Pairing: Skinner/Mulder
Rating: NC-17
Kategorie: BDSM-Slash
Warnung: Diese Serie enthält grafische Szenen der BDSM-Erotik
Inhalt: Mulders Drang nach immer extremeren Erregungen lassen ihn den ultimativen Spieler in DC aufsuchen – ein mysteriöser Top, der legendär in der BDSM-Szene ist. Doch Mulder muss einen hohen Preis für das bezahlen, was er will.
Disclaimer: Die Charaktere Mulder, Skinner, Scully etc. gehören Chris Carter und 1013. Die Geschichte und Ideen gehören der Autorin.
Kapitel 12: Hundstage
Inhalt: Mulder findet Beruhigung in seines Meisters fester Hand, als er an die kurze Leine genommen wird und er freut sich, am Sklaven-Tag eine Belohnung zu erhalten. Wie auch immer, es scheint, als ob sein Meister andere Ideen haben könnte.
Mulder erwachte irgendwann während der Nacht. Er rutschte herum und drehte sich um, murmelte benebelt etwas im Schlaf, erkannte dann, dass der Raum von gedämpftem Lampenlicht erhellt war. Er lag still, bewusst, dass Skinner im Bett saß und ein Buch las. Seines Meisters Hand spielte mit dem Haar seines Sklaven, liebkoste es zärtlich, sehr leicht, um ihn nicht zu wecken. Mulder lag still, gab vor, noch zu schlafen, genoss die federleichte Berührung.
Er spähte unter gesenkten Lidern zu seinem Meister hoch. Skinner trug seine Brille, war jedoch nackt, was ihn einer seltsamen Mischung aus Meister und Assistant Director ähneln ließ. Nach nur einem Tag in der Arbeit waren der Büro-Skinner und der Spielzimmer-Skinner immer noch zwei getrennte Wesen in Mulders Geist.
Mulder war fasziniert von seines Meisters Fingerspitzen, die das Buch locker hielten. Skinner hatte dicke, derbe Hände mit sorgfältig geschnittenen, exquisit manikürten Nägeln. Es waren große Hände, die ein ausgedehntes Gebiet nackten Hinterns sehr effizient bedecken konnten, was Mulder nur zu gut wusste.
Mulders Blick verweilte auf kräftigen Unterarmen, gebräunt und schütter bedeckt mit drahtigem Haar, wanderte dann hinauf, nahm die fein ausgebildeten Brustmuskeln in sich auf, die sich unter straffer, getönter Haut wölbten. Mulder hungerte nach diesen Armen. Er hungerte danach, von ihnen umhüllt zu sein, gehalten zu werden und Liebe zu machen. Und – wenn er außer Kontrolle wirbelte – auch von ihnen zurückgehalten zu werden. Skinners Arme waren seit längerer Zeit, als er zugeben wollte ein Thema seiner Fantasien.
Er erinnerte sich, niedergehalten und zu oft gestützt zu werden, selbst bevor er des anderen Mannes Sklave geworden war. Große Arme drückten ihn gegen eine breite Brust im Korridor des Hoover-Gebäudes, als er halb wahnsinnig wegen halluzinogener Drogen war. Starke Arme entwaffneten ihn, als er in den Klauen eines wachen Alptraumes nach seiner Pistole griff. Die selben Arme hatten sich geweigert, ihm weh zu tun, als er vor kurzem unter dem Einfluss eines fremden Artefaktes an der Grenze zum totalen Wahnsinn um sich geschlagen hatte. Das waren Arme, die ihn auffingen, wenn er fiel, ihn fingen und festhielten, ihn aufrecht hielten und ihn in ihrem warmen, tröstenden Kreis beschützten.
Mulder beobachtete, als Skinner zu lesen aufhörte und einen Moment gedankenverloren an die Decke starrte. Dann fischte sein Meister ein Lesezeichen aus den letzten Seiten des Buches und studierte es intensiv. Mulder bewegte sich leicht, um einen besseren Blick darauf werfen zu können: es war eine Fotografie – das Bild eines Mannes. Er musste in seinen Sechzigern gewesen sein, doch er sah gut aus, mit silbernem Haar und strahlend blauen Augen. Sein breites Kinn wies auf eine starke Persönlichkeit hin, aber sein Gesicht war intelligent und freundlich. Skinners Gesichtsausdruck wurde weich und er kicherte müde, während er das Foto befingerte.
"Andrew, manchmal frage ich mich, was du mit ihm gemacht hättest", murmelte er.
Mulder spürte einen Schlag der schuldigen Unsicherheit. Es war klar, dass er die Ursache für Skinners schlaflose Nacht war. Nach der Art, wie er sich am Vorabend verhalten hatte, war er nicht überrascht, dass Skinner verzweifelte. Er war verblüfft von der Wärme und Zuneigung in Skinners Stimme, als er sich an seinen toten Freund wandte. Mulder fühlte sich noch schuldiger, als er daran dachte, wie er das Wissen erlangt hatte, wer Andrew war, obwohl er nicht einmal ansatzweise spekulieren konnte, was der andere Mann Skinner bedeutet haben könnte.
Skinner steckte das Foto in das Buch und legte es auf den Nachttisch, schaltete dann die Lampe ab und glitt im Bett hinunter. Mulder schloss seine Augen und war überrascht, als Skinner seine Arme um seinen Sklaven legte, ihn gegen seine Brust zog. Mulder murmelte etwas, fingierte immer noch Schlaf. Dann spürte er Skinners Lippen gegen seinen Nacken pressen und sein Meister verpasste ihm dort eine Reihe sanfter, zärtlicher Küsse.
"Mein wilder Fuchs. Noch nicht gezähmt", flüsterte Skinner, seine Stimme benebelt von Schlaf.
Tröstend streichelten seine Finger Mulders Flanke hinunter und über seinen Torso; sanfte Berührungen, unendlich leicht, nicht gedacht um aufzuwecken.
"Mein gefangenes Tier. Frisst mir immer noch nicht aus der Hand."
Skinners Lippen fanden die Spitzen seiner Ohren und wanderten zärtlich die Linie seines Kiefers entlang.
"In meinem Bett. In meinem Herzen."
Skinners Hände und Lippen ruhten, seine Atmung vertiefte sich und Mulder fühlte einen Kloß in seinem Hals aufsteigen. So selten sah er den Mann hinter dem Meister. Skinner wollte nicht, dass er ihn sah, wenigstens noch nicht, und vielleicht wollte Mulder ihn auch nicht sehen, obwohl Gott wusste, er war neugierig genug. Es war leichter, zu bleiben, wie er war, misstrauisch, in sich verschlossen, als die ersten zögernden Schritte Richtung Vertrauen zu tun.
Mulder presste seinen Körper zurück gegen Skinners Brust und legte seine Hände über die des anderen Mannes, verschlungen, wie sie waren, über seinem Bauch. Er hatte sich vorgemacht, dass er diese Situation für Sex ausnutzen konnte, und um die Fantasien zu erfüllen, die so lange er denken konnte Teil seiner Psyche gewesen waren. Bloß ... Skinner ließ das nicht zu. Skinner verlangte mehr und Mulder wusste, das war teilweise der Grund, warum er gestern so reagiert hatte. Er konnte aufgeben. Er konnte aufstehen, den warmen Kreis dieser geliebten Arme verlassen und diesen Vertrag vergessen, den er unterschrieben hatte. Er konnte das tun. Er sollte es tun, falls er den anderen Mann fernhalten und seine Geheimnisse sicher weggeschlossen in der Dunkelheit halten wollte. Aber er wollte das nicht aufgeben. Er hatte nicht einmal erkannt, dass er es wollte, bis es zu spät war.
Wieder schloss Mulder seine Augen, zu müde zum Denken. Er wollte alles für diesen Mann aufgeben. Verdammt, er wollte das so sehr. Doch die innere Stärke, die ihn am Leben hielt und ihn so lange Jahre weitermachen ließ, trotz all der Rückschläge, ließ das nicht kampflos zu; und der Kampf erschöpfte ihn.
"Au!"
Einige Stunden später erwachte Mulder wegen eines stechenden Schmerzes in seinen Hinterbacken. Jemand prügelte ihn wach! Er kam erschrocken zu Bewusstsein, bemerkte, dass ihn Skinner mit einem großen Arm still hielt, während sein Meister mit seiner anderen Hand eine Reihe milder Schläge auf seines Sklaven Arsch verabreichte.
"Was habe ich angestellt?" murmelte er in das Kissen, sein Schwanz augenblicklich erigiert.
"Nichts." Wieder klatschte Skinner seinen warmen Arsch. "Es ist Morgen und ich verprügle gern meinen Sklaven. Es muss keinen anderen Grund dafür geben."
Ein weiterer Schlag ließ Mulder seine Erektion mit einem erschrockenen Umpf! in die Matratze pressen.
Dann bewegte sich Skinner und Mulder spürte eine nasse Zunge auf seine brennenden Arschbacken niedergehen und das angewärmte Fleisch liebevoll lecken. Er entspannte sich, stöhnte in der köstlichen Umarmung. Ein paar Sekunden später kam ein neuerlicher Hieb auf seine Hinterbacken runter. Wieder jammerte er und vergrub sein Gesicht in seinen Armen. Lecken folgte, danach Saugen, zärtliche, verspielte Bisse auf seinem empfindlichen Arsch, die seinen Schwanz nach Erlösung schreien ließen.
"Darf ich kommen, Meister?" keuchte er, hob seinen Kopf von dem Kissen.
"Nicht, bevor ich fertig bin", informierte Skinner ihn fest.
Mulder stöhnte erneut und legte seinen Kopf diesmal unter das Kissen. Weitere leichte Schläge auf seinen Arsch folgten. Er war immer noch wund von den diversen Bestrafungen des Vortages, doch das war weniger als seine übliche morgendliche Züchtigung und eher wie ein aufgeladenes erotisches Spiel. Skinner hielt die Prügel leicht genug, um nicht mehr als ein Stechen und Erregung zu verursachen. Wieder Lecken und die Bisse verstärkten ihre Intensität auf seinem gewärmten Fleisch.
Mulder quietschte, das Geräusch kam gedämpft unter dem Kissen hervor. Nie hatte er derart exquisite Torturen genossen, bis er Skinner getroffen hatte. Davor war eine Tracht Prügel bloß eine Tracht Prügel gewesen. Er hatte sie gebraucht für die Schmerzen und die Erlösung, hatte sie jedoch nie so erlebt, verabreicht mit solcher Aufmerksamkeit für sinnliche Details. Er klebte praktisch an der Decke wegen des Hochs. Gestern mit all seiner Traurigkeit war vergessen, während er sich seinem Vergnügen ergab, und dem Vergnügen, das sein Meister daraus zog. Er wusste, es war eine kurze Verschnaufpause von der Qual, die immer in seinem Herzen sein würde, bis er ein für allemal herausfände, was seiner Schwester zugestoßen wäre. Doch es war besser als nichts.
"Wem gehörst du?" fragte ihn Skinner zwischen regelmäßigen Schlägen.
"Ihnen, Meister", antwortete er, mehr beruhigt, als er es für möglich gehalten hätte, von der vertrauten Litanei.
Skinner hatte ihm erklärt, dass er dachte, sein Sklave würde gut auf Routine reagieren. Und zum ersten Mal fragte sich Mulder, ob er dieser Einschätzung seiner Persönlichkeit nicht zustimmen konnte, wie unwahrscheinlich es auch war.
"Wo?" erkundigte sich Skinner.
"Überall", wisperte er, erwartete den nächsten Schlag und wand sich vor Vergnügen, als er auf seinem wunden Arsch landete.
"Dein Status?" fragte Skinner, seine Stimme blieb im Takt mit den Prügeln wie ein Metronom.
"Ihr Sklave. Ich existiere, um Ihnen zu dienen, Meister", sagte Mulder und erkannte dann, er meinte es ernst.
Zum ersten Mal meinte er es wirklich ernst. Er lag da, gehorsam und ergeben, während Skinners liebevolle Schläge sich in mehrere Minuten Lecken und Liebkosen verwandelten, die ihn auf einer Wolke totalen Entzückens davontrugen.
Dann war es vorüber. Skinner rollte ihn auf seinen Rücken und legte sich neben ihn, eine Hand stützte seinen Kopf. Lange Minuten sah er auf seinen Sklaven hinab und – verlegen wegen der stummen Prüfung – blickte Mulder zur Seite. Skinner griff aus und drehte seinen Kopf zurück.
"Sieh mich an, Sklave", sagte er fest.
Mulder nickte, aber es war schwer, in diese intensiven, braunen Augen zu sehen, nur schauen – ohne zu sprechen. Nach ein paar Sekunden zerbrach etwas.
"Die letzte Nacht tut mir leid, Meister", sagte er. "Verdammt, der ganze gestrige Tag tut mir leid."
"Wirst du mir erzählen, was geschehen ist?" fragte Skinner.
Mulder hielt den Augenkontakt, konnte Skinner jedoch nicht die Antwort geben, die er wollte.
"Es war nichts. Ich war bloß ein Idiot. Sie waren freundlicher zu mir, als ich verdient habe", sagte er schulterzuckend.
"Nein. Ich denke, gestern hast du mehr als meine Freundlichkeit verdient", grübelte Skinner. "Das war das wenigste, was ich dir geben konnte."
"Nein. Sie hätten einfach meinen Arsch verprügeln und mich ins Bett schicken sollen, wie ich es Ihnen sagte", hob Mulder seine Schultern.
"Seit wann nehme ich Befehle von dir entgegen?" kommentierte Skinner mit einem gezwungenen Lächeln. "Und du warst nie sehr gut darin zu beurteilen, was das Beste für dich ist. Was deinen Arsch angeht – na ja, der war gestern ohnehin am empfangenden Ende viel zu vieler Züchtigungen. Er könnte heute eine Pause vertragen. Wird er die bekommen?" Er hob eine Augenbraue.
"Ich werde mein Bestes tun", begann Mulder.
Skinner stoppte ihn, legte einen Finger auf seine Lippen.
"Nein. Ich will ein Versprechen, Fox", meinte er ernst.
Mulder nickte unsicher. "Ja, Meister", murmelte er.
"Gutes Hündchen."
Skinner strich mit sanfter Hand über Mulders nackte Brust, liebkoste seinen Sklaven zärtlich. Dann wanderte seine Hand tiefer und schnappte Mulders harten Schwanz. Er spielte damit, nahm nie seine Augen von Mulders Gesicht.
"In Ordnung, Hündchen, heute werde ich dich an einer sehr kurzen Leine halten. Ich habe erkannt, dass ich gestern einen Fehler gemacht habe ..."
"Meister?" Mulder sah verwirrt aus. "Sie haben gestern nichts falsch gemacht. Ich war derjenige, der es vermasselt hat ..."
"Ruhig, Junge. Ich sagte, wir fangen heute von vorne an und ich meinte es ernst", sagte ihm Skinner entschieden. "Ich beging einen Fehler, indem ich dir zu viel Freiheiten ließ. Zu genau dem Zeitpunkt, als du Sicherheit gebraucht hast. Ich gab dir zu viel Leine, Fox, und du bist losgegangen und hast dich damit erhängt, nicht wahr?"
"Ja, Meister. So könnte man es ausdrücken."
Mulder biss auf seine Lippe, während Skinner seinen Schwanz fest streichelte. Es war schwierig, eine ernsthafte Unterhaltung zu führen, wenn er auf so intime Art liebkost wurde.
"So, Hündchen, heute werde ich dich an eine wirklich kurze Leine nehmen."
"Das ist nicht notwendig. Ich kann ...", begann Mulder, sein Herz sank.
Er hatte den Tag in seinem Kopf verplant. Er wollte die X-Akten durchforschen und sehen, ob er einen Fall in Kalifornien erschwindeln konnte, um diese Adresse zu überprüfen, die Krycek ihm gegeben hatte. Außerdem hatte er die Absicht herauszufinden, ob Andrew Linker noch lebende Verwandte hatte. Er wollte mehr über diesen mysteriösen Mann herausfinden, von dem Skinner eine Fotografie behalten hatte. Er konnte nichts von diesen Dingen tun, wenn Skinner ihm den ganzen Tag ins Genick atmete.
"Hündchen?" Skinner hob eine Augenbraue, seine Hand setzte ihre langsame Folter an Mulders Schwanz fort.
"Ja, Meister", seufzte Mulder. "Was genau meinen Sie mit kurzer Leine?"
"Du wirst schon sehen. Nun, es ist spät. Geh und nimm eine Dusche", instruierte Skinner.
"Allein?" Nun war Mulder an der Reihe, eine Augenbraue zu heben.
"Ja. Ich habe etwas, das ich erledigen will ... oh, und Fox ...", Skinners geschickte Handbewegungen wurden rascher und fester.
Mulder warf nach Luft schnappend seinen Kopf zurück, stöhnte leise.
"Ja ... Meister?" keuchte er.
Skinner beugte sich rüber und flüsterte in Mulders Ohr: "Du darfst kommen."
Mulder gehorchte praktisch augenblicklich und Skinner lachte lauthals, nahm dann seine Hand weg. Er stieg aus dem Bett, zog einen Bademantel über und verließ das Schlafzimmer.
Mulder lag schwach auf dem Bett, sein Körper summte mit sexueller Erlösung. Nach ein paar Minuten nahm er an, er sollte tun, was Skinner verlangt hatte, doch es war nett, hier faul in den Nachwirkungen des Orgasmus zu liegen. Endlich, eingedenk Skinners Worte über das Thema weiterer Prügel, hievte er sich aus dem Bett und wollte gerade unter die Dusche, als ihm das Buch auf Skinners Nachttisch ins Auge fiel. Er blieb unsicher stehen, vergewisserte sich dann mit einem Seitenblick zur Tür, dass Skinner nicht in der Nähe war. Er griff aus und nahm das Buch auf.
Er hatte einen Roman erwartet, war deshalb überrascht herauszufinden, dass das Buch eine psychologische Abhandlung war. Mulder runzelte verblüfft seine Stirn, während er den Klappentext auf der Rückseite las. Es war kein einfaches Psychologie-Buch, es war eine ernsthafte, schwergewichtige Tiefenstudie. Für einen Moment zog Mulder an seiner Unterlippe, öffnete dann das Buch. Am Innendeckel stand eine Widmung: Für Andrew, danke für alles, was du mich gelehrt hast. Alles Gute in diesem dicken Wälzer schulde ich dir. Der ganze Mist stammt von mir. All meine Liebe, Peter. Mulder warf einen Blick auf den Buchdeckel, entdeckte, dass es von einem Doktor Peter Mayfield geschrieben worden war.
"Immer seltsamer", murmelte er, fragte sich, wer zum Teufel dieser Andrew Linker gewesen war, dass jemand, der so herausragend in der Welt der Psychiatrie war wie Peter Mayfield, ihm ein signiertes Exemplar seines Buches geschickt hatte.
Mulder schlug das Buch bei der Seite auf, wo Skinner sein Lesezeichen platziert hatte, und hielt seinen Atem an, als er das Foto fand. Aus der Nähe konnte er sehen, dass Andrew Linker ein gut aussehender Mann gewesen war, auf eine eigentümliche, ungewöhnliche Art und Weise. Sein Herzschlag beschleunigte sich, als er sich fragte, ob er seines Meisters ehemaligen Geliebten betrachtete. Welche Art Beziehung hatten sie geführt? Andrew lächelte nicht auf dem Bild, sah jedoch nachdenklich aus, und seine blauen Augen enthielten einen Hauch Ungezogenheit. Hatte er für Skinner den Sub gemacht, fragte sich Mulder. Oder – sicher undenkbar – hatte Skinner für ihn gesubt? Mulder konnte sich seinen Meister nicht auf seinen Knien vorstellen, irgend jemandem dienend. Es war einfach nicht möglich.
Er hörte Schritte auf der Treppe und schob das Foto hastig in das Buch, huschte dann in die Dusche.
Skinner schloss sich ihm nicht unter der Dusche an, obwohl Mulder seinen Meister im Schlafzimmer herumgehen hörte. Mulder wusch sich, schlang ein Handtuch um seine Taille und ging zurück ins Schlafzimmer – und erstarrte. Skinner hatte einige interessante Gegenstände auf dem Bett ausgebreitet.
"Gut. Komm her", winkte Skinner Mulder heran, "und lass das Handtuch fallen. Wenn wir allein im Apartment sind, bleibst du nackt, außer ich sage dir etwas anderes. Das ist abgemacht. Bitte denk daran."
"Ja, Meister", murmelte Mulder mit einem Schaudern der Erregung, nahm das Handtuch ab und betrachtete die Gegenstände auf dem Bett.
"In Ordnung. Ich sagte, es würde eine kurze Leine sein, und das wird es. Du fährst mit mir zur Arbeit und auch nach Hause – wenigstens für die nächsten paar Tage."
Mulder sprach kein Wort, wusste jedoch, dass ein aufrührerischer Ausdruck in seinen Augen aufblitzte.
Skinner starrte ihn lange Zeit an, überraschte dann Mulder, weil er ihn an sich zog. Der große Mann verwob seine Hände hinter Mulders Rücken und hielt ihn so gefangen.
"Gestern war es schlimm. Das lasse ich nicht noch einmal geschehen", murmelte er in Mulders Ohr. "Ich werde dich mit runter nehmen, ob du das willst oder nicht. Bekämpfe mich und es wird schwieriger. Ergib dich und du lernst fliegen, Kleiner."
Mulder spürte sein Herz in seiner Brust schneller schlagen.
"Denken Sie, ich will das nicht?" fragte er mit trockener, kratziger Stimme. "Ich kann mich aber nicht so schnell ändern. So war ich mein ganzes Leben lang. Allein, ließ keinen Menschen ran. Eineinhalb Wochen mit Ihnen ist nicht lange genug, um mich zu ändern, Meister. Eines Tages. Vielleicht."
"Ich bin ein geduldiger Mann", versicherte ihm Skinner, "und du gehörst mir, Süßer. Falls die Dinge, die ich von dir verlange, hart sind, dann nur, weil ich will, dass du glücklich bist."
"Das bin ich", sagte Mulder leise. "Glauben Sie mir. Wenn Sie gestern nicht hier gewesen wären ..." Er schloss seine Augen und lehnte seinen Kopf gegen Skinners Wange. "Na schön, ich hätte mich verloren."
"Also akzeptierst du die kurze Leine und alle Einschränkungen, die sie mit sich bringt?" Skinner schob ihn zurück und betrachtete ihn genau.
Mulder seufzte, wusste, dass er wirklich keine Wahl hatte. "Natürlich, Meister."
"Gut."
Plötzlich war Skinner wieder geschäftlich und Mulder bedauerte den Verlust dieser warmen Arme um seine Taille und dieses großen Körpers nahe an seinen gepresst. Skinner nahm eine leichte Kette vom Bett und befestigte sie an Mulders Nippelringen. Dann griff er nach einer langen, dünnen Metall-Leine und befestigte sie an der Kette.
"Ah ... ich muss zur Arbeit, Meister", wies Mulder hin.
"Ich weiß. Deshalb werde ich die Leine an deinem Cockring festmachen ... so."
Skinner klippte die Leine an einer Seite von Mulders Cockring fest, ließ ein paar Zentimeter runterhängen, überblickte dann seine Handarbeit.
"Auf diese Art flattert die Leine nicht und deine Kleider werden gut darüber passen. Niemand wird etwas merken. Nun geh dich anziehen – und hier", er reichte Mulder eine Boxershort. Sie war einfarbig marineblau, kühl und seidig.
"Meister?" Mulder runzelte seine Stirn.
"Ich möchte, dass du sie heute trägst."
"Warum? Ich habe meine eigenen", erkundigte sich Mulder verwirrt.
"Und ich will, dass du heute meine trägst", wiederholte Skinner entschieden. "Jetzt geh dich anziehen und komm in fünfzehn Minuten wieder runter."
Die ganze Boxershort-Sache war bizarr, dachte Mulder, während er hinauf wanderte. Er zog die blaue Seide an und betrachtete sich im Spiegel. Die Short passte genau und er mochte das Gefühl der Seide auf seiner Haut. Mulder straffte seine Schultern und wimmerte, als seine neu geschmückten Brustwarzen von der Kette gekniffen wurden. Verdammt! Typisch sein Meister, mit einer neuen, exquisiten Folter aufzufahren. Auf keinen Fall konnte er heute Nacht laufen, das war sicher. Tatsächlich würde jede Bewegung langsam und überlegt erfolgen, was genau das war, was seinem Meister vorschwebte, nahm er an. Allerdings war er immer noch wegen der Boxershort verwirrt.
Mulder schlüpfte in seine Kleider und glättete sie. Leine und Kette waren nur sichtbar, falls jemand wusste, wonach er suchte. Mulders Kleider waren immer ein bisschen locker um seine schlanke Gestalt, deshalb verbargen sie die verräterische Linie der Leine. Das lose Ende der Leine hing seinen Schenkel hinunter, ein paar Zentimeter unter seinen Penis. Sie war kalt an seinem Bein und hüpfte, wenn er ging, erinnerte ihn konstant an ihre Anwesenheit, war jedoch nicht mehr als ablenkend. Wieder vermutete Mulder, dass das Skinner vorgehabt hatte.
Mulder schnappte Handy, Kreditkarte und Schlüssel und rannte wieder hinunter. Skinner wartete auf ihn bei der Vordertür, den braunen Geräte-Koffer in seiner Hand.
"Müssen Sie das Ding mitnehmen?" fragte Mulder, sein Hintern verkrampfte sich schon bei dem Gedanken an weitere Bürodisziplinierungen, während er immer noch wund war, nachdem er gestern am empfangenden Ende einiger Prügel gewesen war.
"Nein. Tatsächlich werde ich ihn heute nicht ins Büro mitnehmen", meinte Skinner lächelnd.
"Gott sei Dank!" rief Mulder fröhlich aus.
"Du wirst es tun." Skinner händigte ihm den Koffer aus.
"Was?"
"Du trägst ihn, wo immer du gehst. Wo du dich aufhältst, erwarte ich den Aktenkoffer höchstens einen halben Meter von dir entfernt – dich berührend, wenn möglich. In deinem Büro kannst du ihn unter deinen Schreibtisch stellen, damit er dein Bein berührt. Falls du in eine Besprechung gerufen wirst, nimmst du ihn mit. Wenn du zur Toilette gehst – der Koffer geht mit."
"Werden die Leute das nicht seltsam finden?" meinte Mulder.
"Von dir? Nee", grinste Skinner, tätschelte liebevoll Mulders Wange.
"Sie meinen, die denken bloß, Spooky Mulder schleppt ein außerirdisches Gehirn mit sich rum, oder den Beweis einer globalen Verschwörung?" seufzte Mulder, wusste, es war die Wahrheit.
"Wahrscheinlich", zuckte Skinner seine Schultern. "Siehst du – interessant zu sein, lässt dich mit den seltsamsten Dingen durchkommen. Es sind die langweiligen Menschen wie ich, die darauf achten müssen, keinen Verdacht zu erregen."
Mulder schüttelte seinen Kopf. "Langweilig, na klar. Falls jemals die Wahrheit über Sie rauskäme, wäre die Welt SO überrascht."
"Falls die Wahrheit über dich rauskäme, wären sie bloß überrascht, dass es etwas so Gewöhnliches ist", kommentierte Skinner.
Mulder konnte nicht anders, als laut aufzulachen.
"Tageslicht brennt, Sklave – wir sind spät dran."
Skinner warf einen Blick auf seine Uhr, stieß dann ein trillerndes Geräusch zwischen gespitzten Lippen aus. Mulder sah ihn erschrocken an.
"Wanda-Wanda-Wanda ... Schätzchen", rief Skinner und ein paar Sekunden später kam die kleine Burmakatze in den Flur gelaufen. "Daddy geht jetzt zur Arbeit, Liebling."
Skinner hob sie hoch und sie machte es sich schnurrend in seinen Armen gemütlich, rieb sich liebevoll gegen sein Gesicht.
"Sehe dich später, Zuckerprinzessin. Hab einen schönen Tag, mein süßer Schatz, Daddys kleine Plüschpfote", schnurrte Skinner, streichelte sie zärtlich hinter ihren Ohren.
Mulder rollte seine Augen.
"Das ist noch eine Sache, die die Welt überraschen würde", kommentierte er. "Großer, harter Assistant Director Skinner macht sich zum Affen wegen einer dummen Katze."
"Sag Lebwohl zu Fox."
Skinner hielt die Katze vor Mulders Gesicht und sie starrte ihn unfreundlich an.
"Ein Kuss ist in diesem Fall angebracht, Sklave", erklärte ihm Skinner.
Mulder deponierte einen leichten und völlig unehrlichen Kuss auf Wandas seidigem Kopf.
"Foxys kleine Puderquaste", schnurrte er in einer gelungenen Imitation seines Meisters.
Das musst du Skinner lassen, dachte Mulder eine Sekunde später, während er eine brennende Hinterbacke rieb.
Irgendwie brachte es sein Meister fertig, in einer Hand eine Katze zu halten und trotzdem mit der anderen den schnellsten, schnalzenden Schlag auf seines Sklaven Hintern zu liefern, ohne auch nur zu blinzeln. Wahrscheinlich war das ein Trick, den du in der Dom-Schule lernst.
Skinner gab Wanda einen letzten Kuss und stellte sie auf den Boden, gestikulierte dann seinen Sklaven zur Tür hinaus.
"Was ist mit Mittagessen?" erkundigte sich Mulder, als sie in den Fahrstuhl traten. "Muss ich den Koffer in die Cafeteria mitnehmen? Oder in ein Restaurant?"
"Überall hin", antwortete Skinner fest, "aber du wirst ohnehin mit mir Mittagessen."
"Werde ich?" Mulder sah erschrocken auf.
"Ja. 13.00 Uhr. Komm nicht zu spät. Oh, und Fox, du wirst in die Cafeteria gehen und für uns beide ein Tablett mit dem Besten auf der Speisekarte bringen. Wir werden in meinem Büro essen."
Sie verließen den Fahrstuhl und Mulder trottete hinter Skinner her, während sein Meister rasch durch die Garage zu seinem Auto schritt. Mulder war sich der losen Zentimeter seiner Leine bewusst, die gegen seinen Schenkel baumelte, und dem Ziehen an seinen Brustwarzen, wenn sich die Leine am Bund seiner Hose verfing. Die Kombination des Pochens in seinen Brustwarzen und der Unbequemlichkeit von der kalten Länge der Kette, die gegen seinen Schenkel schlug, fing bereits an, ihn zu irritieren, und der Tag hatte gerade erst begonnen. Allerdings fühlte sich Skinners Boxershort nett auf seinem Hintern an. Mulder spürte eine plötzliche Welle unerwarteter Freude, weil er ein derart intimes Stück der Kleidung seines Meisters trug.
"Woher soll ich wissen, welches Essen ich Ihnen bringen soll?" fragte Mulder, während Skinner sie aus der Garage fuhr.
"Du kannst ein paar Nachforschungen betreiben", grinste Skinner. "Darin bist du gut und ich mache gern das Beste aus den Talenten meines Sklaven. Das hält ihn davon ab, sich zu langweilen."
Mulder zog eine ironische Grimasse und Skinner lachte schallend.
"Du wirst meine Geschmäcker bald kennen lernen, Fox. Denk daran, auch für dich Essen zu bringen. Du darfst auf dem Boden essen."
"Während Sie an Ihrem Schreibtisch sitzen, nehme ich an?" knurrte Mulder.
"Nein, am Konferenztisch – ich breite mich gern aus, und es wäre nicht gut, Bratensoße auf offizielle Dokumente zu kleckern. Spüre ich einen Hauch von Widerspruch?" Skinners Augen fielen bedeutungsvoll auf den Aktenkoffer, der an Mulders Bein geschmiegt stand.
"Nein. Definitiv nicht", erwiderte Mulder entschlossen. "Es klingt wie ... ein perfekter Tag."
Wieder lachte Skinner. "Sarkasmus beiseite, du bist vielleicht überrascht, Fox", erläuterte er seinem ungläubigen Sklaven.
Scully befand sich bereits im Büro, als Mulder eintraf. Sie hob eine Augenbraue.
"Was?" fragte Mulder, stellte so schnell wie möglich den Aktenkoffer unter seinen Schreibtisch, fragte sich, ob es sein kosmisches Karma war, mit zwei Menschen in seinem Leben gesegnet zu sein, die diese seltsame Augenbrauen wackelnde Störung hatten.
"Mulder, das ist der zweite Tag hintereinander, dass ich vor Ihnen im Büro bin. Was ist los? Meister hielt Sie letzte Nacht zu lange wach?" spottete sie.
"Nein. Er verschwendete kostbare Minuten mit Verabschieden von seiner Katze."
Mulder zog seine Jacke aus und hängte sie über die Rückenlehne seines Stuhls, setzte sich.
"Er klingt, als hätte er seine Prioritäten richtig eingeteilt", kommentierte Scully.
Mulder erstarrte, einen Schluck Kaffee im Mund.
"Sagen Sie mir nicht, Sie sind auch ein Katzenmensch? Ich bin umzingelt", nörgelte er.
"Ich mag Katzen." Scully warf ihm über den Rand ihrer Brille hinweg einen Blick zu.
"Das ist gut, weil ich eine kenne, die Sie gratis haben können. Zwei Jahre alt, nur ein Vorbesitzer, besessen von Wasserhähnen, ihre Kehrseite zu waschen und mein Leben zur Hölle zu machen – ihr beide würdet gut miteinander auskommen."
"Sie klingt süß", lachte Scully.
"Mulder – sind Sie heute okay? Gestern habe ich mir um Sie Sorgen gemacht. Um ehrlich zu sein, ich dachte, Sie würden heute ... in einer ihrer abwesenden Launen stecken. Wenn Sie früher schlechte Tage hatten, blieben die eine Weile hängen. Aber heute scheinen Sie recht unterhaltsam zu sein."
"Ich bin okay", sagte Mulder zu rasch. Dann seufzte er und sah in ihre besorgten blauen Augen. "Nein, das ist nicht wahr, Scully. Ich halte durch. Das ist das beste, was ich sagen kann. Im Moment fühle ich mich, als könnte es in jede Richtung gehen. Es hängt davon ab, was als nächstes passiert."
"Dieser Mann im Restaurant war Krycek, nicht wahr?" erkundigte sie sich leise.
"Jaah", gab Mulder stirnrunzelnd zu.
"Was wollte er?"
"Mir sagen, dass meine Schwester am Leben und in Ordnung ist. Aber dass mit ihr experimentiert wird. Dass seit Jahren mit ihr Experimente durchgeführt werden", erklärte ihr Mulder, sprach zu schnell, versuchte, das Gefühl hilfloser Wut zu bekämpfen, das drohte, ihn zu verschlingen.
"Mulder, das tut mir leid." Scully sah schockiert und besorgt aus. "Gab er Ihnen irgendeine Information, wo Sie sie finden können?"
"Nicht wirklich. Eine veraltete Adresse in Kalifornien", zuckte Mulder seine Schultern.
"Mulder ... ich beklage mich nicht, aber wieso erzählen sie mir das jetzt? Gestern haben Sie kein Wort gesagt", tadelte Scully sanft.
"Und ich hätte es Ihnen auch heute nicht erzählt, verdammt, Sie sind nicht einmal die Person, der ich es sagen sollte, aber die Wahrheit ist, dass ich Ihre Hilfe brauche."
"Meine Hilfe?"
"Ja. Scully – Sie müssen mir helfen, all unsere Akten durchzusehen. Herausfinden, ob es einen Fall in Kalifornien gibt, den wir legitim verfolgen und untersuchen können."
"Mulder – das ist vielleicht keine gute Idee", meinte Scully unsicher.
"Nein, ist es fast sicher nicht", hob Mulder seine Schultern.
"Krycek ist nicht für seine Zuverlässigkeit bekannt", wies sie hin.
"Ich weiß."
"Und wenn es Ihnen so viel bedeutet, wieso nehmen Sie nicht einfach ein paar Tage Urlaub und überprüfen es?"
"Kann ich nicht." Mulder biss auf seine Lippe.
"Warum nicht?"
"Ich kann einfach nicht", seufzte Mulder.
"Sie könnten am Wochenende hinfliegen", schlug Scully vor.
"Kann ich auch nicht", zuckte Mulder seine Schultern. "Vertrauen Sie mir, Scully, jemand hat mich im Moment an einer sehr kurzen Leine. Wortwörtlich." Er war sich des kalten Metalls der Leine, die gegen seinen Schenkel baumelte, allzu bewusst. "Ich würde vermisst werden."
"Eine kurze ... Mulder, Sie beziehen sich nicht auf diese Meister/Sklave-Räuberpistole, die Sie mir erzählt haben, oder?" Ihre blauen Augen drohten, ihn bei lebendigem Leib zu verbrennen.
Mulder schenkte ihr ein kraftloses Lächeln. "Scully, die Wahrheit ist in Kalifornien, nicht meine Lebensumstände. Tageslicht brennt, Partner."
Er schnappte eine Handvoll Akten aus dem Schrank und legte sie auf ihren Schreibtisch. Sie sah verblüfft zu ihm auf, doch er schaltete seinen Computer ein und vergrub sich in seiner Arbeit, ließ keine weitere Konversation zu.
Mulder war zerrissen zwischen dem Durchsehen der X-Akten nach Fällen in Kalifornien und den mysteriösen Andrew Linker zu überprüfen. Nachdem er schließlich Scully auf die X-Akten angesetzt hatte, wendete er seine Aufmerksamkeit dem Mann auf dem Foto zu. Seine Neugier brachte ihn um. Er musste wissen, wer Linker war und was er für Skinner gewesen war. Es fraß ihn auf.
Er suchte seit einer Stunde, als das Telefon läutete.
"Agent Mulder, ich hätte gern einen Fortschrittsbericht dieser Fälle, die Sie für mich geschrieben haben", knurrte Skinners Stimme ihn an.
"Was – jetzt?" fragte Mulder, versuchte verzweifelt, sie auf seinem Schreibtisch zu finden. "Ahm ... Sir", setzte er hastig nach, als sein Knie den braunen Koffer anstieß.
"Jetzt."
Die Verbindung wurde unterbrochen. Mulder verzog sein Gesicht.
"Ich muss los, Partner. Der Herr und Meister ruft", erklärte er Scully seufzend. "Skinner", stellte er hastig klar. "Nicht, Sie wissen schon, der andere Meister, von dem ich Ihnen erzählt habe."
Sie verdrehte ihre Augen, weil er sie als derart ignorant ansah, er sammelte seine Akten zusammen und rannte damit die Treppe hinauf.
"Sie haben gerufen, Mylord", sagte er mit einer spöttischen Verbeugung, präsentierte seinem Meister die Akten, schwer atmend von seinem Lauf.
Skinner nahm die Akten nicht an. Stattdessen warf er seinem Sklaven einen strengen Blick zu, schnippte dann seine Finger. Seufzend sank Mulder neben seinem Meister auf seine Knie.
"Wenn ich dich in mein Büro rufe und wir sind allein, wirst du in Zukunft dieser Prozedur folgen", erklärte Skinner knapp. "Du schließt die Tür ab, kniest stumm neben mir nieder, öffnest dein Hemd und befestigst das Ende deiner Leine am Schreibtisch. Falls du etwas hast, das meine Aufmerksamkeit erfordert, hältst du es in deinem Mund und wartest, dass ich es nehme."
"Was?!" explodierte Mulder.
"Freiheiten werden verdient", erinnerte ihn Skinner. "Sie können auch entzogen werden. Das ist gestern geschehen. Du kannst diese Ebene der Freiheit zurückerlangen, mit Hilfe deiner Dienst und Gehorsam. Verstanden?"
Wieder versuchte Mulder, seinen Meister niederzustarren, doch genau wie gestern versagte er.
"Ja, Sir", murmelte er.
"Gut. Schließ die Tür ab, dann komm wieder her. Und, Fox?"
Mulder drehte sich auf halbem Weg zur Tür um.
"Ich denke, du hast vergessen, etwas mitzubringen. Geh und hol es."
Mit sinkendem Herzen erinnerte sich Mulder an den Aktenkoffer.
"Ja, Sir", murmelte er.
Ein paar Minuten später kehrte er mit dem Aktenkoffer zurück und gehorchte Skinners Instruktionen auf den Punkt, schloss die Tür hinter sich ab und kniete neben Skinner nieder. Er knöpfte Hemd und Hose auf, klippte die Leine los und befestigte sie am Bein des Schreibtisches. Er ordnete seine Kleider und sank auf seine Knie zurück, winselte, als die Bewegung die Nippelringe kniff. Danach nahm er die beiden Akten in seinen Mund, legte seine Hände hinter seinen Rücken ... und wartete.
Skinner ließ ihn gute fünfzehn Minuten warten, was Mulder nicht überraschte. Ganz klar wollte sein Meister ihm zeigen, wer der Boss war – als ob es irgendeinen Zweifel an dieser Tatsache gäbe.
Mulder ließ seine Gedanken wandern, sah seinem Meister beim Arbeiten zu. Skinner schien in Gedanken verloren, was seinem Sklaven reichlich Zeit ließ, seines Meisters festes Kinn mit dem Grübchen und die Konturen seines Gesichtes anerkennend zu betrachten. Er hatte ein seltsames, körperloses Empfinden, fragte sich verträumt, wie er aussah, neben seines Meisters Schreibtisch kniend, mit einer Kette, die an seinen Brustwarzen befestigt war, daran festgebunden, die Akten in seinem Mund. Ein Teil von ihm wollte lachen, doch sein Schwanz wölbte bereits seine Hose.
Endlich beendete Skinner, was er getan hatte und warf seinem Sklaven eine Blick zu.
"Guter Junge", murmelte er, nahm die leicht feuchten Akten aus Mulders Mund.
Mulder lächelte und legte sein Kinn auf Skinners Knie, während sein Meister die Akten las. Er war gern hier, an seines Meisters soliden, muskulösen Schenkel gelehnt. Skinner befingerte abwesend seines Sklaven Haar, während er die Berichte las, dann sah er mit einem Stirnrunzeln hinunter.
"Du scheinst bei diesen nicht viel hinzugefügt zu haben, seit ich sie gestern sah", meinte er.
"Ich ... war gestern Abend abgelenkt, Meister", gab Mulder zu, biss auf seine Lippe.
"Und heute?" Skinner hob eine Augenbraue.
"Heute?" wiederholte Mulder dumpf, erinnerte sich, dass er bis jetzt den Tag damit verbracht hatte, seiner Schwester und dem ehemaligen Liebhaber seines Meisters nachzuforschen.
Keine dieser Aktivitäten würde er zugeben, falls er die Haut auf seinem Hintern behalten wollte.
"Woran hast du heute gearbeitet? Du hast eindeutig nicht an diesen gearbeitet", wies Skinner hin.
Mulder schluckte. "Ich bin es gewöhnt, meine Arbeitszeit selbst zu organisieren, Meister", wich er aus.
"Na schön, dann gewöhnst du dich besser daran, die Dinge anders zu machen", erwiderte Skinner fest.
Er legte seinen Zeigefinger an die Leine und zupfte daran, erzeugte ein leichtes Ziehen an Mulders Brustwarzen. Mulder jaulte auf.
"Kurze Leine, denk daran, Sklave. Jetzt geh wieder runter und arbeite an diesen weiter. Du kannst sie mir zur Mittagszeit rauf bringen, damit ich sehen kann, welche Fortschritte du gemacht hast."
"Oh, um Himmels Willen!" rief Mulder aus.
Skinner betrachtete ihn unbeweglich.
"Ja, Meister", murmelte Mulder.
Er machte sich vorsichtig von dem Schreibtisch los und glättete seine Kleidung. Dann griff er nach den Akten und wollte hinausgehen, als Skinner ihn zurückzog und fest auf die Lippen küsste. Mulder schmolz in den Kuss und Skinners Hände kneteten enthusiastisch seine Hinterbacken. Mulder seufzte.
"Warum zum Teufel mühen Sie sich mit mir ab?" erkundigte er sich, ein Gefühl der Schuld wegen seiner vielen Täuschungen und Irreführungen überschwemmte ihn.
"Du gehörst mir. Ich liebe dich", antwortete Skinner einfach, liebkoste zärtlich Mulders Gesicht, sein Tonfall vollkommen ehrlich, ohne irgendwie kitschig zu sein.
Mulder schluckte den Kloß in seiner Kehle und schnappte den Aktenkoffer, bevor er aus dem Büro und hinunter in den Keller eilte.
"Scully, legen Sie die Akten weg", war das erste, was er sagte, als er dort ankam.
Sie sah erschrocken auf und er begann, die Akten mit gehetzten Bewegungen zurück in den Aktenschrank zu stopfen.
"Heißt das, wir fliegen nicht nach Kalifornien?" fragte sie erstaunt.
"Jep", nickte Mulder wild. "Wenn ich es auch nur noch einmal erwähne, haben Sie meine Erlaubnis, Ihr Augenbrauen-Ding zu machen. Und Sie können mich anbrüllen, meinen Kopf gegen den Schreibtisch knallen, alles, was Sie tun müssen, um mich aufzuhalten."
"Oookay", seufzte Scully, wendete sich wieder dem pathologischen Bericht zu, an dem sie vorher gearbeitet hatte, durch lange Erfahrung an ihres Partners wechselhafte Launen gewöhnt. "Übrigens, jemand rief für Sie aus dem Zentralarchiv an. Etwas über einen Kerl namens Andrew Linker. Er hat die Information, um die Sie baten ..."
Scully blinzelte, als Mulder die Notiz, die sie ihm gereicht hatte, zusammenknüllte und in den Mülleimer warf.
"Ich gehe der Sache nicht länger nach", sagte Mulder, stellte den Aktenkoffer zurück unter seinen Schreibtisch und breitete die Akten aus, beachtete nicht Scullys überraschten Gesichtsausdruck bei diesem widersprüchlichen Wirbelwind aus Aktivitäten, der durch das Büro fegte. "Ich arbeite an diesen. Oberste Priorität."
Er vergrub sein Gesicht in den Akten, runzelte konzentriert seine Stirn, war zwei Minuten lang völlig stumm und blickte dann auf in ihre ungläubigen Augen.
"Scully, was steht heute in der Cafeteria auf der Speisekarte?" erkundigte er sich.
Drei Stunden später betrat Mulder Skinners Büro, trug einen Teller Pasta, bedeckt mit Tomatensoße, und einen Salat. Skinner telefonierte, deshalb stellte Mulder das Tablett auf den Konferenztisch, kniete daneben nieder, befestigte seine Leine am Tischbein und wartete.
"Gut gemacht, Hündchen." Skinner tätschelte seinen Kopf, nachdem er sein Telefonat beendet hatte. "Das sieht gut aus."
"Ja, Meister."
"Wo ist deines?" wollte Skinner wissen.
"Ich bin nicht hungrig, Meister", antwortete Mulder.
War er wirklich nicht. Er war immer noch übermüdet von gestern. Sein Magen, immer ein Barometer seines emotionalen Zustandes, war das erste, was sich schloss, wenn er unter Druck stand.
"Warum?" fragte ihn Skinner.
Mulder zuckte seine Schultern. "Scully brachte heute Morgen Donuts ins Büro. Ich habe mich vollgestopft", erklärte er.
Skinner stand auf und griff wortlos nach dem Telefon.
"Was tun Sie da?" fragte Mulder.
"Bei Scully anrufen."
"Sie vertrauen mit nicht!" protestierte Mulder.
"Na schön." Skinner pausierte, seine Hand auf dem Telefon. "Wollen wir uns über Vertrauen unterhalten? Falls du mich fragst, ob ich dir mein Leben anvertraue, dann sage ich ja – augenblicklich, ohne darüber nachzudenken. Falls du mich fragst, ob ich dir vertraue, gute Arbeit an den X-Akten zu leisten, sage ich ja – allerdings mit ein paar Vorbehalten wegen deiner Methoden. Wie auch immer, falls du mich fragst, ob ich dir vertraue, dich nicht selbst zu zerstören, sage ich nein. Nun, soll ich Scully anrufen oder nicht?"
"Nicht", seufzte Mulder.
"Ich dachte, Donuts klingen nicht wirklich nach Scully."
Skinner legte den Hörer wieder auf und drehte sich zu seinem Sklaven um.
"Worum geht es hier, Fox?"
Er nahm Mulders Gesicht zwischen seine Hände und sah zu ihm hinunter.
"Entschuldigung, Meister. Ich bin einfach nicht hungrig", zuckte Mulder seine Schultern.
"Fox", meinte Skinner in warnendem Tonfall. "Letzte Nacht hatten wir keine Zeit für eine Beichte. Ich werde mein Mittagessen einnehmen, danach wirst du reden. Du kannst die nächsten paar Minuten verbringen, indem du nachdenkst, was du sagen wirst."
"Ja, Sir."
Mulder biss auf seine Lippe. Er hatte keine Ahnung, was er sagen würde.
Mulder beobachtete Skinner beim Essen. Sein Meister nahm sein Mittagessen ohne Eile ein, ignorierte seinen Sklaven. Als er fertig war, wendete er sich zu Mulder um, sah auf seine Uhr.
"Du hast eine halbe Stunde. Nimm dir Zeit. Keine Eile."
Skinner löste Mulders Leine.
"Jede Position, die du willst. Setz dich, wenn es sein muss. Mach es dir bequem."
Mulder warf einen Blick hinüber zu Skinners großem, schwarzen, beeindruckenden Bürostuhl hinter seinem Schreibtisch. Skinner hob eine Augenbraue, Mulder errötete.
"Ich sagte, wo immer du willst", wiederholte Skinner. "Tue es, wenn du dich dort wohl fühlst."
Mulder erhob sich eifrig und eilte zum Stuhl, sank dann darauf zusammen.
"Sie haben keine Ahnung, in wie vielen meiner Fantasien dieser Stuhl eine Rolle spielt", sagte er grinsend. "Natürlich sitze ich normalerweise nicht darauf. Ich bin eher darüber drapiert oder ... ahm ... über Ihre Knie, während Sie darauf sitzen."
Er wurde dunkelrot, weil er diese bestimmte Fantasie zugegeben hatte.
Skinner sprach kein Wort, doch seine braunen Augen waren gedankenvoll und leidenschaftslos. Mulder rotierte mit dem Stuhl. Er war bequem und immer noch warm von seinem vorherigen Inhaber. Es fühlte sich ... nett auf seiner Haut an, wenn seine Hand ihn berührte. Er mochte diesen Gedanken – es war wie mit seines Meisters Boxershort. Bloß etwas nahe zu sein, das so intim seinem Meister gehörte, bereitete ihm ein gutes Gefühl. Mulder sah überrascht auf.
"Woher wussten Sie, dass Ihre Shorts zu tragen mir dieses Vergnügen bereiten würde?" fragte er.
Skinner schüttelte seinen Kopf wegen des sprunghaften Themenwechsels, dann legte er seinen Finger über seinen Mund, gestikulierte sein Schweigen und dass Mulder weitermachen sollte. Mulder nickte und atmete tief ein.
"Okay. Wo anfangen? Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Außer, dass ich weiß, ich verschaffe Ihnen bereits schlaflose Nächte. Das ist der Mulder-Fluch. Ich leide an Schlaflosigkeit und jeder, mit dem ich schlafe, steckt sich an."
Mulder verstummte, fragte sich, ob er zu viel enthüllt hatte. Skinner verschränkte seine Arme über seiner Brust, wartete. Mulder mochte es nicht, während einer Beichte angesehen zu werden – es unterbrach seinen Gedankengang und ließ ihn zu viel darüber nachdenken, wie komisch seine Ergüsse klingen mussten. Er drehte den Stuhl um, damit er aus dem Fenster sehen konnte.
"Neugier. Wanda wäre stolz auf mich. Ich wünschte, ich wüsste mehr von Ihnen", murmelte er abwesend, beobachtete die winzigen ameisenähnlichen Menschen, die sich auf der Straße unten bewegten. "Gerade, wenn ich glaube, Sie zu kennen, tun Sie etwas, das mich überrascht. Sie scheinen mir immer einen Schritt voraus zu sein. Ich weiß ..." Mulder zögerte. "Ich weiß, dass ich in der Vergangenheit gute Arbeit an den X-Akten geleistet habe, aber das ist nebensächlich. Ich möchte, dass Sie jetzt mit meiner Arbeit zufrieden sind. Jetzt, wo ich ... Sie wissen schon ... Ihnen gehöre. Ich will Sie wirklich stolz auf mich machen. Ich bin nicht allzu stolz auf meine Arbeit. Da gab es eine Zeit, als Sie mir sagten, ich hätte gute Arbeit geleistet – diese Zeit, als Modells Zwillingsschwester mich beinahe dazu gebracht hätte, Scully auszuschalten. Aber ich konnte es nicht spüren. Diese Nacht fuhr ich heim und Ihr Lob bedeutete mir so viel. Zu wissen, Sie dachten, ich hätte etwas gut gemacht, bereitete mir Vergnügen, obwohl ich wusste, ich verdiente es nicht. Ich erhielt einen Ersten ..."
Plötzlich fühlte er sich dämlich, in dem Stuhl zu sitzen, wie ein Kind, das seines Vaters Platz beansprucht, versucht, ihm nachzueifern. Er stand auf, lehnte sich gegen das Fenster, blickte hinaus, verloren in der Erinnerung.
"In Oxford. Ich erhielt, was sie einen Ersten nannten – einen erstklassigen Grad. Es ist der höchste Grad, den Sie kriegen können. Sie wissen das, nehme ich an. Mom weinte, als sie es herausfand. Tränen der Freude. Sie sagte, sie wäre so stolz. Ich dachte immer, ich sollte auch etwas fühlen – ich meine, ich habe so hart dafür gearbeitet, aber ich fühlte nichts. Ich wollte es. Ich habe verdammt hart gearbeitet, um ihn zu bekommen, aber als ich es schaffte ... na ja, vielleicht haben sie recht. Vielleicht ist die Reise wichtiger als die Ankunft", zuckte Mulder seine Schultern.
Er begann, im Zimmer herumzuwandern, betrachtete die Bücher, die Skinner zum Nachschlagen bereithielt.
"Es gibt hier keine persönlichen Kleinigkeiten, wissen Sie das?" fragte er, sah nicht zu seinem Meister. "Fotos auf dem Schreibtisch – diese Art Dinge. Sagen Sie mir nicht, sie haben keine Fotos von Menschen, die Ihnen viel bedeuten. Jeder hat das."
Mulder biss seine Lippe, fragte sich, wie verdammt offensichtlich das gewesen war.
"Nichts davon bedeutet etwas, nicht mein Grad, mein Erfolg bei den X-Akten, nicht wirklich. Nicht hier drin." Er gestikulierte vage in die Richtung seines Herzens. "Ich wünschte, es wäre so. Manchmal, manchmal ... frage ich mich, ob Samantha zu finden nicht das selbe wäre wie mein Grad. Ich habe das so lange verfolgt, habe so hart darum gekämpft, dass, wenn es schließlich eintrifft – wenn es endlich passiert – angenommen, es ist eine Enttäuschung? Was werde ich tun ... danach?"
Mulder starrte stumm ins Leere. Irgendwie fand er sich bei dem Stuhl anhaltend, in dem Skinner saß, wortlos den Ergüssen seines Sklaven lauschte.
"Was ist dann noch übrig? Wie werde ich meine Tage und Nächte füllen, wenn ich diesen Kreuzzug nicht mehr habe? Was werde ich sein? Was wird von mir übrig sein?"
Mulder sank auf seine Knie und sein Gesicht suchte die Ruhe seines Meisters Knie. Das fühlte sich so gut an. Einfach hier zu knien, neben Skinner, ein gehorsames Hündchen zu sein. Er seufzte, als er Skinners Hand sein Haar streicheln spürte.
"Ich weiß, das Zeug wollten Sie nicht hören. Ich wünschte, ich könnte Ihnen das andere erzählen. Ich bin einfach nicht gut darin, wissen Sie, Meister. Ich habe Dinge getan ... wenn Sie wüssten. Gestern. Oh, Mann ..."
Er wurde leiser, blieb eine Weile stumm, genoss einfach den stillen Moment mit Skinner, setzte dann neu an.
"Wenn Sie nicht da gewesen wären ... ich schulde Ihnen eine Menge. Ich werde alles wieder gutmachen. Versprochen. Ich war ein Trottel."
"Fox."
Zum ersten Mal unterbrach ihn Skinner während einer Beichte. Mulder sah überrascht hoch.
"Wortwahl", sagte Skinner, klapste tadelnd seinen Kopf.
Mulder dachte nach und erinnerte sich an seine Gewohnheit, sich selbst zu beschimpfen.
"Richtig. Ja. Na schön, ich hab’s vermasselt und Sie hatten recht, mich runter zu holen, wie Sie es gemacht haben. Niemand hat das je zuvor für mich getan. Mom und Dad wussten nicht, wie sie mit mir umgehen sollten. Dad ging normalerweise meinen Launen großräumig aus dem Weg – er war diese Generation, die nicht gern über etwas sprach, also wurde unsere ganze vermasselte Familienscheiße unter den Teppich gekehrt. Scully tut ihr Bestes, aber Sie wissen ... verdammt, ich habe meine eigene Art mit ihr. Sie ist eine starke Frau, aber ich lasse sie sitzen, wenn sie im Weg ist. Sie würden mir bei lebendigem Leib die Haut abziehen, wenn ich Sie im Stich lassen würde. Nicht, dass es mich abhalten würde, es zu tun", grinste Mulder.
Als Antwort kniffen Skinners Finger leicht sein Ohr.
"Ich werde beweisen, was ich sein kann. Ich meine es ernst. Ich mache Sie stolz auf mich", schwor Mulder entschlossen.
Er blieb einen Moment stumm, sah sich im Raum um.
"Gestern, als Sie mich mit dem Paddel schlugen, das hat verflucht weh getan. Normalerweise gibt es keine Tracht Prügel, die ich nicht ertragen kann, aber das war haarscharf. Wissen Sie, was mir durch den Kopf ging? Ich dachte bloß, was Sie für ein Bastard wären, weil Sie es nicht gut machen wollten. Sie wussten, ich hatte die Schreibtisch-Fantasie, deshalb benutzten Sie den Konferenztisch. Da liegt ein weltweiter Unterschied zwischen einer Züchtigung zur Anmache und einer guten, altmodischen Bestrafung, aber Sie scheinen das zu verstehen, als ob es in Ihrer Natur läge oder so. Was es gut macht oder schlimm – es ist so subtil. Ja, ich kenne die Psychologie, ich verstehe meine Vorlieben, ich bin nur überrascht, dass es jemand anderer versteht, das ist alles. Vielleicht haben Sie auch einen Titel in Psychologie."
Mulder konnte nicht aufhören, über das Buch nachzudenken, in dem er Skinner lesen gesehen hatte. Eine Weile blieb er still. Skinners Hand blieb auf seinem Kopf und Mulder wusste, dass seine Zeit beinahe abgelaufen war. Er fühlte sich seltsam beruhigt und mit sich im Reinen – fast benebelt.
"Sie sagten, Sie lieben mich", murmelte Mulder.
Es gab eine lange Pause.
"Verrückt", flüsterte er, schüttelte seinen Kopf. "Patsy Cline", murmelte er zusammenhanglos ein paar Sekunden später. "Ich halte jetzt die Klappe", schloss er.
Ein paar Minuten lang herrschte Stille im Büro, dann bewegte Skinner sein Knie und schubste Mulders Kopf weg.
"Geh runter in die Cafeteria und bring einen Teller mit irgend etwas, was gut für dich aussieht", befahl Skinner.
"Ich sagte schon, ich bin nicht ...", begann Mulder.
Skinner bremste ihn mit einer erhobenen Hand.
"Tu es", kommandierte er.
Mulder tat, was ihm gesagt wurde. Er kehrte mit einer Pizza zurück. Er bemerkte Skinners missbilligendes Stirnrunzeln, doch er hatte Mulder gesagt, er könnte heraufbringen, was immer er wollte, deshalb ließ sein Meister seines Sklaven Essensauswahl mit der leisesten Andeutung eines Knurrens durchgehen.
"Knie nieder", gestikulierte Skinner.
Mulder gehorchte augenblicklich und seufzte, als sein Meister sein Hemd öffnete und die Leine herauszog. Skinner befestigte sie wieder am Tisch, schnitt danach die Pizza und hielt eine Gabel voll an Mulders unwillige Lippen.
"Sie wissen schon, ich könnte selbst essen", wies Mulder hin.
"Ja, und wenn du von vornherein eine Mahlzeit heraufgebracht hättest, wie ich dich gebeten habe, hätte ich dich gelassen", gab Skinner zurück. "Lerne, Fox. Jeder Ungehorsam wirft dich einen Schritt zurück. Schätz dich einfach glücklich, dass ich dir erlaube, angezogen zu bleiben."
"Sie würden mich zwingen, hier zu knien und zu essen ... nackt?!" fragte Mulder entsetzt. "Im Büro?"
"Natürlich. Hier, dort und überall. Du kennst die Regeln", antwortete Skinner, schob das Essen in Mulders Mund, um ihn zum Schweigen zu bringen.
Mulder kaute unwillig und entdeckte seinen Appetit wieder, als er merkte, wie gut die Pizza schmeckte. Er kaute mit erneuerter Energie, und Skinner machte das Beste aus der Stille seines Sklaven, um selbst ein wenig zu sprechen.
"Normalerweise verbringe ich nicht so viel Zeit im Büro mit Sklavenangelegenheiten, aber dich auszubilden ist wichtig und ich denke, wir haben im Laufe der Jahre genügend unbezahlte Überstunden angesammelt, um etwas Zeit zu haben, daran zu arbeiten. Du hast recht, Fox, ich kenne den Unterschied zwischen erotischem Schlagen und einer Bestrafungs-Sitzung nur zu gut", Skinners Augen waren ernst, "und ich weiß auch, dass manchmal nur eine ernsthafte Bestrafung einen Menschen die Erlösung geben kann, die er braucht. Es sind viele verschiedene Ebenen mentaler und emotionaler Aspekte in einer Tracht Prügel involviert, wie ich nur zu gut weiß." Skinner grunzte aus tiefstem Herzen. "Unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse", grübelte er nachdenklich.
Mulders Augen weiteten sich, als er versuchte, die unterschwellige Bedeutung von Skinners Worten zu ergründen.
"Ich arbeite allerdings nicht gern, nur um Disziplin zu erzwingen. Es muss auch Belohnungen geben, Fox. So ...", Skinners braune Augen blitzten hinter seiner Brille, als er seinen Sklaven betrachtete. "Falls du gut auf die kurze Leine reagierst und dich die nächsten paar Tage wie ein Modellsklave benimmst, sorge ich dafür, dass es am Sklaven-Tag nächsten Samstag einen besonderen Genuss für dich gibt."
"Welche Art besonderen Genuss?" Mulder spitzte seine Ohren und er stellte sich einen ganzen Tag voller erotischer Torturen und Freuden vor, die ihm im Spielzimmer angetan wurden.
"Erwartung ist das halbe Vergnügen", meinte Skinner hämisch. "Also wirst du warten müssen."
Sein Meister schlang seine langen Beine um Mulders Körper, zog seinen Sklaven näher, schwenkte eine Gabel voll Pizza vor ihm. Folgsam öffnete Mulder seinen Mund. Skinner grinste ihn an.
"Wie ein Jungvogel, der darauf wartet, gefüttert zu werden", bemerkte er und versprach: "Eines Tages bringe ich dir bei zu fliegen."
Mulders Schwanz hüpfte, weil er beschloss, das wörtlich zu interpretieren, als Hinweis auf den Harnisch im Spielzimmer. Vielleicht würde sein Meister ihn am Samstag hoch in die Luft schwingen, gefangen in Bondage, und ...
Skinner unterbrach seinen Gedankengang, indem er sich vorbeugte und seidenweich wisperte: "Deine Ohren glühen, Sklavenjunge. Versuch nicht, mich vorherzusagen. Du wirst mit ziemlicher Sicherheit falsch liegen. Nun, ein paar andere Themen. Ich habe keine Fotos geliebter Menschen hier, weil ich sie nicht brauche – ich habe das Echte, und falls ich ihn sehen will, kann ich einfach anrufen."
Skinner beendete Mulders Pizza-Fütterung.
"Du kennst mich gut genug, um zu wissen, dass ich nicht gerne mein Privatleben in der Arbeit breittrete. Ich bin ein äußerst introvertierter Mann. Wenn ich mit dir im Moment bestimmte Risiken eingehe, dann weil es notwendig für dein Training ist. Ich werde dich niemals einer Gefahr aussetzen. Du bist hier mein Sklave und es ist wichtig, dass du das verstehst, deshalb züchtige ich dich hier, wenn du es brauchst. Erwarte jedoch keine nette, erotische Büro-Züchtigung in der Art, wie sie in deinen Fantasien während unserer Arbeitszeit eine Rolle spielen. Wir sind hier zum Arbeiten, und ich bin hier, um dich auszubilden – nicht deiner Libido entgegenzukommen."
"Ja, Meister", murmelte Mulder missmutig.
Er mochte diese Fantasie, sah jedoch den Punkt in Skinners Worten.
"In Ordnung. Wir sind fertig."
Skinner löste Mulders Leine und klippte sie wieder an seinem Cockring fest, bevor er die Kleidung seines Sklaven ordnete.
"Du bist entlassen", sagte Skinner und Mulder wandte sich zum Gehen.
"Oh, noch eine Sache", stoppte ihn Skinner, bevor er die Tür erreichte und Mulder hörte ihn von hinten herankommen.
Das nächste, was er wusste ... er wurde von einem Paar großer, warmer Arme umschlossen.
"Du machst mich schon stolz, weil du dir Mühe gibst, ein aufmerksamer Sklave zu sein", flüsterte Skinner, sein Atem kitzelte die Seite von Mulders Gesicht.
Mulder spürte ein Schaudern seine Wirbelsäule hinauflaufen.
"Du machst mich stolz, weil du charmant, witzig und schlau bist. Vor allem machst du mich stolz, weil du mir gehörst. Und manchmal möchte ich das von den Dächern brüllen, sodass jeder weiß, wie stolz ich auf dich bin. Ich will dich der Welt zeigen, Kleiner. Die Nacht der Party war die glücklichste meines Lebens, weil die Leute gesehen haben, dass du an meine Seite gehörst – und dass es das ist, wo du sein sollst."
Skinners Arme lagen eng und schützend um Mulders Körper und er fühlte sich, als wäre er in eine andere Existenzebene transportiert worden. Und dort war lediglich seines Meisters seidige Stimme, die in sein Ohr flüsterte.
"Ich tue alles, um Ihnen zu gefallen, Meister", sagte er, seine Stimme zittrig, seine Knie gaben beinahe nach.
"Ich helfe dir, indem ich immer zur Stelle bin, um dich wieder runter zu bringen, indem ich dich liebe und beschütze, indem ich dich züchtige, wenn du es brauchst. Du isst mir bereits aus der Hand, aber eines Tages wirst du lernen, mir auch zu vertrauen – genug, um mir alles zu erzählen. Ich werde hier sein. Ich bin ein geduldiger Mann. Ich kann warten", versprach Skinner. "Es gibt kein Entkommen vor mir, Sklave."
"Ich weiß. Ich danke Ihnen."
Mulder schloss seine Augen, genoss den Moment, dann küsste Skinner sein Ohr und schubste ihn sanft weg.
"Wir sind fertig", murmelte er ironisch und Mulder wurde an das letzte Mal erinnert, als sein Meister diese Tat gesetzt und diese Worte gesprochen hatte. Dieses Mal lagen Welten dazwischen.
Mulder ging hinunter, immer noch durcheinander. Für den Rest des Nachmittags war er still. In einem solchen Ausmaß, dass ihn Scully sogar fragte, ob er sich wohl fühlte. Er lächelte sie verträumt an, griff dann nach dem Telefon und rief Skinners Büro an.
"Skinner", meldete sich sein Meister barsch.
"Hi. Ich bin mit dem ersten Bericht fast fertig, Sir", informierte ihn Mulder.
"Und?" Skinner wartete.
"Das war’s. Ich dachte, Sie wollten es vielleicht wissen", meinte Mulder, fragte sich, wie offensichtlich es eigentlich war, dass er die Stimme seines Meisters hören wollte.
"Ich verstehe. Na schön, bringen Sie ihn rauf, wenn sie fertig sind."
Skinner legte den Hörer auf.
Mulder lächelte Scully engelhaft an, wendete seine Aufmerksamkeit wieder seiner Arbeit zu, ignorierte Scullys erhobene Augenbraue.
Eine halbe Stunde später rief er Skinner neuerlich an.
"Um welche Uhrzeit fahren wir ... ahm, ich meine fahren Sie heute nach Hause, Sir?" erkundigte er sich.
"Etwa Sechs", antwortete Skinner knapp.
"Wenn es 6.30 wäre, könnte ich den Bericht bis dahin erledigen", sagte Mulder eifrig.
"Übernehmen Sie sich nicht, Agent Mulder. Morgen ist früh genug", antwortete Skinner.
"Oh. Richtig. Okay."
Mulder legte auf.
"Mann, Mulder, was ist mit meinem Partner geschehen?" fragte ihn Scully ungläubig. "Erzählen Sie mir nicht – Sie sind der Modellagent-Klon, den Skinner geschaffen hat und der echte Mulder ist in Skinners Schreibtisch-Schublade gestopft und hofft verzweifelt auf Rettung."
"Ja. Als ob ..." Mulder zog eine Grimasse. "Ich will einfach gute Arbeit leisten, Scully. In der Vergangenheit hat Skinner seinen Arsch für uns riskiert, und das mindeste, was wir tun können, ist, dafür zu sorgen, dass er pünktlich die Berichte bekommt. Vor allem, wenn man all die Scheiße bedenkt, mit der wir ihn über die Jahre beworfen haben."
"Klar", nickte Scully, ihre Augenbrauen wanderten in ihren Haaransatz.
Mulder lächelte sie süß an. "Haben Sie jemals in Erwägung gezogen, Ihr Augenbrauen-Problem operieren zu lassen, Scully?" erkundigte er sich.
Um Punkt 6.00 Uhr wartete Mulder vor Skinners Tür. Er half seinem Meister in seinen Mantel, griff dann nach seines Meisters Aktenkoffer und trug ihn für ihn. Skinner fuhr sie nach Hause, löste dann seines Sklaven Leine und befahl Mulder, in seine Trainingshose zu wechseln.
"Wir gehen joggen", verkündete er.
Mulder war überrascht, aber erfreut.
"Ich mag die Idee, mein kleines Hündchen zum Austoben rauszubringen", grinste Skinner, klatschte seinen Hintern.
Mulder rannte los, um sich umzuziehen, und ein paar Minuten später traten die beiden auf die Straßen von Crystal City.
Mulder war verblüfft, wie fit sein Meister war. Skinner hielt mit Leichtigkeit mit seinen langen Schritten mit, obwohl er Mulder zwang, ein etwas langsameres Tempo zu laufen, als er gewöhnt war.
"Ich will nicht, dass du dich in Grund und Boden rennst", warnte er.
Sie liefen eine knappe Stunde, kehrten dann ins Apartment zurück. Ein Botenjunge vom nahe gelegenen Restaurant kam zur gleichen Zeit an. Mulder konnte nicht anders, als sich über Skinners Organisationstalent zu wundern. Sie aßen, danach ließ Mulder Skinner ein Bad ein und räumte das Geschirr weg, alles, ohne dass man es im gesagt hätte.
Als das Bad bereit war, kniete er neben seinem Meister nieder und wartete auf weitere Instruktionen. Skinner schaltete den Fernseher ab und lächelte seinen Sklaven an.
"Der heutige Tag war gut, Süßer. Behalte das bei und du bist nächste Woche von der kurzen Leine."
"Ja, Meister", lächelte Mulder, erfreut über das Lob.
"Jetzt geh dich ausziehen und steig in die Wanne. Ich möchte dich nett und sauber haben, wenn ich dich benutze."
"Meister wird ..." Mulder blickte hoffnungsvoll auf.
"Oh, ja. Ich bin heute um meinen üblichen Weckruf umgefallen, und du hast mich den ganzen Tag mit flüchtigen Ausblicken auf deinen Körper gefoltert, deshalb bin ich in der Stimmung", grinste Skinner. "Es ist erstaunlich, was ein aufmerksamer Sklavenjunge für seines Meisters Libido tun kann."
"Ich werde daran denken, Meister", sagte Mulder fröhlich.
Er huschte los, um seines Meisters Bitte zu erfüllen, vergewisserte sich, dass er sich gründlich eingeschmiert hatte, bevor er in die Wanne stieg und ein Kondom leicht erreichbar neben die Seife auf das Regal legte.
Diesen Abend machte Skinner von seinem Sklaven guten Gebrauch. Erst ließ er sich von Mulder gründlich waschen, danach nahm er ihn einmal in der Badewanne, während das Wasser sich über den ganzen Boden verteilte. Beide legten sich dann in dem warmen Wasser zurück, seufzten zufrieden. Skinner hielt Mulder eine halbe Stunde in seinen Armen, während das Wasser um sie abkühlte. Dann ließ er Mulder sich zu seinem Vergnügen einen runterholen, bevor er seinen Sklaven aus der Wanne und ins Schlafzimmer jagte.
"Zeit, es sich vor dem Fernseher gemütlich zu machen", sagte Skinner, betrachtete Mulder hungrig, als sein Sklave nackt und sauber zur Schlafzimmertür wanderte. "Aber nicht, bevor ... Nimm die Beichtstellung ein, Sklave."
Mulder tat überrascht, was ihm gesagt wurde. Skinner trat hinter ihn, packte seine Hinterbacken und knetete sie fest.
"Nicht, bevor ich noch einmal deinen heißen, gierigen Körper gekostet habe", knurrte Skinner, machte Mulder sofort an.
Er konnte seines Meisters harten Schwanz in seiner Spalte reiben fühlen und schob seinen Hintern raus.
"Bitte, Meister", sagte er, erregt von der Tatsache, das Skinner so kurz nach dem letzten Mal wieder hart werden konnte, und das nur, weil er seines Sklaven Körper so verlockend fand.
"Fleh mich an", beharrte Skinner.
Mulder blinzelte. Das war neu. Er mochte es.
"Bitte, Meister. Nehmen Sie mich. Hart, schnell, sofort. Zeigen Sie keine Gnade", grinste er, fand sich in die Szene ein.
"Hart und schnell?" Skinner knabberte mit seinen Zähnen an Mulders Nacken und der bog stöhnend seinen Rücken durch. "Oder langsam und tief?" Er quetschte Mulders Hinterbacken und Mulder schrie auf.
"Mir egal, Meister. Benutzen Sie mich, wie es Ihnen gefällt!" keuchte er.
Skinners Hände wanderten über seinen Körper, endeten wieder an seinen Hinterbacken. Sein Meister spreizte sie sanft und führte einen Finger ein.
"Ist es das, was du willst, du lüsterner, kleiner Sklave?" fragte er.
Mulder nickte, spreizte seine Beine weiter und stieß auf Skinners Finger zurück.
"Bitte mehr, Meister. Benutzen Sie mich, bitte. Stecken Sie Ihren Schwanz in mich, nageln Sie mich an der Wand fest", bettelte Mulder.
"Ist es das, was du willst? Dann halt still."
Mulder hörte, dass ein Kondom ausgewickelt wurde, dann spreizte Skinner seine Hinterbacken und glitt langsam, so langsam, in Mulders Körper. Er schob, verharrte, schob weiter. Es war das langsamste, erstaunlichste Eindringen, das Mulder je ertragen hatte und er schrie auf wegen des puren Vergnügens, am Rande der Erwartung gehalten zu werden.
"Mehr?" fragte Skinner.
Mulder nickte. "Bitte. Ja ...", wisperte er.
"Gut. Weil es da noch viel mehr gibt", zischte Skinner in sein Ohr.
Mulder spürte seinen Anus sich einen weiteren qualvollen Zentimeter dehnen. Sicher steckte sein Meister völlig in ihm? Er fühlte sich vollkommen gefüllt, an der Grenze seines Fassungsvermögens.
"Da ist noch mehr", sagte Skinner. "Willst du alles?"
"Ja!" schrie Mulder. "Bitte!"
Er schnappte nach Luft, als Skinner plötzlich hart und tief in ihn rammte. Er konnte seines Meisters Körper eng gegen seinen gepresst spüren.
"Wie mochtest du es langsam?" erkundigte sich Skinner, seine Hände strichen über Mulders sensible Brustwarzen und erweckten seines Sklaven Schwanz.
"Es ... es ist atemberaubend, Meister", keuchte Mulder.
"Du bist so nett und eng und heiß und lüstern", murmelte Skinner in einem tiefen, sexy Tonfall, der geradewegs in Mulders härter werdenden Penis drang. "Ich werde dich langsam, so langsam, ficken, bis du mich anbettelst zu kommen. Aber ich werde einfach weitermachen, mich in deinem warmen, schlüpfrigen Körper vergnügen ... fühlt sich so gut an. Magst du es, mich so in dir zu spüren? Wenn ich dich nehme, dich fülle? Dich erinnere, dass du mein bist. Du gehörst mir ... fühlt sich das gut an?"
"Gott ... ja ...!" brachte Mulder stammelnd raus.
Er konnte die Hitze von Skinners Körper spüren und das Pulsieren seines Schwanzes in ihm. Das war der erstaunlichste Moment, er stand da, zitternd, versuchte, seine Hände an der Wand und seinen Hintern rausgestreckt zu halten, während Skinner hinter ihm stand, ihn bis zum Rand füllte, ihn mit seinem großen Schwanz füllte und die ganze Zeit auf diese tiefe, intime Art zu ihm sprach. Mulder stand an der Grenze zum Zusammenbruch, als Skinner langsam, so langsam, seine Hüften zurück bewegte, seinen Schwanz herausgleiten ließ, sodass er beinahe Mulders Körper verließ, und sich dann zentimeterweise wieder hinein schob. Sein Sklave fiel fast zu Boden, als er jede Empfindung spürte, von diesem prächtigen, harten Schwanz besessen zu sein.
"Scheiße, Meister ...", murmelte er.
"Halt still. Beweg dich nicht. Ich will das einfach genießen. Sehr langsam ... es geht weiter."
Skinner glitt heraus, dann zurück und Mulder bewunderte seine Kontrolle. Die Hände seines Meisters fanden die Kette, die seines Sklaven Nippelringe verband, und zupfte daran. Mulder jaulte auf, als die Kombination der Qual in seinen Brustwarzen und die langsame, köstliche Liebkosung seiner Prostata ihn auf eine andere Existenzebene sandten.
"Guter Junge. Nimm es. Nimm alles", flüsterte Skinner, während er wie in Zeitlupe wieder hineinglitt.
Er wiederholte dieses Manöver mehrere Male, kombinierte ein sanftes Ziehen an Mulders Nippelkette mit dem langsamen Eindringen in seinen Körper, bis Mulder dachte, dass er ernsthaft in Gefahr war, seinen letzten Atemzug zu tun. Sein eigener Schwanz stand senkrecht von seinem Körper ab und plötzlich wickelte Skinner seine Hand darum.
"Okay, Junge. Du darfst kommen, wann immer du willst. Aber denk daran, ich werde dich weiter benutzen, bis ich durch bin. Wenn du also zu früh kommst, wirst du hier stehen und mich ertragen müssen, bis ich fertig bin."
Skinner setzte sein qualvoll langsames Eindringen und Herausziehen fort, eine Hand streichelte Mulders Schwanz, die andere zog die Kette an seinen Brustwarzen, bis sein Sklave es nicht mehr ertragen konnte, und er in Skinners Hand buckelte, mit einem Schrei des vollkommenen Entzückens kam. Skinner leckte seinen Nacken, hielt ihn aufrecht, bis sein Orgasmus vorüber war, begann danach erneut dieses quälende Eindringen und Rausziehen. Mulders Nervenenden schrieen auf, weil sie so stimuliert wurden, nachdem er sein Vergnügen gehabt hatte. Und plötzlich verstand er seines Meisters Warnung, dass er hier stehen und es annehmen müsste. Während er erigiert gewesen war, war das so betäubend erfreulich gewesen, dass er nicht in der Lage gewesen war durchzuhalten. Doch nach seinem Orgasmus war die Empfindung zu viel und er fing zu wimmern an.
"Sensuelle Überladung", kicherte Skinner, wurde jedoch nicht schneller.
Er glitt noch mehrere Male in seinen Sklaven, bevor er endlich schneller wurde und mit einem entzückten Seufzen kam. Mulder fühlte sich, als ob er in einer gesättigten Masse auf dem Boden zusammensinken würde, doch Skinner blieb tief in ihm vergraben, seine Arme hielten Mulder eng um seinen Bauch. Es war ein gutes Gefühl, so von seinem Meister gehalten zu werden, während der große Mann in ihm weich wurde, so verständnisvoll von ihm besessen zu werden, und Mulder versank eine Weile darin.
Schließlich zog sich Skinner heraus, aber mit der gleichen, wunderbar quälenden Langsamkeit wie zuvor. Augenblicklich sank Mulder auf seine Knie und küsste Skinners Füße.
"Falls Sie mir das noch mal antun wollen, warnen Sie mich bitte", keuchte er flehend.
Skinner grinste. "Zu viel für dich, Sklavenjunge?"
"Nein. Zu gut. Es hat mich weggeblasen", seufzte Mulder.
"Gut. Fernsehen, dann Bett."
Skinner zog ihn hoch, schnappte einen Bademantel für sich und beide wanderten ins untere Geschoss. Wie es sich herausstellte, war Skinner der einzige, der fernsah. Er saß auf der Couch und Mulder legte sich neben ihn, mit seinem Kopf auf seines Meisters Schoß. Binnen Sekunden schlief er fest.
Er nahm verschwommen wahr, dass sein Meister mühsam mit dem Telefon fummelte, ohne seinen Sklaven zu verschieben, und lauschte mit einem verschlafenen Ohr, was Skinner sagte.
"Tatsächlich? Fantastisch. Das sollte es wert sein zu sehen. Macht er? Großartig. Du bist damit einverstanden? Ja, dachte ich mir. Gott, ja. Möchte ich nicht verpassen. Ich werde Fox mitbringen. Ja, ja, ja. Hat er, ja."
Mulder hörte seinen Meister ein beinahe teenagerartiges Lachen ausstoßen.
"Nein, er wird es lieben. Das heißt, sobald er den Schock überwunden hat. Ich werde ihn vielleicht niederhalten müssen, während es passiert! Ja, ja! Oh, ich habe es versprochen. Noch nicht. Nein, das ist für immer. Eines Tages wird es geschehen. Ein Falke? Nett. Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie meines aussehen wird. Es eilt allerdings nicht. Nein, ja, sehe dich dann, Murray."
Skinner legte den Hörer auf und blickte zu seinem dösenden Sklaven hinunter.
"Gleich Zeit fürs Bett, Junge", flüsterte er. "Kennst du eine gute Art, mit Hündchen umzugehen, die zu viel zerstörerische Energie besitzen? Du hältst sie konstant stimuliert, lässt sie nicht zu lange allein, fütterst sie gut, verpasst ihnen einige intensive Runden Training und gründliche Pflege. Dann rollen sie sich einfach zusammen und schlafen dir ein, anstatt sich durch dein Lieblingspaar Hausschuhe zu kauen."
Skinner streichelte seines Sklaven Haar und kicherte leise. Mulder streckte sich grunzend und Skinner zog seinen Vorteil aus der Situation, kitzelte den Bauch seines Sklaven. Mulder grummelte zufrieden und schlief ein.
Mulder erinnerte sich vage, ein paar Minuten später halb ins Bett getragen, halt geführt worden zu sein. Sein Bett, nicht das seines Meisters. Aber er war so müde, dass es ihm egal war. Er schlief, bevor sein Kopf auf das Kissen traf. Es war ein guter Tag gewesen.
Mehrere weitere gute Tage folgten. Mulder zeigte sein absolut bestes Benehmen. Er klebte an Skinners Seite wie das sprichwörtliche Hündchen und wurde von einem anerkennenden Meister durch regelmäßiges Tätscheln belohnt, oder besser – durch Liebe machen. Mit einem Mal verstand er, was sein Meister ihm über Belohnungen und Bestrafungen erklärt hatte. Das fühlte sich so gut an, er wollte es nie ändern. Und – schloss er – wenn Skinner es schaffte, dass er sich während der Woche so gut fühlte, dann musste sein Sklaven-Tag etwas wirklich Besonders sein.
Samstag Morgen erwachte Mulder mit einem prickelnden Gefühl. Heute war der Tag. Es war beinahe eine Woche her, seit er das letzte Mal einen Fuß ins Spielzimmer gesetzt hatte, und er konnte es nicht erwarten, dort rein zu kommen. Vielleicht würde ihn Skinner gleich nach dem Frühstück hinbringen, dachte er, während er seinen Weckruf vollzog. Allerdings schien Skinner nicht in Eile zu sein. Er nippte seinen Kaffee, verwendete Mulder eine Stunde lang als Zeitungsständer und schickte ihn in die Ecke, als Mulder herumrutschte.
"Du kannst eine halbe Stunde stillstehen. Hintern raus. Ich will etwas Nettes zum Ansehen", orderte Skinner.
Mulder gehorchte mürrisch.
Zwanzig Minuten später stieß er ein tiefes Seufzen aus.
"Problem, Sklave?" erkundigte sich Skinner gefährlich.
"Heute ist Samstag, Meister!" protestierte Mulder.
"Danke für die Erinnerung. Dein alter Meister kann die Tage nicht mehr im Auge behalten", gab Skinner ätzend zurück.
"Nein. Ich habe nicht gemeint ... ich meinte ... heute ist Sklaven-Tag, Meister!" rief Mulder.
"Tatsächlich?"
Skinner faltete die Zeitung wieder auf. Mulder fühlte, dass er schmollte. Frustriert schlug er seinen Kopf gegen die Wand.
"Tu das nicht, Junge. Das ist mein Eigentum, das du da beschädigst", knurrte Skinner. "Sklaven-Tag? Hmm. Weißt du, ich hätte schwören können, es wäre Hündchen-Tag. Geh und hol mit den Gegenstand, der im Schrank wartet", befahl er.
Mulder fuhr fröhlich herum, gerade rechtzeitig, um das Glitzern in Skinners Augen zu bemerken.
"Was ist es?" fragte er, lief zum Schrank.
Er fand eine Tasche und brachte sie zum Bett, kniete neben seinem Meister nieder und bot die Tasche angemessen dar, Augen gesenkt, jedoch mit einem schiefen Lächeln in seinem Gesicht.
"Es ist ein besonderer Gegenstand, den du tragen sollst, wenn ich dich heute ausführe", erläuterte ihm Skinner mit einem breiten Grinsen.
"Sie führen mich aus?" fragte Mulder ängstlich.
Das war nicht sein Plan für den Sklaven-Tag! Er hatte gedacht, sie würden zu Hause bleiben. Den ganzen Tag. Im Spielzimmer.
"Ja. Du wirst es mögen – wir gehen auf eine Party", sagte ihm Skinner grinsend.
Mulders Herz sank.
"Das ist ein wilder Trubel für dich, Junge", meinte Skinner, strubbelte sein Haar. "Zwei Partys in nur etwas mehr als einer Woche."
"Ja. Ich bin ein glückliches Hündchen." Mulder verzog sein Gesicht.
"Genau mein Gedanke, deshalb habe ich das für dich anfertigen lassen."
Skinner öffnete die Tasche und nahm ein exquisites, dickes, braunes Lederhalsband von der selben Klasse wie die Geräte in Mulders speziellem Koffer heraus. Mulder sah es entsetzt an.
"Hier. Fass es an."
Skinner reichte es ihm und Mulder nahm es benommen. Es war so weich, dass es sich beinahe wie eine zweit Haut anfühlte, war jedoch dick und breit genug, um dafür zu sorgen, dass Mulder nicht vergessen würde, dass er es trug. Ein silbernes Band prangte quer über der Vorderseite, mit großen Lettern stand Fox darauf geschrieben, und ein Ring war daran befestigt.
"Und das", Skinner kramte wieder in der Tasche, "ist die Hundemarke." Grinsend hielt er ein silbernes Emblem mit dem Bild eines Fuchses hoch. "Okay, Hündchen, ziehen wir dich zum Gassigehen an, okay?"
Skinner klopfte auf das Bett und Mulder kletterte widerstrebend hinauf, kniete sich hin, während sein Meister das Halsband um seinen Hals schloss. Es lag viel höher als seine Goldkette, deshalb entfernte Skinner diese nicht. Er zog die Schnalle enger, als Mulder dachte, dass es wirklich nötig war, sodass das verhasste Halsband sich eng an seine Kehle schmiegte. Und es war so breit, dass es sein Kinn erhoben hielt.
"Wunderschön", murmelte Skinner, befestigte die Marke. "So. Sehr nett, Hündchen, und wir haben auch eine Leine."
Er zog eine lange, braune Lederleine heraus und machte auch diese an dem silbernen Ring fest.
"Nicht schmollen, Junge. Du wirst diesen Nachmittag zur Schau gestellt. Und obwohl ich dich dazu bringen könnte, bei Fuß mit der Nippel-Leine zu gehen, dachte ich, es wäre netter, dir zu erlauben, voll angekleidet zu bleiben. Du kannst mir danken."
Plötzlich erkannte Mulder, das war die bessere von zwei Möglichkeiten, und murmelte seinen Dank. Da lag etwas Angenehmes in der Art, wie das Halsband so perfekt passte, ihn jederzeit an seinen Status erinnerte.
"Ich danke Ihnen, Meister", wisperte er schüchtern. "Dann ist es also eine Nachmittags-Party, Meister?" erkundigte er sich.
"Ja. Im Haus eines guten Freundes und Dom-Kollegen. Er hat ein riesiges Haus und seine Partys machen großen Spaß. Es wird dir gut tun, mit ein paar anderen Subs zu verkehren. Da ist immer einiges los – Schwimmen, Tennis, Volleyball, Basketball. Dir wird nicht langweilig werden. Oh, und er sorgt auch für die Unterhaltung."
"Welche Art von Unterhaltung?" fragte Mulder besorgt, erinnerte sich, dass er vor nicht langer Zeit die Unterhaltung auf der Speisekarte gewesen war.
"Eine sehr spezielle Art. Eine ... Zeremonie zwischen Murray und seinem Sub. Du wirst es genießen, vertrau mir", zwinkerte Skinner und plötzlich war Mulder sicher, dass er es überhaupt nicht genießen würde.
Den ganzen Weg zu Murrays Haus schmollte Mulder. Auf eine dämliche Party zu gehen, war nicht seine Idee von Sklaven-Tag, verdammt! Er hasste Partys. Tatsächlich hatte er sie den größten Teil seines erwachsenen Lebens vermieden. Deshalb genügte es, im Zeitraum einer Woche auf zwei zu gehen, ihn zum Schreien zu bringen. Nicht, dass er die letzte nicht genossen hätte ... aber das war anders. Das sollte sein Tag sein, ein Tag, an dem sein Meister seinem Körper wundervolle, erotische Dinge antat und ihn in Ekstase schreien ließ, oder eine seiner speziellen Fantasien erfüllte. Den wollte er nicht auf einer dummen Party verbringen.
Als sie ankamen, hatte Mulder ganz schlechte Laune. Skinner ignorierte ihn. Er parkte seinen Jeep, schnappte das Ende von Mulders Leine und führte seinen widerspenstigen Sklaven ins Haus. Sie wurden von einem untersetzten, dunkelhaarigen Mann mit sich wölbenden Muskeln und einer gebrochenen Nase begrüßt. Er trug eine enge Lederhose und Lederweste und war der erschreckendste Dom, dem Mulder je begegnet war – ausgenommen sein eigener, lieber Meister.
"Hi, Walter." Der Dom packte Skinners Hand und pumpte sie enthusiastisch. "Tut mir leid, das wir deine letzte Party verpasst haben. Das muss dein Sklave sein, ja?" Der muskulöse Mann warf Mulder einen Blick zu.
Skinner lächelte und zog an Mulders Leine. "Das ist Fox, ja. Fox, sag hallo zu Hammer. Er ist Murrays Sub."
"Er ist ... ein Sub?" fragte Mulder überrascht.
Er wusste von seiner eigenen Erfahrung in der Szene, dass Menschen nicht immer waren, was sie zu sein schienen, doch dieser Kerl war der am härtesten aussehende Sub, dem er je begegnet war.
"Oh, ja", grinste Hammer. "Nett, dich kennen zu lernen, Fox. Du hast dir hier einen guten Meister angelandet. Der zweitbeste nur nach meinem eigenen, lieben Murray. Ich hoffe, er behandelt dich gut?" Er zwinkerte Skinner zu.
"Na ja ..." Mulder öffnete seinen Mund und schnappte Skinners Blick amüsierter Warnung auf, schloss ihn deshalb wieder. "Bring ihn mal dazu, dir die Bedeutung des Wortes Sklaven-Tag zu erklären", murmelte er Hammer aufrührerisch zu.
Der andere Sub hob eine Augenbraue und Skinner brach in Lachen aus.
"Beachte ihn nicht. Er steckt in einer seiner mürrischen Launen. Ich lasse meinen Gürtel seine Kehrseite streicheln, falls er nicht bald fröhlicher wird", warnte Skinner unheilverkündend.
Mulder schluckte. Skinner trug einen sehr breiten, sehr dicken, schwarzen Ledergürtel mit einer Silberschnalle, und er wusste einfach, der musste weh tun – sehr sogar. Er klebte ein falsches, strahlendes Grinsen in sein Gesicht und Hammer lachte brüllend.
"Du hast deine Hände voll mit dem, Walter", lachte er.
"Er hat seine Momente, aber er war die ganze Woche sehr brav und ich bete ihn an."
Skinner zog Mulder für einen tiefen Kuss heran, ließ ihn danach wieder los. Mulder versuchte, sich zu erinnern, wie man atmete. Skinner grinste ihn an und löste die Leine von seinem Hals, ließ ihm das Halsband. Mulder fühlte sich seltsam seines Meisters Führung beraubt, als die Leine verschwunden war.
"Misch dich unter die Leute. Hab Spaß", instruierte Skinner, klatschte herzhaft Mulders Kehrseite.
Mulder warf ihm einen giftigen Blick zu. Er mischte sich nicht unters Volk. Seine Fünf-Minuten-Auftritte bei der jährlichen FBI-Weihnachtsparty waren legendär.
"Komm, Fox, lass mich dich herumführen", sagte Hammer, spürte klar seine Unsicherheit. "Die Doms hängen gern in der Bibliothek rum am Beginn von einer von Murrays Partys, und die Subs im Billardzimmer. Ist eine Art Tradition. Sie kommen später wieder zusammen, also kannst du deinen Meister dann wieder sehen."
Hammer schnappte Mulders Arm und führte ihn weg. Er warf einen Blick zurück und sah Skinner mit einem amüsierten Lächeln im Gesicht ihm nachstarren.
Etwa fünfzehn Subs trieben sich bereits im Billardzimmer herum, spielten Pool und bedienten sich bei den Getränken. Mulder goss sich einen Orangensaft ein und beobachtete, fühlte sich verloren und allein, ohne Skinner an seiner Seite. Hammer stand herum und betrieb eine Weile Small Talk mit ihm.
"Murray hat ein nettes Plätzchen hier. Wir leben jetzt etwa zwanzig Jahre zusammen. Murray ging letztes Jahr in Pension, aber ich arbeite noch."
"Was machst du?" fragte Mulder, wunderte sich, wie zum Teufel Murray aussah, wenn Hammer schon so erschreckend wirkte.
"Ich bin Krankenpfleger."
Mulder erstickte an seinem Drink. "Klar", spuckte er, fragte sich, wie viele Patienten Herzattacken hatten, wenn sie nach einer Operation erwachten und diese Erscheinung über ihnen aufragen sahen.
"Ich arbeite mit Todkranken", erklärte Hammer und Mulder fühlte sich sofort verlegen. "Auf den heutigen Tag habe ich mich seit Wochen gefreut. Es ist unser Jubiläum, deshalb macht mir Murray ein sehr spezielles Geschenk", zwinkerte er, dann rief ihn jemand weg.
Mulder gab vor, in eine Partie Pool vertieft zu sein und war deshalb überrascht, als eine Stimme in sein Ohr flüsterte.
"Na, wenn das nicht unser Häschen ist."
Mulder fuhr herum, erinnerte sich nur zu gut an die Stimme.
"Werd erwachsen, Lee", antwortete er müde.
Lee trug die grässlichste goldene Jeans und ein enges goldenes T-Shirt. Ein goldenes Kruzifix hing zwischen seinen perfekt gebräunten Brustmuskeln.
"Beiß mich", klickte Lee seine strahlend weißen Zähne gegen Mulder.
"Führ mich nicht in Versuchung."
Mulder wanderte aus dem Billardzimmer und in den Garten. Er hatte nicht den Wunsch, heute mit Skinner Schwierigkeiten zu bekommen, und in Lees Nähe zu bleiben würde das praktisch garantieren. Draußen fand er ein laufendes Volleyball-Spiel und trieb sich am Spielfeldrand herum, stieß seine Sneaker in die Erde. Er sehnte sich danach, sich anzuschließen und akzeptiert zu werden, gleichzeitig hatte er jedoch nicht viel Zeit für diese Sub-Bindungs-Scheiße. Tatsächlich hatte er in der Szene niemals Freunde gefunden. Es gab Menschen, mit denen er gespielt hatte, und das war’s. Er war niemandem nahe gekommen. Wollte es nicht. Er war mit seinen Vorlieben im Reinen, verachtete sie allerdings bei anderen. Er wollte nirgendwo dazugehören oder Teil von etwas sein. Er war glücklich, draußen zu stehen, ein Beobachter zu sein.
"Hey, willst du mitspielen?"
Einer der Subs, ein kleiner, drahtiger Kerl mit einem dunklen Schnurrbart, winkte ihn heran. Mulder schenkte ihm ein halbes Lächeln, sprang dann über den Zaun. Bald war er zu sehr in das Spiel vertieft, um an sein Schmollen zu denken und genoss die Aktivität. Es fühlte sich gut an, von den X-Akten wegzukommen, von der alles verschlingenden Natur seines Kreuzzugs, und das reine Vergnügen des Spieles zu genießen, mit anderen Menschen zusammen zu sein. Er hatte nicht erwartet, das zu genießen, tat es aber.
Der kleine, drahtige Kerl wurde Ian genannt, und sie wurden in der Minute Freunde, als Mulder herausfand, dass Ian der Herausgeber des Anomaly-Magazins war, einer Publikation, die sich Berichten widmete über das Auseinanderklaffen zwischen dem, was die Regierung behauptete zu tun, und was sie tatsächlich machte. Bevor er es merkte, führte er eine tiefsinnige Konversation mit dem anderen Mann, während er den Ball über das Netz schlug.
Das Team änderte sich, Menschen kamen und gingen, und Mulder fand sich derart in die Unterhaltung vertieft, dass er einen leichten Ball verpasste. Dann erkannte er zu spät, dass Lee in seinem Team spielte und sauer war.
"Wenn du nicht anständig spielen kannst, verpfeif dich wo anders hin!" brüllte Lee.
"Das sind nicht die Olympischen Spiele", zuckte Mulder seine Schultern. "Reg dich ab, Junge." Er färbte das letzte Wort mit dem herablassendsten Tonfall, den er fertigbrachte.
"Beiß mich!" kreischte Lee, zeigte Mulder den Finger.
Mulder seufzte und drehte ihm den Rücken zu, zog eine Grimasse in Ians Richtung.
"Oder brauchst du Big Daddy, um deine Kämpfe für dich auszutragen?" höhnte Lee.
Mulder ballte seine Fäuste und bemühte sich, ruhig zu bleiben.
"Weißt du, was mein Dom mir letzten Freitag angetan hat?" fragte Lee, trat zu Mulder und schubste ihn. "Er hat mir verdammt noch mal die Haut von meinem Hintern gezogen, das hat er getan."
"Was für ein Sub bist du, wenn du das nicht ertragen kannst?" wollte Mulder kühl wissen.
"Beiß mich", fauchte Lee hasserfüllt. "Das war alles deine Schuld, Häschen. Ich bin froh, dass dein Big Daddy heute hier ist, weil ich mich an ihn ranmachen werde, und dann bist du Geschichte."
Er drehte sich weg und schlug den Ball über das Netz. Mulder stand da, sah zu, dass er sein Temperament wieder unter Kontrolle bekam.
In diesem Moment drängten die Doms aus dem Haus, Getränke in ihren Händen, lachend und Witze reißend. Mulders Herz stieg hoch, als er sah, dass sein Meister unter ihnen war. Skinner war in eine enge, ausgewaschene Jeans gekleidet, die seine langen Beine umschmeichelte, und ein schwarzes T-Shirt, und er sah verheerend attraktiv aus. Mulder konnte sehen, dass Lee nicht der einzige war, der Skinner anerkennend anstarrte. Er hob sich von den anderen Doms ab, teilweise wegen seiner Größe und Statur, aber auch weil er eine angeborene Autorität ausstrahlte, mit der sich nicht einmal diese erfahrendsten der Doms messen konnten.
Skinner entdeckte Mulder und schenkte ihm ein herzstoppendes Lächeln, nur für ihn gemeint. Mulder war sich bewusst, dass einige der anderen Subs ihn mit eifersüchtiger Bewunderung beäugten, und er konnte nicht anders, als zu seinem Meister zurückzugrinsen und einen absurden kleinen Hüpfer zu vollführen, als er hinübersprang, um den Ball aufzuheben.
Für eine Weile warf er sich in das Spiel, stellte sich für seinen Meister und die anderen Doms zur Schau. Er war völlig überrascht von sich selbst. Das war überhaupt nicht sein normales Benehmen, doch er liebte einfach die Tatsache, dass Skinner ihn beobachtete und vor den anderen Doms mit seinem Sklaven prahlte, auf ihn zeigte und ihn anfeuerte, wenn er in einen Ballwechsel verwickelt war. Ian grinste ihn an.
"Gehörst du ihm?" erkundigte er sich, warf Skinner einen Blick zu und sah ernsthaft beeindruckt aus.
"Ja. Sein vertraglich verpflichteter Sklave", antwortete Mulder mit einer Nonchalance, die seinen aufwallenden Stolz verbarg.
"Wow!" Ian schüttelte seinen Kopf.
"Was ist mit dir?"
Mulder warf sich müßig auf einen Ball und knallte ihn zurück zu einem Punktegewinn, drehte sich dann geschmeidig um, fühlte sich drei Meter groß mit dem Wissen, dass Skinner zusah.
"Ich bin im Moment mit niemandem zusammen", meinte Ian mit einem Schulterzucken. "Ich verlor meinen Dom, Partner, Geliebten und Freund vor etwa zwei Jahren bei einem Autounfall. Ich komme weiter zu den Partys, hoffe, jemanden kennen zu lernen, aber niemand kann ihm das Wasser reichen ... weißt du?"
"Das tut mir leid", sagte Mulder leise. Er fragte sich, wie er sich fühlen würde, falls ihm Skinner genommen würde, und ein Kloß stieg in seiner Kehle hoch. "Es tut mir so leid, Ian", wiederholte er ehrlich.
"Du musst mich deinem Meister vorstellen", verlangte Ian.
Mulder war von der Welle der Eifersucht überrascht, die ihn durchflutete. Ian machte sich nicht an Skinner ran, doch Mulder war sich schmerzhaft bewusst, dass sein Meister das Objekt erheblichen Interesses war. Mulder hatte kaum bemerkt, dass er im Gegenzug von mehreren der Doms mit beachtlichem Interesse betrachtet wurde. Er war zu sehr damit beschäftigt, seine Gefühle der Unsicherheit zu bekämpfen. Nebenbei, er wusste, er war an niemandem außer Skinner interessiert, hatte jedoch keine Ahnung, wie sein Meister über das Thema der Exklusivität empfand. Mulder schob diese Gedanken beiseite und widmete sich wieder dem Spiel.
Alles lief gut, bis er und Lee gleichzeitig nach dem Ball sprangen und zusammenkrachten, ihre Köpfe zusammenstießen.
"Du beschissener Trottel!" schäumte Lee.
"Das war mein Ball. Du hättest sehen sollen, wo du hingehst, Goldie", fauchte Mulder zurück, wütend, weil man ihn vor seinem Meister wie einen ungeschickten Idioten aussehen ließ.
"Ach ja?" forderte ihn Lee aggressiv heraus. "Na schön, beiß mich, Ficker!"
"Okay."
Etwas in Mulder schnappte und er warf sich auf Lee, schleuderte ihn zu Boden und versenkte seine Zähne in die Schulter des Jungen. Er bekam einen Mundvoll T-Shirt und verletzte kaum die Haut, fand sich dann knietief in Doms, die herüberkamen und den Kampf unterbrachen. Mulder wurde unzeremoniell an seinen Meister weitergereicht. Skinner befestigte die Leine an Mulders Halsband und schleppte seinen widerstrebenden Sklaven von der Menge weg.
"In Ordnung, Hündchen, das treibt das ganze Hunde-Thema zu weit", sagte Skinner zornig, schüttelte ihn durch.
Mulder keuchte, als Skinner hart an der Leine zerrte, und er konnte nichts anderes tun, als seinem Meister zu folgen. Plötzlich war er wirklich sehr dankbar, dass die Leine um seinen Hals lag und nicht an seinen Brustwarzen befestigt war.
"Nun, wenn du dich wie ein unfolgsames Hündchen benimmst, behandle ich dich wie eines", schnappte Skinner. Er wandte sich an einen großen, rosigen, hakennasigen Mann mit einem weißen Bart, gekleidet in einen fließenden Kaftan. "Murray, hast du einen Maulkorb in deinem Spielzimmer? Mein Hündchen wurde gefährlich und muss eine Zeitlang ruhiggestellt werden."
"Das ist kein Hündchen, das du hier hast, Walter, das ist ein Höllenhund!" kicherte Murray, nickte und verschwand ein paar Sekunden. Er kam mit etwas zurück, das aussah, wie ein Beutel, gefertigt aus Lederriemen und Schnallen.
"Knie", befahl Skinner kurz.
Mulder gehorchte, zitterte leicht.
"Das ist nicht fair. Er hat angefangen!" protestierte er.
Skinner hob eine Augenbraue. "Und wer hat zugebissen?" erkundigte er sich.
"Er hat ständig ..." Mulder brach mit einem Seufzen ab, als Skinners Gesichtsausdruck noch gefährlicher wurde. "Ich, Meister", stimmte er zu.
"Ich bin der Ansicht, dass öffentliche Zurschaustellung schlechten Benehmens mit öffentlicher Zurschaustellung von Bestrafung belohnt werden sollte ... oh, keine Angst, Junge, ich werde nicht deinen Arsch vor all diesen Leuten versohlen, aber du wirst bald meinen Gürtel auf deiner Kehrseite spüren. Jetzt öffne deinen Mund. Du darfst das für die nächsten paar Stunden tragen, damit die Leute sehen können, dass du bestraft wirst."
Mulder gehorchte mürrisch und Skinner legte einen Riemen über seine Zunge, befestigte ihn an einer Schnalle an der Seite der Maske. Danach schnallte er das ganze Gebilde unter Mulders Kinn und über seinen Kopf, hielt seinen Kiefer geschlossen. Mulder schäumte. Er konnte nicht einmal sprechen mit diesem grausamen Maulkorb, der in seinem Gesicht festgemacht war.
"Okay, ins Badezimmer", orderte Skinner.
Mulder gehorchte, Wut auf den Maulkorb vermischte sich nun mit Angst vor der Bestrafung, die er – wie er wusste – gleich empfangen würde. Er beobachtete zitternd, wie Skinner die Badezimmertür abschloss und dann seinen Gürtel öffnete. Mulders Magen fiel in seine Schuhe. Skinner knallte den Toilettendeckel mit einem Zucken seines bestiefelten Fußes runter und setzte sich darauf.
"Über mein Knie. Sofort, Hündchen!" kommandierte Skinner. "Öffne erst deine Jeans."
Mulders Finger zitterten, während er gehorchte. Er schob seine Jeans und Boxer runter, kniete dann neben seinem Meister nieder. Skinner zog ihn über seine Knie, brauchte endlos lange Minuten, bis er seinen Sklaven in genau der Position arrangiert hatte, in der er ihn wollte. Danach legte er eine schwere Hand auf den schmalen Teil von Mulders Rücken, um ihn an Ort und Stelle zu halten, bevor er einen festen Schlag mit seinem Gürtel lieferte. Tränen sprangen in Mulders Augen. Er konnte nicht einmal schreien! Er war beschränkt darauf, absurde, gurgelnde Geräusche auszustoßen.
"Okay, die Lektion, die du daraus lernen wirst, ist, nicht die Beherrschung zu verlieren und mich in der Öffentlichkeit bloßzustellen, gleichgültig, wie groß die Provokation ist", erklärte ihm Skinner entschieden, während er neuerlich den Gürtel hob.
Die ganze Woche hatte Mulder abgesehen von seiner morgendlichen Züchtigung keinerlei Straf-Prügel erhalten. Und selbst seine morgendliche Züchtigung war leicht gewesen, deshalb war sein Hintern frisch. Sogar die Linien seiner letzten Markierung waren beinahe zu Nichts verblasst. Der Gürtel war schwer und er verpasste allmächtige Hiebe, während er auf seine ungeschützte Haut niederregnete.
Skinner gab ihm zehn harte Hiebe, richtete ihn dann wieder auf. Mulder konnte die Tränen spüren, mehr aus Erniedrigung als Schmerz, die seine Wangen hinunterliefen, und wollte sie zornig wegwischen, als Skinner seine Hand packte, um das zu verhindern.
"Nein, ich denke, wir wollen den Leuten zeigen, dass du ein reuiger Sklavenjunge bist, der von seinem verärgerten Meister gründlich bestraft wurde. Du bist reuig, nicht wahr, Junge?" verlangte Skinner.
Mulder dachte einen Moment darüber nach, bemerkte dann, das Skinner noch nicht seinen Gürtel wieder angelegt hatte, und nickte. Er wollte nicht mehr schwere Prügel von diesem Riemen auf seinen blanken Hintern schmecken. Skinner gestikulierte, dass Mulder seine Kleider ordnen durfte, legte dann eine feste Hand auf Mulders Schulter und scheuchte ihn zurück hinaus ins Haus. Mulder wurde dunkelrot, als die Menschen ihm Blicke zuwarfen. Obwohl diese Leute alle in der Szene waren, waren sie heute nicht ausstaffiert, deshalb stach er in seinem geknebelten Zustand raus wie ein wunder Daumen.
"Hier entlang. Wir sind wieder bei der kurzen Leine", erklärte ihm Skinner, zog Mulder hinter sich her. "Einer sehr kurzen Leine", stellte er klar.
Skinner nahm auf einer Couch in der Bibliothek Platz und gestikulierte, dass Mulder neben ihm knien sollte. Mulder gehorchte, sich wohl bewusst, dass alle ihn beobachteten. Er errötete und ließ seinen Kopf hängen, wünschte, dass sich der Boden öffnen und ihn verschlingen würde. Es war so offensichtlich, dass Skinner ihn gerade mit ins Bad genommen und seinen Hintern verprügelt hatte. Er konnte sich nicht zurück auf seine Fersen setzen, weil es stach, also musste er aufrecht knien.
"Gefährliche Kreatur haben Sie hier", kommentierte ein gut gebauter, dunkelhäutiger Mann, der sich neben Skinner setzte.
"Ja. Er wird lernen. Sein Sklaventum ist neu für ihn", antwortete Skinner, nahm ein Bier von einem kleinen Tisch.
"Oh, ich mag einen Sub mit Biss und den hat er ganz bestimmt", lachte der Fremde. "Wenn er zu viel für Sie ist, könnten Sie vielleicht überlegen, ihn mir zu verkaufen."
Mulders Herz hämmerte in seiner Brust und er blickte hoch.
"Augen runter!" bellte Skinner.
Mulder gehorchte hastig, errötete wieder.
"Danke für das Angebot, aber dieser Sklave wird nie auf dem Markt sein", antwortete Skinner.
"Nie ist eine lange Zeit." Der Fremde lächelte freundlich. "Lassen Sie mir Ihnen von mir erzählen. Mein Name ist Franklin", er reichte Skinner seine Karte, "und ich bin spezialisiert auf die Zähmung von ... störrischen Sklaven. Meine Methoden sind hart, das gebe ich zu. Wenn dieses junge Hündchen mir gehörte, hätte ich ihn mitten im Zimmer nackt ausgezogen und ihm mit meiner Reitgerte die Haut von seinem Arsch geprügelt. Danach könnte er nicht einmal stehen. Ich finde, dass sie normalerweise nach den ersten paar Malen lernen. Dann können wir mehr Spaß haben. Ich würde eine beachtliche Summe für einen Sklaven wie diesen bieten. Oh, ich genieße die Herausforderung, sie nach meinem Willen zu brechen", sagte er, sein Tonfall absolut lüstern.
Er betrachtete Mulder wie etwas, das er gleich verspeisen würde.
"Sie müssen neu hier sein." Skinner legte die Karte auf den Tisch, machte klar, dass er keine Absicht hatte, sie zu behalten. "Deshalb mache ich Zugeständnisse. Wie auch immer, wenn ich sage, dass ich nicht verkaufe, dann meine ich, dass ich nicht verkaufe. Mir ist gleichgültig, wer der Käufer ist oder wie viel er bietet. Dieser Sklave ist mein persönliches Eigentum. Er ist nicht verfügbar. Nicht jetzt. Niemals."
"Ah, Sie haben sich in ihn verliebt." Franklin machte ein missbilligendes klickendes Geräusch mit seinen Zähnen. "Immer ein Fehler, falls ich das so sagen darf. Es ist in Ordnung, dem Sklaven zu erlauben, sich in Sie zu verlieben, tatsächlich sollte er dazu ermutigt werden, doch Sie sollten das nie zurückgeben. Das ist ein weitläufiger Fehler, aber Sie werden es mit der Zeit lernen."
Skinner sah aus, als ob er explodieren würde. Dann, sehr zu Mulders Überraschung, brach er in Lachen aus.
"Danke für den Tipp, mein Freund, aber ich bin kein grüner Anfänger. Ich weiß, wie man spielt – vor allem sicher. Nebenbei, da Sie augenscheinlich neu in dieser Gegend der Welt sind, lassen Sie mir Ihnen einen Tipp geben – vergewissern Sie sich immer, dass Sie wissen, mit wem Sie sprechen, bevor Sie Ihren Mund aufmachen. Ich bin der Hüter des Hauses – wahrscheinlich haben Sie von mir gehört."
Er legte lächelnd seinen Kopf zur Seite. Franklins braune Augen weiteten sich verblüfft.
"Ich ... oh, es tut mir leid. Ich wusste es nicht. Vergeben Sie mir, Hüter", murmelte er, erblasste sichtbar.
Er verabschiedete sich und eilte davon.
Mulder wünschte, er könnte grinsen. Es war so gut gewesen, seinen Meister zu beobachten, wie er diesen Emporkömmling auf seinen Platz verwiesen hatte. Mulder kannte den Ausdruck Hüter des Hauses nur zu gut. Das Haus war eine exklusive Enklave der erfahrendsten Spieler in der DC-Szene, Subs und Doms. Sie trafen sich gelegentlich, um die anderen Spieler zu diskutieren. Generell war es ihre Aufgabe, die Szene auf diskrete Art zu überwachen, um dafür zu sorgen, dass keine Gesetze gebrochen wurden. Der Anführer des Hauses wurde als der Hüter bezeichnet, und das war Skinners Name in der Szene. Er war der legendäre Spieler, den die Menschen selten zu Gesicht bekamen, dessen Reputation ihm allerdings vorauseilte.
Eine Stunde oder so verging. Mulder fühlte seine Wut und Erniedrigung sich auflösen, während Skinner eine Reihe Menschen bezauberte, die sich zu ihm setzten, als ob sie um eine Audienz bei ihm ansuchten. Da lag ein besonders ehrfürchtiger Ton in der Art, wie sie seinen Meister ansprachen und Mulder entschied, dass er das Renommee mochte, des großartigen Mannes Sklave zu sein. Er fühlte sich müde und ausgewrungen und sank neben Skinners Schenkel zusammen, legte seinen Kopf auf des anderen Mannes Knie. Wie immer streichelte Skinners Hand abwesend sein Haar, während er mit seinen Freunden sprach – befreundeten Doms und Subs. Er ignorierte seinen Sklaven, abgesehen von diesem stetigen Befingern der Haare des jüngeren Mannes.
Mulder erfreute sich langsam an seiner erzwungenen Stille. Nichts wurde von ihm erwartet; er konnte einfach entspannen, zufrieden zusammengerollt zu seines Meisters Füßen, stumm wartend, dass sein Meister ihn wieder zur Kenntnis nähme. Er fühlte sich seltsam erleichtert, beinahe selig, und er seufzte, bewegte seinen Kopf, stupste sanft seines Meisters Finger so gut er konnte hinter dem Maulkorb. Wieder einmal war er froh, dass Skinner stark genug war, ihn runter zu bringen und ihn zur Unterwerfung zu zwingen, wenn er so war. Es war, was er brauchte und niemand war je zuvor in der Lage gewesen, ihm das zu geben. Er blickte seinen Meister bewundernd an, verloren in seinem Sklaventum.
"Also, das ist eine Veränderung."
Verschwommen erkannte Mulder Murrays tiefen, dröhnenden Ton und bemerkte , dass ihr Gastgeber über ihm stand und runtersah, war jedoch zu erschöpft, um sich zu bewegen.
"Sieht er nicht süß aus, jetzt, wo du ihn gezähmt hast? Man sollte nicht glauben, dass er so scharfe Zähne hat."
"Das ist mein Hündchen", sagte Skinner, kitzelte Mulders Ohr.
Mulder sah nicht einmal hoch.
"Wie geht es Lee, Murray?"
"Fein. Hammer hat einen Blick auf den Biss geworfen – es war nichts, bloß ein Kratzer, und ehrlich gesagt nicht weniger, als der kleine Satansbraten verdiente. Er schafft es immer, jemanden zu verärgern, wo er geht und steht. Schade, dass es dein Junge sein musste und er deshalb in so große Schwierigkeiten geriet. Ich glaube, dein Meister hat dir ein wenig Vernunft eingebläut, Junge, hmm?" fragte er Mulder.
Mulder seufzte und vergrub sein Geicht noch tiefer in Skinners Schoß, versuchte, diese besonders schmerzhafte Erfahrung zu vergessen.
"Fox wird lernen", meinte Skinner entschieden.
Murray nickte. "Mit dir als sein Meister wird er sich gut entwickeln", kicherte er.
"Ich wollte dich etwas fragen, Murray – wer war der Mann, mit dem Fox vorhin gesprochen hat?" erkundigte sich Skinner.
"Beim Spiel? Das ist Ian Rylance."
Mulder spitzte seine Ohren und wunderte sich, warum sein Meister an Ian interessiert war – außer, vielleicht wollte er ... Mulder schob den Gedanken zurück. Im Moment wurde er mit seiner Eifersucht nicht fertig.
"Was wissen wir von ihm?" fragte Skinner.
"Er ist in Ordnung", antwortete Murray. "Verlor vor ein paar Jahren seinen Partner und hat seither nicht gespielt. Ich mag ihn sehr. Er übernachtet oft hier – Hammer betet ihn an. Ich muss gehen, Walter. Die Hauptattraktion geht gleich los und ich muss Hammer vorbereiten."
"Selbstverständlich. Geh nur – und viel Glück!" rief Skinner.
Aus seinem Augenwinkel bemerkte Mulder einige Aufregung und fragte sich, was los war, doch er war zu bequem, sich zu bewegen. Deshalb lag er einfach da, wurde gestreichelt, während eine Art Kohlebecken ins Zimmer getragen und das Feuer angezündet wurde. Dann erkannte er, dass sich der Raum füllte.
Etwa eine Stunde später war das Zimmer kochend heiß. Endlich blickte Mulder auf, sah, dass eine Bühne an einem Ende des Raumes aufgebaut worden war, neben dem Kohlebecken. Ein Bondage-Tisch stand dort, wartete auf einen Bewohner. Mulder sah sich um und entdeckte Hammer, auf den von seinem Meister eingesprochen wurde. Hammer tigerte nervös auf und ab, ein Stirnrunzeln furchte sein Gesicht und Murray sah mindestens genauso besorgt aus. Mulder blickte unsicher zu Skinner hoch.
"Alles in Ordnung, Hündchen. Nervosität in letzter Minute. Sie kommen beide klar. Sieh zu und lerne – eines Tages bist du an der Reihe", flüsterte er. "Obwohl ich nicht denke, dass ich dich zwanzig Jahre darauf warten lasse."
Mulders Augen weiteten sich entsetzt und Skinner zog ihn an sich, sodass Mulder praktisch auf seinem Schoß lag, verstärkte sein Streicheln.
Der Raum war nun voll und Murray rief um Ruhe.
"Wie ihr wisst, ist heute der Tag, an dem Hammer mein Brandzeichen auf seinem Körper akzeptiert, um unsere zwanzigjährige Partnerschaft zu kennzeichnen", verkündete er.
Wieder warf Mulder Skinner einen Blick zu und sein Meister lächelte, legte einen Finger über seines Sklaven Lippen, um ihn zu beruhigen und zu erinnern, ruhig zu bleiben.
"Hammer, komm her", befahl Murray, sein Tonfall änderte sich in den Kommandoton eines Doms und Hammer trat vor, seine Augen fixiert auf seinen Dom.
Mulder dachte, sie gaben ein seltsames Paar ab. Murray war korpulent mit einer dramatischen Ader, die zu seiner tiefen, dröhnenden Stimme passte, und er war gut zwanzig Jahre älter als sein Sub. Hammer war muskulös, mit hartem, gebräuntem Fleisch und ruhigem, zurückhaltendem Benehmen. Hammer sah aus wie der viel widerstandsfähigere von den beiden. Mulder fragte sich, woher er seinen Spitznamen hatte.
"Ausziehen", orderte Murray.
Hammer hörte nicht auf, seinen Dom anzustarren, während er seine Hose und Weste auszog, splitternackt dastand und weitere Befehle erwartete.
"Ich werde selbst mein Zeichen in Hammers Fleisch brennen", erklärte Murray dem erwartungsvollen Zuschauern. "Ich benutze einen Falken – was passend erscheint."
Ein freundliches Lachen ging im Zimmer rum, als Murray die selbstironische Anspielung auf seine lange Hakennase machte.
"In Ordnung, Hammer, es ist Zeit, gebrandmarkt zu werden." Murrays Ton war hart. "Ich habe Hammer bereits vorbereitet. Er befindet sich vollkommen in seinem Sub-Raum, wie ihr sehen könnt. Ich habe ihn geklammert und die letzte Stunde damit verbracht, ihm eine Serie sich steigernder Züchtigungen zu verabreichen, damit er bereit ist, eine extremere Form der Qual zu ertragen. Stimmt’s Hammer?" fragte Murray, seine Augen lebhaft und scharf, wollte sich offensichtlich vergewissern, dass Hammer sich mental am richtigen Ort befand, um zu ertragen, was als nächstes kam.
"Ja, Sir", nickte Hammer.
Murray führte ihn zum Bondage-Tisch und schnallte ihn eng fest. Mulder biss auf seinen Maulkorb und sah zur Rückversicherung zu Skinner auf. Skinner plante sicher nicht, seinen Sklaven eines Tages all das durchmachen zu lassen, oder? Er musste Witze machen. Mulder vergrub sein Gesicht in Skinners Schoß, während Hammer auf seinem Rücken liegend an dem Tisch festgemacht wurde.
"Aus persönlichen Gründen zwischen mir und meinem Sub wird sein Zeichen auf der Oberseite seines Schenkels platziert werden – hier", sagte Murray.
Für einen Moment herrscht Stille, und der Moment dehnte sich in dem ruhigen Raum immer weiter aus. Endlich, unfähig, es noch länger zu ertragen, sah Mulder gerade rechtzeitig hoch, um Murray zu sehen, der ein dampfendes Brandeisen in Hammers Haut vergrub. Es gab ein zischendes Geräusch von sich. Hammer stieß ein Gebrüll der reinen Qual aus und Mulder roch Verbranntes – er erkannte, es war Fleisch und erstickte fast. Skinner streichelte ihn sanft, beruhigte ihn. Neuerlich vergrub Mulder sein Gesicht in Skinners Schoß und sah nicht wieder auf.
Das Branding ging weiter, doch er hörte nichts davon. Er war zu beschäftigt, sich zu fragen, warum die Idee, diese grässlichen Schmerzen zu ertragen, um seines Meisters Zeichen auf seinem Körper zu akzeptieren, ihn gleichzeitig schockierte und anmachte.
Mulder war nicht sicher, wie viel Zeit vergangen war, als er jedoch wieder aufblickte, war das Zimmer fast leer und Skinner sah ernst zu ihm hinunter.
"Ich denke, du hast deine Lektion gelernt, Hündchen, der Maulkorb kann also runter", sagte er.
Mulder nickte dankbar und Skinner schnallte den Maulkorb ab, zog ihn von seinem Kopf. Mulder fuhr mit einer Hand durch sein flachgedrücktes Haar und testete seine Zunge, versuchte den Ledergeschmack zu schlucken. Skinner reichte ihm ein Glas Wasser.
"Hier. Nun, wie fühlst du dich?"
"Fein, Meister", flüsterte Mulder, fühlte sich besiegt.
"Gut." Skinner strubbelte liebevoll sein Haar. "Es war eine gute Lernerfahrung, nicht wahr?"
"Ahm ... ich nehme es an", stimmte Mulder zögernd zu, meinte immer noch, dass es eine riesige Verschwendung seines Sklaven-Tages war.
"Guter Junge. Nun, du hast noch eine Sache zu erledigen, bevor wir gehen können."
Skinner zog an der Leine und Mulder folgte seinem Meister. Sein Herz sank, als er sah, dass Skinner ihn hinbrachte, wo Lee und sein Meister standen.
"Mike. Lee." Skinner senkte seinen Kopf. "Mein Sklave hat etwas zu sagen."
Er wartete. Mulder sah ihn einen Moment wütend an, seufzte dann.
"Entschuldige Lee. Ich hätte dich nicht beißen sollen", sagte er.
"Ja. Na schön, du ...", begann Lee, aber Skinner hielt ihn mit einer erhobenen Augenbraue auf.
"Versuch nicht dein Glück, Sohn", riet er und Lee hielt den Mund.
Mike lachte und klatschte seinem Sub herzhaft auf die Kehrseite.
"Wir können diese jungen Hitzköpfe nicht aus Schwierigkeiten raushalten, eh, Walter?" kicherte er.
Skinner grunzte und führte Mulder ins Haus zurück, um ihren Gastgebern Lebewohl zu sagen. Stumm stand Mulder am Ende der Leine, starrte überall hin, nur nicht auf die neue, grellrote Marke auf Hammers Körper, während Skinner leutselig mit beiden Männern sprach. Schließlich zupfte Skinner an seiner Leine und Mulder sah erschrocken auf.
"Hast du nichts zu sagen?" fragte Skinner.
"Ich ..." Mulder sah Hammer an. "Es ist wunderschön", würgte er schließlich unerwartet heraus.
Dann errötete er und sah wieder zu Boden. Er mochte nicht, wie ihn all das empfinden ließ.
Murray wechselte einen Blick mit Skinner. "Der Junge braucht ...", setzte er an.
Skinner unterbrach ihn.
"Ja. Ich weiß. Ich wusste es, als ich ihn aufnahm. Er wird es bekommen", versprach er.
Mulder fragte sich, worum zur Hölle es dabei ging.
"Fox – warte auf mich beim Jeep", befahl Skinner und Mulder ging los.
Er beobachtete, wie sich Skinner von ihren Gastgebern verabschiedete. Doch anstatt danach zum Jeep zu kommen, wanderte Skinner direkt zu Ian. Mulder biss seine Zähne zusammen. Erst ruinierte sein Meister seinen Sklaven-Tag, näherte sich dann schamlos einem anderen Sub. Mulder stieß seine Füße in die Erde, fühlte eine weitere schlechte Stimmung auf ihn niedergehen. Er hasste es, sich so zu fühlen – wenn er in keiner Beziehung steckte, wurde ihm all das erspart und er funktionierte wie ein perfektes, menschliches Wesen. Doch wie er es mit Phoebe hatte ... mit jemandem in einer Beziehung zu sein, brachte Charakteristika in ihm zum Vorschein, die er kaum wiedererkannte und bestimmt nicht mochte.
Mulder beobachtete, dass Skinner für ein paar Minuten mit Ian sprach, dann etwas nahm, das der andere Mann ihm gab und es in seine Tasche steckte, bevor er zum Jeep kam. Mulder starrte seinen Meister böse an, als er herantrat. Skinner warf einen Blick auf ihn und seufzte, öffnete die hintere Türe und hielt sie erwartungsvoll auf. Mulder sah in überrascht an. Der hintere Bereich des Jeeps enthielt eine alte Decke und ein Paar von Skinners Wanderstiefeln. Es gab keine Sitze.
"Hündchen, die sich nicht benehmen können, reisen hinten", erklärte Skinner, schob ihn hinein.
Mulder sah seinen Meister wütend an. "Ich dachte, Sie haben mich schon bestraft!" protestierte er.
"Tatsächlich?"
Skinner sank in den Fahrersitz und ließ den Motor an.
"Ja. Mann, eine Tracht Prügel mit dem Gürtel und drei Stunden mit diesem Scheiß-Maulkorb."
"Ich habe einen zu Hause. Ich lege ihn dir sofort an, wenn wir ankommen, falls du nicht vorsichtig bist", warnte Skinner.
"Na ja, es war alles Ihre Schuld!" explodierte Mulder, unbequem im Heck zusammengekauert.
"Wie das?" Skinner warf ihm über den Rückspiegel einen Blick zu.
"Weil ich die ganze Woche brav war, verdammt! Und Sie haben mir einen Sklaven-Tag versprochen!"
"Fox, ich dachte, es gefällt dir, dich mit anderen Subs zu treffen. Manchmal scheinst du seltsame Ideen deine Bedürfnisse betreffend zu haben. Ich dachte, andere Menschen mit ähnlichen Bedürfnissen kennen zu lernen, würde dir helfen, deine eigenen besser zu verstehen."
"Ich brauche es verdammt noch mal nicht, dass Sie in meinen Kopf einsteigen!" knurrte Mulder.
"Ich würde sagen, das ist genau, was du verdammt noch mal brauchst", erwiderte Skinner fest.
"So, ich nehme an, ich habe die Chance auf eine Sitzung im Spielzimmer vermasselt?" fragte Mulder ein paar Minuten später, wusste bereits, wie die Antwort lauten würde.
"Das war niemals in den Karten, Hündchen", erwiderte Skinner in den Spiegel. "Ich muss ohnehin ins Büro, um etwas Papierkram zu erledigen, also ..."
"Was? Oh, großartig."
Mulder sank gegen das Fenster zusammen, fühlte sich mit der ganzen Welt im Streit.
"Zuerst eine Runde schwimmen", sagte Skinner seinem Sklaven, als sie beim Hoover-Gebäude eintrafen. "Du siehst aus, als könntest du ein bisschen Zeit zum Abkühlen sehr gut gebrauchen, Hündchen."
Skinner öffnete das Halsband um Mulders Hals und warf es hinten in den Jeep.
"Am Samstag sind nie viele Leute hier, aber wir wollen kein Risiko eingehen", meinte er.
"Ich weiß. Ich habe schon früher am Samstag gearbeitet, wissen Sie", murrte Mulder.
"Ja, weiß ich. Ich saß oben in meinem Büro, dachte an dich unten im Keller, fragte mich, warum du dich so überarbeitest. Es war eindeutig nicht wegen der Beförderung oder selbst, weil der Job es verlangte", bemerkte Skinner, betrachtete seinen Sklaven genau.
"Ich habe es genossen", zuckte Mulder seine Schultern.
"Gut, weil ich will, dass du mir hilfst."
Skinner weigerte sich, mehr zu sagen. Beide zogen sich um und Skinner tauchte glatt in den Pool, schwamm zehn rasche Längen und zog sich aus dem Wasser.
"Du schwimmst weiter. Ich warte auf dich in meinem Büro, sobald du dieses Schmollen aus deinem Gesicht geschwommen hast", erklärte Skinner seinem Sklaven. "Ich meine es ernst, Fox. Lass deine Laune zurück, wenn du raufkommst."
Mulder atmete tief ein und tauchte unter, ignorierte seinen Meister und verlor sich in der vertrauten Unterwasserwelt, verschwommen und substanzlos mit ihren hallenden Geräuschen. Hier konnte er sich verlieren. Es fühlte sich gut an – besser, als sich all diesen verdammten Emotionen zu stellen. Mulder tauchte auf, schnappte nach Luft, schwamm dann zwanzig rasche Längen. Er war – wie er zufrieden feststellte – ein viel schnellerer Schwimmer als sein Meister.
Schließlich, eine halbe Stunde später, unfähig, das Unvermeidliche länger hinauszuschieben, stieg er aus dem Wasser, duschte, schmierte sich nur für den Fall ein, obwohl er wirklich nicht in der Stimmung war und öffnete seinen Spind – und erstarrte. Die Freizeitkleidung, die er getragen hatte, war verschwunden. An ihrer Stelle hing einer seiner Arbeitsanzüge, komplett mit Hemd, Krawatte, Schuhen, Socken und einer sauberen Boxershort. Mulder seufzte, wunderte sich, wie kleinlich sein Meister sein konnte, darauf zu bestehen, dass sie das Kleidungsprotokoll fürs Büro einhielten. An einem Samstag Nachmittag, um Gottes Willen!
"Einem Samstag Nachmittag, den wir im Spielzimmer verbringen sollten", knurrte er den leeren Spind an, knallte die Tür angewidert zu.
Er hatte keine Wahl, als sich anzuziehen, war jedoch absichtlich langsam dabei. Dann brauchte er lange, seine Haare zu trocknen und zog Fratzen im Spiegel, bevor er endlich hinauf in das Büro seines Meisters wanderte.
Das Hoover-Gebäude fühlte sich an einem Samstag immer gespenstisch an, er war jedoch nie zuvor an einem Samstag im fünften Stock gewesen. Die Korridore, die normalerweise geschäftig waren mit Agenten und Sekretärinnen, waren nun leer, und seine Schritte hallten, während er ging. Mulder fühlte sich wie ein Kind, das am falschen Wochentag in die Schule ging. Er spürte einen beinahe überwältigenden Drang, in all die Büros zu spähen und die Geheimnisse zu entdecken, die sonst von den Wochentags-Aktivitäten verborgen wurden. Mit dem Gefühl, dass das definitiv keine gute Idee wäre, ging er weiter zu Skinners Büro.
Auch Skinner hatte sich umgezogen. Mulder blieb auf der Türschwelle zu seinem Büro stehen. Der Anblick von Skinner in voller Arbeitsadjustierung versagte nie, ihm den Atem zu rauben. Normalerweise konnte er seine Anerkennung nicht zeigen, weil er von Scully begleitet wurde und Kim im anderen Büro saß, doch dieses Mal war es anders. Mulder saugte den Anblick seines sauberen, strahlenden Meisters ein, an seinem Schreibtisch sitzend, sein gestärktes Hemd mit einer dunklen Krawatte tragend. Seine Hose war perfekt gebügelt und er versprühte eine Aura der verheerendsten Macht und Autorität. Mulder spürte seine Kehle trocken werden.
"Ah, Agent Mulder. Kommen Sie rein und schließen Sie die Tür hinter sich", instruierte Skinner.
Mulder stand unsicher da. Warum nannte Skinner ihn Agent Mulder, obwohl sie allein waren? Skinner hob eine Augenbraue und Mulder gehorchte hastig.
"Ja, Sir", murmelte er, schritt zu Skinners Schreibtisch und blieb davor stehen.
Skinner sah ihn lange Zeit an, bis Mulder sich erröten fühlte.
"Sir?" fragte er. "Was wollen Sie, dass ich tue?"
"Ich möchte, dass Sie sich rechfertigen, Agent", antwortete Skinner.
Mulder öffnete seinen Mund, zögerte dann. Skinner schien beinahe zornig auf ihn zu sein, doch es war kontrollierter Ärger. Er fragte sich, was er angestellt hatte.
"Mich wofür verantworten, Sir?" murmelte er schwach, wunderte sich, was zum Teufel vor sich ging.
"Für die vergangenen sechs Jahre." Skinner wedelte eine Hand zu seinem Schreibtisch und Mulder sah einen Stapel aus – wie er erkannte – X-Akten. "Ja, das sind Ihre. Ich bin sie durchgegangen und habe alle rausgesucht, bei denen Sie fragliche Methoden anwendeten", sagte er drohend.
Er erhob sich aus seinem Stuhl, wanderte herum zur anderen Seite des Schreibtisches und stellte sich hinter seinen Sklaven.
"Ich bin sicher, dass Sie damals dachten, Sie würden damit durchkommen, jedes Mal wieder, aber das klappt nicht. Ich habe zugesehen und gewartet und nun, Agent Mulder, muss es eine Verantwortung geben – und gebührende Bestrafung."
Mulder spürte seine Knie weich werden. Das war heiß! Das war das Wahrwerden jeder Fantasie, die er seit sechs Jahren hatte, während er in Besprechungen in diesem Büro gesessen hatte! Skinners Anwesenheit wirkte spannend und räuberisch, und obwohl seine Worte missbilligend waren, war sein Ton tief und sexy, sprach geradewegs Mulders Schwanz an. Es war eine Welt entfernt von der Art, wie Skinner ihn normalerweise mit seinen beruflichen Möglichkeiten bestrafte.
Eine Glühbirne ging über Mulders Kopf an. Skinner kreierte eine Szene für ihn! Und nicht bloß irgendeine Szene – die Szene, die Mulder so oft in seinem Kopf durchgespielt hatte, in so langen, einsamen Jahren, ohne Hoffnung, dass er eines Tages die Wirklichkeit haben könnte.
"Sir, es tut mir leid, aber ich denke wirklich nicht, dass sie mich verantwortlich machen können ...", begann er, entspannte sich in die Szene.
"Ruhe, Agent Mulder. Wenn ich will, dass Sie reden, sage ich es Ihnen. Aber ich warne Sie, Sie stecken bereits in großen Schwierigkeiten, Agent." Skinners Stimme war ein Bellen purer Autorität und es war wie eine beruhigende Liebkosung für Mulder.
"Ja, Sir", murmelte er, betrachtete seine Schuhe.
"Sehen Sie die Fälle durch und sagen Sie mir, was Sie bei jedem einzelnen falsch gemacht haben. Danach werden wir diskutieren, wie ich Sie bestrafe", sagte Skinner, setzte sich wieder.
Er beobachtete, ohne zu blinzeln, wie Mulder eine Akte von dem Stapel auf dem Schreibtisch seines Bosses nahm.
"Darf ich mich setzen, Sir?" bat er.
"Nein", schnappte Skinner.
Er griff nach einem Lineal und begann, es bedrohlich gegen seine Hand zu schlagen. Mulder schluckte hart und verlor sich in dem Moment. Sein Schwanz verhärtete sich bereits in seinem Arbeitsanzug, nur war es diesmal gleichgültig. Dieses Mal musste er es nicht verbergen oder vorgeben, dass diese Situation keine gigantische Anmache war. Dieses Mal würde seine Fantasie erfüllt werden.
"Ich warte!" bellte Skinner.
Mulder nickte und blätterte durch die Akte.
"Ich, ah, ließ Scully sitzen", setzte er an.
"Ich denke, wir können das für die meisten als gegeben ansehen."
Wieder klatschte Skinner das Lineal gegen seine Hand. Mulder schauderte. Obwohl es nur ein Spiel war, spielte es Skinner so real, dass er nicht mal aus seiner Rolle fallen konnte, wenn er es gewagt hätte.
"Ich verärgerte die lokalen Polizeikräfte mit meinem Verhalten, ich ging ohne Rückendeckung in eine gefährliche Situation, ich ..."
"Spulen wir das zurück", unterbrach Skinner. "Soweit ich mich erinnere, beinhaltete Ihr Verärgern der lokalen Polizeikräfte, dass Sie den Sheriff einen eingebildeten Verlierer nannten, der seinen Arsch nicht von seinem Ellbogen unterscheiden kann. In sein Gesicht. Richtig?"
"Ahm, ich bin nicht sicher, dass ich mich an die Einzelheiten erinnere", wich Mulder aus.
"Dann bemühen Sie sich stärker, Agent Mulder! Bei der FBI-Arbeit geht es um Details. Wie sie sagen, der Teufel liegt im Detail."
"Ja, Sir!" Mulder überlegte fieberhaft. "Es ist möglich, dass ich das sagte, Sir, ja. Es klingt in etwa richtig", endete er zögernd.
"Sehr gut. Wie Sie sehen können, Agent Mulder, das ist ein Stapel Übertretungen, größer, als ich mich jemals in meinen Jahren als Vorgesetzter abgeben musste. So, die Frage ist, wie sollte ich Sie bestrafen?"
"Keine Ahnung, Sir." Mulder sah zu seinen Füßen, sein ganzer Körper zitterte vor Erwartung.
"In der Vergangenheit habe ich Ihrer Personalakte schwarze Punkte beigefügt. Ich gab Ihnen niedrige Arbeiten weit unter Ihren Fähigkeiten und ich habe Sie durchgekaut. Hat etwas davon funktioniert?" fauchte Skinner.
"Nicht wirklich, Sir", gab er zu.
"Ich stimme zu. So, Agent Mulder, ich denke, die Zeit ist gekommen, eine stärkere Form der Disziplinierung zu versuchen, meinen Sie nicht?"
Skinner erhob sich auf seine Füße. Mulder blickte auf, seine Augen groß mit einer Kombination aus Erregung und Alarm. Das war viel besser als die Realität, von seinem Boss durchgekaut und bestraft zu werden. Diese Zeiten hatten ihn immer mit Furcht erfüllt, und obwohl sie in seinen Fantasien erotisch waren, waren sie in der Wirklichkeit bloß düster, peinlich und erniedrigend gewesen. Das war die Fantasie-Version und es war gut – verdammt gut!
"Was ... meinen Sie, Sir?" stammelte er.
"Marine-Züchtigung, Agent Mulder. Gute, alte, körperliche Züchtigung, Agent."
"Verstößt das nicht gegen die Regeln, Sir?" protestierte er.
"Sehr wahrscheinlich." Skinner machte einen Platz auf seinem unaufgeräumten Schreibtisch frei. "Wie auch immer, ich bin nicht bereit, weiterhin eine frei laufende Kanone auf meinem Schiff zu dulden. Sie spielen nach meinen Regeln oder überhaupt nicht. Was sagen Sie dazu, Agent Mulder?"
"Das können Sie nicht machen, Sir!"
Mulder warf sich in den Geist des Spiels, genoss das Prickeln in seinem Körper. Er liebte das! Es war eine Sache, seinem Meister einfach zu gestatten, mit ihm im Spielzimmer oder im Schlafzimmer zu machen, was immer er wollte. Aber interagieren und Rollenspiel – das war noch besser. Er hatte die Chance teilzunehmen, um diese Fantasie funktionieren zu lassen.
"Jemand muss Sie aufhalten, Mulder, oder Sie geraten bloß weiter in Schwierigkeiten. Als Ihr Vorgesetzter ist es meine Pflicht, Sie in die Reihe zurückzuziehen – wie schmerzhaft das auch sein mag. Nun, ich denke, körperliche Bestrafung ist die Antwort, also werde ich diese anwenden."
"Bitte ...", murmelte Mulder schwach.
Skinner baute sich vor ihm auf, richtete sich zu seiner vollen, furchterregenden Größe auf und schien sich einige Größen an reiner Muskelmasse aufzublasen. Als er sprach, war seine Stimme so hart, tief und sexy, dass Mulder fast von dem Tonfall kam, genauso sehr wie von den Worten.
"Hosen runter und beugen Sie sich über meinen Schreibtisch, Agent. Sofort! Ich werde Sie verprügeln."
Mulder schauderte und öffnete seinen Mund, um seinen Protest fortzusetzen, doch Skinners dunkle Augen waren so fesselnd und zwingend, dass er stattdessen mit zitternden Händen seinen Gürtel öffnete. Skinner hatte recht – er kannte den Unterschied zwischen einer erotischen Tracht Prügel und einer Bestrafung. Vorhin bei der Party war der Gürtel bloß schmerzhaft gewesen, das jedoch ... das ließ ihn vor Erregung zittern. Er öffnete seine Hose und schob sie runter, danach seine Boxer. Er streckte so tief in seiner Rolle, dass er beim Entblößen seiner blanken Kehrseite errötete, obwohl sein Meister sie unzählige Male zuvor gesehen hatte.
"Vorbeugen."
Skinner legte eine schwere Hand auf den schmalen Teil von Mulders Rücken und schubste ihn über den Schreibtisch. Mulder lag da, genoss das Gefühl des Augenblicks, das ungewohnte, kühle Holz presste sich in das Fleisch seiner nackten Schenkel. Die Akten lagen so knapp vor ihm, dass sie seine Nase beinahe berührte. Er fühlte sich entblößt, sein Arsch schwebte in der Luft, erwartete seine Bestrafung, und sein Schwanz stach hoffnungsvoll raus.
Er lag da in der Agonie der Erwartung, lauschte Skinners Schritten, während sein Meister zur anderen Seite des Schreibtisches herumwanderte und nach dem Lineal griff. Mulders Magen machte einen Satz, erregt, weil Skinner das schwere Holzlineal benutzen würde. Er sprang fast in die Luft, als er das kühle Holz seinen nackten Hintern trösten fühlte.
"Ich denke, wir beginnen mit kleinen Vergehen", erklärte ihm Skinner, "und bewegen uns dann zu den größeren. Ich lege das hierher, damit Sie sich auf das freuen, was später kommt."
Er legte das Lineal vor Mulder auf den Schreibtisch, damit es sein Blickfeld füllte. Mulder stöhnte leise, spürte seines Meisters Hand seinen Hintern streicheln. Dann kam ein Schlag. Er war nur leicht, wärmte ihn auf, und er schlug um sich, klammerte sich an den Seiten des Schreibtisches fest, um zu verhindern, dass er abrutschte. Skinner drückte eine große Hand auf seinen unteren Rücken, hielt ihn an Ort und Stelle, machte sich daran, seine Hinterbacken ernsthaft zu verprügeln.
Mulder wollte, dass der Moment für immer andauern sollte. Er überantwortete sämtliche Einzelheiten seinem Gedächtnis. Seines Meisters sexy, verlangende Stimme, die ihm erklärte, dass er bestraft wurde und warum, ihn instruierte, keine Gnade zu erwarten. Wie sich der Schreibtisch auf seinem nackten Bauch und seinen Schenkeln anfühlte, der Geruch nach Papier und Holz, der seine Nase füllte und das Gefühl dieser großen Hand, die seine entblößte Kehrseite schlug. Er spürte seinen Hintern sich erhitzen, begann, herumzurutschen und sich zu winden, bettelte dann, aufstehen zu dürfen. Skinner ignorierte ihn, urteilte ganz richtig, dass aufstehen das letzte war, was Mulder im Moment wollte.
Nach mehreren Minuten regelmäßiger Prügel wurde der Takt langsamer und Skinners Hand beruhigte seines Sklaven Hintern, lieferte nur gelegentlich einen leichten Schlag zwischen sanftem Streicheln. Mulder seufzte. Verdammt, war das gut. Es passte nicht wirklich in die Szene, war aber so verdammt gut!
"In Ordnung. Das war bloß der Anfang. Zeit, sich nun um die ernsthaften Vergehen zu kümmern. Stehen Sie auf", sagte ihm Skinner.
Mulder richtete sich auf, begann, das verträumte Hoch zu fühlen, das eine gute Tracht Prügel ihm immer bescherte. Skinner wanderte um den Schreibtisch, setzte sich in seinen großen Stuhl und krümmte seinen Finger, winkte Mulder heran. Mulder biss auf seine Lippe und schlurfte zu seinem Boss.
"Es tut mir leid, Sir", murmelte er, blieb neben Skinners Stuhl stehen. "Ich verspreche, ich werde von jetzt ab immer den Regeln folgen."
"Über mein Knie, Agent!" verkündete Skinner gestikulierend.
Mulder fühlte sich,