizza sehnen, mit Knochblauch-Brot, bedeckt mit Käse, gefolgt von Schokolade-Torte", schlug er hoffnungsvoll vor.
"Nicht wirklich", schüttelte sie ihren Kopf, fröhlich ahnungslos wegen seines Interesses an ihren Eßgewohnheiten, und sein Herz sank.
Sie verbrachten den Nachmittag mit dem Vergleichen ihrer Notizen über den Fall und Vereinbaren von Vernehmungen am folgenden Tag. Am Abend verschlang Mulder drei Meeresfrüchte-Platten, versuchte, sich nicht vom Duft der Pizza ablenken zu lassen, der vom Nachbartisch herüberwehte, wo eine ganze Familie in dickkrustige, käsegefüllte Monstrositäten schnitt, scheinbar mit dem Vorhaben, ihn zu foltern.
Ihre Fahrt zur Familie der toten Frau enthüllte, dass sie kürzlich einen Schlaganfall erlitten hatte. Mulder bemerkte einen Aluminiumstock, den sie als Gehhilfe verwendet hatte und der Rest fiel leicht an seinen Platz. Er machte ein paar Telefonanrufe, fand heraus, dass an ihrem Todestag in der Gegend ein Blitz eingeschlagen hatte, jedoch kein Regen gefallen war.
Dann berichtete er ihre Entdeckung Glover, der laut auflachte.
"So etwas Simples!" rief er aus. "Keine Ahnung, wie ich das übersehen konnte. Aber seltsam, dass sie so stark verbrannt ist."
"Manchmal passiert das", zuckte Scully ihre Schultern.
"Wir werden wie Idioten aussehen, wenn Sie den Bericht einreichen", seufzte Glover.
"Na schön ...", überlegte Mulder, "wie wäre das: wir sorgen dafür, dass Sie in unserem Bericht nicht wie Idioten aussehen, wenn Sie unserem Vorgesetzten nicht verraten, dass wir den Fall heute gelöst haben. Auf diese Art verbringen wir einen Tag mit Sonnenbaden und ihr Leute kommt nach Rosen duftend da raus."
Glovers Gesicht verzog sich in einem breiten Grinsen und er schlug Mulder herzlich auf den Rücken. "Der Handel gilt, Sohn", strahlte er.
"Morgen, während Sie sich am Strand sonnen, muss ich mich um etwas kümmern", erklärte er Scully beim Abendessen aus geröstetem Gemüse und Ciabatta.
Sie sah alarmiert zu ihm auf. "Dabei geht es nicht um Samantha?" fragte sie, ihre Augen besorgt.
"Nein, es geht nicht um Samantha", sagte er ihr sanft. "Das ist etwas Anderes. Es wird nicht lange dauern, versprochen – das ist nur etwas, das ich tun muss."
Mulder erwachte früh am nächsten Morgen und nahm eine rasche Dusche. Er entfernte den Verschluss und wusch ihn, wollte ihn in seine Tasche zurückstecken. Stattdessen setzte er sich auf die Bettkante und überlegte. Es war früh und deshalb war er technisch immer noch außer Dienst. Sollte er den Verschluss wieder einsetzen, und wenn ja, wann sollte er ihn entfernen? Seine Mission, mit Peter Mayfield zu sprechen, war persönlicher Natur, also würde er eigentlich den Großteil des Tages außer Dienst sein, aber ...
Mulder lachte laut auf, konnte nicht glauben, dass er tatsächlich diesen inneren Dialog mit sich hatte. Falls Skinner seinen unautorisierten Besuch bei Mayfield herausfand, wäre ein fehlender Analverschluss hie und da sein kleinstes Problem. Andererseits, erkannte Mulder, dass – so unbequem und störend der Verschluss war – etwas seltsam Beruhigendes in seiner Anwesenheit lag.
Endlich, nachdem er die Angelegenheit ein paar Minuten überdacht hatte, entschied er, ihn zu tragen. Wenn er schon etwas so offensichtlich gegen den Willen seines Meisters tat, wie in der Vergangenheit des anderen Mannes zu graben, dann war das mindeste, was er tun konnte, dafür den Preis zu zahlen. Seine Bequemlichkeit zu opfern, schien als Buße gerade ausreichend. Mit einem Seufzen verteilte er etwas Gleitmittel auf dem Verschluss und schnallte ihn wieder fest.
Peter Mayfield lebte in einer luxuriösen Strand-Villa ein paar Stunden Fahrt entfernt. Mulder warf einen Blick auf die palastartige Residenz mit seinem sauber gepflegten Garten und pfiff anerkennend.
"Vielleicht habe ich den falschen Karriereweg gewählt", murmelte er.
Obwohl Peter Mayfield ein äußerst angesehener Psychologe war, mit einer Anzahl zukunftsträchtiger Publikationen unter seinem Namen, war er nun volkstümlich bekannt als der Seelenklempner der Stars und verbrachte seine Tage damit, den Neurosen seiner berühmten und reichen Nachbarn zu lauschen.
"Netter Job, wenn du weißt, wie’s geht", murmelte Mulder kaum hörbar, wohl wissend, dass er das keine fünf Minuten ertragen könnte, egal, wie gut bezahlt es wäre.
Geld hatte nie eine große Rolle in seinem Leben gespielt – nicht einmal vor seinem Sklaventum. Er hatte genug, um die Rechnungen zu bezahlen und zu essen, den Rest verwendete er, um seinen Kreuzzug fortzusetzen, und das war alles, was nötig war, soweit es ihn betraf.
Er klopfte an die Tür, fühlte sich ungemütlich heiß in seinem Arbeitsanzug. Er überlegte gerade, ob er seine Jacke ausziehen sollte, als die Tür von einem attraktiven, stämmigen, blonden Mann in seinem Alter geöffnet wurde.
"Dr. Mayfield?" fragte Mulder.
Der Mann lachte. "Nein, ich bin sein ... Haushälter", antwortete er.
Mulder bemerkte das leichte Zögern.
"Haben Sie eine Verabredung?"
"Nein."
"Dann tut es mir leid, Sie können Dr. Mayfield nicht sprechen."
Mulder biss auf seine Lippe. Er wollte das nicht in eine offizielle Mission verwandeln, aber selbst dann war er nicht den ganzen Weg hier raus gefahren, um mit leeren Händen zurückzukehren. In Sekundenbruchteilen traf er eine Entscheidung.
"Das wird nicht lange dauern und ich fürchte, Dr. Mayfield wird sich die Zeit nehmen müssen, mich zu sehen. Mein Name ist Agent Mulder. Ich arbeite für das FBI."
Er zeigte dem Haushälter seine Marke und der andere Mann runzelte seine Stirn.
"Na schön, er ist im Garten und arbeitet an seinem neuen Buch. Normalerweise wird er nicht gern gestört, aber es ist Zeit für seinen Kamillentee, also ..." Er gestikulierte Mulder, ihm ins Haus zu folgen.
Es war ein wunderschöner Ort, enthielt die exquisitesten Beispiele ethnischer Kunst. Mulder folgte dem Haushälter in einen riesigen, sonnigen Garten, in dem sich eine Voliere und ein plätschernder Springbrunnen befand. Es war wundervoll – ein friedlicher Ort, um zu schreiben, und Peter Mayfield tat das gerade. Er saß vor seinem Laptop, gekleidet in Short und T-Shirt, tippte mit zwei Fingern dahin.
"Peter – wir haben einen Besucher. Ein Agent Mulder vom FBI", verkündete der Haushälter.
Mayfield blickte stirnrunzelnd auf und sah Mulder hinter seiner Brille hervor an. Der Doktor hatte etwa Skinners Alter, ein rundlicher Mann, aber nicht unattraktiv, mit hellbraunem Haar und den schönsten grünen Augen.
"Agent ...?" Mayfield sah erschrocken aus.
"Mulder."
Mulder streckte seine Hand aus und Mayfield nahm sie, sah immer noch besorgt aus.
"Danke, Troy", sagte Mayfield zu seinem Haushälter, der ihm ein breites, intimes Lächeln schenkte.
"Ich bringe den Kamillentee", meinte Troy und ging hinein.
Mulder bemerkte, dass Mayfields grüne Augen auf Troys straffe Hinterbacken fixiert blieben, bis der andere Mann aus seinem Blickfeld verschwunden war.
"Tut mir leid, Sie zu stören, Doktor Mayfield", begann Mulder, setzte sich auf den Stuhl, zu dem er gewunken wurde, stieß ein leises, überraschtes Jaulen aus, als der Analverschluss sich bemerkbar machte.
Mayfield sah ihn neugierig an.
"Entschuldigung", murmelte Mulder errötend. "Steife Muskeln. Ich ... reite oft", improvisierte er wild.
Mayfield runzelte seine Stirn, deutlich verwirrt.
Mulder atmete tief durch.
"Ah, was ich als nächstes zu sagen habe, ist streng vertraulich", setzte er an.
Mayfields Augen zuckten über seine Schulter und Mulder drehte sich um, sah Troy mit dem Tee zurückkehren. Es hatte keinen Zweck, etwas zu Mayfield zu sagen, solange Troy dabei war. Der Doktor blendete alles andere vollkommen aus, wenn der muskulöse Haushälter anwesend war.
Endlich verschwand Troy wieder und Mulder nippte an seinem Tee, fragte sich, wie zur Hölle er sein Interesse an Andrew Linker von einem offiziellen FBI-Gesichtspunkt aus erklären sollte. Letztendlich öffnete er einfach seinen Mund und begann zu sprechen.
"Ich betreibe Nachforschungen betreffend Andrew Linker ...", fing er an.
Mayfields Reaktion war erschreckend. Er ließ seine Tasse fallen und sie zerschellte auf dem Boden.
"Andrew?" stotterte er, "Wieso? Ich meine, Andrew hatte Krebs. Jedermann wusste das, aber es wurde auf keinen Fall gegen irgendein Gesetz verstoßen. Gott, obwohl er am Ende so fürchterliche Schmerzen hatte, er hätte Walter nie gebeten ... und sicher hätte Walter nie ..." Er sah Mulder entsetzt an. "Wollen Sie andeuten, dass eine Art der Euthanasie stattgefunden hat, Agent Mulder?" fragte er.
"Nein", erwiderte Mulder rasch, erkannte plötzlich, dass es hier eine ganze Geschichte gab, von der er keine Ahnung hatte. "Walter ... Walter Skinner pflegte Linker im letzten Stadium seines Krebs?" wollte er wissen.
Mayfield nickte. "Er war ein Felsen – ein absoluter Heiliger. Fragen Sie jeden. Ich meine, wir halfen alle aus – Walter hatte einen schwierigen Job und konnte nicht vierundzwanzig Stunden am Tag dort sein, aber er war so gut zu Andrew, sogar als Andrew sehr schwach war. Und ich weiß, dass sich Walter so hilflos fühlte. Er ist nicht gut darin, über seine Emotionen zu sprechen, doch ich denke, ich schaffte es, dass er sich mir ein bisschen öffnete", erklärte er zärtlich lächelnd.
Ich weiß, dachte Mulder, verstand nur zu gut, wie ungern Skinner über sich sprach.
"Andrew hatte keinen Mangel an Freunden. Es war immer jemand bei ihm. Er hatte viele gute Menschen um sich", meinte Mayfield. "Er wurde sehr geliebt."
"Ja."
Mulder schluckte den Kloß in seiner Kehle. Also das war Skinners geheime Vergangenheit, von der er nicht wollte, dass sie sein Sklave herausfand – hingebungsvolle Pflege eines guten Freundes durch seine tödliche Krankheit.
"Nicht zuletzt von Walter", fügte Mayfield hinzu und Mulder spürte einen Abgrund der Eifersucht sich in seinem Inneren auftun.
"Sie waren ... Liebhaber?" fragte Mulder, seine Kehle trocken.
"Mehr als das. Es war mehr als das", antwortete Mayfield. "Ich meine, Walter wusste, dass niemals ein anderer in Andrews Herz sein konnte nach dem Tod seines langjährigen Partners in 1988. Sie hatten zwanzig Jahre zusammen gelebt, natürlich konnte Walter nicht Ryans Platz einnehmen, doch es gab ein Band zwischen Andrew und Walter. Es war kein Liebes-Wettbewerb. Es war mehr als das. Andrew setzte Walter wieder zusammen und im Gegenzug ... opferte sich Walter Andrews Bequemlichkeit."
"Ah." Wie ein Sklave, der sich der Bequemlichkeit seines Meisters opfert, dachte Mulder.
"Bitte, Agent Mulder. Walter steckt nicht in Schwierigkeiten, oder?" fragte Mayfield.
"Gott, nein! Wir stellen keine Nachforschungen über ihn an", antwortete Mulder hastig, hasste sich, weil er grundlos diesen Mann derart verstört hatte.
Es war dumm gewesen. Er hätte erkennen müssen, wie viel Andrew Peter bedeutet hatte, wegen der Widmung in diesem Buch. Und dennoch war er hier reingestürmt, stellte seine Fragen. Er war so ein Idiot.
"Worüber machen Sie dann Nachforschungen?" wollte Mayfield wissen, seine dicken Finger spielten mit dem Saum seines T-Shirts.
"Nichts, was Ihnen Sorgen bereiten müsste, Doktor", sagte Mulder fest. "Ich verspreche es. Ich muss mich entschuldigen, dass ich so einfach hergekommen bin und Sie verunsichert habe. Vertrauen Sie mir, das ist sehr peripher zu den Nachforschungen, wirklich bloß Tatsachen-Findung, um es aus unseren Untersuchungen zu eliminieren. Es besteht keine Gefahr, überhaupt keine Frage, dass Skinner irgendwie in Schwierigkeiten wäre."
"Und was ist mit Ihnen?" Mayfield beobachtete ihn scharf.
Mulder öffnete seinen Kragen, schwitzte stark wegen der Kombination aus nervöser Schuld und der Hitze.
"Was ist mit Ihnen, Agent Mulder? Sie sehen nicht gut aus. Stecken Sie in irgendwelchen Sc