24/7

by Xanthe
übersetzt von Manuela
m.translator@chello.at



Pairing: Skinner/Mulder

Rating: NC-17

Kategorie: BDSM-Slash

Warnung: Diese Serie enthält grafische Szenen der BDSM-Erotik

Inhalt: Mulders Drang nach immer extremeren Erregungen lassen ihn den ultimativen Spieler in DC aufsuchen – ein mysteriöser Top, der legendär in der BDSM-Szene ist. Doch Mulder muss einen hohen Preis für das bezahlen, was er will.

Disclaimer: Die Charaktere Mulder, Skinner, Scully etc. gehören Chris Carter und 1013. Die Geschichte und Ideen gehören der Autorin.


Kapitel 9: Passt Ihnen, Sir

Inhalt: Mulders Meister nimmt ihn zum Einkaufen mit und lehrt seinem trotzigen Sklaven unterwegs ein paar Lektionen.


Das Zimmer war dunkel und etwas Warmes und Schweres ruhte auf seinem Schenkel. Mulder fühlte sich desorientiert, fragte sich, wo er war und warum er sich so verdammt gut fühlte. Er bewegte seine Hüfte und das Gewicht auf seinem Schenkel rutschte, verharrte ein bisschen weiter unten. Mulder wunderte sich, was es war und was es in seinem Bett machte. Er öffnete seine Augen, schloss sie wieder mit einem zufriedenen Lächeln. Skinners Arm. Seines Meisters Arm war über den Körper seines Sklaven drapiert.

Mulder runzelte seine Stirn. Etwas Weiches und Pelziges lag unter sein Kinn geschmiegt und vibrierte. Mulder öffnete erneut seine Augen und starrte Wanda böse an. Sie verstärkte ihr Schnurren um ein Dezibel und ließ ihren Kopf besitzergreifend auf Skinners Schulter ruhen. Mulder schubste sie mit seinem Kinn aus dem Weg und beanspruchte diese erstklassige Position für sich selbst. Es war seltsam, seinen Boss – seinen Meister – so zu sehen, aus solcher Nähe – schlafend, sorglos, seine kraftvollen Skinner-Pheromone ausströmend, die seinen Sklaven schwindlig machten.

Mehrere Minuten lang studierte Mulder seinen Meister. Skinner sah so anders aus, schlafend und aus so großer, intimer Nähe. Erstens sah er viel jünger aus. Ohne die Aura der Stärke, die ihn normalerweise umgab, ohne die Abzeichen seines Büros, sein typisches weißes Hemd, ohne seine Brille ... er sah zufrieden aus und besaß eine raue, intensiv maskuline Schönheit, die Mulder anmachte.

Mulder presste seine Lippen sanft gegen seines Meisters Schulter, genoss das Gefühl des nackten Fleisches unter seinen Lippen. Sein striemenbewährter Hintern schmerzte und seine Brustwarzen waren wund, doch er hatte sich nie in seinem ganzen Leben entspannter gefühlt. Irgendwie fühlte er sich diesen Morgen wohler. Wieder küsste Mulder seines Meisters Schulter und grübelte über die Veränderung nach. Er fühlte sich ... glücklich. Nein, es war mehr als das, es war etwas viel Tiefgreifenderes.

Eine Welle des Friedens und des Glanzes durchspülte ihn, als er sich an die vergangene Nacht erinnerte. Skinner hatte gesagt, er liebte ihn. Mehr als das, er liebte ihn seit Jahren. Mulder ging im Geiste jede einzelne ihrer Konfrontationen durch – seit dem Moment, als Mulder die X-Akten übernommen und versucht hatte herauszufinden, wie zum Teufel das geschehen war. Er erinnerte sich an drogenverursachte Ausbrüche, seinem Boss einen Boxhieb verpasst zu haben, seine konstante Entkräftung der Autorität des anderen Mannes, ganz zu schweigen von seiner Paranoia und seinem Misstrauen. Er winselte, als er sich die zahllosen Gelegenheiten ins Gedächtnis rief, wenn er Skinner beschuldigt hatte, ihn oder seine Arbeit zu verraten. Und trotzdem war Skinner hier, solide, unbeweglich, wie der sprichwörtliche Felsen.

Er war immer hier gewesen, hatte Mulder aufgefangen, wenn er fiel, hatte nach ihm aufgeräumt und, ja, ihn auch diszipliniert, wenn er es gebraucht hatte. Es war, als ob Skinner ihn verstand, auf eine Art, wie es niemand anderer je getan hatte oder konnte – nicht einmal Scully. Skinner sah die Dunkelheit in seinem Sklaven und erlaubte weder Mulder, ihn dort hineinzuziehen, noch zögerte er, in diese Leere zu fassen und ihn an der geistigen Gesundheit zu verankern. Mulder erinnerte sich, ihn einmal sein Lichtzeichen in der Nacht genannt zu haben – damals hatte er es scherzhaft gemeint. Er hätte nie gedacht, welche Bedeutung diese Worte eines Tages für ihn haben würden.

Die Hand auf seinem Schenkel bewegte sich und Skinner murmelte etwas im Schlaf. Mulder rutschte näher und presste seinen Körper gegen den seines Meisters, als ob er mit ihm verschmelzen wollte. Er konnte Wandas weiche, pelzige Anwesenheit zwischen ihnen spüren, sie alle drei warm, nahe, schläfrig.

Normalerweise war das der Moment, wo er weglief. Er hatte es mehrere Jahre lang geschafft, Liebe und Sex recht fröhlich zu trennen. Das hatte er nicht gewollt. Er war noch immer nicht völlig sicher, wie das passiert war. Er hatte nach dem extremen Thrill gesucht, einem Weg, ein sexuelles Verlangen zu befriedigen, das nicht verschwinden würde, und hatte stattdessen dies gefunden. Letzte Nacht war das erste Mal gewesen, dass er jemals mit einem anderen Mann Liebe gemacht hatte. Liebe. Liebe im Gegensatz zu Sex. Liebe im Gegensatz zum Überlassen seines Körpers der Empfindung, der Benutzung und Misshandlung, um den Höhenflug zu erreichen, nach dem er sich sehnte. Und es war gut gewesen.

Zitternd vergrub Mulder seinen Kopf in Skinners warmer Brust, wimmerte leise in sich hinein. Er hatte Angst, wie sehr er das wollte, wie vollkommen er sich in so kurzer Zeit in seinen Meister – seinen Boss – verliebt hatte. Indem er ihm seine Freiheit ließ, hatte Skinner ihn effektiv gezwungen, lange genug zu bleiben, um sich zu sorgen. Und, noch wichtiger, versorgt zu werden. Mulder war an das Gefühl nicht gewöhnt. Ein Teil von ihm wollte wegrennen, während ein anderer Teil – einer, den er seit langem verleugnet hatte, seinen Kopf für immer auf Skinners Schulter legen und niemals seines Meisters Seite verlassen wollte.

Er war so in Gedanken versunken, dass er erschrocken zusammenzuckte, als er aufblickte und seines Meisters Augen offen fand, sein Starren auf seinen Sklaven fixiert.
"Aufgewacht, Kleiner?" Skinner küsste sein Haar.
"Ja", lächelte Mulder und streichelte mit einer Hand über seines Meisters Schenkel.
"Und hart am Grübeln, wie ich sehe."
Skinner zog ihn in den Ring seiner warmen, starken Arme und hielt ihn fest.
"Jaah", zuckte Mulder seine Schultern.
"Worüber?"
Mulder zögerte, sah dann in seines Meisters Augen auf. "Liebe", gestand er ehrlich, "und was Sie letzte Nacht gesagt haben."
"Ah, Liebe", murmelte Skinner abwesend.
"Ich hätte nie gedacht, dass ich an all dem emotionalen Mist interessiert bin", vertraute ihm Mulder an.
"Aber?" ermutigte Skinner.
"Heute bin ich glücklich aufgewacht, Meister, zum ersten Mal", flüsterte Mulder.
"Gut", grinste Skinner.
"Nein, Sie verstehen nicht." Wieder blickte Mulder hoch. "Ich erwachte glücklich zum allerersten Mal, seit ich mich erinnern kann. Normalerweise erwache ich jeden Morgen mit der selben Angst, ich zu sein, mein Leben zu leben, wie ich es tue. Ich wache auf, denke Scheiße, wieder ein Tag. Heute ... erwachte ich mit dem Gedanken, dass ich zu sein zur Abwechslung erfreulich sein könnte ..."
"Das ist gut." Skinners Hand lief seines Sklaven Rücken auf und ab.
"... und ich wollte davonlaufen", endete Mulder.

Skinners Hände fanden seine striemenüberzogenen Hinterbacken und stoppten, pressten hart gegen das wunde Fleisch, ließen Mulder sich winden.
"Tja, das ist keine Option, Sklavenjunge", knurrte er. "Du gehörst mir und die Strafe für Weglaufen ist keine, die du bezahlen willst."
Mulders Augen leuchteten neugierig und sein Schwanz sprang in Habt Acht. Skinner im He-Man-Modus schaffte das immer bei ihm.
"Was würden Sie tun, Meister?" erkundigte er sich mit zauderndem Tonfall.

Skinners Ausdruck verhärtete sich und seine Augen wurden todernst, als er antwortete: "Ich würde dich aufspüren, dich hierher zurückschleppen und dich fürchterlich auspeitschen", versprach er.
"Oh." Mulder war nicht sicher, wieso er das beruhigend fand.
"Und wenn ich fertig bin, deine Haut zu röten, halte ich dich nieder, halte dich verdammt fest und behalte dich da, bis du mir sagst, warum du weggelaufen bist. Ich würde dir nicht erlauben, unehrlich zu sein oder respektlos, oder mit einer dieser Halbwahrheiten durchzukommen, und dieser halbgaren Scheiße, die du dir selbst erzählst, um dich vor dem zu verbergen, was du am meisten willst", informierte ihn Skinner.
Mulder dachte einen Moment darüber nach, küsste dann zärtlich des anderen Mannes Lippen.
"Ich danke Ihnen, Meister", flüsterte er.

Sie drifteten davon, dösten eine Weile. Dann – ohne Warnung – schob Skinner sein Knie vorwärts und zog Mulders Körper darüber, sodass sein Hintern ein bisschen in die Luft gehoben wurde. Danach stieß der große Mann einen Finger in seines Sklaven Körper. Mulder stöhnte und wand sich, akzeptierte den Finger, öffnete sich unter der Liebkosung. Ein weiterer Finger folgte. Skinners andere Hand kam mit einer schnellen, fließenden Bewegung auf seines Sklaven Rücken runter, hagelte ihn am Bett fest, hielt ihn dort bewegungslos. Noch ein Finger schloss sich denen an, die bereits in Mulders Arsch forschten.

"Wurdest du jemals gefistet, Junge?" erkundigte sich Skinner in dem tiefen, kehligen Tonfall, der Mulders Schwanz pochen ließ.
"Nein, Meister", wimmerte Mulder, seine Rektalmuskeln verkrampften sich als Reaktion auf diese entsetzliche Frage, hielten seines Meisters Finger in seinem Körper gefangen.
Skinner lachte. "Nicht heute, Kleiner, nicht heute", beruhigte er, "aber bald."

Er ließ seine ganze Hand in Mulders Körper gleiten, hielt seine Finger gerade. Es tat nicht weh – ein Teil von Mulder mochte das Gefühl, irgendeinen Teil seines Meisters Körper in seinem eigenen zu akzeptieren. Das schien der ultimative Ausdruck seines Meisters Macht und Autorität über ihn zu sein. Ein anderer Teil von ihm blieb vor Angst erstarrt bei der bloßen Erwähnung des Wortes Fisten. Skinner hatte große Hände und Mulder war sicher, sie würden sehr tüchtige, sehr große Fäuste abgeben. Er wagte nicht, darüber nachzudenken.

"Angst, Junge?" fragte Skinner, eine Hand streichelte seines Sklaven zitternden Körper, während die andere beharrlich sein Inneres liebkoste.
"Ja, Meister", antwortete er.
Skinner lachte und küsste seinen Nacken, knabberte daran wie eine Löwin ihr Junges am Nackenfell aufnimmt.
"Gut", meinte er in diesem leisen, sexy Knurren.
"Meister, darf ich kommen?" bat Mulder, wand sich, presste seinen Schwanz gegen die Matratze.
"Nein. Ich dachte, ich habe das klar gemacht", gab Skinner zurück. "Außer ich sage dir etwas anderes, darfst du nur mit meiner Erlaubnis kommen, Junge. Du erfährst Befriedigung ausschließlich nach meiner Entscheidung."
"Ja, Meister."

Mulders Körper kribbelte bei seines Meisters Worten und Tonfall. Er spürte Skinners Zunge an seinen Hinterbacken, die Striemen verfolgend, die dort am Vortag verursacht worden waren, und er wand sich stöhnend.
"Halt still", wies ihn Skinner an. "Ich bin in Spiellaune – das ist eine der Konsequenzen, aufzuwachen und meinen nackten Sklaven in meinem Bett vorzufinden. Wenn du das nicht magst, besteh nicht darauf, mein Bett zu teilen, Junge."
"Ja, Meister", keuchte Mulder, dachte bei sich, dass als Spielzeug benutzt zu werden kaum eine Abschreckung war, darum zu bitten, eine Nacht von den Armen seines Meisters umschlungen zu verbringen.

Skinner streichelte leichte, sanfte Kreise über seines Sklaven Hinterbacken, drückte dann stärker. Seine großen, derben Finger massierten Mulders wunden Arsch, ließen seinen Sklaven aufschreien. Gleichzeitig wurde der Schwanz des jüngeren Mannes in seinem goldenen Gefängnis härter. Skinner rutschte im Bett hinunter und nahm Mulders Körper unter seinem gefangen, bedeckte ihn mit einem schweren Schenkel und starker, behaarter Brust. Mulder lag leblos da, versuchte sich ans Atmen zu erinnern.

Wieder spürte er Skinners Zunge an seinem Arsch, dann zog sein Meister seine Hinterbacken auseinander und Mulder stieß ein Quietschen des puren Entzückens aus, als die sensiblen Nervenenden seines Arschloches auf seines Meisters nasse Liebkosung reagierten.
"Wurdest du je zuvor gerimmt, Junge?" fragte Skinner, seine Stimme gedämpft durch die Bettdecke und seine Nähe zu Mulders Hinterbacken.
"Nein, Meister", keuchte Mulder, packte mit einer Hand eine Faustvoll Laken und ließ die andere hinunter gleiten, um seinen schmerzenden Schwanz zu streicheln.

"Hand wieder hinauf."
Skinner klatschte hart auf seinen Hintern und Mulder gehorchte ihm rasch, errötete.
"Okay – ich denke, wir müssen eine neue Regel einführen, Sklavenjunge. Von nun an ist die einzige Zeit, in der du deinen Schwanz berührst, wenn du das Bad benutzt. Davon abgesehen ist er für dich verboten. Er gehört mir und ich bestimme, wann – und falls – er irgendeine Aufmerksamkeit erhält. Falls ich dich beim Berühren erwische, kann die Bestrafung unverzüglich erfolgen und schmerzhaft sein. Verstanden?"
"Ja ... Meister ...", nickte Mulder, wand sich, als sein Meister seinen Kopf wieder senkte, seinen Sklaven weiter rimmte.

Sein Meister hörte niemals auf, ihn in Erstaunen zu versetzen. Falls er nach der letzten Nacht angenommen hatte, dass er irgendwelche Rechte oder neue Privilegien hatte, dann hatte Skinner ihn rasch von dieser Meinung abgebracht. Letzte Nacht hatte Skinner ihn vielleicht wie einen Geliebten behandelt, doch diesen Morgen war er ganz klar wieder ein Sklave.

Skinners Hände massierten und kneteten Mulders wunde Hinterbacken, gleichzeitig leckte er geschickt seines Sklaven empfindliche Öffnung, überlud Mulders Nervensystem auf eine Art mit der zweifachen Empfindung aus Vergnügen und Qual, die drohte, ihn ohnmächtig werden zu lassen. Er schnappte nach Luft und begann, rhythmisch im Takt des Knetens und Leckens gegen das Bett zu stoßen, bis er sicher war, er könnte es nicht länger ertragen.
"Bitte, lassen Sie mich kommen, Meister", bettelte er.
"Nein", kam die unvermeidliche Antwort. "Denkst du ernsthaft, der Sklave sollte vor dem Meister kommen? Denkst du das, Junge?"
Wieder schlug Skinner auf seinen Hintern und Mulder jaulte auf.
"Nein, Meister ... es tut mir leid!" schrie er.

Skinner kehrte zu seiner Arbeit zurück und Mulder ertrug die köstliche Folter, bis sein ganzer Körper schweißüberströmt war und er nicht mehr zusammenhängend denken konnte. Er hielt sich auf dem Zahnfleisch vom Kommen ab, sein Schwanz verkrampfte sich beinahe vor Verlangen. Er sehnte sich danach, dass es aufhören und für immer weitergehen sollte, alles zur selben Zeit.

Endlich kam es zu einem Ende und Skinners Kopf erschien neben ihm auf dem Kissen.
"Ich bin hart – reite mich", orderte Skinner.
Mulder schluckte und nickte, versuchte, sich lange genug zusammenzureißen, um zu gehorchen. Er erhob sich, zog die Decken weg und fand seines Meisters großen, harten Schwanz gerade hochstehen. Mulder fischte ein Kondom aus dem Nachttisch und strich es ehrfurchtsvoll über seines Meisters Schwanz, nahm ihn dann in die Hand und setzte sich rittlings auf seinen Meister, Gesicht zu ihm. Er konzentrierte sich einen Moment darauf, seinen Körper zu öffnen, dann glitt der Schwanz in Position an seinem Eingang, bevor er sich auf der harten Länge pfählte, sie in seinen Körper einließ, daran den ganzen Weg hinunter glitt, bis sie vollkommen in sein Inneres passte. Er erstarrte, der Schweiß lief sein Gesicht hinunter, sein eigener Schwanz hart und vernachlässigt.

Skinner packte seine Hüften.
"Hart – und schnell", orderte er und Mulder begann, rhythmisch zu schaukeln, nahm seines Meisters Penis tief in seinem Arsch auf, glitt dann wieder den soliden Schaft hinauf, auf und ab, immer und immer wieder. Er warf seinen Kopf zurück, sein Adamsapfel hüpfte im Takt seines Stöhnens.
"Guter Junge ...", murmelte Skinner. "Oh, das ist gut ... mach weiter, Junge ..."

Seine Hände streichelten Mulders Schenkel und sein Körper stieß heftig hinauf, begegnete seines Sklaven Bewegungen. Im gleichen Moment, als er an der Grenze zum Höhepunkt stand, wickelte Skinner plötzlich seine Hand um Mulders Schwanz. Mulder spürte seine Rektalmuskeln sich augenblicklich verkrampfen, und das war genug, um seinen Meister fertig zu machen. Er kam mit einem schaudernden Seufzen der Zufriedenheit, pumpte dann Mulders Schwanz weiter.
"Wie lange kannst du durchhalten?" grinste Skinner, ließ seine Hand seines Sklaven harten Schaft entlang gleiten, molk ihn.
"Nicht viel länger, wenn Sie das machen, Meister ... annnhhh!" schrie Mulder vor Entzücken und Verlangen, sein Körper protestierte, dass er es nicht länger ertragen konnte, sein Geist und sein Meister bestanden darauf, dass er es tat.
"Willst du meine Reitgerte auf deinem Arsch spüren, Sklave?" fragte Skinner. "Falls du kommst, wird das geschehen."
"Bitte, Meister ... nicht ... ich kann nicht ...", bettelte Mulder hilflos.

Er konnte Skinners Schwanz in seinem Körper weich werden spüren, sogar während seines Meisters Hand seinen harten Schwanz auf und ab pumpte.
"Das ist nicht fair ...", wimmerte Mulder, sein Körper schlaff, ausgewrungen durch die Anstrengung. "Wie kann ich durchhalten ... wenn Sie das tun ...?" beklagte er sich.
"Du musst es lernen. Denk an etwas anderes", grinste Skinner, setzte seine Liebkosung fort. "Komm und ich bestrafe dich."

Mulder bemühte sich, an die Arbeit zu denken, an Waten durch Abwasserkanäle und durch Wälder Rennen, von Monstern gejagt. In seiner Verzweiflung dachte er sogar an Assistent Director Kersh, aber nichts funktionierte. Immer noch konnte er seines Meisters erdigen Duft riechen, seinen halbnackten Körper sehen, ihn in seinem Arsch spüren ...

"Komm!"
Skinner sprach das Wort genau in dem Moment aus, als Mulder es nicht mehr aushalten konnte und er pumpte hinaus auf seines Meisters Brust. Dann blickte er bedauernd auf die Samenflüssigkeit hinab.
"Entschuldigung, Meister."
"Wofür? Du bist auf Befehl gekommen. Das ist gut", grinste Skinner. "Jetzt geh und stell die Dusche an – ich denke, es ist Zeit, dass wir uns bewegen. Wir haben einen geschäftigen Tag vor uns." Er warf einen Blick auf den Wecker, der 8.30 Uhr zeigte. "Wir führen heute nicht deine übliche morgendliche Züchtigung durch. Wir haben ohnehin ein paar unerledigte Angelegenheiten, um die wir uns kümmern müssen", kommentierte Skinner. "Das wird genügen."

Mulder erstarrte mitten im Schritt, sein Herz sank wie ein Bleiballon, als er sich erinnerte, was heute stattfinden würde.
"Fox?"
Er hörte Skinner hinter ihm aus dem Bett steigen, doch seine Beine bewegten sich nicht.
"Ich vergaß." Mulder ließ seinen Kopf hängen, sein ganzer Körper zitterte. "Die Peitsche. Ich habe sie vergessen."
"Du hattest, was du wolltest, Süßer", sagte Skinner sanft. Er legte eine Hand unter seines Sklaven Kinn und hob sein Gesicht, blickte in seine Augen. "Es war deine Wahl. Du musst bestraft werden."
"Ich weiß, aber nicht die Bullenpeitsche, Meister. Bitte!"

Mulder sank auf Hände und Knie und küsste Skinners Füße. Letzte Nacht war alles so anders erschienen. Letzte Nacht war er so konzentriert auf das gewesen, was er wollte, dass er bereit gewesen war, jeden Preis dafür zu bezahlen. Heute, im harten Tageslicht, war er nicht so sicher.

"Ich habe die Bullenpeitsche versprochen, also wirst du die Bullenpeitsche bekommen", erklärte ihm Skinner entschieden, zog ihn auf seine Füße. "Was für ein Meister wäre ich, wenn ich meine Versprechen nicht einhalten würde?"
Mulder schluckte hart. "Ein mitleidiger, freundlicher und mitfühlender Meister?" fragte er hoffnungsvoll.
Skinner lachte lauf auf. "Nein – ein schlechter Meister", widersprach er, zielte einen Schlag auf Mulders Arsch.
Mulder sprang in die Dusche, um ihm zu entgehen.

"Ich will, dass du darüber in Bezug auf dein Leben nachdenkst, Fox", erklärte ihm Skinner ernst, während sein Sklave ihn wusch.
"Was meinen Sie?" runzelte Mulder seine Stirn.
"Na schön, wie oft hast du etwas erstrebt und es später bereut?" Skinners Augen waren dunkel und lebhaft. "Wägst du die Risiken und möglichen Folgen ab, Fox, oder ignorierst du sie? Du nimmst immer an, dass du mit den Schmerzen der Konsequenzen fertig wirst – aber eines Tages ist das vielleicht nicht der Fall."
"Heute?" wagte Mulder kaum zu fragen.
"Wenn nicht heute, dann eines Tages."

Skinner ergriff seines Sklaven Schultern und schob ihn gegen die kühle, verflieste Wand der Dusche. Mulder verspannte sich, unsicher, was als nächstes kommen würde, doch Skinner tat ihm nicht weh. Er senkte bloß seinen Kopf und küsste seines Sklaven nasse Lippen, nagelte ihn mit seinem großen Körper an der Wand fest, hielt ihn mit seinen Händen aufrecht, während sein Mund den seines Sklaven plünderte.

Nachdem der Kuss beendet war, ließ er seinen Sklaven dort stehen, blickte ihn mit diesem ernsten, dunkeläugigen Starren an.
"Deine Aktionen und deine Entscheidungen haben immer Konsequenzen – für dich und die Menschen in deiner Umgebung. Denk daran, Fox", wies er ihn an, und sein Ton war meilenweit entfernt von dem tiefen, kehligen sexy Knurren, das Mulder so sehr liebte.

Der Tonfall war fest aber seltsam verwundbar. Und zum ersten Mal sah sich Mulder, wie andere ihn sehen mussten: sich kopfüber in Schwierigkeiten stürzend, sein Leben riskierend auf der Jagd nach seinem Ziel ... und die verletzend, die sich um ihn sorgten.

"Ich weiß nicht, ob ich mich ändern kann", meinte er.
Skinner seufzte. "Das musst du nicht. Ich will es gar nicht", sagte er. "Ich will bloß, dass du bessere Entscheidungen triffst als in der Vergangenheit."
"Die Wahl, letzte Nacht mit Ihnen zu schlafen, war keine schlechte Entscheidung", erklärte Mulder zornig, stieß seinen Meister weg.

Skinner erwischte seine Arme und nagelte sie hinter ihm fest, stellte ihn grob wieder in Position.
"Du hast noch nicht den Kuss meiner Peitsche auf deinem Rücken gefühlt, Junge", gab er zurück.
"Das ist mir egal." Mulder erweckte den Anschein einer Herausforderung, die er nicht fühlte. "Das war es trotzdem wert."
"Vielleicht dieses Mal", warnte Skinner, seine braunen Augen erschienen fast schwarz, als ob er verzweifelt oder traurig wäre. "Vielleicht nicht das nächste Mal. Eines Tages zahlst du vielleicht den ultimativen Preis für eine schlechte Wahl. Wenn dir dein Leben egal ist, denk an die anderen, die sich sehr wohl Sorgen machen."

Mulder starrte ihn einen Moment an, unfähig, diese Seite seines Meisters mit dem Mann zu vereinbaren, der ihn die ganze Woche trainiert hatte. Er biss auf seine Lippe. Der letzte Rest Erotik war aus der Situation verschwunden. Skinner holte ihn in die Realität zurück – und er mochte es gar nicht.

Mulder erfüllte stumm seine Aufgaben – wusch seinen Meister, trocknete ihn ab. Doch innerlich hatte er Angst. Angst vor seiner Entscheidung, Angst vor den kürzlich enthüllten Tiefen seines Meisters Emotionen und vor allem Angst vor dieser verdammten Peitsche. Er hatte genügend Auspeitschungs-Szenen gesehen in genug Filmen, um sich ernsthaft Sorgen darüber zu machen. Skinner hatte gesagt, sie würden heute einkaufen gehen. Wie zum Teufel sollte er das schaffen, wenn ihm das Fleisch von den Knochen gerissen wurde?

Mulder kleidete Skinner in eine steingraue Baumwollhose und ein weißes Hemd, rubbelte dann sein eigenes Haar trocken.
"Zeit, sich um die Angelegenheit zu kümmern", sagte Skinner grimmig.

Er öffnete die Schlafzimmertür und gestikulierte seinen Sklaven hinaus. Mulder wanderte langsam, als ob er zu seiner Hinrichtung ging. Seine Beine fühlten sich wie Blei an, während er die Stufen zum Spielzimmer hinaufstieg. Er kniete ohne nachzudenken nieder, als Skinner seine Finger schnippte, und beobachtete, wie Skinner den Raum vorbereitete. Sein Meister holte die Bullenpeitsche heraus und legte sie auf den Tisch, dann zog er ein Paar Handschellen heraus und befestigte sie an seines Sklaven Handgelenken.

"Wir verwenden den Pranger", erklärte er Mulder ernst.
Mulders Kehle war so trocken, er war nicht einmal sicher, dass sein gemurmeltes Ja, Meister hörbar war.

"Bevor wir beginnen – wofür wirst du bestraft und welche Lektion wirst du aus deiner Züchtigung ziehen?" wollte Skinner wissen.
"Ich werde bestraft, weil ..."
Mulder schloss seine Augen und dachte zurück. Es war erst letzte Nacht gewesen, aber so vieles war geschehen, dass es ein Leben entfernt schien.
"Weil ich einen Gast geschlagen habe, Meister?" bot er an, sein gesamter Körper errötete, als er an die Auseinandersetzung mit Lee dachte.
"Was noch?" fragte Skinner.
Mulder schluckte. "Ungehorsam." Er ließ seinen Kopf hängen.
"In Ordnung – das ist ein Teil von dem, was du letzte Nacht falsch gemacht hast, aber das ist es nicht, was ich hier wirklich erreichen will. Was noch?" verlangte Skinner.

Mulder setzte sich auf seine Fersen und dachte darüber nach, konnte jedoch nicht sein Gehirn zum Arbeiten bringen, während die Bullenpeitsche dort lag, auf ihn wartete.
"Eifersucht?" bot er schließlich an.
Er blickte überrascht auf, als Skinner seinen Kopf antippte.
"Nein. Ich würde dich niemals für eine Emotion bestrafen. Ich kann nicht bestimmen, was du fühlst", antwortete ihm Skinner fest. "Und ich würde es nicht wollen. Was du letzte Nacht falsch gemacht hast, ist das Problem, das du die ganze Zeit hast – das Problem, zu dem wir immer wieder zurückkommen. Nun, was ist es?"

Realisation durchflutete Mulder.
"Ehrlichkeit, Meister", seufzte er. "Ich hätte zu Ihnen kommen sollen, anstatt ... ah ... derart durchzudrehen."
"Ja, das hättest du. Schau, Fox, du musst nicht jedes Mal zum Meister gerannt kommen, wenn du ein Problem hast, aber letzte Nacht habe ich dich in tiefe Unterwerfung versetzt. Das machte dich verwundbar und hat dir die normalen Waffen entzogen, die du gehabt hättest, um mit einem widerwärtigen kleinen Scheißkerl wie Lee umzugehen. Es ist meine Pflicht – meine Verantwortung – mich gut um dich zu kümmern, während du in diesem Stadium bist. Das kann ich nicht, wenn du nicht meinen Befehlen gehorchst und mir Bescheid sagst, wenn es Probleme gibt."
"Nein, Meister." Mulder biss auf seine Lippe.
"Wirst du diese Lektion jemals lernen?"
Skinner schüttelte müde seinen Kopf und strich durch seines Sklaven Haar. Mulder lehnte sich eifrig in die Liebkosung.
"Ich hoffe es, Meister", murmelte er mit einem Schulterzucken.
"Du musst mehr tun als hoffen, Sklave." Skinner umfasste seine Schultern und sah hinunter in seine Augen. "Bemüh dich stärker", orderte er.
Mulder nickte, vor Angst wie gelähmt.
"Ehrlichkeit geht Hand in Hand mit Vertrauen", setzte Skinner fort. "Auch damit hast du Schwierigkeiten."
"Ja, ich weiß", stimmte Mulder zu. "Ich werde mich mehr bemühen. Ich verspreche es."
"Gut. Stell dich an den Pranger."

Skinner wandte sich ab und griff zur Peitsche. Als er sich zurückdrehte, war Mulder noch immer an seinem Platz festgefroren.
"Ich glaube, ich erteilte dir einen Befehl, Fox", sagte Skinner ernst.
Mulder leckte seine Lippen.
"Es wird keine Begnadigung geben – keine Kavallerie, die in letzter Minute über den Hügel geritten kommt, um dich zu retten. Dies ist das wirkliche Leben. Heute meine Peitsche – morgen vielleicht jemandes Pistole. Alles Konsequenzen deiner Taten und deiner Wahl. Jetzt steh auf und geh zum Pranger."

Skinners Ton war nicht grob aber fest. Mulder wusste, es gab hier nur einen Weg raus. Er stemmte sich zitternd auf seine Füße und trat an den Pfosten. Skinner folgte ihm und schnallte die Schellen an seinem bebenden Sklaven fest, überprüfte sie auf seine übliche gründliche Art. Mulder presste seinen Mund zusammen und mühte sich, seine Nerven zu beruhigen, wünschte, dass Skinner einfach weitermachen würde. Er fragte sich, wie gut Skinner in Erster Hilfe war und wie viel Blut die Peitsche vergießen würde. Er erinnerte sich, wie sie letzte Nacht durch Papier geschnitten hatte, und sein Fleisch kribbelte, als er sich vorstellte, dass sie das selbe seiner empfindlichen Haut antun würde.

Skinner bewegte sich weg, maß seine Schritte präzise, während er ging. Mulder verspannte sich. Die Peitsche knallte durch die Luft, während sein Meister ein wenig übte, dann drehte sich Skinner zu seines Sklaven nackten Rücken und Hinterbacken um, die bereit waren und darauf warteten, die Küsse ihres Meisters Peitsche zu empfangen.

Mulder war entschlossen, Skinner zu zeigen, dass er seine Entscheidung nicht bereute. Dennoch war er sicher, während dieser wenigen Sekunden ohnmächtig zu werden, in denen er auf den Fall der Peitsche wartete. Er verkrampfte seine Fäuste und schickte ein Stoßgebet an jede Gottheit, die vielleicht zuhörte. Er konnte sein Herz in seiner Brust hämmern spüren, das Geräusch so laut, dass er sicher war, es hallte durch das Zimmer.

Er hatte Erinnerungen an ein Dutzend verschiedener Verletzungen. Schusswunden, ein Finger, der ihm gebrochen worden war. Und er hatte jeden einzelnen Schmerz trotzig angenommen, sich ihnen gestellt und sie ertragen, doch das war so anders. Freiwillig diese dunkle Arena zu betreten, war so viel schwieriger, als wenn es einem ohne Einverständnis zustieß. Mulder ließ seinen Kopf hängen und wunderte sich über die Dunkelheit seiner Seele. Dass er sich auf diese Art darbot, um bei lebendigem Leib gehäutet zu werden.

Stille herrschte hinter ihm, dann eine plötzliche Bewegung und Mulder schrie auf, als er die Peitsche knallen hörte. Sein panischer Körper krümmte sich in seinen Fesseln, aber er fühlte keinen Schmerz. Bis einen Sekundenbruchteil später das brennende Leder seine Haut streichelte. Er klammerte sich an dem Pfosten fest, brüllte aus vollem Hals, mehr in Erwartung der Qual als wegen einer echten Empfindung.

"Ruhig, Kleiner." Skinners Stimme, nahe an seinem Ohr.
Er spürte seines Meisters Hände an seinem Körper, ihn beruhigend.
"Denk nach, Fox. Wie sehr hat es weh getan?"
Mulder beruhigte sich, während seines Meisters Finger ihr Streicheln fortsetzten. Er begann, sich zu entspannen. Es hatte geschmerzt, doch jetzt, wo Skinner es erwähnte, war es nicht so schlimm, wie er erwartet hatte.
"Alles klar?" Skinners Lippen drückten in seinen Nacken. "In Ordnung, Kleiner."
Seines Meisters Körper war um seinen Rücken drapiert, warm und beruhigend. Mulder legte seinen Kopf zurück, lehnte ihn an seines Meisters Schulter und nickte.
"Ja, Meister", wisperte er.
"Du kannst mehr ertragen, Süßer, nicht wahr?"
Skinners Hände waren so tröstlich auf seinem nackten Fleisch, rieben sanft kleine Kreise über seine Haut.
"Nein", sagte Mulder automatisch und nachdrücklich.
"Die Wahrheit", flüsterte Skinner, seine Stimme kitzelte Mulders Ohr.
Für einen Moment blieb Mulder stumm, dann seufzte er.
"Ja, Meister", stimmte er zu, "ich kann mehr ertragen."
"Guter Junge – mein tapferer Fox."
Skinner zog seines Sklaven Kopf zurück und küsste seine Lippen, öffnete sie zärtlich. Er gab Mulder den süßesten, liebevollsten Kuss, schob ihn danach sanft gegen den Pfosten.

Mulder wimmerte, als sein Meister wieder wegging, zurück zu seinem vorherigen Platz wanderte. Er schloss seine Augen und sein ganzer Körper fuhr zusammen, als er dieses entsetzliche Knallen hörte. Dieses Mal war er sich schwach bewusst, dass die Peitsche seinen Körper erst einen Sekundenbruchteil nach dem Geräusch tatsächlich berührte. Es schmerzte! Es war eine rasche, blitzartige, beißende Qual, die tief in sein Fleisch stach. Da war eine Pause, dann ein weiteres Knallen und er spürte das Leder auf seiner Schulter landen – neben den anderen beiden Hieben.

Dann stand Skinner wieder an seiner Seite, löste die Schellen von dem Pfosten. Mulder fiel bei seines Meisters Füßen zu Boden.
"Blute ich, Meister?" flüsterte er.
Skinner lachte, hob ihn hoch und hielt ihn fest an seine Brust gedrückt.
"Ich habe deine Haut nicht verletzt, Süßer!" rief er aus. "Dachtest du, ich will meinen Sklaven vernarbt?" Er schob Mulder zurück und sah in seine Augen.
"Keine Ahnung", murmelte Mulder.
"Komm mit."

Skinner führte ihn zum Spiegel und zeigte ihm seinen Rücken. Da waren drei deutliche Striemen auf seinen Schultern, sie waren jedoch nicht schlimmer als die auf seinem Hintern, und sie waren eindeutig kürzer.
"Wie ...?" Mulder blickte zu seinem Meister auf, formte das Wort lautlos.
"Das Knallen ist nicht das Geräusch der Peitsche auf Fleisch", erläuterte ihm Skinner, hielt ihn an sich gedrückt und glättete sanft sein Haar. "Zuerst trifft die Peitsche den Boden – das nimmt den Großteil der Wucht aus dem Schlag. Wenn ich die Haut direkt treffen würde, hättest du keine Haut mehr, Kleiner. Ich habe meine Position abgeschritten, um sicher zu gehen, dass lediglich die Spitze der Peitsche dich überhaupt berührte. Was du gespürt hast, waren die letzten Zentimeter – so lang sind auch die Striemen. Du hattest größere Angst vor dem, was du gedacht hast, dass passieren würde, als was tatsächlich geschah. Ich kann Schlimmeres als das verursachen, Kleiner, da wir aber einen geschäftigen Tag geplant haben, hatte ich nicht vor, dir mehr als das zu geben. Drei Schläge haben keinen Schaden verursacht – ich denke, deine Erwartung war eine schlimmere Strafe als die Hiebe selbst, stimmt’s?" Er hob Mulders Kinn an.
"Bastard", murmelte Mulder. "Sie ließen mich denken ...?"
"Was du denkst und was du fühlst, sind zwei völlig verschiedene Dinge", gab Skinner knapp zurück, schnallte seine Handschellen auf. "Sprache und Erwartung zu benutzen, um dich an der Grenze zu halten, ist ein Trick, den ich bei dir angewendet habe, seit du angekommen bist. Du bist schlau, Fox. Das musst du doch herausgefunden haben."

Mulder schloss seine Augen. Er erinnerte sich an das erste Mal, als Skinner in ihn eingedrungen war. Sein Meister hatte davon gesprochen, grob und schnell zu sein, während er in seinen Sklaven stieß, tatsächlich war er jedoch langsam und vorsichtig gewesen. Wenn er davon sprach, seinen Sklaven zu benutzen, war es eine Anmache für Mulder. Es half, die unterwürfige Leere im Kopf zu schaffen, die er so sehr genoss.

"Und was den Bastard angeht", seufzte Skinner.
Ohne Warnung stellte er seinen Fuß auf ein Brett im Schrank und zog Mulder über sein Knie, verabreichte mit seiner Hand ein halbes Dutzend stechende Schläge auf seines Sklaven hochgereckten Hintern.
"Sag das nicht wieder. Das macht mich wirklich wütend."

Er richtete Mulder auf, der sofort auf seine Knie fiel und seines Meisters Füße küsste.
"Entschuldigung, Meister." Er verzog sein Gesicht. "Es ist nur ... niemand ist je zuvor in meinen Kopf eingedrungen und hat mich so ausflippen lassen. Sagen wir einfach, ich bin es nicht gewöhnt, dass man so gut mit mir spielt."
"Fox", Skinner hob sein Kinn und blickte auf ihn hinunter. "Du bist der Einzige, der ein Spiel spielt", warnte er. "Ich meine es todernst. Je früher du damit fertig wirst, desto besser wird es für dich sein. Nun geh dich anziehen."
"Anziehen?" wiederholte Mulder stumpf.
"Ja – außer du willst, dass ich dich splitternackt an der Leine die Straße entlang führe."
"Ah ... nein." Mulder hob sich auf seine Füße.
"Fox – nimm erst eine Dusche – du bist völlig verschwitzt. Und Fox?"
Mulder blieb stehen, seine Hand an der Tür.
"Du trägst Unterhose, Jeans und das dunkelblaue Sweatshirt. Timberlands an deinen Füßen."
"Ja, Meister", nickte Mulder.

Es fühlte sich seltsam an, die Kleiderwahl diktiert zu bekommen, allerdings nicht so seltsam, wie nach tagelanger Nacktheit bekleidet zu sein. Er lief durch den Flur in sein Zimmer, fühlte sich eigenartig glücklich bei der Aussicht auf eine Einkaufstour. Normalerweise hasste er Kleider einkaufen und machte es nur zweimal im Jahr, verzweifelt bemüht, das Ereignis so schnell wie möglich hinter sich zu bringen, damit er möglichst rasch wieder raus und UFOs jagen konnte.

Mulders Schlafzimmertür stand halb offen. Er stürmte hinein und kam rutschend zum Stehen. Wanda saß auf seinem Bett, beobachtete den Inhalt seines Aquariums mit räuberischen Augen. Sie musste durch die Tür zum oberen Apartment gehuscht sein, die normalerweise geschlossen gehalten wurde.
"Du – raus!" orderte er.
Sie starrte ihn mit der Abscheu eines Wesens an, das es nicht gewohnt war, Befehlte entgegenzunehmen.
"Ich sagte, raus", wiederholte er, hob sie hoch und sah in ihre arroganten, grünen Augen. "Das ist ein Aquarium – nicht Katzenfernsehen", erklärte er ihr entschieden.
Sie starrte ihn böse an und er öffnete die Tür, stellte sie auf dem Boden vor seinem Schlafzimmer ab.
"Zwing mich nicht, dir die Geschichte von dem enormen, Katzen fressenden Mutantenfisch zu erzählen, der jedes Katzentier in einem Fünf-Meilen-Radius um einen kleinen See in Minnesota ausradiert hat", meinte er.

Sie legte ihren Kopf zur Seite, begann, ihre Ohren mit einstudiertem Desinteresse zu waschen.
"Es ist wahr – ich habe eine X-Akte darüber im Büro. Ich bringe sie heim und lese sie dir vor, wenn du nicht vorsichtig bist", versprach er, sah dann hoch in seines Meisters fragende, braune Augen und eine gehobene Augenbraue.
"Ich habe bloß, ahm ... oh, Scheiße", seufzte Mulder.
"Kleider, Fox. Sofort. Du hast zehn Minuten – es gibt einen Schlag mit dem Paddel für jede Sekunde, die du diese Zeit überziehst." Skinner klatschte in seine Hände. "Tageslicht brennt, Sklave."

Kleidung zu tragen, fühlte sich merkwürdig an. Mulder trottete die Stufen neun Minuten siebenundfünfzig Sekunden später hinunter, fühlte sich absolut seltsam. Kleider anzuhaben verwandelte ihn sofort von Fox, Sklavenjunge, in Mulder. Skinner – eine elegante Jacke tragend – wartete bereits auf ihn bei der Tür, erforschte den Inhalt seiner Brieftasche. Er blickte auf, als sein Sklave die Treppe runterkam und schätzte ihn für einen Moment ab, schnippte dann seine Finger. Mulder starrte ihn an, erinnerte sich plötzlich, dass er – Kleider oder nicht – immer noch Skinners Sklave war. Er sank auf seine Knie.
"Ein bisschen langsam", tippte Skinner seinen Kopf missbilligend an.

"In Ordnung – das ist dein erster Ausflug mit mir in die Öffentlichkeit, seit du mein Besitz wurdest, und das wird schwierig für dich sein. Ich will, dass du an eines denkst – du bist mein Sklave. Bekleidet oder nackt, in der Öffentlichkeit oder privat, in der Arbeit oder daheim, du gehörst mir. Das ist die Zusammenfassung. Wenn du dir das jederzeit vor Augen hältst, wirst du es gut machen. Wenn nicht ... tja, wir haben Wege, dich daran zu erinnern", grinste er, ließ einen dummen Akzent hören.
Mulder seufzte. Sein Meister war ganz klar in einer seiner scherzhaften Launen. Das ließ nichts Gutes für den Ausgang ahnen.
"Du bist nicht in tiefer Unterwerfung und ich erwarte von dir nicht, bei Fuß zu gehen. Ich denke auch nicht, dass es sehr schlau wäre, mich dort draußen mit Meister anzusprechen. Du kannst mich Sir nennen. Daran solltest du gewöhnt sein – immerhin tust du das seit Jahren. Hast du Fragen oder Ängste?"
"Nein, Meister ... Sir", antwortete Mulder.
"Gut – dann lass uns gehen."
Skinner öffnete die Türe und Mulder sprang auf seine Füße, rannte hinaus wie ein eifriges Hündchen, das ausgeführt wurde. Skinner schüttelte lachend seinen Kopf.

Skinner brachte seinen Sklaven nicht ins Einkaufszentrum, wie Mulder es erwartet hatte. Stattdessen fuhr er ihn zu einem exklusiven Geschäft von der Art, wie Mulder nicht einmal gewusst hatte, dass es existierte.
Ein großer, silberhaariger Gentleman in seinen Fünfzigern begrüßte Skinner mit einem herzlichen Händeschütteln. "Walter – pünktlich wie immer."

Der Mann hatte eine sanfte, kultivierte Stimme und elegantes Auftreten. Er war tadellos gekleidet in einen silbergrauen Anzug mit rosafarbener Krawatte und passendem Stecktuch. Er sah ausgezeichnet aus. Sein junger Assistent stand hinter ihm, folgte jeder Bewegung, die sein Boss machte. Er war etwa fünfundzwanzig Jahre jünger als er silberhaarige Mann, mit wehendem, blondem Haar und den blausten Augen, die Mulder je gesehen hatte.

"Elliott." Skinner schüttelte freundlich des anderen Mannes Hand, wedelte mit einer Hand in Mulders Richtung. "Das ist Fox. Er braucht ein paar neue Arbeitsanzüge, eine große Auswahl an Freizeitkleidung und geschmackvolle", er betonte das Wort mit einem bedeutungsvollen Blick zu seinem Sklaven, "Unterwäsche."

Mulder erinnerte sich an das einfallsreiche und gut sortierte Aufgebot an Star Wars- und Bart Simpson-Boxershorts, die sein Meister an seinem ersten Tag seines Sklaventums energisch rausgeworfen hatte.
"Zusätzlich wäre ich dankbar, wenn du ihm deine Krawatten-Kollektion zeigen könntest", winselte Skinner und Mulder rollte seine Augen. Seine Krawatten waren nicht so schlimm.
"Grundsätzlich braucht sein Bekleidungsstil ... Umerziehung", meinte Skinner Unheil verkündend.
"Meine Güte, ja."

Elliott fixierte Mulder mit einem missbilligenden Starren, nahm seine Jeans und verknittertes Sweatshirt in sich auf. Plötzlich war sich Mulder bewusst, dass er viel weniger elegant als sein sorgfältig gekleideter Meister aussah und er war beleidigt. Er trug lediglich, was Skinner ihm gesagt hatte anzuziehen. Natürlich, wenn er darüber nachdachte, besaß er tatsächlich keine eleganten, unaufdringlichen Kleider von der Art, wie sie Skinner trug, aber trotzdem – er fühlte sich gekränkt.

"Es wird mir ein Vergnügen sein, diesem jungen Mann zu helfen, Walter", grübelte Elliott, geleitete sie zu einer Gruppe bequemer Polsterstühle.
Mulder fing an, sich zu fühlen wie Julia Roberts für Skinners Richard Gere in dieser Szene in Pretty Woman. Es war kein gutes Gefühl.

Elliotts Assistent schien die Anschauung seines Bosses zu teilen, was Mulders fehlende schneidertechnische Eleganz anging. Er fixierte Mulder mit einem abschätzenden Starren, welches das hitzige Temperament des Agenten steigen ließ. Des jüngeren Mannes blaue Augen wanderten die gesamte Länge von Mulders einfach gekleidetem Körper entlang, untersuchten sein zerstrubbeltes, handtuchgetrocknetes Haar und leicht stoppeliges Kinn mit einer hochnäsigen Aura.
"Donald, hol bitte Kaffee für unsere Gäste", wedelte Elliott seine Hand.
Sein Assistens schenkte Mulder ein selbstzufriedenes Lächeln und verschwand.

Mulder sah sich gelangweilt um, während Elliott und sein Meister Small Talk betrieben. Mann, das war öde. Er fühlte sich wie damals als Kind, wenn seine Mom ihn zum Schuhe kaufen mitnahm. Sein geschäftiger Geist brauchte Ablenkung und Stimulation, und Einkaufen war nicht sein Ding. Von allen Meistern auf der ganzen Welt musste er bei dem einzigen landen, der eine seltsame Faszination ausgerechnet für Mode hatte. Ich meine, was zur Hölle machte es schon aus, welche Kleider Mulder trug, wenn es der nackte Körper seines Sklaven war, an dem sein Meister interessiert war? Mulder grinste heimlich, genoss diesen Gedanken. Sein Meister schien sehr interessiert an seinem Körper. Er errötete, als er sich erinnerte, dass am Morgen mit ihm gespielt worden war. Junge, das war gut gewesen. Er konnte spüren, wie er nur bei dem Gedanken daran hart wurde.

"... Fox?" Skinner sah ihn erwartungsvoll an, doch Mulder hatte keine Ahnung, was er gesagt hatte.
"Was? Ich habe nicht zugehört", gab er zu.
Skinner fixierte ihn mit einem Stirnrunzeln und Mulders Magen machte einen Überschlag.
"Entschuldigung, Sir", setzte er reumütig nach.
"Sei aufmerksam, Fox. Ich erwarte nicht, etwas zweimal sagen zu müssen", tadelte Skinner.

Er legte eine Hand in Mulders Nacken und quetschte leicht, machte seine Absicht klar. Mulder schluckte nervös. Donald war mit dem Kaffee zurückgekommen und bekam den Austausch mit, hatte eine Erleuchtung. Mulder errötete bis zu den Wurzeln seines dunklen Haares. Scheiße, die dachten alle, Skinner wäre sein Zucker-Daddy, der ihn ausführte, ihm Kleider kaufte, als ob er ein dämlicher, 18jähriger Lustknabe wäre. Das war so verdammt beschämend.
Und ist die Wahrheit nicht sogar noch schlimmer, Sklavenjunge? fragte ihn eine höhnische innere Stimme.
Er spürte eine mürrische Laune sich um ihn wie eine Gewitterwolke verdichten.

"Ich sagte, dass du von nun an hier ein regelmäßiger Kunde sein wirst. Du wirst Sachen für mich abholen, genauso wie für dich. Ich habe hier ein Konto", informierte ihn Skinner.
"Jaah. Das dachte ich mir schon", murmelte Mulder, dachte, der ganze Ort war unglaublich zusammenpassend, von Donalds Primadonna-Körpersprache zu Elliotts exquisit coiffiertem Haar und rosafarbener Krawatte.
Ich meine rosa, um Christi Willen!

"Wenn Sie mit Donald mitgehen wollen, wird er Sie vermessen. Wir behalten Ihre Maße in der Kartei, wie wir es für Walter tun", informierte ihn Elliott. "Auf diese Art, wenn Sie einen neuen Anzug brauchen ..."
"Tue ich nicht", schnappte Mulder. "Was ist falsch an meinen Anzügen?" wandte er sich zu Skinner um.
"Nichts", antwortete Skinner weltmännisch, seine dunklen Augen straften sein sachliches Auftreten Lügen, als sie Löcher in Mulders Seele bohrten, ihn warnten. "Vielleicht ist es die Art, wie du sie trägst, aber sie haben eine Tendenz, ein bisschen ... verknittert auszusehen. Wie auch immer, du kannst ein paar Ersatzstücke gebrauchen – vor allem, wenn man bedenkt, wie abgenutzt deine Kleidung wird. Rennen durch die Wälder, in Sümpfe fallen, Treten in brennende Haufen grünen Schleims ... muss ich weitermachen?"
"Nein. Ich denke, Sie haben es klar gemacht", murmelte Mulder verdrossen.
Skinner hob eine Augenbraue.
"Sir", fügte Mulder hinzu, nachdem er ein paar Sekunden darüber nachgedacht hatte.
"Gut – beweg dich." Skinner nickte seinen Kopf in die Richtung eines mit Vorhängen verhängten Raumes und Mulder konnte die Kreuzung zwischen einem Knurren und einem Seufzen, die aus seiner Kehle drang, nicht wirklich aufhalten.

Donalds überhebliches Wesen zerrte an Mulders Nerven, bevor der andere Mann überhaupt begann, ihn zu vermessen.
"Wenn Sir bitte ablegen würde."
Donald schürzte seine Lippen, versah das Sir mit einem Ton, der absolute Respektlosigkeit bedeutete.
Er ist so offensichtlich schwul, dachte Mulder. Im Gegensatz zu mir. Ich meine, ich bin bloß ein gewöhnlicher Kerl, der gern von seinem großen, starken, macho Meister/Boss gefickt wird. Großer Unterschied, Arschloch.

Sein Gehirn brabbelte in Höchstgeschwindigkeit dahin, während er sich bis auf seine Unterhose auszog. Donald nahm kommentarlos den Anblick seiner Nippelringe in sich auf, doch Mulder bemerkte seinen Ausdruck und wollte einen guten rechten Haken auf des anderen Mannes babyrosa Haut landen. Er wusste einfach, was Donald dachte und dass er ihn auslachte. Er drehte sich weg, um des anderen Mannes selbstgefälliges Starren zu vermeiden. Donald atmete heftig ein und Mulder erinnerte sich zu spät an die drei Striemen auf seinem Rücken. Er fuhr rechtzeitig herum, um den schockierten Gesichtsaudruck des anderen Mannes zu sehen, bevor er von dieser höflichen, hochnäsigen Maske ersetzt wurde.

Mulder wurde von einer Welle intensiver Scham überschwemmt. Er wollte irgendeine Geschichte erfinden und die Striemen wegerklären, konnte jedoch an nichts denken, das nicht erst recht Aufmerksamkeit darauf lenken und die ganze Sache noch schlimmer machen würde. Falls Donald irgendwelche Zweifel über seine Beziehung mit Skinner gehegt hatte, waren diese nun beseitigt.

Mulder öffnete seinen Mund und hörte sich sagen: "So, Don-Baby, ziehen Sie es vor, Donny genannt zu werden, wie in Osmond, oder Donald, wie in Sch... Duck?"
Donald starrte ihn einen Moment an, strich dann nervös mit einer Hand durch sein wallendes Haar.
"Donald", antwortete er höflich. "Wenn Sir nun ..."
"Oh, hör mit der Sir-Scheiße auf", fauchte Mulder. "Du hast es ganz klar gemacht, dass du denkst, ich bin etwas, das du dir auf der Straße eingetreten hast."
"Bitte, Sir, ich muss nur Ihre Maße nehmen."

Donald presste das Maßband gegen Mulders Bein und beeilte sich durch seine Aufgabe. Mulder spürte seinen gesamten Körper erröten, von seinen Zehenspitzen bis zu seinem Scheitel. Ha, wenn Donald wegen der Striemen auf seinem Rücken fassungslos war, sollte er die auf seinem Hintern sehen.

Oh, Scheiße. Mulder erinnerte sich, dass Skinner ihm Unterwäsche kaufen wollte. Es wäre bloß sein Glück, falls sein Meister ihn zwingen würde, sie für seine Zustimmung anzuprobieren.

Er zappelte durch den Vermessungsprozess, wartete dann in trotzigem Schweigen, während Donald in den anderen Raum hinaus schlüpfte. Scheiße. Diese ganze Shopping-Tour war seine Idee von Hölle und er hasste seinen Meister, weil er ihn das durchmachen ließ.

Ein paar Sekunden später kam Donald zurück, seine babyblauen Augen voller Emotionen, die Mulder als kaum unterdrücktes Amüsement las. Blondie lachte ihn aus.
"Ihr ... ahm ..." Donald zögerte, offensichtlich unsicher, wie er Skinner bezeichnen sollte.
"Meister?" half Mulder aus, wusste, er benahm sich schlecht.
Irgendein Teufel in ihm wollte es schlimmer machen, wollte absichtlich schockieren. Donald erblasste.
"Ahm ... das heißt, Walter, Mister Skinner ... ah ... er sagte, Sie sollen das anprobieren", murmelte Donald schwach.

Mulder riss die beige Hose und das Hemd ungeduldig aus des anderen Mannes Griff und zog sie an, blickte dann in den Spiegel. Verdammt, er sah bescheuert aus!
"Oh, das sieht gut aus. Es passt Ihnen, Sir", meinte Donald ermutigend.
Mulder erstickte seinen Enthusiasmus mit einem Blick und marschierte in den anderen Raum.
"Die sind Scheiße", verkündete er seinem Meister. "Das trage ich nicht."
Skinner blickte ihn kühl an. "Ich denke, das Hemd würde davon profitieren, richtig zugeknöpft und in die Hose gesteckt zu werden", stellte er fest. "Geh wieder hinein und bring das in Ordnung, dann komm zurück und präsentiere dich angemessen."

Mulder sah Donald aus den Augenwinkeln. Der Mann hatte weit aufgerissene Augen, sein Blick ging vom Sklaven zum Meister und zurück, zuckte dann zu Elliott. Mulder spürte eine Hitze aus seinem tiefsten Inneren aufsteigen. Er wusste, sobald sie raus gingen, würden diese beiden Leichenfledderer lachend zusammenbrechen.

Mulder stampfte in den Umkleideraum und gehorchte seinem Meister, fühlte sein Temperament außer Kontrolle wirbeln. Er hasste das beige Hemd und die Hose. Er würde nie, nie Kleider wie diese tragen. Scully würde ihn auslachen.

Scully – Mulder spürte einen Stich, als er an seine Partnerin dachte. Dies war das erste Mal, seit er sie kennen gelernt hatte, dass sie mehr als ein paar Tage getrennt waren, ohne dass er sie gesehen oder wenigstens mit ihr gesprochen hatte, außer als sie entführt worden war. Er fühlte sich schuldig wegen der Tatsache, dass er – so sehr er seine kleine Partnerin liebte und sich um sie sorgte – die ganze Woche nicht an sie gedacht hatte.

Er ordnete seine Kleidung und ging wieder hinaus. Skinner war in eine Konversation mit Donald vertieft und des jungen Mannes blaue Augen waren mit einem Ausdruck kaum verhehlter Bewunderung auf seinen Meister fixiert.
"Während du hier bist, könntest du auch gleich ein Anpassen des neuen Anzugs haben, Walter", sagte Elliott.
Donald nickte eifrig.
Kann es nicht erwarten, seine Hände an ihn zu legen, nehme ich an, dachte Mulder zornig.
"Nicht heute", schüttelte Skinner seinen Kopf. "Heute ist für Fox. Ein anderes Mal."
"Ja, klar. Als ob Sie wirklich etwas anderes tun wollen, als zu beweisen, was für ein kompletter, Scheiß-Schlappschwanz ich bin!" explodierte Mulder. "Wie sieht das aus?" fragte er, wirbelte ironisch herum. "Was bin ich? So eine Art beschissener Schausteller-Affe für diese gottverdammten Clowns?"

Es herrschte erschrockene Stille, dann wendete sich Skinner ruhig an Elliott und Donald, lächelte durch zusammengebissene Zähne.
"Ich bedaure. Würdet ihr uns bitte ein paar Minuten allein lassen?"
"Selbstverständlich."
Rasch scheuchte Elliott seinen jungen Protegé aus dem Raum. Mulder war sicher, er konnte sie beim Rausgehen kichern hören.

Dieser Gedanke wurde aus seinem Kopf von seinem Bewusstsein drohender Gefahr vertrieben. Er schluckte nervös, als er erkannte, dass er bis zu seinen Augäpfeln tief in der Scheiße steckte. Er sah einen großen Schatten über ihm drohen und biss auf seine Lippe, blickte trotzig in seines Meisters dunkle Augen, doch Skinners Ausdruck war verwirrt, nicht wütend.

"Fox", Skinner legte seine Hände auf seines Sklaven Schultern. "Eigentlich dachte ich, du siehst verdammt gut darin aus." Seine Finger strichen den seidigen Stoff glatt. "Natürlich, wenn es dir nicht gefällt, kaufen wir es nicht. Ich will nicht deinen Geschmack ändern – ich bin sicher, es gibt Sachen, mit denen wir beide einverstanden sind."
"Ich würde so etwas nicht tragen und das wissen Sie verdammt gut", fauchte Mulder.
"Na schön, vielleicht müssen wir deinen Horizont erweitern?" schlug Skinner milde vor. "Jetzt sag mir, was hat das ausgelöst, Süßer?"
"Die denken, wir schlafen miteinander", stieß Mulder aus.
"Hmm. Das tun wir", wies Skinner hin. "Warum ist das ein Problem?"
"Was ich bin. Was ich mag ... ist privat", flüsterte Mulder.
"War es nicht letzte Nacht", bemerkte Skinner, seine Hände rieben weiterhin seines Sklaven Schultern. "Letzte Nacht habe ich dich in einem Raum voller Menschen zur Schau gestellt. Ich erzählte ihnen, du wärst mein Sklave und ich dein Meister und du hast es geliebt."
"Das war anders!" protestierte Mulder. "Das waren wir, privat, mit Leuten, die es verstehen. Das ist ..."
"Öffentlich? Fox, ich kenne Elliott seit Jahren. Allein sein Name ist ein Synonym für Diskretion. Und er würde niemanden anstellen, der seine diesbezüglichen Regeln nicht einhält. Was auch immer hier geschieht, geht nicht außerhalb dieser vier Wände."
"Aber ..."
"Du schämst dich." Skinner hob Mulders Kopf und blickte in seine Augen. "Du schämst dich dessen, was du bist, Kleiner. Warum? Das ist nicht nötig. Ich liebe, was du bist und am Ende des Tages ist mich zu erfreuen das einzige, das dich interessieren sollte."
"Er lacht mich aus. Er denkt, ich bin schwach", murmelte Mulder, versuchte, seine Wut im Angesicht der Freundlichkeit seines Meisters aufrecht zu erhalten und versagte.
"Wer? Elliott? Bestimmt hat er nicht ..."
"Nicht Elliott – Donald, das blöde Entengesicht."
"Fox – er lacht dich nicht aus – und selbst wenn, es ist gleichgültig. Was wichtig ist, ist, dass du dich auf mich fokussierst, auf niemand anderen und nicht auf deine Ängste."
"Okay, okay. Ich weiß, er ist bloß ein dämlicher Schneidergehilfe, aber was wird passieren, wenn jemand Wichtiger es herausfindet?" knurrte Mulder. "Was wird Scully denken?" fragte er mit brechender Stimme.

"Ah." Skinner schaukelte auf seinen Absätzen zurück. "Das steckt dahinter."
"Ich nehme es an." Mulder schlag seine Arme um seinen Körper und umarmte sich selbst.
"Tja, Scully ist deine Partnerin und eine verdammt gute Freundin. Warum vertraust du ihr nicht, dich nicht zu verurteilen?"
"Weil ... weil ..."
"Du beurteilst dich selbst so streng, dass du denkst, jeder andere wird das auch tun? Und du fürchtest dauernd, dass dir Liebe entzogen wird? Liegt es nicht daran, dass du versuchst, schon mal niemanden an dich rankommen zu lassen?" fragte Skinner, trat nahe heran, seine Augen forschend.
"Ich ... verdammt, Sie kennen mich zu gut", flüsterte Mulder, fühlte sich, als ob er in den Magen geboxt worden wäre.
"Fox – du gehörst mir. Ich muss dich kennen. Ich habe dich lange Zeit studiert. Ich verstehe dich, Süßer. Ich kann dir helfen, doch du musst lernen zu vertrauen. Mir, Scully und ganz wichtig – dir selbst." Skinners Augen waren dunkel vor Intensität.
"Oh, Scheiße."

Mulder ballte seine Fäuste und hämmerte eine wütend gegen die Wand, sein ganzer Körper überflutet mit Abscheu vor sich selbst.
"Sie denken, was für ein verfluchter Volltrottel ich bin. Das erste Mal, dass Sie mich irgendwohin mitnehmen und ich vermassle es. Ich werde es nicht in der wirklichen Welt schaffen, Sir. Ich kann das nicht. Wenn wir wieder in die Arbeit gehen ..."
"Wird es schwierig", zuckte Skinner seine Schultern. "Das wissen wir beide. Wie auch immer, du bist nur ein Mensch, Fox. Wenn du es vermasselst, bestrafe ich dich und du wirst lernen. Dann können wir vorwärts gehen. Ich erwarte nicht, dass du dich ohne Probleme anpasst. Es wird Zeit brauchen. Davon haben wir reichlich. Du hast mir den Rest deines Lebens gegeben."
"Lebenslänglich, ha?" Mulder verzog sein Gesicht.
"Wenn du so willst. Hoffen wir, es ist ein langes und glückliches Leben, für uns beide", lächelte Skinner und zog seinen verkrampften Sklaven in eine Umarmung.
Mulder versteifte sich, entspannte sich schließlich in seines Meisters Armen und vergrub sein Gesicht in seiner Schulter.

"Nun werde ich dich bestrafen", flüsterte Skinner zärtlich in sein Ohr. "Du verdienst es, Fox, nicht wahr?"
In diesem Punkt konnte Mulder nicht widersprechen.
"Hier, Meister?!" Mulder blickte auf, seine Augen aufgerissen und entsetzt.
"Ja. Auf diese Art können wir den Zwischenfall hinter uns lassen und du kannst aufhören, dich in deinen Schuldgefühlen zu suhlen. Zieh deine Hose aus, Fox, und deine Unterhose und beug dich über den Lehnstuhl."
"Meister, bitte ... nicht hier."

Mulder sah nervös zur Tür. Soweit er wusste, trieben sich Elliott und Donald genau davor herum. Er konnte den Gedanken nicht ertragen, dass sie jeden einzelnen Schrei hören würden.
"Hier. Jetzt", sagte Skinner fest. "Dann ist es vorüber und wir können neu beginnen", versprach er.
Er beruhigte seinen Sklaven, tröstete ihn, strubbelte durch sein Haar und streichelte seinen Rücken auf und ab.

Mulder schluckte hart, nickte dann und tat, was ihm gesagt worden war. Er beugte sich mit einem ängstlichen Gefühl im Magen über den Lehnstuhl. Dann beobachtete er aus den Augenwinkeln, dass Skinner seinen Gürtel öffnete. Das vertraute Zischen ertönte, als der Gürtel durch die Schlaufen von Skinners Hose gezogen wurde, sein Meister faltete das Leder zusammen und klatschte es ein paar Mal in seine Hand. Mulder schloss seine Augen. Er spürte das kühle Leder an seinen Hinterbacken, dann knallte es hart auf seinen nackten Hintern runter.
"Wie lautet die Lektion, die du aus dieser Bestrafung lernst, Fox?" wollte Skinner wissen.
"Scheiße!" Mulder vergrub seinen Kopf in seinen Armen, als ein weiterer Hieb auf seinen Arsch runterfuhr. "Höflich ... zu sein, mich nicht darüber zu sorgen, was andere Leute denken ... oh, Scheiße, Sir, keine Ahnung!"
"In Ordnung." Skinners Hand streichelte seinen Rücken, beruhigte ihn und er unterbracht die Tracht Prügel. "Ich denke, es geht zurück auf das Thema Vertrauen und Ehrlichkeit. Wenn du mit mir über deine Gefühle gesprochen hättest, bevor du explodiert bist, hätten wir das vermeiden können. Ja?"
"Ja, Meister", stimmte Mulder zu.
"Wie letzte Nacht. Ja?"
"Ja", seufzte Mulder.
"Gut. Behalte das also im Auge. Es zahlt sich aus."

Erneut schwang Skinner den Gürtel, lieferte ein gutes Dutzend Schläge auf Mulders Hintern. Mulder versuchte sein Bestes, nicht zu schreien, aber es tat verdammt weh und er jaulte mehr als einmal laut auf.

Dann war es vorbei. Skinner hörte auf und strich eine Hand durch seines Sklaven zerzaustes Haar.
"Steh auf, Süßer. Das Ereignis ist vorbei – oder wird es sein, sobald du dich bei Elliott und Donald entschuldigt hast."
"Ja, Sir", murmelte Mulder reumütig.
Irgendwie hatte er einfach gewusst, dass Skinner darauf bestehen würde. Sein Meister hatte eine Art Manieren-Fetisch.
"Bereit dafür?" fragte Skinner, legte einen großen Arm um seines Sklaven Schulter.
Mulder seufzte aus tiefstem Herzen, riss sich zusammen.
"Ja, Sir", war er schließlich einverstanden.
"Gut. Später gehen wir in ein sehr teures französisches Restaurant, das ich kenne", grinste Skinner. "Schließlich möchte ich meinen wunderschönen Sklaven verwöhnen. Feine Kleider, gutes Essen, Wein."

Mulder brachte ein schwaches Lächeln zustande, zog die verhasste beige Hose wieder an und stand mit gesenktem Kopf da, während Skinner zur Tür hinüberstolzierte und verschwand. Ein paar Sekunden später erschien er wieder mit Elliott und Donald im Schlepptau. Mulder atmete tief durch und richtete sich auf, der Mulder-Charme schlug durch.
"Ich entschuldige mich für die Art, wie ich mit Ihnen gerade gesprochen habe", erklärte er, lächelte sie an. "Es wird nicht wieder vorkommen."
"Das ist in Ordnung, Fox. Fangen wir noch mal von vorne an, okay?" strahlte Elliott.
Mulder nickte erleichtert. Er erspähte seine Reflexion im Spiegel und entschied, er mochte, was er sah.
"Die Kleider sind nicht so übel. Können wir sie haben?" bat er Skinner.
Sein Meister grinste ihn an. "Natürlich, Fox", nickte er.
"Das nächste also?"
Mulder verschwand im Umkleideraum.

Wenige Sekunden später tauchte Donald mit anderen Kleidungsstücken und einer Auswahl Unterhosen und Boxershorts auf. Er legte alles sorgfältig auf den Tisch und trat zurück. Er sah zu, während Mulder ein anderes Hemd anzog, kam langsam näher und begann vorsichtig, Mulder beim Zuknöpfen zu helfen.
"Hat er ...?" Donald schluckte hart und blickte sich um. "Was hat er getan?" fragte er, nahm augenscheinlich sein Leben in seine Hände.

Mulder versuchte, sich zu erinnern, was Skinner ihm gesagt hatte. Sein Meister hatte recht. Was kümmerte es ihn, was dieser hochnäsige, babygesichtige, kleine Bengel von ihm dachte?
"Er hat meinen Arsch mit seinem Gürtel versohlt", antwortete er.
Donalds Finger zauderte an den Knöpfen und er schloss seine Augen.
"Oh, Gott", hauchte er, "du glücklicher Bastard."
Mulder sah ihn überrascht an. "Was?"
"Ich habe dich von der Minute an beneidet, als ihr durch die Tür getreten seid", gestand Donald, knöpfte Mulders Hemd mit zitternden Fingern für ihn zu. "Ich konnte die Art sehen, wie du ihn angesehen hast, wie er dich ansah ... ihr wart so richtig zusammen, als ob ihr einander gehört, passend wie eine Hand in einen Handschuh. Ich wünschte ... ich will ... das heißt ... es ist schwer, mit jemandem zu arbeiten, und der weiß nicht einmal, was du fühlst ..." Er sah zum anderen Raum, sein Ausdruck sehnsüchtig.
"Du meinst ... Elliott?" Mulder hob eine Augenbraue.
"Ich bete ihn an", seufzte Donald. "Aber er nimmt nicht einmal Notiz von mir. Manchmal fabriziere ich alle Arten verrückter Scheiße, um seine Aufmerksamkeit zu erlangen. Wenn er mich bloß über sein Knie werfen und mir eine gute Tracht Prügel verpassen würde, wie es Walter bei dir getan hat, wäre ich im Himmel", grinste er und Mulders Kinnlade klappte überrascht runter. "So, wie ich es manchmal vermassle, kann ich von Glück reden, dass er mich nicht gefeuert hat", setzte Donald nach.

"Donald – halt durch, Kumpel", grinste Mulder. "Ich denke, alles könnte gut gehen mit dir und Elliott. Vertrau mir – seltsamere Dinge sind geschehen", zwinkerte er. "Scheiße, ich war ein Idiot. Ich dachte, du hast auf mich runtergesehen, aber ..."
"Hölle, nein. Ich bin so eifersüchtig, ich könnte sterben", erläuterte ihm Donald melodramatisch. "Du weißt schon, welches Glück du hast, oder? Jemanden wie ihn zu haben, der sich um dich sorgt – der sich genügend sorgt, um dich auch zu züchtigen?"

Mulder seufzte und warf einen Blick in den anderen Raum. Skinner war tief in eine Konversation mit Elliott versunken. Sein Meister sah so gelassen aus, ein Bein über dem anderen im 90°-Winkel balanciert, sein Henley stellte die breite Ausdehnung seines trainierten, muskulösen Brustkorbs zur Schau.
"Ja", sagte er Donald. "Weiß ich, Kumpel. Weiß ich."

Der Rest des Tages verging in einem Nebel aus Aktivitäten. Mulder und Skinner traten aus dem Geschäft, Mulder gekleidet in eine neue Hose und ein glattes, grünes Seidenhemd, das die Farbe seiner Augen zur Geltung brachte, ein Paar teurer italienischer Halbschuhe an seinen Füßen.

"Ich verhungere", grinste Skinner.
"Zeit also, dieses sehr teure Restaurant zu besuchen?" schlug Mulder vor, ein Leuchten in seinen Augen.
"Oh, ja, das denke ich auch."

Das Restaurant war so erstklassig, es erschien unwirklich, und Skinner war offensichtlich ein regelmäßiger und geehrter Gast, so wie der Maitre d’ Aufhebens um ihn machte und ihn mit seinem Vornamen ansprach.

"Wo zur Hölle haben Sie all das Geld her?" wollte Mulder wissen, nippte an dem exquisitesten Wein, den er je gekostet hatte.
"Na ja, ich arbeite hart, ohne viele teure Vergnügungen zu haben, wenigstens bis vor kurzem", lächelte Skinner amüsiert. "Ich habe mich ein bisschen in der Wall Street herumgetrieben – nichts Großes, ich bin ziemlich vorsichtig. Trotzdem genug, um mehr zu finanzieren, als du bei meinem Gehalt erwarten würdest."

Skinner goss sich etwas Wein ein und hielt sein Glas hoch. "Auf dich, Fox", sagte er ehrlich.
"Mich?"
"Oh, ja. Mein Fox", erklärte ihm Skinner, seine dunklen Augen blitzten mit dem Stolz des Besitzers im Lampenlicht. "Das ist unsere erste gemeinsame Mahlzeit außer Haus – bestell, was du willst. Ich möchte, dass du es genießt."
"Danke", grinste Mulder.

Es fühlte sich seltsam an. Einfach hier zu sitzen, Kleider zu tragen, essen, reden, trinken wie normale Kerle. Erst war Mulder nicht sicher, ob er wusste, was er sagen sollte, doch Skinner stellte ihm einige Fragen über seine Arbeit, sein Leben, seine Hoffnungen. Und nach kurzer Zeit fand sich Mulder wie ein Maschinengewehr im typischen Mulder-Stil ratternd. Er sprang von einem Thema zum nächsten, entschlossen, sich zu bemühen, seinen Meister gleichzeitig zu amüsieren und zu unterhalten, und es schien den erwünschten Effekt zu haben.

Skinner war selbst ein recht guter Plauderer. Er sprach über seine frühe Karriere im FBI, was seinen Sklaven sehr interessiert zuhören ließ. Bald vergaß Mulder alles über die Meister/Sklave-Situation zwischen ihnen und feuerte Fragen auf den anderen Mann ab, zerlegte seine Erfahrungen und saugte sie in sich auf. Er genoss die Zeit und Aufmerksamkeit, die er erhielt und der Wein löste seine Zunge und entspannte ihn.

Mit einem Blick auf seine Uhr erkannte er, dass mehrere Stunden vergangen waren, die er kaum wahrgenommen hatte. Es kam als ein Schock zu entdecken, dass er Skinner nicht nur als Meister mochte und als Liebhaber, sondern auch als Freund – jemanden, mit dem man reden konnte. Mulder hatte eine Art doofer, komischer Freundschaft mit den Lone Gunmen, eine nahe und einzigartige Bindung mit Scully. Doch er konnte sich nicht erinnern, jemals einen männlichen Freund gehabt zu haben, mit dem er wirklich reden konnte; jemanden zum Herumhängen und ein paar Biere trinken. Jemanden, mit dem er Sport sehen konnte, oder sich über Politik, Geschichte, die X-Akten oder irgendein Thema unter der Sonne unterhalten konnte. Skinner war einfallsreich und klug, mit seiner charakteristischen Anschauung über eine Myriade verschiedener Themen.

Mulder saß da und beobachtete fasziniert seinen Meister, der einen Finger um den Rand des Weinglases gleiten ließ. Das war so gut. Es war besser als gut. Es war perfekt.
"So, das waren also die X-Akten in den schlechten alten Zeiten, bevor wir Ihnen zugeteilt wurden", grinste Mulder, beendete eine Ankdote. "Und bevor Scully sie achtbar machte", fügte er hinzu.
"Hast du diese Woche mit Scully gesprochen?" erkundigte sich Skinner.
"Nein", zuckte Mulder seine Schultern. "Sie sagten mir, ich darf mit niemandem sprechen außer mit Ihnen."
"Du hast aber dein Handy. Du hättest von deinem Zimmer aus anrufen können." Skinner betrachtete ihn durchdringend.
"Ja, aber ich hab’s nicht getan", hob Mulder seine Schultern, biss auf seine Lippe. "Die Wahrheit ist ... dass ich nicht einmal daran gedacht habe. All das ist so neu, ich hatte keine Gelegenheit, überhaupt an etwas anderes zu denken. Scully wird sich fragen, was mir zugestoßen ist."
"Ruf sie an."

Skinner zog sein Handy heraus und reichte es Mulder. Der blickte den anderen Mann unsicher an, doch Skinner nickte bloß. Mulder drückte Scullys Nummer und grinste über den Tisch, als sie antwortete.
"Yo! Raten Sie, wer dran ist", sagte er.
"Mulder!"
Sein Gesicht erhellte sich erfreut beim Klang ihrer Stimme.
"Wo sind Sie? Wer ist sie?" wollte Scully wissen.
"Was?" lachte Mulder. "Was zur Hölle soll das bedeuten, Scully?"
"Mulder, es ist eine Woche her! Nun, ich nehme an, es wäre in allen Zeitungen gestanden, wenn Sie Bigfoot gefunden hätten oder das Monster von Loch Ness oder ET, oder so etwas, also muss es eine Frau sein."
"Nicht notwendigerweise."
Mulder griff über den Tisch und streichelte seines Meisters Hand.
"Oh, in Ordnung, spielen Sie auf cool!" lachte Scully. "Kommen Sie am Montag wieder in die Arbeit?"
"Ja", seufzte Mulder dramatisch. "Ich glaube schon. Haben Sie mich vermisst?"
"Natürlich", antwortete Scully. "Ich habe es sogar geschafft, einmal etwas Arbeit zu erledigen, ohne unterbrochen zu werden!"

Er sprach ein paar Minuten lebhaft mir ihr und erklärte sich einverstanden, mit ihr am Montag Mittagessen zu gehen, um wieder auf dem Laufenden zu sein. Dann unterbrach er die Verbindung und gab Skinner mit einem dankbaren Lächeln das Telefon zurück. "Danke."
Skinner zuckte seine Schultern und steckte das Handy ein, trank etwas von seinem Kaffee. "Wie geht es ihr?" fragte er.
"Fein."

Mulder plauderte mehrere Minuten. Er war nicht sicher, ob es der Wein war oder der Telefonanruf oder bloß sein Zusammensein mit seinem Meister, doch er fühlte sich so high, er schwebte in Gefahr, in den Orbit davon zu wirbeln. Skinner hörte zu, nachgiebig und gutmütig, während Mulder immer weiter brabbelte.

Daher kam es als totaler Schock, als sich Skinner über den Tisch beugte, ihm in die Augen blickte und ein einziges Wort sagte: "Wanda."
Mulder versuchte zu verarbeiten, was sein Meister meinte – mussten sie wegen der Katze oder so was nach Hause. Dann erinnerte er sich an sein Wort – dieses Wort, und er blickte sich im Restaurant um. Sicher, es war spät und die meisten Leute waren heimgefahren, aber es gab immer noch einige Gäste, die ihre Mahlzeit beendeten. Was zum Teufel wollte sein Meister von ihm? Sie konnten nicht – bestimmt nicht hier ...?
"Meister?" protestierte er schwach.
"Warte auf mich in der Herrentoilette – und halt ein Kondom bereit. Ich komme nach, wenn ich meinen Kaffee beendet habe." Skinner gestikulierte mit seinem Kopf in die Richtung der Toiletten.
"Meister? Bitte", flehte Mulder.
Skinner fixierte ihn mit einem strengen Starren. "Stellst du mich in Frage, Junge?" zischte er.
"Nein, Sir. Ich meine nur ..." Wieder sah sich Mulder um, besorgt, dass sie belauscht würden, aber noch ängstlicher vor seinem Meister. "Ja, Sir", sagte er schließlich, glitt aus seinem Stuhl.

Sein Magen drehte sich um, während er zur Herrentoilette ging. Er erinnerte sich, dass er und Phoebe einmal auf Sir Arthur Conan Doyles Grab Liebe gemacht hatten, das war jedoch mitten in der Nacht gewesen und im Nirgendwo, verdammt! Nicht in der öffentlichen Toilette des teuersten Restaurants der Stadt. Dennoch verriet ihm sein plötzlich harter Schwanz, dass er die Idee als Anmache empfand, selbst während sein Geist ihn anbrüllte, hier zu verschwinden und wegzurennen.

Er betrat den Waschraum und sah sich um, erleichtert zu sehen, dass er der einzige Besucher war. Er ging in eine der Kabinen, fischte ein Kondom und das Gleitmittel aus seiner Tasche. Wenigstens daran hatte er gedacht. Er schob seine Hose und Unterhose runter und schmierte sich erneut ein, verbrachte eine Weile damit, sich zu dehnen. Skinner hatte ihm ziemlich klar gemacht, dass er in ihn eindringen würde, ohne ihn vorzubereiten, und ihn in aller Stille hart und schnell nehmen würde. Mulders Schwanz schmerzte vor Verlangen, bloß bei dem Gedanken daran. Da lag etwas so Unpersönliches darin – die Fantasie, von einem Fremden überwältigt zu werden, kombiniert mit der Sicherheit zu wissen, es war sein Meister, dem er gelernt hatte zu vertrauen, und dessen Körper ihm nun so vertraut war. Er liebte den Gedanken an seinen Körper, der so umfassend von seinem Meister benutzt wurde, als ein Gefäß für die Lust des anderen Mannes. Es erregte und ängstigte ihn zur gleichen Zeit.

Mulder stand einen Moment da, fragte sich, was er als nächstes tun sollte. Skinner war sehr genau gewesen, was er von ihm erwartete, wenn er ihm sein Wort sagte. Mulder schauderte, sein Schwanz bog sich zu voller Erektion, als er an die demütigende Stellung dachte, in der er sich seinem Meister präsentieren sollte. Er fragte sich, ob er genügend Zeit hätte, sich einen runterzuholen, bevor sein Meister rein käme und ihn benutzte, verwarf diesen Gedanken allerdings sofort. Skinner hatte ihm befohlen, nicht seinen Schwanz zu berühren und er war sicher, sein Meister würde es wissen, falls er es täte.

Mulder steckte das Gleitmittel wieder in seine Tasche und grübelte, wohin er das Kondom legen sollte. In der kleinen Kabine gab es keinen Platz dafür. Schließlich – aus Angst, dass sein Meister reinkommen und ihn unvorbereitet finden würde – legte er seine Hände an die Wand hinter der Toilette und ging in Position, Hintern rausgestreckt, Beine weit gespreizt, Hosen um seine Knöchel, bereit und wartend auf seines Meisters Aufmerksamkeit. Dann griff er hoch und legte das Kondom auf seinen Rücken, wo Skinner keine Schwierigkeiten haben würde, es zu sehen.

In dieser erniedrigenden Stellung wartete er mehrere Minuten – obwohl es sich wie Stunden anfühlte. Langsam wurde er nervös. Endlich hörte er das Geräusch der Eingangstür zur Toilette, die geöffnet wurde, und atmete tief ein. Die Kabinentür war geschlossen, aber nicht verriegelt und das machte Mulder noch nervöser. Angenommen, das war nicht Skinner? Angenommen, jemand anderer kam rein?

Dann hörte er das Geräusch eines Schlüssels, der im Schloss der Eingangstür gedreht wurde, und er erkannte ohne Überraschung, dass Skinner den Schlüssel von seinem Freund, dem Maitre d’, geliehen hatte.

Plötzlich wurde die Kabinentür aufgerissen und er musste sich beherrschen, sich nicht umzudrehen und sicher zu gehen, dass es sein Meister und kein Fremder war. Sein Schwanz verkrampfte sich fast bei der Erotik des Moments. Hier gefunden zu werden, Arsch in der Luft, darauf wartend, seinem Meister zu dienen. Er atmete heftig ein, versuchte, seinen Kopf zu klären. Er spürte Hände seinen Hintern liebkosen, dann das Geräusch des Kondoms, das aufgerissen wurde und etwas Hartes stupste gegen seinen Anus. Er legte seine Hände auf seinen Arsch, spreizte seine Hinterbacken, um es für seinen Meister leichter zu machen, in ihn einzudringen, und seufzte, als er die vertraute, harte Länge von Skinners Schwanz in seine eingeschmierte Passage gleiten spürte. Er legte seine Hände wieder an die Wand, um sich abzustützen, und stand vornüber gebeugt da, stöhnte, als sein Meister begann, seine Hüften zu bewegen.

Skinner blieb seinem Wort treu. Er packte Mulders Schenkel und vergrub sich tief in seinem Körper, sank hinein, vor und zurück, in einer Reihe harter, abgehackter Stöße, die seinen Sklaven keuchen ließen. Es war schnell, gleichgültig und sachlich und die bisher vernichtendste Zurschaustellung der Macht seines Meisters über ihn. Mulder mühte sich, seine Hände an der Wand zu behalten, während seines Meisters Schwanz in füllte.

Dann – plötzlich – war es vorüber. Er fühlte das Schaudern von Skinners Orgasmus, dann zog sich sein Meister heraus. Mulder richtete sich auf und drehte sich um, fühlte mit einem Mal den Drang, sich zu vergewissern, dass es sein Meister war, der ihn gerade genommen hatte, und nicht ein Fremder. Er fand sich in Skinners dunkle, amüsierte Augen blickend. Skinner entfernte das Kondom, warf es in die Toilette und spülte, ordnete danach seine Kleider und verließ wortlos die Kabine. Mulder sah ihn weggehen, sein Herz hämmerte rasend in seiner Brust. Es war alles gewesen, was Skinner versprochen hatte, und mehr. Es hatte ihn zur untersten Ebene seiner Sklaverei zurückgeholt. Mulder bewunderte seines Meisters Fähigkeiten. Erst hatte er Mulder erlaubt, er selbst zu sein, hatte den ganzen Abend mit ihm geplaudert wie ein Freund und Geliebter. Und am Ende des Tages hatte er seinen Sklaven erinnert – auf die klarste und unsubtilste Art – wem er tatsächlich gehörte.

Als Mulder ein paar Minuten später ins Restaurant zurückkehrte, signierte sein Meister gerade den Kreditkartenabschnitt. Er blickte hoch und lächelte, als sich sein Sklave ihm anschloss.
"Ich bin müde. Zeit, heim zu fahren, denke ich. Wie ist es mit dir?"
"Was?"
Mulder versuchte, seinen Kopf aus der surrealen Szene zu holen, die sie gerade durchgespielt hatten. Er konnte kaum glauben, dass Skinner agierte, als ob nichts passiert wäre.
"Zeit fürs Bett?" Skinner hob eine Augenbraue.
"Werden Sie das oft machen?" wollte Mulder wissen, ignorierte die Frage.
"So oft ich will. Du gehörst mir. Ich kann dich benutzen, wann immer der Drang mich überwältigt. Nun, du siehst müde aus. Morgen musst du das Apartment in Ordnung bringen – dort herrscht noch immer das Chaos nach der Party, deshalb schlage ich vor, wir legen uns nieder."
"Darf ich ... ich meine, besteht irgendeine Chance, dass ...?" Mulder verstummte, seine Augen hoffnungsvoll.
"Nein, Süßer. Eine Nacht in meinem Bett musst du verdienen. Das weißt du", erklärte ihm Skinner mit einem liebevollen Lächeln. "Versteh mich nicht falsch, ich sage nicht, die letzte Nacht war nicht gut – das war sie. Wie auch immer, gewöhn dich nicht daran zu denken, dass es jede Nacht geschieht."
"Nein, Sir", murmelte Mulder.

Er war müde, erkannte er, während Skinner sie heim fuhr. Er gähnte immer wieder, starrte verträumt hinaus. Noch immer konnte er nicht glauben, dass er hier saß, in seinen neuen Kleidern, sich benahm, als ob nichts Seltsames passiert wäre, wenn er die ganze Zeit von dem Mann, der neben ihm saß, besessen wurde. Er hatte sich für Sicherheit und sexuelle Erfüllung ausgeliefert und bedauerte es überhaupt nicht.

Sich zurücklehnend sah er die Straßenbeleuchtungen seines Meisters Gesicht erleuchten, während sie darunter vorbei fuhren. Sie beleuchteten sein starkes Kinn und wurden von der Ausdehnung seiner Stirn reflektiert. Mulder wurde von einer Kombination aus Emotionen überflutet, die ihn beinahe überwältigte. Er schloss seine Augen und verschluckte den Kloß in seiner Kehle. Nie zuvor in seinem Leben war er so glücklich gewesen.

Als sie im Apartment ankamen, orderte ihn Skinner hinauf in sein Zimmer.
"Letzte Nacht hatten wir keine Zeit für eine Beichte, aber ich möchte die Gewohnheit nicht unterbrechen. Zieh dich aus, warte auf mich in deinem Zimmer. Ich komme in ein paar Minuten nach."

Mulder gehorchte. Er zog seine Kleider aus und hängte sie sorgfältig in seinen Schrank, kniete dann neben dem Bett nieder. Skinner erschien aufs Stichwort ein paar Minuten später und setzte sich. Sofort kroch Mulder zu ihm und legte seinen Kopf auf das Knie des anderen Mannes. Skinner lächelte und streichelte sanft sein Haar.
"In Ordnung, Süßer. Sag, was immer du willst. Ich werde nicht unterbrechen und du wirst für nichts bestraft, worüber du sprechen willst – einschließlich jeder Kritik an mir und deiner Behandlung. So lange du eine zivilisierte Zunge beibehältst."
"Ja, Meister."

Mulder schloss seine Augen und überlegte einen Moment, aber er war so müde. Skinner schubste ihn mit seinem Knie.
"Okay ... ich ... letzte Nacht. Ich hatte nie einen Mann – einen Top – der so mit mir Liebe gemacht hat. Wissen Sie, ich dachte, dass Normalo-Sex mich nicht anmachen würde, um ehrlich zu sein. Ich dachte, ich brauche das BDSM-Zeug, um meine Kicks zu kriegen, aber letzte Nacht ... na ja, war ich angeturnt! Und es war gut, es war wirklich gut. Sie haben recht, was Vertrauen angeht und Ehrlichkeit, alles davon. Aber erwarten Sie nicht von mir, das alles kampflos aufzugeben. Ich weiß, es ist verrückt, weil es das ist, was ich will, aber ich werde den ganzen Weg kämpfen. Ich werde Sie den ganzen Weg bekämpfen.

Sie werden stark sein müssen, um mich zu zähmen, Meister, wirklich stark. Und ich habe Angst, Sie geben auf, weil es die Mühe nicht wert ist. Ich bedeute zu viel Arbeit. Scheiße, ich brabble ... ich bin so müde ..." Mulder schloss seine Augen, driftete für einen Moment ab, begann dann erneut. "Sie können so stark und streng und so sehr ein Bastard zu mir sein, wie Sie wollen, so lange Sie mich nicht aufgeben. Ich will nicht, dass Sie mich aufgeben ..." Wieder verblasste seine Stimme ins Nichts. "Müde ...", murmelte er in Skinners Schenkel.
Seine Augen schlossen und öffneten sich, schlossen sich wieder und blieben geschlossen.

Er war sich verschwommen einer Hand bewusst, die mehrere lange Minuten sein Haar streichelte, dann spürte er, dass er hochgehoben wurde. Er öffnete schläfrig seine Augen, schloss sie wieder und vergrub sein Gesicht in seines Meisters Hals. Skinner legte ihn sanft auf das Bett, bedeckte ihn mit den Laken. Mulders Kopf sank auf das Kissen und er seufzte. Er spürte, dass sein Meister sanft seine Lippen küsste, hörte dann den anderen Mann zur Tür gehen. Skinner blieb stehen und schaltete das Licht ab.

Und nur in der Stille, der Anonymität der Dunkelheit und dem Nebel des Schlafes, konnte Mulder die Worte sagen, die sein wacher Geist sich immer weigerte, ihn aussprechen zu lassen: "Ich liebe Sie, Meister."

Ende des neunten Kapitels

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